DE19817485A1 - Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators sowie Gasgenerator - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators sowie GasgeneratorInfo
- Publication number
- DE19817485A1 DE19817485A1 DE1998117485 DE19817485A DE19817485A1 DE 19817485 A1 DE19817485 A1 DE 19817485A1 DE 1998117485 DE1998117485 DE 1998117485 DE 19817485 A DE19817485 A DE 19817485A DE 19817485 A1 DE19817485 A1 DE 19817485A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- hollow body
- gas generator
- filter
- housing part
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/26—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow
- B60R21/264—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic
- B60R21/2644—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic using only solid reacting substances, e.g. pellets, powder
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/26—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow
- B60R21/263—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using a variable source, e.g. plural stage or controlled output
- B60R2021/2633—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using a variable source, e.g. plural stage or controlled output with a plurality of inflation levels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/26—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow
- B60R21/264—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic
- B60R21/2644—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic using only solid reacting substances, e.g. pellets, powder
- B60R2021/2648—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow using instantaneous generation of gas, e.g. pyrotechnic using only solid reacting substances, e.g. pellets, powder comprising a plurality of combustion chambers or sub-chambers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Bags (AREA)
Abstract
Ein Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators hat ein aus mehreren Gehäuseteilen (3, 5) zusammengesetztes Gehäuse, das in seinem Inneren eine Kammer (13) begrenzt. In diese Kammer ist Treibstoff (15) und/oder eine Verdämmung (17) und/oder ein Filter (19) eingesetzt. Zur Herstellung wird ein Gehäuseteil (3) zu einem topfförmigen Hohlkörper spanlos kaltverformt. In den Hohlkörper wird die Verdämmung (17) und/oder das Filter (19) und/oder Treibstoff (15) eingesetzt bzw. eingefüllt. Anschließend wird die noch teilweise offene Seite durch spanloses Kaltverformen des Gehäuseteils (3) weiter oder ganz geschlossen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Gasge
nerators, insbesondere eines Gasgenerators für ein Fahrzeuginsassen-
Rückhaltesystem, mit wenigstens einem Gehäuse, das aus mehreren
Gehäuseteilen besteht und in seinem Inneren wenigstens eine Kammer
aufweist, welche von wenigstens einem der Gehäuseteile begrenzt ist und
in der Treibstoff und/oder eine Verdämmung und/oder ein Filter
vorhanden ist.
Ferner betrifft die Erfindung einen Gasgenerator, insbesondere für
ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem.
Der erfindungsgemäße Gasgenerator hat ein Gehäuse, das aus mehreren
Gehäuseteilen besteht, wobei wenigstens ein Gehäuseteil einen einstückig
hergestellten Hohlkörper bildet, der eine Filter- und/oder Brennkammer
begrenzt. In die Filter- und/oder Brennkammer ist wenigstens ein Filter
und/oder eine Verdämmung oder ein geschlossener, mit Treibstoff gefüllter
Behälter eingesetzt. Die Befüllöffnung ist mittels eines Deckels
verschlossen.
Ein aus der DE 28 24 701 A1 bekannter Gasgenerator weist eine
Gehäuseschale auf, die eine rotationssymmetrische Gestalt hat und im
Querschnitt s-förmig ist. Die Gehäuseschale wird durch Kaltverformen
spanlos hergestellt. An der Gehäuseschale werden zahlreiche andere
Gehäuseteile durch Schweißen angebracht, bis schließlich eine Kammer
entsteht, in der Brennstoff untergebracht ist. An die Gehäuseschale
schließt sich auch eine Filterkammer an, die durch Anschweißen von
weiteren Gehäuseteilen an die Gehäuseschale gebildet ist.
Die Erfindung schafft ein Verfahren zum Herstellen eines
Gasgenerators, bei dem die Herstellung des Gehäuses kostengünstiger ist
als bei bekannten Verfahren, bei welchen eine spanende Bearbeitung vor
dem Verbinden der einzelnen Gehäuseteile notwendig ist. Das
erfindungsgemäße Verfahren ist durch folgende Schritte gekennzeichnet:
- a) ein Gehäuseteil wird spanlos zu einem Hohlkörper kaltverformt, der wenigstens eine teilweise offene Seite hat,
- b) in den Hohlkörper wird die Verdämmung und/oder das Filter und/oder Teibstoff eingesetzt bzw. eingefüllt, und
- c) die teilweise offene Seite des Hohlkörpers wird durch spanloses Kaltverformen des Gehäuseteils weiter oder ganz geschlossen. Während bei den bisherigen Verfahren ein großer Deckel notwendig war, um den Hohlkörper zu schließen, wird beim erfindungsgemäßen Verfahren nach dem Einsetzen von Teilen in den Hohlkörper noch eine Kaltverformung durchgeführt, durch die der Hohlkörper wenigstens teilweise geschlossen wird. Dadurch werden auch die in den Hohlkörper eingebrachten Teile positioniert. Sollte noch ein kleiner Deckel zum Schließen des Hohlkörpers notwendig sein, so kann das fast geschlossene Gehäuseteil problemlos transportiert werden, denn es ist so weit geschlossen, daß die eingebrachten Teile nicht mehr herausfallen können. Eine spanende Nachbearbeitung ist beim erfindungsgemäßen Verfahren nicht mehr notwendig. Die Anzahl der Gehäuseteile kann durch das erfindungsgemäße Verfahren ebenso wie die Anzahl der Fertigungsschritte verringert werden.
Das zum Hohlkörper umgeformte Gehäuseteil kann das Außengehäuse des
Gasgenerators wenigstens zum Teil oder zum Beispiel auch ein Innengehäuse
bilden, das in das Außengehäuse eingesetzt wird.
Wenn die offene Seite des zum Hohlkörper geformten Gehäuseteils
nicht ganz geschlossen wird, ist ein Deckel notwendig, der an dem
Hohlkörper angebracht wird und die offene Seite verschließt. Das
Anbringen des Deckels erfolgt vorzugsweise durch Schweißen. Im Deckel
kann auch ein Zünder angebracht sein.
Der Hohlkörper kann eine Brennkammer bilden, wobei vor dem Einfüllen
des Treibstoffs und vor dem weiteren Umformen des Hohlkörpers eine
Verdämmung eingebracht wird.
Die Verdämmung dient dazu, den später einzufüllenden Treibstoff
hermetisch dicht von der Umgebung abzuschließen sowie nach dem Zünden des
Treibstoffs einen schnelleren Druckaufbau in der Brennkammer zu
erreichen.
Darüber hinaus kann der Hohlkörper auch als Filterkammer dienen, in
die vor dem weiteren Umformen ein Filter eingesetzt ist.
Ferner ist es möglich, daß das Filter gleich in die Brennkammer
eingebracht wird, so daß keine separate Filterkammer mehr zwingend
notwendig ist. Damit läßt sich die Anzahl der Kammern und auch die Anzahl
der Trennwände zwischen den Kammern verringern.
Die Schritte a) und c), in denen eine Kaltverformung stattfindet,
können mittels eines Tiefzieh- oder Fließpreßverfahrens durchgeführt
werden.
Der erfindungsgemäße Gasgenerator, der sich durch einen einfachen
Aufbau und wenig Gehäuseteile auszeichnet und bei dem keine spanende
Nachbearbeitung an den Gehäuseteilen erforderlich ist, ist dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abmaße des Filters und/oder der Verdämmung und/oder
des Behälters im Verhältnis zu den Abmaßen der Befüllöffnung so gewählt
sind, daß der Filter, die Verdämmung und/oder der Behälter nicht durch
die offene Befüllöffnung wieder herausgezogen werden können. Dadurch wird
nach dem Einsetzen einer oder mehrerer dieser Teile in den Hohlkörper
bereits eine Positionierung des oder der Teile ermöglicht. Das Handling
des Hohlkörpers zu weiteren Verarbeitungsstationen (zum Beispiel zur
weiteren Befüllung, zum Schließen des Hohlkörpers und zum Anbringen von
weiteren Gehäuseteilen) wird dadurch vereinfacht. Aufgrund der nicht mehr
notwendigen spanenden Nachbearbeitung und aufgrund der vorgenommenen
Kaltverformung kann die Festigkeit der Gehäuseteile im Vergleich zu
spanend bearbeiteten oder nur aus Einzelteilen zusammengeschweißten
Gehäusen gesteigert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung und aus den nachfolgenden Zeichnungen, auf die
Bezug genommen wird.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Gasgenerator nach der Erfindung
gemäß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 und 3 einen Querschnitt durch den in Fig. 1 gezeigten
Gasgenerator in zwei nacheinander folgenden Herstellungsschritten,
Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Gasgenerator nach der Erfindung
gemäß einer zweiten Ausführungsform mit einer separaten Brennkammer,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines
Gasgenerators, bei dem die die Filterkammer bildenden Gehäuseteile
kaltverformt worden sind, und
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine vierte Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Gasgenerators, der zweistufig ausgebildet ist.
In Fig. 1 ist ein Gasgenerator für ein Fahrzeuginsassen-
Rückhaltesystem gezeigt. Der Gasgenerator hat ein Gehäuse, das auch das
Außengehäuse bildet. Das Gehäuse besteht aus zwei Gehäuseteilen, nämlich
einem Gehäuseteil 3, das einen zylindrischen, nach unten offenen
Hohlkörper bildet, und einem Deckel 5. Der Deckel 5 schließt die
Befüllöffnung 7 der offenen Seite 9 des Gehäuseteils 3. Am Deckel 5 ist
schon vor dessen Fixieren am Gehäuseteil 3 ein Zünder 11 angebracht. Der
Gasgenerator hat in seinem Inneren nur eine Kammer, die die Brennkammer 13
bildet. Mit 15 ist der pyrotechnische Treibstoff, der in Tablettenform
vorliegt, bezeichnet. Eine Verdämmung 17 in Form einer selbstklebenden
Metallfolie ist an der Innenseite des Gehäuseteils 3 vor Ausströmöff
nungen 21 angebracht. Zwischen der Verdämmung 17 und dem Treibstoff 15
ist ein ringförmiges Filter 19 im Gehäuseteil 3 fixiert.
Der gezeigte Gasgenerator ist sehr einfach aufgebaut und besteht aus
wenigen Teilen, was seine Herstellung billig macht.
Die Herstellung des in Fig. 1 gezeigten Gasgenerators wird anhand
der Fig. 2 und 3 erläutert. Das Gehäuseteil 3 ist ein spanlos zu einem
Hohlkörper kaltverformtes Blechteil. Vor oder auch nach dem ersten
Kaltverformungsschritt, der das Blech zu der in Fig. 2 skizzierten
Gestalt verformt, werden die Ausströmöffnungen 21 gefertigt (zum Beispiel
durch Stanzen). Nachdem das Gehäuseteil 3 spanlos durch ein Tiefzieh
verfahren in die in Fig. 2 skizzierte topfförmige Gestalt mit einer
offenen Seite 9 gebracht worden ist, werden das Filter 19 und die
Verdämmung 17 über die offene Seite 9 in den Hohlkörper eingebracht und
in diesem fixiert. Anschließend wird die offene Seite 9 des Gehäuseteils
3 durch Kaltumformen teilweise geschlossen. Es ergibt sich die in Fig. 3
gezeigte Gestalt des Gehäuseteils 3. Über die Befüllöffnung 7 wird der
Treibstoff 15 in die Brennkammer 13 eingebracht. Anschließend wird der
Deckel 5 mit daran fixiertem Zünder 11 aufgesetzt und mit dem Gehäuseteil
3 gasdicht und druckbeständig verschweißt.
Bei den nachfolgenden Ausgestaltungen des Gasgenerators werden die
einander entsprechenden Teile mit einem jeweils um 100 erhöhten
Bezugszeichen versehen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind zwei Gehäuse
vorgesehen, nämlich ein Außengehäuse 101 und ein Innengehäuse 131. Das
Innengehäuse 131 besteht aus einem Gehäuseteil 133 in Form eines
Hohlkörpers, wie er in den Fig. 1 bis 3 gezeigt war, und einem Deckel
105, welcher an dem Gehäuseteil 133 angeschweißt ist. Das Innere des
Innengehäuses 131 bildet die Brennkammer 113, in die ein Behälter 135,
welcher mit Treibstoff 115 gefüllt und gasdicht ist, eingesetzt ist. Der
Behälter 135 hat im Bereich des Zünders 111 eine entsprechende
Einbuchtung, die das Einsetzen des Zünders 111 erlaubt.
Die Herstellung des in Fig. 4 gezeigten Gasgenerators wird im
folgenden erläutert. Zuerst wird das Gehäuseteil 133 in die in Fig. 2
gezeigte Form gebracht. Mit 137 sind Ausströmöffnungen bezeichnet, die
den Ausströmöffnungen 21 in Fig. 2 entsprechen. Anschließend wird der
Behälter 135 in den Hohlkörper über dessen offene Seite eingesetzt. Dann
wird die offene Seite durch Kaltverformen teilweise geschlossen. Parallel
zu diesem Vorgang wird das Gehäuseteil 103 kaltverformt und in einen in
Fig. 2 gezeigten Zustand gebracht. Anschließend wird das Filter 119 und
das Innengehäuse 131 samt Behälter 135 eingesetzt. Jetzt wird
das Gehäuseteil 103 durch Kaltverformen geschlossen, wie es in Fig. 3
entsprechend dargestellt ist. Schließlich wird der Deckel 105 auf die
Befüllöffnung 107 gesetzt und am Gehäuseteil 133 verschweißt. Die nach
innen gebogene Unterseite des Gehäuseteils 103 wird ebenfalls an der
Unterseite des Gehäuseteils 133 angeschweißt.
Bei dieser Ausgestaltung ist zwischen dem Innengehäuse 131 und dem
durch das Gehäuseteil 103 gebildeten Außengehäuse 101 ein ringförmiger
Zwischenraum vorgesehen, der eine Filterkammer 141 bildet.
Der in Fig. 5 dargestellte Gasgenerator hat ebenfalls zwei Kammern,
nämlich eine Brennkammer 213 und eine die Brennkammer 213 umgebende
Filterkammer 241. Dieser Gasgenerator besteht aus einem zentralen Teil,
das dem in Fig. 1 gezeigten Gasgenerator entspricht und ein Gehäuse 203
hat, welches entsprechend den zuvor erläuterten Schritten des Umformens
und Befüllens hergestellt ist. Dieser in Fig. 1 gezeigte Gasgenerator
wird in ein ringförmiges, mit einer teilweise offenen Innenwandung
versehenes Gehäuseteil 251 eingesetzt, das die Filterkammer 241
definiert. Die beiden die Brennkammer 213 und die Filterkammer 241
definierenden Gehäuseteile 203, 251 werden miteinander verschweißt. In
die Filterkammer 241 werden ein oder sind mehrere Filter 253 eingesetzt.
Das Gehäuseteil 251 wird ebenfalls durch Kaltverformen hergestellt, wobei
zwischen zwei Kaltverformungsschritten das Filter 253 eingesetzt wird.
Mit 221 sind Ausströmöffnungen bezeichnet. Bei dem in Fig. 5 gezeigten
Gasgenerator strömt das erzeugte Treibgas durch das Filter 219 und die
Ausströmöffnungen 237 in die Filterkammer 241, wo es durch die Filter 253
gelangt und abgekühlt wird. Anschließend gelangt es über die
Ausströmöffnungen 221 in einen Gassack.
Der in Fig. 6 gezeigte Gasgenerator ist zweistufig ausgebildet,
indem einfach zwei Gasgeneratoren nach Fig. 1 mit ihrer geschlossenen
Seite aneinandergesetzt und durch Schweißen aneinander befestigt werden.
Dadurch ergibt sich eine Modulbauweise. Bei dieser Ausführungsform können
die beiden durch jeweils einen Gasgenerator gebildeten Stufen einzeln
gezündet werden. Das Zünden kann gleichzeitig oder zeitversetzt erfolgen,
je nach Bedarf.
Die gezeigten Ausführungsformen zeichnen sich durch einen einfachen
Aufbau und sehr wenig Gehäuseteile aus, so daß das Herstellungsverfahren
kostengünstig ist. Eine spanende Nachbearbeitung an den Gehäuseteilen
kann entfallen.
Claims (16)
1. Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators, insbesondere für ein
Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit wenigstens einem Gehäuse, das aus
mehreren Gehäuseteilen (3, 5; 103, 105, 133; 203, 205, 251; 303, 305) besteht
und in seinem Inneren wenigstens eine Kammer aufweist, welche von wenigstens
einem der Gehäuseteile (3, 5; 103, 105, 133; 203, 205, 251; 303, 305) begrenzt
ist und in der Treibstoff (15; 115; 215; 315) und/oder eine Verdämmung (17;
217; 317) und/oder wenigstens ein Filter (19; 119; 219, 253; 319) vorhanden
ist, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) ein Gehäuseteil (3; 103, 133; 203, 251; 303) wird spanlos zu einem Hohlkörper kaltverformt, der wenigstens eine teilweise offene Seite (9) hat,
- b) in den Hohlkörper wird die Verdämmung (17; 217; 317) und/oder das Filter (19; 119; 219; 253; 319) und/oder Treibstoff (15; 115; 215; 315) eingesetzt bzw. eingefüllt, und
- c) die teilweise offene Seite (9) wird durch spanloses Kaltverformen des Gehäuseteils (3; 103, 133; 203, 251; 303) weiter oder ganz geschlossen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Seite (9)
des Gehäuseteils (3; 103; 133; 203, 251; 303) im Schritt c) weiter, aber nicht
ganz geschlossen wird, und
daß ein Gehäuseteil in Form eines Deckels (5; 105; 205; 305) an dem Hohlkörper
angebracht wird und die offene Seite (9) verschließt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (5; 105;
205; 305) an den Hohlkörper angeschweißt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (5;
105; 205; 305) vor dem Befestigen am Hohlkörper ein Zünder (11; 111; 211; 311)
angebracht wurde.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Schritt b) Öffnungen (21; 121, 137; 221, 237; 321) in das den
Hohlkörper bildende Gehäuseteil (3; 103, 133; 203, 251; 303) gefertigt
werden.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper die Brennkammer (13; 113; 213; 313) bildet und nach dem
Schritt c) der Treibstoff (15; 115; 215; 315) eingefüllt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt b) das
Filter (19; 219; 319) in die Brennkammer (13; 113; 213; 313) eingesetzt wird.
8. Gasgenerator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Schritt c) der
Hohlkörper so umgeformt wird, daß das Filter (19; 219; 319) nicht mehr aus dem
Hohlkörper herausgezogen werden kann.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im
Schritt b) die Verdämmung (17; 217; 317) eingesetzt wird und im Schritt c) der
Hohlkörper so stark umgeformt wird, daß die Verdämmung (17; 217; 317) nicht
mehr aus dem Hohlkörper herausgezogen werden kann.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das umgeformte Gehäuseteil (3; 103; 203, 251; 303) zumindest einen Teil
des Außengehäuses des Gasgenerators bildet.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das umgeformte Gehäuseteil (133) ein mit dem Außengehäuse (103) des
Gasgenerators in vollständig montiertem Zustand verbundenes Innengehäuse
bildet.
12. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Brennkammer (113; 213) und eine Filterkammer (141; 241) vorgesehen
sind und daß das umgeformte Gehäuseteil (103, 133; 203; 251) das Gehäuse der
Brennkammer (113; 213) oder der Filterkammer (141; 241) bildet.
13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kaltverformen als Tiefziehverfahren ausgeführt wird.
14. Gasgenerator, insbesondere für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit
einem Gehäuse, das aus mehreren Gehäuseteilen (3, 5; 103, 105, 133; 203, 205,
251; 303, 305) besteht, wobei wenigstens ein Gehäuseteil (3; 103, 133; 203,
251; 303) einen einstückig hergestellten Hohlkörper bildet, der eine
Filterkammer (141; 241) und/oder eine Brennkammer (13; 113; 213; 313)
begrenzt, in der oder in denen wenigstens eines der folgenden Teile vorhanden
ist,
ein Filter (19; 119; 219, 253; 319),
eine Verdämmung (17; 217; 317) und/oder
ein geschlossener, mit Treibstoff gefüllter Behälter (135),
und der eine durch einen Deckel (5; 105; 205; 305) verschlossene Befüllöffnung (7; 107; 207; 307) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmaße des in den Hohlkörper eingesetzten Teiles im Verhältnis zu den Abmaßen der Befüllöffnung (7; 107; 207; 307) so gewählt sind, daß das eingesetzte Teil nicht durch die Befüllöffnung (7; 107; 207; 307) herausgezogen werden kann.
ein Filter (19; 119; 219, 253; 319),
eine Verdämmung (17; 217; 317) und/oder
ein geschlossener, mit Treibstoff gefüllter Behälter (135),
und der eine durch einen Deckel (5; 105; 205; 305) verschlossene Befüllöffnung (7; 107; 207; 307) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmaße des in den Hohlkörper eingesetzten Teiles im Verhältnis zu den Abmaßen der Befüllöffnung (7; 107; 207; 307) so gewählt sind, daß das eingesetzte Teil nicht durch die Befüllöffnung (7; 107; 207; 307) herausgezogen werden kann.
15. Gasgenerator nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß er nur eine
Kammer hat, die die Brennkammer (13) bildet und die Gehäuseteile (3, 5) das
Außengehäuse des Gasgenerators bilden.
16. Gasgenerator nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gasgenerator zweistufig ausgebildet ist und jede Stufe nur eine Kammer
aufweist, die die Brennkammer (313) bildet, in die jeweils auch ein Filter
(319) eingesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998117485 DE19817485A1 (de) | 1998-04-20 | 1998-04-20 | Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators sowie Gasgenerator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998117485 DE19817485A1 (de) | 1998-04-20 | 1998-04-20 | Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators sowie Gasgenerator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19817485A1 true DE19817485A1 (de) | 1999-10-21 |
Family
ID=7865132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998117485 Withdrawn DE19817485A1 (de) | 1998-04-20 | 1998-04-20 | Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators sowie Gasgenerator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19817485A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012111727A1 (en) | 2011-02-17 | 2012-08-23 | Daicel Corporation | Seal tape for gas generator |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2330194B2 (de) * | 1973-06-14 | 1977-11-17 | Bayern-Chemie Gesellschaft für flugchemische Antriebe mbH, 8261 Aschau | Gaszufuehreinheit einer aufprallschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuginsassen |
| DE2824701A1 (de) * | 1978-06-06 | 1979-12-20 | Bayern Chemie Gmbh Flugchemie | Gasgenerator |
| DE3832120A1 (de) * | 1988-09-21 | 1990-03-22 | Bayern Chemie Gmbh Flugchemie | Gasgenerator |
| EP0369579A1 (de) * | 1988-09-16 | 1990-05-23 | Talley Automotive Products, Inc. | Gaserzeuger in nicht geschweisster Leichtbauweise mit gerollter Schleudergusslippe |
| DE3920401A1 (de) * | 1989-06-22 | 1991-01-03 | Dynamit Nobel Ag | Gasgenerator fuer einen airbag |
| US5217697A (en) * | 1990-08-31 | 1993-06-08 | Nippon Oil And Fats Co., Ltd. | Housing for gas generating composition |
| EP0544922A1 (de) * | 1991-06-21 | 1993-06-09 | Daicel Chemical Industries, Ltd. | Gasgenerator mit doppelstrukturgehäuse |
| WO1995005297A1 (en) * | 1993-08-18 | 1995-02-23 | PRECISION ENGINEERING COMPANY, a division of PECO TOOL & DIE LTD | Air bag inflator |
| EP0709262A1 (de) * | 1994-10-27 | 1996-05-01 | Morton International, Inc. | Luftsack-Aufblasvorrichtung mit aufgepressten Gehäuseverbindungen |
| DE19506687A1 (de) * | 1995-02-25 | 1996-08-29 | Temic Bayern Chem Airbag Gmbh | Gasgenerator |
| DE19531554A1 (de) * | 1995-08-28 | 1997-03-06 | Thyssen Industrie | Verfahren zum Herstellen eines torusförmigen Druckbehälters, insbesondere für Airbags von Kraftfahrzeugen oder dergleichen |
-
1998
- 1998-04-20 DE DE1998117485 patent/DE19817485A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2330194B2 (de) * | 1973-06-14 | 1977-11-17 | Bayern-Chemie Gesellschaft für flugchemische Antriebe mbH, 8261 Aschau | Gaszufuehreinheit einer aufprallschutzvorrichtung fuer kraftfahrzeuginsassen |
| DE2824701A1 (de) * | 1978-06-06 | 1979-12-20 | Bayern Chemie Gmbh Flugchemie | Gasgenerator |
| EP0369579A1 (de) * | 1988-09-16 | 1990-05-23 | Talley Automotive Products, Inc. | Gaserzeuger in nicht geschweisster Leichtbauweise mit gerollter Schleudergusslippe |
| DE3832120A1 (de) * | 1988-09-21 | 1990-03-22 | Bayern Chemie Gmbh Flugchemie | Gasgenerator |
| DE3920401A1 (de) * | 1989-06-22 | 1991-01-03 | Dynamit Nobel Ag | Gasgenerator fuer einen airbag |
| US5217697A (en) * | 1990-08-31 | 1993-06-08 | Nippon Oil And Fats Co., Ltd. | Housing for gas generating composition |
| EP0544922A1 (de) * | 1991-06-21 | 1993-06-09 | Daicel Chemical Industries, Ltd. | Gasgenerator mit doppelstrukturgehäuse |
| WO1995005297A1 (en) * | 1993-08-18 | 1995-02-23 | PRECISION ENGINEERING COMPANY, a division of PECO TOOL & DIE LTD | Air bag inflator |
| EP0709262A1 (de) * | 1994-10-27 | 1996-05-01 | Morton International, Inc. | Luftsack-Aufblasvorrichtung mit aufgepressten Gehäuseverbindungen |
| DE19506687A1 (de) * | 1995-02-25 | 1996-08-29 | Temic Bayern Chem Airbag Gmbh | Gasgenerator |
| DE19531554A1 (de) * | 1995-08-28 | 1997-03-06 | Thyssen Industrie | Verfahren zum Herstellen eines torusförmigen Druckbehälters, insbesondere für Airbags von Kraftfahrzeugen oder dergleichen |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012111727A1 (en) | 2011-02-17 | 2012-08-23 | Daicel Corporation | Seal tape for gas generator |
| JP2012171362A (ja) * | 2011-02-17 | 2012-09-10 | Daicel Corp | ガス発生器用シールテープ |
| US8789471B2 (en) | 2011-02-17 | 2014-07-29 | Daicel Corporation | Seal tape for gas generator |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69707629T2 (de) | Integraler, rohrförmiger,pyrotechnischer Gasgenerator zum Aufblasen von Airbags | |
| DE69608332T2 (de) | Pyrotechnischer Aufblaser für einen Kraftfahrzeug-Gassack | |
| EP0773145A2 (de) | Anordnung zum mehrstufigen Zünden von Gasgeneratoren | |
| DE69132515T2 (de) | Aufbau und Verfahren zum Zusammenbau eines Airbagmoduls | |
| DE4135299C2 (de) | Gasgenerator | |
| EP1042144B1 (de) | Pyrotechnischer gasgenerator | |
| DE69213893T2 (de) | Gasgenerator mit doppelstrukturgehäuse | |
| DE69825803T2 (de) | Verfahren zur Sicherung einer progressiven Entfaltung eines Airbags und pyrotechnische Ladung zur Verwendung in einem solchen Verfahren | |
| EP3100918B1 (de) | Gasgenerator | |
| DE19719426B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Hohlkörpers | |
| WO2007065715A1 (de) | Pyrotechnische aktuatoreinheit, verfahren zu deren herstellung sowie gassackmodul mit einer solchen aktuatoreinheit | |
| DE102015111572A1 (de) | Batteriezellengehäuse und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE4007551A1 (de) | Gasgeneratorgehaeuse | |
| DE10114208A1 (de) | Gassack-Modul | |
| DE112015000371T5 (de) | Gasgenerator | |
| DE4005768A1 (de) | Gasgenerator | |
| DE102011086838A1 (de) | Gasgenerator | |
| EP0530786A2 (de) | Spalttopf für einen Spaltrohrmotor sowie Verfahren zum Herstellen eines Spalttopfes | |
| DE102004056128A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Gassackpaketes für ein Airbagmodul | |
| DE102006026494A1 (de) | Gasgenerator für einen Airbag | |
| EP0907824B1 (de) | Abgasreinigungsvorrichtung für einen verbrennungsmotor sowie verfahren zu ihrer herstellung | |
| EP1535810A2 (de) | Gasgenerator | |
| DE19817485A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Gasgenerators sowie Gasgenerator | |
| DE10005667B4 (de) | Gasgenerator, Behälter hierfür und Verfahren zum Herstellen des Behälters | |
| DE69213671T2 (de) | Gasgenerator mit feinblechstruktur |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8141 | Disposal/no request for examination | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MUELLER, WERNER, 84453 MUEHLDORF, DE Owner name: MEIXNER, RUDOLF, 84329 WURMANNSQUICK, DE |