DE19815687A1 - Personenbeförderungsmittel und eine Antriebsvorrichtung für ein Personenbeförderungsmittel - Google Patents
Personenbeförderungsmittel und eine Antriebsvorrichtung für ein PersonenbeförderungsmittelInfo
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Abstract
Es wird eine Antriebsvorrichtung für ein Personenbeförderungsmittel, insbesondere Rollstuhl, das mindestens einen Sitz mit einer Rückenlehne umfaßt, mit mindestens einem Betätigungselement, mit dessen Hilfe ein Drehmoment auf eine Antriebswelle aufbringbar ist, wobei die auf das Handbetätigungselement aufgebrachte Kraft über einen Antriebsstrang auf mindestens ein Rad des Personenbeförderungsmittels übertragen wird, vorgeschlagen. Die Antriebsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß das Handbetätigungselement (15) mit mindestens einem um eine Achse (39) hin- und herschwenkbaren Antriebshebel (15) zusammenwirkt, daß der Antriebshebel (15) über einen Freilauf (29) mit der Antriebswelle (31) gekoppelt ist, derart, daß bei einer ersten Schwenkbewegung des Antriebshebels (15) - vom Sitz aus gesehen - nach vorne der Antriebshebel (15) und die Antriebswelle (31) gekoppelt und beim Zurückschwenken der Antriebshebel (15) und die Antriebswelle (31) entkoppelt sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für
ein Personenbeförderungsmittel, insbesondere Roll
stuhl, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein
Personenbeförderungsmittel gemäß Oberbegriff des
Anspruchs 10.
Ein bekanntes Personenbeförderungsmittel umfaßt
mindestens drei Räder, einen Sitz mit einer Rücken
lehne sowie eine Antriebsvorrichtung. Die mittels
Muskelkraft betätigbare Antriebsvorrichtung umfaßt
für jede Hand des Bedieners eine Antriebskurbel,
die jeweils von einem Handbetätigungselement und
einem Antriebshebel gebildet werden. Die Antriebs
hebel sind drehfest mit einer Antriebswelle gekop
pelt, die ihrerseits über einen Antriebsstrang mit
einem Rad des Personenbeförderungsmittel verbunden
ist. Die um eine Achse, beispielsweise die Mittel
achse der Antriebswelle, drehbaren Antriebskurbeln
sind spiegelbildlich zu einer senkrecht zur Mittel
achse der Antriebswelle verlaufenden Mittelebene
angeordnet. Um das Personenbeförderungsmittel vor
wärts zu bewegen, werden die Antriebskurbeln
gleichsinnig in Fahrtrichtung in Rotation versetzt.
Dabei wird die auf die Handbetätigungselemente auf
gebrachte Kraft permanent, also während der vollen
Umdrehung der Antriebskurbeln, auf die Antriebswel
le übertragen. Durch ein Verdrehen der Handbetäti
gungselemente um eine Hochachse wird das Personen
förderungsmittel gelenkt.
Anhand von Fig. 4, die schematisch einen Teil des
bekannten Personenbeförderungsmittels zeigt, wird
die Funktion der Antriebsvorrichtung und der Bewe
gungsablauf des Bedieners näher beschrieben. Ausge
hend von der ortsfesten Position des sich im Sitz
befindlichen Bedieners können im wesentlichen vier
gleich große gedachte Arbeitsbereiche (1) bis (4)
der nicht dargestellten Antriebskurbeln definiert
werden. Beim Durchfahren eines ersten Arbeitsbe
reichs (1) ist die Stellung der Antriebskurbeln ge
genüber dem Bediener günstig, weil dieser eine - vom
Sitz aus gesehen - nach vorne gerichtete Kraft auf
die Antriebskurbeln aufbringt. Durch das Nachvorne
drücken der Antriebskurbeln wird der Körper gegen
die Rückenlehne des Sitzes gedrückt und stützt sich
an dieser ab. Bei dem sich an den ersten - in Dreh
richtung der Antriebskurbeln gesehen - anschließen
den zweiten Arbeitsbereich (2) müssen die An
triebskurbeln von den relativ weit ausgestreckten
Armen des Bedieners in vertikaler Richtung nach un
ten gedrückt werden. Die dabei aufzubringende Kraft
ist aufgrund der ungünstigen Hebelwirkung nur sehr
schwierig oder überhaupt nicht aufzubringen. Beim
Durchfahren des dritten Arbeitsbereichs (3) müssen
die Antriebskurbeln entgegen der Fahrtrichtung zum
Körper hin gezogen werden. Bei dieser Bewegung hat
der Körper keinen Halt um sich abzustützen, so daß
das Gesäß automatisch nach vorne rutscht. Beim
letzten der vier Arbeitsbereiche (4) müssen die An
triebskurbeln im wesentlichen vertikal nach oben
gezogen werden, was mit einer äußerst unangenehmen
Kraftanstrengung verbunden ist, da hier der Abstand
des Körpers zu den Handbetätigungselementen am ge
ringsten ist, wodurch sich ungünstige Hebelverhält
nisse einstellen.
