DE19816245A1 - Verfahren zur Kontaktierung eines elektrischen Bauelements und elektrisches Bauelement - Google Patents
Verfahren zur Kontaktierung eines elektrischen Bauelements und elektrisches BauelementInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betriffte ein Verfahren zur Kontaktierung eines elektrischen Bauelements mittels Rückseitenkontakten sowie ein elektrisches Bauelement mit mindestens einem Rückseitenkontakt, der durch dieses Verfahren hergestellt ist. DOLLAR A Derartige Rückseitenkontakte sind bei Bauelementen vorteilhaft, bei denen eine weitgehend planare und bündige Oberfläche ohne Bonddrähte im Oberflächenbereich erforderlich ist. Mögliche Anwendungsbereiche sind Detektoranordnungen, bei denen derartige Bonddrähte zu Abschattungseffekten führen würden, oder ISFETs (ionenselektive Feldeffekttransistoren), bei denen man beispieslweise die Oberfläche mit leicht reißenden Membranen oder Dünnschichten von organischem Gewebe belegen möchte und entsprechend eine planare und bündige Oberfläche benötigt. DOLLAR A Das erfindungsgemäße Verfahren zur Kontaktierung eines elektrischen Bauelements umfaßt die Schritte zum Bereitstellen eines vollständig prozessierten Bauelements ohne Anschlußmetallisierung auf einem Halbleiter-Substrat, Ausbilden von mit elektrisch leitendem Material gefüllten Kontaktlöchern in dem Halbleiter-Substrat, welche gegenüber dem Halbleiter-Substrat elektrisch isoliert sind und mit dem Bauelement elektrisch leitend verbunden sind, und Bereitstellen von Rückseitenkontakten auf der Rückseite des Halbleiter-Substrats, die in elektrischem Kontakt mit den Kontaktlöchern stehen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kontaktierung eines elektrischen
Bauelements mittels Rückseitenkontakten sowie ein elektrisches Bauelement mit
mindestens einem Rückseitenkontakt, der durch dieses Verfahren hergestellt ist.
Im allgemeinen sind Rückseitenkontakte bei Bauelementen erwünscht, bei denen
eine weitgehend planare und bündige Oberfläche ohne Bonddrähte im
Oberflächenbereich erforderlich ist. Mögliche Anwendungsbereiche sind
Detektoranordnungen, bei denen derartige Bonddrähte zu Abschattungseffekten
führen würden, oder ISFETs (ionensensitive Feldeffekttransistoren), bei denen man
beispielsweise die Oberfläche mit leicht reißenden Membranen oder Dünnschnitten
von organischem Gewebe belegen möchte und entsprechend eine planare und
bündige Oberfläche benötigt.
Des weiteren sind im Bereich der mikromechanischen Bauelemente
Rückseitenkontakte vorteilhaft, da hier die Montage vereinfacht erfolgen kann, wenn
keinerlei Bonddrähte an der Oberfläche der Bauelemente zu berücksichtigen sind.
Ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 ist aus der
deutschen Patentschrift DE 44 30 812 C1 bekannt. In dieser Patentschrift wird ein
Verfahren zum Herstellen eines ionensensitiven Feldeffekttransistors mit
Rückseitenkontakt beschrieben. Die Herstellung der Rückseitenkontakte erfolgt nach
Bereitstellung des vollständig prozessierten Bauelements ohne Anschlußmetallisierung
durch einen Schritt zum anisotropen Ätzen von V-förmigen Gräben von der Rückseite
des Substrats her an den Kontaktbereichen, einen Schritt zur
Rückseitenkontaktimplantation mit beispielsweise Phosphor-Ionen, die einerseits den
Anschluß der Source/Drain-Gebiete zur Rückseite sowie andererseits die elektrische
Isolation durch Ausbildung von pn-Übergängen gegenüber dem Substrat ermöglicht
und den Schritt zum strukturierten Aufbringen einer Metallisierungsschicht auf den
implantierten Bereichen.
Probleme ergeben sich bei diesem Verfahren jedoch dahingehend, daß einerseits die
V-förmigen Gräben sehr tief geätzt werden müssen, um einen Anschluß an das
Bauelement sicherzustellen und daß ein Schritt zur Rückseitenkontaktimplantation
durchgeführt werden muß. Insbesondere werden bei dieser Schrittabfolge
CMOS-kompatible, CMOS-inkompatible und CMOS-kompatible Schritte hintereinander
ausgeführt, was die Fertigung kompliziert macht, da die zu prozessierenden Wafer
bei einer Massenfertigung in mehreren verschiedenen Anlagen bearbeitet werden
müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, das bekannte
Verfahren weiterzubilden, so daß ein vereinfachtes und kostengünstigeres Verfahren
zur Herstellung von Rückseitenkontakten bereitgestellt wird. Es ist ferner Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, ein elektrisches Bauelement mit mindestens einem
Rückseitenkontakt bereitzustellen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst. Die Erfindung stellt darüber hinaus ein
elektrisches Bauelement nach Anspruch 17 bereit.
Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Kontaktierung eines
elektrischen Bauelements, mit den Schritten zum Bereitstellen eines vollständig
prozessierten Bauelements ohne Anschlußmetallisierung auf einem Halbleitersubstrat,
Ausbilden von mit elektrisch leitendem Material gefüllten Kontaktlöchern in dem
Halbleiter-Substrat, welche gegenüber dem Halbleiter-Substrat elektrisch isoliert sind
und mit dem Bauelement elektrisch leitend verbunden sind, und Bereitstellen von
Rückseitenkontakten auf der Rückseite des Halbleiter-Substrats, die in elektrischem
Kontakt mit den Kontaktlöchern stehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich somit um eine
dreidimensionale Integrationstechnik, die frei wählbare Kontakte, die vorzugsweise
vertikal sind, zwischen der Bauelementeebene und der Rückseitenmetallisierung
realisiert. Die Kontaktierung erfolgt dabei direkt in die hochdotierten Kontaktbereiche
der Bauelemente. Weitere Vorteile gegenüber bereits bekannten Verfahren liegen in
der vollständig abgeschlossenen Prozessierung der Vorderseite und im Fehlen
jeglicher Hochtemperaturprozeßschritte auf der Rückseite.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform können die Bauelemente vor dem Schritt
zum Bereitstellen von Rückseitenkontakten auf der Rückseite des Halbleiter-Substrats
beispielsweise unter Verwendung von Kontaktstiften getestet werden, so daß eine
effizientere Bearbeitung möglich ist.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die
begleitenden Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. 1a zeigt eine schematische Draufsicht auf ein kontaktiertes Bauelement;
Fig. 1b zeigt eine Querschnittsansicht von Fig. 1a entlang der Linie A-A nach dem
Schritt zum Ausbilden der Kontaktlöcher;
Fig. 1c zeigt eine Querschnittsansicht von Fig. 1a entlang der Linie A-A nach dem
Schritt zum Bereitstellen der Rückseitenkontakte; und
Fig. 2 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform, bei der ein sogenannter
BESOI-Wafer als Halbleitersubstrat verwendet wird, im Querschnitt.
In Fig. 1 bezeichnet Bezugszeichen 3 ein Halbleiter-Substrat, welches beispielsweise
ein Bulk-Siliziumwafer oder auch ein SOI-Wafer sein kann, und Bezugszeichen 8
bezeichnet Komponenten eines fertig prozessierten Bauelements ohne
Anschlußmetallisierung in den Kontaktbereichen 9. Ein derartiges Bauelement kann
ohne Beschränkung der Allgemeinheit beispielsweise ein elektronischer Schaltkreis,
eine beliebige Transistoranordnung, eine Detektoranordnung oder auch ein
mikromechanisches Bauelement, beispielsweise ein mikromechanisches Relais sein.
Von diesen Kontaktbereichen 9 ausgehend werden in dem Halbleiter-Substrat 3
Kontaktlöcher 1, sogenannte deep-Vias ("vertikal integrierte Anschlüsse")
ausgebildet, beispielsweise durch Lithographie und Plasmaätztechniken. Hierbei
können je nach verwendeter Anlagenkonfiguration und Ätzchemie Kontaktlöcher mit
einem Verhältnis von Tiefe zu Durchmesser von bis zu 50 : 1 ausgebildet werden.
Werden als Halbleiter-Substrat beispielsweise Bulk-Siliziumwafer verwendet, so ist es
vorteilhaft, zusätzlich um die Kontaktlöcher 1 eine geschlossene Grabenstruktur 2 zu
ziehen, um eine elektrische Isolation gegenüber dem Halbleiter-Substrat zu erzielen.
Dies ist in den Fig. 1a und 1b für Kontaktlöcher mit einem quadratischen Querschnitt
von 2 × 2 µm2 und einer Tiefe von etwa 15 µm gezeigt.
Es sind aber auch alternative Möglichkeiten zur elektrischen Isolation gegenüber dem
Halbleiter-Substrat denkbar.
Nach Ätzen der Kontaktlöcher 1 und gegebenenfalls der Grabenstruktur 2 erfolgt ein
Schritt zum Abscheiden einer isolierenden Schicht 4, die beispielsweise aus
Siliziumdioxid besteht, und einer Haftvermittlungsschicht 5, beispielsweise Titannitrid.
Darauffolgend wird das elektrisch leitende Material 6, beispielsweise Wolfram oder
Kupfer, als sogenannte Viametallisierung abgeschieden. Diese Metallisierung wird
derart ausgeführt, daß eine lunkerfreie Füllung der Kontaktlöcher 1 erfolgt. Die
anschließende isotrope Rückätzung der drei aufgebrachten Schichten führt zu
elektrisch isolierten, mit Metall gefüllten Kontaktlöchern. Dieses Verfahren wird
detaillierter in der noch unveröffentlichten deutschen Patentanmeldung
DE 198 13 239 beschrieben.
Der Kontakt zu dem hochdotierten Kontaktbereich 9 des Bauelements erfolgt
darauffolgend mittels einer standardmäßigen Metallisierungssequenz inklusive
Lithographie- und Strukturierungsschritte. Beispielsweise wird eine Aluminium-
Metallisierung 11 abgeschieden. Im Anschluß daran kann die Bearbeitung der
Vorderseite durch Abscheidung von Passivierungsschichten abgeschlossen werden.
An dieser Stelle ist es auch möglich, vor der Herstellung der Rückseitenkontakte die
Funktion des Bauelements zu überprüfen.
Zur Herstellung der Rückseitenkontakte kann zur Reduzierung des Flächenbedarfs der
Rückseitenkontakte das Halbleiter-Substrat zunächst von der Rückseite her gedünnt
und poliert werden. Dies kann bis herunter zu minimalen Dicken von 50 µm erfolgen.
Unterhalb von Dicken von 30 µm wird insbesondere eine Siliziumscheibe flexibel, so
daß weitere Maßnahmen zur Stabilisierung notwendig werden. Bei dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgt das Dünnen bis zu einer Dicke von
100 µm.
Im folgenden wird beispielhaft beschrieben, durch welche Bearbeitungsschritte auf
der Rückseite eine Verbindung von Rückseitenkontakten mit den Kontaktlöchern
erfolgen kann, so daß der elektrische Kontakt zu den Kontaktbereichen auf der
Vorderseite zustande kommt. Dazu werden von der Rückseite des Halbleiter-Substrats
abgeschiedene Maskierungsschichten mittels Lithographie und Ätztechniken direkt
gegenüber den Kontaktlöchern geöffnet. Das nun freiliegende Silizium kann
entweder naßchemisch oder trocken mit bekannten chemischen Prozessen in die
Tiefe geätzt werden, bis die Unterseiten der Kontaktlöcher freigelegt sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
beispielsweise ein naßchemischer Ätzschritt mit 33%-iger KOH-Lösung oder Cholin
mit einem trockenen plasmainduzierten Ätzschritt kombiniert. Dadurch werden
vorteilhafterweise durch den naßchemischen Ätzschritt Öffnungsflanken von 55° zur
Scheibenoberfläche der Kristallebene <100< ausgebildet. Die Steuerung des
Ätzvorgangs erfolgt mit einer Genauigkeit von ± 5% über die Ätzzeit. Der
naßchemische Ätzvorgang wird vorzugsweise vor dem Erreichen der Kontaktlöcher
abgebrochen, da sonst die Füllung der Kontaktlöcher angegriffen werden könnte,
weil keine ausreichende Selektivität in der Ätzrate zwischen dem Isolationsoxid der
Kontaktlöcher und dem Silizium vorhanden ist.
Statt dessen erfolgt der verbleibende Abtrag des Siliziums vorzugsweise mit einem
Trockenätzschritt, der eine ausreichende Selektivität zwischen dem Isolationsoxid der
Kontaktlöcher und dem abzutragenden Silizium besitzt. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann SF6 als Fluorträger zum Ätzen von
Silizium verwendet werden. Ferner kann in einem zusätzlichen Prozeßschritt
Plasmaoxid (SiO2) 13 abgeschieden werden, welches zur elektrischen Isolierung der
Öffnungsflanken dient.
Es ist aber gemäß der vorliegenden Erfindung ebenso möglich, den Ätzschritt von der
Rückseite her als einen rein anisotropen oder isotropen Ätzschritt durchzuführen.
Beispielsweise ist ein isotroper Ätzschritt bei dünnen bzw. gedünnten Halbleiter-
Substraten zweckmäßig durchzuführen.
Durch einen nachfolgenden Lithographieschritt mit Strukturierungsprozessen kann
der Kontaktbereich 7 zwischen einer darauffolgend aufzubringenden Metallisierung
12 und den Kontaktlöchern 1 definiert werden. Bei Vorhandensein von
Grabenstrukturen 2 liegt die Öffnung des Plasmaoxids innerhalb der Grabenstruktur
2, damit die Metallisierung 12 keinen Kontakt zum Halbleiter-Substrat 3 erhält. Die
Metallisierungsflächen werden abschließend ebenfalls durch Lithographie und
Strukturierungsprozesse definiert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann das Halbleiter-Substrat ein beliebiges
Halbleiter-Substrat sein, so auch ein Halbleiter-Substrat mit einer Oxidschicht,
beispielsweise einer vergrabenen SiO2-Schicht, z. B. ein SOI- oder ein BESOI-Substrat
("back etched silicon on insulator") sein. Gemäß der BESOI-Technik werden zwei
Wafer unter extrem staubfreien Bedingungen mit ihren polierten Oberflächen
zusammengebracht. Dabei sind die beiden Wafer in der Regel mit einer SiO2-Schicht
versehen, die beispielsweise mittels thermischer Oxidation hergestellt werden kann.
Die Haftung zwischen den beiden Waferflächen beruht auf der Ausbildung von
Wasserstoffbrücken zwischen adsorbierten OH-Gruppen. Bei einer anschließenden
Erwärmung der Wafer bilden sich bei etwa 300°C Si-O-Si-Bindungen aus, wobei
schließlich bei Temperaturen um 1000°C aufgrund eines viskosen Flusses des Oxids
eine feste, von einem gewachsenen Oxid nicht unterscheidbare Verbindung auftritt.
Nach dem auf diese Weise durchgeführten Bonden der beiden Wafer kann einer der
Wafer mittels üblicher Verfahren gedünnt werden, so daß eine dünne
SOI-Nutzschicht unlösbar gebondet mit dem Träger zurückbleibt.
Eine bevorzugte Ausführungsform unter Verwendung eines BESOI-Substrats ist in Fig.
2 gezeigt. In Fig. 2 bezeichnet Bezugszeichen 14 eine BESOI-SiO2-Schicht, die
ungefähr 4 bis 10 µm von der Substratoberfläche entfernt ist. Ansonsten bezeichnen
dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 in Fig. 2 dieselben Komponenten.
Bei Verwendung eines BESOI-Siliziumwafers für die Herstellung der Bauelemente ist
die Ausbildung einer Grabenstruktur zur elektrischen Isolation nicht erforderlich, da
unter Nutzung des vergrabenen BESOI-Oxids eine elektrische Isolation gegenüber
dem Siliziumsubstrat gewährleistet ist. Trotzdem wird auch bei dieser
Ausführungsform bei der Prozessierung der Rückseite der Schritt zum Ätzen
vorzugsweise als eine Kombination aus einer naßchemischen ersten Stufe und einer
trockenen zweiten Stufe durchgeführt.
Claims (17)
1. Verfahren zur Kontaktierung eines elektrischen Bauelements, mit den Schritten
zum
- - Bereitstellen eines vollständig prozessierten Bauelements ohne Anschlußmetallisierung auf einem Halbleitersubstrat, gekennzeichnet durch die Schritte zum
- - Ausbilden von mit elektrisch leitendem Material gefüllten Kontaktlöchern in dem Halbleiter-Substrat, welche gegenüber dem Halbleiter-Substrat elektrisch isoliert sind und mit dem Bauelement elektrisch leitend verbunden sind,
- - Bereitstellen von Rückseitenkontakten auf der Rückseite des Halbleiter-Substrats, die in elektrischem Kontakt mit den Kontaktlöchern stehen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt zum
Ausbilden der Kontaktlöcher die Schritte zum lithographischen Definieren der
Kontaktlöcher und zum Plasmaätzen der Kontaktlöcher umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktlöcher mit Wolfram oder Kupfer gefüllt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Kontaktlöcher zur Isolierung gegenüber dem
Halbleiter-Substrat eine SiO2-Schicht sowie eine Haftvermittlungsschicht für das
elektrisch leitende Material aufgebracht werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktlöcher ein Verhältnis von Tiefe zu Durchmesser
von bis zu 50 : 1 haben.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktlöcher durch einen Standard-Metallisierungsschritt
mit dem Bauelement elektrisch leitend verbunden werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
den Schritt zum Aufbringen einer Passivierungsschicht auf der Vorderseite des
Bauelements vor dem Schritt zum Bereitstellen von Rückseitenkontakten.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halbleiter-Substrat ein Bulk-Siliziumwafer ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halbleiter-Substrat ein SOI-Wafer ist.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schritt zum Bereitstellen von Rückseitenkontakten einen
Schritt zum Dünnen der Rückseite umfaßt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schritt zum Bereitstellen von Rückseitenkontakten einen
Schritt zum Ätzen des Halbleiter-Substrats umfaßt, bei dem die Unterseiten der
Kontaktlöcher freigelegt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt zum
Ätzen mindestens einen anisotropen Ätzschritt umfaßt.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schritt zum Ätzen einen naßchemischen und einen trockenchemischen Ätzschritt
umfaßt.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schritt zum Bereitstellen von Rückseitenkontakten einen
selektiven Metallisierungsschritt umfaßt, bei dem eine Metallisierung in Kontakt mit
den Kontaktlöchern strukturiert aufgebracht wird.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
den Schritt zum Austesten des Bauelements vor dem Schritt zum Bereitstellen von
Rückseitenkontakten.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
den Schritt zum Ausbilden von Isolationsgräben gleichzeitig mit dem Schritt zum
Ausbilden von Kontaktlöchern.
17. Elektrisches Bauelement mit mindestens einem Rückseitenkontakt, der durch das
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16 hergestellt ist.
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