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Technisches Gebiet
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Ein
Halbleiterchipgehäuse,
ein Verfahren zur Herstellung desselben und ein übergeordnetes Modul mit einem
Halbleitergehäuse
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Hintergrund
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Ein
Halbleiterchipgehäuse
schützt
typischerweise ein oder mehrere verkapselte Halbleiterchips vor
physischer Beschädigung.
Zusätzlich
stellt das Halbleiterchipgehäuse
elektrische Anschlüsse
für die Übertragung
von elektrischen Signalen zu und von externen Quellen zu dem Halbleiterchip
bereit.
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Zusammenfassung
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Gemäß der Anmeldung
umfasst eine Vorrichtung ein Substrat, das eine Mehrzahl von Substratsperrmitteln
aufweist. Auf dem Substrat sind ein elektrischer Schaltkreis und
eine Substratklebstoffschicht vorgesehen.
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Der
Substratklebstoff steht in Kontakt mit dem Substrat, mit dem elektrischen
Schaltkreis und mit den Substratsperrmitteln. Ein erster Abschnitt
von mindestens einem der Substratsperrmittel ist in Kontakt mit
dem Substratklebstoff, während
ein zweiter Abschnitt des Substratsperrmittels frei von Substratklebstoff
ist.
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Eine
Mehrzahl von elektrischen Chipverbindungsmitteln ist zwischen den
zweiten Abschnitten der Substratsperrmittel und dem elektrischen
Schaltkreis verbunden.
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Eine
Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung umfasst das Vorsehen eines
Substrats. Die Mehrzahl der Substratsperrmittel ist auf dem Substrat
vorgesehen. Der elektrische Schaltkreis ist auf dem Substrat vorgesehen.
Die Substratklebstoffschicht ist zwischen dem Substrat und dem elektrischen
Schaltkreis vorgesehen. Die Mehrzahl der elektrischen Chipverbindungsmittel
ist zwischen den ersten Abschnitten der Substratsperrmittel und
des elektrischen Schaltkreises vorgesehen.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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1 bis 5 zeigen
eine Ausführungsform
eines Verfahrens zur Herstellung eines Chipstapelgehäuses,
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6 zeigt
eine Ausführungsform
eines Flip-chip-Gehäuses, und
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7 zeigt
eine Ausführungsform
eines weiteren Chipstapelgehäuses,
das auf einem Handtelefonmodul montiert ist.
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Detaillierte Beschreibung
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1 bis 5 zeigen
in Querschnittsansicht eine Ausführungsform
eines Verfahrens zur Herstellung eines Chipstapelgehäuses 21.
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In 1 wird
ein Substrat 3 bereitgestellt. Das Substrat 3 weist
eine obere Oberfläche 26 und eine
untere Oberfläche
auf.
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Die
obere Oberfläche 26 hat
eine Mehrzahl von Flip-chip-Anschlussflecken 5 und
eine Mehrzahl von Goldkugeln 10, die auf einem zentralen
Abschnitt der oberen Oberfläche 26 vorgesehen
sind. Eine Mehrzahl von Lotanschlussflecken 4 sind auf
der unteren Oberfläche
des Substrats 3 vorgesehen.
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Die
Goldkugeln 10 dienen als Anschlüsse für eine elektrische Verbindung.
Die Goldkugel 10 hat die Gestalt einer teilweise abgeschnittenen
Kugel. Die Flip-chip-Anschlussflecken 5 und die Goldkugeln 10 sind
elektrisch mit den Lotanschlussflecken 4 durch eine leitende
Verdrahtungsstruktur verbunden, die innerhalb oder auf dem Substrat 3 angeordnet
ist. Die Verdrahtungsstruktur wird in 1 nicht
gezeigt.
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2 zeigt
das Substrat 3 der 1 nachdem
ein zweiter Halbleiterchip 1 auf einer Chipbefestigungsfläche 25 des
Substrats 3 platziert worden ist. Die Chipbefestigungsfläche 25 ist
ein Abschnitt der oberen Oberfläche 26 und
ist ein wenig größer als der
zweite Halbleiterchip 1.
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Die
Goldkugeln 10 sind auf einem Rand der Halbleiterchipbefestigungsfläche 25 derart
angeordnet, dass die Goldkugeln 10 nicht unterhalb des
zweiten Halbleiterchips 1 liegen. Ein angemessener Abstand
d zwischen den Goldkugeln 10 und dem zweiten Halbleiterchip 1 liegt
in dem Bereich von 0,5 μm (Mikrometer)
bis 1,0 μm.
Der Durchmesser der Goldkugel 10 kann in dem Bereich von
1 μm bis
3 μm liegen.
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Der
zweite Halbleiterchip 1 weist eine zweite aktive Oberfläche 14 auf,
die nach unten gerichtet ist, und hat eine Mehrzahl von zweiten
Kontaktflecken 11, die auf der zweiten aktiven Oberseite 14 angeordnet
sind. Weiterhin sind elektronische Schaltkreise innerhalb des zweiten
Halbleiterchips 1 vorgesehen. Die elektronischen Schaltkreise
sind in der 2 nicht gezeigt. Die elektronischen
Schaltkreise sind mit zweiten Kontaktflecken 11 verbunden.
Zwischen den einander gegenüberliegenden
Kontaktflecken 11 und den Flip-chip-Anschlussfecken 5 erstrecken
sich Lötstellen 6.
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3 zeigt
das Substrat der 2 nachdem eine Substratklebstoffschicht 9 als
Unterfüllmaterial zwischen
dem zweiten Halbleiterchip 1 und dem Substrat 3 bereitgestellt
ist. Der Substratklebstoff 9 ist in Kontakt mit dem zweiten
Halbleiterchip 1, mit dem Substrat 3 und mit den
Goldkugeln 10.
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Der
Substratklebstoff 9 stellt ein Mittel zum Bonden des zweiten
Halbleiterchips 1 auf das Substrat 3 bereit und
reduziert mechanische Spannungen, die von der Fehlanpassung der
thermischen Ausdehnung zwischen dem zweiten Halbleiterchip 1 und dem
Substrat 3 resultieren. Darüber hinaus ist der Substratklebstoff 9 nicht
leitend und schützt
die zweite aktive Oberseite 14 des zweiten Halbleiterchips 1 vor
Feuchtigkeit und Kontaminationen.
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Der
Substratklebstoff 9 erstreckt sich über die Fläche, die durch den zweiten
Halbleiterchip 1 bedeckt wird, in der Weise, dass Bodenabschnitte
der Goldkugeln 10 in physischem Kontakt mit dem Substratklebstoff 9 sind,
während
obere Abschnitte der Goldkugeln 10 nicht durch den Substratklebstoff 9 bedeckt
sind. Die oberen Abschnitte der Goldkugeln 10 sind für einen
späteren
Schritt einer Verdrahtungsbefestigung vorgesehen.
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4 zeigt
das Substrat 3 und den zweiten Halbleiterchip der 3 nachdem
eine Chipklebstoffschicht 8 auf der oberen Oberseite des
zweiten Halbleiterchips 1 aufgebracht ist. Der erste Halbleiterchip 2 wird
auf der Chipklebstoffschicht 8 bereitgestellt.
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Der
Chipklebstoff 8 ist in Kontakt sowohl mit dem ersten als
auch mit dem zweiten Halbleiterchip 1 und 2 und
bondet den ersten Halbleiterchip 2 auf den zweiten Halbleiterchip 1.
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Der
erste Halbleiterchip 2 weist eine erste aktive Oberfläche 18 und
eine Mehrzahl von ersten Kontaktflecken 12 auf, die auf
einem Rand der ersten aktiven Oberfläche 16 platziert sind.
Die ersten Kontaktflecken 12 sind mit elektrischen Schaltkreisen verbunden,
die in dem ersten Halbleiterchip 2 vorgesehen sind, aber
nicht in 4 gezeigt werden.
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5 zeigt
das Substrat 3, den zweiten Halbleiterchip 1 und
den ersten Halbleiterchip 2 der 4 mit Golddrähten 7,
die zwischen den ersten Kontaktflecken 12 und den Goldkugeln 10 befestigt sind.
Die Golddrähte 7 sind
an den oberen Abschnitten der Goldkugeln 10 befestigt,
die nicht durch den Substratklebstoff 9 bedeckt sind.
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Die
Golddrähte 7 bilden
ein Mittel für
eine elektrische Leitung und für
Verbindungen zwischen den elektronischen Schaltkreisen des ersten
Halbleiterchips 2 und den Goldkugeln 10. Da die
Goldkugeln 10 elektrisch mit den Lotanschlussflecken 4 verbunden
sind, stellen die Golddrähte 7 auch
elektrische Verbindungen zwischen den elektronischen Schaltkreisen
des ersten Halbleiterchips 2 und den Lotanschlussflecken 4 bereit.
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Eine
einkapselnde Verbindung, die nicht in 5 gezeigt
ist, bedeckt die Halbleiterchips 1 und 2, die
Golddrähte 7 und
die Goldkugeln 10.
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Die
Ausführungsform
zeigt eine Vorrichtung, die ein Substrat aufweist, das eine Mehrzahl
von Kontaktstiften umfasst, welche die Form von Goldkugeln haben
können.
Die Substratklebstoffschicht kann irgendein bekanntes Unterfüll- oder
Epoxydmaterial sein. Die Befestigungsfläche des Substrats ist in dem
Bereich der oberen Oberfläche
des Substrats angeordnet, auf dem der Halbleiter aufgebracht ist. Das
Substrat kann durch eine bekannte gedruckte Leiterplatte PCB bereitgestellt
werden. In der Praxis sind die elektrischen Drähte zwischen den oberen Abschnitten
der Kontaktstifte und den ersten Kontaktflecken häufig aus
Golddrähten.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform können der
zweite Halbleiterchip, der Chipklebstoff und der erste Halbleiterchip
betrachtet werden, um einen integralen ersten Halbleiterchip zu
bilden, oder der Chipklebstoff, der zweite Halbleiterchip und das Unterfüllmaterial
können
angesehen werden, als bildeten sie einen integralen Substratklebstoff
für den ersten
Halbleiterchip.
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In
der obigen Ausführungsform
wirkt der obere Abschnitt des Kontaktstiftes als eine Drahtbefestigungsfläche, die
frei von Substratklebstoff ist und welcher der Drahtbefestigungsfläche ermöglicht, eine
zuverlässige
Befestigung mit dem gefügten elektrischen
Draht zu bilden. Eine Drahtbefestigungsfläche, die mit Substratklebstoff
bedeckt ist, würde
nicht eine zuverlässige
Befestigung mit dem elektrischen Draht bilden.
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Im
Unterschied zu einem Fall, in dem keine Kontaktstifte bereitgestellt
werden, ermöglichen
die Kontaktstifte, dass die elektrischen Drähte nahe an dem Halbleiterchip
platziert wird, ohne dass die elektrischen Drähte den Substratklebstoff kontaktieren. Die
Höhe der
Kontaktstifte sehen eine Drahtbefestigungsfläche vor, die frei von Substratklebstoff
aber nahe genug an dem Halbleiterchip ist.
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Die
enge Nähe
der elektrischen Drähte
zu dem Halbleiterchip erlauben dem Halbleitergehäuse weiterhin, externe Dimensionen
aufzuweisen, die nahe zu den externen Dimensionen des Halbleiterchips
sind.
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In
einem weiteren Sinn zeigt die Ausführungsform auch eine Vorrichtung,
in der hervorstehende Kontaktelemente in Form von Kontaktstiften bereitgestellt
sind. Mögliche
Formen der hervorstehenden Kontaktelemente schließen unter
anderem Lotabscheidungen oder integrale Komponenten des Substrats
ein.
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Das
hervorstehende Kontaktelement wirkt als ein Substratsperrmittel.
Es hält
den Substratklebstoff fern von der Bondfläche der elektrischen Chipverbindungsmittel,
welche die Form von Drahtelementen aufweisen können. Die Substratsperrmittel ermöglichen
außerdem
den Fluss von Substratklebstoff in flüssiger Form vor dem Aushärten aus
der Fläche
unterhalb des elektrischen Schaltkreises, bevor er aushärtet. Die
Substratsperrmittel können
unter anderen möglichen
Formen auch die Gestalt einer teilweise hohlen Struktur auf dem
Substrat aufweisen, wobei der innere Teil der Struktur frei von
Sub stratklebstoff ist, so dass ein Bonden in einem Spezialfall sogar
direkt auf dem Substrat durchgeführt
werden kann.
