DE19846471A1 - Anlage zum Löschen und Beladen von Schiffen mittels genormter Plattformen mit Hilfe von Quick-Docks und Gegengewichten - Google Patents
Anlage zum Löschen und Beladen von Schiffen mittels genormter Plattformen mit Hilfe von Quick-Docks und GegengewichtenInfo
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Abstract
Anlage zum Heben und Senken von Schiffsladungen mittels genormter Plattformen, angehängt an ein Kransystem, welches auf Schwimmvorrichtungen montiert wird und das die Ladung durch Gegengewichte anhebt oder absenkt. Die jeweils über einem Kanal oder Straße zu bewegenden Pontons verfügen über ein waageähnliches Kransystem. Wobei die mit Flüssigkeit (Wasser) zu füllenden Gegengewichte sich an der Außenseite befinden. Mit dem Wasser werden die Gewichte auf der Innenseite die Ladung und auf den Außenseiten die Gegengewichte (aus)tariert, einer Waage gleich. Dann können die Lasten fast energielos bewegt werden. Vor dem Absetzen der Ladung werden die Seile oder Ketten etc. gebremst und gesichert. Das erfolgt durch Bremsbacken, Haken, Klauen und/oder Ketten etc. Genauso wie das Bewegen der Lasten nur minimale Energie benötigt, wird wenig Energie aufgewendet beim Bewegen der Pontons vom Festland zum IQuick-Dock und umgekehrt. Im IQick-Dock wird ein Schiff mittels einer Plattform nach oben oder unten bewegt, wobei als wesentlicher Bestandteil der Anlage schwimmende Gegengewichte mit Wasser aus übereinanderliegenden (Etagen)Tanks abschnittsweise gefüllt oder entleert werden. So wird das Wasser nicht immer ganz herausgepumpt, sondern in den Etagen "zwischengelagert". Nur die unterste und durch Gewichtszusatz nicht geleerte Kammer wird nach oben gepumpt. Das Hochpumpen ist auch nach der Hebeaktion möglich. Die Anlage kann für jeden Bedarf gebaut werden, als "starre" Anlage, wobei ...
Description
Die Erfindung betrifft Anlagen, die Schiffe in einem Vorgang,
beziehungsweise in wenigen Vorgängen entladen und
entladen können.
Große Lasten in großen beziehungsweise in ganzen Einheiten
vom Schiff zu heben oder auf das Schiff zu beladen.
Zur Zeit werden Container einzeln auf das Schiff geladen.
Die einzeln auf das Schiff zu ladenden Container sind nur mit
großem Zeitaufwand nacheinander richtig zu positionieren.
Der Energieaufwand ist erheblich.
Container sollen nicht mehr einzeln angehoben und
nacheinander auf das Schiff geladen werden, sondern in
komplett zusammengestellten Einheiten. Ebenso bei der
Entladung. Nach Möglichkeit als ein System oder als große
Einheiten.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß die komplett
zusammengestellten Container mittels einer oder mehrerer
Normplattform(en) auf das Schiff geladen werden.
Desgleichen beim Entladen. Das Ganze ist zu realisieren,
wenn das Schiff mittels des IQuick-Docks aus dem Wasser
gehoben wird, und ein darüber schwimmendes (rollendes)
beidseitiges Kransystem die Normplattform anhebt und an
Land (bzw. auf das Schiff) hebt.
Durch Gegengewichte wird über das Kransystem die Ladung
im Gleichgewicht gehalten. Ähnlich wie beim IQuick-Dock, wo
die Plattform durch die Gegengewichtsschwimmer in der
gewünschten Höhe gehalten werden, halten hier die
Gegengewichte die Ladung auf der Plattform in der
gewünschten Höhe. Die Gegengewichtskammern sind leer
oder teilentleert, wenn keine Ladung (Last) daranhängt. Sie
werden mit Wasser gefüllt, bis diese das gleiche Gewicht wie
die Ladung haben. Dann wird die Ladung aus dem Schiff
gehoben. Da die Ladung und das Gegengewicht das gleiche
Gewicht haben, geschieht das Anheben ohne Kraftaufwand.
Nur die Reibung muß berücksichtigt werden.
