DE19834945A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen AbwässernInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern, wobei insbesondere Wäschereiabwässer mittels einer wäschereiabwasserspezifischen Mischbiozönose biologisch aufbereitet werden können. Das Besondere an dem vorliegenden Verfahren liegt darin, daß die Tenside zunächst an ein Adsorbens adsorbiert werden, und hierdurch das Wasser von Verunreinigungen befreit wird und anschließend das Adsorbens unter aeroben und/oder anaeroben Bedingungen biologisch gereinigt wird und das gereinigte Adsorbens sowie wiederaufbereitetes Wasser wieder in den Kreislauf eingeschleust werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung und Wiederverwendung
von tensidhaltigen Abwässern gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß
Oberbegriff des Patentanspruchs 25.
Die biologische Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Ab
wässern, insbesondere solchen aus Wäschereien, stellt eine technologische
Herausforderung dar, da Tenside naturgemäß extrem lebensfeindliche
Umgebungen für Organismen aller Art, insbesondere den Mikroorganismen
einer Mischbiozönose, darstellen.
Darüber hinaus stellen industrielle Abwässer, insbesondere
Wäschereiabwässer, häufig chemisch äußerst komplexe Mischungen dar,
welche nur schwer zu reinigen bzw. wiederzuverwenden sind.
Insbesondere die Abwässer von Wäschereien sind in ihrer quantitativen
und qualitativen Zusammensetzung selbstverständlich stark von den für die
Wasch- bzw. Reinigungsprozesse verwendeten Waschmitteln abhängig. Da
in Wäschereibetrieben überwiegend Universalwaschmittel verwendet
werden, bestimmt sich die Abwasserzusammensetzung neben den zu rei
nigenden Textilien und deren spezifischer Verschmutzung im wesentlichen
durch die Zusammensetzung solcher Universalwaschmittel.
Derartige Universalwaschmittel bestehen in der Regel aus einer Fülle von
chemisch unterschiedlichen Substanzen, insbesondere anionischen und
nichtionischen Tensiden, Buildern, Co-Buildern, Bleichmitteln,
Bleichaktivatoren, Vergrauungsinhibitoren, Korrosionsinhibitoren,
Stabilisatoren, Schauminhibitoren, Enzymen, optischen Aufhellern sowie
Füllstoffen und Hilfsstoffen.
Als anionische und nichtionische Tenside kommen beispielsweise
Alkylbenzolsulfonat, Alkoholsulfat sowie Alkoholethoxylat in Betracht.
Als Builder werden häufig Zeolith A, Natriumtriphosphat und
Natriumcarbonat verwendet. Allerdings geht der moderne Trend da hin, aus
ökologischen Gründen auf Phosphate weitgehend zu verzichten und diese
beispielsweise durch Zeolithe und/oder andere Silicate zu ersetzen.
Derartige Builder sind erforderlich, um die Reinigungswirkung der Tenside
um ein Vielfaches zu steigern. Insbesondere wird das Entfettungsvermögen
der Wasch- bzw. Reinigungsmittel stark durch die verwendeten Builder
verstärkt.
Als Co-Builder wird im wesentlichen Polycarboxylat verwendet.
Als Bleichmittel werden Perborate, insbesondere Natriumperborat sowie
Tetraacetylethylendiamin als Bleichaktivator verwendet.
Als Vergrauungsinhibitoren verwendet man im wesentlichen
Carboxymethylcellulose bzw. Celluloseether.
Als Korrosionsinhibitoren werden im wesentlichen Alkalisilicate eingesetzt.
Phosphonate dienen als Stabilisatoren und Seifen, Siliconöle und/oder
Paraffine dienen als Schauminhibitoren.
An Enzymen finden im wesentlichen Proteasen und Amylasen, manchmal
jedoch auch Lipasen, Verwendung.
Darüber hinaus werden häufig optische Aufheller vom Stilben- oder
Biphenyldistyryltyp eingesetzt.
Neben Farbstoffen, Duftstoffen als Hilfsstoffen dient häufig Natriumsulfat
als Füllstoff bzw. als Produktionshilfsstoff.
Die Verwendung von pulverförmigen Universalwaschmitteln in
Wäschereibetrieben geht hin zum verstärkten Verzicht auf Phosphate als
Builder und ersetzt diese Phosphate im wesentlichen durch Zeolithe, Seifen,
Citrate und Amine, insbesondere Tri- und Monoethanolamin.
Insbesondere werden derzeit in den USA und Japan sowie in den
Niederlanden, der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz, Österreich
und Italien praktisch nur noch phosphatfreie Waschmittel eingesetzt und
somit in den Abwässern von Wäschereibetrieben angetroffen.
Aufgrund der eingangs beschriebenen komplexen Zusammensetzung von
tensidhaltigen Wasch- und Reinigungslösungen ist auch die Chemie der
entsprechenden Abwässer äußerst komplex. Aufgrund gesetzlicher
Auflagen und ökologischer Gebote sind tensidhaltige Reinigungslösungen
vor dem Ablaß in die Kanalisation oder einen Vorfluter im allgemeinen einer
Abwasserbehandlung zu unterziehen. Die Art, der Behandlungstyp und der
notwendige Aufwand richten sich nach dem jeweiligen Reinigungsmitteltyp,
den eingebrachten Verunreinigungen und den örtlichen Bestimmungen bzw.
dem Abwasserbescheid. Saure oder alkalische Reiniger sind zu neutrali
sieren. Bei emulgierten Ölen ist eine Emulsionsspaltung vorzunehmen.
Meist wird durch eine Emulsionsspaltanlage der Ölgehalt noch nicht auf die
vorgeschriebenen Grenzwerte reduziert, so daß sich eine Flockung mit
Aluminium- oder Eisensalzen, häufig unter Zusatz von
Flockungshilfsmitteln, anschließen muß. Bei silicathaltigen
Reinigungslösungen bewirkt die bei der Neutralisation ausfallende
Kieselsäure eine Adsorption von Ölen und anderen organischen Substan
zen.
Bei einer Abwasseraufbereitung werden die in den Anwendungslösungen
enthaltenen Tenside, soweit sie öllöslich sind, bei der Abtrennung der Öle
und Fette ebenfalls weitgehend entfernt.
Bei der Fällung bzw. Flockung von Aluminium- oder Eisenphosphaten bzw.
deren Hydroxiden kann der chemische Sauerstoffbedarf (CSB-Wert) des
Abwassers, der den wichtigsten Faktor bei der Festlegung der
Abwasserabgabe darstellt, stark reduziert werden, soweit er durch Tenside
oder auch andere adsorbierbare organische Substanzen hervorgerufen wird.
Eine weitere Aufbereitungsmöglichkeit für tensidhaltige Reinigungslösungen
ist die teure und aufwendige Ultrafiltration.
Bei der Ultrafiltration entsteht neben Aufwand und Kosten für die
Ultrafiltrationsmembranen das Problem, daß zwar öllösliche nichtionische
Tenside und Antischaummittel fast vollständig zurückgehalten werden,
wasserlösliche nichtionische Tenside jedoch die Membran nahezu
vollständig passieren. Bei anionischen Tensiden dagegen stellt sich ein
Gleichgewicht ein zwischen membrangängigen und zurückgehaltenen
Tensiden (Kosswig/Stache, "Die Tenside" Carl Hansa Verlag München
Wien (1993)).