Des weiteren hat gezeigt, daß durch die Kurbelbewe
gung, bei der während der gesamten Umdrehung der
Antriebskurbeln permanent eine Antriebskraft aufge
bracht wird, der Körper relativ schnell ermüdet.
Nachteilig ist ferner, daß bei der Kurbelbewegung
das Gesäß ständig auf dem Sitz hin und her rutscht.
Das bekannte Personenbeförderungsmittel wird mit
den Händen angetrieben, gelenkt und abgebremst. Zu
sätzlich muß noch die Schaltung betätigt sowie Si
gnal gegeben werden. Bei diesen Funktionen muß min
destens eine Hand von der Antriebsvorrichtung be
ziehungsweise den Handbetätigungselementen, die
Teil der Lenkung sind, genommen werden. In dieser
Fahrsituation ist ein Antrieb und das Lenken des
Personenbeförderungsmittels nicht möglich.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Antriebs
vorrichtung und ein Personenbeförderungsmittel zu
schaffen, die diese Nachteile nicht aufweisen.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Antriebsvorrich
tung vorgeschlagen, die die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist. Diese zeichnet sich dadurch aus, daß
das Handbetätigungselement mit mindestens einem um
eine Achse hin und her schwenkbaren Antriebshebel
zusammenwirkt, daß der Antriebshebel über einen
Freilauf mit der Antriebswelle gekoppelt ist, der
art, daß bei einer ersten Schwenkbewegung des An
triebshebels - vom Sitz aus gesehen - nach vorne der
Antriebshebel und die Antriebswelle gekoppelt und
beim Zurückschwenken der Antriebshebel und die An
triebswelle entkoppelt sind. Dadurch kann eine be
queme, aufrechte Sitzhaltung eingenommen und wäh
rend der Betätigung der Antriebsvorrichtung auch
beibehalten werden. In der aufrechten Sitzhaltung
wird der Antriebshebel zum Aufbringen eines Drehmo
ments auf die Antriebswelle ausschließlich nach
vorne in Fahrtrichtung gedrückt. Dabei wird der
Körper gegen die Rückenlehne des Sitzes gepreßt und
kann sich dadurch in vorteilhafter Weise abstützen.
Beim Zurückschwenken des Antriebshebels ist dieser
von der Antriebswelle entkoppelt, es wird also kei
ne Kraft auf die Antriebswelle übertragen. Durch
die erfindungsgemäße Kopplung des Antriebshebels
ist eine sehr günstige Kraftübertragung über das
Handbetätigungselement auf die Antriebswelle mög
lich, insbesondere deshalb, weil der Schwenkwinkel,
um den der Antriebshebel hin und her geschwenkt
wird, aufgrund des Freilaufs variabel ist. Dadurch
kann ein Bediener in vorteilhafter Weise den
Schwenkwinkel und somit den Hub der Arme auf seine
eigenen Bedürfnisse, beispielsweise auf seine Kör
pergröße, einstellen. Besonders vorteilhaft ist
ferner, daß zwischen zwei Schwenkbewegungen des An
triebshebels zur Beaufschlagung der Antriebswelle
mit einem Drehmoment, durch den mit Hilfe des Frei
laufs bewirkten Leerhub beim Zurückschwenken des
Antriebshebels keine dem Antrieb des Personenbeför
derungsmittel dienende Kräfte aufgebracht werden
müssen. Durch den Wechsel zwischen Belastung und
Entlastung kann der Bediener rhythmisch atmen, wo
durch dessen Ausdauer verbessert wird, da bei einer
gleichmäßig rhythmischen Atmung der Körper nicht so
schnell ermüdet, wie bei einer sich mit der bekann
ten Antriebsvorrichtung einstellenden nicht-rhyth
mischen Atmung.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Antriebsvorrich
tung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
Zur Lösung der Aufgabe wird auch ein Personenbeför
derungsmittel vorgeschlagen, das die in Anspruch 10
genannten Merkmale aufweist. Dieses umfaßt minde
stens einen mit einer Rückenlehne versehenen Sitz
sowie eine Antriebsvorrichtung, die mindestens ein
Handbetätigungselement umfaßt. Mit Hilfe des Hand
betätigungselements kann ein Drehmoment auf eine
Antriebswelle aufgebracht werden. Die auf das Hand
betätigungselement aufgebrachte Kraft wird über ei
nen Antriebsstrang, der beispielsweise Kettenräder
und mindestens eine Kette aufweist, auf wenigstens
ein Rad des Personenbeförderungsmittels übertragen.
