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DE1113168B - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

Info

Publication number
DE1113168B
DE1113168B DEK31215A DEK0031215A DE1113168B DE 1113168 B DE1113168 B DE 1113168B DE K31215 A DEK31215 A DE K31215A DE K0031215 A DEK0031215 A DE K0031215A DE 1113168 B DE1113168 B DE 1113168B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
barrel
shaped
roller skate
grooves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK31215A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER KAUS
Original Assignee
WALTER KAUS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER KAUS filed Critical WALTER KAUS
Priority to DEK31215A priority Critical patent/DE1113168B/de
Publication of DE1113168B publication Critical patent/DE1113168B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/22Wheels for roller skates
    • A63C17/24Wheels for roller skates with ball-shaped or spherical running surfaces

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rollschuh Die Erfindung betrifft einen Rollschuh mit Kugel-oder Tonnenform besitzenden Laufkörpern. Die Laufkörper können an der Unterseite des Rollschuhes gelagert sein. Die Grundplatte kann mit Befestigungsmitteln zur lösbaren oder dauernden Befestigung am Schuh des Rollschuhläufers versehen sein; sie kann aber auch gleichzeitig die Schuhsohle bilden.
  • Es ist bekannt, die Rollkörper paarweise am vorderen und am hinteren Ende des Rollschuhes anzuordnen. Weiterhin sind Einspurrollschuhe bekannt, bei denen jeweils am vorderen und am hinteren Ende nur ein Rollkörper und gegebenenfalls zwischen diesen beiden noch ein oder mehrere Rollkörper angeordnet sind. Als Rollkörper finden üblicherweise Räder Verwendung; außerdem sind Rollschuhe bekanntgeworden, die entweder nur Rollkörper in Kugelform oder nur Rollkörper in Tonnenform besitzen.
  • Rollschuhe mit paarweise angeordneten Rädern bzw. mit nur kugel- oder nur tonnenförmigen Rollkörpern, wie sie heute ausschließlich üblich sind, machen das Laufen schwerfällig, da die vier Räder auf dem Boden aufstehen und der hin- und herwiegenden Fußbewegung nicht nachgeben. Rollschuhe mit hintereinander angeordneten Rollkörpern, sogenannte Einspurrollschuhe, sind zum Kurvenfahren ungeeignet. Lediglich sehr geübten Läufern gelingt es mit großer Anstrengung, einen Bogen zu fahren, wobei der Bogen jedoch einen großen Radius hat.
  • Fernerhin sind Rollschuhe mit nur einem Rollkörper bekanntgeworden, die jedoch naturgemäß einen sicheren Stand nicht ermöglichen und deshalb wenig Verwendung fanden.
  • Außerdem sind Rollschuhe mit tonnenförmigen Rollkörpern bekannt. Derartige Rollschuhe bringen aber die große Gefahr des Abrutschens während der Kurvenfahrt mit sich, d. h. während der Schräglage des Rollschuhes.
  • Schließlich ist es bekannt, die tonnenförmigen Rollkörper in ihrer Mitte mit einer umlaufenden Verdickung zu versehen, um die Gefahr des Abrutschens zu vermindern. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Verdickung das Laufen außerordentlich schwerfällig macht und daß infolge der unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten der Verdickung einerseits sowie der zweiten Auflagestelle auf der Umfangsfläche des tonnenförmigen Laufkörpers andererseits während der Kurvenfahrt ein Bremsen eintritt, so daß oft ein Sturz des Läufers die Folge ist.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, einen Rollschuh zu schaffen, der sowohl ein Laufen ohne Schwerfälligkeit als auch ein schnelles Laufen gestattet und dabei gleichzeitig die bei einem Rollschuh geforderte Sicherheit zur Verhinderung der Sturzgefahr für den Läufer mit sich bringt. Diese Sicherheit soll bei dem Rollschuh gemäß der Erfindung sowohl für Jugendliche und weniger geübte Läufer als auch für geübte Läufer und Kunstläufer gegeben sein.