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Der
elektrische Schaltkreis kann unter anderem eine Mehrzahl von Halbleiterchips
umfassen, die auch wie in den Ausführungsformen der 1 bis 5 aufeinander
gestapelt sein können.
Es kann weiterhin ein elektrisches Modul wie eine gedruckte Leiterplatte
(PCB) oder eine zusätzliche
Verdrahtungsstruktur zusätzlich
oder anstelle von einem oder mehreren Halbleiterchips aufweisen.
Die gedruckte Leiterplatte kann weiterhin aktive elektronische Schaltkreise
einschließen.
Demgemäß können die elektrischen
Kontaktelemente nicht nur Kontaktflecken umfassen, sondern auch
andere elektrisch leitende Anschlüsse des elektrischen Schaltkreises.
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Die
Verdrahtungselemente können
elektrische Drähte
wie Golddrähte
und auch andere leitende Materialien wie Aluminium oder Kupfer aufweisen. Sie
können
die Form eines Bandes oder von elektrischen Spuren auf einer möglicherweise
flexiblen PCB haben, welche die oberen Abschnitte der hervorstehenden
Kontaktelemente und die ersten elektrischen Kontaktelemente verbindet.
Die Verdrahtungselemente sind insoweit auch Mittel der elektrischen
Chipverbindung.
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In
einer anderen Ausführungsform,
die nicht in 1 bis 5 gezeigt
ist, können
die Kontaktstifte ein anderes leitendes Material als Gold aufweisen.
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Die
hervorstehenden Kontaktelemente sind nicht darauf beschränkt, rund
um die Chipbefestigungsfläche
angeordnet zu sein, sie können
vielmehr auch unterhalb des Halbleiterchips lokalisiert sein. Die
hervorstehenden Kontaktelemente, insbesondere die Kontaktstifte
können
ein integrales Teil des Sub strats sein und sie können eine andere Form als die
einer teilweise angeschnittenen Kugel aufweisen. Darüber hinaus
können
alle hervorstehenden Kontaktelemente in Kontakt mit dem Substratklebstoff sein.
Dieses ermöglicht
den hervorstehenden Kontaktelementen nahe an den elektrischen Schaltkreis angeordnet
zu sein, wodurch eine schmale Einkapselung des elektrischen Schaltkreises
ermöglicht wird.
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Die
Ausführungsform
kann ein Teil eines übergeordneten
elektronischen Moduls bilden. Das übergeordnete Modul kann mehrere
elektrische Schaltkreise, wie in der Ausführungsform gezeigt, umfassen.
Die elektrischen Schaltkreise können Halbleiterchips
oder gedruckte Leiterplatten PCB umfassen. Jeder elektrische Schaltkreis
ist auf einem individuellen Substrat befestigt und die individuellen Substrate
sind zu einem gemeinsamen Substrat verbunden.
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In
einer Ausführungsform
eines Verfahrens zum Herstellen des Chipstapels 21 wird
ein Substrat 3, wie in 1 gezeigt,
bereitgestellt.
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Nachfolgend
wird der zweite Halbleiterchip, wie in 2 gezeigt,
auf der Chipbefestigungsfläche 25 des
Substrats 3 durch eine automatische Pick-and-Place-Maschine
platziert. Die Pick-and-Place-Maschine wird in 2 nicht
gezeigt.
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Die
zweite aktive Oberfläche 14 des
zweiten Halbleiterchips 1 wird akkurat in eine nach unten
gerichteten Weise durch die automatische Pick-and-Place-Maschine
auf dem Substrat 3 derart platziert, dass Lötstellen 6 auf
der zweiten aktiven Oberfläche 14 auf
den Flip-chip-Anschlussflecken 5 des Substrats 3 platziert
werden.
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Danach
werden der Halbleiterchip 1 und das Substrat 3 in
einen Ofen übertragen,
welcher den zweiten Halbleitechip 1 und das Substrat 3 für eine vorbestimmte
Zeitspanne einer erhöhten
Temperatur aussetzt. Die erhöhte
Temperatur schmilzt die Lötstellen 6 auf
den Flip-chip-Anschlussflecken 5 und auf den zweiten Kontaktflecken 11,
wodurch der zweite Halbleiterchip 1 mit dem Substrat 3 verbunden wird.
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Dann
wird der Substratklebstoff 9, wie in 3 gezeigt,
im flüssigen
Zustand in nicht gehärteter
Form zwischen dem zweiten Halbleiterchip 1 und dem Substrat 3 bereitgestellt.
Der Substratklebstoff 9 wird entlang der Kanten des zweiten
Halbleiterchips 1 unter Verwenden eines automatischen Dispensers aufgelegt.
Der Substratklebstoff 9 wird unter den zweiten Halbleiterchip 1 durch
kapillare Wirkung gezogen und kontaktiert die Bodenoberfläche des
zweiten Halbleiterchips 1, die obere Oberfläche des
Substrats 3 und die Goldkugeln 10. Der Substratklebstoff 9 wird
dann getrocknet und dabei gehärtet.
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Danach
wird die Chipklebstoffschicht 8, wie in 4 gezeigt,
auf der oberen Oberfläche
des zweiten Halbleiterchips 1 aufgebracht. Dann wird der erste
Halbleiterchip 2 auf dem zweiten Halbleiterchip 1 aufgebracht
und der Chipklebstoff 8 wird ausgehärtet.
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Nachfolgend
wird der Golddraht 7, wie in 5 gezeigt,
zwischen den ersten Kontaktflecken 12 des ersten Halbleiterchips 2 und
den Goldkugeln 10 befestigt. Der Golddraht 7 wird
von einer Drahtbondmaschine, die nicht in 5 gezeigt
wird, ausgegeben.
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In
einem späteren
Prozess werden die Halbleiterchips 1 und 2, die
Golddrähte 7 und
die Goldkugeln 10 mit einer Verkapse lungsverbindung bedeckt, um
ein fertiges Chipstapelgehäuse
zu bilden. Die einkapselnde Verbindung schirmt die Halbleiterchips 1 und 2,
die Golddrähte 7 sowohl
als auch die Goldkugeln 10 von der Umgebung ab.
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In
einer späteren
Benutzeranwendung werden die Lotanschlussflecken 4 des
Substrats 3 mit einem externen Substrat wie einer gedruckten
Leiterplatte verbunden, was nicht in den 1 bis 5 gezeigt
wird.