Dieses zeichnet sich dadurch aus, daß das Handbetä
tigungselement mit mindestens einem um eine Achse
hin und her schwenkbaren Antriebshebel zusammen
wirkt, daß der Antriebshebel über einen Freilauf
mit der Antriebswelle gekoppelt ist, derart, daß
bei einer ersten Schwenkbewegung des Antriebshebels -
vom Sitz aus gesehen - nach vorne der Antriebshebel
und die Antriebswelle gekoppelt und beim Zurück
schwenken der Antriebshebel und die Antriebswelle
entkoppelt sind. Hierdurch ist eine bequeme und
kraftsparende Benutzung der Antriebsvorrichtung
aufgrund der natürlichen, aufrechten Sitzhaltung
des Körpers und des Wechsels zwischen Kraftanstren
gung (Belastung) und Entlastung möglich. Überdies
kann der Bediener frei wählen, in welchem Bereich
eines von dem Handbetätigungselement durchlaufenen
Teilkreises er den Schwenkwinkel wählt, so daß er
eine für ihn angenehme Sitzhaltung während des Hin-
und Herschwenkens des Antriebshebels permanent bei
behalten kann.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Per
sonenbeförderungsmittels ist vorgesehen, daß dieses
zwei Fahrzeugteile umfaßt, wobei ein erstes Fahr
zeugteil als Rollstuhl ausgebildet und mit einem
zweiten Fahrzeugteil kuppelbar ist. Dadurch, daß
der Rollstuhl mit dem zweiten Fahrzeugteil, an dem
vorzugsweise die Antriebsvorrichtung angebracht
ist, lösbar verbunden ist, ist für Behinderte ein
Höchstmaß an Flexibilität und Komfort möglich, da
diese, bei entsprechender Ausgestaltung der beiden
Fahrzeugteile, den Rollstuhl während des Verbindens
der beiden Fahrzeugteile miteinander nicht verlas
sen müssen.
Weitere Ausführungsformen ergeben sich aus den üb
rigen Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich
nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil eines ersten Ausführungsbei
spiels eines Personenbeförderungsmittels
in teilweise geschnittener Seitenansicht;
Fig. 2 eine Prinzipskizze eines Teils des in Fig.
1 dargestellten Personenbeförderungs
mittels entlang der Schnittlinie A-A;
Fig. 3 einen Teil eines weiteren Ausführungsbei
spiels des Personenbeförderungsmittels in
Vorderansicht, und
Fig. 4 ein Teil eines bekannten, eingangs be
schriebenen Personenbeförderungsmittels.
Das im folgenden beschriebene Personenbeförderungs
mittel kann sowohl von Erwachsenen als auch von
Kindern bedient werden. Es umfaßt wenigstens drei
Räder, die derart angeordnet sind, daß das Perso
nenbeförderungsmittel selbständig steht und nicht
umkippt. Wenigstens eines der Räder, die üblicher
weise eine Felge und einen Vollgummireifen oder ei
nen Reifen und einen dazugehörigen Schlauch umfas
sen, ist mittels einer mit Muskelkraft betriebenen
Antriebsvorrichtung antreibbar. Das Personenbeför
derungsmittel ist universell einsetzbar, beispiels
weise als Therapiegerät für die Rehabilitation von
Personen nach einem Unfall oder einer Krankheit
oder als ständiges Fortbewegungsmittel beziehungs
weise -hilfe für Gehbehinderte. Das Personenbeför
derungsmittel kann zum Beispiel anstelle eines
Fahrrads auch als Freizeitgerät von körperlich un
versehrten Personen benutzt werden. Die Antriebs
vorrichtung des Personenbeförderungsmittels wird im
folgenden anhand der Fig. 1 und 2 näher erläu
tert.
Fig. 1 zeigt einen Teil eines Ausführungsbeispiels
eines Personenbeförderungsmittels 1, das einen nur
ausschnittsweise dargestellten Rahmen 3, eine daran
angebrachte Antriebsvorrichtung 5 sowie eine Gabel 7
umfaßt. An der Gabel 7 ist eine Nabenwelle 11 des
Rades 9 drehbeweglich befestigt. Mit der Nabenwelle
11 ist mindestens ein, vorzugsweise mehrere auch
als Zahnkränze bezeichnete Kettenräder drehfest
verbunden, von denen in Fig. 1 nur ein Kettenrad
13 dargestellt ist.
