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DE19825788A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer am Umfang verpackten Materialbahnrolle und Materialbahnrolle - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer am Umfang verpackten Materialbahnrolle und Materialbahnrolle

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Publication number
DE19825788A1
DE19825788A1 DE19825788A DE19825788A DE19825788A1 DE 19825788 A1 DE19825788 A1 DE 19825788A1 DE 19825788 A DE19825788 A DE 19825788A DE 19825788 A DE19825788 A DE 19825788A DE 19825788 A1 DE19825788 A1 DE 19825788A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
packaging
roll
material web
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19825788A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Cramer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH filed Critical Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH
Priority to DE19825788A priority Critical patent/DE19825788A1/de
Priority to EP99110647A priority patent/EP0963909B1/de
Priority to DE59912479T priority patent/DE59912479D1/de
Priority to US09/325,742 priority patent/US6298634B1/en
Publication of DE19825788A1 publication Critical patent/DE19825788A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form
    • B65B25/146Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form packaging rolled-up articles
    • B65B25/148Jumbo paper rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen einer am Umfang verpackten Materialbahnrolle (2) angegeben, bei dem eine Materialbahn (7) zu der Materialbahnrolle (2) aufgewickelt wird und eine Verpackungsbahn (11) um den Umfang der Materialbahnrolle (2) gelegt wird. Die Erfindung betrifft ferner die daraus entstehende Materialbahnrolle. DOLLAR A Hierbei möchte man die Materialbahnrolle platzsparend herstellen können. DOLLAR A Dazu wird die Verpackungsbahn (11) mit der zulaufenden Materialbahn (7) verbunden und die Materialbahnrolle (2) wird weiter gedreht.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen ei­ ner am Umfang verpackten Materialbahnrolle, bei dem ei­ ne Materialbahn zu der Materialbahnrolle aufgewickelt wird und eine Verpackungsbahn um den Umfang der Ma­ terialbahnrolle gelegt wird. Ferner betrifft die Erfin­ dung eine Vorrichtung zum Herstellen einer am Umfang verpackten Materialbahnrolle mit einem Materialbahn- Zuführpfad und einer Wickeleinrichtung. Schließlich be­ trifft die Erfindung auch eine Materialbahnrolle aus einer aufgewickelten Materialbahn, deren Umfang von ei­ ner Verpackungsbahn umhüllt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Papierbahn als Beispiel für eine Materialbahn beschrieben. Sie ist jedoch auch bei anderen Materialbahnen anwendbar, bei­ spielsweise bei Folien aus Kunststoff oder Metall oder bei Kartonbahnen.
In einem der letzten Herstellungsschritte wird eine Pa­ pierbahn zu einer verkehrsfähigen Wickelrolle aufge­ wickelt und dann verpackt. In der Regel ist es hierbei er­ forderlich, die fertige Papierbahn noch auf eine gewis­ se Breite zu schneiden. Papierbahnen werden in größeren Breiten bis zu etwa 10 m hergestellt. Die Verbraucher, beispielsweise Druckereien, benötigen jedoch nur Brei­ ten bis derzeit maximal 3,8 m. In den meisten Fällen haben die Rollen eine noch kleinere Breite. Dementspre­ chend durchläuft die Papierbahn, die hierzu von einer Mutterrolle mit der angegebenen großen Breite abge­ wickelt wird, zunächst eine Längsschneideinrichtung, die Teilbahnen erzeugt, die dann zu den einzelnen Wickel­ rollen aufgewickelt werden.
Wenn die einzelnen Materialbahnrollen ihren gewünschten Durchmesser erreicht haben, muß die letzte Lage der Ma­ terialbahn mit dem Umfang der Materialbahnrolle ver­ klebt werden. Die Materialbahnrollen werden dann aus der Wickeleinrichtung ausgestoßen und einer Ver­ packungseinrichtung zugeführt. In dieser Verpackungsein­ richtung wird der Umfang mit einer Verpackungsbahn, in der Regel Packpapier, umhüllt und die Stirnseiten der einzelnen Materialbahnrollen werden mit Stirndeckeln versehen.
Die Verpackungseinrichtung benötigt relativ viel Platz, unter anderem deswegen, weil sie in vielen Fällen eine große Anzahl unterschiedlich breiter Verpackungsbahn­ rollen vorrätig halten muß, um Materialbahnrollen mit wechselnden Breiten verpacken zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beim Herstel­ len einer Materialbahnrolle Platz zu sparen.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs ge­ nannten Art dadurch gelöst, daß die Verpackungsbahn mit der zulaufenden Materialbahn verbunden wird und die Ma­ terialbahnrolle weiter gedreht wird.
Man verbindet also an einem Ort die Verfahrensschritte des Aufwickelns und des Verpackens der Materialbahnrol­ le am Umfang. Hierbei spart man unter anderem deswegen Bauraum ein, weil die Zuführeinrichtung für die Ver­ packungsbahn relativ einfach gehalten werden kann. Das Zu­ führen der Verpackungsbahn zu der Materialbahnrolle er­ folgt einfach dadurch, daß die Verpackungsbahn mit der Materialbahn verbunden wird. Die Materialbahn zieht dann die Verpackungsbahn sozusagen hinter sich her. Die Verpackungsbahn wird dann beim Weiterdrehen der Ma­ terialbahnrolle auf den Umfang der Materialbahnrolle aufgewickelt. Man nutzt also die Wickeleinrichtung nicht nur zum Wickeln der Materialbahnrolle, sondern man nutzt sie gleichzeitig auch zum Herstellen der Um­ fangsverpackung. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß die Materialbahnrolle beim weiteren Handhaben bereits einen gewissen Schutz hat. Beim Ausstoßen aus der Wickeleinrichtung rollt sie in der Regel auf ihrem Umfang zu weiteren Handhabungs- oder Transporteinrichtungen. Da nun der Umfang aber bereits mit einer Verpackungs­ bahn versehen ist, ist das Risiko von Beschädigungen des Umfangs der Materialbahnrolle, d. h. der obersten Lagen der Materialbahn geringer. Dies verringert auch den Ausschuß beim Verarbeiter. Ein zusätzlicher Antrieb für die Materialbahnrolle in einer getrennten Ver­ packungseinrichtung kann entfallen. Dies spart Investiti­ ons- und Wartungskosten.