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Die
Ausführungsform
des Verfahrens kann mit überwiegend
bestehenden Herstellungswerkzeugen und einem Material ausgeführt werden
und erfordert somit eine minimale Investition.
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In
einer anderen Ausführungsform
kann das Vorsehen des Substratklebstoffs auf dem Substrat vor dem
Aufbringen des ersten Halbleiterchips auf das Substrat stattfinden,
anstelle eines nachträglichen
Platzieren des ersten Halbleiterchips auf dem Substrat.
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6 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines Flip-chip-Gehäuses 30.
Das Flip-chip-Gehäuse 30 umfasst
Teile, die ähnlich
zu den Teilen des Chipstapelgehäuses 21 der 5 sind,
oder Teile, die eine ähnliche
Funktion wie die Teile des Chipstapelgehäuses 21 der 5 haben. Die
Beschreibung der 5 ist deshalb hier durch Bezugnahme,
wo es angebracht ist, eingeschlossen. Derartige Teile werden mit
den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, an die aber ein Apostrophsymbol
Symbol angeheftet ist.
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Das
Flip-chip-Gehäuse 30 umfasst
ein Substrat 13'.
Eine Substratklebstoffschicht 9' ist auf einer Befestigungsfläche des
Substrats 13' vorgesehen. Ein
Halbleiterchip 2' ist
auf der Substratklebstoffschicht 9' platziert, wobei die Substratklebstoffschicht 9' in Kontakt
mit dem Substrat 13' und
dem Halbleiterchip 2' ist.
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Das
Substrat 13' schließt eine
Mehrzahl von Goldkugeln 10' ein,
die auf einem Rand der Befestigungsfläche des Substrats 13' angeordnet
sind. Eine Mehrzahl von Lotanschlussflecken 4' wird auf der
Bodenoberfläche
des Substrats 13' vorgesehen.
Die Goldkugeln 10' sind
elektrisch verbunden mit den Lotanschlussflecken 4' über eine
Verdrahtungsstruktur innerhalb oder auf dem Substrat 13', die nicht
in 6 gezeigt ist. Die Goldkugeln 10' sind in Kontakt mit
dem Substratklebstoff 9.
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Der
Halbleiterchip 2' weist
eine aktive Oberfläche 16' auf, die aufwärts gerichtet
ist und eine Mehrzahl von Kontaktflecken 12' aufweist, die auf einem Rand der
aktiven Oberfläche 16' angeordnet sind.
Der Halbleiterchip 2' bedeckt
nicht die Goldkugeln 10'.
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Eine
Mehrzahl von Golddrähten 7' verbindet elektrisch
die Kontaktflecken 12' mit
oberen Abschnitten der Goldkugeln 10'. Die oberen Abschnitte der Goldkugeln 10' sind nicht
in Kontakt mit dem Substratklebstoff 9', während Bodenabschnitte der Goldkugeln 10' in Kontakt
mit dem Substratklebstoff 9' sind.
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Eine
einkapselnde Verbindung, die nicht in 6 gezeigt
ist, bedeckt den Halbleiterchip 2', die Goldkugeln 10' und die Golddrähte 7'.
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Um
die Ausführungsform,
die in 6 gezeigt wird, zu interpretieren, kann wo es
angebracht ist, durch Bezugnahme auf die Erläuterungen und Anmerkungen,
die oben mit Bezug auf die Ausführungsform,
welche in den 1 bis 5 dargestellt ist,
auch Bezug genommen werden.
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Die
Kontaktstifte können
die Form der Goldkugeln aufweisen und die Substratklebstoffschicht kann
auch irgendein bekanntes Unterfüll-
oder Epoxydmaterial sein. Das Substrat kann durch eine bekannte
gedruckte Leiterplatte PCB bereitgestellt sein. In der Praxis können die
elektrischen Drähte,
die zwischen den oberen Abschnitten der Kontaktstifte und den ersten
Kontaktflecken verbunden sind, Golddrähte sein.
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Mit
der Ausführungsform,
die in 6 gezeigt wird, ist man in der Lage, wenn sie
angemessen in die Praxis umgesetzt ist, im Wesentlichen die ähnlichen
Vorteile zu erreichen wie mit der Ausführungsform, die in den 1 bis 5 illustriert
ist.
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Die
Ausführungsform,
die in 6 gezeigt wird, ermöglicht, dass die Drahtbefestigungsfläche eine
zuverlässige
Befestigung mit dem gebondeten elektrischen Draht bildet, und die
Kontaktstifte ermöglichen,
dass die elektrischen Drähte
nahe an dem Halbleiterchip ohne Kontakt der elektrischen Drähte mit
dem Substratklebstoff platziert werden. Das Halbleitergehäuse kann
also externe Dimensionen aufweisen, die nahe zu den externen Dimensionen
des Halbleiterchips sind.
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Ein
Verfahren zum Herstellen des Flip-chip-Gehäuses 30 schließt ein Bereitstellen
des Substrats 13' ein.
Nachfolgend wird die Mehrzahl der Goldkugeln 10' auf dem Rand
der Befestigungsfläche
des Substrats 13' befestigt.
Danach wird der Halbleiterchip 2' auf das Substrat 13' mit der zweiten akti ven
Oberseite 16' des
Halbleiterchips 2',
die aufwärts
gerichtet ist, platziert.
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Danach
wird die Schicht aus flüssigem
Substratklebstoff 9' entlang
den Rändern
des Halbleiterchips 2' gelegt.
Der Substratklebstoff 9' wird
unter den Halbleiterchips 2' durch
Kapillarwirkung gezogen und ist mit dem Substrat 13', mit dem Halbleiterchip 2' und mit den
Goldkugeln 10' in
Kontakt.
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Nachfolgend
werden die Golddrähte 7' zwischen den
Kontaktflecken 12' des
Halbleiterchips 2' und
den oberen Abschnitten der Goldkugeln 10' befestigt. Dann bedeckt die einkapselnde
Verbindung den Halbleiterchip 2', die Goldkugeln 10' und die Golddrähte 7'.
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Um
die Ausführungsform,
die in 6 gezeigt ist, zu interpretieren, kann wo es angebracht
ist, durch Bezugnahme auf die Erläuterungen und Anmerkungen,
die oben mit Bezug auf die Ausführungsform,
welche in den 1 bis 5 dargestellt
ist, auch Bezug genommen werden.