Die Behandlung von Wäschereiabwässern durch Ultrafiltration wurde
beispielsweise in der DE-A 35 13 940, insbesondere zur Rückgewinnung
von Wasser und unverbrauchten waschaktiven Substanzen propagiert.
Derartige Ultrafiltrationsanlagen führen jedoch zu hohen Investitions- und
Wartungskosten. Darüber hinaus führen Tenside häufig, insbesondere bei
Langzeitgebrauch, zur Zerstörung der Ultrafiltrationsmembran.
Neben diesem Investitions- und Wartungsaufwand für Ultrafil
trationsanlagen führt noch der oben beschriebene Effekt einer nur
unvollständigen Zurückhaltung der Tenside zu hoch tensidhaltigen
Abwässern, welche nicht in die Kanalisation gelangen sollten.
Ein ebenfalls recht aufwendiges Verfahren zum Aufbereiten und
Wiederverwenden von Wasch- und Spülwässern offenbart die DE-A 41 24 915.
Diese Offenlegungsschrift lehrt es, einen Teil des tensidhaltigen
Abwassers zu filtrieren und einen Teil der Abwässer zur Gewinnung von
Spülwasser durch Flotation aufzubereiten.
Dieses Verfahren soll zwar einerseits die Aufsalzung des Wassers
vermeiden. Andererseits wird hierzu jedoch demineralisiertes - also
kostenaufwendig durch Ionenaustauscher entsalztes Frischwasser dem aus
dem Abwasser gewonnenen Spülwasser wieder zugesetzt, so daß eine
mittelmäßige Salzkonzentration resultiert.
Vorzugsweise verwendet dieses Verfahren des Standes der Technik
Metallsalze als Flotationshilfsmittel.
Somit hat dieses Verfahren des Standes der Technik den Nachteil den bei
der Flotation entstehenden Flotatschlamm wieder entsorgen zu müssen.
Darüber hinaus wird das Abwasser durch Druckentspannungsflotation
aufbereitet, was wiederum zum einen technisch aufwendig und zum
anderen mit relativ hohen Investitions- und Wartungskosten verbunden ist.
Eine weitere Möglichkeit, die Flotation nach der Lehre der DE-A 41 24 915
durchzuführen, liegt darin, eine sogenannte Elektroflotation anstelle der
Metallsalzbehandlung durchzuführen. Dies wiederum weist jedoch den
Nachteil auf, daß Elektroflotationsanlagen relativ teuer sind und löst zudem
nicht das Problem, den anfallenden tensidhaltigen Flotatschlamm zu
entsorgen.
Ein weiterer Lösungsansatz zur Aufbereitung von Abwässern, wie sie nach
der Wäsche von Kleidungsstücken in Großwäschereien anfällt, wird in der
DE-A 40 35 433 offenbart. Nach dem dort offenbarten Verfahren werden
die in Großwäschereien anfallenden Öl-in-Wasser-Emulsionen mit dem
organischen Lösungsmittel Perchlorethylen versetzt, um dann das Abwas
ser in eine erste, im wesentlichen Wasser und in geringem Maße Öl
enthaltende Flüssigkeit, die durch Ultrafiltration in Wasser und
deponierbares Öl entmischt wird, und in eine zweite das Lösungsmittel, die
Schmutzstoffe und Öl enthaltende Flüssigkeitsphase aufzuspalten, die
durch Destillation in ein deponierbares Öl-Schmutzstoff-Gemisch und das
Lösungsmittel entmischt werden kann.
Dieses Verfahren des Standes der Technik weist jedoch den bedeutenden
Nachteil auf, daß es zum einen ein ökotoxikologisch bedenkliches
organisches Lösungsmittel, welches mit Sicherheit wenigstens in Spuren in
die Umwelt gelangt, verwendet. Zum anderen ist hier ebenfalls ein
Ultrafiltrationsschritt erforderlich, welcher die bereits eingangs beschrie
benen Nachteile aufweist.
Darüber hinaus beschreibt die DE-A 33 05 238 ein Verfahren zur
biologischen Reinigung von Wasser nach vorhergehender Klärung durch
einen Vorfilter, wobei das zu reinigende Wasser in einem eigenen Filterkreis
zirkuliert. Ferner erfolgt durch den Filterkreislauf auch die Belüftung bzw.
der Sauerstoffeintrag mittels einer luftgetriebenen Mammutpumpe. Die
Aufgabe der DE-A 33 05 238 besteht darin einen leistungsfähigen Filter zu
schaffen, der unter Normalbeanspruchung nicht mehr gereinigt zu werden
braucht bzw. bei dem ein automatisches Abscheiden von anfallendem
Schlamm, Schmutz oder dergleichen möglich ist. Aufgrund des Aufbaues
des in diesem Dokument beschriebenen Filters sowie aufgrund der
Sauerstoffanreicherung des Wassers in dem Filter ist ein solcher Filter
typischerweise als Aquarienfilter ausgelegt.
Allenfalls kann ein derartiger Filter noch für die Intensiv-Fischzucht
verwendet werden. Dies liegt darin begründet, daß der Filter eine
Kombination aus biologischem Filter und Grobschmutzfilter darstellt, da als
Filtermasse Lavakies verwendet wird.
Diesem Aquarienfilter gemäß dem Stand der Technik der DE-A 33 05 238
kann zur Adsorption nicht abbaubarer Stoffe ein Aktivkohlefilter
nachgeschaltet werden, der dann nach Erschöpfung seiner
Adsorptionskapazität entsorgt werden muß.
Obwohl gemäß der DE-A 33 05 238 der dort beschriebene Aquarienfilter
auch zur Aufbereitung von Abwässern von Wäschereien und anderen
Naßbetrieben sowie zur Aufbereitung von Industrieabwässern verwendet
werden können soll, werden jedoch keinerlei Angaben in Bezug auf die Art
der Abwässer, insbesondere das Verhältnis von tensidhaltigen Abwässern
in Bezug auf Mischbiozönosen eingegangen.
Gemäß Kosswig und Stache, "Die Tenside", Carl Hansa Verlag München
Wien, 1993, stellen die Tenside unter den synthetischen Verbindungen für
die umsetzenden Organismen - in der Regel Bakterien - einen Sonderfall
dar. Tenside sind nämlich grenzflächenaktive Substanzen. Im Gegensatz zu
anderen in Wasser gelösten organischen Verbindungen ziehen sie auf
Oberflächen auf. Das gilt auch für Zelloberflächen. Diese Tatsache
erleichtert rein physikalisch zwar den Substrat-Organismen (Enzym)-
Kontakt. Sie intensiviert jedoch gleichzeitig die in anderem Zusammenhang
erwünschte Wirkung dieser Verbindungen, nämlich Lipide zu dispergieren.
Die cytoplasmatische Membran der Bakterien und anderer Mikroorganismen
besteht aus Phospholipiden, die an Proteine komplex gebunden sind. Die
Lipidschicht stellt einen asymmetrischen bimolekularen Film aus
Triglyceriden und Phospholipiden dar, deren hydrophobe Enden nach innen
weisen, und deren hydrophile Enden nach außen, den Proteinschichten zu
gekehrt sind. Aus der biochemischen Forschung ist es allgemein bekannt,
daß Tenside auf die Membranlipide solubilisierend wirken, wenn sie auf der
Zelloberfläche eine hierfür erforderliche Mindestkonzentration erreicht
haben. Auf diese Weise entstehen in der Membran Öffnungen, die den
Austritt von Cytoplasma ermöglichen. Dieses Phänomens bedient man sich
zum Beispiel bei der Isolierung von DNA aus prokaryotischen und eukaryo
tischen Zellen.
