DE19813405A1 - Rad bzw. Rolle für einen einspurigen Rollschuh und ein Schlittschuh - Google Patents
Rad bzw. Rolle für einen einspurigen Rollschuh und ein SchlittschuhInfo
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/22—Wheels for roller skates
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- A63C1/00—Skates
- A63C1/30—Skates with special blades
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- A63C1/30—Skates with special blades
- A63C1/36—Skates with special blades with several blades
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Abstract
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sportmöglichkeiten mit einem derartigen Rollschuh zu erweitern und dazu einen neuen Radtyp der üblicherweise auswechselbaren Räder bzw. Rollen derartiger Rollschuhe aufzuzeigen. DOLLAR A Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rad gelöst, das sich auszeichnet durch eine um den Radumfang umlaufende Schlittschuhkufe.
Description
Die Erfindung betrifft ein Rad bzw. eine Rolle für einen einspurigen Rollschuh
(Inline-Skate) bzw. die Weiterentwicklung eines Schlittschuhes.
Einspurige Rollschuhe sind heutzutage im Trend und haben die früher bekann
ten zweiachsigen Rollschuhe weitgehend verdrängt. Mittlerweile werden derartige
einspurige Rollschuhe geradezu als Verkehrsmittel benutzt und sind ein gewohntes
Bild im Straßenverkehr. Dennoch sind derartige Rollschuhe letztendlich als Spiel- und
Sportgerät anzusehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sportmöglichkeiten mit einem
derartigen Rollschuh zu erweitern und dazu einen neuen Radtyp der üblicherweise
auswechselbaren Räder bzw. Rollen derartiger Rollschuhe aufzuzeigen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Rad gelöst, das sich auszeichnet
durch eine um den Radumfang umlaufende Schlittschuhkufe.
Das normale, gewohnte Straßenrad für einen einspurigen Rollschuh kann somit
durch ein erfindungsgemäßes Kufenrad ersetzt werden, so daß der einspurige Roll
schuh nach Art eines Schlittschuhes auf dem Eis verwendet werden kann.
Ausgehend von einem herkömmlichen Schlittschuh könnte alternativ unter Be
anspruchung selbständigen Schutzes ein Kennzeichen der Erfindung darin gesehen
werden, daß die Kufe des Schlittschuhes auf eine Mehrzahl in einer Spur angeordneter
Kufenräder mitjeweiliger Kufenumfangskante aufgeteilt ist.
Es wird also durch die Erfindung entweder ein Rollschuh mit erweitertem Nut
zungsbereich bereitgestellt oder ein neuartiger Schlittschuh aufgezeigt, der insbeson
dere über verbesserte Fahreigenschaften verfügt.
Es ist nämlich nicht nur überraschend, daß ein Rollschuh mit einem erfindungs
gemäßen Kufenrad wie ein Schlittschuh benutzt werden kann und insbesondere auf
dem Eis auch ausreichenden Halt gibt, auch bei Kurvenfahrten, sondern daß sich mit
derartigen erfindungsgemäßen Kufenrädern sogar ein Schlittschuh ergibt, der bessere
Laufeigenschaften hat als ein herkömmlicher Schlittschuh. Insbesondere ist der erfin
dungsgemäße Schlittschuh schneller als ein herkömmlicher Schlittschuh und er rea
giert auch weniger auf Unebenheiten im Eis, wie z. B. Fahrspuren oder sonstige Vertie
fungen oder auch Erhebungen, wie z. B. durch eingefrorene Äste oder dergleichen.
Hindernisse werden problemlos überrollt und gleichzeitig ist immer mit wenigstens ei
nem Kufenrad ein ausreichender Halt auf dem Eis gewährleistet, so daß auch beim
überfahren von Hindernissen eine ausreichende Spurtreue gewährleistet ist.
Ein erfindungsgemäßes Rad kann nach einer Weiterbildung der Erfindung einen
im wesentlichen scheibenförmigen Kern aufweisen, der die Schlittschuhkufe aufweist.
Mittels der notwendigen Lager kann somit der scheibenförmige Kern im wesentlichen
eine Axialbreite erhalten, die ihn passend zu herkömmlichen einspurigen Rollschuhen
macht. Insbesondere muß die Schlittschuhkufe nur ein gewisses Stück weit vorstehen,
um ausreichend tief in das Eis ohne störende Einflüsse der Lagerung eintreten zu kön
nen. Es wäre gegebenenfalls auch denkbar, die Schlittschuhkufe in Form eines Reifens
um einen Radkern herumzulegen bzw. in einen solchen Radkern einzulassen. Die Ausbil
dung einer durchgängigen Scheibe ist aber aus Stabilitäts- und Fertigungsgründen vor
zuziehen.