Die Antriebsvorrichtung 5 umfaßt hier einen in
Richtung eines Doppelpfeils 14 längenverstellbaren
Antriebshebel 15, an dessen einen Ende eine Befe
stigungsvorrichtung 17 für ein Handbetätigungsele
ment 19 vorgesehen ist. Die Befestigungsvorrichtung
17 ist bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel einstückig mit dem Antriebshebel ver
bunden. Alternativ ist möglich, daß die Befesti
gungsvorrichtung 17 und der Antriebshebel 15 stoff
schlüssig oder reibschlüssig miteinander verbunden
sind. An dem Antriebshebel 15 ist ein einen kreis
runden Querschnitt aufweisendes Handbetätigungsele
ment 19 angebracht, das beispielsweise von einer
geraden oder einer gebogenen Stange oder einem Rohr
gebildet ist. Das Handbetätigungselement 19 ist in
einer Durchgangsöffnung 21 der Befestigungsvorrich
tung 17 angeordnet, in die ein von einer Außenflä
che 23 der Befestigungsvorrichtung 17 ausgehender
Schlitz 25 eingebracht ist. Der Durchmesser der
Durchgangsöffnung 21 ist kleiner als der Außen
durchmesser des Handbetätigungselements 19, wodurch
der Schlitz 25 aufgespreizt wird. Um das Handbetä
tigungselement 19 sicher reibschlüssig in der
Durchgangsöffnung 21 zu halten, sind im Bereich des
Schlitzes 25 zwei Befestigungsmittel 27, hier
Schrauben, vorgesehen. Diese verhindern ein weite
res Aufweiten des Schlitzes 25 und halten somit das
Handbetätigungselement 19 reibschlüssig in der
Durchgangsöffnung 21.
Der Antriebshebel 15 ist an seinem dem Handbetäti
gungselement 19 abgewandten Ende über einen an sich
bekannten, nicht näher dargestellten Freilauf 29
mit einer Antriebswelle 31 gekoppelt. An der An
triebswelle 31, die drehbeweglich in einem
U-förmigen Aufnahmeteil 33 gehalten ist (Fig. 2),
ist ein Kettenrad 35 drehfest angebracht, über das
eine mit gestrichelter Linie dargestellte Kette 37
geführt wird. Die an ihren Enden verbundene, eine
Schlaufe bildende Kette 37 wird ferner über eines
der mit der Nabenwelle 11 wirksam verbundenen Ket
tenräder 13 geführt. Der Antriebshebel 15 ist um
eine senkrecht zur Bildebene der Fig. 1 verlaufen
de Achse 39, die quer oder im wesentlichen quer zur
Fahrtrichtung (Pfeil 40) des Personenbeförderungs
mittel 1 angeordnet ist, im und entgegen dem Uhr
zeigersinn hin und her schwenkbar, wie mit Pfeilen
41 und 43 dargestellt. Die Achse 39 fällt bei die
sem Ausführungsbeispiel mit der Längsachse der An
triebswelle 31 zusammen.
Das der Antriebswelle 31. zugeordnete Kettenrad 35,
die geschlossene Kette 37 sowie die der Nabenwelle
11 zugeordnete Kettenräder 13, 13', 13'' (Fig. 2)
sind Teile eines Antriebsstrangs, der die auf das
Handbetätigungselement 19 aufgebrachte Kraft auf
das Rad 9 überträgt. Alternativ ist auch eine ande
re Ausgestaltung möglich, nämlich daß der Antriebs
strang anstelle der Kette mindestens ein starres
Übertragungsglied umfaßt, beispielsweise eine Kar
danwelle.
Der Antriebshebel 15 wirkt über den Freilauf 29
derart mit der Antriebswelle 31 zusammen, daß bei
einer ersten Schwenkbewegung des Antriebshebels 15
in Richtung des Pfeils 41, also von einem nicht
dargestellten, im Sitz des Beförderungsmittels 1
sitzenden Bedieners aus gesehen nach vorne, der An
triebshebel 15 und die Antriebswelle 31 gekoppelt
sind, so daß die auf das Handbetätigungselement 19
aufgebrachte Kraft über den Antriebsstrang auf das
Rad 9 übertragen wird. Beim Zurückschwenken des An
triebshebels 15 in Richtung des Pfeils 43, also in
Richtung des Sitzes des Personenbeförderungsmit
tels, wird der Freilauf 29 wirksam, der den An
triebshebel 15 und die Antriebswelle 31 entkoppelt,
so daß keine Kraft in die Antriebswelle 31 einge
leitet wird. Es wird also kein Drehmoment auf die
Antriebswelle 31 aufgebracht. Ein in dem Sitz des
Personenbeförderungsmittels 1 befindlicher Bediener
drückt also das Handbetätigungselement 19 nach vor
ne von sich weg, um ein Drehmoment auf die An
triebswelle 15 aufzubringen. Dabei wird sein Körper
gegen die Rückenlehne des Sitzes gedrückt und kann
sich somit in vorteilhafter Weise abstützen. Das
Zurückschwenken des Antriebshebels 15 erfolgt prak
tische ohne Kraftaufwand. Durch die vorteilhafte
Kopplung des Antriebshebels 15 über den Freilauf 29
mit der Antriebswelle 31 kann der Bediener in einer
ergonomisch richtigen, beispielsweise aufrechten
Sitzhaltung die Kraft auf das Handbetätigungsele
ment 19 aufbringen, was den Bedienungskomfort der
mit Muskelkraft betriebenen Antriebsvorrichtung 5
verbessert. Dem Bediener ist es aufgrund des sich
ständig wiederholenden Wechsels zwischen Kraftan
strengung (Belastung) beim Verschwenken des An
triebshebels 15 in Richtung des Pfeils 41 nach vor
ne und der "Ruhepause" (Entlastung) beim Zurück
schwenken des Antriebshebels 15 in Richtung des
Pfeils 43 möglich, auch über einen längeren Zeit
raum rhythmisch zu atmen. Es hat sich gezeigt, daß
durch eine gleichmäßige Atmung und einem Wechsel
zwischen Belastung und Entlastung auch die Ausdauer
des Bedieners verbessert wird.
