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DE29616211U1 - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

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Publication number
DE29616211U1
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Authority
DE
Germany
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receiver
roller skate
roller
display
shoe
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29616211U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POENSGEN PETER
SCHMIDT WOEHE LOTHAR
Original Assignee
POENSGEN PETER
SCHMIDT WOEHE LOTHAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POENSGEN PETER, SCHMIDT WOEHE LOTHAR filed Critical POENSGEN PETER
Priority to DE29616211U priority Critical patent/DE29616211U1/de
Publication of DE29616211U1 publication Critical patent/DE29616211U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/26Roller skates; Skate-boards with special auxiliary arrangements, e.g. illuminating, marking, or push-off devices

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Rollschuh, insbesondere mit hintereinander angeordneten Rollen, mit einem Rahmen, einem mit dem Rahmen verbindbaren Schuh und an oder in dem Rahmen gehalterten Rollen. Derartige Rollschuhe haben in den letzten Jahren unter dem Namen In-Line-Skates eine starke Verbreitung in den Bereichen Sport und Freizeit, aber auch Fortbewegung erfahren. Gerade im Sportbereich, der immer schnellere und immer aufregendere Sportarten hervorbringt, erfreut sich In-Line-Skating einer wachsenden Beliebtheit, vor allem auch durch die hohen Geschwindigkeiten, die mit dieser Art von Rollschuhen erreicht werden können. Der Rollschuhträger bewegt sich dabei ähnlich wie ein Schlittschuhläufer, wobei anders als bei herkömmlichen Rollschuhen, bei denen jeweils zwei Rollen vorne und hinten
Eisenhüttenstraße 2 · D-40882 Ratingen · Telefon (0)21 02/83088 + 842901 · Telefax (0)21 02/83069
nebeneinander angeordnet sind, das Verhalten der Rollschuhe weniger starr auf den Geradeauslauf gerichtet ist. Gerade im Zuge der Fitnesswelle und dem Wunsch nach überprüfbarer Leistung erscheint es jedoch nachteilig, daß eine Geschwindigkeits- beziehungsweise Leistungdatenmessung bei Rollschuhen bisher nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, auf einfache Weise eine hinreichend genaue Leistungsdatenmessung und -anzeige zu ermöglichen.
Die Lösung der Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Schutzansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, daß an einer der Rollen ein Kontaktgeber und am Rahmen ein mit einem Sender gekoppelter Kontaktaufnehmer angeordnet ist, wobei dem Sender ein vom Rollschuhträger mitführbarer, mit einem zur Leistungsdatenanzeige eingerichteten Display ausgestatteter Empfänger zugeordnet ist. Bei dieser Anordnung wird bei jeder Umdrehung der Rolle ein Kontakt zwischen Kontaktgeber und Kontaktaufnehmer hergestellt, der beispielsweise in einer Stromkreisunterbrechung resultiert. Aber auch eine photoelektrische Abtastung ist möglich.
Nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Rolle einen in ihr eingelassenen Magnetstift als Kontaktgeber aufweist und die Kontaktgebung berührungslos erfolgt.
Es kann vorgesehen sein, daß der Kontaktgeber an der ersten Rolle befestigt ist. Die Befestigung des Kontaktgebers an der ersten Rolle bietet den Vorteil, daß die erste Rolle oder eine der vorderen Rollen bei Rollschuhen mit zwei vorderen Rollen besonders leicht zugänglich sind, da ein relativ großer Kreissektor des Rollenquerschnitts der ersten Rolle nach vorne aus dem Gehäuse herausragt. Eine Ausstattung, vor allem eine Nachrüstung oder Reparatur, der Rollschuhe mit Kontaktgeber und dem mit einem Sender gekoppelten Kontaktaufnehmer ist an der vordersten Rolle am unproblematischsten.
Die Anbringung des Kontaktaufnehmers kann so vorgesehen sein, daß der Kontaktaufnehmer in den Rahmen integriert ist. Durch eine Integration wird ein besonders schönes Äußeres der Rollschuhe erreicht, da die Rahmenoberfläche so gestaltet werden kann, daß der Kontakt aufnehmer nicht sichtbar ist. Besonders schön ist eine Anordnung, bei der der Kontaktaufnehmer nicht nur durch den Rahmen verkleidet ist, sondern vollständig in die Formgebung des Rahmens eingepaßt ist, so daß er dessen häufig futuristisches Aussehen nicht stört.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel kann aber auch vorgesehen sein, daß der Kontaktaufnehmer außen am Rahmen befestigbar ist. Eine Anbringung außen am Rahmen bietet den Vorteil, daß der Kontaktaufnehmer leicht entfernt und wieder angebracht werden kann, wenn es beispielsweise zu einem reparaturbedürftigen Defekt (zum Beispiel nach einem Sturz) gekommen ist.
Die Verbindung von Sender und Empfänger kann drahtlos sein. Eine drahtlose Übertragung verringert die
Gefahr, daß die Übertragung beispielsweise dadurch gestört ist, daß das Verbindungskabel nach einem Sturz oder durch Hängenbleiben an einem Gegenstand oder dem zweiten Schuh gerissen ist. Darüber hinaus kann bei einer drahtlosen Datenübertragung der Empfänger leichter räumlich vom Sender getrennt und auch unabhängig davon bewegt werden. So kann der Empfänger am Schuh angeordnet sein, er kann aber auch vom Rollschuhträger in die Tasche gesteckt oder an einer Schnur um den Hals getragen werden. Auch kann der Empfänger problemlos vom Schuh getrennt werden, wenn die Rollschuhe irgendwo abgelegt werden und ein Diebstahl des Empfängers zu befürchten ist.
Eine drahtlose Verbindung kann auf einfache Weise dadurch bereitgestellt werden, daß Sender und Empfänger durch Infrarotstrahlung verbunden sind.
Die Befestigung beziehungsweise das Mitführen des mit einem Display ausgestatteten Empfängers kann auf vielerlei Art geschehen. So kann zum Beispiel der mit einem Display ausgestattete Empfänger mittels· eines Klettverschusses auf dem Spann des Schuhs befestigbar sein. Eine solche Ausgestaltung bietet den Vorteil, daß Empfänger und Sender dicht beieinander angeordnet sind, wodurch die Übertragung der Signale zwischen den beiden vereinfacht wird.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel kann der mit einem Display ausgestattete Empfänger in den Schuh integriert sein. Durch die Integration des Empfängers und des Displays im Schuh kann wiederum eine optisch schönere Aufmachung der Rollschuhe selbst erreicht werden. Auch kann ein Entfernen des Empfängers durch Dritte auf diese Weise verhindert werden,
wenn der Empfänger fest mit dem Schuh verbunden und in ihn integriert ist. Denkbar ist aber auch eine entsprechende Aussparung im Schuh vorzusehen, die mit einem Deckel, der eine Öffnung für das Display besitzt, verschossen werden kann. Der Empfänger kann dann in die Aussparung eingelegt werden und die Aussparung wird anschließend durch den Deckel verschlossen, so daß der Empfänger sicher in der Aussparung gehaltert ist. Der Deckel kann hierzu beispielsweise mit einem Schnappverschluß ausgestattet sein.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Rollschuhen, die zumeist aus einem turnschuhartigen Schuh bestehen, bestehen die Schuhe von In-Line-Skates aus einem Innenschuh und einem Gehäuse, wodurch der Rollschuhträger einen besseren Halt bei höheren Geschwindigkeiten und seitlichen Ausfallschritten erhalten und so gegen Verletzungen geschützt werden soll. Bei In-Line-Skates kann es deshalb vorgesehen sein, daß der mit einem Display ausgestattete Empfänger im Gehäuse angeordnet ist, da hier eine Ausnehmung für denselben bereits bei der Herstellung des Gehäuses vorgesehen werden kann und der Empfänger aufgrund der harten Gehäuseschale sicher in diesem gegen Kontakt mit dem Boden oder Gegenständen wie dem zweiten Rollschuh geschützt ist.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann schließlich vorgesehen sein, daß der Empfänger armbanduhrenählich gestaltet ist. Der Empfänger kann dann vom Rollschuhträger am Handgelenk getragen werden, was ein besonders leichtes Ablesen der Leistungsdaten ermöglicht. Darüber hinaus kann
in den Empfänger zum Beispiel eine Stoppuhr und/oder ein Signalgeber integriert sein, so daß ein systematisches Training oder aber auch eine exakte Leistungsüberprüfung möglich ist.
Schließlich kann vorgesehen sein, den Empfänger in eine Uhr zu integrieren und das Zifferblatt beziehungsweise die Digitalanzeige der Uhr als Display zu verwenden. Heutzutage beinhalten Uhren bereits eine Vielzahl von Funktionen; so gibt es zum Beispiel Uhren mit einem Chip, der sich derart mit Daten versehen läßt, daß die Uhr als Skipaß nutzbar ist. Ähnlich kann es vorgesehen sein, die Funktion der Leistungsdatenanzeige und des Empfangs in eine Uhr zu intergrieren .
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben ist.
Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur 1: einen erfindungsgemäßen Rollschuh in einer Seitenansicht,
Figur 2: einen Rollschuh gemäß Figur 1 in der Aufsicht.
Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Rollschuh, der in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet ist. Der Schuh 11 des Rollschuhs 10 besteht aus einem Gehäuse und einem Innenschuh 14, wobei das Gehäuse 12 zur Stützung des Fußes des Rollschuhträgers und der Verhinderung von Verletzungen dient. Der Schuh 11 wird mittels Verschlüssen
16 verschlossen. Mit der Sohle 18 des Schuhs 11 ist ein Rahmen 20 verbunden, in dem die Rollen 22 gehaltert sind. Zusätzlich ist am Rahmen 20 eine Bremseinheit 24 auf der der Fußspitze 26 abgewandten Seite des Schuhs 11 angebracht.
Am Rahmen 20 ist im Bereich der ersten Rolle 28 ein Kontaktaufnehmer 30 angebracht, der um ein gewisses Maß in Richtung auf den Schuh 11 über den Rahmen 20 hinausragt. In die erste Rolle 28 ist ein Magnetstift (nicht dargestellt) derart eingelassen, daß es bei jeder Umdrehung der ersten Rolle 28 zu einem berührungslosen Kontakt zwischen dem Kontaktgeber 30 und dem Magnetstift kommt, wodurch eine Zählung der Rollenumdrehungen erfolgt. In das Gehäuse des Kontaktaufnehmers 30 ist ein mit diesem gekoppelter Sender 30a integriert, der die gezählten Rollenumdrehungen in Form eines Infrarotsignales an den mit einem Display 36 ausgestatteten Empfänger 32 sendet, der am Schaft 34 des Schuhs 11 mit einem Klettverschluß (nicht dargestellt) befestigt ist.
Figur 2 zeigt den erfindungsgemäßen Rollschuh 10 in einer Aufsicht. Die durch den Empfänger 32 empfangenen Infrarotsignale des Senders 30a werden in diesem ausgewertet und in leistungsbezogene Daten wie zum Beispiel die Geschwindigkeit, zurückgelegte Kilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit transformiert. Das Display 36 ist so angebracht, daß es während des Tragens/Fahrens vom Rollschuhträger abgelesen werden kann. Der Empfänger 32 wird so mittels eines Klettverschlusses am Schaft 34 des Schuhs 11 angebracht, daß das Display 36 im wesentlichen senkrecht zum Schaft 34 ist.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Schutzansprüchen und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in beliebiger Kombination untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

Claims (12)

1. Rollschuh, insbesondere mit hintereinander angeordneten Rollen, mit einem Rahmen, einem mit dem Rahmen verbindbaren Schuh und an oder in dem Rahmen gehalterten Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Rollen (22) ein Kontaktgeber und am Rahmen (20) ein mit einem Sender (30a) gekoppelter Kontaktaufnehmer (30) angeordnet ist, wobei dem Sender (30a) ein vom Rollschuhträger mitführbarer, mit einem zur Leistungsdatenanzeige eingerichteten Display (34) ausgestatteter Empfänger (32) zugeordnet ist.
2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (22) einen in ihr eingelassenen Magnetstift als Kontaktgeber aufweist und die Kontaktgebung berührungslos erfolgt.
Eisenhüttenstraiie 2 · D-40882 Ratingen · Telefon (0)2102/83088 + 842901 ■ Telefax (0)2102/83069
3. Rollschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktgeber an der ersten Rolle (28) befestigt ist.
4. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktaufnehmer (30) in den Rahmen (20) integriert ist.
5. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktaufnehmer (30) außen am Rahmen (20) befestigbar ist.
6. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Sender (30a) und Empfänger (32) drahtlos gekoppelt sind.
7. Rollschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Sender (30a) und Empfänger (32) durch Infrarotstrahlung gekoppelt sind.
8. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Display (36) ausgestattete Empfänger (32) mittels eines Klettverschusses auf dem Spann des Schuhs (11) befestigbar ist.
9. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Display (36) ausgestattete Empfänger (32) in den Schuh (11) intergriert ist.
10. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (11) aus einem Innenschuh (14) und einem Gehäuse (12) besteht und der mit einem Display (36) ausgestattete Empfänger (32) im Gehäuse (12) angeordnet ist.
11. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (32) armbanduhrenählich gestaltet ist.
12. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (32) in eine Uhr integriert ist und das Zifferblatt beziehungsweise die Digitalanzeige der Uhr als Display (36) dient.
DE29616211U 1996-09-18 1996-09-18 Rollschuh Expired - Lifetime DE29616211U1 (de)

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