Die Räder herkömmlicher einspuriger Rollschuhe sind auswechselbar. Im Normal
fall verfügt ein Rollschuh über vier in einer Spur angeordnete Räder, die mit ihren Ach
sen zwischen zwei Wangen an der Sohle des Schuhs eingesetzt sind. Jedes Rad verfügt
in der Regel um ein koaxial äußeres und ein koaxial inneres Lager, von denen sich das
innere Lager möglichst reibungsfrei mittels eines zwischengesetzten Wälzlagers im
äußeren Lager dreht. Im inneren Lager ist eine axiale Bohrung vorgesehen, durch die
Schrauben geführt werden können, mit denen das innere Lager an den Wangen des
Rollschuhs fixiert wird. In der Regel handelt es sich dabei um Imbusschrauben, die mit
einem entsprechenden Imbusschlüssel gelöst oder fixiert werden können. Jeder Roll
schuhläufer verfügt in der Regel über einen solchen geeigneten Schlüssel. In genauso
einfacher Weise wie die herkömmlichen Räder kann auch das erfindungsgemäße
Kufenrad eingewechselt oder ausgewechselt werden. Ein Auswechseln der Räder ist
bei herkömmlichen Rollschuhen schon deshalb vorgesehen, weil die Räder einem
hohen Verschleiß unterliegen und auch für verschiedene Straßenbeläge unterschied
liche Radmaterialien größerer oder kleinerer Elastizität verwendet werden könnten.
Die Schlittschuhkufe des erfindungsgemäßen Kufenrades ist vorzugswei
se aus Metall ausgebildet, und zwar nach Möglichkeit aus Edelstahl. Dabei kann die Me
tallkufe vorzugsweise mit dem bei Schlittschuhen bekannten und üblichen Hohlschliff
versehen sein. Gerade dieser Hohlschliff gewährt beim Fahren mit dem erfindungsge
mäßen Schlittschuh auch in Kurven eine seitliche Stabilität. Im Zweifel sollte der Hohl
schliff bei den erfindungsgemäßen Kufenrädern eher tiefer ausgeführt werden als bei
herkömmlichen Schlittschuhen. Deshalb sollte vorzugsweise auch ein härteres und
besseres Edelstahlmaterial verwendet werden, um ausreichend scharfe und hohe und
dennoch stabile Hohlschliffschneiden bereitstellen zu können. Beispielsweise könnte
der Hohlschliff eine maximale Tiefe von etwa 4 mm aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben,
ist in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schlittschuhs mit Kufenrä
dern,
Fig. 2 ein Kufenrad in einer Seitenansicht,
Fig. 3 das Kufenrad gemäß Fig. 2 in einer Frontansicht und
Fig. 4 ein vergrößertes Detail des Kufenrades gemäß Fig. 3 mit deutlicherem
Hohlschliff.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schlittschuhs, der
sich in der gewählten Darstellung nicht charakteristisch von einem herkömmlichen ein
spurigen Rollschuh unterscheidet.
Der Schuh selbst ist im wesentlichen nach Art eines Skistiefels aus gelenkig mit
einander verbundenen Hartschalen 1 ausgebildet, die am Fuß bzw. am Gelenk mittels
Schnallen 2 festgezogen werden können, wobei der Zwischenraum zwischen den ge
lenkigen Hartschalen 1 mit einem bei Turnschuhen üblichen Textilmaterial 3, vorzugs
weise wasserdicht, gefüllt ist.
An der Sohle des Schuhs befinden sich nach unten vorragende, in einem Ab
stand zueinander parallel verlaufende Wangen 4, zwischen denen in einer gemeinsa
men Spur vier Räder 5 angeordnet sind. Diese Räder sind axial mit Hilfe von Imbus
schrauben 6 an den Wangen 4 befestigt. Im Absatzbereich der Wangen 4 befindet sich
ein Stopperelement 7 zum Abbremsen des dargestellten Rollschuhs.
Erfindungsgemäß ist dieser Rollschuh als Schlittschuh ausgebildet, indem die Rä
der 5 mit Schlittschuhkufen versehen sind, wodurch der dargestellte Rollschuh nach
Art eines Schlittschuhs auf dem Eis benutzt werden kann.