Der Antriebshebel 15 ist um einen Winkel a um die
Achse 39 verschwenkbar, der vom Bediener individu
ell variierbar ist. Es hat sich gezeigt, daß in ei
ner bequemen, insbesonderen aufrechten Sitzhaltung
eine angenehme Kraftübertragung möglich ist, wenn
der Winkel α in einem Bereich von 40° bis 130°,
vorzugsweise 50° bis 120°, insbesondere von 60° bis
1100, liegt. Selbstverständlich sind auch kürzere
Hübe (α < 40°) oder längere Hübe (α < 130°) mit dem
Antriebshebel möglich.
Der Sitz des Personenbeförderungsmittel weist zu
mindest während des Fahrens gegenüber der Achse 39
eine ortsfeste Position auf. Ein im Sitz befindli
cher Bediener kann also auch die Lage des Umfangs
bereichs des gedachten - in Fig. 1 mit gestrichel
ter Linie dargestellten - Kreises 44, entlang dessen
das Handbetätigungselement 19 verlagert wird, fest
legen. Der Bediener kann also ohne weiteres den für
ihn günstigsten Winkelbereich sowie die Lage des
Umfangsbereichs des Kreises 44, über den er den An
triebshebel 15 verschwenkt, selbst bestimmen, so
daß er beispielsweise eine für ihn als bequem emp
fundene Kraftübertragung realisieren kann. Bei dem
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
angedeutet, daß das Handbetätigungselement 19 von
einem Punkt A am Umfang des Kreises 44 über einen
Umfangsbereich von circa 90° zu einem auf dem Kreis
44 liegenden Punkt B und wieder zurück verlagerbar
ist. Ferner ist rein beispielhaft angedeutet, daß
das Hin- und Herschwenken des Antriebshebels 15
auch von einem Punkt A' zu einem Punkt B' und wie
der zurück erfolgen kann. Der Winkel α', um den der
Antriebshebel verschwenkt wird, beträgt hierbei
circa 50°. Im Gegensatz dazu wird der bekannten An
triebsvorrichtung der gesamte Umfang des Kreises 44
zum Aufbringen eines Drehmoments auf die Antriebs
welle mittels der Antriebskurbeln genutzt.
Es bleibt festzuhalten, daß dadurch, daß der Bedie
ner sowohl den Winkel α als auch die Lage des
Schwenkbereichs des Antriebshebels 15 zum Aufbrin
gen eines Drehmoments auf die Antriebswelle in vor
teilhafter Weise selbst festlegt, eine bequeme
Kraftübertragung in einer angenehmen Sitzhaltung
realisierbar ist.
Die Länge des Antriebshebels 15 kann beliebig ge
wählt werden. Aufgrund der Hebelgesetze können da
durch bei einer konstanten, auf das Handbetäti
gungselement aufgebrachten Kraft, mit unterschied
lich langen Antriebshebeln ein mehr oder weniger
großes Antriebsmoment auf die Antriebswelle aufge
bracht werden. Bei dem in den Fig. 1 und 2 dar
gestellten Ausführungsbeispiel umfaßt der Antriebs
hebel 15 eine Hebellängenverstellvorrichtung, mit
deren Hilfe in vorteilhafter Weise die Länge des
Antriebshebels 15 von einem Bediener während des
Betriebs beziehungsweise der Fahrt verstellt werden
kann. Ein Ausführungsbeispiel der Hebellängenver
stellvorrichtung wird im folgenden anhand von Fig.
