DE19820319A1 - Halbleiterbaustein und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Halbleiterbaustein und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Halb
leiterbausteinen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen Halb
leiterbaustein nach dem Oberbegriff des Anspruchs 14.
Halbleiterbausteine sind bekannt, die eine Leiterkarte aus
einem Material wie Bismaleimidtriazin (BT) oder Keramik (Al2O3) als
Substrat verwenden. Hierbei wird ein Halbleiterchip auf einer Seite des
Substrats befestigt, während auf der gegenüberliegenden Seite Lötkugeln
angebracht werden und der Halbleiterchip durch Vergußmaterial gekapselt
wird. Die elektrische Verbindung zwischen dem Halbleiterchip und den
Lötkugeln wird durch Drahtbonden oder durch eine Flipchipverbindung mit
Leitern oder Leiterspuren auf der Chipoberfläche des Substrats und dann
durch Kontakte zur gegenüberliegenden Seite des Substrats erzielt, an
der andere Leiter oder Leiterspuren zur Verbindung mit den Lötkugeln
vorgesehen sind. Diese Technologie ist bei einer großen Zahl von Ein-/Ausgängen
oder Anschlüssen pro Halbleiterbaustein kosteneffektiv. Der
artige Halbleiterbausteine umfassen beispielsweise 119, 169, 225, 256,
313, 352, 420 oder 625 Lötkugeln. Bei Halbleiterbausteinen mit einer
geringen Anzahl von Ein-/Ausgängen ist die Verwendung dieser Technik
jedoch aufwendig und teuer. Wenn für das Substrat BT als Material bei
spielhaft verwendet wird, stellt dieses einen Kostenanteil von etwa 50%
des Halbleiterbausteins dar.
Typischerweise werden Substrate aus BT oder Keramik als Ein
zelelemente mit Abmessungen beispielsweise von 45 mm × 187,5 mm verwen
det. Der dann nicht belegte Teil hiervon wird abgetrennt und fortgewor
fen. Solche abgetrennten Abschnitte können 20 bis 40% des Gesamtbe
reichs eines solchen Elements ausmachen. Da dies jedoch einen wesentli
chen Kostenfaktor beinhaltet, ist es wünschenswert, diesen Nachteil zu
beseitigen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren und einen
Halbleiterbaustein gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 14 zu
schaffen, die es ermöglichen, bei Halbleiterbausteinen mit einer relativ
geringen Anzahl von Ein-/Ausgängen die Flächenbelegung eines Substrats
wesentlich zu verbessern.
Diese Aufgabe wird entsprechend den kennzeichnenden Teilen der
Ansprüche 1 bzw. 14 gelöst.
Hierdurch ist es möglich, Halbleiterbausteine mit relativ ge
ringer Anzahl von Ein-/Ausgängen größenmäßig kleiner, nämlich vom Chip
maßstab, herzustellen und somit den Abfall an Substratmaterial wesent
lich zu verringern. Abgesehen davon kann die Effektivität dadurch ge
steigert werden, daß es ermöglicht wird, vor dem Vereinzeln der einzel
nen Halbleiterbausteine deren integrierte Schaltkreise elektrisch zu
prüfen, wobei eine große Anzahl von Halbleiterchips parallel getestet
werden, wodurch Aufnahmen zum Halten von individuellen Halbleiterchips
während des Testens entfallen. Die externen Anschlüsse können durch
Lötkugeln gebildet werden. In Halbleiterbausteinen mit niedriger An
schlußzahl kann das perforierte Substrat einen üblichen Leiterrahmen
ersetzen. Es läßt sich ein hochgradig temperaturwiderstandsfähiger Halb
leiterbaustein herstellen. Die Anschlußkonfiguration braucht nur gering
fügig größer als der flächenbereich des Halbleiterchips zu sein. Dem
entsprechend ist der Aufwand für Substrat und Kapselung minimiert. Eine
hohe Produktionsleistung läßt sich dadurch erzielen, daß aus einer ein
zelnen Einheit des Substrats eine Vielzahl von Halbleiterbausteinen her
stellbar ist, wobei die Vereinzelung später als bisher üblich erfolgt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Fig. 1 zeigt ein Substrat für einen Halbleiterbaustein per
spektivisch.
Fig. 2a zeigt perspektivisch auseinandergezogen einen Teil
eines Halbleiterbausteins.
Fig. 2b zeigt eine Seitenansicht der in Fig. 2a dargestellten
Einheit.
Fig. 3a und 3b zeigen zu den Fig. 2a und 2b entsprechende
Ansichten einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 4 zeigt in Draufsicht einen ungekapselten Halbleiterbau
stein.
Fig. 5a bis 5h zeigen den Ablauf der Herstellung eines Halb
leiterbausteins in verschiedenen Schritten.
Fig. 6 zeigt einen gekapselten Halbleiterbaustein im Schnitt.
Der Halbleiterbaustein umfaßt ein Substrat 300 mit einer
regelmäßigen Anordnung von Durchtrittsöffnungen 301, die in einem uni
versellen Raster beispielsweise mit einer Schrittweite von 50/1000 Zoll
angeordnet sein können. Das perforierte Substrat 300 kann aus einem
starren Material beispielsweise unter Verwendung von Bismaleimidtriazin
(BT) oder irgendeinem geeigneten hochtemperaturfesten Epoxyharz herge
stellt sein. Andere mögliche Materialien umfassen Keramik, flexible Lei
terplatten, die durch Laminate verfestigt sind, und irgendwelche zwei
seitig laminierte Substrate. Ein Kupferleiter kann auf einer oder beiden
Seiten des Substrats 300 beispielsweise als metallisierter Kupferfilm
oder Kupferfilmüberzug vorgesehen sein.
Gemäß Fig. 4a und 4b ist das perforierte Substrat 300 mit
einer Lötmaske 401, einer leitenden Schicht 408 auf einer Seite des
perforierten Substrats 300 und einer weiteren Lötmaske 406 versehen.
Eine zusätzliche leitende Schicht 409 kann ferner auf der Seite des
Substrats 300 vorgesehen sein, die der Lötmaske 406 zugekehrt ist. Die
Lötmaske 401 umfaßt Öffnungen 402 am Rand und Öffnungen 403 an Stellen
entsprechend den Öffnungen 301 des Substrats 300.
Die leitende Schicht 408 umfaßt metallische Bondinseln 404 zur
Verwendung bei einer drahtgebondeten Konfiguration mit oben befindlichem
Halbleiterchip 601 ("die-up"-Konfiguration). Der Halbleiterchip 601 wird
bei dieser Konfiguration durch einen elektrisch isolierenden Klebstoff
auf der durch die Lötmasken 401, 406 und das dazwischen befindliche
Substrat 300 gebildeten Einheit 400 befestigt, und zwar von der leiten
den Schicht 408 weggerichtet. Elektrische Verbindungen zwischen Bond
inseln 604 des Halbleiterchips 601 und den Bondinseln 404 sind in Form
von Bonddrähten 603 vorgesehen, die sich durch die Öffnungen 402 der
Lötmaske 401 erstrecken, vgl. auch Fig. 4.
Öffnungen 410 der Bondinseln 404 sind entsprechend den Durch
trittsöffnungen 301 des Substrats 300 vorgesehen, um elektrische Ver
bindungen zur anderen Seite des Substrats 300 über Durchkontaktierungen
durch die Durchtrittsöffnungen 301 zu ermöglichen. Derartige Durchkon
taktierungen können durch Lochbeschichtung oder durch Füllen der Öffnun
gen 301 mit einem Lötfluß oder einer leitenden Paste vorgenommen werden.
Die gegebenenfalls vorhandene leitende Schicht 409 liefert zusätzliche
Flexibilität bezüglich der Anschlußbelegung.
Alternativ kann eine Flipchipkonfiguration mit der aktiven
Seite des Halbleiterchips 601 nach unten ("die-down"-Konfiguration)
vorgesehen werden, bei der der Halbleiterchip 601 mit seinen Bondinseln
604 der Lötmaske 401 zugewandt und mit den Öffnungen 403 ausgerichtet
ist. Bei dieser Konfiguration werden elektrische Verbindungen von den
Bondinseln 604 zu den Lötkugeln auf der anderen Seite des Substrats 300
über Durchkontakte durch die Öffnungen 403 der Lötmaske 401, die Durch
trittsöffnungen 301 des Substrats 300 und die Öffnungen 407 der Lötmaske
406 erreicht. Hierbei sind die Bondinseln 604 des Halbleiterchips 601
mit den Öffnungen 403 und 407 ausgerichtet. Wenn jedoch die Durchtritts
öffnungen 301 mit einer leitenden Paste gefüllt werden, um den Kontakt
zu den Bondinseln 604 zu schaffen, können die Lötmasken 401 und 406
weggelassen werden. Hierbei können die Bondinseln 604 vorher mit Kon
takthöckern aus Lötmaterial zum Anbringen der leitenden Paste in den
Öffnungen 301 versehen werden. Eine solche Anordnung würde keine Aus
richtung zwischen den Öffnungen 403 und 407 der Lötmasken 401, 406 und
den Durchtrittsöffnungen 301 des Substrats 300 erfordern. Dies ist be
sonders zweckmäßig, wenn die Bondinseln 604 entlang des Umfangs des
Halbleiterchips 601 verteilt sind.
Gemäß Fig. 3a und 3b besteht die dort dargestellte Einheit
500 nur aus dem Substrat 300 und der Lötmaske 401 sowie der leitenden
Schicht 408. Das Substrat 300 der Einheit 400 kann beispielsweise aus
BT-Material bestehen, während dasjenige des Substrats 300 der Einheit
500 aus hochtemperaturbeständigem Epoxyharz bestehen kann. Auch läßt
sich statt dessen flexibles Polyimid verwenden, das zu einem dünneren
Substrat 300 als BT-Material führt.
Ein Halbleiterbaustein vom Chipmaßstab (chip scale package
CSP) läßt sich mittels des perforierten Substrats 300 herstellen. Ein
CSP wird so wegen der relativ kleinen Montagefläche des Halbleiterbau
steins genannt, die sich dem Oberflächenbereich des darin befindlichen
Halbleiterchips 601 nähert. Gemäß Fig. 5a wird gemäß Schritt 701 ein
Halbleiterwafer 700, auf dem zahlreiche Halbleiterchips 711 hergestellt
sind, sortiert, um die nichtfunktionalen Chips zu identifizieren. Im
Schritt 702 wird der Halbleiterwafer 700 beispielsweise unter Verwendung
einer Diamantsäge in Halbleiterchips 711 vereinzelt. Im Schritt 703
werden die Halbleiterchips 711 individuell auf einem perforierten Sub
strat 720 (Fig. 5c) angeordnet und befestigt. Das perforierte Substrat
720 kann als Platte, wie in Fig. 5c dargestellt, auf der eine recht
eckige Matrix vom Halbleiterbausteinen gebildet werden kann, als Strei
fen oder Platte, auf der eine Reihe von Halbleiterbausteinen gebildet
werden kann, oder in irgendeiner anderen zur automatischen Weiterver
arbeitung geeigneten Form geliefert werden.
Wenn elektrische Verbindungen vom Halbleiterchip 711 zum Sub
strat 720 durch Bonddrähte herzustellen sind, werden die Halbleiterchips
711 in die-up-Konfiguration unter Verwendung beispielsweise eines ther
misch leitenden Klebstoffs befestigt. Danach wird das Drahtbonden in
Schritt 704 durchgeführt. Wenn eine die-down- oder Flipchipkonfiguration
erzeugt werden soll, werden die Halbleiterchips 711 automatisch mit den
Durchtrittsöffnungen des perforierten Substrats 720 ausgerichtet, wobei
beispielsweise Lötkontakthügel verwendet werden, um mit den vorgeformten
Durchkontaktierungen oder Kontakthügeln im perforierten Substrat 720 in
Eingriff gebracht zu werden.
In Schritt 705 wird eine Kapselung vorgesehen, um die Halb
leiterchips 711 zu versiegeln. Die Kapselung kann angebracht werden
durch ein Überziehen unter Verwendung eines Chipüberzugs oder eines
Siebdruckverfahrens oder aber durch Verwendung eines Kunststoffschutz
materials (beispielsweise Epoxyharz) unter Verwendung eines Flüssig
kapselungsverfahrens, eines Umspritzverfahrens oder irgendeiner geeigne
ten nichthaftenden Gießmethode. Wenn ein Halbleiterbaustein mit Chip
aufnahmeraum oder ein hermetisch abgedichteter Halbleiterbaustein ge
wünscht ist, kann auch eine Keramikkappe, die mit Epoxyharz beschichtet
oder mit einem Glasdichtring versehen ist, über dem Substrat 720 vorge
sehen werden.
Ein gekapseltes Substrat 725 mit oberseitig hiervon vorgese
henem Kapselungsmaterial 730 ist in Fig. 5d dargestellt. Gemäß Fig. 6
ist das gekapselte Substrat 750 durch Überdecken des Substrats 720 mit
Kapselungsmaterial 730 gebildet, um den Halbleiterchip 711 einzuschließ
en. Letzterer ist über Bonddrähte 742 mit einer leitenden Schicht 744
verbunden. Die elektrische Verbindung zur Außenseite des CSP wird in
diesem Fall durch vorgeformte Durchkontakte 743 gebildet.
Gemäß Schritt 706 wird das gekapselte Substrat 725 beispiels
weise unter Verwendung eines Lasergravierers oder einer Beschriftungs
technik markiert, um die individuelle Identifikation und andere Infor
mation bezüglich des schließlichen individuellen CSP's (Fig. 5e) zu
liefern. Wenn keine vorgeformten Durchkontakte verwendet werden, wird im
Schritt 707 die Anbringung von Lötkugeln 740 an dem gekapselten Substrat
725 an der dem Kapselungsmaterial 730 abgewandten Seite durchgeführt.
Statt dessen können auch andere Arten von elektrischen Kontakten verwen
det werden, beispielsweise Anschlußstifte oder schmelzbare Metallisie
rungen auf einer Leiterkarte.
In Schritt 708 werden die gekapselten Halbleiterchips 711
individuell elektrisch über ihre externen Anschlüsse (beispielsweise
Lötkugeln) getestet. In Schritt 709 werden die einzelnen Halbleiterbau
steine 750 vom gekapselten Substrat 725 beispielsweise unter Verwendung
einer Diamantsäge vereinzelt. Eine geeignete Diamantsäge umfaßt bei
spielsweise ein gezahntes Diamantsägeblatt mit entsprechendem Schnitt
relief. Alternativ kann auch eine Vereinzelung über V-förmigen Nuten
erfolgen.
In Schritt 710 werden schließlich die vereinzelten Halbleiter
bausteine 750 an ein Band 760 geheftet, das von einer Spule kommt, um
die automatische Anordnung bei einer nachfolgenden Systemleiterplatten
herstellung zu erleichtern.
Claims (29)
1. Verfahren zum Herstellen von Halbleiterbausteinen, wobei
eine Vielzahl von Halbleiterchips auf einem Substrat befestigt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß ein perforiertes Substrat ver
wendet wird, wobei eine elektrisch isolierende Abdeckung über der Viel
zahl von Halbleiterchips zur Bildung einer isolierenden, die Abdeckung,
das perforierte Substrat und die Halbleiterchips umfassenden Struktur
angebracht und letztere in einzelne, jeweils einen Halbleiterchip ent
haltende Halbleiterbausteine von Chipmaßstab vereinzelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
perforierte Substrat mit einem leitenden Muster versehen wird, wobei die
elektrischen Anschlüsse des Halbleiterchips mit dem leitenden Muster
verbunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbinden durch Drahtbonden vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß vorgeformte Durchkontakte in das perforierte Substrat eingesetzt
werden, wobei die elektrischen Anschlüsse des Halbleiterchips mit den
Durchkontakten verbunden werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß vor dem Vereinzeln jeder Halbleiterchip geprüft wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halbleiterbausteine nach dem Vereinzeln auf einem Band
befestigt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß vor dem Vereinzeln eine Vielzahl von externen Anschlüssen
angebracht wird, die elektrisch mit dem leitfähigen Muster verbunden
werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
externen Anschlüsse in Form von Lötkugeln angebracht werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Vereinzeln mittels einer Diamantsäge vorgenommen wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Anbringen einer elektrisch isolierenden Abdeckung
das Aufbringen einer Schicht über den Halbleiterchips umfaßt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Halbleiterchips mit Kunststoff umspritzt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Halbleiterchips unter Verwendung eines flüssigen
Kapselungsmittels bedeckt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Keramikkappe unter Verwendung einer Glasdichtung
über dem perforierten Substrat angebracht wird.
14. Halbleiterbaustein mit einem auf einem Substrat angeordne
ten Halbleiterchip (601), wobei das Substrat (300) ein elektrisch lei
tendes Muster (404) aufweist, mit dem externe Anschlüsse verbunden sind,
eine Lötmaske (401) zum Liefern von elektrischen Verbindungen zwischen
den Bondinseln (604) des Halbleiterchips (601) und dem elektrisch lei
tenden Muster (404) sowie eine Abdeckung vorgesehen ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Substrat (300) eine Vielzahl von Durchtrittsöffnungen
(301) aufweist, wobei von dem elektrisch leitenden Muster (404) elek
trisch leitende Pfade durch die Durchtrittsöffnungen (301) zu den exter
nen Anschlüssen vorgesehen sind und die Abdeckung mit dem Substrat (300)
den Halbleiterchip (601) und die elektrisch leitenden Pfade umgibt, wäh
rend die externen Anschlüsse frei zugänglich sind.
15. Halbleiterbaustein nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die externen Anschlüsse Lötkugeln sind.
16. Halbleiterbaustein nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die elektrisch leitenden Pfade Durchkontakte sind.
17. Halbleiterbaustein nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß die elektrisch leitenden Pfade aus Lötfluß gebildet
sind.
18. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß der Halbleiterchip (601) mit der Lötmaske
(401) durch eine "die-up"-Konfiguration befestigt ist.
19. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 17, da
durch gekennzeichnet, daß der Halbleiterchip (601) mit der Lötmaske
(401) durch eine "die-down"-Konfiguration befestigt ist.
20. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 19, da
durch gekennzeichnet, daß die elektrischen Verbindungen zwischen den
Bondinseln (604) und dem leitenden Muster (404) aus Bonddrähten (603)
bestehen, die durch Öffnungen (402) in der Lötmaske (401) geführt sind.
21. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine Halbleiterchipbeschichtung
umfaßt.
22. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung ein Kunststoffkapselungsmaterial
umfaßt.
23. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 20, da
durch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine Keramikkappe umfaßt, die an
dem Substrat (300) über eine Glasabdichtung befestigt ist.
24. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 23, da
durch gekennzeichnet, daß eine zweite Lötmaske (406) auf der Seite des
Substrats (300) vorgesehen ist, die derjenigen abgekehrt ist, auf der
die erste Lötmaske (401) angebracht ist.
25. Halbleiterbaustein nach Anspruch 24, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der zweiten Lötmaske (406) und dem Substrat (300) ein
weiteres elektrisch leitendes Muster angeordnet ist.
26. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 25, da
durch gekennzeichnet, daß das Substrat (300) ein Keramiksubstrat ist.
27. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 25, da
durch gekennzeichnet, daß das Substrat (300) eine Leiterplatte ist.
28. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 25, da
durch gekennzeichnet, daß das Substrat (300) aus Bismaleimidtriazin be
steht.
29. Halbleiterbaustein nach einem der Ansprüche 14 bis 25, da
durch gekennzeichnet, daß das Substrat (300) aus einem hochtemperatur
beständigen Epoxyharz besteht.
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1998
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