  • Die Erfindung betrifft einen Rollschuh mit Kugel-oder Tonnenform besitzenden Laufkörpern, der dadurch gekennzeichnet ist, daß unter dem vorderen Ende des Rollschuhes oder dessen Grundplatte ein tonnenförmiger Rollkörper und unter dem hinteren Ende mindestens ein allseitig drehbarer kugelförmiger Rollkörper bzw. ein mit um die Umlaufsfläche laufenden Nuten versehener tonnenmörmiger Rollkörper gelagert ist.
  • Der Rollschuh nach der Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein leichtes, geschmeidiges und schnelles Laufen ermöglicht ist. Die hinsichtlich der Sicherheit sowohl für ungeübte als auch für geübte Läufer gestellte Forderung bei dem Rollschuh nach der Erfindung ist dadurch erfüllt, daß am hinteren Ende des Rollschuhes für die ungeübten Läufer ein mit um die Umlaufsfläche laufenden Nuten versehener tonnenförmiger Rollkörper und für die geübten Läufer mindestens ein kugelförmiger Rollkörper angeordnet ist. Die Kugel bzw. Kugeln sind zweckmäßig in an sich bekannter Weise in einer kugeligen Schale gelagert, vorzugsweise in einem Kugellager.
  • Die bei dem tonnenförmigen Rollkörper vorgesehenen Nuten verhindern mit Sicherheit ein Rutschen des Rollkörpers während der Kurvenfahrt, ohne aber das Laufen zu erschweren. Ein Bremsen der Fahrt wie bei tonnenförmigen Rollkörpern mit mittig angeordneten Verdickungen ist ausgeschlossen. Die Nuten können gemäß der Erfindung in Form von Kreisen oder in Form einer oder mehrerer Schraubenlinien um die Umfangsfläche des tonnenförmigen Rollkörpers laufen. -Gemäß der Erfindung kann auch der unter dem vorderen Ende angeordnete tonnenförmige Rolikörper mit um die Umfangsfläche laufenden Nuten versehen sein.
  • Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung entspricht die Breite der tonnenförmigen Rollkörper etwa der Breite des Rollschuhes, damit während der Kurvenfahrt verhindert ist, daß der seitliche Rand des Rollschuhes auf dem-Boden schleift.
  • Es sei noch erwähnt, daß die Anordnung von nach allen Seiten drehbaren Kugeln unter dem hinteren Ende des Rollschuhes mit Leichtigkeit das Laufen von Kurven, auch solcher Kurven mit kleinem Radius, gestattet.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann am vorderen Ende des Rollschuhes ein tonnenförmiger Rollkörper zur Anwendung kommen, dessen Breite klein ist im Verhältnis zu seinem Durchmesser. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere für sichere und geübte Rollschuhläufer zum Schnellaufen. Zweckmäßig ist bei dieser Ausführungsform am hinteren Ende ein kugelförmiger Rollkörper angeordnet, dessen Durchmesser etwa der Breite des Rollschuhes entspricht.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erflndung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Rollschuh mit einem tonnenförmigen Rollkörper am vorderen Ende und einem kugelförmigen Rollkörper am hinteren Ende, Fig. 2 einen Rollschuh mit einem tonnenförmigen Rollkörper am vorderen Ende und zwei kugelförmigen Rollkörpern am hinteren Ende, Fig. 3 einen Rollschuh in einer gegenüber Fig. 1 abgeänderten Ausführungsform, Fig. 4 und 5 je einen tonnenförmigen, mit Nuten versehenen Rollkörper in verschiedenen Ausführungsformen und Fig. 6 einen jeweils am vorderen und am hinteren Ende mit einem tonnenförmigen Rollkörper mit Nuten gemäß Fig. 4 versehenen Rollschuh.
  • Mit 1 ist in den Fig. 1 bis 3 die Grundplatte des Rollschuhes bzw. die Sohle des Schuhes des Rollschuhläufers bezeichnet. Auf der Grundplatte 1 ist am vorderen Ende ein tonnenförmiger Rollkörper 2 angeordnet, dessen Breite in den Fig. 1 und 2 etwa der Breite des Rollschuhes bzw. der Grundplatte 1 entspricht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Breite des Rollkörpers 2 klein im Verhältnis zu seinem Durchmesser.
  • Gemäß Fig. 1 und 3 ist am hinteren Ende des Rollschuhes ein kugelförmiger Rollkörper 3 angeordnet, dessen Durchmesser etwa der Breite der Platte 1 entspricht.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 sind am hinteren Ende des Rollschuhes zwei kugelförmige Rollkörper3 in einer Linie quer zur Längsachse6 des Rollschuhes und in gleichem Abstand von dieser angeordnet. Die kugelförmigen Rollkörper 3 können in an sich bekannter Weise in einer Kugelschale auf Kugeln 5 gelagert sein, so daß eine allseitige Drehung dieser Körper 3 gewährleistet ist. Die tonnenförmigen Rollkörper 2 können an ihren seitlichen Enden, wie in der Zeichnung ersichtlich ist, mit Achsen 2 a zur Lagerung versehen sein. Es ist aber auch möglich, die tonnenförmigen Rollkörper 2, insbesondere nach den Fig. 1 und 2, in einer in der Grundplatte 1- eingeformten tonnenförmigen Schale auf Kugeln zu lagern.
  • Fig. 4 zeigt einen tonnenförmigen Rollkörper 2 bzw. 2', der mit Nuten 4 versehen ist. Diese Nuten 4 laufen in Form von Kreisen um die Umfangsfläche des Rollkörpers 2 bzw. 2' herum.
  • Fig. 5 zeigt ebenfalls einen mit Nuten 4 versehenen Rollkörper 2 bzw. 2', bei dem aber zum Unterschied gegenüber der Ausführungsform nach Fig.4 ein schraubenlinienförmiger Verlauf der Nuten 4 vorgesehen ist. Die Nuten 4 dienen zur Verhinderung des Abrutschens, insbesondere beim Kurvenfahren.
  • Fig. 6 zeigt einen an sich bekannten Rollschuh mit je einem tonnenförmigen Rollkörper 2 am vorderen und einem tonnenförmigen Rollkörper 2' am hinteren Ende, und zwar sind bei dieser Ausführungsform zum Verhindern des Abrutschens beim Kurvenfahren die Rollkörper mit Nuten 4 versehen.
  • Es hat sich gezeigt, daß eine Breite von 2 mm und eine Tiefe von ebenfalls 2 mm für die Nuten 4 zweckmäßig sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rollschuh mit Kugel- oder Tonnenform besitzenden Laufkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem vorderen Ende des Rollschuhes oder dessen Grundplatte (1) ein tonnenförmiger Rollkörper (2) und unter dem hinteren Ende mindestens ein allseitig drehbarer kugelförmiger Rollkörper (3) bzw. ein mit um die Umlaufsfläche laufenden Nuten (4) versehener tonnenförmiger Rollkörper (2') gelagert ist.
  2. 2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der unter dem vorderen Ende angeordnete tonnenförmige Rollkörper (2) mit um die Umfangsfläche laufenden Nuten (4) versehen ist.
  3. 3. Rollschuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (4) in Form von Kreisen um die Umfangsfläche der tonnenförmigen Rollkörper (2 bzw. 2') laufen.
  4. 4. Rollschuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (4) in Form einer oder mehrerer Schraubenlinien um die Umfangsflächen der tonnenförmigen Rollkörper laufen.
  5. 5. Rollschuh nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der tonnenförmigen Rollkörper (2 bzw. 2') etwa der Breite der Grundplatte (1) des Rollschuhes entspricht.
  6. 6. Rollschuh nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des am vorderen Ende des Rollschuhes angeordneten tonnenförmigen Rollkörpers (2) klein ist im Verhältnis zu seinem Durchmesser. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 416 858; USA.-Patentschriften Nr. 257 426, 1811532, 2095942.
DEK31215A 1957-02-22 1957-02-22 Rollschuh Pending DE1113168B (de)

Priority Applications (1)

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DEK31215A DE1113168B (de) 1957-02-22 1957-02-22 Rollschuh

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DEK31215A DE1113168B (de) 1957-02-22 1957-02-22 Rollschuh

Publications (1)

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DE1113168B true DE1113168B (de) 1961-08-24

Family

ID=7219092

Family Applications (1)

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DEK31215A Pending DE1113168B (de) 1957-02-22 1957-02-22 Rollschuh

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DE (1) DE1113168B (de)

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