Das Kransystem befindet sich auf den Pontons rechts und
links oberhalb des IQuick-Docks. Die Pontons sind mit Hilfe
einer (Wasser)-Straße mit dem "Festland" verbunden,
(schwimmen darin bzw. rollen darauf). Das "Festland" ist
erhöht und bildet mit der (Wasser-)Straße, die sich oberhalb
des IQuick-Docks befindet einen logischen Abschluß. (Die
Landerhebung ist genauso hoch wie auf der anderen Seite das
Dock).
Bewegt sich nun das Kransystem mit der angehobenen
Ladung in Richtung "Festland", so sind die Gegengewichte
unten. Nun kann die Ladung abgesetzt werden, auf einem
vorderen niedrigeren Niveau. Dabei gehen die
Gegengewichte nach oben. Bevor die Ladung von den Seilen
oder Ketten etc. gelöst werden, müssen die Seile oder Ketten
gebremst und gesichert werden, um den Spanndruck(zug) zu
entlasten. Das Gegengewicht würde abstürzen. Mit Ketten, die
von einem Ponton zum anderen gespannt wären, könnte man
das beispielsweise absichern.
Dann können die Pontons weiter in Richtung "Festland"
bewegt werden auf das Gebiet, wo die fertig zum Abtransport
zusammengestellten Container auf den Normplattformen
stehen. Die Seile oder Ketten etc. werden befestigt und die
Sicherungen gelockert. Da die neue Ladung ein anderes
Gewicht haben wird, muß das Gegengewicht neu austariert
werden, durch Wasser zu- oder ablassen. Ist bei bestimmten
Anlagen mit einem ständigen Importüberschußgewicht zu
rechnen, so kann das Gebiet etwas erhaben sein, damit das
Gegengewicht beim Ablassen der Ladung höher kommt und
das Wasser höher abgelassen und zwischengelagert werden
kann, nach dem gleichen System wie beim IQuick-Dock.
Die Arbeitsweise des IQuick-Docks erfolgt dadurch, daß die
Plattform, die nach oben oder unten bewegt werden soll,
durch schwimmende Gegengewichte auf und ab bewegt
wird, wobei die Gegengewichte in ihren Fluttanks nicht
nur einfach von oben geflutet oder leergepumpt werden,
sondern schichtweise von übereinanderliegenden Tanks
"etagenweise" sinnvoll gefüllt oder entleert werden.
Die Gegengewichte können mit festen Gegengewichten und
dem Gewicht entsprechendem Hohlraum ausgestaltet sein,
wenn an eine stationäre Anlage immer die gleichen
Anforderungen gestellt werden. Ansonsten können die
Gegengewichtskammern leer sein und bei Bedarf mit dem
Frischwasser aus eigenen übereinanderliegenden
Wassertanks, die zwischen den Wassertanks für die Fluttanks
stehen, geflutet werden, nach dem gleichen obigen System.
Die Plattform wird durch die schwimmenden Gegengewichte
bei Flutung der Fluttanks mit nach oben bewegt, wenn die
Plattform und die Gegengewichte starr miteinander
verbunden sind. Das kann von Vorteil sein, wenn das Gerüst
gleichzeitig als Basis für Kräne, Laufkatzen etc. genutzt
werden kann.
Der Vorteil bei den Verbindungen mit den Ketten, Seilen etc.
liegt unter anderem darin, daß die Oberfläche völlig plan und
eben sein kann, wenn die Plattform ganz angehoben ist, so
daß man von jeder Seite herankommt. Hierbei werden die
Ketten etc. an der Plattform befestigt und über Rollen
(eventuell mit Struktur und Bremsen ausgestattet) mit den
Gegengewichten in den Fluttanks befestigt.
Die Fluttanks werden mit immer dem gleichen sauberen
Wasser aus den Etagentanks geflutet oder entleert, da diese
mit Ein- bzw. Auslassöffnungen und Schiebereglern oben und
unten ausgestattet sind. Es wird bei der Entleerung der
Fluttanks zuerst immer nur die leere (Etagen)Kammer
gefüllt, die unterhalb des Gegengewichtes liegt, dann die
nächste und dann die nächste usw., bis die gewünschte Höhe
der Plattform erreicht wird. Bei Flutung der Fluttanks wird
umgekehrt verfahren. Die Kammern oberhalb der
Gegengewichte werden entleert und die Plattform senkt sich.