Die Problematik von biologischen Reinigungsverfahren tensidhaltiger
Abwässer kann man auch daran erkennen, daß die von der Europäischen
Gemeinschaft vorgeschriebenen Methoden zur Ermittlung des
Primärabbaugrades von Tensiden, der sogenannte OECD-Screening-Test
bzw. der OECD-Confirmatory-Test von einer Testdauer von 19 Tagen beim
Screening-Test und von einer Testdauer von 21 Tagen beim Confirmatory-
Test ausgeht.
Nach dem OECD-Screening-Test werden Tenside, die nach 19 Tagen zu
mindestens 80% abgebaut sind, als biologisch abbaubar bezeichnet.
Einen beachtlichen Fortschritt und Durchbruch auf dem Gebiet biologischen
Abbaus von tensidhaltigen Abwässern brachte erstmals die Deutsche
Patentschrift DE 44 07 734 C1 der vorliegenden Anmelderin:
Nach der Lehre dieses Patentes war es erstmals möglich, tensidhaltige Abwässer, insbesondere solchen aus Wäschereien, mittels einer wäschereiabwasserspezifischen Mischbiozönose biologisch derart aufzubereiten, daß bis 80% der organischen Inhaltsstoffe der eingespeisten Abwässer allein durch die biologische Reinigungsstufe zu entfernen und dieses aufbereitete Wasser wieder als Speisewasser für Wäschereien zu verwenden.
Nach der Lehre dieses Patentes war es erstmals möglich, tensidhaltige Abwässer, insbesondere solchen aus Wäschereien, mittels einer wäschereiabwasserspezifischen Mischbiozönose biologisch derart aufzubereiten, daß bis 80% der organischen Inhaltsstoffe der eingespeisten Abwässer allein durch die biologische Reinigungsstufe zu entfernen und dieses aufbereitete Wasser wieder als Speisewasser für Wäschereien zu verwenden.
Hierzu wurde im Stand der Technik der DE 44 07 734 C1 das den
Waschprozeß verlassende Wasser nach Abtrennung von Sink- und
Schwebestoffen einem Sammelbehälter zugeführt und dieses physikalisch
vorgereinigte Wasser einem unter aeroben Bedingungen arbeitenden
Bioreaktor zugeführt. Der Bioreaktor wies - wie oben erwähnt - eine
wäschereiabwasserspezifische Mischbiozönose zur biologischen Aufberei
tung des Abwassers auf.
Das den Bioreaktor verlassende Wasser wurde einem nachgeschalteten Ad
sorber, in der Regel mit Aktivkohlefüllung, zugeführt und das den Adsorber
verlassende biologisch und physikalisch gereinigte Wasser wurde dem
Waschprozeß wieder als Speisewasser zugeführt.
Mit diesem Verfahren des Standes der Technik war es möglich, aus den
tensidhaltigen Abwässern wieder ein Wasser mit im wesentlichen hoher
Qualität herzustellen.
Trotz seiner überragenden Eigenschaften in Bezug auf die erhaltene
Reinwasserqualität, wies dieses Verfahren jedoch den Nachteil auf, daß die
zu reinigenden Abwässer ein relativ großes Volumen aufwiesen, welches
durch den Bioreaktor geschleust werden mußte. Dies wirkte der Forderung
nach extrem kompakten, platzsparenden Einheiten, die als
Nachrüstsysteme für bereits bestehende Betriebe, in welchen tensidhaltige
Abwässer anfallen, entgegen.
Ausgehend vom Stand der Technik der DE 44 07 734 C1 ist es daher
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein biologisches Verfahren zur
Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern zur
Verfügung zu stellen, welches signifikant weniger Volumen durch den
Bioreaktor schleusen muß, als dies bislang erforderlich war.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt verfahrenstechnisch durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1.
Vorrichtungstechnisch wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 25 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Reinigung und Wiederverwendung
von tensidhaltigen Abwässern ist bestens geeignet, insbesondere
Abwässer von Wäschereien bzw. Großwäschereien zu reinigen und das
gereinigte und aufbereitete Wasser wieder als Speisewasser für die
Wäscherei zu verwenden.
In vorteilhafter Weise ist es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren somit
möglich mittels eines physikalischen Adsorptionsschrittes die im Abwasser
enthaltenen Verunreinigungen in einem ersten Schritt an das Adsorbens zu
binden und gereinigtes Wasser einer Wiederverwendung zuzuführen.
Durch die Adsorption der tensidhaltigen Verunreinigungen an das
Adsorbens-Material findet eine Anreicherung, also eine Aufkonzentrierung
der Verunreinigungen statt. Der Anreicherungsfaktor liegt etwa bei 10 bis
100 im Vergleich zum zu reinigenden Abwasser.
In einem zweiten Schritt wird das mit den Verunreinigungen beladene
Adsorbens-Material als wäßrige Adsorbens-Suspension einer biologischen
Reinigungsstufe in einem Bioreaktor, der unter aeroben Bedingungen
arbeitet, zugeführt.
Der Bioreaktor weist in seinem Inneren eine tensidspezifische, insbesondere
wäschereispezifische, Mischbiozönose auf, die fähig ist, die adsorbierten
Verunreinigungen und hierin insbesondere die Tenside, abzubauen.
Der enorme Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß im
Vergleich zum Verfahren nach der Lehre des Standes der Technik der
DE 44 07 734 C1 nur noch ca. 1/10 des Abwasservolumens durch die
biologische Reinigungsstufe geschleust werden muß. Daher kann der
Bioreaktor deutlich kleiner dimensioniert werden. Hierdurch sinken einerseits
die Herstellungskosten und andererseits die Investitionskosten für Betriebe, die
beispielsweise die Abwässer ihrer Wäschereien oder Autowaschanlagen mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren wiederaufbereiten möchten, beachtlich.
Das Verfahren kann kontinuierlich betrieben werden und bis zu 70% des
Abwassers können wieder zu beispielsweise in der Wäscherei
verwendbarem Speisewasser aufbereitet werden.
Besonders überraschend ist hierbei die Tatsache, daß tensidbeladene
Adsorbens-Materialien in der Regel in wenigen Stunden bis zu einem Tag
derart biologisch aufbereitet werden können, daß eine Reduzierung der
organischen Inhaltsstoffe um bis 80-95% erfolgt. Dies ist einerseits umso
überraschender, als der OECD-Screening-Test und der OECD-Confirmatory-
Test von einer biologischen Abbaubarkeit der Tenside ausgehen, wenn sie
innerhalb von 19 bzw. 21 Tagen zu 80% abgebaut sind, was gleichbedeu
tend ist mit einem für abwassertechnische Zwecke nur langsamen Abbau
der Tenside.
Andererseits ist es überraschend, daß der biologische Abbau der auf der
inneren Oberfläche des Adsorbens-Materials adsorbierten Tenside in der
kurzen Zeit funktioniert.
Darüber hinaus müssen die Organismen der Mischbiozönose mit ca. 10fach
höheren Konzentrationen der Tensidverunreinigungen fertig werden.
Die durch die Mischbiozönose von den Verunreinigungen befreite
Adsorbens-Suspension, d. h. das desorbierte Adsorbens-Material wird
erfindungsgemäß wieder als regeneriertes Adsorbens für den
Adsorptionsschritt eingesetzt.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren beträgt die Standzeit, wenn
Aktivkohle als Adsorbens-Material verwendet wird, bis zu einem Jahr.