Vorzugsweise wird die Materialbahn vor dem Aufwickeln in Längsrichtung geschnitten und das Verbinden mit der Verpackungsbahn erfolgt vor dem Schneiden. Dies hat den Vorteil, daß auch die Verpackungsbahn in Längsrichtung geschnitten wird und zwar genau auf die Breite der Ma­ terialbahn und damit der Materialbahnrolle. Die Ver­ packungsbahn schließt also bündig mit den Stirnseiten der Materialbahnrolle ab. Dies sichert einerseits den wün­ schenswerten Effekt, daß die Materialbahnrolle auf ih­ rer gesamten axialen Länge am Umfang von der Ver­ packungsbahn abgedeckt ist. Andererseits hat man keine Probleme mehr damit, einen eventuell vorhandenen axia­ len Überstand handhaben zu müssen. Schließlich kann man mit dieser relativ einfachen Maßnahme erreichen, daß man nicht mehr viele unterschiedliche Breiten von Ver­ packungsbahnen vorrätig halten muß. Die Verpackungsbahn wird automatisch an die Breite der zu verpackenden Ma­ terialbahnrolle angepaßt. Diese Vorgehensweise hat ne­ ben der Platzersparnis noch einen weiteren Vorteil. Wenn man bei herkömmlichen Verpackungsvorrichtungen darauf vorbereitet sein wollte, unterschiedlich breite Materialbahnrollen zu verpacken, mußte man eine ent­ sprechend große Anzahl unterschiedlich breiter Verpackungs­ bahnrollen vorrätig halten. Diejenigen Verpackungs­ bahnrollen, die relativ wenig genutzt werden, trocknen im Laufe der Zeit aus. Werden diese Rollen schließlich einmal verwendet, so zeigt sich, daß sie aufgrund ihrer stark herabgesetzten Feuchte den Verpackungs­ vorgang negativ beeinflussen können. Beispielswei­ se kann die Reißfestigkeit sinken, die statische Aufla­ dung erhöhen, der Leimauftrag problematisch werden, usw. Wenn man hingegen, wie dies erfindungsgemäß vorge­ schlagen wird, immer die gleiche, also eine frische Verpackungsbahn verwenden kann, entstehen diese Proble­ me nicht. Weiterhin gewährleistet diese Vorgehensweise eine erhebliche Zeitersparnis. Da in dem Rollenwickler gleichzeitig mehrere Materialbahnrollen umfangsmäßig verpackt werden, sinkt die zum Verpacken der Rollen notwendige Zeit gegenüber einer Vorgehensweise, bei der alle Rollen zeitlich nacheinander verpackt werden, ganz erheblich.
Vorzugsweise wird die Verpackungsbahn an ihrem Ende ein weiteres Mal mit der Materialbahn verbunden. Dies er­ gibt in einer Ausgestaltung einen sehr stabilen Verbund zwischen der Verpackungsbahn und der Materialbahn. In einer anderen Ausgestaltung, die weiter unten bespro­ chen wird, kann man die Verpackungsbahn zum Führen der Materialbahn verwenden, um beispielsweise eine neue Ma­ terialbahnrolle anzufangen.
Vorzugsweise wird die Verpackungsbahn gemeinsam mit der Materialbahn aufgewickelt. Die äußeren Lagen der Ma­ terialbahnrolle sind also abwechselnd oder sandwichar­ tig aus mehreren Lagen von Verpackungsbahn und Ma­ terialbahn gebildet. Dies ergibt einen sehr innigen Zu­ sammenhang von Verpackungsbahn und Material. Das Risi­ ko, daß sich die Materialbahnrolle in der Umfangsver­ packung axial verschiebt (teleskopieren) wird sehr klein gehalten.
Vorzugsweise wird die Materialbahn im Bereich der zwei­ ten Verbindung mit der Verpackungsbahn mit der Oberflä­ che der Materialbahnrolle verklebt. Die zweite Verbin­ dung mit der Verpackungsbahn erfolgt am Ende der Ma­ terialbahn. Dort finden sich also zwei Verklebungen, nämlich einmal auf der radialen Innenseite und einmal auf der radialen Außenseite der Materialbahn. Dies stellt nicht nur eine stabile Befestigung des Endes der Verpackungsbahn am Umfang sicher, sondern auch eine ge­ nauso stabile Befestigung des Endes der Materialbahn auf ihrer Materialbahnrolle.
In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Materialbahn in Laufrichtung hinter dem Verbinden mit der Verpackungsbahn durchtrennt wird, wobei das En­ de der Verpackungsbahn erneut mit der Materialbahn ver­ bunden wird. Bei dieser Ausführungsform besteht die Um­ fangsverpackung praktisch ausschließlich aus der Ver­ packungsbahn ohne dazwischen liegender Materialbahnen. Auch hier gestaltet sich aber das Nachführen der Ma­ terialbahn, das beispielsweise zum Starten des Wickelns einer neuen Materialbahn notwendig ist, relativ ein­ fach. Die Materialbahn wird durch die Verpackungsbahn wieder zu der Materialbahnrolle hingezogen, so daß er­ neute Einfädelvorgänge entfallen können.
Vorzugsweise wird die Verpackungsbahn in Laufrichtung vor der erneuten Verbindung am Umfang der Materialbahn­ rolle befestigt. Man stellt also sicher, daß der Anfang der "neuen" Materialbahn bis in die unmittelbare Nach­ barschaft der Materialbahnrolle gezogen werden kann. Wenn die Verpackungsbahn an der "alten" Materialbahn­ rolle befestigt ist, kann man die Verpackungsbahn durchtrennen und die alte Materialbahnrolle ausstoßen. Beim Wickeln einer neuen Materialbahnrolle befindet sich dann zwar ein kleiner Rest der Verpackungsbahn am Rollenkern. Dies ist jedoch akzeptabel, weil die Füh­ rung der Materialbahn in die Wickeleinrichtung prak­ tisch keinen zusätzlichen Aufwand erfordert.
Vorzugsweise werden die Materialbahn oder Verpackungs­ bahn geschwächt, insbesondere perforiert, und zwar in Laufrichtung hinter einem Bereich, in dem sie an der Oberfläche der Materialbahnrolle befestigt werden. Die Frage, ob die Materialbahn oder die Verpackungsbahn ge­ schwächt wird, richtet sich danach, ob die Materialbahn gemeinsam mit der Verpackungsbahn auf den Umfang der Materialbahnrolle aufgewickelt wird oder ob man die Ma­ terialbahn unterbricht und nur die Verpackungsbahn auf­ wickelt. Im letzteren Fall kann die Verpackungsbahn und im ersteren Fall die Materialbahn geschwächt, bei­ spielsweise perforiert, werden. Die Schwächung hat den Vorteil, daß man zwar noch eine gewisse Zugkraft auf­ bringen kann, um die Materialbahn bzw. die Verpackungs­ bahn in die gewünschte Position zu ziehen. Wenn dann aber in dieser Position eine höhere Zugkraft aufge­ bracht wird, dann reißt die Materialbahn bzw. die Ver­ packungsbahn ab, ohne daß zusätzliche Eingriffe durch Schneiden oder Abschlagen erforderlich sind.
Vorzugsweise wird die Verpackungs- oder Materialbahn beim Ausstoßen der Materialbahnrolle aus der Wickelein­ richtung abgerissen. Zu diesem Zweck ist es lediglich notwendig, die zulaufende Materialbahn festzuhalten. Wenn die Materialbahnrolle dann aus der Wickeleinrich­ tung heraus bewegt wird, dann muß man ohnehin relativ hohe Kräfte aufbringen. Diese sind ohne weiteres in der Lage, eine Trennung entlang der Schwächungs- oder Per­ forationslinie durchzuführen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Verpackungsbahn aus mehreren quer zur Laufrichtung nebeneinander angeordneten Verpackungsbahnen zusammen­ gesetzt wird, die einander überlappen, wobei man den Überlappungsbereich so legt, daß er außerhalb einer Kante der Materialbahnrolle verläuft. Wie oben angege­ ben, haben Mutterrollen, von denen die noch nicht ge­ schnittenen Materialbahnen abgezogen werden, eine rela­ tiv große Breite von bis zu 10 m. Verpackungsbahnen aus Packpapier stehen aber in der Regel nur bis zu Breiten von etwa 4 m zur Verfügung. Wenn man alle Materialbahn­ rollen, die aus einer Mutterrolle geschnitten werden, gleichzeitig und gleichartig verpacken möchte, könnte diese zu Problemen führen. Diese Probleme werden aber dadurch vermieden, daß man die gewünschte Breite der Verpackungsbahn dadurch erzeugt, daß man die Ver­ packungsbahn aus mehreren Abschnitten zusammensetzt, die einander überlappen. Gegebenenfalls kann man die be­ nachbarten Verpackungsbahnen in den Überlappungsberei­ chen miteinander verkleben. Auf diese Weise kann man die gewünschten großen Gesamtbreiten erzielen. Zusätz­ lich ist nun noch vorgesehen, daß die Überlappungsbe­ reiche so gelegt werden, daß sie beim Längsschneiden nicht durchtrennt werden. Es wird also sichergestellt, daß die Überlappungsbereiche, die ja die doppelte Dicke einer Verpackungsbahn aufweisen, nicht an den Kanten der verpackten Materialbahnrollen angeordnet sind, son­ dern zwischen den Kanten. Dies hat erhebliche Vorteile bei der weiteren Handhabung. Würde man an einem axialen Ende einen größeren Durchmesser der Materialbahnrolle als am anderen axialen Ende zulassen, dann würde die Materialbahnrolle beim Abrollen nicht mehr entlang ei­ ner Geraden rollen, sondern einen Bogen beschreiben. Dieser Effekt tritt zwar unter Umständen auch dann auf, wenn sich der verdickte Durchmesser im mittleren Be­ reich der Materialbahnrolle befindet. Er ist aber spä­ testens dann unkritisch, wenn zusätzlich noch Kanten­ schutzstreifen aufgebracht werden, die in vielen Fällen ohnehin notwendig sind, um einen Stirndeckel festzuhal­ ten. Wenn die Kantenschutzstreifen außerhalb des ver­ dickten Durchmessers aufgebracht werden, dann kann ihr Außendurchmesser mindestens so groß gemacht werden, wie der verdickte Durchmesser, so daß die so verpackten Ma­ terialbahnrollen wieder geradeaus rollen können. Für einen kurzen Weg zwischen der Wickeleinrichtung und ei­ ner Transporteinrichtung, die die Materialbahnrolle zu einer Kantenverpackungseinrichtung führt, hat der ver­ dickte Durchmesser keinen nennenswerten Einfluß.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs ge­ nannten Art dadurch gelöst, daß ein Verpackungsbahn­ spender einen in den Materialbahnzuführpfad mündenden Ausgabepfad aufweist.
Wie oben im Zusammenhang mit dem Verfahren erläutert, kann man mit dieser Ausgestaltung erreichen, daß die Verpackungsbahn der Materialbahnrolle auf die gleiche Art zugeführt wird, wie die Materialbahn selbst. Dem­ entsprechend werden komplizierte Einfädel- oder Leiteinrichtungen vermieden, mit denen die Verpackungs­ bahn dem Umfang der Materialbahnrolle zugeführt werden müssen. Die Verpackungsbahn kann bei dieser Ausgestal­ tung vielmehr von der Materialbahn nachgezogen werden (und gegebenenfalls umgekehrt). Die Wickeleinrichtung wird doppelt ausgenutzt und zwar einmal zum Aufwickeln der Materialbahn zur Materialbahnrolle und zum anderen zur Erzeugung der Drehbewegung, die notwendig ist, um die Verpackungsbahn auf den Umfang der Materialbahnrol­ le aufzuziehen.
Vorzugsweise ist eine Längsschneideinrichtung im Ma­ terialbahnzuführpfad angeordnet und der Ausgabepfad mündet vor der Längsschneideeinrichtung. Damit wird die Verpackungsbahn automatisch auf die gleiche Breite ge­ schnitten, wie die Materialbahn. Die Verpackungsbahn hat dann genau die gleiche axiale Erstreckung wie die Materialbahnrolle. Die Materialbahnrolle ist also auf ihrer gesamten axialen Länge von der Verpackungsbahn abgedeckt, ohne daß ein Überstand entsteht. Die Aus­ richtung der Verpackungsbahn zur Materialbahnrolle er­ folgt automatisch.