3 näher erläutert. Alternativ kann auch ein bei
spielsweise einstückiger Antriebshebel eingesetzt
werden, der nicht längenverstellbar ist, also keine
Hebellängenverstellvorrichtung umfaßt.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Teil des Personen
beförderungsmittel 1 gemäß Fig. 1 in Vorderan
sicht. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszei
chen versehen, so daß insofern auf die Beschreibung
zu Fig. 1 verwiesen wird.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 ist ersichtlich,
daß der Antriebshebel 15 und das Handbetätigungse
lement 19 im zusammengebauten Zustand eine T-Form
aufweisen und einen Lenker für das Personenbeförde
rungsmittel bilden. Selbstverständlich sind auch
andere Formen möglich. Das bei diesem Ausführungs
beispiel U-förmige Aufnahmeteil 33 ist mit Hilfe
eines Befestigungselements 45, das bei diesem Aus
führungsbeispiel von einer Schraube gebildet ist,
an einem Verbindungsteil 47 der Gabel 7 befestigt.
Hierzu wird die Schraube in eine aufspreizbare
Spannhülse 46 eingeschraubt, wodurch eine reib
schlüssige Verbindung geschaffen wird. Bei einer
Drehung des Antriebshebels 15 um seine Längsachse
49 wird auch die das Rad 9 haltende Gabel 7 ver
schwenkt. Mit Hilfe des Handbetätigungselements 19
und des Antriebshebels 15 kann also in einfacher
Weise das Personenbeförderungsmittel gesteuert und-
wie oben beschrieben - angetrieben werden.
An dem Handbetätigungselement 19 können an sich be
kannte Teile des Personenbeförderungsmittel befe
stigt werden, zum Beispiel eine Bremsklinke bezie
hungsweise zwei Bremsklinken zur Betätigung der in
den Figuren nicht dargestellten Bremse, eine Schal
tung, die die Kette 37 vom Kettenrad 13 auf eines
der anderen Kettenräder 13', 13'' überführt oder
umgekehrt, ein Beleuchtungsmittel, gegebenenfalls
Blinker und dergleichen. Vorteilhaft hierbei ist,
daß zur Betätigung dieser Teile die Hände nicht vom
Lenker beziehungsweise vom Handbetätigungselement
19 genommen werden müssen, so daß eine sichere Be
dienung möglich ist. Das Personenbeförderungsmittel
kann beispielsweise also auch während dem Betätigen
der - nicht dargestellten - Gangschaltung angetrieben
und gelenkt werden, ohne daß dabei die Hände vom
Handbetätigungselement genommen werden müssen. Da
durch kann eine hohe Bedienungssicherheit und ein
hoher Bedienungskomfort sichergestellt werden.
Fig. 3 zeigt einen Teil eines weiteren Ausfüh
rungsbeispiels des Personenbeförderungsmittels 1 in
Vorderansicht. Teile, die mit denen anhand der Fig.
1 und 2 beschriebenen übereinstimmen, sind
mit gleichen Bezugszeichen versehen, so daß inso
fern auf die Beschreibung verwiesen wird. Der An
triebshebel 15 ist mittels einer Hebellängenver
stellvorrichtung 51 längenverstellbar und umfaßt
einen Hebelschaft 15a, der in einem Hebelrohr 15b
verschiebbar gehalten ist. Das Hebelrohr 15b ist an
seinem dem Handbetätigungselement 19 abgewandten
Ende in geeigneter Weise drehfest mit der Antriebs
welle 31 gekoppelt. An dem freien, aus dem Hebel
rohr 15b herausragenden Ende des Hebelschafts 15a
ist das Handbetätigungselement 19 mittels der nicht
näher dargestellten Befestigungsvorrichtung 17 an
gebracht. An dem Hebelschaft 15a ist ein Mitnehmer
bolzen 53 befestigt, der radial, zumindest aber im
wesentlichen radial zur Längsachse 49 des Antriebs
hebels 15 verläuft. Der Mitnehmerbolzen 53 ist in
einem im Hebelrohr 15b eingebrachten Längsschlitz
55 geführt. Um den Längsschlitz 55 in dem Hebelrohr
15b in der in Fig. 3 gewählten Ansicht darzustel
len, ist dieser - in Umfangsrichtung des Hebelrohrs
15b gesehen - um 90° versetzt angeordnet. In der
Darstellung gemäß Fig. 3 ist der Hebelschaft 15a
vollständig im Hebelrohr 15b eingefahren. Das
heißt, der Mitnehmerbolzen 53 befindet sich - in
vertikaler Richtung gesehen - in seiner unteren End
position innerhalb des Längsschlitzes 55. An dem
Mitnehmerbolzen 53 ist die Seele 57 eines Bowden
zugs 59 befestigt. Der Bowdenzug 59 ist an seinem
dem Mitnehmerbolzen 53 abgewandten Ende an einem an
dem Handbetätigungselement 19 angebrachten Dreh
griff 61 befestigt. Aus Fig. 3 ist noch ersicht
lich, daß die Seele 57 des Bowdenzugs 59 durch eine
nicht dargestellte Durchgangsöffnung eines Gegenla
gers 63 geführt ist, an dem sich der Bowdenzug 59
abstützt. Des weiteren kann der Bowdenzug 59 wahl
weise auch über eine Umlenkrolle 65 geführt werden,
die unterhalb des Mitnehmerbolzens 53 drehbeweglich
am Hebelrohr 15b gehalten ist.