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Die
Durchführung
der Ausführungsform
erfordert üblicherweise
nicht irgendwelche speziellen Fertigungswerkzeuge und verwendet
vorhandenes Material.
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Um
die Ausführung,
die in 6 dargestellt ist, zu interpretieren, kann man
durch Bezugnahme auf die Erläuterungen
und Bemerkungen, die oben mit Bezug auf die Ausführungsform, die in den 1 bis 5 dargestellt
ist, wo es angebracht ist, Bezug nehmen.
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In
der Praxis kann der Substratklebstoff auch auf das Substrat gebracht
werden, bevor der Schritt des Bereitstellens des Halbleiterchips
auf dem Substrat erfolgt. Dieses unterscheidet sich von der obigen
Ausführungsform,
bei welcher der Substratklebstoff auf das Substrat nach dem Schritt
des Bereitstellens des Halbleiterchips auf dem Substrat aufgebracht
wird.
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7 zeigt
eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform eines weiteren Chipstapelgehäuses 31,
das auf einem Handtelefonmodul 35 montiert ist. Das weitere
Chipstapelgehäuse 31 umfasst
Teile, die ähnlich
zu den Teilen der Chipgehäuse
der 5 und 6 sind, oder zu Teilen, die ähnliche
Funktionen wie Teile in den Chipgehäusen der 5 oder der 6 aufweisen.
Die Beschreibungen der 5 und 6 sind deshalb
durch Bezugnahme, wo es angebracht ist, eingeschlossen. Derartige
Teile werden mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, aber
ein doppeltes Apostrophsymbol '' angeheftet.
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Das
Chipstapelgehäuse 31 umfasst
ein Substrat 13''. Eine Substratklebstoffschicht 9'' ist auf einer Befestigungsfläche des
Substrats 13'' platziert. Ein
erster Halbleiterchip 2'' ist auf dem
Substratklebstoff 9'' vorgesehen.
Auf dem ersten Halbleiterchip 2'' ist
ein Abstandshalter 32 platziert. Ein zweiter Halbleiterchip 1'' ist auf der Oberseite des Abstandshalters 32 bereitgestellt.
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Das
Substrat 13'' schließt eine
Mehrzahl von Goldkugeln 10'' ein, die auf
einer äußeren Fläche der Befestigungsfläche des
Substrats 13'' platziert sind, die
nicht unterhalb des ersten Halbleiterchips 2'' lokalisiert
ist. Bodenabschnitte der Goldkugeln 10'' sind
in Kontakt mit dem Substratklebstoff 9'',
während
obere Abschnitte der Goldkugeln 10'' frei
von dem Substratklebstoff 9'' sind. Die Goldkugeln 10'' können in der Umgebung des ersten
Halbleiterchips 2'' angeordnet sein.
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Der
Substratklebstoff 9'' ist in Kontakt
mit der oberen Oberfläche
des Substrats 13'' und mit der
Bodenoberfläche
des ersten Halbleiterchips 2''.
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Der
erste Halbleiterchip 2'' weist eine
Mehrzahl von ersten Kontaktflecken 12'' auf,
die auf einer äußeren Fläche der
Oberfläche
des ersten Halbleiterchips 2'' vorgesehen
sind. Eine Mehrzahl von Golddrähten 7'' verbindet elektrisch die ersten
Kontaktflecken 12'' mit dem oberen
Abschnitten der Goldkugeln 10''.
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Der
Abstandshalter 32 ist zwischen dem zweiten Halbleiterchip 1'' und dem ersten Halbleiterchip 2'' platziert und bildet dadurch nicht
nur eine mechanische Trennung zwischen dem zweiten Halbleiterchip 1'' und dem ersten Halbleiterchip 2'', sondern isoliert auch elektrisch
die elektronischen Schaltkreise des zweiten Halbleiterchips 1'' von denen des ersten Halbleiterchips 2''.
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Der
zweite Halbleiterchip 1'' umfasst eine Mehrzahl
von zweiten Kontaktflecken 11'',
die auf einer äußeren Fläche der
O-berfläche des
zweiten Halbleiterchips 1'' vorgesehen
sind. Eine Mehrzahl von Golddrähten 7'' verbindet elektrisch die zweiten Kontaktflecken 11'' mit den oberen Abschnitten der Goldkugeln 10''.
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Eine
Einkapselung 31 bedeckt den zweiten Halbleiterchip 1'', den ersten Halbleiterchip 2'', die Goldkugeln 10'' und die Golddrähte 7'' Eine
Außenkontur
der Einkapselung 31 ist in der 7 gezeigt. Die
Figuren der vorhergehenden Ausführungsformen zeigen
nicht die Einkapselung 31, aber können sie umfassen.
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Das
Chipstapelgehäuse 31 ist
auf der oberen Oberfläche
eines Handtelefonmoduls 35 vorgesehen. Das Handtelefonmodul 35 schließt eine
gedruckte Leiterplatte 34 und eine Vielzahl von Modulkontakten 33 ein,
die auf einer oberen Oberfläche
der PCB 34 vorgesehen sind.
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Eine
Lotkugel 36 ist zwischen den einander gegenüberliegenden
Modulkontakten 33 und den Lotanschlussflecken 4'' des Substrats 13'' angeordnet. Die Lotkugel 36 ist
verbunden mit dem Modulkontakt 33 und dem Lotanschlussfleck 4'' und verbindet dabei das Handtelefonmodul 35 mit
dem Chipstapelgehäuse 31.
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Die
Modulkontakte 33 sind mit elektronischen Schaltkreisen
verbunden, die auf der PCB 34 montiert sind. Diese elektronischen
Schaltkreise sind nicht in 7 gezeigt.
Die Lotkugel 36 wirkt als ein elektrischer Anschluss, der
elektrische Signale überträgt. Die
elektrischen Signale werden zwischen den elektronischen Schaltkreisen
des Handtelefonmoduls 35 und den elektronischen Schaltkreisen
des Chipstapelgehäuses 21 übertragen.
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Die
elektronischen Schaltkreise und das Handtelefonmodul 35 können analoge
Stimmensignale zu elektrischen digitalen Signalen konvertieren, während der
erste und der zweite Halbleiterchip 2'' und 1'' die elektrischen digitalen Signale
in eine Form für
eine externe Übertragung
modulieren.
