DE19820385A1 - Kraftfahrzeugheizung - Google Patents
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Abstract
Bei einer Kraftfahrzeugheizung ist eine Schalteinrichtung vorgesehen, welche eine elektrische Zusatzheizung erst ab einer vorbestimmten Öffnungsstellung der Betätigungseinrichtung zum Einstellen der zuzuführenden Wärmemenge aktiviert, die größer als 30% des gesamten Öffnungsbereiches ist. Weiterhin ist alternativ oder zusätzlich eine Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung vorgesehen, die mit einer Kühlwasserabsperreinrichtung zum Absperren des Kühlwasserdurchflusses durch einen Wärmetauscher derart zusammenwirkt, daß in völliger Schließstellung eines Temperaturklappenhebels (2) der Durchfluß des Kühlwassers durch den Wärmetauscher gesperrt und außerhalb dieser Schließstellung der Durchfluß freigegeben ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugheizung mit einem Wärmetauscher zur Erwärmung
der dem Kraftfahrzeuginnenraum zuzuführenden Warmluft, einer vom Fahrer verstellbaren
Betätigungseinrichtung zum Einstellen der zuzuführenden Wärmemenge, sowie einer über
die Betätigungseinrichtung aktivierbaren elektrischen Zusatzheizung zum zusätzlichen
Aufheizen der Warmluft.
Bei Kraftfahrzeugheizungen dieser Art wird die elektrische Zusatzheizung verwendet, um die
in den Kraftfahrzeuginnenraum eingeführte Warmluft zusätzlich zu erwärmen, wenn die
Erwärmung über den Wärmetauscher allein nicht ausreicht, um die gewünschte Temperatur
zu erhalten. Dies ist insbesondere häufig bei Dieselmotoren der Fall.
Es ist bekannt, als elektrische Zusatzheizung eine sogenannte PTC-Heizung, d. h. eine
Heizung mit positivem Temperaturkoeffizienten, einzusetzen, mit der bei sinkenden
Temperaturen eine zunehmende Heizleistung erzielt werden kann. Bei einer bekannten
Kraftfahrzeugheizung wird hierbei das PTC-Heizelement immer dann zugeschaltet, wenn die
Betätigungseinrichtung zum Einstellen der zuzuführenden Wärmemenge, beispielsweise ein
Temperaturdrehknopf am Armaturenbrett, aus ihrer Null-Lage heraus in eine Position
gedreht wird, in welcher ein Temperaturklappenhebel in eine geöffnete Stellung gebracht
wird, so daß Warmluft vom Wärmetauscher in das Kraftfahrzeuginnere geleitet werden kann.
Bei bekannten Kraftfahrzeugheizungen ist somit die PTC-Zusatzheizung auf jeder Heizstufe
des Temperaturdrehknopfes eingeschaltet. Dies führt in unerwünschter Weise zu einem
Kraftstoffmehrverbrauch während der gesamten Zeitdauer, in der sich der
Temperaturdrehknopf nicht in völliger "Aus"-Stellung befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kraftfahrzeugheizung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die eine möglichst schnelle und wirkungsvolle Lufterwärmung mit
niedrigem Energieeinsatz ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche I und 11 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen
beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugheizung gemäß Anspruch 1 ist eine
Schalteinrichtung vorgesehen, welche die elektrische Zusatzheizung erst ab einer
vorbestimmten Öffnungsstellung der Betätigungseinrichtung aktiviert, die insbesondere
größer als 30% des gesamten Öffnungsbereiches ist.
Bei der erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugheizung wird somit die elektrische Zusatzheizung
nicht sofort aktiviert, wenn die Betätigungseinrichtung, beispielsweise der
Heizungsdrehknopf am Armaturenbrett, aus seiner geschlossenen Stellung in eine leicht
geöffnete Heizstellung gebracht wird. Dies bedeutet in anderen Worten, daß die elektrische
Zusatzheizung zumindest auf der untersten Heizstufe noch nicht aktiviert wird. Der Fahrer
kann somit auch bei bereits eingeschalteter Heizung noch entscheiden, ob die elektrische
Zusatzheizung zugeschaltet werden soll oder nicht, wodurch ein überflüssiges Zuschalten
und ein hierdurch bedingter erhöhter Kraftstoffverbrauch vermieden werden kann.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung aktiviert die Schalteinrichtung die
elektrische Zusatzheizung erst in der Endstellung der Betätigungseinrichtung, d. h. bei
vollständig geöffneter Temperaturklappe. Alternativ hierzu ist es jedoch auch ohne weiteres
möglich, einen früheren Zuschaltpunkt für die elektrische Zusatzheizung vorzusehen,
beispielsweise wenn die Betätigungseinrichtung und damit die Temperaturklappe zu 50%
geöffnet ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich des
Handhabungselements ein mit der elektrischen Zusatzheizung verbundener Mikroschalter
vorgesehen, der über einen am Handhabungselement vorgesehenen Nocken betätigt wird.
Beispielsweise ist es möglich, den Mikroschalter auf einem Kegelrad anzuordnen, das
üblicherweise einen Temperaturdrehknopf trägt. Wird der Temperaturdrehknopf
beispielsweise in die Endlage gedreht, d. h. die Temperaturklappe vollständig geöffnet,
betätigt der Nocken den Mikroschalter und schaltet damit die elektrische Zusatzheizung ein.
Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, daß die Position, ab welcher die elektrische
Zusatzheizung eingeschaltet werden soll, sehr genau bestimmt ist.
Alternativ hierzu ist es auch möglich, im Bereich des Temperaturklappenhebels einen mit der
elektrischen Zusatzheizung verbundenen Mikroschalter vorzusehen, der durch den
Temperaturklappenhebel betätigt wird. Diese alternative Ausführungsform bietet gegenüber
der vorerwähnten Ausführungsform den Vorteil, daß im Bereich des Armaturenbretts kein
Mikroschalter vorgesehen werden muß, von dem aus eine zusätzliche elektrische Leitung
zur elektrischen Zusatzheizung geführt werden muß. Vielmehr befindet sich der
Mikroschalter direkt am Heizgerät selbst, so daß er über den bowdenzugbetätigten
Temperaturklappenhebel geschaltet werden kann. Dies reduziert die Variantenvielfalt der
Betätigungseinrichtung im Bereich des Armaturenbretts, d. h. es müssen weniger
unterschiedliche Arten von Betätigungseinrichtungen vorgehalten und logistisch gehandhabt
werden.
Zweckmäßigerweise besteht die elektrische Zusatzheizung aus einer PTC-Heizung, wobei
das PTC-Heizelement in einem dem Wärmetauscher nachgeschalteten Verteilerkasten
angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird weiterhin durch eine Kraftfahrzeugheizung gemäß
Anspruch 11 gelöst.
Bei dieser Kraftfahrzeugheizung ist eine Kühlwasserabsperreinrichtung zum Absperren des
Kühlwasserdurchflusses durch den Wärmetauscher bei niedrigen
Kraftfahrzeugbetriebstemperaturen vorgesehen. Weiterhin ist eine Kühlwasserabsperr-
Schalteinrichtung vorgesehen, die mit der Kühlwasserabsperreinrichtung derart
zusammenwirkt, daß in völliger Schließstellung eines Temperaturklappenhebels der
Durchfluß des Kühlwassers durch den Wärmetauscher gesperrt und außerhalb dieser
Schließstellung der Durchfluß freigegeben ist.
Eine Kühlwasserabsperreinrichtung dieser Art wird in der Warmlaufphase der
Brennkraftmaschine verwendet, bei welcher der Durchfluß des Kühlwassers durch den
Wärmetauscher bei niedrigen Betriebstemperaturen, d. h. bei kaltem Motor, gesperrt wird. Da
das Kühlwasser in diesem Zustand nicht mehr durch den Wärmetauscher geleitet wird, wird
dem Kühlwasser dort keine Wärme mehr entzogen und das sich im Heizungswärmetauscher
befindliche Kühlwasser muß nicht erwärmt werden. Das Kühlwasser kann dadurch schneller
erwärmt und auf Betriebstemperatur gebracht werden. Hierdurch wird der Benzinverbrauch
und der Verschleiß verringert.
Die erfindungsgemäße Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung kann sowohl ohne als auch
zusammen mit der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung für die elektrische Zusatzheizung
realisiert werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. In
diesen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines Luftverteilerkastens mit einem darauf
angeordneten Luftklappenhebel und einem Schalter für die elektrische
Zusatzheizung und Kühlwasserabsperrung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Luftverteilerkasten von Fig. 1, wobei jedoch ein
Montageanschlag weggelassen ist, und
Fig. 3 eine Ansicht eines Luftverteilerkastens mit einem Temperaturklappenhebel und
einer gegenüber den Fig. 1 und 2 abgewandelten Schalteinrichtung.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ein Teil eines Luftverteilerkastens 1 ersichtlich, der
üblicherweise oberhalb des Fußraums für den Fahrer bzw. Beifahrer eines nicht näher
dargestellten Kraftfahrzeugs angeordnet ist. Dem Luftverteilerkasten 1 kann sowohl Kalt- als
auch Warmluft zugeführt werden, wobei die Warmluft durch einen vorgeschalteten, nicht
dargestellten Wärmetauscher geleitet wird, in welchem sie mittels des Kühlwassers erwärmt
wird.
Die Temperatur der vom Luftverteilerkasten 1 in den Kraftfahrzeuginnenraum abströmenden
Luft wird über eine nicht näher dargestellte Temperaturklappe geregelt, welche innerhalb
des Luftverteilerkastens 1 schwenkbar angeordnet ist. Je nach Schwenkstellung der
Luftklappe wird mehr oder weniger bzw. keine Warmluft in das Fahrzeuginnere eingeleitet,
indem der Warmluftaustrittskanal unterschiedlich weit geöffnet bzw. geschlossen wird. Die
Schwenkbewegung der Luftklappe erfolgt über einen Luftklappenhebel 2, der um eine Achse
3 schwenkbar außerhalb des Luftverteilerkastens 1 an diesem gehaltert ist. Das Schwenken
des Luftklappenhebels 2 wird über einen Bowdenzug 4 bewirkt, der lediglich in Fig. 2
eingezeichnet, in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber jedoch weggelassen ist. Dieser
Bowdenzug 4 ist mit seinem freien Ende mit dem Luftklappenhebel 2 gekoppelt, wobei der
Bowdenzugmantel 5 an einem Aufnahmebock 6 des Luftverteilerkastens 1 festgelegt ist.
Um bei kalten Betriebs- und Außentemperaturen die vom Wärmetauscher erwärmte Luft
zusätzlich zu erwärmen, ist innerhalb des Luftverteilerkastens 1 eine nicht dargestellte
elektrische Zusatzheizung in Form eines PTC-Heizelements vorgesehen, welche mit
entsprechenden Aufnahmezapfen von unten her in Aufnahmedome 7 des
Luftverteilerkastens 1 eingesteckt wird. PTC-Heizelemente weisen einen positiven
Temperaturkoeffizienten auf, d. h. der Wirkungsgrad ist bei tiefen Temperaturen größer als
bei hohen Temperaturen. Die am PTC-Heizelement vorbeiströmende Luft kann von diesem
zusätzlich erwärmt werden, so daß eine verbesserte Defrostung der Front- und
Seitenscheiben bzw. Erwärmung des Innenraums bewirkt wird. Da derartige elektrische
Heizelemente jedoch an sich bekannt sind, wird auf eine nähere Erläuterung verzichtet.
Die Zu- bzw. Abschaltung des PTC-Heizelements erfolgt über eine Schalteinrichtung, welche
aus einem am Luftklappenhebel 2 vorgesehenen Schaltglied in Form eines seitlich
vorstehenden Nockens 8 und einem Schalter 9, zweckmäßigerweise Mikroschalter, besteht.
Der Schalter 9 weist einen sich zum Luftklappenhebel 2 erstreckenden Schaltfinger 10 auf,
der in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Endstellung des Luftklappenhebels 2 mit dem
Nocken 8 derart in Kontakteingriff gelangt, daß das PTC-Heizelement eingeschaltet wird. Die
in den Fig. 1 und 2 gezeigte Endstellung des Luftklappenhebels 2 ist dann erreicht, wenn
ein vom Fahrer betätigbares Handhabungselement, beispielsweise ein Warmluftdrehknopf
oder Warmluftschieber, in seine maximal geöffnete Stellung gebracht worden ist. Der
Luftklappenhebel 2 ist über den Bowdenzug 4 mit diesem Handhabungselement verbunden,
so daß eine entsprechende Bewegung des Handhabungselements eine entsprechende
Schwenkbewegung des Luftklappenhebels 2 um die Achse 3 bewirkt. Wird das
Handhabungselement aus seiner maximalen Öffnungsstellung in Richtung Schließstellung
zurückgedreht bzw. verschoben, dreht sich der Luftklappenhebel 2 im Uhrzeigersinn, so daß
der Nocken 8 außer Eingriff mit dem Schaltfinger 10 des Schalters 9 gelangt und das PTC-
Heizelement ausgeschaltet wird. Der Fahrer kann somit durch Einstellen des Warmluft-
Handhabungselements selbst bestimmen, ob das PTC-Heizelement zugeschaltet werden
soll oder nicht.
Alternativ zu der gezeigten Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ist es auch möglich, den
Schalter 9 für das PTC-Heizelement im Bereich des vom Fahrer betätigbaren
Handhabungselements anzuordnen, wobei in diesem Fall der Nocken 8 beispielsweise auf
dem Kegelrad des Handhabungselements angeordnet sein kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist am Luftklappenhebel 2 ein weiterer
Nocken 11 vorgesehen, der ebenfalls seitlich über den Luftklappenhebel 2 vorsteht. Dieser
Nocken 11 ist in Umfangsrichtung um die Achse 3 herum jedoch derart versetzt zum Nocken
8 angeordnet, daß er erst dann mit dem Schaltfinger 10 des Schalters 9 in Kontakt gelangt,
wenn der Luftklappenhebel 2 in seiner vollständig geschlossenen Stellung ist. Mit Hilfe des
Nockens 11 und des Schalters 9 wird eine vollständige Abschaltung der Heizung aktiviert.
Hierbei wird ein vor dem Wärmetauscher angeordnetes, nicht dargestelltes Absperrventil,
das sich im Kühlwasserkreislauf befindet, abgesperrt, so daß das Kühlwasser nicht mehr
durch den Wärmetauscher geleitet wird. Dies bewirkt, daß dem Kühlwasser im
Wärmetauscher keine Wärme mehr entzogen wird, so daß das sich außerhalb des
Wärmetauschers befindliche Kühlwasser schneller erwärmen kann. Hierdurch kann der
Motor schneller seine Betriebstemperatur erreichen, wodurch der Motorverschleiß und
Kraftstoffverbrauch verringert wird. Weiterhin steht nach dem Öffnen des Absperrventils
schneller eine höhere Heizleistung zum Erwärmen der Warmluft im Wärmetauscher zur
Verfügung, so daß die Heizungsluft schneller erwärmt werden kann.
In dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schalter 9 derart
beschaffen, daß er sowohl das PTC-Heizelement als auch das Absperrventil schaltet.
Alternativ hierzu ist es jedoch auch möglich, für das Schalten des Absperrventils einen
zusätzlichen Schalter 12 vorzusehen, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel sind die beiden Schalter 9,12 auf einem Aufnahmesockel 13 befestigt,
welcher sich am Luftverteilerkasten 1 befindet.
Alternativ zu den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Schalteinrichtungen ist es auch möglich,
diese in Form eines Potentiometers, Reedkontakt oder einem Lichtschrankenschalter
auszubilden. Weiterhin ist es auch möglich, entweder nur eine Schalteinrichtung für eine
PTC-Zusatzheizung oder nur eine Schalteinrichtung für das Absperrventil vorzusehen.
Weiterhin ist es auch möglich, das Schaltglied 8 am Temperaturklappenhebel 2 derart
anzuordnen, daß die PTC-Zusatzheizung nicht erst in der Endlage des Luftklappenhebels 2
eingeschaltet wird, sondern bereits in einer weiter geschlossenen Schwenklage. Maßgebend
ist hierbei jedoch, daß in der vollständig geschlossenen Schwenklage des Luftklappenhebels
2 die PTC-Zusatzheizung ausgeschaltet ist.
Claims (16)
1. Kraftfahrzeugheizung mit einem Wärmetauscher zur Erwärmung der dem
Kraftfahrzeuginnenraum zuzuführenden Warmluft, einer vom Fahrer verstellbaren
Betätigungseinrichtung zum Einstellen der mit der Warmluft zuzuführenden
Wärmemenge, sowie einer aktivierbaren elektrischen Zusatzheizung zum zusätzlichen
Aufheizen der zuzuführenden Warmluft, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Schalteinrichtung (8, 9, 10) vorgesehen ist, welche ein Ein- und Ausschalten der
elektrischen Zusatzheizung bei über den Wärmetauscher bestehender Erwärmung der
dem Kraftfahrzeuginnenraum zuzuführenden Warmluft gestattet und/oder welche die
elektrische Zusatzheizung erst ab einer vorbestimmten Öffnungsstellung der
Betätigungseinrichtung aktiviert, die größer als 30% des gesamten Öffnungsbereiches
ist.
2. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische
Zusatzheizung ab einer Öffnungsstellung der Betätigungseinrichtung aktiviert ist, die
größer als 70% des gesamten Öffnungsbereiches ist.
3. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische
Zusatzheizung nur in der die Zuführung des maximalen Warmluftstroms in den
Fahrzeuginnenraum bewirkenden Endstellung der Betätigungseinrichtung aktiviert ist.
4. Kraftfahrzeugheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung ein am Armaturenbrett
vorgesehenes, drehbares oder verschiebbares Handhabungselement umfaßt, das
über einen Bowdenzug (4) mit einem Temperaturklappenhebel (2) der
Kraftfahrzeugheizung gekoppelt ist.
5. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung aus einem im Bereich des Handhabungselements angeordneten
Schalter besteht, der über ein mit dem Handhabungselement gekoppeltes Schaltglied
betätigbar ist.
6. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung aus einem im Bereich des Temperaturklappenhebels (2)
angeordneten Schalter (9) besteht, der über ein mit dem Temperaturklappenhebel (2)
gekoppeltes Schaltglied (8) betätigbar ist.
7. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaltglied (8) aus einem vorstehenden Nocken und der Schalter (9) aus einem
Mikroschalter bestehen, der mechanisch vom Nocken beaufschlagbar ist.
8. Kraftfahrzeugheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalteinrichtung aus einem Potentiometer, Reedkontakt oder einem
Lichtschrankenschalter besteht.
9. Kraftfahrzeugheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Zusatzheizung eine PTC-Heizung ist.
10. Kraftfahrzeugheizung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine
Kühlwasserabsperreinrichtung zum Absperren des Kühlwasserdurchflusses durch den
Wärmetauscher bei niedrigen Kraftfahrzeugbetriebstemperaturen vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung vorgesehen
ist, die mit der Kühlwasserabsperreinrichtung derart zusammenwirkt, daß in völliger
Schließstellung des Temperaturklappenhebels (2) der Durchfluß des Kühlwassers
durch den Wärmetauscher gesperrt und außerhalb dieser Schließstellung der
Durchfluß freigegeben ist.
11. Kraftfahrzeugheizung mit einem Wärmetauscher zur Erwärmung der dem
Kraftfahrzeuginnenraum zuzuführenden Warmluft, einer vom Fahrer verstellbaren
Betätigungseinrichtung zum Einstellen der zuzuführenden Wärmemenge, einer über
die Betätigungseinrichtung aktivierbaren elektrischen Zusatzheizung zum zusätzlichen
Aufheizen der Warmluft, sowie einer Kühlwasserabsperreinrichtung zum Absperren
des Kühlwasserdurchflusses durch den Wärmetauscher bei niedrigen
Kraftfahrzeugbetriebstemperaturen, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung vorgesehen ist, die mit der
Kühlwasserabsperreinrichtung derart zusammenwirkt, daß in völliger Schließstellung
eines Temperaturklappenhebels (2) der Durchfluß des Kühlwassers durch den
Wärmetauscher gesperrt und außerhalb dieser Schließstellung der Durchfluß
freigegeben ist.
12. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung im Bereich der Betätigungseinrichtung für die
Wärmemenge angeordnet ist.
13. Kraftfahrzeugheizung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung im Bereich des Temperaturklappenhebels (2)
angeordnet ist.
14. Kraftfahrzeugheizung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung aus einem im Bereich
des Handhabungselements für die Wärmemenge angeordneten Schalter besteht, der
über ein mit dem Handhabungselement gekoppeltes Schaltglied betätigbar ist.
15. Kraftfahrzeugheizung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung aus einem im Bereich
des Temperaturklappenhebels (2) angeordneten Schalter (9,12) besteht, der über ein
mit dem Temperaturklappenhebel (2) gekoppeltes Schaltglied (11) betätigbar ist.
16. Kraftfahrzeugheizung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltglied (11) für die Kühlwasserabsperr-Schalteinrichtung und das
Schaltglied (8) für die Zusatzheizungs-Schalteinrichtung auf demselben
Funktionselement der Kraftfahrzeugheizung angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19820385A DE19820385B4 (de) | 1998-05-07 | 1998-05-07 | Kraftfahrzeugheizung |
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| DE19820385A DE19820385B4 (de) | 1998-05-07 | 1998-05-07 | Kraftfahrzeugheizung |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE19820385A1 true DE19820385A1 (de) | 1999-11-11 |
| DE19820385B4 DE19820385B4 (de) | 2006-05-11 |
Family
ID=7866955
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE19820385B4 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2203896A1 (de) * | 1972-01-28 | 1973-08-02 | Bosch Gmbh Robert | Klimaanlage fuer kraftfahrzeuge |
| DE2239303A1 (de) * | 1972-08-10 | 1974-02-28 | Daimler Benz Ag | Heizungsbetaetigungseinrichtung eines kraftfahrzeuges |
| DE2361696A1 (de) * | 1973-12-12 | 1975-06-19 | Daimler Benz Ag | Bedienungsgeraet fuer heiz- und klimaanlagen von kraftfahrzeugen |
| DE2654357A1 (de) * | 1976-12-01 | 1978-06-08 | Bayerische Motoren Werke Ag | Bediengeraet fuer heiz- und klimaanlagen |
| DE19711031A1 (de) * | 1996-03-28 | 1997-10-30 | Valeo Climatisation Sa | Heizungs-, Lüftungs- und/oder Klimaanlage mit Leistungsregelung, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
-
1998
- 1998-05-07 DE DE19820385A patent/DE19820385B4/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19820385B4 (de) | 2006-05-11 |
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