DE19825742A1 - Verteiler zur Abgabe von Getränkebestandteilen - Google Patents
Verteiler zur Abgabe von GetränkebestandteilenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Verteiler zur Abgabe von
Getränkebestandteilen, bzw. auf Zapfanlagen. Sie ist
insbesondere auf dem Gebiet der Limonaden, wie Colas oder
aromatisiertes Sodawasser (Soda) oder dergleichen anwendbar, die
typischerweise gekühlt abgegeben werden.
Getränke können unter Verwendung eines Zapfturms abgegeben oder
gezapft werden, der über einer Thekenebene angeordnet ist und
die Getränkeausgabe durch in oder etwa in Schulterhöhe
angeordnete Zapfventile oder Zapfhähne ermöglicht. Der Turm
enthält Leitungen zum Führen der Getränkebestandteile und seine
Außenfläche trägt häufig Werbung für die zu zapfenden Getränke.
Der Turm kann mehrere Auslässe an seinem oberen Ende haben,
wobei die Auslässe eine horizontale Reihe von Zapfhähnen bilden.
Dies gestattet, daß mehr als ein Getränk gleichzeitig gezapft
werden kann, und es ist möglich, eine Anzahl verschiedener
Getränke von einem einzelnen Turm zapfbar zu haben.
Im Fall von Getränken, wie Colas oder dergleichen, kann der Turm
Leitungen für gekühltes Soda (mit Kohlensäure versetztes Wasser)
und für ein Cola oder einen anderen aromatisierten Sirup
enthalten. Das getrennt zugeführte Soda und der getrennt
zugeführte Sirup werden dann am Auslaß im richtigen Verhältnis
in einem speziell ausgelegten Zapfventil, einem sogenannten
Nachmisch-Zapfventil miteinander vermischt.
Zusätzlich zu der Möglichkeit der Abgabe von gekühlten,
kohlensäurehaltigen Getränken, ist es manchmal erforderlich, daß
der Turm mit Auslässen zum Zapfen von stillem Wasser oder
stillen Getränken versehen ist. In diesem Fall ist zudem eine
Leitung für stilles Wasser zusammen mit den Leitungen für
kohlensäurehaltiges Wasser (Soda) und den (die) Sirup(e) zu dem
Turm geführt. Üblicherweise werden diese Wasserleitungen von
einer entfernten Kühleinrichtung in einer isolierten Hülle, die
als Python bezeichnet wird, in eine Position neben dem Sockel
des Turm geführt. Die Kühleinrichtung kann dann weit von von dem
Thekenbereich entfernt angeordnet sein. Sirup wird üblicherweise
in speziellen Behältern geliefert, welche über flexible
Leitungen in der gleichen isolierten Hülle (Python) und über den
Turm mit dem(den) Nachmisch-Zapfventil(en) verbunden sind.
Die Auslässe, mit denen die Zapfventile verbunden sind, bilden
üblicherweise einen Teil eines Verteilers aus lebensmittelechtem
Edelstahl und sind oben auf dem Turm angeordnet. Der Verteiler
und die ihn versorgenden Leitungen sind üblicherweise von
thermisch isolierendem Material umgeben, so daß die Temperatur
des abgegebenen Getränks genau gesteuert werden kann. Dennoch
ist es häufig erforderlich, einen Umlaufverteiler vorzusehen,
d. h. einen Verteiler, der sicherstellt, daß nicht gezapftes Soda
kontinuierlich über eine Rückführleitung zu der Kühleinrichtung
zurückgeführt wird. Ein solcher Aufbau ist der Britischen
Patentanmeldung Nr. 9221834.6 gezeigt, die als GB 2271619
veröffentlicht ist. Der Verteiler hat angeschweißte
Auslaßschäfte, die ein Innengewinde tragen, um einen
Gewindeverbinder aufzunehmen, der wiederum entweder ein
Blindstopfen sein kann oder ausgelegt sein kann, eine
Steckverbindung zu einem Zapfhahn auszubilden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verteiler zu
schaffen, der daran anbringbare optionale Einrichtungen zur
Abgabe von stillem Wasser hat.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung hat ein
Verteilertank eine erste Auslaßeinrichtung, die ein erstes Fluid
(beispielsweise Soda) zur Abgabe passieren kann, eine an der
Auslaßeinrichtung angebrachte Zuführeinrichtung für ein zweites
Fluid, und zwei oder mehr Erweiterungseinrichtungen, die lösbar
mit der Auslaßeinrichtung oder der Zuführeinrichtung für ein
zweites Fluid verbunden sind, wobei eine erste
Erweiterungseinrichtung ausgelegt ist, einen Durchlaß dadurch
für das erste Fluid von der Auslaßeinrichtung zu schaffen,
während sie einen Durchgang dadurch für das zweite Fluid von der
Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid verhindert, und wobei
eine zweite Erweiterungseinrichtung ausgelegt ist, einen
Durchlaß dadurch für das zweite Fluid von der Zuführeinrichtung
für ein zweites Fluid zu schaffen, während sie einen Durchgang
dadurch für das erste Fluid von der Auslaßeinrichtung
verhindert.
Der Verteiler und wenigstens ein Teil der Auslaßeinrichtung
können von einem wärmeleitenden Material umgeben sein. Optional
kann ein Teil der Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid
ebenfalls auf diese Weise umhüllt sein. Eine Schicht
wärmedämmenden oder thermisch isolierenden Materials kann den
Verteiler, die Auslaßeinrichtung, jedwedes wärmeleitende
Material und die Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid
umgeben. Die Erweiterungseinrichtung kann aus dem wärmedämmenden
Material nach außen vorstehen.
Die Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid kann einen
sogenannten Banjo-Anschluß oder ein Ringstück haben, das sich
koaxial mit der Auslaßeinrichtung erstreckt und an diese
angeschweißt ist. Das erste Fluid kann Soda sein und das zweite
Fluid kann stilles Wasser sein. Die Erweiterungen können an
ihren inneren Enden mit Gewinden versehen sein, um mit Gewinden
an der Auslaßeinrichtung oder der Zuführeinrichtung für ein
zweites Fluid in Eingriff zu gelangen.
Die erste Erweiterungseinrichtung hat typischerweise einen
zentralen Durchlaß, der mit jenem durch die Auslaßeinrichtung
koaxial ist und den gleichen Durchmesser hat. Wenn sie fest
eingeschraubt ist, beispielsweise durch Verwendung eines
Innensechskants an ihrem äußeren Ende, ist ein fluiddichter
Durchlaß für Soda von dem Verteiler bis zu einem an ihrem
äußeren Ende angebrachten Ventil geschaffen.
Die zweite Erweiterungseinrichtung hat hat einen verschlossenen
(blinden) zentralen Durchlaß, so daß kein erstes Fluid (Soda)
hindurchgelassen wird. Ein oder mehrere radial gerichtete
Durchlässe erstrecken sich durch die Seitenwand der zweiten
Erweiterungseinrichtung und gestatten den Zufluß des zweiten
Fluids (stilles Wasser) von der Zuführeinrichtung für ein
zweites Fluid in den zentralen Durchlaß.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen beispielhaft erläutert; in denen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Verteilers mit
einem Tank und einer darin eingesetzten, entfernbaren ersten
Erweiterungseinrichtung zeigt,
Fig. 2 das äußere Ende der ersten Erweiterungseinrichtung zeigt,
Fig. 3 eine der Fig. 1 gleichartige Ansicht ist, die den
gleichen Tank mit einer eingesetzten zweiten
Erweiterungseinrichtung zeigt.
Ein Tank 10 aus rostfreiem Stahl mit rohrförmigem Querschnitt
und geschlossenen Enden hat in Intervallen entlang seiner Länge
in seine Rohrwand geschnittene Löcher 11. Auslaßeinrichtungen in
Born kleinerer Rohre 12 sind in bzw. entlang der Löcher 11
angeschweißt und erstrecken sich radial bezüglich der Längsachse
des Tanks 10. Der Verteilertank 10 ist üblicherweise mit einem
Einlaß und einem Rückführauslaß für Soda versehen, wie in der
Britischen Patentanmeldung Nr. 9221834.6 beschrieben ist. Der
Tank 10 und ein Teil der Auslaßeinrichtung 12 sind von
wärmeleitendem Material 13 (unterbrochene Linie) umschlossen,
z. B. eine Aluminiumlegierung, die um diese herum gegossen ist.
Ein sogenannter Banjo-Anschluß oder ein Ringstück 14 bildet eine
Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid und hat eine
Innenbohrung 17, die sich parallel zur Mittelachse der
Auslaßeinrichtung 12 erstreckt. Das Ringstück 14 hat eine axial
innere Schulter 15 und eine axial äußere Schulter 16, die
jeweils Anlageflächen aufweisen, die sich von der Innenbohrung
17 nach radial außen erstrecken. Die innere Anlagefläche liegt
an dem äußeren Ende der Auslaßeinrichtung 12 an und die innere
Schulter 15 umschließt eng das äußere Ende der Auslaßeinrichtung
12 und kann daran angeschweißt sein. Ein sich radial
erstreckender Einlaß 18 für stilles Wasser öffnet in die das
Ringstück durchgreifende Bohrung 17. Ein rostfreies Stahlrohr 19
ist in den Einlaß 18 eingeschweißt. Ein thermisch isolierendes
oder wärmedämmendes Material, z. B. geschäumtes Polyurethan,
dessen Umriß mit einer unterbrochenen Linie dargestellt ist,
umgibt das Ringstück 14 und den Aluminiumguß 13.
Das axial äußere Ende der Auslaßeinrichtung 12 hat ein
Innengewinde, das mit einem Gewinde an einem inneren Ende einer
von einem Rohrstück oder einem Stutzen 21 gebildeten ersten
Erweiterungseinrichtung zusammenwirkt (vergl. Fig. 1). Der
Stutzen 21 kann mittels der zusammenwirkenden Gewinde lösbar mit
der Auslaßeinrichtung 12 verbunden werden. Es kann eine Dichtung
(nicht dargestellt) vorgesehen sein, um eine fluiddichte
Verbindung zwischen der Auslaßeinrichtung 12 und dem Stutzen 21
sicherzustellen. Der Stutzen 21 hat einen sich axial dadurch
erstreckenden Durchlaß 22 und sein axial äußeres Ende hat einen
Verbinder 23, der es ermöglicht, einen Ventilverbinder auf den
Stutzen aufzustecken. Ein Innensechskant 24 (vergl. Fig. 2) kann
an dem äußeren Ende des Stutzens 21 vorgesehen sein, um die
Montage bzw. Demontage des Stutzens an bzw. von der
Auslaßeinrichtung 12 zu erleichtern. Der Stutzen 21 hat eine
sich nach radial innen erstreckende Schulter 25 auf einem Teil
seiner Länge, die mit der Schulter 16 des Ringstücks 14
zusammenwirkt, wenn der Stutzen vollständig eingeschraubt ist.
Es kann eine Dichtung zwischen den beiden Schultern 16 und 25
vorgesehen sein. Alternativ zu der geschweißten Lösung gemäß dem
vorhergehenden Absatz, kann das Festschrauben des Stutzens 21 in
dem Gewinde der Auslaßeinrichtung 12 verwendet werden, um die
Baugruppe zusammenzuhalten.
Der Stutzen 21 bildet einen Durchlaß für Soda von dem
Verteilertank 10 zu einem an dem äußeren Ende des Stutzens 21
angebrachten Ventil, während er einen Zufluß von stillem Wasser
aus dem Einlaß 18 zu dem Ventil verhindert.
Fig. 3 zeigt einen alternativen oder zweiten Stutzen 31 an
Stelle des Stutzens 21. Die Außenform des Stutzens 31 entspricht
der des Stutzens 21, jedoch ist der zentrale Durchlaß 32 an
seinem inneren Ende (d. h. das gewindeseitige Ende) verschlossen,
und er hat quer gebohrte Durchlässe 36, die sich neben dem
gewindeseitigen Ende von dem zentralen Durchlaß 32 radial
erstrecken. Die radialen Durchlässe 36 verbinden den zentralen
Durchlaß 32 über einen ringförmigen Bereich 37 mit dem Einlaß 18
(für stilles Wasser). Wenn der zweite Stutzen 31 eingesetzt ist,
passiert lediglich stilles Wasser den zentralen Durchlaß 32 des
Stutzens 31.
Ein Verteiler kann eine Anzahl von Auslaßeinrichtungen mit
ersten Erweiterungseinrichtungen haben, wobei eine oder mehrere
Auslaßeinrichtungen zweite Erweiterungseinrichtungen haben, um
die Alternative für Getränke mit stillen Wasser zu bieten.
Claims (11)
1. Verteilertank (10) mit einer Auslaßeinrichtung (12) die von
einem abzugebenden ersten Fluid passiert werden kann,
gekennzeichnet durch eine an der Auslaßeinrichtung (12)
angebrachte Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) und
zwei oder mehr Erweiterungseinrichtungen (21, 31), die lösbar
mit der Auslaßeinrichtung (12) oder der Zuführeinrichtung für
ein zweites Fluid (14) verbunden sind, wobei eine erste
Erweiterungseinrichtung (21) ausgelegt ist, einen Durchlaß (22)
dadurch für ein erstes Fluid von der Auslaßeinrichtung (12) zu
bilden, während sie einen Durchgang dadurch für ein zweites
Fluid von der Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14)
verhindert, und wobei eine zweite Erweiterungseinrichtung (31)
ausgelegt ist, einen Durchlaß (32) dadurch für ein zweites Fluid
von der Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) zu bilden,
während sie einen Durchgang dadurch für ein erstes Fluid von der
Auslaßeinrichtung (12) verhindert.
2. Verteilertank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verteiler (10) und mindestens ein Teil der Auslaßeinrichtung
(12) von einen wärmeleitenden Material (13) umschlossen sind.
3. Verteilertank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Teil der Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) von
dem wärmeleitenden Material (13) umschlossen ist.
4. Verteilertank nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei eine Schicht
eines wärmedämmenden Materials (20) den Verteiler (10), die
Auslaßeinrichtung (12), jedwedes wärmeleitende Material (13) und
die Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) umgibt.
5. Verteilertank nach Anspruch 4, wobei die
Erweiterungseinrichtungen (21, 31) aus dem wärmedämmenden
Material (20) nach außen vorstehen.
6. Verteilertank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) ein Ringstück
aufweist, das sich koaxial zu der Auslaßeinrichtung (12)
erstreckt und daran angeschweißt ist.
7. Verteilertank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die Erweiterungseinrichtungen (21, 31) mit ihrem inneren Ende
eingeschraubt sind, um mit Gewinden an der Auslaßeinrichtung
(12) oder an der Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) in
Eingriff zu sein.
8. Verteilertank nach einen der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die erste Erweiterungseinrichtung (21) einem zentralen Durchlaß
(22) hat, der zu den Durchlaß durch die Auslaßeinrichtung (12)
koaxial ist und den gleichen Durchmesser hat.
9. Verteilertank nach einen der vorhergehenden Ansprüche, wobei
die zweite Erweiterungseinrichtung (31) einen verschlossenen
zentralen Durchlaß (32) hat, um einen Durchgang des ersten
Fluids zu verhindern, und wobei die Seitenwand der zweiten
Erweiterungseinrichtung (31) einen oder mehrere radial
gerichtete Durchlässe (36) hat, um einen Zutritt des zweiten
Fluids von der Zuführeinrichtung für ein zweites Fluid (14) in
den zentralen Durchlaß (32) zuzulassen.
10. Verteilertank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Tank (10) einen rohrförmigen Querschnitt hat und aus
Edelstahl ist.
11. Verteilertank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
einem Einlaß und einem Auslaß für die Rückführung des ersten
Fluids.
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Families Citing this family (1)
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- 1997-06-14 GB GB9712372A patent/GB2326206B/en not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |