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Die
Erfindung betrifft eine Signalsende- und Empfangsvorrichtung für das Leiterbahnsystem
in einem Bauteil mit mehreren Logikwerten.
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Mit
der dauernden Verbesserung der Herstelltechniken für integrierte
Schaltungen steigt die Anzahl von Transistoren in einem Chip immer
weiter an. Insbesondere nimmt mit der Entwicklung von Submikrometer-Bauteilen
die Anzahl von Leiterbahnen nicht nur für örtliche Verbindungen, sondern
auch für
Verbindungen zwischen Funktionsblöcken stark zu, was die relative
Bedeutung der Leiterbahnen auf der gesamten Chipfläche stark
erhöht.
Um damit einhergehende Probleme zu überwinden, werden Schichten
gestapelt, um eine einfache Leiter bahnverlegung zu erzielen, was
jedoch zu Problemen hinsichtlich schwieriger Herstellung und geringer
Ausbeute führt.
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Um
Leiterbahnen zu verringern, wird die Verwendung einer Logik mit
mehreren Werten in Betracht gezogen, wodurch ein Signal mehrere
Bedeutungen haben kann, wie dies im einzelnen in K. Wayne Current, "Current-Mode CMOS
Multiple-Valued Logic Circuits, IEEE J. Solid-States Circuits, Vol.
29, No. 2, S. 95–107, Feb.
1994 beschrieben ist. Um eine derartige Mehrpegellogik zu verwenden,
sollten alle Funktionsblöcke
in einer integrierten Schaltung zur Anpassung an die Mehrpegellogik
umkonzipiert werden. D. h., dass die Anwendung einer Mehrpegellogik
auf ein vorhandenes Design einer digitalen Schaltung schwierig ist
und es auch zu großem
Energieverbrauch kommt. Daher ist es erforderlich, eine Vorgehensweise
zu entwickeln, gemäß der Leiterbahnen
verringert werden können,
während
das interne Schaltungsdesign einer integrierten Schaltung nicht
geändert
wird, um insgesamt die Fläche
der integrierten Schaltung zu ändern,
wobei eine Struktur mit weniger Schichten für die Leiterbahnen verwendet
werden kann, um den Herstellprozess für eine integrierte Schaltung
zu vereinfachen.
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US 5,450,023 beschreibt
eine Interface-Schaltungsanordnung zur Reduzierung der Anzahl von
Anschlusspins eines LSI-Chips.
Es werden auszugebende binäre
Signale in Multivalue-Signale umgewandelt, wobei die eingehenden
Signale aus einem Multivalue-Signal in die ursprünglichen binären Signale
dekodiert werden. Auf einer Leiterplatte sind mehrere LSI-Schaltungsanordnungen
angeordnet, wobei jede Schaltungsanordnung auf der Leiterplatte
eine Interface-Schaltung aufweist, die jeweils sowohl über eine
Datenbank als auch über
eine Adressleitung miteinander gekoppelt sind. Dabei enthält die Schaltungsanordnung
eine Signalsende- und
Empfangsvorrichtung mit einem Leiterbahnsystem, auf dem Daten zwischen
mehreren Funktionsblöcken übertragen
werden. Die Signalsendevorrichtung enthält einen Endcoder und die Empfangsvorrichtung enthält einen
Decoder zum Empfangen von kodierten Signalen und zum Dekodieren
der der kodierten Signale in mehreren ursprüngliche Signale, die dann über interne
Signalleitungen an die Funktionsblöcke übertragen werden.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Signalsende- und Empfangsvorrichtung
für das
Leiterbahnsystem in einem Bauteil mit mehreren Logikwerten zu schaffen.
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Diese
Aufgabe ist durch die Vorrichtung gemäß dem beigefügten Anspruch
1 gelöst.
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Zusätzliche
Vorteile, Aufgaben und andere Merkmale der Erfindung werden teilweise
in der folgenden Beschreibung dargelegt, und teilweise werden sie
dem Fachmann bei der Untersuchung des Folgenden oder beim Ausüben der
Erfindung erkennbar. Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden
spe ziell durch die Maßnahmen
erzielt, wie sie in den beigefügten
Ansprüchen
dargelegt sind.
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Die
Erfindung wird aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
und den beigefügten
Zeichnungen, die nur zur Veranschaulichung dienen und demgemäß für die Erfindung
nicht beschränkend
sind, vollständiger
zu verstehen sein.
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1 ist
ein Blockdiagramm einer Signalsende- und Empfangsvorrichtung gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 veranschaulicht
Zustände
von Signalen, wie sie über
eine in 1 dargestellte Signalübertragungsleitung übertragen
werden;
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3 ist
ein Blockdiagramm der in 1 dargestellten Treiberschaltung;
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4 zeigt
einen Signalübergangsdetektor
im in 3 dargestellten Signalübergang-Erkennungsteil;
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5 ist
ein Blockdiagramm der in 1 dargestellten Empfangsschaltung;
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6 veranschaulicht
eine Einzelheit der Signaleinstell- und -absendestufe im 5 dargestellten
Signalabsendeteil;
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7 zeigt
eine Treiberschaltung zur Übertragung
zweier Signale über
eine Signalübertragungsleitung
gemäß dem ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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8 veranschaulicht
den in 7 beispielhaft dargestellten Steuerschaltungsteil;
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9 veranschaulicht Übertragungssignalimpulse,
wie sie durch die in 7 dargestellte Treiberschaltung
auf der Signalübertragungsleitung
erzeugt werden;
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10 veranschaulicht
das Erzeugungsprinzip der in 9 dargestellten Übertragungssignalimpulse;
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11 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer Empfangsschaltung zum Empfangen zweier Signale über eine
Signalübertragungsleitung
und zum Wiederherstellen der zwei Signale gemäß der Erfindung;
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12 veranschaulicht
Einzelheiten eines in 11 beispielhaft dargestellten
Signalsteuerteils;
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13 veranschaulicht
Signalverläufe
für Ausgangssignale
jeweiliger Teile in den 7 und 11;
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14 zeigt
eine beispielhaft modifizierte Version des in 7 dargestellten
Signaltreiberteils;
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15 veranschaulicht Übertragungssignalimpulse,
wie sie durch den Signaltreiberteil in 14 auf einer
Signalübertragungsleitung
erzeugt werden;
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16 zeigt
eine beispielhaft modifizierte Version des in 7 dargestellten
Steuerschaltungsteils;
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17 zeigt
beispielhaft modifizierte Versionen des Signalvergleichsteils und
des Signalsteuerteils, wie in 11 dargestellt;
und
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18 zeigt
eine andere beispielhaft modifizierte Version des in 7 dargestellten
Steuerschaltungsteils.
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Es
wird nun im einzelnen auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung
Bezug genommen, wie sie in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht
sind.
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Gemäß 1 umfasst
eine Signalsende- und Empfangsvorrichtung für ein Leiterbahnsystem in einem Bauteil
mit mehreren Logikwerten gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung eine Treiberschaltung 1, eine Signalübertragungsleitung 2 und
eine Empfangsschaltung 3. Signale Si(1)–Si(N) sind voneinander verschiedene
Signale, die von einem ersten Funktionsblock (nicht dargestellt)
zu einem anderen Funktionsblock (nicht dargestellt) über interne
Signalleitungen Li(1)–Li(N)
in einer integrierten Schaltung zu übertragen sind. Die Treiberschaltung 1 empfängt die
Signale Si(1)–Si(N) über die
mehreren internen Signalleitungen Li(1)–Li(N) in einem Funktionsblock,
sie codiert die Signale Si(1)–Si(N),
und sie liefert die codierten Signale über die Signalübertragungsleitung 2.
Die Empfangsschaltung 3 decodiert die über die Signalübertragungsleitung 2 empfangenen
codierten Signale, stellt sie als Signale So(1)–So(N) in Zuständen wieder
her, die mit den Zuständen
der von der Treiberschaltung 1 empfangenen ursprünglichen
Signale Si(1)–Si(N) übereinstimmen,
und sie liefert die wiederhergestellten Signale So(1)–So(N) über mehrere
interne Signalleitungen Lo(1)–Lo(N)
an andere Funktionsblöcke
(nicht dargestellt).
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2 veranschaulicht
codierte Signale, wie sie über
die eine in 1 dargestellte Signalübertragungsleitung übertragen
werden. In der Treiberschaltung 1 werden N verschiedene
Signale zu 2N verschiedenen Signalpegeln
codiert, um über
die eine Signalübertragungsleitung 2 übertragen
zu werden. Die codierten Signale umfassen (2N – 1) Impulssignale
sowie ein Bezugsspannungssignal Vref. Wenn die Übertragung der Signale Si(1)–Si(N) nach
Empfang über
die mehreren inter nen Signalleitungen Li(1)–Li(N) in Betracht gezogen wird,
beträgt
die Anzahl möglicher
Signalübertragungskombinationen
in den internen Signalleitungen Li(1)–Li(N) 2N.
Z. B. hat die Anzahl von Fällen
von Signalübertragungskombinationen
bei drei internen Signalleitungen Li(1)–Li(3) den Wert 23(8),
wie es in der folgenden Tabelle 1 für Kombinationsfälle dargestellt
ist (1 bezeichnet ein Signal mit Übergang, während 0 ein Signal ohne Übergang
bezeichnet).
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In
der Treiberschaltung 1 des Ausführungsbeispiels der Erfindung
wird jeder dieser Fälle,
also der Fall 1 bis Fall 8 der Signalübergangskombinationen für die Signale
Si(1 –Si(3),
wie in der Tabelle 1 dargestellt, auf einen anderen Signalpegel
codiert und über
eine Signalübertragungsleitung 2 übertragen,
wobei einer dieser Fälle,
Fall 1 bis Fall 8, der Signalübergangskombinationen
der Signale Si(1)–Si(3)
als Signal mit dem Bezugsspannungspegel Vref verwendet wird (z.
B. der Fall, dass in keinem der Signale ein Übergang vorliegt). Außerdem wird
dafür gesorgt,
wie es in 2 dargestellt ist, dass jedes
der codierten Signale in Form eines Dreiecksimpulses bezüglich des
Bezugsspannungs-Signalpegels Vref schwingt, was es ermöglicht,
die Schwingungsbreite im Vergleich einer Spitze-Spitze-Schwingung
zu verringern, wie im Fall einer CMOS-Schaltung. Die Empfangsschaltung 3 beim
Ausführungsbeispiel
der Erfindung empfängt
codierte Signale in Form von Dreiecksimpulsen mit verschie denen
Signalpegeln, sie decodiert die codierten Signale zu einer Signalübergangskombination
entsprechend den Signalpegeln der codierten Signale und sie stellt
aus der Signalübergangskombination
die ursprünglichen
mehreren Signale wieder her.
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3 zeigt
das Gesamtblockdiagramm der Treiberschaltung, wie sie in der Vorrichtung
gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung verwendet wird. Diese Treiberschaltung 1 umfasst
einen Signalübergangs-Erkennungsteil 4,
einen Steuerschaltungsteil 5, einen Signaltreiberteil 6,
einen Bezugsspannung-Erzeugungsteil 7 und einen Schaltteil 8.
Der Signalübergang-Erkennungsteil 4 verfügt über eine
Anzahl von Signalübergangsdetektoren
(DTD), entsprechend der Anzahl der mehreren Signale Si(1)–Si(N),
wie sie über
die mehreren Signalleitungen Li(1)–Li(N) jeweils empfangen werden.
Jeder der Signalübergangsdetektoren DTD1–DTDN erfasst
den Übergang
eines Signals und liefert das Erkennungsergebnis als logisches Signal d(1)–d(N). Wie
es in 4 dargestellt ist, kann ein beispielhafter Signalübergangsdetektor
DTD eine Verzögerungsstufe 9 zum
Verzögern
eines Signals Si(N) und ein Exklusiv-ODER-Gatter 10 aufweisen,
das den aktuellen Zustand eines Signals und den vorigen Zustand
des in der Verzögerungsstufe 9 verzögerten Signals
einer Exklusiv-ODER-Verknüpfung unterzieht,
um das Operationsergebnis als Erkennungssignal d(N) zu liefern. Jeder
der Signalübergangsdetektoren
DTD1–DTDN
liefert entweder einen ersten Logikwert (z. B. den Logikwert 1),
wenn ein Übergang
des Signalpegels vorliegt, oder einen zweiten Logikwert (z. B. den
Logikwert 0), der die umgekehrte Logik zum ersten Logikwert hat,
wenn kein Signalübergang
vorliegt, um den Übergang
zu erkennen (in diesem Fall kann der erste Logikwert der logische
Pegel 0 sein, während
der zweite Logikwert der logische Pegel 1 ist). Der Steuerschaltungsteil 5 empfängt die
Erkennungssignale d(1)–d(N)
von den Signalübergangsdetektoren DTD1–DTDN im
Signalübergang-Erkennungsteil 4,
und er erzeugt 2N Codiersteuersignale entsprechend
der Anzahl möglicher
Kombinationen der Erkennungssignale d(1)–d(N). Die 2NCodiersteuersignale
verfügen über ein
Schaltsteuersignal chvdd und 2N – 1 Treibersteuersignale
u(1)–u(2N – 1).
Das Schaltsteuersignal chvdd, das ein vom Bezugsspannung-Erzeugungsteil 7 geliefertes
Signal für
die Schaltsteuerung der Bezugsspannung Vref ist, wobei es sich um
den Bezugspegel der Signalübertragungsleitung 2 handelt,
wird an die Schalteinrichtung 8 gegeben, um den Bezugspegel
Vref entweder an die Signalübertragungsleitung 2 anzulegen
oder sie von ihr zu trennen. Das Schaltsteuersignal chvdd steuert
die Schalteinrichtung 8 in solcher Weise, dass die Bezugsspannung
Vref an die Signalübertragungsleitung 2 angelegt wird,
wenn in keinem der Signale Si(1)–Si(N) als Ergebnis der Signalerkennung
im Signalübergang-Erkennungsteil 4 ein Übergang
vorliegt, d. h., wenn alle Erkennungssignale d(1)–d(N) vom
Signalübergang-Erkennungsteil
den Logikwert 0 haben. Im Gegensatz hierzu steuert das Schaltsteuersignal
chvdd dann, wenn auch nur in einem der Signale Si(1)–Si(N) als
Ergebnis der Signalerkennung im Signalübergang-Erkennungsteil 4 ein Übergang
vorliegt, d. h., wenn auch nur eines der Erkennungssignale d(1)–d(N) vom
Signalübergangsdetektor
den Wert 1 hat, die Schalteinrichtung 8 so, dass die Bezugsspannung
Vref nicht an die Signalübertragungsleitung 2 angelegt
wird. Die Treibersteuersignale u(1)–u(2N – 1) steuern
den Signaltreiberteil 6 in der nächsten Stufe; um die in 2 dargestellten
2N – 1
Impulse zu codieren. Der Signaltreiberteil 6 lädt oder
entlädt
die Signalübertragungsleitung 2 durch
einen Strom auf die Treibersteuersignale u(1)–u(2N – 1) hin,
um relevante Signalpegel unter den in 2 dargestellten
mehreren Signalpegeln zu erzeugen. D. h., dass bei der Erfindung
zum Betreiben der Signalübertragungsleitung 2 ein
Verfahren verwendet wird, bei dem diese auf die Bezugsspannung Vref
vorgeladen wird, um auf Masse entladen oder eine Treiberspannung
geladen zu werden, um die Übertragungsimpulse
zu erzeugen, wie es in 2 dargestellt ist.
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5 zeigt
das Gesamtblockdiagramm einer in der Vorrichtung des Ausführungsbeispiels
verwendeten Empfangsschaltung. Diese Empfangsschaltung umfasst einen
Signalvergleichsteil 11, einen Signalsteuerteil 12 und
einen Signalabsende-Schaltungsteil 13. Der Signalvergleichsteil 11 verfügt über mehrere
Komparatoren COM1–COM(2N – 1)
zum Empfangen eines Signals mit in 2 dargestellten
Signalpegeln über
die Signalübertragungsleitung 2 und
zum Bestimmen der Signalpegel, wobei Parameter eingestellt sind,
die einen benachbarten Impuls erkennen können, wie in 2 dargestellt.
Wenn über
die Signalübertragungsleitung 2 insgesamt
2N verschiedene Signalpegel, wie in 2 dargestellt,
empfangen werden, vergleicht der Signalvergleichsteil 11 die
Pegel des empfangenen Signals durch die 2N – 1 Komparatoren
und liefert Vergleichsergebnissignale k(1)–k(2N – 1). Der
Signalsteuerteil 12 decodiert die Vergleichsergebnissignale
k(1)–k(2N – 1)
vom Signalvergleichsteil 11 und liefert Impulssignale entsprechend
den im Signalübergang-Erkennungsteil
der Treiberschaltung 1 erfassten Erkennungssignale als
Decodiersignale km(1)–km(N).
Die Erkennungssignale von den Signalübergangsdetektoren können logische
Impulse 1 oder 0 sein, und die Decodiersignale können Impulse mit einem logischen
Pegel sein, der identisch mit dem des Erkennungssignals oder umgekehrt
zu ihm ist. Der Signalabsende-Schaltungsteil 13 enthält, um die
in der Treiberschaltung 1 empfangenen mehreren Signale
aus den Decodiersignalen km(1)–km(N)
wiederherzustellen, mehrere Signaleinstell- und -absendestufen SETF1–SETFN,
deren Anzahl der Anzahl der Decodiersignale km(1)–km(N) entspricht.
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6 zeigt
eine beispielhafte Signaleinstell- und -absendestufe in der Signalabsendeschaltung 13. Die
Signalein stell- und -absendestufe besteht aus einem asynchronen,
flankengetriggerten T-Flip-Flop mit einem Inverter zum Invertieren
des Pegels des Decodiersignals km(N) sowie einem Inverter 15 zum
Zurückinvertieren
des invertierten Signals vom Inverter 14 in den ursprünglichen
Signalpegel. Diese Inverter 14 und 15 sind in
Reihe geschaltet, um die Decodiersignale km(N) zu verzögern. Die
Signaleinstell- und -absendestufe umfasst ein Exklusiv-ODER-Gatter 16 zum
Empfangen des durch die Inverter 14 und 15 verzögerten Decodiersignals
km(N) sowie eines von einem D-Flip-Flop in einer Folgestufe zurückgeführten Signals,
um diese einer Exklusiv-ODER-Verknüpfung zu unterziehen, und ein
D-Flip-Flop 17, das mit dem Signal vom Exklusiv-ODER-Gatter 16 als
Datensignal und dem Decodiersignal km(N) vom Signalsteuerteil 12 als
Taktsignal arbeitet. Das Signal wird durch die zwei Inverter verzögert und
im D-Flip-Flop 17 zwischengespeichert, wenn ein Signalübergang
auf 0 vorliegt.
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Eine
Signalsende- und Empfangsvorrichtung zum Übertragen zweier über zwei
interne Signalleitungen empfangener Signale über eine Signalleitung wird
nachfolgend unter Bezugnahme auf spezielle Schaltungen beschrieben,
die Beispiele für
eine erfindungsgemäße Vorrichtung
sind.
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7 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
einer Treiberschaltung zum Übertragen
zweier über
zwei interne Leitungen in einem Funktionsblock einer integrierten
Schaltung empfangener Signale über
eine einzelne Signalübertragungsleitung.
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Gemäß 7 werden
zwei Signale, nämlich
ein erstes Signal Si(1) und ein zweites Signal Si(2), über interne
Signalleitungen Li(1) und Li(2) in einem Funktionsblock empfangen,
und die Signalübergangsdetektoren
DTD1 und DTD2 erkennen Übergänge der
Signale Si(1) und Si(2) und liefern ein erstes bzw. ein zweites Erkennungssignal
d(1) bzw. d(2) als Logik signale; dabei wird der Logikwert 1 verwendet,
wenn ein Signalübergang
vorliegt, während
der Logikwert 0 verwendet wird, wenn kein Signalübergang vorliegt. Der Steuerschaltungsteil 5 empfängt das
erste und zweite Erkennungssignal d(1) und d(2) vom Signalübergang-Erkennungsteil 4 und
erzeugt ein Schaltsignal chvdd und ein erstes bis drittes Treibersteuersignal
u(1), u(2) und u(3). Ein Ausführungsbeispiel
eines derartigen Steuerschaltungsteils ist in 8 dargestellt,
in der ein NAND-Gatter NAND1 das erste und zweite Erkennungssignal
d(1) und d(2) einer NAND-Verknüpfung
unterzieht, ein NAND-Gatter NAND2 das erste Erkennungssignal d(1)
und den Logikwert vom NAND-Gatter NAND1 einer NAND-Verknüpfung unterzieht,
um das zweite Treibersteuersignal u(2) zu erzeugen, wobei das zweite
Erkennungssignal d(2) unmittelbar als drittes Treibersteuersignal
u(3) geliefert wird, und ein Inverter INV6 invertiert das Ausgangssignal
des NAND-Operators NAND1, um das erste Treibersteuersignal u(1)
zu erzeugen. Außerdem
unterzieht ein NOR-Gatter das erste und zweite Erkennungssignal
d(1) und d(2) einer NDR-Verknüpfung,
das als Schaltsteuersignal chvdd an die Schalteinrichtung 8 geliefert
wird. Das vom Steuerschaltungsteil 5 erzeugte erste bis
dritte Treibersteuersignal u(1), u(2) und u(3) können durch die folgenden Booleanschen Gleichungen
wiedergegeben werden.
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Die
durch die vorstehenden Gleichungen wiedergegebene Logik des Steuerschaltungsteils 5 ist
ausführlicher
in der folgenden Tabelle 2 dargestellt.
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Wie
es aus der Tabelle 2 erkennbar ist, befindet sich das Schaltsteuersignal
chvdd nur dann auf dem Logikwert 1, wenn das erste und zweite Erkennungssignal
d(1) und d(2) beide den Logikwert 0 haben, d. h., wenn weder im
ersten noch im zweiten Signal Si(1) und Si(2) ein Signalübergang
vorliegt. In diesem Fall wird die Schalteinrichtung
8 geschaltet,
um die Bezugsspannung Vref auf die Signalübertragungsleitung
2 zu
geben. Das erste Treibersteuersignal u(1) hat nur dann den Logikwert
1, wenn sowohl das erste als auch das zweite Erkennungssignal d(1)
und d(2) den Logikwert 1 haben, d. h., wenn sowohl das erste als
auch das zweite Signal Si(1) und Si(2) einen Signalübergang
aufweisen. Das zweite Treibersteuersignal u(2) befindet sich dann
auf dem Logikwert 1, wenn sich vom ersten und zweiten Erkennungssignal
d(1) und d(2) nur das erste Erkennungssignal d(1) auf dem Logikwert
1 befindet, d. h., nur dann, wenn nur im ersten Signal ein Signalübergang
vorliegt. Das dritte Treibersteuersignal u(3) hat denselben Logikwert
wie. das zweite Erkennungssignal d(2). Der Signaltreiberteil
6 umfasst
einen ersten bis dritten Treibertransistor MN1, MP1 und MN2. Der
erste Treibertransistor MN1 ist ein NMOS-Transistor mit einem Gate,
das elektrisch mit einem Ausgangsanschluss für das erste Treibersteuersignal
u(1) am Steuerschaltungsteil
5 verbunden ist, einer geerdeten
Source und einem Drain, der elektrisch mit der Signalübertragungsleitung
2 verbunden
ist. Der erste Treibertransistor MN1 wird bei Empfang des ersten
Treibersteuersignals u(1) vom Logikwert 1 vom Steuerschaltungsteil
5 leitend,
um für
einen Entladungsstrom von der Signalübertragungsleitung
2 auf
Masse zu sorgen. Der zweite Treibertransistor MP1 ist ein PMOS-Transistor
mit einem Gate, das elektrisch mit einem Ausgangsanschluss für das zweite
Treibersteuersignal am Steuerschaltungsteil
5 verbunden
ist, einem Drain, der elektrisch mit der Signalübertragungsleitung
2 verbunden
ist, und einer mit einer Spannungsquelle Vdd verbundenen Source.