Als besonders bevorzugtes Adsorbens-Material dient Aktivkohle. Jedoch
können auch sämtliche anderen Adsorbentien wie beispielsweise Kieselgur,
Silicagel oder andere Materialien mit großer innerer Oberfläche als
Adsorbens eingesetzt werden. Hier können - neben Aktivkohle - zum
Beispiel folgende Adsorbentien in Betracht:
Aktivkohle, Braunkohle, Sinterkeramikstücke, Styropor, Blähton, Zellulosefibrillen, Asbest, Kieselgur, Polymerfasern aus Polyamiden, Polyacrylnitril, Polyäthylen, Polyoximethylen und diverse Harze.
Aktivkohle, Braunkohle, Sinterkeramikstücke, Styropor, Blähton, Zellulosefibrillen, Asbest, Kieselgur, Polymerfasern aus Polyamiden, Polyacrylnitril, Polyäthylen, Polyoximethylen und diverse Harze.
Aufgrund des erfindungsgemäßen Verfahrens braucht lediglich mit einem
Zusatz von etwa 5 bis 30% Frischwasser gerechnet werden, so daß sich
enorme Wassermengen einsparen lassen.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens unter
Verwendung eines Bioreaktors liegt in der realisierbaren Kreislaufführung
des Waschwassers und des Adsorbens-Materials begründet. Hierdurch sind
wirkungsvolle Einsparungen von Trink- und Abwasser erzielbar, die sich bei
den tendenziell stark steigenden Preisen der Trinkwasserversorgung bzw.
der Abwasserentsorgung äußerst positiv auf die Betriebskostenentwicklung
sowie auf den Return-of-Investment auswirken.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt
in seiner hohen ökologischen Verträglichkeit, da nur geringe Mengen an
Adsorbens-Material und gegebenenfalls Bioschlämme entsorgt werden
müssen.
Zudem besitzt das biologisch gereinigte Wasser gemäß dem er
findungsgemäßen Verfahren eine geringe Härte, was bei der vorgesehenen
Prozeßwasserkreislaufführung wiederum Verkalkungen im
Rohrleitungssystem verhindert und darüber hinaus noch einen deutlich
verminderten Waschmitteleinsatz ermöglicht.
Somit trägt das erfindungsgemäße Verfahren wesentlich zur Verringerung
der Umweltbelastung bei.
Ein besonderer Vorteil des Bioreaktors besteht darin, daß keine großen
Mengen Biomasse ausgetragen werden, keine kontinuierlichen
Auskreisungen von Überschußbiomasse erfolgen und
Biomassenrückführungen nur in begrenztem Umfang erforderlich sind.
Gemäß Anspruch 25 weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens folgende Baugruppen
auf:
wenigstens eine Abwasserzuführeinrichtung;
wenigstens einen mit wenigstens einem Adsorbens-Material gefüllten Filter und wenigstens einen Bioreaktor, wobei der Filter dem Bioreaktor vorgeschaltet ist und der Filter eine Zuführeinrichtung aufweist, die dem Bioreaktor mit Verunreinigungen beladenes Adsorbens-Material zuführt, wobei das mit Verunreinigungen beladene Adsorbens-Material biologisch und/oder mechanisch innerhalb des Bioreaktors gereinigt wird.
wenigstens eine Abwasserzuführeinrichtung;
wenigstens einen mit wenigstens einem Adsorbens-Material gefüllten Filter und wenigstens einen Bioreaktor, wobei der Filter dem Bioreaktor vorgeschaltet ist und der Filter eine Zuführeinrichtung aufweist, die dem Bioreaktor mit Verunreinigungen beladenes Adsorbens-Material zuführt, wobei das mit Verunreinigungen beladene Adsorbens-Material biologisch und/oder mechanisch innerhalb des Bioreaktors gereinigt wird.
Der Filter weist ferner einen Ausgang für das adsorptiv gereinigte Wasser
auf.
Der Bioreaktor weist einen Auslaß für das gereinigte Adsorbens-Material
auf und es ist eine Fördereinrichtung vorgesehen, um das gereinigte Ad
sorbens-Material wieder in den Filter zu befördern.
Eine säulenförmige Anordnung des Adsorbens hat den Vorteil, daß hiermit
praktisch beliebig anpaßbare Filterschichtdicken zur Verfügung stehen.
Mit den Maßnahmen des Anspruchs 3 wird einerseits eine innige
Durchmischung des Abwassers mit dem Adsorbens-Material erreicht.
Andererseits wird dadurch, daß die Strömungsrichtung des zu reinigenden
Wassers der Richtung des einströmenden frisch regenerierten Adsorbens-
Materials entgegengesetzt ist, eine hohe Adsorptionseffizienz erreicht, da das
noch hoch belastete Abwasser mit noch völlig desorbiertem Adsorbens in
Kontakt tritt.
Aktivkohle als Adsorbens-Material gemäß Anspruch 4 zu verwenden, hat
zum einen den Vorteil, daß hiermit ein hochaktives Adsorbens-Material mit
großer Adsorptionskapazität zur Verfügung steht, welches zudem noch
kostengünstig ist und zum anderen mit dem vorliegenden Verfahren
Standzeiten von bis zu einem Jahr (???) bei vielfachen biologischen
Regenationszyklen der Aktivkohle erreicht werden. Außerdem können nicht
mehr zu regenerierende Reste, die ohnehin in nur geringen Mengen
anfallen, bei Bedarf leicht entsorgt werden.
Gemäß Anspruch 5 werden zur Verhinderung einer Verschlammung des
Adsorbens-Materiales die Sink- und Schwebstoffe, beispielsweise mittels
eines Flusensiebes oder einfach durch Gravitationswirkung oder
vorzugsweise beides, entfernt, bevor das Abwasser in den Filter gelangt.
Die Abwässer gemäß Anspruch 6 zu sammeln, bevor sie aufgearbeitet
werden, hat einerseits den Vorteil, daß z. B. eine Abwasseransammlung von
mehreren Stunden bis Tagen später der Reinigung unterzogen werden
können. Außerdem besteht die Möglichkeit durch diese einfache
Maßnahme - bei Bedarf - die Abwässer hierdurch zu kühlen oder gezielt
einer Wärmerückführung zuzuführen.
Gemäß Anspruch 7 siedelt sich eine wäschereiabwasserspezifische
Mischbiozönose, dem Abbaugrad der Abwasserinhaltsstoffe entsprechend,
an, bzw. muß im Bedarfsfall vorkultiviert und/oder angeimpft werden. Die
für das Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendete
wäschereiabwasserspezifische Mischbiozönose enthält im wesentlichen
adaptierte aerobe heterotrophe Bakterien sowie aerobe heterotrophe
tierische Einzeller und mehrzellige tierische Organismen, insbesondere
Mikroorganismen.
Dort, wo im Bioreaktor die Luft zugeführt wird - in der Regel am unteren
Ende - finden sich schwankende Sauerstoff- und/oder
Nährstoffkonzentrationen.
Dort sind im wesentlichen Bakterien angesiedelt, welche derartige
Sauerstoffschwankungen und/oder Nährstoffschwankungen ohne weiteres
verkraften.
Darüber hinaus befindet sich in diesem Teil der wäscherei
abwasserspezifischen Mischbiozönose noch eine Ansammlung von fädigen
Schwefelbakterien. Dabei obliegt den heterotrophen Bakterien zunächst der
Hauptanteil am Abbau der organischen Substanzen der Abwässer.
Begibt man sich relativ zum Lufteinstrom zu weiter oben liegenden
Kompartimenten, so findet man Protozoen, insbesondere Flagellaten,
welche eine besonders hohe pH-Toleranz von 4,7 bis 9,6 und auch darüber
aufweisen.
Als nächste Stufe der Mischbiozönose findet man Ciliaten vor, hier
insbesondere Uronema marinum sowie in den weitgehend gereinigten
Abschnitten Vorticellen und Oxytrichia fallox.
Hierbei ist es besonders erwähnenswert, daß die Flagellaten und Ciliaten,
z. B. Coliforme und andere Bakterien auffressen, wodurch deren un
gehemmte Vermehrung gehindert wird.
Darüber hinaus findet man in den wäschereiabwasserspezifischen
Mischbiozönosen auch Nematoden und Rotatorien (Rädertierchen), also
mikroskopisch kleine tierische Vielzeller, welche abgestorbene Biomasse,
feinste Partikel, Bakterien und Ciliaten, fressen und verdauen.
Diese oben beschriebenen Mikroorganismen bilden eine für die vorliegende
Erfindung charakteristische Mischbiozönose, wobei diese in der Lage ist,
tensidhaltige Abwässer abzubauen, da sie aus ungeklärten tensidhaltigen
Industrieabwässern entnommen wurde, und auf den inneren Oberflächen
des Bioreaktors der vorliegenden Erfindung angesiedelt wurde.
Die Maßnahmen der Ansprüche 8 und 9 haben den Vorteil, daß hierdurch der
Wirkungsgrad des Tensidabbaus gesteigert wird.
Gemäß Anspruch 10 werden die Bioschlämme, insbesondere
Überschußschlämme, aufbereitet, um wieder dem Bioreaktor zugeführt zu
werden. Ein besonderer Vorteil liegt hierbei darin, daß durch diese
Maßnahmen aufgrund des Selektionsdruckes besonders gut an die
tensidhaltige Umgebung angepaßte Organismen wieder in den Kreislauf
eingeschleust werden und hierdurch die Effektivität des Tensidabbaus noch
zunimmt.
Den Bioreaktor gemäß Anspruch 11 im Gleichstrom mit der zu reinigenden
Adsorbenssuspension mit Luft und/oder Sauerstoff zu beschicken, hat den
Vorteil, daß hierdurch optimale aerobe Bedingungen für die Mischbiozönose
im Inneren des Reaktors geschaffen werden.
Es gibt jedoch manchmal Bedingungen, unter denen es vorteilhaft ist, wenn
der Bioreaktor im Gegenstrom mit dem von der Mischbiozönose
umzusetzenden Materialstrom betrieben wird. Dies kann beispielsweise der
Fall sein, wenn eine innigere Durchmischung des Materialstromes aufgrund
einer Behinderung der Diffusionsvorgänge erforderlich ist.
Gemäß Anspruch 12 können Abwässer gereinigt werden, welche Tenside
nahezu aller Art enthalten, insbesondere jedoch solche, die von
Wasch- und Reinigungsmitteln stammen.
Die abhängigen Ansprüche 13, 14 und 15 stellen vorteilhafte
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens insoweit dar, als die
dort aufgeführten Substanzen heutzutage in größeren Mengen in
Universalwasch- und Reinigungsmitteln vorkommen.
Nach Anspruch 16 ist es bevorzugt, das erfindungsgemäße Verfahren auf
Abwässer anzuwenden, welche einen alkalischen pH, insbesondere einen
pH von ca. 8 bis 10 aufweisen.
Gemäß Anspruch 17 werden vorzugsweise Abwässer gereinigt, welche
einen Mangan- und/oder Eisengehalt kleiner 1% aufweisen. Jedoch ist es
selbstverständlich auch möglich, mit höheren Mangan- und/oder
Eisengehalten oder Schwermetallgehalten das erfindungsgemäße Verfahren
durchzuführen. Sollten die Schwermetallgehalte jedoch zu groß werden, so
sind gegebenenfalls geeignete Maßnahmen wie Präzipitation, Flockung oder
zusätzliche Adsorption durchzuführen.
Gemäß Anspruch 18 können Abwässer verwendet werden, welche einen
chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) von ca. 150 bis 3000 mg/l O2
aufweisen.
Dies hat den Vorteil, daß somit die meisten industriell anfallenden
Tensidabwässer mit dem vorliegenden Verfahren gereinigt werden können.
Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf
Wäschereiabwässer beschränkt, sondern es können prinzipiell sämtliche
tensidhaltigen Abwässer aufbereitet werden.
So ist es beispielsweise durchaus möglich, das vorliegende Verfahren auch
mit den Abwässern einer Großküchenspülanlage durchzuführen, um diese
Abwässer dann als Brauchwässer weiterzuverwenden.
Von besonderer Bedeutung ist das vorliegende Verfahren jedoch für die
Aufbereitung von Textilwäschereiabwässern.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gereinigte Wasser weist
vorteilhaft gemäß dem Patentanspruch 19 einen pH-Wert von ca. 6 bis 10,
insbesondere ca. 8 bis 9 auf, womit es in der Nähe des Neutralpunktes
liegt, so daß es ohne weitere pH-Einstellung wieder in einen Waschkreislauf
eingeschleust werden kann.
Sollte es jedoch erforderlich sein, ein neutrales oder leicht saures Wasser
zu erhalten, so kann ohne weiteres - beispielsweise etwa durch
CO2-Gaben - der pH-Wert auf 7 oder darunter eingestellt werden.
Die Maßnahmen des Anspruchs 20, daß ca. 70% der eingesetzten Ab
wässer für eine erneute Einspeisung in einen Wäschereiprozeß als
gereinigtes Wasser wiedergewonnen werden, führen zu einem enorm
wirtschaftlichen Verfahren sowie zu einem sehr schnellen Return-of-
Investment.
Vorteilhaft werden gemäß Anspruch 21 prozeßbedingte Wasserverluste
durch Frischwasserzugabe und nicht vorrangig durch Zugabe von
demineralisiertem oder entionisiertem Wasser ersetzt.
Gemäß Anspruch 22 weist somit das den Bioreaktor verlassende Wasser
lediglich noch ca. 5 bis 20% der organischen Inhaltsstoffe der
eingespeisten Abwässer auf, welche dann vorteilhaft bei Bedarf leicht über
einen zusätzlichen nachgeschalteten Adsorber entfernt werden können.
Vorteilhaft können gemäß Anspruch 23 die zu reinigenden Abwässer bei
Bedarf zusätzlich mit spezifischen Nährstoffen für die mischbiozönotischen
Mikroorganismen versetzt werden, - falls den Mikroorganismen ein
spezieller Nährstoff aus den eingespeisten Abwässern nicht zugänglich ist.
Gemäß Anspruch 24 können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren die
dort angegebenen Hilfsstoffe ebenfalls aus dem Wasser entfernt werden,
was deshalb besonders vorteilhaft ist, da die in Anspruch 24 angegebenen
Hilfsstoffe praktisch in jedem Universalwasch- und/oder Reinigungsmittel
auftreten.
Einen in das Adsorbens-Material eintauchenden Verteilerkopf für zu
reinigendes tensidhaltiges Abwasser gemäß Anspruch 26 vorzusehen, hat
den Vorteil, daß einerseits eine innige Durchmischung des Abwassers mit
dem Adsorbens-Material erreicht wird. Andererseits wird hierdurch,
insbesondere, wenn die Strömungsrichtung des zu reinigenden Wassers der
Richtung des einströmenden frisch regenerierten Adsorbens-Materials
entgegengesetzt ist, eine hohe Adsorptionseffizienz erreicht, da das noch hoch
belastete Abwasser mit noch völlig desorbiertem Adsorbens in Kontakt tritt.
Eine Filtereinrichtung gemäß Anspruch 27 am Reinwasser-Ausgang des
Filters vorzusehen, der aufgewirbeltes Adsorbens-Material zurückhält, hat
den Vorteil, daß ein Austrag von Adsorbens-Material in den
Reinwasserstrom hierdurch vermieden wird.
Gemäß Anspruch 28 weist der Bioreaktor bewegliche Böden auf. Hierdurch
wird erreicht, daß die von der Mischbiozönose umzusetzenden
tensidhaltigen Verunreinigungen verstärkt aus dem Adsorbens-Material
heraus diffundieren: Dies liegt darin begründet, daß ständig
Verunreinigungen durch diese Rührbewegung aus dem Gleichgewicht
zwischen adsorbierten Verunreinigungen und nicht adsorbierten
Verunreinigungen durch die Mischbiozönose entfernt werden und somit das
Gleichgewicht in Richtung der nicht adsorbierten Tenside und anderer nicht
adsorbierter Verunreinigungen durch das Zusammenwirken von
Mischbiozönose und Rühreffekt verschoben wird. Hierdurch findet eine
schnellere und wirksamere Desorption statt.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aufgrund der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand der
Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Verfahren in schematischer DarstellungBeispiel
Die Abwässer einer in Fig. 1 nicht gezeigten Wäscherei werden in einem
Stapelbehälter gesammelt, Flusen und Textilabrieb werden weitestgehend
über Filtersiebe abgetrennt. Das Volumen des Behälters wird so
dimensioniert, daß im Beispielsfalle eine Eintagesabwassermenge bevorratet
werden kann.
Die gesammelten Abwässer weisen folgende Werte auf:
CSB: 510 mg/l O2
BSB5: 200 mg/l O2
pH : 9,0
Härte: 5,6° dH
Leitfähigkeit: 1670 µS/cm
Gesamtmenge organische Bestandteile: TOC = 82 mg/l.
BSB5: 200 mg/l O2
pH : 9,0
Härte: 5,6° dH
Leitfähigkeit: 1670 µS/cm
Gesamtmenge organische Bestandteile: TOC = 82 mg/l.
Ein derartiges Abwasser wird mittels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 über einen Abwasserzufluß 2 einem mit Aktivkohle als Adsorbens-
Material 3 gefüllten säulenförmig angeordnetem Filter 4 über einen
Verteilerkopf 5 zugeführt. Der Verteilerkopf 5 weist im Beispielsfalle zwei
Arme 6 auf, an denen mehrere Öffnungen 7 vorgesehen sind, aus welchen
das zu reinigende Abwasser in Richtung der in Fig. 1 gezeigten Pfeile
strömt.
Am in Fig. 1 oberen Ende 8 des Filters 4 ist ein Reinwasserausgang 9
vorgesehen, welcher mit einem feinmaschigen Sieb 10 versehen ist, dessen
Maschenweite so bemessen ist, daß keine eventuell aufgewirbelte
Aktivkohle abgezogen wird.
Am unteren Ende 11 des vorzugsweise konisch zulaufenden Filterbodens
12 des Filters 4 ist eine Zuführeinrichtung 13 für den nachgeschalteten
Bioreaktor 14 vorgesehen.
Bei kontinuierlichem Betrieb der Vorrichtung 1 wird tensidhaltiges Abwasser
über die Öffnungen 7 der Arme 6 des Verteilerkopfes 5 in die Aktivkohle 3
als Adsorbens-Material gepumpt.
Die in dem Abwasser enthaltenen Tenside werden von der Aktivkohle 3 auf
ihrer inneren Oberfläche adsorbiert. Das gereinigte Wasser wird praktisch in
hoher Qualität am Ausgang 9 abgeleitet und wieder in den Waschprozeß
eingespeist.
Die nun tensidhaltige Aktivkohle 3 wird über Zuführeinrichtung 13, welche
im Beispiel als Zellenradschleuse ausgebildet ist, dem unter aeroben
Bedingungen arbeitenden Bioreaktor 14 zugeführt.
Der Bioreaktor 14 weist bewegliche Böden 15 auf, die die
Aktivkohlesuspension 16 enthalten. Diese Aktivkohlesuspension wird von
einer Suspension aus Organismen 17 der Mischbiozönose umspült und
durch die Bewegung der Böden 15 weiter nach unten passagiert.
Die Organismensuspension 17 ist im Beispielsfalle eine Mischbiozönose, die
für Wäschereiabwässer spezifisch ist. Sie baut kontinuierlich
Verunreinigungen ab, die von der Oberfläche der Aktivkohle 5 desorbieren.
Nach mehrstündiger Umsetzung erhält man eine regenerierte Aktivkohle 5,
die mittels einer in Fig. 1 nicht gezeigten Fördereinrichtung über Leitung 18
wieder im Gegenstrom zum zu reinigenden Abwasser in den Filter 4 geleitet
wird.
Der Bioreaktor 14 weist an seinem unteren Ende 19 einen Lufteinlaß 20
auf, über den bei Bedarf auch Hilfsstoffe in den Bioreaktor 14
eingeschleust werden können.
Ebenfalls am unteren Ende 19 des Bioreaktors 14 befindet sich ein
Ausgang 21, an dem mikroorganismenhaltiger Überschußschlamm
abgezogen werden kann und in einer Vorrichtung 22 können die
Mikroorganismen bei Bedarf wiederaufbereitet werden und die
aufbereiteten Organismen in den Bioreaktor über Leitung 23 zurückgeführt
werden.
Das mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens aufbereitete Wasser weist
die folgenden Werte auf:
CSB: 44,0 mg/l O2
BSB5: 15 mg/l O2
pH: 8,2
Härte: 5,6° dH
Leitfähigkeit: 1670 µS/cm
Gesamtmenge organische Bestandteile: TOC = 17 mg/l.
BSB5: 15 mg/l O2
pH: 8,2
Härte: 5,6° dH
Leitfähigkeit: 1670 µS/cm
Gesamtmenge organische Bestandteile: TOC = 17 mg/l.
Zirka alle 6 Wochen erfolgt ein Rückspülen des Bioreaktors 14, wobei
dessen im wesentlichen aus Biomasse und Aktivkohle bestehender
Rückstand dann verwertet bzw. entsorgt wird.
Die aufzubereitende Adsorbens-Suspension verweilt 10 Stunden im Bio
reaktor 14.
Wie jedes biotechnologische System, muß auch der in dem er
findungsgemäßen Verfahren verwendete Bioreaktor "eingefahren" werden
(6 Wochen).
Dies geschieht vorteilhaft und in einfacher Weise dadurch, daß man aus
Abwässern von industriellen Wäschereien, im Beispielsfalle
Textilwäschereien, welche sich schon längere Zeit im Betrieb befinden,
mehrere Proben von sich dort befindlichen Biofilmen, welche die
wäschereispezifischen Mischbiozönosen bilden, auf den inneren
Oberflächen des Bioreaktors, ansiedelt. Dies geschieht dadurch, daß man
das Biofilmmaterial aus den entsprechenden Industrieabwässern in Wasser
suspendiert, gegebenenfalls mit zusätzlichen Nährstoffen, wie Phosphaten
und/oder Nitraten und/oder Aminosäuren, versorgt und dieses mehr oder
weniger synthetische Abwasser für mehrere Tage in dem einzufahrenden
Bioreaktor aeroben Bedingungen aussetzt. Hierdurch siedelt sich eine
wäschereispezifische Mischbiozönose auf den inneren Oberflächen des Bio
reaktors an, welche dann in der Lage ist, tensidhaltige Abwässer der
beschriebenen Art mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens abzubauen.
Diese Beimpfung des Bioreaktors kann reproduzierbar durchgeführt werden,
immer mit dem Ergebnis, daß tensidhaltige Aktivkohlesuspension bis zu ca.
95% in ihrem organischen Gehalt an Verunreinigungen vermindert werden.
Somit steht mit der vorliegenden Erfindung ein verbessertes biologisches
Abbauverfahren für tensidhaltige Abwässer, insbesondere
Wäschereiabwässer, zur Verfügung. Selbstverständlich ist das Verfahren
nicht auf derartige Wäschereiabwässer beschränkt, sondern es kann bei
vielen Arten von wasser-, wasch- und reinigungsmittelintensiven Prozessen
eingesetzt werden, wobei dann die Mischbiozönose eine entsprechend an
dere biologische Zusammensetzung aufweisen wird.
Claims (28)
1. Verfahren zur kontinuierlichen biologischen Reinigung und
Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern, wobei man
das Abwasser mit einem Adsorbens (3) in Kontakt bringt wobei
sich die im Abwasser enthaltenen Verunreinigungen an das
Adsorbens (3) anlagern und somit dem Abwasser entzogen
werden, und wobei man das derart gereinigte Abwasser von
dem Adsorbens (3) trennt und einer Wiederverwendung
zuführt;
dadurch gekennzeichnet, daß
man eine mit den Verunreinigungen beladene Adsorbens-Sus pension (16) einem unter aeroben und/oder anaeroben Bedingungen arbeitenden Bioreaktor zuführt, der eine Mischbiozönose (17) aufweist, welche in der Lage ist, Tenside und andere Verunreinigungen abzubauen, wobei die auf der Oberfläche der Adsorbensteilchen adsorbierten Verunreinigungen von der Mischbiozönose (17) abgebaut werden; und
man das von den Verunreinigungen wenigstens weitgehend befreite Adsorbens (3) zur erneuten Reinigung von Abwasser wiederverwendet.
man eine mit den Verunreinigungen beladene Adsorbens-Sus pension (16) einem unter aeroben und/oder anaeroben Bedingungen arbeitenden Bioreaktor zuführt, der eine Mischbiozönose (17) aufweist, welche in der Lage ist, Tenside und andere Verunreinigungen abzubauen, wobei die auf der Oberfläche der Adsorbensteilchen adsorbierten Verunreinigungen von der Mischbiozönose (17) abgebaut werden; und
man das von den Verunreinigungen wenigstens weitgehend befreite Adsorbens (3) zur erneuten Reinigung von Abwasser wiederverwendet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
das Adsorbens (3) säulenförmig anordnet.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß man das Abwasser im Gegenstrom zum
rückgeführten desorbierten Adsorbens in das Adsorbens-Mate
rial (3) einleitet.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß man als Adsorbens (3) Aktivkohle, Braunkohle,
Sinterkeramikstücke, Styropor, Blähton, Zellulosefibrillen,
Asbest, Kieselgur, Polymerfasern aus Polyamiden,
Polyacrylnitril, Polyäthylen, Polyoximethylen, diverse Harze
und ähnliches verwendet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß man aus dem Abwasser die Sink- und Schweb
stoffe, inbesondere mittels einer Siebeinrichtung und/oder
durch Gravitationseinwirkung, entfernt, bevor man sie mit dem
Adsorbens (3) in Kontakt bringt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß man die Abwässer sammelt, bevor man sie mit
dem Adsorbens (3) in Kontakt bringt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß man als Abwässer Wäschereiabwässer verwen
det, wobei eine wäschereiabwasserspezifische Mischbiozönose
(17) verwendet wird, die bei Bedarf vorkultiviert und/oder an
das spezifische Abwasser adaptiert und auf den inneren
Oberflächen des Bioreaktors (14) angesiedelt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß man die Adsorbens-Suspension (16) bei Bedarf
mehrmals in den Bioreaktor (14) zurückführt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Böden, insbesondere Filterbetten, des
vorzugsweise säulenförmigen, Bioreaktors (14) bewegt werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß man aus den vom Bioreaktor (14) stammenden
Bioschlämmen, insbesondere Überschußschlämmen, die Orga
nismen der Mischbiozönose (17) enthalten, von vorhandenen
Abbauprodukten und/oder Schwebeteilchen trennt, und die
derart aufbereiteten Organismen wieder dem Bioreaktor (14)
zuführt und den Restschlamm entsorgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß man dem Bioreaktor (14) Luft und/oder
Hilfsstoffe im Gegenstrom oder im Gleichstrom mit der zu
reinigenden Adsorbens-Suspension (16) zuführt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abwässer verwendet werden, die Tenside
enthalten, welche ausgewählt werden aus der Gruppe beste
hend aus:
anionischen Tensiden, insbesondere Carboxylaten, Seifen, Fettalkylethercarboxylaten, Alkylsulfaten, insbesondere Natri umdodecylsulfat (SDS), Alkylphosphaten, Alkyletherphospha ten, Alkylbenzolsulfonaten, Olefinsulfonaten, Alkansulfonaten, und Sulfobernsteinsäureestern;
nichtionischen Tensiden, insbesondere Oxethylaten, Fettsäu realkanolamiden, Polyhydroxyverbindungen, Alkyloligoglyco siden und Alkylpolyglycosiden; und
kationischen Tensiden, insbesondere Tetraalkylammonium salzen, Imidazoliniumsalzen; sowie
deren Mischungen.
anionischen Tensiden, insbesondere Carboxylaten, Seifen, Fettalkylethercarboxylaten, Alkylsulfaten, insbesondere Natri umdodecylsulfat (SDS), Alkylphosphaten, Alkyletherphospha ten, Alkylbenzolsulfonaten, Olefinsulfonaten, Alkansulfonaten, und Sulfobernsteinsäureestern;
nichtionischen Tensiden, insbesondere Oxethylaten, Fettsäu realkanolamiden, Polyhydroxyverbindungen, Alkyloligoglyco siden und Alkylpolyglycosiden; und
kationischen Tensiden, insbesondere Tetraalkylammonium salzen, Imidazoliniumsalzen; sowie
deren Mischungen.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abwässer verwendet werden, welche zu
sätzlich Anionen enthalten, welche ausgewählt werden aus der
Gruppe bestehend aus:
anorganischen Anionen, insbesondere Nitraten, Nitriten, Sul faten, Sulfiten, Sulfiden, Hydrogensulfiten, Phosphonaten, Phosphaten, Oligo- und Polyphosphaten, Hydrogenphospha ten, Hydroxiden, Halogeniden, insbesondere Chloriden, Sili caten; und
organischen Anionen, insbesondere Carbonsäureanionen, vorzugsweise Acetaten; substituierten Carbonsäureanionen, insbesondere Hydroxycarbonsäuren wie Citrate, Tartrate;
sowie deren Mischungen.
anorganischen Anionen, insbesondere Nitraten, Nitriten, Sul faten, Sulfiten, Sulfiden, Hydrogensulfiten, Phosphonaten, Phosphaten, Oligo- und Polyphosphaten, Hydrogenphospha ten, Hydroxiden, Halogeniden, insbesondere Chloriden, Sili caten; und
organischen Anionen, insbesondere Carbonsäureanionen, vorzugsweise Acetaten; substituierten Carbonsäureanionen, insbesondere Hydroxycarbonsäuren wie Citrate, Tartrate;
sowie deren Mischungen.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abwässer verwendet werden, welche zu
sätzlich Kationen enthalten, welche ausgewählt werden aus der
Gruppe bestehend aus:
Alkalikationen, insbesondere Natrium-, Kaliumkationen; Erd alkalikationen, insbesondere Calcium- und Magnesiumkatio nen; Eisenkationen, Mangankationen und anderen Schwerme tallkationen; sowie deren Mischungen.