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Wenn
ein Leser die Ausführungsform,
die in 7 gezeigt ist, interpretiert, kann sich der Leser auch,
wo es angemessen ist, durch Bezugnahme auf die Erläuterungen
und die Bemerkungen, die mit Bezug auf die Ausführung, die in den 1 bis 5 oder 6 festgestellt
wurden, beziehen.
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Das
Handtelefonmodul kann eine Form eines übergeordneten Elektronikmoduls 4 sein,
und es kann mehr als ein Halbleiterchipgehäuse einschließen. Eine
gedruckte Leiterplatte PCB kann auch das Halbleiterchipgehäuse ersetzen.
Das übergeordnete elektronische
Modul integriert normalerweise die Funktionen des Halbleiterchips
oder der gedruckten Leiterplatte PCB, um eine höher eingestufte Funktion bereitzustellen.
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Das
Substrat kann auch die Form einer gedruckten Leiterplatte PCB aufweisen.
Die Kontaktstifte können
die Form von Goldkugeln aufweisen, entweder in der Form einer vollen
Kugel oder in der Form einer abgeschnittenen Kugel. Die Substratklebstoffschicht
kann ein Bondmaterial umfassen, wie ein Unterfüll- oder ein Epoxydmaterial.
Die elektrischen Drähte,
welche die oberen Abschnitte der Kontaktstifte an die ersten Kontaktflecken
anschließen,
sind üblicherweise
Golddrähte,
aber können
auch Aluminium- oder Kupferdrähte
sein.
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Die
Ausführungsform,
die in 7 gezeigt wird, hat ähnliche Vorteile wie die Ausführung, die
in den 1 bis 5 oder in 6 gezeigt
wird.
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Die
Ausführungsform
der 7 ermöglicht eine
zuverlässige
Drahtbefestigung, die auf dem Substrat gebildet ist. Der elektrische
Draht kann an einer Fläche
nahe dem Halbleiterchip befestigt sein. Dies ermöglicht weiterhin eine kleinere
Größe des Halbleiterchipgehäuses, so
dass die externen Dimensionen des Halbleiterchipgehäuses nahe
bei den externen Dimensionen des Halbleiterchips liegen.
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Der
Abstandshalter, der zwischen dem zweiten Halbleiterchip und dem
ersten Halbleiterchip angeordnet ist, kann ein Bondmaterial zum
Verbinden des zweiten Halbleiterchips mit dem ersten Halbleiterchip
aufweisen. Dieses Verbinden fixiert den zweiten Halbleiterchip zu
dem ersten Halbleiterchip und hält
den zweiten Halbleiterchip vom Verschieben ab. Eine Verschiebung
in der Position des zweiten Halbleiterchips kann die spätere Anbringung
von elektrischen Elementen wie elektrischen Drähten auf den zweiten Halbleiterchip
behindern.
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In
einem allgemeinen Sinne kann der elektrische Schaltkreis unter anderem
eine Mehrzahl von Halbleiterchips umfassen, die auch wie die in
den Ausführungsformen
in 7 gestapelt sein können.
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Ein
Verfahren zum Herstellen eines weiteren Chipstapelgehäuses 31 umfasst
das Vorsehen des Substrats 13''.
Demzufolge ist eine Mehrzahl von Goldkugeln 10'' auf dem Rand der Befestigungsfläche des
Substrats 13'' befestigt.
Danach wird der erste Halbleiterchip 2'' auf
dem Substrat 13'' platziert.
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Als
nächstes
wird eine Schicht aus flüssigem Substratklebstoff 9'' entlang der Ränder des ersten Halbleiterchips 2'' gelegt. Der Substratklebstoff 9'' wird unter den ersten Halbleiterchip 2'' durch Kapillarwirkung gezogen
und ist in Kontakt mit den Bodenabschnitten der Goldkugeln 10'' mit dem Substrat 13'' und mit dem ersten Halbleiterchip 2''.
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Dann
wird der Abstandshalter 20 auf der Oberseite des ersten
Halbleiterchips 2'' platziert.
Als nächstes
wird der zweite Halbleiterchip 1 auf dem Abstandshalter 32 vorgesehen.
Nachfolgend werden Golddrähte 7'' zwischen dem ersten Kontaktflecken 12'' und den Goldkugeln 10'' und zwischen den zweiten Kontaktflecken 11'' und den Goldkugeln 10'' befestigt. Dann bedeckt die einkapselnde
Verbindung den zweiten Halbleiterchip 1'',
den ersten Halbleiterchip 2'', die Goldkugeln 10'' und die Golddrähte 7'', wodurch
die Einkapselung 31 gebildet wird.
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Danach
wird das Chipstapelgehäuse 31 auf der
PCB 34 platziert. Dann werden das gestapelte Chipgehäuse 31 und
die PCB 34 einer erhöhten
Temperatur für
eine vorbestimmte Zeitspanne ausgesetzt. Dieses schmilzt die Lotkugel 36 auf
den Lotfleck 4'' und auf den
Modulkontakt 33, wodurch das Chipstapelgehäuse 31 mit
dem Handtelefonmodul 35 befestigt wird.
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Mit
der Ausführungsform,
die in 7 gezeigt wird, kann man, wenn man sie passend
in die Praxis umsetzt, im Wesentlichen ähnliche Vorteile wie mit der
Ausführungsform,
die in den 1 bis 5 oder 6 gezeigt
wird, erreichen.
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Die
Ausführungsform
des Verfahrens der 7 zeigt die Integration des
Halbleiterchips mit einer externen gedruckten Leiterplatte PCB.
Die Ausführung
des Verfahrens erfordert keine Investition in spezielle Fertigungswerkzeuge
oder Materialien.
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Um
die Ausführungsform,
die in 7 gezeigt wird, zu interpretieren, kann wo es
angebracht ist, durch Bezugnahme auf die Erläuterungen und Anmerkungen,
die oben mit Bezug auf die Ausführungsform,
welche in den 1 bis 5 und 6 dargestellt
sind, auch Bezug genommen werden.
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In
der Praxis können
das Halbleiterchipgehäuse
und die gedruckte Leiterplatte PCB in der gleichen oder in unterschiedlichen Örtlichkeiten
durch die gleiche oder durch eine unterschiedliche Herstellungsorganisation
produziert werden. Die gedruckte Leiterplatte PCB kann auch mit
mehr als einem Halbleiterchipgehäuse
verbunden sein.