Vorzugsweise ist eine erste Klebevermittlungsstation im Bereich der Mündung des Ausgabepfades angeordnet. Die Klebevermittlungsstation erzeugt eine Klebeschicht oder Fläche zwischen der Verpackungsbahn und der Material­ bahn, vorzugsweise auf der Verpackungsbahn. Es ist aber auch möglich, die Klebeschicht auf der Materialbahn zu erzeugen. Die Klebeschicht kann auf viele verschiedene Weisen erzeugt werden. Es ist einerseits möglich, einen Klebstoff oder Leim, beispielsweise Hotmelt oder Was­ serglas, auf die Verpackungsbahn oder die Materialbahn aufzutragen. Es ist aber auch möglich, eine bereits mit einem Kleber beschichtete Verpackungsbahn zu verwenden, wobei der Kleber in der Klebevermittlungsstation "aktiviert" wird. Derartige Kleber können beispielswei­ se durch eine Gummierung gebildet werden, die durch die Zufuhr von Wasser klebrig gemacht wird. Es kann sich aber auch um einen Heißkleber handeln, der dann klebrig wird, wenn er erwärmt wird.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß eine zweite Klebe­ vermittlungsstation in einem Bereich vor einem Nip an­ geordnet ist, den die Materialbahnrolle mit einer Walze bildet. Während die erste Klebevermittlungsstation dazu dient, die Verpackungsbahn und die Materialbahn mitein­ ander zu verbinden, dient die zweite Klebevermittlungs­ station dazu, eine "Endblattverklebung" herbeizuführen, d. h. das Ende der Verpackungsbahn bzw. das Ende der mit der Verpackungsbahn verbundenen Materialbahn auf dem Umfang der Rolle festzulegen. Wenn die radiale Innen­ seite der Materialbahn bzw. der Verpackungsbahn klebrig gemacht worden ist, dann reicht es aus, wenn dieses En­ de den Nip zwischen der Materialbahnrolle und der Walze (z. B. einer Tragwalze) durchläuft, um mit ausreichender Festigkeit an die Materialbahnrolle angedrückt zu wer­ den.
Vorzugsweise ist eine Schwächungseinrichtung, insbeson­ dere Perforiereinrichtung, in der Nachbarschaft der zweiten Klebevermittlungsstation angeordnet. Die Schwä­ chungseinrichtung schwächt dann entweder die Material­ bahn oder die Verpackungsbahn in der Nähe der durch die zweite Klebevermittlungsstation aufgebrachten Verkle­ bung. Man kann dann zwar nach wie vor die Verpackungs­ bahn oder die Materialbahn flachziehen. Eine Trennung ist jedoch durch einfaches Abreißen möglich. Die Perfo­ riereinrichtung perforiert die Materialbahn, wenn zuvor Materialbahn und Verpackungsbahn gemeinsam aufgewickelt worden sind, und zwar hinter der übereinander liegenden Verklebung von Verpackungsbahn und Materialbahn und Ma­ terialbahn und Materialbahnrolle. Sie perforiert die Verpackungsbahn, wenn die Verpackungsbahn alleine auf­ gewickelt worden ist und zwar zwischen der Verklebung der Verpackungsbahn mit der Materialbahn und der Ver­ klebung der Verpackungsbahn mit der Materialbahnrolle.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Wickeleinrichtung ein Wickelbett aufweist und eine Materialbahnhalteeinrichtung im Einlaufbereich des Wickel­ betts angeordnet ist. Die Materialbahnhalteeinrich­ tung hält die Materialbahn fest, um zwei Funktionen zu erfüllen. Zum einen erleichtert sie das Abreißen der Materialbahn bzw. Verpackungsbahn beim Ausstoßen der Materialbahnrolle aus der Wickeleinrichtung. Zum ande­ ren hält sie den "Anfang" der Materialbahn fest, so daß mit dem Einlegen eines neuen Wickelkernes ein neuer Wickelvorgang beginnen kann.
Vorzugsweise weist der Verpackungsbahnspender mehrere quer zur Laufrichtung der Materialbahn verschiebbare Verpackungsbahnrollen zur Ausgabe einander überlappen­ der Verpackungsbahnen auf. Wie oben im Zusammenhang mit dem Verfahren beschrieben, ist es auf diese Weise mög­ lich, auch dann mehrere Materialbahnrollen gleichzeitig zu verpacken, wenn die Breite der Mutterrolle, aus der die Materialbahnrollen geschnitten werden, die Breite einer einzelnen Verpackungsbahn überschreitet. Die Ver­ packungsbahn wird dann einfach durch mehrere in Axial­ richtung nebeneinander liegende Verpackungsbahnen ge­ bildet, die einander überlappen.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß der Verpackungs­ bahnspender eine Längsverklebungseinrichtung aufweist. In manchen Fällen reicht es zwar aus, die Verpackungs­ bahnen einfach überlappen zu lassen und mit einer ge­ wissen Zugspannung aufzuwickeln. Eine noch bessere Ver­ packung erreicht man aber dadurch, daß die benachbarten Verpackungsbahnen in ihrem Überlappungsbereich mitein­ ander verklebt werden.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist eine Steuerein­ richtung vorgesehen, die einen Überlappungsbereich be­ nachbarter Verpackungsbahnen außerhalb von Längskanten der Materialbahnrollen hält. Da durch den Überlappungs­ bereich ein Verpackungsbahnabschnitt mit der doppelten Dicke gebildet wird, trägt man auf diese Weise dafür Sorge, daß die dadurch bedingte Durchmesservergrößerung der verpackten Materialbahnrolle nicht in einem stören­ den Bereich liegt. Sie wird also von den Kanten der Ma­ terialbahnrolle ferngehalten.
Die Aufgabe wird bei einer Materialbahnrolle der ein­ gangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Breite der Verpackungsbahn genau der Breite der Materialbahnrolle entspricht und die Verpackungsbahn in mindestens einem Abschnitt in Umfangsrichtung radial unterhalb der Ma­ terialbahn liegt.
Eine derartige Materialbahnrolle spart bei ihrer Her­ stellung Bauraum, weil es nicht notwendig ist, eine Vielzahl von unterschiedlich breiten Verpackungsbahnen vorrätig zu halten. Ferner ist es zu ihrer Herstellung möglich, das Verpacken als einen Teilabschnitt des Wickelns anzusehen. Bei dieser Ausgestaltung ist es aber bei jeweils einem Abschnitt am Anfang oder am Ende des Wickelns bzw. des Verpackens praktisch unumgänglich, daß die Verpackungsbahn und die Materialbahn in Radial­ richtung so aufeinander liegen, daß die Verpackungsbahn innen liegt.