Alkalikationen, insbesondere Natrium-, Kaliumkationen; Erd alkalikationen, insbesondere Calcium- und Magnesiumkatio nen; Eisenkationen, Mangankationen und anderen Schwerme tallkationen; sowie deren Mischungen.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abwässer verwendet werden, welche zu
sätzlich Chelatbildner und/oder Chelatkomplexe enthalten,
insbesondere Chelatbildner für zweiwertige Kationen, insbe
sondere Calcium und/oder Magnesium, vorzugsweise EDTA
und/oder EGTA, bzw. deren Metallkomplexe.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abwässer verwendet werden, welche einen
alkalischen pH, insbesondere einen pH von ca. 8 bis 11, auf
weisen.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß vorzugsweise solche Abwässer verwendet
werden, welche einen Mangan- und/oder Eisen-Gehalt < 1%
aufweisen.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß Abwässer verwendet werden, welche einen
chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) von ca. 150 bis 3000 mg/l
O2, vorzugsweise ca. 500 bis 800 mg/l O2, aufweisen.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß das gereinigte Wasser einen pH von ca. 6
bis 10, insbesondere ca. 8 bis 9, aufweist.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch ge
kennzeichnet, daß ca. 70% der eingesetzten Abwässer für eine
erneute Einspeisung in einen Wäschereiprozeß als gereinigtes
Wasser wiedergewonnen werden.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß prozeßbedingte Wasserverluste durch
Frischwasserzugabe ersetzt werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch ge
kennzeichnet, daß das den Bioreaktor (14) verlassende
Wasser lediglich noch ca. 5 bis 20% der organischen
Inhaltsstoffe der eingespeisten Abwässer enthält.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß den zu reinigenden Abwässern und/oder der
Mischbiozönose (17) bei Bedarf zusätzliche Nährstoffe,
insbesondere Stickstoffquellen, für die mischbiozönotischen
Organismen, insbesondere Mikroorganismen zugesetzt wer
den.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abwässer Hilfsstoffe enthalten, welche
ausgewählt werden aus der Gruppe bestehend aus:
Buildern, insbesondere Ortho- und kondensierte Phosphate, Borate, Silikate, Alkalien, Zeolithe, Komplexbilder;
Co-Buildern, insbesondere Polycarboxylat;
Bleichmitteln, insbesondere Perborate; sowie Bleichaktivato ren;
Vergrauungsinhibitoren, insbesondere Carboxymethylcellulose, Celluloseether;
Stabilisatoren; Schauminhibitoren;
Enzymen, insbesondere Lipasen, Proteasen und Amylasen;
optischen Aufhellern, insbesondere Stilben- und Biphenyldisty rylderivate; und
Füllstoffen, insbesondere Natriumsulfat; Farbstoffe; Duftstoffe;
sowie deren Mischungen.
Buildern, insbesondere Ortho- und kondensierte Phosphate, Borate, Silikate, Alkalien, Zeolithe, Komplexbilder;
Co-Buildern, insbesondere Polycarboxylat;
Bleichmitteln, insbesondere Perborate; sowie Bleichaktivato ren;
Vergrauungsinhibitoren, insbesondere Carboxymethylcellulose, Celluloseether;
Stabilisatoren; Schauminhibitoren;
Enzymen, insbesondere Lipasen, Proteasen und Amylasen;
optischen Aufhellern, insbesondere Stilben- und Biphenyldisty rylderivate; und
Füllstoffen, insbesondere Natriumsulfat; Farbstoffe; Duftstoffe;
sowie deren Mischungen.
25. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 24 mit:
wenigstens einer Abwasserzuführeinrichtung;
wenigstens einem mit wenigstens einem Adsorbens-Material (3) gefüllten Filter (4) und wenigstens einem Bioreaktor (14), dadurch gekennzeichnet, daß
der Filter (4) dem Bioreaktor (14) vorgeschaltet ist und der Filter (4) eine Zuführeinrichtung (13) aufweist, die dem Bioreaktor (14) mit Verunreinigungen beladenes Adsorbens- Material (16) zuführt, wobei das mit Verunreinigungen beladene Adsorbens-Material (16) biologisch und/oder mechanisch innerhalb des Bioreaktors (14) gereinigt wird;
der Filter (4) ferner einen Ausgang (9) für das adsorptiv gereinigte Wasser aufweist;
der Bioreaktor (14) einen Auslaß für das gereinigte Adsorbens- Material (16) aufweist; und
eine Fördereinrichtung vorgesehen ist, um das gereinigte Ad sorbens-Material (16) wieder in den Filter (4) zu befördern.
wenigstens einer Abwasserzuführeinrichtung;
wenigstens einem mit wenigstens einem Adsorbens-Material (3) gefüllten Filter (4) und wenigstens einem Bioreaktor (14), dadurch gekennzeichnet, daß
der Filter (4) dem Bioreaktor (14) vorgeschaltet ist und der Filter (4) eine Zuführeinrichtung (13) aufweist, die dem Bioreaktor (14) mit Verunreinigungen beladenes Adsorbens- Material (16) zuführt, wobei das mit Verunreinigungen beladene Adsorbens-Material (16) biologisch und/oder mechanisch innerhalb des Bioreaktors (14) gereinigt wird;
der Filter (4) ferner einen Ausgang (9) für das adsorptiv gereinigte Wasser aufweist;
der Bioreaktor (14) einen Auslaß für das gereinigte Adsorbens- Material (16) aufweist; und
eine Fördereinrichtung vorgesehen ist, um das gereinigte Ad sorbens-Material (16) wieder in den Filter (4) zu befördern.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß
der Filter (4) einen in das Adsorbens-Material (3)
eintauchenden Verteilerkopf (5) für zu reinigendes
tensidhaltiges Abwasser aufweist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeich
net, daß der Reinwasser-Ausgang (9) des Filters (4) eine
Filtereinrichtung (10) aufweist, deren Porenweite so bemessen
ist, daß aufgewirbeltes Adsorbens-Material (3) zurückgehalten
wird.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Bioreaktor (14) bewegliche Böden (15)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998134945 DE19834945A1 (de) | 1998-08-03 | 1998-08-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998134945 DE19834945A1 (de) | 1998-08-03 | 1998-08-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19834945A1 true DE19834945A1 (de) | 2000-02-17 |
Family
ID=7876257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998134945 Withdrawn DE19834945A1 (de) | 1998-08-03 | 1998-08-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung und Wiederverwendung von tensidhaltigen Abwässern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19834945A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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