Der zweite Treibertransistor MP1 wird bei Empfang des zweiten Treibersteuersignals
u(2) mit dem Logikwert 0 vom Steuerschaltungsteil
5 leitend,
um für
einen Ladestrom von der Spannungsversorgung Vdd zur Signalübertragungsleitung
2 zu
sorgen. Der dritte Treibertransistor MN2 ist ein NMOS-Transistor
mit einem Gate, das elektrisch mit einem Ausgangsanschluss für das dritte
Treibersteuersignal u(3) am Steuerschaltungsteil
5 verbunden
ist, einem elektrisch mit der Signalübertragungsleitung
2 verbundenen
Drain sowie einer geerdeten Source. Der dritte Treibertransistor
MN2 wird bei Empfang des dritten Treibersteuersignals u(3) mit dem
Logikwert 1 vom Steuerschaltungsteil
5 leitend, um für einen
Entladestrom von der Signalübertragungsleitung
2 nach Masse
zu sorgen. Die folgende Tabelle 2 zeigt die Signalzuordnung entsprechend
der vorstehend beschriebenen Funktion des Signaltreiberteils
6. Tabelle
3
- * "Nein" bezeichnet fehlenden
Signalübergang,
und "ja" bezeichnet einen
Signalübergang.
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Wie
es aus der Tabelle 3 erkennbar ist, wird die Bezugsspannung Vref
an die Signalübertragungsleitung 2 angelegt,
wenn weder im ersten noch im zweiten Signal Si(1) und Si(2) ein Übergang
vorliegt, in welchem Fall die Schalteinrichtung leitend ist und
der erste bis dritte Treibertransistor MN1, MP1 und MN2 gesperrt
sind. Wenn nur im zweiten Signal Si(2) ein Signalübergang
auftritt, in welchem Fall die Schalteinrichtung 8 gesperrt
ist und nur der dritte Treibertransistor MN2 leitet, werden Dreiecksimpulse,
die geringfügig
kleiner als die Bezugsspannung Vref sind und den in 9 dargestellten
Signalverlauf sig_c aufweisen, an die Signalübertragungsleitung 2 gegeben.
Wenn nur im ersten Signal Si(1) ein Signalübergang vorliegt, in welchem Fall
die Schalteinrichtung 8 gesperrt ist und nur der zweite
Treibertransistor MP1 leitet, werden Dreiecksimpulse über der
Bezugsspannung Vref, die den in 9 dargestellten
Signalverlauf sig_b aufweisen, auf die Signalübertragungsleitung 2 gegeben.
Wenn sowohl das erste als auch das zweite Signal Si(1) und Si(2)
einen Signalübergang
aufweisen, in welchem Fall die Schalteinrichtung 8 gesperrt
ist und nur der erste und dritte Treibertransistor MN1 und MN2 leitend
sind, werden Dreiecks impulse, die viel niedriger als die Bezugsspannung
Vref sind, mit dem in 9 dargestellten Signalverlauf
sig_a, auf die Signalübertragungsleitung 2 gegeben.
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Wie
es für
diese Treiberschaltung erkennbar ist, die zwei Signale, wie sie über zwei
interne Signalübertragungsleitungen
in einem Funktionsblock einer integrierten Schaltung geliefert werden, über eine
Signalübertragungsleitung überträgt, wie
unter Bezugnahme auf die 7–9 erläutert, können die
mehreren Signale mit verschiedenen Signalpegeln über die eine Signalübertragungsleitung übertragen
werden, wenn die mehreren über
mehrere Signalleitungen empfangenen Signale hinsichtlich aller möglichen
Signalübergangskombinationen
codiert werden.
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Da
bei der Erfindung, wie durch 10 veranschaulicht,
der Signalübergang-Erkennungsteil
einen Übergang
in einem Signal (Si, wie durch eine gestrichelte Linie dargestellt)
als momentanen Impuls P1 erfasst, und ein Signal sig unter Verwendung
dieses Impulses überträgt, kommt
das Signal in normalem Zustand zurück. Daher kann die Schwingungsbreite
des Signals unter die Hälfte
derjenigen bei einer bekannten Treiberschaltung verringert werden,
mit einer Verringerung der Zeitperiode, die dazu erforderlich ist,
dass das Signal ansteigt und abfällt,
was die Anwendung bei einer schnellen Schaltung ermöglicht.
Außerdem
erleichtert die Übertragung
eines Signals Si in Form eines Impulses mit einer Breite, die kleiner
als das 0,5-fache der Frequenz des Signals auf Grundlage der erfassten Übergangszustände des
Signals ist, eine deutliche Verringerung des Energieverbrauchs im
Vergleich mit einem Signalübertragungsverfahren,
bei dem der Signalpegel zwischen einer Treiberspannung Vdd und Masse
geändert
wird.