Mittels der Hebellängenverstellvorrichtung 51 kann
ein Bediener während der Fahrt des Personenbeförde
rungsmittels 1 die Länge des Antriebshebels 15, al
so inwieweit der Hebelschaft 15a aus dem Hebelrohr
15b herausragt, in einfacher Weise verstellen.
Hierzu wird der Drehgriff 61 gedreht, wodurch - in
Abhängigkeit der Drehrichtung des Drehgriffs 61 -
der Hebelschaft 15a aus dem Hebelrohr 15b quasi
herausgezogen beziehungsweise in das Hebelrohr 15b
versenkt wird. Das Ausfahren und insbesondere das
Einfahren des Hebelschafts 15a in das Hebelrohr 15b
erfolgt mit relativ geringer Kraft, vorzugsweise
selbsttätig durch Betätigung des Drehgriffs 61.
Besonders vorteilhaft ist, daß die Längenverstel
lung des Antriebshebels 15 mittels der Hebellängen
verstellvorrichtung 51 stufenlos vorgenommen werden
kann, indem der Drehgriff 61 mehr oder weniger weit
gedreht wird. Eine Antriebshebellängenverstellung
ist beispielsweise notwendig, um an Steigungen oder
beim Anfahren des Personenbeförderungsmittels große
Antriebsmomente mit relativ geringer Kraft aufzu
bringen. Die anhand von Fig. 3 beschriebene Dreh
griffmechanik ist hierfür besonders gut geeignet,
weil eine Betätigung durch den Bediener möglich
ist, ohne daß er dazu den Antriebshebel 15 loslas
sen muß. Dadurch ergibt sich insbesondere eine hohe
Betriebssicherheit.
Besonders bevorzugt wird ein in den Figuren nicht
dargestelltes Ausführungsbeispiel des Personenbe
förderungsmittels, das zwei hintereinander angeord
nete Fahrzeugteile umfaßt, wobei ein erstes Fahr
zeugteil als Rollstuhl ausgebildet ist und mit ei
nem zweiten Fahrzeugteil kuppelbar ist. Vorzugswei
se ist an dem zweiten Fahrzeugteil die Antriebsvor
richtung 5 angeordnet. Der Aufbau des zweiten Fahr
zeugteils kann dem in den Fig. 1 und 2 darge
stellte Teil des Personenbeförderungsmittels 1 ent
sprechen.
Aus allem wird deutlich, daß das Personenbeförde
rungsmittel sowohl aus mindestens zwei miteinander
kuppelbaren Fahrzeugteilen, die hintereinander an
geordnet sind, bestehen als auch von einem komplet
ten Fahrzeug mit einem nicht trennbaren Rahmen ge
bildet werden kann. Ein komplettes Fahrzeug, dessen
Fahrzeugteile also nicht voneinander getrennt wer
den können, weist einen einstückigen Rahmen auf.
Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch die er
findungsgemäße Kopplung des Antriebhebels 15 über
den Freilauf 29 mit der Antriebswelle 31 die zum
Aufbringen eines Antriebsmoments auf die Antriebs
welle erforderliche Kraft immer - vom Sitz aus gese
hen - nach vorne in Fahrtrichtung des Personenbeför
derungsmittels gerichtet ist. Zum Antreiben drückt
der Bediener den Antriebshebel nach vorne vom Kör
per weg und schwenkt ihn praktisch ohne Kraftan
strengung zurück (Leerhub). Dadurch ist in einer
aufrechten Sitzhaltung eine optimale, für den Be
diener aufgrund des einstellbaren Schwenkwinkels
und des frei wählbaren Umfangsbereich des Kreises
44, entlang dessen das Handbetätigungselement 19
verlagert wird, eine günstige Kraftübertragung mög
lich. Ferner ist eine gegenüber den bekannten Per
sonenbeförderungsmitteln verbesserte Ergonomie rea
lisierbar.
Claims (15)
1. Antriebsvorrichtung für ein Personenbeförde
rungsmittel, insbesondere Rollstuhl, das mindestens
einen Sitz mit einer Rückenlehne umfaßt, mit minde
stens einem Handbetätigungselement, mit dessen Hil
fe ein Drehmoment auf eine Antriebswelle aufbring
bar ist, wobei die auf das Handbetätigungselement
aufgebrachte Kraft über einen Antriebsstrang auf
mindestens ein Rad des Personenbeförderungsmittels
übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das
Handbetätigungselement (19) mit mindestens einem um
eine Achse (39) hin und her schwenkbaren Antriebs
hebel (15) zusammenwirkt, daß der Antriebshebel
(15) über einen Freilauf (29) mit der Antriebswelle
(31) gekoppelt ist, derart, daß bei einer ersten
Schwenkbewegung des Antriebshebels (15) - vom Sitz
aus gesehen - nach vorne der Antriebshebel (15) und
die Antriebswelle (31) gekoppelt und beim Zurück
schwenken der Antriebshebel (15) und die Antriebs
welle (31) entkoppelt sind.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Winkel (α), um den der An
triebshebel (15) schwenkbar ist, variierbar ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Antriebshebel (15) um einen
Winkel (α) verschwenkbar ist, der in einen Bereich
von 40° bis 130°, vorzugsweise 50° bis 120°, insbe
sondere 60° bis 110°, liegt.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ach
se (39) quer oder im wesentlichen quer zur Fahrt
richtung verläuft.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Län
ge des Antriebshebels (15) mittels einer Hebellän
genverstellvorrichtung (51) verstellbar, vorzugs
weise einstellbar, ist.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der An
triebshebel (15) und das Handbetätigungselement
(19) im zusammengebauten Zustand eine T-Form auf
weisen.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der An
triebsstrang mindestens ein mit der Antriebswelle
(15) drehfest verbundenes Kettenrad (35) und eine
darüber geführte Kette (37) umfaßt.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsstrang mindestens eine Kardanwelle um
faßt.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Antriebshebel (15) und/oder dem Handbetätigungsele
ment (19) mindestens ein Bremsbetätigungselement,
mindestens ein Schaltelement einer Gangschaltung
und/oder mindestens ein Betätigungselement für ei
nen Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) angebracht
ist.
10. Personenbeförderungsmittel mit mindestens einem
eine Rückenlehne umfassenden Sitz und einer An
triebsvorrichtung, die mindestens ein Handbetäti
gungselement umfaßt, mit dessen Hilfe ein Drehmo
ment auf eine Antriebswelle aufbringbar ist, wobei
die auf das Handbetätigungselement aufgebrachte
Kraft über einen Antriebsstrang auf mindestens ein
Rad übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das Handbetätigungselement (19) mit mindestens ei
nem um eine Achse (39) hin und her schwenkbaren An
triebshebel (15) zusammenwirkt, daß der Antriebshe
bel (15) über einen Freilauf (29) mit der Antriebs
welle (31) gekoppelt ist, derart, daß bei einer er
sten Schwenkbewegung des Antriebshebels (15) - vom
Sitz aus gesehen - nach vorne der Antriebshebel (15)
und die Antriebswelle (31) gekoppelt und beim Zu
rückschwenken der Antriebshebel (15) und die An
triebswelle (31) entkoppelt sind.
11. Personenbeförderungsmittel nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß es zwei hintereinander
angeordnete Fahrzeugteile umfaßt.
12. Personenbeförderungsmittel nach einem der An
sprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein
erstes Fahrzeugteil als Rollstuhl ausgebildet und
mit einem zweiten Fahrzeugteil kuppelbar ist.
13. Personenbeförderungsmittel nach einem der An
sprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebsvorrichtung (5) an dem zweiten Fahrzeugteil
angeordnet ist.
14. Personenbeförderungsmittel nach einem der An
sprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antriebsstrang mindestens eine Kardanwelle umfaßt.
15. Personenbeförderungsmittel nach einem der An
sprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem Antriebshebel (15) und/oder dem Handbetäti
gungselement (19) mindestens ein Bremsbetätigungs
element, mindestens ein Schaltelement einer Gang
schaltung und/oder mindestens ein Betätigungsele
ment für einen Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) an
gebracht ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19815687A DE19815687C2 (de) | 1998-04-08 | 1998-04-08 | Personenbeförderungsmittel und eine Antriebsvorrichtung für ein Personenbeförderungsmittel |
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Applications Claiming Priority (1)
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Family
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|---|---|---|---|
| DE19815687A Expired - Fee Related DE19815687C2 (de) | 1998-04-08 | 1998-04-08 | Personenbeförderungsmittel und eine Antriebsvorrichtung für ein Personenbeförderungsmittel |
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| Country | Link |
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|---|---|---|---|---|
| DE9013336U1 (de) * | 1990-09-18 | 1990-11-22 | Pisarz, Hans-Werner, O-1110 Berlin | Versehrtenfahrzeug |
-
1998
- 1998-04-08 DE DE19815687A patent/DE19815687C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
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