Hierbei ist in einer besonders bevorzugten Ausgestal­ tung vorgesehen, daß die Materialbahnrolle eine Außen­ schicht aufweist, die mehrfach abwechselnd aus einer Lage Materialbahn und einer Lage Verpackungsbahn be­ steht. Bei dieser Ausgestaltung werden zum Abschluß des Wickelns bzw. zum Herstellen der Verpackungsbahn ein­ fach die Verpackungsbahn und die Materialbahn gemeinsam aufgewickelt.
In einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Verpackungsbahn einen Teil der innersten Lage der Materialbahnrolle bildet. In diesem Fall ist die Ver­ packungsbahn von der Verpackung von der zuvor an der gleichen Position gewickelten Materialbahnrolle übrig geblieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung einer verpackten Materialbahnrol­ le in einzelnen Verfahrensschritten,
Fig. 2 eine zweite Ausgestaltung,
Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Zusammensetzung einer Verpackungsbahn und
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer Stirnseiten­ verpackungsstation.
Fig. 1 zeigt eine Wickelstation 1, in der eine Ma­ terialbahnrolle 2 in einem Wickelbett 3 ruht, das durch zwei angetriebene Tragwalzen 4, 5 gebildet ist. In dem Wickelbett wird die Materialbahnrolle 2 in Richtung ei­ nes Pfeiles 6 gedreht und zieht dabei eine Materialbahn 7 auf sich, d. h. bei einer Drehung der Wickelrolle 2 wird die Materialbahn 7 aufgewickelt.
Die Materialbahn 7 durchläuft hierbei einen Zuführpfad, der ein Lenkrollenpaar 8, das einen Nip 9 bildet, der geschlossen werden kann, und eine Längsschneideinrich­ tung 10 aufweist. Die Längsschneideinrichtung 10 ist in den übrigen Darstellung der Fig. 1 aus Gründen der Übersicht weggelassen.
Die Materialbahn 7 wird von einer nicht näher darge­ stellten Mutterrolle abgewickelt, in der Längsschneid­ einrichtung 10 in Teilbahnen mit passenden Breiten ge­ schnitten und in mehreren, in Axialrichtung hinterein­ ander im Wickelbett 3 angeordneten Materialbahnrollen 2 aufgewickelt.
Wenn die Materialbahnrolle 2 ihren Enddurchmesser er­ reicht hat, der beispielsweise im Bereich von 0,8 bis 1,5 m liegen kann, muß sie verpackt werden.
Hierzu wird von einem ebenfalls nicht näher dargestell­ ten Verpackungsbahnspender eine Verpackungsbahn 11, in der Regel Packpapier, abgegeben. Dargestellt ist, daß die Verpackungsbahn 11 auf einem Ausgabepfad bis zum Nip 9 des Lenkrollenpaares 8 geführt wird. Die hierfür verwendeten Mittel an sich sind bekannt und können bei­ spielsweise durch Luft-Leitbleche, Bänder oder ähnli­ ches gebildet sein.
Um die Übersicht zu erleichtern, wird in den folgenden Teilansichten die Verpackungsbahn 11 mit einem etwas dickeren Strich dargestellt als die Materialbahn 7.
Fig. 1b zeigt nun, daß kurz vor dem Nip 9 eine erste Klebevermittlungsstation 12 angeordnet ist, die einen Klebstoff 13 auf die Verpackungsbahn 11 aufträgt. Aus Gründen der Übersicht ist hier der Klebstoff punkt- oder linienförmig dargestellt. Es ist aber ohne weite­ res einsehbar, daß sich der Klebstoff 13 über eine größere Fläche erstrecken kann, beispielsweise über 100 mm in Laufrichtung der Materialbahn 7.
Der Nip 9 kann nun geschlossen werden. Die Materialbahn 7 fördert nun die Verpackungsbahn 11 durch Reibschluß mit und wird aufgrund des Klebstoffs 13 mit ihr ver­ klebt. Damit man die Materialbahn 7 von der Ver­ packungsbahn 11 in Fig. 1c unterscheiden kann, ist der Nip 9 hier nicht geschlossen dargestellt, obwohl er in die­ ser Betriebssituation tatsächlich geschlossen ist.
Die Verpackungsbahn 11 wird nun gemeinsam mit der Ma­ terialbahn 7 um die Wickelrolle 2 herumgezogen, wenn die Materialbahnrolle 2 weitergedreht wird. Die Ma­ terialbahnrolle 2 weist dann eine Außenschicht auf, die durch abwechselnden Lagen von Materialbahn 7 und Ver­ packungsbahn 11 gebildet ist, wobei die Verpackungsbahn 11 immer die radial äußere Lage bildet.
Wenn nun die notwendige Anzahl von Verpackungsbahnlagen um die Materialbahnrolle 2 gewickelt worden ist (beispielsweise zwei bis vier), dann trägt die Klebe­ vermittlungsstation 12 einen weiteren Klebstoff 14 auf die Verpackungsbahn 11 auf. In Laufrichtung hinter der Klebevermittlungsstation 12 ist eine Trenneinrichtung 15 angeordnet, die die Verpackungsbahn 11 durchtrennt. Die Materialbahn 7 wird dementsprechend mit dem Ende der Verpackungsbahn 11 erneut verklebt, wenn sie durch den Nip 9 des Lenkrollenpaares 8 durchläuft. Die abge­ trennte Verpackungsbahn 11, also der Anfang der Ver­ packungsbahn, kann entweder vor dem Nip 9 des Lenkrollen­ paares festgehalten werden, um im Bedarfsfall mit nicht näher dargestellten, aber an sich bekannten Einfädel­ einrichtungen wieder dem Nip zugeführt zu werden. Der­ artige Einrichtungen können Luftleitbleche oder Saug­ bänder oder ähnliches umfassen. In einer alternativen Ausgestaltung kann man den Anfang unmittelbar nach dem Durchtrennen zur unteren Rolle des Lenkrollenpaares 8 fördern und dort festklemmen oder festsaugen. Gegebe­ nenfalls kann man das Durchtrennen auch unmittelbar auf der unteren Rolle des Lenkrollenpaares durchführen, wenn diese Rolle einen entsprechenden Schlitz aufweist, in den ein Abschlagmesser oder eine sonstige Schnei­ deinrichtung eintreten kann.
Natürlich ist es auch möglich, die Materialbahn 7 und die Verpackungsbahn 11 auf ihrer gesamten Länge zu ver­ kleben, wodurch eine Art "Panzerverpackung" mit einer stabilen umfangshülle erzeugt wird.
Fig. 1d zeigt, daß nun die Materialbahn 7 zusammen mit dem Ende der Verpackungsbahn 11 weiter auf die Ma­ terialbahnrolle 2 gezogen wird. Mit nicht näher darge­ stellten, aber an sich bekannten Mitteln wird der An­ fang der verbleibenden Verpackungsbahn 11 wieder in den Bereich des Nips 9 des Lenkrollenpaares 8 gefördert.
Kurz vor der ersten Tragwalze 4 ist eine zweite Klebe­ vermittlungsstation 16 angeordnet, die einen dritten Klebstoff 17 auf die Innenseite der Materialbahn 7 auf­ trägt, d. h. auf die Seite, die an die Umfangsfläche der Materialbahnrolle 2 zur Anlage kommt. Der Klebstoff 17 liegt dem Klebstoff 14 gegenüber. Auch er ist in Wirk­ lichkeit natürlich nicht linienförmig aufgetragen, son­ dern erstreckt sich über eine Fläche, die der Fläche des Klebstoffs 14 entspricht.
In Laufrichtung hinter der Klebevermittlungsstation 16 ist eine Perforiereinrichtung 18 angeordnet, die die Materialbahn 7 über ihre gesamte Breite perforiert.
Wenn nun (Fig. 1f) die Materialbahnrolle 2 weiterge­ dreht wird, dann klebt die Materialbahn 7 an ihrem Um­ fang fest, d. h. die Materialbahn 7 klebt mit Hilfe des Klebstoffs 17 an der vor letzten Lage der Verpackungs­ bahn 11 fest. Die äußerste Lage der Verpackungsbahn 11 klebt mit Hilfe des Klebstoffs 14 an der äußersten Lage der Materialbahn 7 fest. Beide Klebstellen werden noch einmal zusammengedrückt, wenn die aus Materialbahn 7 und Verpackungsbahn 11 zusammengesetzte Bahn einen Nip zwischen der Tragwalze 4 und der Wickelrolle 2 durch­ läuft.
Wenn die Wickelrolle 2 den in Fig. 1f dargestellten Zu­ stand erreicht hat, wird der Antrieb der Tragwalzen 4, 5 gestoppt und die Wickelrolle 2 mit Hilfe eines Aus­ stoßers 19 ausgestoßen. Hierbei reißt die Perforation ab. Es verbleibt die Materialbahn 7, die auf der linken Tragwalze 4 ruht. Damit sie von dort nicht herunter rutscht, ist eine Halteeinrichtung 20 vorgesehen, die die Materialbahn 7 an der Tragwalze 4 hält.
Sodann kann eine vorbereitete Wickelhülse 21 in das Wickelbett 3 eingelegt werden. Die Wickelhülse 21 weist bereits eine Klebestelle 22 auf. Wenn nun die Tragwal­ zen 4, 5 wieder in Bewegung gesetzt werden, dann kommt die Klebstelle 22 in Kontakt mit der Materialbahn 7 und verbindet die Materialbahn 7 mit der Wickelhülse 21 (Fig. 1i). Wenn nun die Tragwalzen 4, 5 weitergedreht werden, dann wickelt sich die Materialbahn 7 auf der Wickelhülse 21 auf, wie in Fig. 1k dargestellt ist.
Selbstverständlich können die erste und zweite Klebe­ vermittlungsstationen 12, 16 bei der Herstellung der Umfangsverpackung auch permanent im Betrieb sein, so daß die gesamte Verpackung mit der zu verpackenden Ma­ terialbahnrolle 2 verklebt wird.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 1 entsteht eine Um­ fangsverpackung mit einem sandwichartigen Aufbau, bei dem immer eine Lage Materialbahn 7 und eine Lage Ver­ packungsbahn 11 aufeinander folgen. Hierbei ist, auch wenn die Verpackung nur etwas mehr als eine Lage hat, immer vorgesehen, daß die Verpackungsbahn 11 radial in­ nerhalb einer Lage oder eines Teils einer Lage der Ma­ terialbahn 7 liegt.
Fig. 2 zeigt nun eine Ausgestaltung, bei der die Ver­ packung nur durch die Verpackungsbahn gebildet ist, d. h. ohne dazwischen befindliche Materialbahnlagen.
Gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen ver­ sehen.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 2 ist vor dem Nip 9 des Lenkrollenpaares 8 eine Schneideinrichtung 23 für die Materialbahn 7 vorgesehen. Anstelle der dargestellten Schneideinrichtung 23 kann auch eine Schneideinrichtung vorgesehen sein, die mit der oberen Rolle des Lenkrol­ lenpaares 8 zusammenwirkt. In diesem Fall kann der An­ fang der Materialbahn 7 an der Lenkrolle festgeklemmt, festgesaugt oder auf andere Weise festgehalten werden, damit die Materialbahn 7, wenn der Nip 9 sich schließt, weiter gefördert werden kann.
Wenn die Wickelrolle 2 ihren gewünschten Durchmesser erreicht hat, wird die Klebevermittlungsstation 12 in Betrieb genommen und bringt einen Klebstoff 13 auf die Verpackungsbahn 11 auf. Gleichzeitig damit oder kurz darauf wird mit Hilfe der Trenneinrichtung 23 die Ma­ terialbahn 7 durchtrennt. Aus Fig. 2b ist ersichtlich, daß nun der Anfang der Verpackungsbahn 11 mit Hilfe des Klebstoffs 13 mit dem Ende der Materialbahn 7 verklebt ist.
Beim weiteren Drehen der Materialbahnrolle 2 wird daher die Verpackungsbahn 11 auf den Umfang der Materialbahn­ rolle 2 gezogen (Fig. 2c).
Wenn nun die nötige Anzahl von Verpackungsbahn lagen auf dem Umfang der Materialbahnrolle 2 aufgewickelt ist, tritt die Trenneinrichtung 15 in Aktion und durchtrennt die Verpackungsbahn 11. Wie bei der Ausgestaltung nach Fig. 1c auch, ist zuvor ein zweiter Klebstoff 14 so auf die Verpackungsbahn 11 aufgetragen worden, daß nun das Ende der Verpackungsbahn 11 mit dem Anfang der Ma­ terialbahn 7 verbunden wird (Fig. 2d).
Wenn nun das Ende der Verpackungsbahn 11 die zweite Klebevermittlungsstation 16 erreicht hat, dann wird dort der dritte Klebstoff 17 aufgetragen. Gleichzeitig perforiert die Perforiereinrichtung 18 die Verpackungs­ bahn 11 zwischen dem dritten Klebstoff 17 und dem zwei­ ten Klebstoff 14 (Fig. 2e).
Die Materialbahnrolle 2 wird nun weitergedreht, wodurch der dritte Klebstoff 17 den Nip zwischen der Material­ bahnrolle 2 und der linken Tragwalze 4 durchläuft. Da­ durch haftet die Verpackungsbahn 11 am Umfang der Ma­ terialbahn 3 an. Die Materialbahnrolle 2 wird dann so­ lange weitergedreht, bis die Perforationslinie 24 kurz vor der rechten Tragwalze 5 liegt. Wenn nun die Ma­ terialbahnrolle mit Hilfe des Ausstoßers 19 ausgestoßen wird, dann reißt die Perforation, die sich in der Ver­ packungsbahn 11 befindet, ab und es verbleibt im Wickelbett 3 das vordere Ende der Materialbahn 7 mit dem Rest des hinteren Endes der Verpackungsbahn 11.
Die weitere Vorgehensweise ist dann so, wie in Fig. 1g bis 1k beschrieben. Wenn die neue Materialbahnrolle be­ wickelt wird, dann befindet sich am Kern ein Rest der Verpackungsbahn 11.
Mit beiden Vorgehensweisen kann man erreichen, daß man gleichzeitig eine Vielzahl von Materialbahnrolle ver­ packen kann, wobei die aufgebrachte Verpackungsbahn die gleiche Breite wie die jeweilige Materialbahnrolle auf­ weist. Hierbei ist man nicht einmal auf Doppeltragwal­ zenwickler beschränkt. Man kann auch Stützwalzenwickler verwenden, bei denen die Materialbahnrollen abwechselnd und auf Lücke zueinander an einer Stützwalze anliegen. Die grundsätzliche Vorgehensweise bleibt die gleiche.
Wenn man nun eine Mutterrolle hat, die eine größere Breite als die breiteste Verpackungsbahn aufweist, dann muß man zwei oder mehr Verpackungsbahnrollen 25, 26 ne­ beneinander anordnen und zwar so, daß sie einander in einem Überlappungsbereich 27 überlappen können. In die­ sem Überlappungsbereich 27 können die beiden Ver­ packungsbahn auch noch miteinander verleimt werden.
Beide Verpackungsbahnrollen sind in Richtung der Pfeile 28, 29 bewegbar und zwar dergestalt, daß der Überlap­ pungsbereich 27 nicht geschnitten wird, also niemals an der Kante einer Materialbahnrolle 2 zu liegen kommt. Es ist aber ohne weiteres möglich, daß der Überlappungsbe­ reich in der axialen Mitte einer Materialbahnrolle 2 zu liegen kommt. Wenn man später auf die Materialbahnrolle Kantenstreifen aufbringt, um die Kanten zu schützen und einen Stirndeckel festzuhalten, dann spielt die durch die doppelte Lage im Überlappungsbereich 27 hervorgeru­ fene Durchmesservergrößerung keine größere Rolle mehr.
Anstelle der in Fig. 3a dargestellten Abwicklung der Verpackungsbahnrollen 25, 26 kann auch vorgesehen sein, daß beide Verpackungsbahnrollen 25, 26 im gleichen Drehsinn abgewickelt werden. In diesem Fall ist sicher­ gestellt, daß immer die gleichen Seiten, also radiale Innenseiten oder radiale Außenseite, bei der zusammen­ gesetzten Verpackungsbahn 11, 11' in die gleiche Rich­ tung weisen. Dies vereinheitlicht nicht nur das Ausse­ hen, auch die Qualität der Verpackung wird dann für al­ le in der Wickeleinrichtung verpackten Materialbahnrol­ le 7 gleich.
Fig. 4 zeigt nun einen weiteren Bestandteil einer Ver­ packungseinrichtung, nämlich eine Stirnseiten-Ver­ packungseinrichtung 30. Auf einer Rollbahn 31 werden Materialbahnrollen 2, 2', 2'' der Reihe nach einem Trag­ walzenpaar 32 zugeführt. Um die Sache zu verdeutlichen, haben die Wickelrollen 2, 2', 2'' unterschiedliche Durchmesser und gegebenenfalls auch unterschiedliche axiale Längen. Wenn alle Wickelrollen aus einem "Wurf", d. h. alle gemeinsamen gewickelten Wickelrollen nachein­ ander zugeführt werden, haben sie natürlich zumindest im wesentlichen den gleichen Durchmesser.
Die Wickelrolle 2 wird auf dem Tragwalzenpaar 32 abge­ legt. Dieses kann hierzu gegebenenfalls angehoben wer­ den.
Seitlich neben dem Tragwalzenpaar 32 und im wesentli­ chen parallel dazu ist ein Schienenpaar 33 angeordnet, auf dem ein Wagen 34 parallel zu der Achse der Wickel­ rolle 2 verfahrbar ist. Auf dem Wagen 34 ist eine Stirndeckelzuführanordnung 35 angeordnet, die in der Lage ist, Stirndeckel 36, die auf der anderen Seite des Schienenpaares 33 in unterschiedlichen Durchmessern ne­ beneinander gestapelt sind, zu ergreifen und sie je­ weils einer Stirnseite der Wickelrolle 2 zuzuführen. Im vorliegenden Betriebszustand ist dargestellt, daß die rechte Stirnseite der Wickelrolle 2 gerade einen Stirn­ deckel zugeführt bekommt. Hierzu weist die Stirndeckel­ zuführanordnung 35 einen Schwenkarm 37 auf, der sowohl in einer Ebene verschwenkbar ist, die senkrecht auf dem Schienenpaar 33 steht, als auch um 180° gedreht werden kann. Diese Drehung kann gegebenenfalls auch durch Zu­ sammenwirken mit einem Drehteller 38 auf dem Wagen 34 bewirkt werden, wobei dessen Drehbewegung dann mit ei­ ner Schwenkbewegung des Schwenkarms 37 zusammenwirkt.
Beidseits des Schwenkarms 37 sind Kantenstreifenspender 39 angeordnet. Der linke Kantenstreifenspender gibt ge­ rade einen Kantenstreifen 40 ab, der mit nicht näher dargestellten, aber an sich bekannten Mitteln dem rech­ ten axialen Ende der Wickelrolle 2 zugeführt wird. Der Kantenstreifen 40 wird auf dem Umfang der Wickelrolle 2 so festgelegt, daß er axial etwas übersteht. Wenn die­ ser Überstand auf die Stirnseite der Wickelrolle 2 ein­ gefaltet wird, kann er den Stirndeckel 36 festhalten.
Der rechte Kantenstreifenspender 39 ist dementsprechend für die linke Stirnseite einer Wickelrolle 2 vorgese­ hen.
Insgesamt läßt sich also mit der dargestellten Ver­ packungsweise eine erhebliche Zeitersparnis dadurch reali­ sieren, daß die Umfangsverpackung für alle Material­ bahnrollen, die sich in der Wickelstation befinden, gleichzeitig aufgebracht wird. Lediglich die Kantenver­ packung erfolgt für jede Wickelrolle 2 einzeln.
Man kann nun die Kantenverpackung mit Hilfe der Kanten­ streifen 40 so dick machen, daß eine etwa in der axia­ len Mitte befindliche Durchmesservergrößerung, die sich durch das Zusammensetzen von zwei Verpackungsbahnen er­ geben hat, keine Rolle mehr spielt, weil die Durchmes­ servergrößerung durch die Kantenstreifen 40 noch größer ist.
Natürlich kann man einer Wickelstation 1 auch zwei der­ artige Stirndeckelanlege- und -zuführstationen 30 zu­ ordnen, um das Verpacken weiter zu beschleunigen. In vielen Fällen ist dies aber nicht notwendig, weil die Zeit, die zum Wickeln der Wickelrollen 2 benötigt wird, ausreicht, um sämtliche Rollen eines Wurfs mit den Kan­ tenstreifen 40 zu versehen.

Claims (22)

1. Verfahren zum Herstellen einer am Umfang verpackten Materialbahnrolle, bei dem eine Materialbahn zu der Materialbahnrolle aufgewickelt wird und eine Ver­ packungsbahn um den Umfang der Materialbahnrolle gelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver­ packungsbahn (11) mit der zulaufenden Materialbahn (7) verbunden wird und die Materialbahnrolle (2) weiter gedreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) vor dem Aufwickeln in Längsrichtung geschnitten wird und das Verbinden mit der Verpackungsbahn (11) vor dem Schneiden er­ folgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verpackungsbahn (11) an ihrem En­ de ein weiteres Mal mit der Materialbahn (7) ver­ bunden wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungsbahn (11) ge­ meinsam mit der Materialbahn (7) aufgewickelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) im Bereich der zweiten Verbindung mit der Verpackungsbahn (11) mit der Oberfläche der Materialbahnrolle (2) verklebt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) in Lauf­ richtung hinter dem Verbinden mit der Verpackungs­ bahn (11) durchtrennt wird, wobei das Ende der Ver­ packungsbahn (11) erneut mit der Materialbahn (7) verbunden wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungsbahn (11) in Laufrichtung vor der erneuten Verbindung am Umfang der Materialbahn­ rolle (2) befestigt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (7) oder Ver­ packungsbahn (11) geschwächt, insbesondere perfo­ riert, werden und zwar in Laufrichtung hinter einem Bereich, in dem sie an der Oberfläche der Material­ bahnrolle (2) befestigt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungs- oder Materialbahn (7, 11) beim Ausstoßen der Materialbahnrolle (2) aus der Wickeleinrichtung abgerissen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungsbahn (11) aus mehreren quer zur Laufrichtung nebeneinander ange­ ordneten Verpackungsbahnen (11, 11') zusammenge­ setzt wird, die einander überlappen, wobei man den Überlappungsbereich (27) so legt, daß er außerhalb einer Kante der Materialbahnrolle verläuft.
11. Vorrichtung zum Herstellen einer am Umfang verpack­ ten Materialbahnrolle mit einem Materialbahn- Zuführpfad und einer Wickeleinrichtung, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Verpackungsbahnspender (25, 26) einen in den Materialbahnzuführpfad mündenden Ausgabepfad aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Längsschneideinrichtung (10) im Ma­ terialbahnzuführpfad angeordnet ist und der Ausga­ bepfad vor der Längsschneideeinrichtung (10) mün­ det.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine erste Klebevermittlungssta­ tion (12) im Bereich der Mündung des Ausgabepfades angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß eine zweite Klebevermittlungsstation (16) in einem Bereich vor einem Nip angeordnet ist, den die Materialbahnrolle (2) mit einer Walze (4) bil­ det.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Schwächungseinrichtung, insbesondere Perforiereinrichtung (18), in der Nachbarschaft der zweiten Klebevermittlungsstation (16) angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, da­ durch gekennzeichnet, daß die Wickeleinrichtung ein Wickelbett (3) aufweist und eine Materialbahnhalte­ einrichtung (20) im Einlaufbereich des Wickelbetts (3) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, da­ durch gekennzeichnet, daß der Verpackungsbahnspen­ der mehrere quer zur Laufrichtung der Materialbahn (7) verschiebbare Verpackungsbahnrollen (25, 26) zur Ausgabe einander überlappender Verpackungsbah­ nen (11, 11') aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich­ net, daß der Verpackungsbahnspender eine Längsver­ klebungseinrichtung aufweist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die einen Überlappungsbereich (27) benachbar­ ter Verpackungsbahnen (11, 11') außerhalb von Längskanten der Materialbahnrollen (2) hält.
20. Materialbahnrolle aus einer aufgewickelten Ma­ terialbahn, deren Umfang von einer Verpackungsbahn umhüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verpackungsbahn (11) genau der Breite der Ma­ terialbahnrolle (2) entspricht und die Verpackungs­ bahn (11) in mindestens einem Abschnitt in Umfangs­ richtung radial unterhalb der Materialbahn (7) liegt.
21. Materialbahnrolle nach Anspruch 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Materialbahnrolle (2) eine Außen­ schicht aufweist, die mehrfach abwechselnd aus ei­ ner Lage Materialbahn (7) und einer Lage Ver­ packungsbahn (11) besteht.
22. Materialbahnrolle nach Anspruch 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Verpackungsbahn (11) einen Teil der innersten Lage der Materialbahnrolle (2) bil­ det.
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