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Liste der Beschreibungselemente
der Ausführungsformen
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Die
Ausführungsformen
können
auch mit der folgenden Liste von Elementen, die in Punkten gegliedert
sind, beschrieben werden.
- 1. Eine Vorrichtung
umfassend:
– ein
Substrat, umfassend eine Mehrzahl von Kontaktstiften,
– einen
ersten Halbleiterchip, der auf einer Befestigungsfläche des
Substrats vorgesehen ist, wobei der erste Halbleiterchip eine Mehrzahl
von Kontaktflecken aufweist,
– eine Substratklebstoffschicht,
die auf der Befestigungsfläche
des Substrats vorgesehen ist, wobei der Substratklebstoff in Kontakt
mit dem Substrat, mit dem ersten Halbleiterchip und mit den Kontaktstiften
ist, wobei ein Bodenabschnitt von mindestens einem der Kontaktstifte
in Kontakt mit dem Substratklebstoff steht, während ein oberer Abschnitt
des Kontaktstiftes frei von Substratklebstoff ist, und
– eine Mehrzahl
von elektrischen Drähten
zwischen den oberen Abschnitten der Kontaktstifte und den Kontaktflecken
verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, wobei der Substratklebstoff aushärtbares
Unterfüllmaterial
aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1, wobei der Kontaktstift die Form
einer teilweise abgeschnittenen Kugel aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Punkt 1, die weiterhin einen zweiten Halbleiterchip
umfasst, der auf der Oberseite des ersten Halbleiterchips vorgesehen
ist.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 1, wobei das Substrat eine gedruckte
Leiterplatte aufweist.
- 6. Ein übergeordnetes
elektronisches Modul mit der Vorrichtung gemäß Punkt 1.
- 7. Eine Vorrichtung umfassend:
– ein Substrat, umfassend eine
Mehrzahl von Kontaktstiften,
– einen ersten Halbleiterchip,
der auf einer Befestigungsfläche
des Substrats vorgesehen ist, wobei der erste Halbleiterchip eine
Mehrzahl von ersten Kontaktflecken umfasst,
– einen
zweiten Halbleiterchip, der zwischen dem ersten Halbleiterchip und
dem Substrat angeordnet ist,
– eine Substratklebstoffschicht,
die auf der Befestigungsfläche
des Substrats angeordnet ist, wobei der Substratklebstoff in Kontakt
mit dem Substrat, mit dem ersten Halbleiterchip und mit den Kontaktstiften
ist, wobei ein Bodenabschnitt von mindestens einem der Kontaktstifte
in Kontakt mit dem Substratklebstoff steht, während ein oberer Abschnitt
des Kontaktstiftes frei von Substratklebstoff ist, und
– eine Mehrzahl
von elektrischen Drähten
zwischen den oberen Abschnitten der Kontaktstifte und den ersten
Kontaktflecken verbunden ist.
- 8. Vorrichtung nach Punkt 7, wobei der Substratklebstoff aushärtbares
Unterfüllmaterial
aufweist.
- 9. Vorrichtung nach Punkt 7, wobei der Kontaktstift eine Form
einer teilweise abgeschnittenen Kugel aufweist.
- 10. Vorrichtung nach Punkt 7, wobei das Substrat eine gedruckte
Leiterplatte aufweist.
- 11. Vorrichtung nach Punkt 7, die weiterhin einen Abstandshalter
umfasst, der zwischen dem ersten Halbleiterchip und dem ersten Halbleiterchip
vorgesehen ist.
- 12. Ein übergeordnetes
elektronisches Modul mit der Vorrichtung gemäß dem Punkt 7.
- 13. Eine Vorrichtung umfassend:
– ein Substrat, das eine Mehrzahl
von vorspringenden Kontaktelementen aufweist,
– einen
elektrischen Schaltkreis, der auf dem Substrat angeordnet ist,
– eine Substratklebstoffschicht,
die auf dem Substrat bereitgestellt ist, wobei der Substratklebstoff in
Kontakt mit dem Substrat, mit dem elektrischen Schaltkreis und mit
den vorspringenden Kontaktelementen steht, wobei ein Bodenabschnitt
von mindestens einem der vorstehenden Kontaktelemente in Kontakt
mit dem Substratklebstoff steht, während ein oberer Abschnitt
des vorspringenden Kontaktelementes frei von Substratklebstoff ist, und
– eine Mehrzahl
von Verdrahtungselementen, die zwischen den oberen Abschnitten der
hervorstehenden Kontaktelemente und dem elektrischen Schaltkreis
verbunden sind.
- 14. Vorrichtung nach Punkt 13, wobei der elektrische Schaltkreis
mindestens einen Halbleiterchip umfasst.
- 15. Vorrichtung nach Punkt 14, wobei der elektrische Schaltkreis
mindestens zwei Halbleiterchips, die in einem Stapel angeordnet
sind, aufweist.
- 16. Vorrichtung nach Punkt 13, wobei der elektrische Schaltkreis
mindestens ein elektrisches Modul umfasst.
- 17. Vorrichtung nach Punkt 16, wobei der elektrische Schaltkreis
mindestens zwei elektrische Module, die in einem Stapel angeordnet
sind, umfasst.
- 18. Ein übergeordnetes
elektronisches Modul mit der Vorrichtung gemäß Punkt 13.
- 19. Eine Vorrichtung umfassend:
– ein Substrat, das eine Mehrzahl
von Substratsperrmitteln aufweist,
– einen elektrischen Schaltkreis,
der auf dem Substrat vorgesehen ist,
– eine Substratklebstoffschicht,
die auf dem Substrat vorgesehen ist, wobei der Substratklebstoff in
Kontakt mit dem Substrat, mit dem elektrischen Schaltkreis und mit
den Substratsperrmitteln steht, wobei ein Bodenabschnitt von mindestens einen
der Substratsperrmittel in Kontakt mit dem Substratklebstoff steht,
während
ein oberer Abschnitt des Sub stratsperrmittels frei von Substratklebstoff
ist, und
– eine
Mehrzahl von elektrischen Chipverbindungsmitteln, die zwischen den
oberen Abschnitten der Substratsperrmittel und dem elektrischen Schaltkreis
verbunden sind.
- 20. Vorrichtung nach Punkt 19, wobei der Substratklebstoff ein
aushärtbares
Unterfüllmaterial umfasst.
- 21. Vorrichtung nach Punkt 19, wobei Substratsperrmittel eine
Form einer teilweise abgeschnittenen Kugel aufweist.
- 22. Vorrichtung nach Punkt 19, wobei das Substrat eine gedruckte
Leiterplatte aufweist.
- 23. Ein übergeordnetes
elektronisches Modul mit der Vorrichtung gemäß Punkt 19.
- 24. Ein Verfahren zur Herstellung eines Chipgehäuses umfassend:
– Bereitstellen
eines Substrats,
– Bereitstellen
einer Mehrzahl von Kontaktstiften auf dem Substrat,
– Bereitstellen
eines ersten Halbleiterchips auf dem Substrat, wobei das erste Halbleiterchip
eine Mehrzahl von ersten Kontaktflecken aufweist,
– Bereitstellen
einer Substratklebstoffschicht zwischen dem Substrat und dem ersten
Halbleiterchip, so dass der Substratklebstoff in Kontakt mit dem
Substrat, mit dem ersten Halbleiterchip und mit dem Bodenabschnitt
des Kontaktstiftes steht, unter Freilassen des oberen Abschnitts
des Kontaktstiftes von Substratklebstoff, und
– Bereitstellen
einer Mehrzahl von elektrischen Drähten zwischen den oberen Abschnitten
der Kontaktstifte und den ersten Kontaktflecken.
- 25. Ein Verfahren zur Herstellung eines Chipgehäuses umfassend:
– Bereitstellen
eines Substrats,
– Bereitstellen
einer Mehrzahl von Kontaktstiften auf dem Substrat,
– Bereitstellen
eines zweiten Halbleiterchips auf dem Substrat,
– Bereitstellen
einer Substratklebstoffschicht zwischen dem Substrat und dem zweiten
Halbleiterchip derart, dass der Substratklebstoff in Kontakt mit
dem Substrat, mit dem zweiten Halbleiterchip, mit einem Bodenabschnitt
des Kontaktstiftes steht, unter Freilassen des oberen Abschnittes der
Kontaktstiftes von Substratklebstoff,
– Bereitstellen eines ersten
Halbleiterchips auf dem zweiten Halbleiterchip, wobei der erste
Halbleiterchip eine Mehrzahl von ersten Kontaktflecken aufweist,
und
– Bereitstellen
einer Mehrzahl von elektrischen Drähten zwischen den oberen Abschnitten
der Kontaktstifte und den ersten Kontaktflecken.
- 26. Ein Verfahren umfassend:
– Bereitstellen eines Substrats,
– Bereitstellen
einer Mehrzahl von hervortretenden Kontaktelementen auf dem Substrat,
– Bereitstellen
eines elektrischen Schaltkreises auf dem Substrat,
– Bereitstellen
einer Substratklebstoffschicht zwischen dem Substrat und dem elektrischen
Schaltkreis, so dass der Substratklebstoff in Kontakt mit dem Substrat,
mit dem elektrischen Schaltkreis und mit einem Bodenabschnitt des
hervorstehenden Kontaktelements steht, unter Freilassen des oberen
Abschnitts des vorstehenden Kontaktelements von dem Substratklebstoff,
und
– Bereitstellen
einer Mehrzahl von Verdrahtungselementen zwischen den oberen Abschnitten
der vorstehenden Kontaktelemente und dem elektrischen Schaltkreis.
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Anmerkung
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Obgleich
die obigen Beschreibungen viele Spezifikationen enthalten, sollen
diese nicht eine Begrenzung des Ziels der Ausführungsformen betrachtet werden,
sondern sehen nur Darstellungen der voraussehbaren Ausführungsformen
vor. Insbesondere die oben aufgeführten Vorteile der Ausführungsformen
sollen nicht als Begrenzung des Ziels der Ausführungsformen betrachtet werden,
sondern nur zur Erläuterung
des möglichen
Erreichbaren, wenn die beschriebenen Ausführungsformen in die Praxis
umgesetzt werden. Somit ist das Ziel der Ausführungsformen mehr durch die
Ansprüche
und ihre Äquivalente
bestimmt, als durch die gegebenen Beispiele.
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Zusammenfassung
-
Halbleitergehäuse
-
Ein
Substrat (3) umfasst eine Mehrzahl von hervorstehenden
Kontaktelementen (10). Ein elektrischer Schaltkreis (1, 2)
ist auf einem Substrat (3) vorgesehen, wobei der elektrische
Schaltkreis (1, 2) eine Mehrzahl von elektrischen
Kontaktelementen (11) aufweist. Eine Substratklebstoffschicht
(9) ist auf dem Substrat (3) vorgesehen, wobei
der Substratklebstoff (9) Kontakt mit dem Substrat (3),
mit dem elektrischen Schaltkreis (1, 2) und mit
den vorstehenden Kontaktelementen (10) ist. Eine Mehrzahl
von Verdrahtungselementen (7) ist zwischen den vorstehenden
Kontaktelementen (10) und dem elektrischen Kontaktelement
(11) verbunden.
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- 1,
1''
- zweiter
Halbleiterchip
- 2,
2', 2''
- erster
Halbleiterchip
- 3
- Substrat
- 4,
4', 4''
- Lotanschlussfleck
- 5
- Flip-chip-Anschlussfleck
- 6
- Lötstelle
- 7,
7', 7''
- Golddraht
- 8
- Chipklebstoff
- 9,
9', 9''
- Substratklebstoff
- 10,
10', 10''
- Goldkugel
- 11,
11''
- zweiter
Kontaktfleck
- 12,
12', 12''
- erster
Kontaktfleck
- 13', 13''
- Substrat
- 14,
14''
- zweite
aktive Oberfläche
- 16,
16', 16''
- erste
aktive Oberfläche
- 21
- Chipstapelgehäuse
- 25
- Chipbefestigungsfläche
- 26
- obere
Oberfläche
- 30
- Flip-chip-Gehäuse
- 31
- Chipstapelgehäuse
- 32
- Abstandshalter
- 33
- Modulkontakt
- 34
- gedruckte
Leiterplatte
- 35
- Handtelefonmodul
- 36
- Lotkugel
- 37
- Einkapselung