Ein einzelnes Rad 5 ist in der Seitenansicht in der Fig. 2 dargestellt. Der Umfang
des Rades 5 ist als Kufe ausgebildet. Mit einer gestrichelten Linie ist, in der Bemessung
etwas übertrieben, die Eindringtiefe eines Hohlschliffes der Kufe angedeutet. Diese Ku
fe ist auf dem Umfang eines im wesentlichen scheibenförmigen Elementes 8 angeord
net. Beidseitig auf dem scheibenförmigen Element 8 sind Lager vorgesehen, und zwar
ein äußeres Lager 9, das mit der Scheibe 8 fest verbunden ist, und ein inneres Lager 10,
das in dem äußeren Lager 9 um die gemeinsame Achse drehbeweglich ist, und zwar
vorzugsweise unter Einsatz eines Wälzlagers zwischen dem inneren Lager 10 und dem
äußeren Lager 9 zur Vermeidung von Reibungskräften. In der axialen Mitte des inneren
Lagers 10 befindet sich eine Bohrung 11, durch die eine Imbusschraube 6 zur Befesti
gung des Rades 5 an den Wangen 4 hindurchgeführt werden kann.
Fig. 3 zeigt das Rad gemäß Fig. 2 noch einmal in einer Frontansicht. Gleiche Bau
elemente sind mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet wie in Fig. 2.
In der Fig. 3 ist insbesondere zu erkennen, daß das zentrale Kernelement 8 im
wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist und an seinem Umfang einen Kufen-Hohl
schliff aufweist. Das Element 8 ist dafür aus Metall, vorzugsweise aus Edelstahl, aus
gebildet.
Fig. 4 zeigt noch einmal den Kufenbereich des Elementes 8 in einer vergrößer
ten Darstellung. In der Fig. 4 ist noch einmal angedeutet, daß der Hohlschliff 12 relativ
tief ausgeführt sein sollte.
Claims (6)
1. Rad bzw. Rolle für einen einspurigen Rollschuh (Inline-Skate),
gekennzeichnet durch
eine um den Radumfang umlaufende Schlittschuhkufe.
2. Rad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen scheiben
förmigen Kern (8), der die Schlittschuhkufe aufweist.
3. Rad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittschuhku
fe aus Metall ausgebildet ist
4. Rad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittschuhkufe aus
Edelstahl ausgebildet ist.
5. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlittschuhkufe einen Hohlschliff (12) aufweist.
6. Schlittschuh,
dadurch gekennzeichnet,
daß seine Kufe auf eine Mehrzahl in einer Spur angeordneter Kufenräder (5) mit je
weiliger Kufenumfangskante aufgeteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813405A DE19813405A1 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Rad bzw. Rolle für einen einspurigen Rollschuh und ein Schlittschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813405A DE19813405A1 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Rad bzw. Rolle für einen einspurigen Rollschuh und ein Schlittschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19813405A1 true DE19813405A1 (de) | 1999-10-07 |
Family
ID=7862455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813405A Ceased DE19813405A1 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Rad bzw. Rolle für einen einspurigen Rollschuh und ein Schlittschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19813405A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20103734U1 (de) | 2001-02-27 | 2001-05-31 | Daut, Rainer, 90469 Nürnberg | Einspuriges Zweiradfahrzeug |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2250880A1 (de) * | 1972-10-17 | 1974-04-18 | Roll Rink Laroche J Chevaux Et | Rolle fuer rollschuhe |
| DE2446210A1 (de) * | 1973-10-01 | 1975-04-03 | Omnisports S A | Vorrichtung zur umwandlung eines eisoder schneesportgeraetes in ein sportgeraet fuer kunstbahnen |
| DE29619024U1 (de) * | 1996-11-02 | 1997-02-27 | Kviring, Eduard, 71540 Murrhardt | Eislauf-Rollen für Inline-Skates und Roller-Blades |
-
1998
- 1998-03-26 DE DE19813405A patent/DE19813405A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
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| DE2250880A1 (de) * | 1972-10-17 | 1974-04-18 | Roll Rink Laroche J Chevaux Et | Rolle fuer rollschuhe |
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| DE29619024U1 (de) * | 1996-11-02 | 1997-02-27 | Kviring, Eduard, 71540 Murrhardt | Eislauf-Rollen für Inline-Skates und Roller-Blades |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20103734U1 (de) | 2001-02-27 | 2001-05-31 | Daut, Rainer, 90469 Nürnberg | Einspuriges Zweiradfahrzeug |
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