Bei den starren Verbindungen der Gegengewichte mit der
Plattform wird das gleiche System der schichtweisen Flutung
angewandt, ebenso bei der Flutung der Gegengewichte durch
die dazugehörenden Etagenkammerntanks.
Durch die zu bewegende Nutzlast werden die jeweiligen
Kammern des betreffenden Ladeniveaus nicht (ganz) geleert,
wie auch die unterste Kammer. Steigleitungen mit den
dazugehörenden Pumpen bringen das Wasser wieder nach
oben, oder Wassertank oder Eimer (Eimerketten) erfüllen die
gleiche Aufgabe. Das kann bei größeren Zusatzkammern
jederzeit erfolgen, vorteilsweise auch nach dem
Arbeitsvorgang (wegen des Billigstroms).
Eine Automatische Niveauregulierung während des
Ladevorgangs bewirkt, daß die Plattform nicht absackt, weil
die Gegengewichte sich nicht aus dem Wasser heben oder
hineindrücken, da eine Schwimmerventilsteuerung durch
Zulauf bzw. durch Ablauf durch das Wasser diese steuern. Das
ist auch wichtig wenn durch die eingebauten arretierbaren
Halteeinrichtungen der Plattform diese gesichert ist.
Da bei einigen Anlagen die Plattform möglichst bald geräumt
sein muß, zum Beispiel bei Werften mit mehreren
Arbeitsplätzen an Land, sollte das Schiff von der Plattform
gezogen werden. Dazu könnte es von Nutzen sein, die
Plattform jeweils dementsprechend anzukippen, ebenso bei
der Entladung der Schiffe (beim Löschen). Das kann durch
die Unterteilung der Fluttanks erfolgen.
Eine Kombination von Anlagen mit starren Verbindungen von
Plattform und schwimmenden Gegengewichten mit Anlagen
mit beweglichen Kettenverbindungen kann auch sehr von
Nutzen sein, ebenso bewegliche mit beweglichen usw.,
beispielsweise bei Auftrennung von Schiffen, um ein
Verlängerungsstück einzusetzen.
Bei den beweglichen Ausführungen (Plattform-Gegengewicht)
ist eine Verlängerung des Weges der Gegengewichte möglich
bei kleiner Dimensionierung durch Umlenkrollen oder Räder
und der entsprechenden Befestigung der Seile an
Gegengewichten und festen Körpern, je nach baulicher
Begebenheit und Einsparungspotential.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung A),
B), C) und C1 dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 Plattform.
Fig. 2 Fluttanks.
Fig. 3 (Schwimmende) Gegengewichte.
Fig. 4 Umlenkrollen der Ketten, Seile etc. von der
Plattform und der Gegengewichte.
Fig. 5 Starre Festverbindung von Plattform und
Gegengewichten.
Fig. 6 Etagenförmig übereinanderliegende Wassertanks
mit den Ein- und Ausläufen und Schiebern und
Steigleitung.
Fig. 6a Mit Wasser gefüllte Kammern.
Fig. 6b Entleerte Kammern.
Fig. 7 Wasserfüllung.
Fig. 8 Zusatzkammern.
Fig. 9 Wasserstand.
Fig. 10 Nutzlast (Schiff etc.) soll angehoben oder gesenkt
werden.
Fig. 11 Kransystem.
Fig. 12 Pontons.
Fig. 13 Kanal.
Fig. 14 Gegengewichte.
Fig. 15 Wassertanks der Gegengewichte.
Fig. 16 Bremskette.
Fig. 17 Normplattform.
Fig. 18 Ladeflächen "an Land".
Claims (3)
1. Anlage zum Löschen und Beladen von Schiffen mittels
genormter Plattformen, mit Hilfe von Quick-Docks und
Gegengewichten,
dadurch gekennzeichnet, daß genormte Plattformen, die "an
Land" zum Beispiel mit Containern beladen werden, mittels
eines Kransystems mit Seilen oder Ketten etc. angehoben und
abgesenkt werden. Das Kransystem ist auf Schwimmern
(weiterhin Pontons genannt) installiert und wird durch
variable Gegengewichte tariert. Die Pontons werden, in mit
Wasser gefüllten Kanälen, von der Landseite herkommend
über das Schiff geführt, oder über einen Rollweg
herangefahren.