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Bei
der Erfindung werden Signale dadurch übertragen, dass eine Signalübertragungsleitung 2 auf
eine Bezugsspannung Vref (ungefähr
1/2 der Systemversorgungsspannung Vdd) vorgeladen wird, mittels
des Signalübergang-Erkennungsteils
Impulse erzeugt werden, wenn in den Signalen Si(1)–Si(N) Übergänge auftreten,
und Signale mit geringer Breite auf die Signalübertragungsleitung 2 gegeben
werden. Dies kann dadurch möglich
gemacht werden, dass der Vorladepfad und der Entladepfad angeschlossen
und abgetrennt werden. Jedoch kann das Signal in der Empfangsschaltung
bei einer langen Signalübertragungsleitung
nicht durch einen Differenzverstärker
erfasst werden, da Energie bei der Erfindung nur momentan geliefert
wird, was zu starker Signalschwächung
in der Signalübertragungsleitung
führt.
In diesem Fall wird die Dauer der im Signalübergang-Erkennungsteil erzeugten
Impulse abhängig
von der Signalübertragungsleitung
eingestellt.
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Bei
der erfindungsgemäßen Treiberschaltung 1 wird
die Bezugsspannung Vref unter Verwendung eines Übertragungstors als Schalteinrichtung 8 auf
die Signalübertragungsleitung 2 gegeben
oder von ihr abgetrennt. Wenn in keinem der Signale Si(1)–Si(N) ein
Signalübergang
vorliegt, befinden sich die Signalerkennunssignale d(1)–d(N) vom
Signalübergang-Erkennungsteil 4 z.
B. auf dem Logikwert 0, und das Schaltsteuersignal chvdd vom Steuerschaltungsteil 5 befindet
sich z. B. auf dem Logikwert 1, um die Signalübertragungsleitung 2 durch
die Schalteinrichtung 8 auf die Bezugsspannung Vref zu
klemmen. Im Gegensatz hierzu befinden sich, wenn in den Signalen
Si(1)–Si(N)
Signalübergänge auftreten,
die Signalerkennungssignale d(1)–d(N) vom Signalübergang-Erkennungsteil 4 z.
B. auf dem Logikwert 1, wie der in 10 dargestellte
Impuls P1, und das Schaltsteuersignal chvdd vom Steuerschaltungsteil 5 befindet
sich z. B. auf dem Logikwert 0, und das Signal wird vom Signaltreiberteil 6 für eine Zeitperiode,
die der Übergangszeitperiode
TDTD der Signale Si(1)–Si(N)
entspricht, geliefert, was es ermöglicht, die Signalübertragungsleitung 2 momentan
auf ein Signal hin zu laden oder zu entladen, das einen Impuls vom
Signaltreiberteil 6 bildet (10 veranschaulicht
einen Signalimpuls sig zu einem übertragenen
Datenwert, wie von der Signalübertragungsleitung
auf einen Entladevorgang derselben hin empfangen). Die Form und
die Spitzenspannung (Va, Vb und Vc in 9) des an
die Signalübertragungsleitung 2 angelegten
Signalimpulses sig hängen
von der Anlegedauer, d. h. TDTD, und der Größe der Treibertransistoren
im Signaltreiberteil 6 ab. Nach Verstreichen einer Zeit
bis zu TDTD wird die Bezugsspannung Vref über die Schalteinrichtung 8 geliefert,
bis der Pegel der Signalübertragungsleitung 2 stabilisiert
ist. Die Schlusszeitperiode des in 10 dargestellten
Signalimpulses sig hängt
von der Größe des Übertragungstors
als Schalteinrichtung und dem Stromliefervermögen des Bezugsspannung-Erzeugungsteils ab,
der die Bezugsspannung Vref erzeugt.
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11 veranschaulicht
ein Ausführungsbeispiel
der Empfangsschaltung, die der in 7 dargestellten
Treiberschaltung entspricht, die dazu dient, zwei Signale zu empfangen.
Im Signalvergleichsteil 11 wird über die Signalübertragungsleitung 2 das
Signal sig empfangen. Der Signalvergleichsteil 11 erfasst
einen Impuls des Signals unter Verwendung dreier Vergleichspfade
für das
Signal sig. Ein erster Vergleichspfad verfügt über zwei Inverter INV1 und
INV2, ein zweiter Vergleichspfad verfügt über einen Differenzverstärker D_AMP und
zwei Inverter INV3 und INV4, und ein dritter Vergleichspfad verfügt über einen
Differenzverstärker
D_AMP und einen Inverter INV5. Die Differenzverstärker erhalten
an einem ihrer Eingänge
die Bezugsspannung. Der logische Schwellenwert des Inverters INV1
im ersten Vergleichspfad ist auf einen Wert über Va, wie in 9 dargestellt,
eingestellt, jedoch unter Vb. Der Inverter INV1 liefert, wenn er über die
Signalübertragungsleitung 2 ein
Signal emp fängt,
das viel niedriger als die Bezugsspannung Vref ist, wie das in 9 dargestellte
Signal sig_a, im ersten Vergleichspfad einen Logikwert 1, um den
invertierten Logikwert 0 als Ausgangssignal k(2) über den
Inverter INV2 an den Signalsteuerteil 12 zu geben. Bei
Empfang der Signale sig_b und sig_c wird, da der Inverter INV1 im
ersten Vergleichspfad den Logikwert 0 liefert, der Logikwert 1 als
Ausgangssignal k(2) an den Signalsteuerteil 12 geliefert.
Der logische Schwellenwert des Inverters INV3 im zweiten Vergleichspfad ist
auf einen niedrigen Wert eingestellt. Im zweiten Vergleichspfad
liefert der Inverter INV3 bei Empfang der Signale sig_a und sig_c,
wie in 9 dargestellt, über die Signalübertragungsleitung 2 den
Logikwert 1, wenn das Ausgangssignal des Differenzverstärkers D_AMP
auf den niedrigen Pegel fällt,
um über
den Inverter INV4 den invertierten Logikwert 0 als Ausgangssignal
k(3) an den Signalsteuerteil 12 zu geben. Andererseits
liefert der Inverter INV3 bei Empfang des Signals sig_b im zweiten
Vergleichspfad den Logikwert 0, wenn das Ausgangssignal des Differenzverstärkers D_AMP
auf den hohen Pegel steigt, um über
den Inverter INV4 den invertierten Logikwert 1 als Ausgangssignal
k(3) an den Signalsteuerteil 12 zu geben. Die logische
Schwellenspannung des Inverters INVS im dritten Vergleichspfad ist
auf einen hohen Wert eingestellt. Im dritten Vergleichspfad liefert
der Inverter INVS bei Empfang der Signale sig_a und sig_c, wie in 9 dargestellt, über die
Signalübertragungsleitung 2 den
Logikwert 1 als Ausgangssignal k(3) an den Signalsteuerteil 12,
wenn das Ausgangssignal des Differenzverstärkers D_AMP auf niedrigen Pegel
fällt,
und andererseits liefert der Inverter INV5 bei Empfang des Signals
sig_b den Logikwert 0 als Ausgangssignal k(3) an den Signalsteuerteil 12,
wenn das Ausgangssignal des Differenzverstärkers D_AMP auf hohen Pegel
steigt.
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So
kann der Signalvergleichsteil über
die drei Vergleichs pfade auf einfache Weise den Zustand eines Signals
bestimmen, was in der folgenden Tabelle 4 zusammengefasst ist. Tabelle
4
- * "Nein" bezeichnet fehlenden
Signalübergang,
und "ja" bezeichnet einen
Signalübergang.
-
Der
Signalsteuerteil 12 empfängt die Signale k(1), k(2)
und k(3) vom Signalvergleichsteil 11 und unterzieht sie
einer Logikoperation, um Signalübergänge (Logikzustände, die
identisch mit denen von der Signalübergangsdetektoren DTD gelieferten
Signale sind), der von der Treiberschaltung 1 empfangenen
Signale Si(1) und Si(2) zu decodieren. D. h., dass, gemäß der Tabelle
4, das Signal sig_a in 9 ein Signal ist, das erzeugt wird,
wenn in beiden Signalen Si(1) und Si(2) ein Signalübergang
vorliegt, was bewirkt, dass beide Signale von den Signalübergangsdetektoren
DTD1 und DTD2 den Logikwert 1 einnehmen; das Signal sig_b in 9 ein Signal
ist, wie es erzeugt wird, wenn nur im Signal Si(1) ein Signalübergang
vorliegt, was bewirkt, dass nur das Signal vom Signalübergangsdetektor
DTD1 den Logikwert 1 hat, und das Signal sig_c in 9 ein
Signal ist, das erzeugt wird, wenn nur das Signal Si(2) einen Signalübergang
aufweist, was bewirkt, dass nur das Signal vom Signalübergangsdetektor
DTD2 den Logikwert 1 hat. Diese ausgegebenen Logikzustände km(1)
und km(2) des Signalsteuerteils 12 sind dergestalt, wie
es in der Tabelle 4 angegeben ist. Ein beispielhafter Signalsteuerteil 12,
durch den ein derartiges logisches Ausgangssignal mittels zweier
NAND-Gatter erzeugt werden kann, ist in 12 dargestellt.
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Der
Signalabsende-Schaltungsteil 13 kann zwei Signaleinstell-
und -absendestufen enthalten, wie in 6 dargestellt,
und zwar jeweils zum Empfangen eines Signals km(1) und km(2) vom
Signalsteuerteil 12, und zum Wiederherstellen der von der
Treiberschaltung 1 empfangenen Signale Si(1) und Si(2),
wobei das Signal km(N) so beschaffen ist, dass es als Taktsignal
an das D-Flip-Flop 17 geliefert wird, durch die Inverter 14 und 15 verzögert wird,
einer Exklusiv-ODER-Verknüpfung
mit dem Signal vom D-Flip-Flop 17 unterzogen wird und als
Datensignal für
das D-Flip-Flop 17 an dieses geliefert wird, wobei dieses
D-Flip-Flop 17 so ausgebildet ist, dass es den empfangenen
Datenwert bei der fallenden Flanke des als Taktsignal empfangenen Signals
km(N) einspeichert. Wenn z. B. das D-Flip-Flop 17 in einem
Zustand, in dem es ein Signal vom Logikwert 0 liefert, einen Impuls
vom logischen Pegel 1 als Signal km empfängt, verzögern die Inverter 14 und 15 den
Logikwert 1, und das Signal km fällt
auf den Logikwert 0, während
der am D-Flip-Flop empfangene Datenwert den Logikwert 1 hat, was
bewirkt, dass das D-Flip-Flop 17 den Logikwert 1 einspeichert.
Danach speichert das D-Flip-Flop
den Logikwert 0 ein, wenn ein impuls vom Logikwert 1 als Signal
km empfangen wird, wobei das Signal km in einem Zustand auf den
Logikwert 0 fällt,
in dem ein an das D-Flip-Flop
gelieferter Datenwert den Logikwert 0 hat. Daher kippt jede der
Signaleinstell- und Absendestufen im Signalabsendeteil 13 den
Ausgangszustand auf den Impuls des Signals km(1) und km(2) vom Signalsteuerteil 2 hin
und her. Wenn die Impulse der Signale km(1) und km(2) vom Signalsteuerteil 12 identisch
mit den erfassten Signalverläufen
vom Signalübergang-Erfassungsteil 4 sind,
gibt die Signalabsendestufe 13 Signale aus, die identisch
mit den von der Treiberschaltung 1 empfangenen Signalen
Si(1) und Si(2) sind.
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13 veranschaulicht
die zeitliche Lage von Signalen in verschiedenen Teilen der Treiberschaltung und
der Empfangsschaltung zum Senden und Empfangen zweier Signale über eine
Signalübertragungsleitung,
wie oben erläutert.
Die Signale Si(1) und Si(2) sind von der Treiberschaltung 1 empfangene
Signale, und d(1) und d(2) sind Signale vom Signalübergang-Erkennungsteil 4.
Sig ist ein in der Treiberschaltung codiertes Signal, das über die Übertragungsleitung übertragen
wird, und km(1) und km(2) sind im Signalsteuerteil 12 in der
Empfangsschaltung decodierte Signale, die Signalverläufe aufweisen,
die identisch mit denen der Signale sind, wie sie vom Signalübergang-Erkennungsteil 4 in
der Treiberschaltung geliefert werden. So(1) und So(2) sind Signale
vom Signalabsende-Schaltungsteil 13 mit wiederhergestellten
Signalverläufen,
die identisch mit denen der von der Treiberschaltung empfangenen
Signale Si(1) und Si(2) sind.
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Der
Signaltreiberteil
6 in der Treiberschaltung
1,
wie in Verbindung mit
7 erläutert, kann ein System aufweisen,
wie es in
14 dargestellt ist. In diesem
Fall wird das Signal sig_a',
wie in
15 dargestellt, auf der Signalübertragungsleitung
geliefert, wenn in beiden Signalen Si(1) und Si(2) ein Signalübergang
vorliegt, sig_b' wird
auf der Signalübertragungsleitung
geliefert, wenn nur das Signal Si(1) einen Signalübergang zeigt;
und sig_c' wird
auf der Signalübertragungsleitung
geliefert, wenn nur das Signal Si(2) einen Signalübergang
aufweist. In
16 ist ein System des Steuerschaltungsteils
zum Liefern derartiger Signale dargestellt. Die Signalzuordnung
in diesem Fall ist durch die folgende Tabelle 5 veranschaulicht. Tabelle
5
- * "Nein" bezeichnet fehlenden
Signalübergang,
und "ja" bezeichnet einen
Signalübergang.
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Der
Signalvergleichsteil
11 in der Empfangsschaltung
3 kann
ein System aufweisen, wie es in
17 dargestellt
ist, um die in
15 dargestellten Signale zu
verarbeiten, wobei der Unterschied gegenüber dem in
11 dargestellten
Signalvergleichsteil darin liegt, dass der erste Vergleichspfad
nur mit einem Inverter INV1' versehen
ist, dessen logische Schwellenspannung sehr viel höher als
Vc' und niedriger
als Va', wie in
15 dargestellt,
eingestellt ist. Die Signalzuordnung in diesem Fall ist durch die
folgende Tabelle 6 veranschaulicht. Tabelle
6
- * "Nein" bezeichnet fehlenden
Signalübergang,
und "ja" bezeichnet einen
Signalübergang.
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Obwohl
die Erfindung für
den Fall erläutert
wurde, dass jeder der Signalübergangsdetektoren
DTD im Signalübergang-Erkennungsteil
beim obengenannten Ausführungsbeispiel
einen Impuls vom Logikwert 1 erzeugt, wenn ein Signalübergang
erkannt wird, kann statt dessen der Logikwert 0 erzeugt werden.
Wenn dies auf die in den
7 und
14 dargestellte
Treiberschaltung angewandt wird, wobei nur das System des Steuerschaltungsteils
geändert
wird, ergibt sich ein Schaltbild für den Steuerschaltungsteil,
bei Anwendung auf
14, wie es in
18 dargestellt
ist. Die Signalzuordnung im Fall der Verwendung des in
18 dargestellten
Systems ist durch die folgende Tabelle 7 veranschaulicht. Tabelle
7
- * "Nein" bezeichnet fehlenden
Signalübergang,
und "ja" bezeichnet einen
Signalübergang.
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Zu
diesem Zweck werden Signale, die mit den in 1 dargestellten
Impulsen identisch sind, an die Signalübertragungsleitung gegeben,
und die Empfangsschaltung kann mit einem Signalvergleichsteil und
einem Signalsteuerteil versehen sein, wie in 17 dargestellt.
Die Signallogik in der Empfangsschaltung ist identisch mit der in
der Tabelle 4 dargestellten.
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Wie
erläutert,
kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
das Schaltungsdesign im Vergleich mit einer bekannten Logikschaltung
mit mehreren Logikwerten dadurch vereinfachen, dass nur eine Treiberschaltung und
eine Empfangsschaltung verbessert werden, die eine Verbindung zwischen
Funktionsblöcken
in einer integrierten Schaltung herstellen. Die durch die Verbesserung
der Signalsende- und Empfangsvorrichtung erleichterte Verringerung
an Signalübertragungsleitungen,
was nur mit einer geringfügigen
Vergrößerung der Fläche integrierter
Schaltungen einhergeht, erlaubt eine Verringerung der Gesamtfläche der
integrierten Schaltungen. Die Verringerung der Leiterbahnschichten
im Vergleich mit bekannten Leiterbahnschichten für mehrere Logikwert ist ein
Verfahren zum Erzielen hoher Packungsdichte von Bauelementen und
zur Vereinfachung des Herstellprozesses.
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Die
kleinere Schwingungsbreite eines Übertragungssignals mit kürzeren Anstiegs-
und Abfallperioden des Signals ermöglicht die Anwendung bei einer
mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Schaltung. Die Übertragung
von Signalen mit Dreiecksimpulsen mit kleiner Bandbreite auf Grundlage
erkannter Übergangszustände von
Signalen kann den Energieverbrauch im Vergleich bei bekannter Signalübertragung,
bei der Energie kontinuierlich zugeführt wird, deutlich verringern.