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DE19812298A1 - Metall-Halogenlampe und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Metall-Halogenlampe und Verfahren zur Herstellung derselben

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DE19812298A1
DE19812298A1 DE19812298A DE19812298A DE19812298A1 DE 19812298 A1 DE19812298 A1 DE 19812298A1 DE 19812298 A DE19812298 A DE 19812298A DE 19812298 A DE19812298 A DE 19812298A DE 19812298 A1 DE19812298 A1 DE 19812298A1
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quartz glass
molybdenum foils
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Masatomo Yanai
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Stanley Electric Co Ltd
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Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Metall-Halogenlampe und ein Verfahren zur Herstellung derselben und insbesondere eine Metall-Halogen-Entladungslampe, die eine beträchtliche Sichtverbesserung erzielt und daher als Alternative zu einer Glühlampe, wie beispielsweise einer Halogen-Glühlampe, benutzt wird, die in herkömmlichen Kraftfahrzeugscheinwerfern als Lichtquelle verwendet worden ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben.
2. Stand der Technik
Fig. 5 zeigt eine beispielhafte Ausführung einer herkömmlichen Metall-Halogenlampe 90 dieser Art. Wie in dieser Figur dargestellt, weist die Metall-Halogenlampe 90 eine von einem Quarzglaskolben 91 gebildete Entladungskammer (einen Brenner) 92 auf. Ein Paar Wolframelektroden 93 sind im Inneren der Entladungskammer 92 vorgesehen, wobei sich ihre jeweiligen Entladungsenden 93a gegenüberliegen. Wolframwicklungen oder -wendeln 94 sind um die Elektroden 93 herum befestigt, und Molybdänfolien 95 sind mit denjenigen Enden der Elektroden 93 verschweißt, die entgegengesetzt zu den Entladungsenden 93a angeordnet sind. Zusätzlich sind Anschlußdrähte 96 mit den Molybdänfolien 95 verbunden, um von außen Strom zu den Elektroden 93 zuzuführen.
Fig. 6 zeigt die Hauptteile der Metall-Halogenlampe 90. Wenn sich die Elektrode 93 in unmittelbarem Kontakt mit dem Quarzglaskolben 91 befindet, werden aufgrund der Wärmedehnung der Elektrode 93 infolge der Temperaturzunahme, wenn die Lampe brennt, im Quarzglaskolben 91 Risse verursacht, und folglich treten Undichtigkeiten auf. Daher ist die Wolframwicklung 94, deren Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser der Elektrode 93 ist, um die Elektrode 93 herum angebracht, um einen direkten Kontakt zwischen der Elektrode 93 und dem Quarzglaskolben 91 zu verhindern, wodurch derartige Risse verhindert werden.
Jedoch wird bei der herkömmlichen Metall-Halogenlampe 90, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, durch die Anbringung der Wolframwicklung 94 um die Elektrode 93 herum zwischen der Elektrode 93 und dem Quarzglaskolben 91 ein Spalt D erzeugt. Wie in Fig. 6 dargestellt, reicht dieser Spalt D bis zu dem Ende der Elektrode 93, das mit der Molybdänfolie 95 versehen worden ist.
Infolgedessen tritt insofern ein Problem auf, als innerhalb der Entladungskammer 92 eingeschlossenes Metallhalogenid und Quecksilber entlang des Spaltes D austreten und zur Molybdänfolie 95 gelangen, wodurch ein Abschälen oder Abblättern der Molybdänfolie 95 vom Quarzglaskolben 91 verursacht wird. Ein derartiges Abschälen kann Undichtigkeiten der Entladungskammer 93 verursachen, was die Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe 90 verkürzt.
Wenn Metallhalogenid und Quecksilber in den Spalt D eindringen, wie oben beschrieben, kann sich außerdem als Folge davon die Menge des innerhalb der Entladungskammer 92 eingeschlossenen Metallhalogenids und Quecksilbers vermindern, was zu einer geringeren Lichtmenge oder Lichtausbeute führt, wenn die Lampe brennt. Im Fall eines Scheinwerfers wird eine Verminderung der Lichtmenge auf 70% der ursprünglichen Lichtmenge als Notwendigkeit für einen Austausch des Scheinwerfers angesehen. Daher kann die Nutzlebensdauer der Lampe selbst dann, wenn in der Entladungskammer 92 gar keine Undichtigkeiten auftreten, wie oben beschrieben, verringert werden.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Zur Lösung der oben erwähnten Probleme ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe bereitzustellen, die umfaßt:
einen Quarzglaskolben, der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden, wobei Entladungsenden der Elektroden so vorgesehen sind, daß sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen, die jeweils um die Elektroden herum angebracht sind;
Molybdänfolien, die jeweils mit Enden der Elektroden verbunden sind, die zu deren Entladungsenden entgegengesetzt sind; und
Anschlußdrähte zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden, wobei die Anschlußdrähte jeweils mit den Molybdänfolien verbunden sind;
wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
Ausbilden der Wolframwicklungen derart, daß ihr Innendurchmesser angemessen größer als ein Außendurchmesser der Elektroden ist, und daß ihre Steigung oder Ganghöhe so ist, daß geschmolzenes Quarzglas nicht zwischen die Wicklungen eindringt, wenn sie im Quarzglaskolben eingeschlossen werden;
Verschweißen eines Endes der jeweiligen Wolframwicklungen mit den jeweiligen Molybdänfolien, mit denen die besagten Elektroden verbunden sind, nachdem die Wolfrainwicklungen um die Elektroden herum angebracht worden sind;
Halten der Wolframwicklungen an einer Stelle ungefähr auf halber Strecke entlang ihrer Längen und Ziehen der Wolframwicklungen in Richtung der Entladungsenden der Elektroden, wodurch die Steigung der Teile der Wolframwicklungen auf den Seiten der Molybdänfolien vergrößert wird und auch die Wolframwicklungen ganz dicht um die Elektroden herum anliegend angebracht werden; und
Einschließen der Wolframwicklungen, die an den Elektroden angebracht worden sind, mittels des Quarzglaskolbens.
Außerdem können die Enden der Wolframwicklungen, die mit den Molybdänfolien verschweißt werden, vorzugsweise als Schenkel- oder Fußteile ausgebildet werden, die sich parallel zu einer Achse der jeweiligen Wolframwicklung erstrecken.
Außerdem ist es ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Metall-Halogenlampe bereitzustellen, umfassend:
einen Quarzglaskolben, der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden, wobei Entladungsenden der Elektroden so vorgesehen sind, daß sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüber liegen;
Wolframwicklungen, die jeweils um die Elektroden herum angebracht sind;
Molybdänfolien, die jeweils mit Enden der Elektroden verbunden sind, die zu deren Entladungsenden entgegengesetzt sind; und
Anschlußdrähte zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden, wobei die Anschlußdrähte jeweils mit den Molybdänfolien verbunden sind; wobei
die Wolframwicklungen, die um die Elektroden herum angebracht worden sind, vom Quarzglaskolben eingeschlossen sind;
die Wolframwicklungen entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden, die der Molybdänfolie am nächsten sind, eng anliegend um die Elektroden herum angebracht sind, wobei die Wicklungssteigung der Wolframwicklungen ausreichend groß ist, so daß geschmolzenes Quarzglas die Elektroden erreicht; und
Innendurchmesser der Wolframwicklungen entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden auf deren Entladungsseiten so eingestellt sind, daß sie für einen angemessenen Spalt zwischen den Wicklungen und den Elektroden sorgen, wobei die Wicklungssteigung der Wolframwicklungen ausreichend klein ist, so daß geschmolzenes Quarzglas die Elektroden nicht erreicht.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Diese und andere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen deutlich, in denen:
Fig. 1 eine erläuternde Ansicht eines ersten Schritts zum Anbringen einer Wolframwicklung um eine Elektrode herum gemäß einer Ausführungsform des Metall-Halogenlampen- Herstellungsverfahrens der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 2 eine erläuternde Ansicht eines zweiten Schritts zum Anbringen der Wolframwicklung um die Elektrode herum bei derselben Ausführungsform ist;
Fig. 3 eine erläuternde Ansicht eines Fertigungsprozesses der Wolframwicklung bei derselben Ausführungsform ist;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Hauptteile derselben Ausführungsform der Metall-Halogenlampe der vorliegenden Erfindung ist;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht eines Standes der Technik ist; und
Fig. 6 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Hauptteile desselben Standes der Technik ist.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf eine in den begleitenden Zeichnungen dargestellte Ausführungsform ausführlich beschrieben.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Folge von Schritten bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Metall- Halogenlampe 1. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die vorliegende Erfindung dem Stand der Technik darin ähnlich, daß ein Ende einer Molybdänfolie 4 mit einer Elektrode 3 verbunden wird, während das andere Ende der Molybdänfolie 4 mit einem Anschlußdraht 5 verbunden wird, und daß eine Wolframwicklung 6 um die Elektrode 3 herum befestigt wird. Eine weitere Ähnlichkeit mit dem Stand der Technik besteht darin, daß der Innendurchmesser Φ2 der Wolframwicklung 6 angemessen größer ist als der Außendurchmesser Φ1 der Elektrode 3.
Bei der vorliegenden Erfindung umfaßt die Wolframwicklung 6 weiter einen Schenkel- oder Fußteil 6a, der an einem Ende der Wolframwicklung 6 vorgesehen ist und sich parallel zu einer Achse der Wolframwicklung 6 auf die Molybdänfolie 4 zu erstreckt.
Die Wolframwicklung 6 ist hier völlig geschlossen oder mit einer äußerst kleinen Wicklungssteigung P gewickelt, um zu verhindern, daß das geschmolzene Quarzglas in die von der Wicklungssteigung P gebildeten Zwischenräume eindringt, wenn die Elektroden 3 und die Wolframwicklungen 6 im Quarzglaskolben 2 (in Fig. 1 nicht dargestellt) eingeschlossen werden.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird die wie oben beschrieben ausgebildete Wolframwicklung 6 um die Elektrode 3 herum angebracht. Zusätzlich wird ihr Schenkel- oder Fußteil 6a durch ein geeignetes Verfahren, beispielsweise durch Punktschweißen, mit der Molybdänfolie 4 verbunden, wodurch die Molybdänfolie 4 und die Wolframwicklung 6 zu einer Einheit verbunden werden. Wie in Fig. 3 dargestellt, wird die Wolframwicklung 6 dann an einer Stelle ungefähr auf halber Strecke entlang ihrer Länge mittels eines Werkzeugs T gehalten, das zum Beispiel die Form einer dünnen Klinge oder einer Zange mit spitzen, aufeinander zu gebogenen Enden aufweist. Die Wicklung 6 wird dann durch Zug am Werkzeug T in Richtung des Entladungsendes 3a der Elektrode 3 (in Fig. 3 durch Pfeile angezeigt) gezogen, wodurch die Wolframwicklung 6 teilweise gestreckt oder gedehnt wird.
Als Folge davon wird die Form der Wolframwicklung 6 verändert. Spezieller wird der Innendurchmesser Φ2 von ungefähr der Hälfte der Wolframwicklung 6 auf der Seite der Wolframwicklung 6, die der Molybdänfolie 4 am nächsten ist, verkleinert, und die Wicklungssteigung P wird gleichzeitig vergrößert oder verbreitert. Indem man die auf das Werkzeug T einwirkende Streckkraft verändert, kann so mit der vorliegenden Erfindung der ursprüngliche Innendurchmesser Φ2 der Wolframwicklung 6 dauerhaft verändert werden, so daß er dem Außendurchmesser Φ1 der Elektrode 3 entspricht, und die Wolframwicklung 6 eng gegen die Elektrode 3 anliegt.
Fig. 4 zeigt die Hauptteile der Metall-Halogenlampe 1, die man durch die oben beschriebenen Verfahrensschritte erhalten hat. Nach der Veränderung der Form der Wolframwicklung 6 in der obigen Weise bedeckt derjenige Teil der Wolframwicklung 6, dessen Form nicht verändert worden ist, nämlich der Teil mit dem ursprünglichen Innendurchmesser Φ2 denjenigen Teil der Elektrode 3, welcher der Entladungsseite 3a am nächsten ist. Außerdem ist die Wicklungssteigung P dieses Teils gänzlich dicht oder ausreichend eng gemacht, so daß selbst während des Einschließens der Teile 3, 4, 5, 6 im Quarzglaskolben 2 das geschmolzene Quarzglas nicht ins Innere der Wolframwicklung 6 eindringt. Dies ermöglicht es, zwischen dem Quarzglaskolben 2 und der Elektrode 3 einen angemessenen Spalt D aufrechtzuerhalten.
Demgegenüber ist auf demjenigen Teil der Elektrode 3, welcher der Molybdänfolie 4 am nächsten ist, der Innendurchmesser Φ2 der Wolframwicklung 6 verkleinert worden, und die Wolframwicklung 6 berührt daher den Umfang der Elektrode 3. Da die Wolframwicklung 6 auf diesem Teil gestreckt worden ist, ist außerdem die Wicklungssteigung P größer. Infolgedessen dringt während des Einschließens in den Quarzglaskolben 2 das geschmolzene Quarzglas zwischen die Wicklungen ein und kommt mit dem äußeren Umfang der Elektrode 3 in Berührung oder wird damit verschweißt.
Somit ist bei der Metall-Halogenlampe 1 der vorliegenden Erfindung der Spalt D zwischen dem Quarzglaskolben 2 und der Elektrode 3 auf dem Teil der Elektrode 3 vorgesehen, der dem Entladungsende 3a am nächsten ist, wobei dies der Teil ist, der besonders heiß wird, wenn die Lampe brennt. Indem dort der Spalt D vorgesehen wird, wird verhindert, daß im Quarzglaskolben 2 Risse auftreten.
Weiter befindet sich in dem Teil der Elektrode 3, welcher der Molybdänfolie 4 am nächsten ist, der Quarzglaskolben 2 im Kontakt mit dem äußeren Umfang der Elektrode 3. Dadurch wird das Eindringen von Metallhalogenid und Quecksilber in diesen Teil verhindert, und Metallhalogenid und Quecksilber gelangen nicht bis zur Molybdänfolie 4. Infolgedessen wird ein durch Eindringen von Metallhalogenid und Quecksilber verursachtes Abschälen der Molybdänfolie 4 vom Quarzglaskolben 2 verhindert, was beim Stand der Technik ein Problem war.
Da die Erstreckung (die Länge in axialer Richtung der Wicklung) des zwischen der Elektrode 3 und dem Quarzglaskolben 2 vorgesehenen Spalts D bei der Metall-Halogenlampe 1 der vorliegenden Erfindung kleiner ist, wird zudem auch die Menge an Metallhalogenid und Quecksilber verringert, die sich in diesem Spalt D ansammelt. Folglich kann eine Verknappung der innerhalb der Entladungskammer 2a eingeschlossenen Menge an Metallhalogenid und Quecksilber verhindert werden, wodurch die Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe verlängert wird.
Wenn die Elektroden in einem Quarzglaskolben eingeschlossen werden, wird gemäß der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, ein Spalt mit einer angemessenen Breite zwischen dem Quarzglaskolben und den Elektroden auf dem Teil derselben bereitgestellt, der den Entladungsenden der Elektroden benachbart ist, wobei dies der Teil der Elektroden ist, der sehr heiß wird, wenn die Lampe brennt. Infolgedessen kann verhindert werden, daß aufgrund der Wärmedehnung der Elektroden Risse im Quarzglaskolben auftreten, die zu Undichtigkeiten führen. Dies hat eine ausgezeichnete Wirkung im Hinblick auf eine Verlängerung der Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe.
Auf dem Teil der Elektroden, welcher der Molybdänfolie am nächsten ist, ist außerdem die Wolframwicklung mit einer größeren Steigung ganz eng anliegend um die Elektrode herum angepaßt, so daß der Quarzglaskolben und die Elektrode einander berühren. Dadurch wird verhindert, daß Metallhalogenid und Quecksilber in diesen Berührungsteil eindringen und die Molybdänfolie erreichen. Folglich wird ein durch das Eindringen von Metallhalogenid und Quecksilber verursachtes Abschälen der Molybdänfolie vom Quarzglaskolben verhindert. Dies hat ebenfalls eine ausgezeichnete Wirkung im Hinblick auf die Verlängerung der Nutzlebensdauer der Metall- Halogenlampe.
Außerdem wird bei der vorliegenden Erfindung die Länge des zwischen dem Quarzglaskolben und der Elektrode vorgesehenen Spalts verkürzt, wodurch die Menge an Metallhalogenid und Quecksilber verringert wird, die sich innerhalb des Spalts ansammelt. Folglich kann eine Verknappung des innerhalb der Entladungskammer eingeschlossenen Metallhalogenids und Quecksilbers infolge der Ansammlung verhindert werden, wodurch die Lebenserwartung der Metall-Halogenlampe verlängert wird.
Zusammengenommen führen die oben beschriebenen vorteilhaften Wirkungen der vorliegenden Erfindung zu einer zuverlässigen Verlängerung der Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe sowie zu einer Steigerung der Zuverlässigkeit.
Während die augenblicklich bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben worden ist, versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt ist, und daß vom Fachmann verschiedene Veränderungen und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Patentansprüchen aufgeführt ist.

Claims (8)

1. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe, die umfaßt:
einen Quarzglaskolben, der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden, wobei Entladungsenden der Elektroden so vorgesehen sind, daß sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen, die jeweils um die Elektroden herum angebracht sind;
Molybdänfolien, die jeweils mit Enden der Elektroden verbunden sind, die zu deren Entladungsenden entgegengesetzt sind; und
Anschlußdrähte zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden, wobei die Anschlußdrähte jeweils mit den Molybdänfolien verbunden sind;
wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:
Ausbilden der Wolframwicklungen derart, daß ihr Innendurchmesser angemessen größer als ein Außendurchmesser der Elektroden ist, und daß sie eine solche Steigung aufweisen, daß geschmolzenes Quarzglas nicht zwischen die Windungen der Wolframwicklungen eindringt, wenn sie vom Quarzglaskolben eingeschlossen werden;
Verschweißen eines Endes der jeweiligen Wolframwicklungen mit den jeweiligen Molybdänfolien, mit denen die Elektroden verbunden sind, nachdem die Wolframwicklungen an den Elektroden angebracht worden sind;
Halten der Wolframwicklungen an einer Stelle ungefähr auf halber Strecke entlang ihrer Längen und Strecken der Wolframwicklungen in Richtung der Entladungsenden der Elektroden, wodurch die Steigung derjenigen Teile der Wolframwicklungen auf den Seiten der Molybdänfolien vergrößert wird und auch die Wolframwicklungen dicht an den Elektroden anliegend angebracht werden; und
Einschließen der Wolframwicklungen, die um die Elektroden herum angebracht worden sind, mittels des Quarzglaskolbens.
2. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Wolframwicklungen, die mit den Molybdänfolien verschweißt werden, als Schenkel- oder Fußteile ausgebildet sind, die sich parallel zu einer Achse der jeweiligen Wolframwicklung erstrecken.
3. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wolframwicklungen mit den Molybdänfolien punktverschweißt werden.
4. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel- oder Fußteile der Wolframwicklungen mit den Molybdänfolien punktverschweißt werden.
5. Metall-Halogenlampe, umfassend:
einen Quarzglaskolben (2), der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden (3), wobei Entladungsenden (3a) der Elektroden (3) so vorgesehen sind, daß sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen (6), die jeweils um die Elektroden (3) herum angebracht sind;
Molybdänfolien (4), die jeweils mit Enden der Elektroden (3) verbunden sind, die zu deren Entladungsenden (3a) entgegengesetzt sind; und
Anschlußdrähte (5) zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden (3), wobei die Anschlußdrähte (5) jeweils mit den Molybdänfolien (4) verbunden sind; wobei
die Wolframwicklungen (6), die um die Elektroden (3) herum angebracht worden sind, vom Quarzglaskolben (2) eingeschlossen sind;
die Wolframwicklungen (6) entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden (3), die der Molybdänfolie (4) am nächsten sind, eng anliegend um die Elektroden (3) herum angebracht sind, wobei die Wicklungssteigung (P) der Wolframwicklungen (6) ausreichend groß ist, so daß geschmolzenes Quarzglas die Elektroden (3) erreicht; und
Innendurchmesser der Wolframwicklungen (6) entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden (3) auf deren Entladungsseiten (3a) so eingestellt sind, daß sie für einen angemessenen Spalt (D) zwischen den Wicklungen (6) und den Elektroden (3) sorgen, wobei die Wicklungssteigung (P) der Wolframwicklungen (6) ausreichend klein ist, so daß geschmolzenes Quarzglas die Elektroden (6) nicht erreicht.
6. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Wolframwicklungen (6), die mit den Molybdänfolien (4) verschweißt sind, als Schenkel- oder Fußteile (6a) ausgebildet sind, die sich parallel zu einer Achse der jeweiligen Wolframwicklung (6) erstrecken.
7. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wolframwicklungen (6) mit den Molybdänfolien (4) punktverschweißt sind.
8. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel- oder Fußteile (6a) der Wolframwicklungen (6) mit den Molybdänfolien (4) punktverschweißt sind.
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