Das Be- und Entladen von Schiffen mit der genormten Plattform, weiterhin Normplattform genannt, und auf den Pontons in einem Kanal schwimmend (oder auf einem Weg rollend) mit Gegengewichtssystem. Der Vorgang des Be- und Entladens wird auf der Landseite und auf der Wasserseite über dem aus dem Wasser gehobenen Schiff, mittels eines schnellen integrierten Docks, Quick-Dock, IQuick-Dock oder IQ-Dock genannt, ausgeführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Be- und Entladung von Schiffen mit Hilfe einer Normplattform erfolgt. Wobei die Schiffe im IQuick-Dock mit Hilfe einer großen Basisplattform angehoben werden. Dabei hängt die Basisplattform des IQuick-Docks an Seilen oder Ketten etc. und über Umlenkrollen (oder Räder) an Gegengewichten, die in Wassertanks schwimmend durch Wasserablauf beziehungsweise Wasserzulauf auf und ab bewegt werden, dabei wird das Wasser, in dem die Gegengewichte "schwimmen", in Etagentanks zwischengelagert und bei Bedarf wird man es zulaufen oder abfließen lassen.
Das Be- und Entladen von Schiffen mit der genormten Plattform, weiterhin Normplattform genannt, und auf den Pontons in einem Kanal schwimmend (oder auf einem Weg rollend) mit Gegengewichtssystem. Der Vorgang des Be- und Entladens wird auf der Landseite und auf der Wasserseite über dem aus dem Wasser gehobenen Schiff, mittels eines schnellen integrierten Docks, Quick-Dock, IQuick-Dock oder IQ-Dock genannt, ausgeführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Be- und Entladung von Schiffen mit Hilfe einer Normplattform erfolgt. Wobei die Schiffe im IQuick-Dock mit Hilfe einer großen Basisplattform angehoben werden. Dabei hängt die Basisplattform des IQuick-Docks an Seilen oder Ketten etc. und über Umlenkrollen (oder Räder) an Gegengewichten, die in Wassertanks schwimmend durch Wasserablauf beziehungsweise Wasserzulauf auf und ab bewegt werden, dabei wird das Wasser, in dem die Gegengewichte "schwimmen", in Etagentanks zwischengelagert und bei Bedarf wird man es zulaufen oder abfließen lassen.
2. Das Be- und Entladen von Schiffen im IQuick-Dock mit Hilfe
einer Rampe,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schiffe, die sich im IQuick-Dock
befinden, mit einer Vorrichtung oder einer
Normplattform ausgerüstet sind und hinten oder vorne
geöffnet werden können, damit die Plattform (mit der
Ladung) herausgezogen bzw. transportiert werden kann.
Über eine (bewegliche) Rampe wird das Transportgut mit der
Normplattform vom Schiff gefahren, bzw. gezogen oder per
Luftkissentransporteinrichtung an Land gebracht und
anschließend wird eine neubeladene Normplattform auf das
Schiff gebracht. Dabei ist von Vorteil, daß mit dem IQuick-Dock
das Schiff zusätzlich vorne oder hinten abgesenkt
werden kann, und damit das Schiff in fast jede Position
gebracht werden kann.
3. Die Reinigung des Schiffes während des Aufenthaltes auf dem
IQuick-Dock durch eine "Waschstraße". Die nach Möglichkeit
mit dem neuen oberflächenschmutzabweisenden "Anstrich"
ausgestatteten Schiffe werden mit der Reinigungseinrichtung
im IQuick-Dock automatisch beim Ladevorgang von den
anhaftenden Verunreinigungen befreit (Muscheln etc.),
dadurch gekennzeichnet, daß im IQuick-Dock eine
Reinigungseinrichtung im oberen Bereich angebracht ist. Ist
das Schiff aus dem Wasser gehoben, kann diese abgesenkt
werden und automatisch den Schiffsboden reinigen. Dabei
steuern Sensoren und eine Überwachungsanlage den
Vorgang. Eine Nachbehandlungseinheit für diverse Arbeiten
(Oberflächenbehandlung etc.) ist eventuell integriert.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family
ID=7883875
Family Applications (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |