DE1983260U - Bautafel. - Google Patents
Bautafel.Info
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PATENTANWALT
DIPL.-IN8. WILHELlVl WEBER
C 16 58 9/3 7α Gbm
i-B002691-£2.
1 Berlin 45 - Lichterfelde Curtiusstraße 77
Tel.: (0311) 73 77 69
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POSTSCHECKKONTO: BERLIN WEST 1471 BANK: BERLINER BANK AG, DEPKA 25,
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den 1. Pebruar I968
Gebrauch smus teranmeldung
QJ^lg i b ung g
Erich Gziesielskij
1 Berlin 28
1 Berlin 28
und
Klaus-Jürgen Jahn? 1 Berlin 15
Bautafel
Die Heuerung betrifft Bautafeln zum Abdecken oder Ausfüllen
insbesondere der S'rontwände von Bauwerken aller Art, insbesondere
Hochbautens insbesondere Yerblendtafein? Betonvor-
— 2 —
) I, VlI
satzscJaalen oder Brüstungstafeln, die miteinander belüftete,
feuchtigkeitsabweisende i'ugen begrenzen, wobei die !Tafeln
an ihren ötirnflachen mit mindestens je einer Mut versehen
sind und in den einander längs der H'uge gegenüberliegenden j
X\iuten eine streifenförmiges die Mutenwände teilweise abdeckende
Einlage angeordnet ist«,
Die bekannte Ausbildung solcher 'Tafeln führte, namentlich \
dann, wenn es sich um aus .Beton bestehende '!afeln handelte,:
leicht zu Beschädigungen der Händer der Mut und der Sätirnflä— j
chen der lafeln. Ferner bereitete das Einhalten einer für i
die ordnungsgemäße Montage der !Tafeln ausreichenden 1X'oleranz
bei ihrer bekannten Ausbildung Schwierigkeiten. Es bestand auch die ü-efahr des Eindringens von Feuchtigkeit in die Stirnwände
sowie die Seitenwände und den Boden der Hut, wenn die tafeln aus Beton bestehen, da dieser im Bereich der mit Muten
versehenen Stirnwand nicht immer mit der zumVerhindern des
•eindringens von feuchtigkeit erforderlichen Dichte herstellbar
ist.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die tafeln u„ dglo,
an ihren miteinander eine belüftete, feuchtigkeitsabweisende
Jj'uge begrenzenden Äändern so auszubilden und anzuordnen, daß
die vorerwähnten Mangel der bekannten !Tafeln vermieden werden
und daß insbesondere die Innehaltung der erforderlichen Abmessungstoleranzen bei der Herstellung der vorfabrizierten
'Tafeln erleichtert, das lindringen von feuchtigkeit an den
Stirnflächen der 'Tafeln verhindert wird und die Kanten der Muten sowie die Stirnflächen "
der Tafeln gegen Beschädigungen "bei ihrer Montage geschützt
werden.
Heuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst 9 daß die
Stirnflächen der Tafel und die Seitenwände sowie die Bodenfläche der Hüten von einer mit der Tafel stirnseitig verbundenen
Auflage gebildet werden,.
Dabei lässt sich die feuchtigkeitsabweisende Wirkung der Fuge
dadurch verbessern,, daß die Einlage bis auf die Bodenflächen
der Nuten reicht und dort eine zurückgebogene Kante aufweist»
Ein besonders fester öitz der Einlage in der Hut läßt sich
dadurch erzielen, daß die Einlage an den Enden der Hut mittels eines in diese eingetriebenen Keils befestigt ist«
Dem gleichen Zweck kann auch dadurch gedient werden, daß die
Einlage an den Enden der Hut mittels durch Insichzurückfalten
der Einlage erzielbarer Klemmwirkung gehalten wird»
mit. der Tafel
Um die Auflage besonders zuverlässig namentlich- dannj/ziu verbinden, wenn die Tafel aus Beton besteht, kann die Auflage
rückseitig mit Ankern versehen sein, die sie mit dem Werkstoff
der Tafel verbinden.
Um ein etwa erforderlich werdendes Auswechseln der Auflage
zu erleichtern, kann diese durch lösbare "Verbindungsmittel
mit der Tafel verbunden sein.
■■■■-■■'■ - 4 -
Die Montage der Einlagen, kann gegebenenfalls dadurch erleichtert
werden, daß die Einlagen benachbarter Hüten miteinander verbunden sind.
Die Zeichnung veranschaulicht Ausführungsbeispiele der !Teuerung.
Bs zeigeni
Pig.1 einen horizontalen Schnitt längs der linie a-a in
Fig.2 durch die neuerungsgemasse Fugenausbildung,
Fig.2 einen vertikalen Schnitt längs der linie b-b in
I1Ig. 1.
Auf der tragenden ¥and 28 des Bauwerks sind, beispielsweise
über Wärmedämmtafein 29$ Yerblendtafein 1,2 in an sich bekannter
Weise angebracht, zwischen denen vertikale Fugen 5 und horizontale Fugen 17 verbleiben,, . Die Stirnflächen der
'lafeln 1, 2 sind längs der Fuge 5 mit Hüten 3,4 versehens
in denen streifenförmige Einlagen 6, 75 beispielsxveise aus
G-ummi oder Kunststoff, angebracht sind» Die Terblendtafeln
1,2 können aus Beton, Metall, Kunststoff, Schichtstoffen,
Glas, Keramikmaterial ο.dglο bestehen* Namentlich wenn sie
aus einem vergießbaren Werkstoff,- wie Beton, bestehen, erfolgt die Anbringung der Muten 3, 4 neuerungsgemäß in der
Welse, daß die Stirnflächen der !Tafeln 1, 2 und die Seitenwände
8, 9 sowie die Bodenfläche 10 der Hut 3, 4 von einer
als verlorene Schalung -ausbildbaren t, -gegebenenfalls die Tafelvorder-
11 und -rückseite-12 am Rande umfassenden Auflage 13 aus Blech oder einem anderen Werkstoff, z,3, Kunststoff-,
gebildet sind, wobei die Auflagen 13 ein dem Profil der Huteja
3s 4 sowie der Stirnflächen der Tafeln 1, 2 entsprechendes
Profil aufweisen und mit dem Werkstoff der !Tafeln 1, 2
durch an ihnen befestigte Anker 24» 25» 26 verbunden sein
können. Hierdurch wird erreichts daß die Kanten der Nuten
3s 4 sowie der Stirnflächen der Tafeln 1, 2 eine dauerhafte
Beschaffenheit erhalten und bei der Hontage der Tafeln 1? 2
gegen Beschädigungen geschützt sind» Zum feuehtigkeitsab»
weisendmachen der belüfteten luge 5 brauchen auf der Baustelle
lediglich die streifenförmigen Einlagen 6, 7 von den Stirnseiten
der Hüten 3» 4 in diese eingeschoben und gegebenenfalls
gegen Verrutschen in ihrer Längsrichtung gesichert zu werden^ was beispielsweise durch Eintreiben je eines Keiles 16 am
Snde der Hüten 35 4 oder auch mittels durch Insichzurückfalten
27 der Sinlage 6,.7 erzielbarer Klemmwirkung erfolgen
kann» ; .. .
Das Profil der Hüten ist weitgehend-beliebig! es kann rechteckig
ausgebildet sein, die Hüten können auch Schwalbenschwanzform aufweisen« Gut geeignet ist die in. lig.1 veranschaulichte leicht keilförmige lorm der Hüten 3Y 4.» wobei
die Einlagen 6, 7 eine in der Weise schwach gewölbte Form
aufweisen könnens daß sie sich den Seitenwänden 8, 9 der Hüten
3s 4 möglichst weitgehend anpassen» Die Einlagen 6,7.
müssen die Seitenwände 8-, 9 der Hüten 35 4 mindestens zum . ■'.
Teil überdecken. Sie können sich auch bis an die Bodenflache
10 der Mut erstrecken und gegebenenfalls dort am Eande umgebogen sein.
Um den Zutritt von feuchtigkeit an den nach oben.:;geriehteten
Stirnenden der Nut in diese zu verhindern können gemäß Pig»2
die vorzugsweise horizontal verlaufenden 8tirnflachen 19 der
lafeln 1 im Bereich der Mündungen der Hüten 3? 4 mit einer
Kunststoff-J?olie 20 überzogen seins die zweckmäss ig erweise
aufgeklebt wird. Insbesondere horizontal verlaufende lugen zwischen den ü'afeln 1? 2 können gemäß Fig» 2 in an- sich bekannter
Weise einander überlappend ausgebildet werden, wobei an der Innenkante der Fuge 17 ein Dichtungsband 23 aus elastischem
Werkstoff in die Fuge 17 eingelegt sein kann.
S chut ζ ans pr üche g
Wb/±>e -011
Claims (1)
- Heue Schutzansprücheg1» Bautafeln zum Abdecken oder Ausfüllen insbesondere der Frontwände von Bauwerken aller Arts insbesondere Hochbauten, insbesondere Yerblendtafelns Betonvorsatzschalen oder Brüstungstafeln, die miteinander belüftete -9 feuchtigkeitsabweisende Pugen begrenz en, wobei die !Tafeln an ihren Stirnflächen mit mindestens je einer Nut versehen sind und in den einander längs der Fuge; gegenüberliegenden Muten eine streifenförmige, die Uutenwände teilweise abdeckende Einlage angeordnet ists■ .-dadurch gekennzeichnetV daß die Stirnflächen der Tafel . ■■■■ '"(1, 2) und die Seitenv/ände "(8, 9) sowie die Bodenfläche. (10) der Muten (3S 4) von einer mit der !Tafel stirns.eitig verbundenen Auflage (13) gebildet werden« .-."."2\ Tat el nach Anspruch 1S dadurch gekennzeichnet,■ daß die Einlage (6/7) bis auf die Bodenflächen (10) der Muten (3, 4) reicht und dort eine zurückgebogene Kante aufweist . : ..-'"."- 23* i'afel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet;, daß die Einlage (6, 7) an den iSnden der Hut (3, 4) mittels eines in diese eingetriebenen Keils .(16)" befestigt ist (Üg.2).4. 'üafel nach Anspruch 1, 2 oder 3j dadurch gekennzeichnet; daß die Einlage (6, 7) an den Enden der Mut (35 4) mittels durch Insichzurückfalten (27) der Einlage erzielbarer Klemmwirkung gehalten wird«.5. 'ü.afel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet",- daß die Auflage (13) rückseitig mit Ankern (24? 25, 26) versehen ist, die sie mit dem Werkstoff der l'afel (1, 2) verbinden.6„ 'üafel nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (13) durch lösbare Verbindungsmittel mit der-Üiafel (1, 2) verbunden ist,.Wb/Pe - C 11
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967C0016589 DE1983260U (de) | 1967-10-05 | 1967-10-05 | Bautafel. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967C0016589 DE1983260U (de) | 1967-10-05 | 1967-10-05 | Bautafel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1983260U true DE1983260U (de) | 1968-04-11 |
Family
ID=33327714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967C0016589 Expired DE1983260U (de) | 1967-10-05 | 1967-10-05 | Bautafel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1983260U (de) |
-
1967
- 1967-10-05 DE DE1967C0016589 patent/DE1983260U/de not_active Expired
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