DE19848203A1 - Fahrrad-Abstellvorrichtung - Google Patents
Fahrrad-AbstellvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Fahrrad-Abstellvorrichtung hat eine Säule (1) mit einer Wand (2), welche in ihrem unteren Bereich einen Schlitz (3) mit einer Erweiterung (4) am oberen Ende hat. Diese Erweiterung (4) ist zum Durchstecken eines Fahrradpedals in eine hinter der Wand (2) befindliche Position und der Schlitz (3) zum Herausführen der Pedalachse aus der Wand (2) nach einem Herunterschieben des Pedals in eine unterhalb der Erweiterung (4) befindliche Position bemessen. Oberhalb der Erweiterung (4) ist ein über ein Rahmenteil des Fahrrades beweglicher Klemmklotz (8) höhenverschieblich und in Klemmposition mittels des Schlosses (11) verriegelbar angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Fahrrad-Abstellvorrichtung
mit einem Schloss zum Sichern eines abgestellten Fahrra
des gegen Diebstahl.
Fahrrad-Abstellvorrichtungen werden beispielsweise vor
Schwimmbädern, an Bahnhöfen, auf Firmenparkplätzen oder
an anderen, von Radfahrern häufig frequentierten Orten
installiert, um die Möglichkeit eines Sicherns des abge
stellten Fahrrades vor Diebstahl zu bieten. Meist sind
die Fahrrad-Abstellvorrichtungen so ausgebildet, dass man
ein Fahrrad beispielsweise mit dem Vorderrad in eine
Aufnahme einschiebt und es dann mittels eines Bügel- oder
Kettenschlosses sichert. Solche Fahrrad-Abstellvorrich
tungen haben den Nachteil, dass auf die Felge des Vorder
rades unzulässig hohe Kräfte wirken können, wenn auf das
Fahrrad in abgestellter Position Kippkräfte wirken, wo
durch es zu einem Verbiegen der Felge kommen kann. Wei
terhin erfordern solche Fahrrad-Abstellvorrichtungen das
Mitführen eines Bügel- oder Kettenschlosses, um das
Fahrrad in abgestellter Position zu sichern. Das wird je
doch oftmals vergessen. Vielfach wird ein Bügel- oder
Kettenschloss nicht mitgeführt, weil es ein relativ hohes
Gewicht hat und deshalb bei Benutzung des Fahrrades
nachteilig ist.
Für den Transport von Fahrrädern mit dem Kraftfahrzeug
sind auch schon Vorrichtungen gebräuchlich, bei denen zum
Halten des Fahrrades ein Klemmklotz über ein Rahmenteil
geschoben und mittels einer Klemmschraube in Klemmposi
tion fixiert wird. Solche Vorrichtungen sind jedoch für
öffentliche Fahrrad-Abstellvorrichtungen zu umständlich
in der Handhabung und nicht robust genug ausgebildet.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Fahrrad-
Abstellvorrichtung der eingangs genannten Art so auszu
bilden, dass sie einfach in der Handhabung ist, ein abge
stelltes Fahrrad zuverlässig sichert und Beschädigungen
des Fahrrades durch auf das Fahrrad einwirkende Kräfte
ausschließt.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Wand, welche in ihrem unteren Bereich einen Schlitz mit
einer Erweiterung am oberen Ende hat, wobei die Erweite
rung zum Durchstecken eines Fahrradpedals in eine hinter
der Wand befindliche Position und der Schlitz zum Heraus
führen der Pedalachse aus der Wand nach einem Herunter
schieben des Pedals in eine unterhalb der Erweiterung be
findliche Position bemessen sind und dass oberhalb der
Erweiterung ein über ein Rahmenteil des Fahrrades beweg
licher Klemmklotz höhenverschieblich und in Klemmposition
mittels des Schlosses verriegelbar angeordnet ist.
Bei einer solchen Fahrrad-Abstellvorrichtung wird ein ab
gestelltes Fahrrad einerseits an einem seiner beiden Pe
dale, andererseits an einem Rahmenteil fixiert. Dadurch
wird das Fahrrad an zwei sehr stabilen Stellen gehalten.
Bei dem Rahmenteil, über welches der Klemmklotz greift,
handelt es sich um das horizontal zwischen dem Gabelkopf
und dem Sitzrohr verlaufende, obere Rahmenrohr, so dass
die beiden Fixierungspunkte, insbesondere bei einem Her
renfahrrad, in der Höhe weit beabstandet sind und deshalb
nur geringe Hebelkräfte auf das Fahrrad wirken, wenn es
durch Querkräfte beansprucht wird. Die erfindungsgemäße
Fahrrad-Abstellvorrichtung ist zugleich einfach und ro
bust aufgebaut, so dass sie sich auch dazu eignet, im
Freien installiert zu werden und selbst von technisch we
niger Begabten ohne Durchlesen einer Bedienungsanweisung
zuverlässig benutzt werden kann, weil die zum Abstellen
und Sichern eines Fahrrades erforderlichen Handhabungen
auf Anhieb erkennbar sind. Wenn man die Fahrrad-Abstell
vorrichtung ganz besonders einfach ausführen will, dann
könnte man sogar auf den Schlitz gänzlich verzichten und
das Fahrrad mit einem Rad in eine Vertiefung eingreifen
lassen, so dass man es nicht von einem gesicherten Klemm
klotz wegschwenken kann. Die Ausführungsform mit dem
Schlitz ist jedoch wesentlich sicherer und schützt das
Fahrrad zuverlässiger vor Beschädigungen.
Wenn bei einem abgestellten Fahrrad das tretkurbelseitige
Ende der Pedalachse aus dem Schlitz der Wand herausragt,
dann könnte man mit einem Maulschlüssel die Achse aus der
Tretkurbel herausschrauben und dadurch das Pedal von der
Tretkurbel lösen. Danach könnte es durch Herauslassen der
Luft in den Reifen möglich werden, das Fahrrad so weit
nach unten zu verlagern, dass sein von dem Klemmklotz
übergriffenes, oberes Rahmenteil vom Klemmklotz frei
kommt, so dass das Fahrrad der Fahrrad-Abstellvorrichtung
entnommen werden kann. Diese Möglichkeit des Diebstahls
mittels eines Werkzeugs kann auf einfache Weise gemäß ei
ner vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dadurch
ausgeschlossen werden, dass auf der Wand ein vor die
Tretkurbel eines in den Schlitz eingeführten Pedals ver
schiebbarer und in dieser Position verschließbarer Schie
ber angeordnet ist.
Der Schieber könnte in einer Geradführung gehalten und
von Hand vor die Außenseite der Tretkurbel eines in den
Schlitz eingreifenden Pedals geschoben und dann mittels
eines Schlosses gesichert werden. Der Schieber kann je
doch mittels eines in bequemer Höhe anzubringenden Hand
hebels betätigt werden, wenn gemäß einer anderen Ausge
staltung der Erfindung der Schieber mittels einer verti
kal hinter der Wand angeordneten und von einem Handhebel
verdrehbaren Stellstange verschieblich ausgebildet ist.
Konstruktiv besonders einfach ist die Fahrrad-Abstellvor
richtung gestaltet, wenn der Handhebel durch einen hori
zontal in der Wand vorgesehenen Schlitz radial nach außen
führt.
Das Verriegeln des Klemmklotzes und des Schiebers ist be
sonders rasch möglich, wenn gemäß einer anderen Weiter
bildung der Erfindung die Stellstange zugleich zum Ver
riegeln des Klemmklotzes in Klemmposition ausgebildet
ist.
Der Klemmklotz könnte in einem vertikalen Schlitz der
Wand geführt sein. Der bauliche Aufwand für die Fahrrad-
Abstellvorrichtung wird jedoch geringer, wenn der Klemm
klotz höhenverschieblich auf der Stellstange angeordnet
ist.
Da unterschiedliche Fahrräder unterschiedlich hoch sind,
ist es notwendig, den Klemmklotz in unterschiedlichen Hö
hen arretieren zu können. Das kann auf besonders einfache
Weise dadurch geschehen, dass in unterschiedlichen Höhen
auf der Stellstange an einer Seite übereinander eine
Vielzahl von Sperrvorsprüngen vorgesehen sind, welche
durch Drehen der Stellstange aus einer das Höhenverschie
ben des Klemmklotzes nicht behindernden Position in eine
teilweise über den Klemmklotz greifende Position beweg
lich sind und dass das Schloss zum Sperren der Ver
drehmöglichkeit der Stellstange ausgebildet ist.
Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Sperrvor
sprünge durch eine Sägeverzahnung gebildet sind, in wel
che der Klemmklotz in Verriegelungsposition mit einem zu
der Sägeverzahnung hin durch eine Feder vorgespannten
Sperrklinken greift und wenn die Sägeverzahnung zum Blo
ckieren der Verschiebemöglichkeit des Klemmklotzes nach
oben ausgebildet ist. Diese Ausführungsform erlaubt es,
den Klemmklotz unabhängig von der Stellung der Stell
stange nach unten zu schieben, indem man den Sperrklinken
über die Sägeverzahnung ratschen lässt. Man kann deshalb
auch nach Erreichen der Arretierstellung den Klemmklotz
noch weiter nach unten drücken, wenn er noch nicht seine
unterste Stellung erreicht hat. Ein Hochschieben des
Klemmklotzes ist jedoch durch die Sägeverzahnung ausge
schlossen.
Zur Betätigung des Klemmklotzes ist es vorteilhaft, wenn
der Klemmklotz an einem radial zu der Stellstange ausge
richteten, durch einen vertikalen Führungsschlitz der
Wand greifenden und auf der Stellstange verschieblich ge
lagerten Stellhebel angeordnet ist.
Die Wand könnte großflächig ausgebildet sein und jeweils
im Abstand der Länge eines Fahrrades hintereinander meh
rere Erweiterungen für ein Pedal und darüber jeweils ei
nen Klemmklotz aufweisen. Bei der Anordnung von Abstell
möglichkeiten für Fahrräder ist man besonders flexibel,
wenn die Wand Teil einer Säule ist, welche in ihrem Inne
ren die Stellstange aufweist.
Bei einer Ausführungsform mit einer Säule ist es vorteil
haft, wenn diese an zwei gegenüberliegenden Wänden je
weils den Schlitz mit der Erweiterung und den Klemmklotz
hat. Bei einer solchen Ausführungsform kann man an einer
Säule insgesamt zwei Fahrräder abstellen, wobei die
Stellstange so ausgebildet sein kann, dass man mit ihr
zwei Fahrräder gleichzeitig verriegelt oder entriegelt.
Möglich ist es jedoch auch, zwei Stellstangen vorzusehen,
damit zwei Fahrräder unabhängig voneinander abgestellt
werden können.
Zur Montage und Wartung der Einbauteile der Säule ist es
vorteilhaft, wenn die Säule an ihrem oberen Ende einen
lösbaren Deckel hat.
Um ein Öffnen des Deckels auch mit einem Schlüssel für
das ihn sichernde Schloss auszuschließen, wenn in der
Fahrrad-Abstellvorrichtung ein Fahrrad abgestellt und ge
sichert ist, kann man gemäß einer anderen Weiterbildung
der Erfindung vorsehen, dass der Deckel durch ein in
Schließstellung der Fahrrad-Abstellvorrichtung hinter dem
Schieber befindliches Schloss verriegelbar ausgebildet
ist.
Die Erfindung lässt verschiedene Ausführungsformen zu.
Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine
davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfin
dungsgemäßen Fahrrad-Abstellvorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Fahrrad-
Abstellvorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Stellhebel der
Fahrrad-Abstellvorrichtung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines
Schiebers der Fahrrad-Abstellvorrichtung.
Die Fig. 1 zeigt perspektivisch eine im Querschnitt
rechteckige Säule 1, welche auf ihrer dem Betrachter zu
gewandten Seite eine Wand 2 hat und die nach oben hin
durch einen Deckel 15 abgeschlossen ist. Im unteren Be
reich dieser Wand ist ein Schlitz 3 vorgesehen, der von
einer Erweiterung 4 aus vertikal nach unten führt. Die
Erweiterung 4 ist so bemessen, dass man ein übliches Pe
dal eines Fahrrads unabhängig von der Pedalausrichtung in
die Erweiterung einsetzen und das Pedal dann mit seiner
Pedalachse nach unten in den Schlitz 3 schieben kann. Der
Schlitz 3 ist so breit bemessen, dass die Pedalkurbel in
vertikaler Stellung in diesen Schlitz 3 eingreift und
nicht aus der Kontur der Wand 2 vorspringt.
In der dargestellten Position greift ein Schieber 5 über
diesen Schlitz 3. Hierdurch wird erreicht, dass man bei
einem in der Fahrrad-Abstellvorrichtung abgestellten
Fahrrad die Achse des Pedals nicht erreichen und deshalb
nicht mittels eines Maulschlüssels abschrauben kann. Der
Schieber 5 ist mittels eines Handhebels 6 aus der den
Schlitz 3 überdeckenden Position in eine ihn freigebende
Position zu verschieben. Hierzu ist der Handhebel 6 in
einem horizontal ausgerichteten Schlitz 7 der Säule 1
verschwenkbar.
Ein weiteres wichtiges Bauteil der Fahrrad-Abstellvor
richtung ist ein höhenverschieblicher Klemmklotz 8, der
gabelförmig ausgebildet ist und über ein Rahmenteil eines
abgestellten Fahrrads zu greifen vermag. Zum Verschieben
des Klemmklotzes 8 dient ein Stellhebel 9, welcher radial
aus einem vertikalen Führungsschlitz 10 der Wand 2 ragt.
Zum Arretieren des Stellhebels 9 dient ein übliches
Schloss 11 im oberen Bereich der Wand 2.
Die Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 zeigt, dass im Inne
ren der Säule 1 eine Stellstange 12 drehbar angeordnet
ist. Auf dieser Stellstange 12 ist der den Klemmklotz 8
tragende Stellhebel 9 mit einer Nabe 13 höhenverschieb
lich geführt. Im unteren Bereich sitzt auf der Stell
stange 12 unverdrehbar eine Scheibe 24, welche bei Dre
hung der Stellstange 12 mittels eines Exzenters 14 den
Schieber 5 zu verschieben vermag.
Die Fig. 3 zeigt den Stellhebel 9 im Schnitt. Dieser hat
im Bereich seiner Nabe 13 eine Sperrklinke 16, welche von
einer Feder 17 radial in eine Bohrung 18 der Nabe 13 hi
nein vorgespannt wird. Im montierten Zustand führt die
Stellstange 12 durch diese Bohrung 18. Die Stellstange 12
hat an einer Seite übereinander eine Vielzahl von Sperr
vorsprüngen 19, die zusammen eine Sägeverzahnung 20 bil
den. Führt die Stellstange 12 in der dargestellten Aus
richtung durch die Bohrung 18 hindurch, dann kann man den
Stellhebel 9 auf ihr nach unten schieben, wobei der
Sperrklinken 16 über die Sägeverzahnung 20 ratscht. Die
Ausrichtung der Zähne der Sägeverzahnung 20 schließt ein
Verschieben des Stellhebels 9 auf der Stellstange 12 nach
oben aus. Verdreht man jedoch die Stellstange 12 mittels
des Handhebels 6 um etwa 90°, dann gelangt die Sägever
zahnung 20 außer Eingriff mit der Sperrklinke 16, so dass
dann ein Verschieben des Stellhebels 9 auf der Stell
stange 12 auch nach oben möglich ist.
Die Fig. 4 verdeutlicht, wie der Schieber 5 durch Drehen
der Stellstange 12 zu verschieben ist. Strichpunktiert
ist auf der Stellstange 12 die Scheibe 13 mit dem Exzen
ter 14 dargestellt, welcher in ein Langloch 21 eines
Stellhebels 22 eingreift. Dieser Stellhebel 22 ist an ei
ner Platte 23 befestigt, die sich im montierten Zustand
auf der Innenseite der Wand 2 befindet, was die Fig. 2
erkennen lässt.
1
Säule
2
Wand
3
Schlitz
4
Erweiterung
5
Schieber
6
Handhebel
7
Schlitz
8
Klemmklotz
9
Stellhebel
10
Führungsschlitz
11
Schloss
12
Stellstange
13
Nabe
14
Exzenter
15
Deckel
16
Sperrklinke
17
Feder
18
Bohrung
19
Sperrvorsprung
20
Sägeverzahnung
21
Langloch
22
Stellhebels
23
Platte
24
Scheibe
Claims (13)
1. Fahrrad-Abstellvorrichtung mit einem Schloss zum Si
chern eines abgestellten Fahrrades gegen Diebstahl, ge
kennzeichnet durch eine Wand (2), welche in ihrem unteren
Bereich einen Schlitz (3) mit einer Erweiterung (4) am
oberen Ende hat, wobei die Erweiterung (4) zum Durchste
cken eines Fahrradpedals in eine hinter der Wand (2) be
findliche Position und der Schlitz (3) zum Herausführen
der Pedalachse aus der Wand (2) nach einem Herunterschie
ben des Pedals in eine unterhalb der Erweiterung (4) be
findliche Position bemessen sind und dass oberhalb der
Erweiterung (4) ein über ein Rahmenteil des Fahrrades be
weglicher Klemmklotz (8) höhenverschieblich und in Klemm
position mittels des Schlosses (11) verriegelbar angeord
net ist.
2. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass auf der Wand (2) ein vor die Tret
kurbel eines in den Schlitz (3) eingeführten Pedals ver
schiebbarer und in dieser Position verschließbarer Schie
ber (5) angeordnet ist.
3. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (5) mittels
einer vertikal hinter der Wand (2) angeordneten und von
einem Handhebel (6) verdrehbaren Stellstange (12) ver
schieblich ausgebildet ist.
4. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Handhebel (6) durch einen hori
zontal in der Wand (2) vorgesehenen Schlitz (7) radial
nach außen führt.
5. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Stellstange (12) zugleich zum
Verriegeln des Klemmklotzes (8) in Klemmposition ausge
bildet ist.
6. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Klemmklotz (8) höhenverschieb
lich auf der Stellstange (12) geführt ist.
7. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, dass zum Höhenarretieren des Klemmklotzes
(8) in unterschiedlichen Höhen auf der Stellstange (12)
an einer Seite übereinander eine Vielzahl von Sperrvor
sprüngen (19) vorgesehen sind, welche durch Drehen der
Stellstange (12) aus einer das Höhenverschieben des
Klemmklotzes (8) nicht behindernden Position in eine
teilweise über den Klemmklotz (8) greifende Position be
weglich sind und dass das Schloss (11) zum Sperren der
Verdrehmöglichkeit der Stellstange (12) ausgebildet ist.
8. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, dass die Sperrvorsprünge (19) durch eine
Sägeverzahnung gebildet sind, in welche ein mit dem
Klemmklotz (8) verbundenes Bauteil (Nabe 13) in Verrie
gelungsposition mit einem zu der Sägeverzahnung (20) hin
durch eine Feder vorgespannten Sperrklinken (16) greift
und dass die Sägeverzahnung (20) zum Blockieren der Ver
schiebemöglichkeit des Klemmklotzes (8) nach oben ausge
bildet ist.
9. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach zumindest einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
Klemmklotz (8) an einem radial zu der Stellstange (12)
ausgerichteten, durch einen vertikalen Führungsschlitz
(10) der Wand (2) greifenden und auf der Stellstange (12)
verschieblich gelagerten Stellhebel (9) angeordnet ist.
10. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach zumindest einem der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Wand (2) Teil einer Säule (1) ist, welche in ihrem Inne
ren die Stellstange (12) aufweist.
11. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass die Säule (1) an zwei gegenüberlie
genden Wänden (2) jeweils den Schlitz (3) mit der Erwei
terung (4) und den Klemmklotz (8) hat.
12. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Säule (1) an ihrem oberen Ende
einen lösbaren Deckel hat.
13. Fahrrad-Abstellvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, dass der Deckel durch ein in Schließstel
lung der Fahrrad-Abstellvorrichtung hinter dem Schieber
(5) befindliches Schloss verriegelbar ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998148203 DE19848203A1 (de) | 1998-10-20 | 1998-10-20 | Fahrrad-Abstellvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998148203 DE19848203A1 (de) | 1998-10-20 | 1998-10-20 | Fahrrad-Abstellvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19848203A1 true DE19848203A1 (de) | 2000-04-27 |
Family
ID=7884989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998148203 Withdrawn DE19848203A1 (de) | 1998-10-20 | 1998-10-20 | Fahrrad-Abstellvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19848203A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10107897B4 (de) * | 2001-02-20 | 2004-06-03 | Brüderle, Uwe | Haltevorrichtung für Längskörper |
| CN100361859C (zh) * | 2004-09-11 | 2008-01-16 | 魏永生 | 防盗型自行车存放架 |
| EP3702256A1 (de) * | 2019-02-28 | 2020-09-02 | Cornelis Hendrikus Johannes Van De Vecht | Vorrichtung zum halten eines fahrrads in aufrechter position auf einer basis aus einem trägerkörper mit einem einführungsschlitz |
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1998
- 1998-10-20 DE DE1998148203 patent/DE19848203A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |