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DE19812298C2 - Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe sowie eine derartige Metall-Halogenlampe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe sowie eine derartige Metall-Halogenlampe

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DE19812298C2
DE19812298C2 DE19812298A DE19812298A DE19812298C2 DE 19812298 C2 DE19812298 C2 DE 19812298C2 DE 19812298 A DE19812298 A DE 19812298A DE 19812298 A DE19812298 A DE 19812298A DE 19812298 C2 DE19812298 C2 DE 19812298C2
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Germany
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tungsten
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quartz glass
halogen lamp
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Masanobu Aizawa
Tsuneyoshi Sibasaki
Mitsugu Tayama
Masatomo Yanai
Akihiko Tsurumaru
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Stanley Electric Co Ltd
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Stanley Electric Co Ltd
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J61/02Details
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    • H01J61/0732Main electrodes for high-pressure discharge lamps characterised by the construction of the electrode

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Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlam­ pe sowie eine derartige Metall-Halogenlampe, insbesondere eine Metall-Halogen-Entla­ dungslampe, die eine beträchtliche Sichtverbesserung erzielt und daher als Alternative zu einer Glühlampe, wie beispielsweise einer Halogen-Glühlampe, benutzt wird, die in her­ kömmlichen Kraftfahrzeugscheinwerfern als Lichtquelle verwendet worden ist.
2. Stand der Technik
Fig. 5 zeigt eine beispielhafte Ausführung einer herkömmlichen Metall-Halogenlampe 90 dieser Art. Wie in dieser Figur dargestellt, weist die Metall-Halogenlampe 90 eine von einem Quarzglaskolben 91 gebildete Entladungskammer (einen Brenner) 92 auf. Ein Paar Wolframelektroden 93 sind im Inneren der Entladungskammer 92 vorgesehen, wobei sich ihre jeweiligen Entladungsenden 93a gegenüberliegen. Wolframwicklungen oder -wendeln 94 sind um die Elektroden 93 herum befestigt, und Molybdänfolien 95 sind mit denjenigen Enden der Elektroden 93 verschweißt, die entgegengesetzt zu den Entladungsenden 93a angeordnet sind. Zusätzlich sind Anschlussdrähte 96 mit den Molybdänfolien 95 verbunden, um von außen Strom zu den Elektroden 93 zuzuführen.
Fig. 6 zeigt die Hauptteile der Metall-Halogenlampe 90. Wenn sich die Elektrode 93 in unmittelbarem Kontakt mit dem Quarzglaskolben 91 befindet, werden aufgrund der Wärmedehnung der Elektrode 93 infolge der Temperaturzunahme, wenn die Lampe brennt, im Quarzglaskolben 91 Risse verursacht, und folglich treten Undichtigkeiten auf. Daher ist die Wolframwicklung 94, deren Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser der Elektrode 93 ist, um die Elektrode 93 herum angebracht, um einen direkten Kontakt zwischen der Elektrode 93 und dem Quarzglaskolben 91 zu verhindern, wodurch derartige Risse verhindert werden.
Jedoch wird bei der herkömmlichen Metall-Halogenlampe 90, die wie oben beschrieben aufgebaut ist, durch die Anbringung der Wolframwicklung 94 um die Elektrode 93 herum zwischen der Elektrode 93 und dem Quarzglaskolben 91 ein Spalt D erzeugt. Wie in Fig. 6 dargestellt, reicht dieser Spalt D bis zu dem Ende der Elektrode 93, das mit der Molybdänfolie 95 versehen worden ist.
Infolgedessen tritt insofern ein Problem auf, als innerhalb der Entladungskammer 92 eingeschlossenes Metallhalogenid und Quecksilber entlang des Spaltes D austreten und zur Molybdänfolie 95 gelangen können, wodurch ein Abschälen oder Abblättern der Molybdänfolie 95 vom Quarzglaskolben 91 verursacht wird. Ein derartiges Abschälen kann Undichtigkeiten der Entladungs­ kammer 93 verursachen, was die Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe 90 verkürzt.
Wenn Metallhalogenid und Quecksilber wie oben beschrieben in den Spalt D ein­ dringen, kann sich außerdem als Folge davon die Menge des innerhalb der Ent­ ladungskammer 92 eingeschlossenen Metallhalogenids und Quecksilbers ver­ mindern, was zu einer geringeren Lichtausbeute führt, wenn die Lampe brennt. Im Fall eines Scheinwerfers wird eine Verminderung der Lichtmenge auf 70% der ursprünglichen Lichtmenge als Notwendigkeit für einen Austausch des Schein­ werfers angesehen. Daher kann die Nutzlebensdauer der Lampe selbst dann ver­ ringert werden, wenn in der Entladungskammer 92 gar keine Undichtigkeiten wie oben beschrieben auftreten.
Aus der US 5,107,165 ist eine Metall-Halogenlampe bekannt, die einen geringen Lichtstärkeverlust während der Inbetriebnahme aufweist. Diese Metall-Halogen­ lampe weist ein Bogenrohr aus einem geschmolzenen Quarz auf, das einen Hohlraum besitzt, der eine Anodeneinrichtung und eine mit Abstand davon ange­ ordnete Kathodeneinrichtung, jeweils aus hochschmelzendem Metall, hermetisch abdichtet. Der Hohlraum enthält des weiteren eine Füllung aus Quecksilber, ei­ nem Metallhalogenid und einem Inertgas mit einem relativ hohen Fülldruck. Die Metall-Halogenlampe weist des weiteren eine erste und eine zweite äußere Zulei­ tung auf, die mit der Anodeneinrichtung bzw. der Kathodeneinrichtung verbunden sind, wobei vorgesehen ist, dass die Kathodeneinrichtung eine andere strukturel­ le Konfiguration und eine geringere Größe als die Anodeneinrichtung aufweist, um eine raschere Aufheizrate als die Anodeneinrichtung während der Inbetrieb­ nahme der Lampe zu haben, während sie weiter während des Abkühlens der Lampe eine weniger rasche Abkühlgeschwindigkeit als die Anodeneinrichtung aufweist. Die erste äußere Zuleitung ist größer als die zweite äußere Zuleitung und die erste äußere Zuleitung ist des weiteren durch einen Abschnitt des Bo­ genrohrs abgestützt, der größer ist als ein entsprechender Abschnitt des Bogen­ rohrs, der die zweite äußere Zuleitung abstützt.
Aus der US 4,724,358 ist eine Hochdruckmetalldampfbogenlampe bekannt, die eine Bogenentladungsröhre besitzt, die eine Füllung mit Edelgas, Quecksilber­ dampf und Metallhalogenid enthält, wobei die Bogenentladungsröhre einen hoh­ len, lichtausstrahlenden Bereich, einen ersten gequetschten Bereich, der an ei­ nem Ende des hohlen lichtausstrahlenden Bereichs ausgebildet ist, und einen zweiten gequetschten Bereich, der an dem anderen Ende des hohlen, lichtaus­ strahlenden Bereichs ausgebildet ist, aufweist. Des weiteren besitzt die bekannte Hochdruckmetalldampfbogenlampe eine Anode mit einem Anoden-Schaft, des­ sen eines Ende in dem ersten gequetschten Bereich verankert ist, und dessen anderes Ende in den hohlen lichtausstrahlenden Bereich der Bogenentladungs­ röhre hineinreicht. Des weiteren ist eine Kathode mit einem Kathoden-Schaft vor­ gesehen, dessen eines Ende in dem zweiten gequetschten Bereich verankert ist und dessen anderes Ende in den hohlen lichtausstrahlenden Bereich der Bo­ genentladungsröhre hineinreicht. Um die Außenfläche des Kathoden-Schafts ist eine Spule gewickelt, die auf ganzer Länge des Kathoden-Schafts von dem Ende, das in dem zweiten gequetschten Bereich verankert ist, bis zu dem Ende, das in den hohlen lichtausstrahlenden Bereich der Bogenentladungsröhre hineinreicht, gewickelt ist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben beschriebenen Probleme, z. b. hinsichtlich der Lebensdauer von Metall-Halogenlampen, zu vermeiden. Dies wird erreicht durch ein Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe, die umfasst:
einen Quarzglaskolben, der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden, wobei die Entladungsenden der Elektroden so vorgesehen sind, dass sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen, die jeweils um die Elektroden herum abgebracht sind;
Molybdänfolien, die jeweils mit den Enden der Elektroden verbunden sind, die zu deren Entladungsenden entgegengesetzt sind; und
Anschlussdrähte zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden, wobei die Anschlussdrähte jeweils mit den Molybdänfolien verbunden sind;
wobei das Verfahren die schritte umfasst:
Ausbilden der Wolframwicklungen derart, dass ihr Innendurchmesser angemes­ sen größer als der Außendurchmesser der Elektroden ist, und dass ihre Steigung so ist, dass geschmolzenes Quarzglas nicht zwischen die Wicklungen eindringt, wenn sie im Quarzglaskolben eingeschlossen werden;
Verschweißen eines Endes der jeweiligen Wolframwicklungen mit den jeweiligen Molybdänfolien, mit denen die besagen Elektroden verbunden sind, nachdem die Wolframwicklungen um die Elektroden herum angebracht worden sind;
Halten der Wolframwicklungen an einer Stelle ungefähr auf halber Strecke ent­ lang ihrer Längen und Ziehen der Wolframwicklungen in Richtung der Entla­ dungsenden der Elektroden, wodurch die Steigung der Teile der Wolframwicklun­ gen auf den Seiten der Molybdänfolien vergrößert wird und auch die Wolfram­ wicklungen ganz dicht um die Elektroden herum anliegend angebracht werden; und
Einschließen der Wolframwicklungen, die an den Elektroden angebracht worden sind, mittels des Quarzglaskolbens.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Enden der Wolf­ ramwicklungen, die mit den Molybdänfolien verschweißt werden, vorzugsweise als Schenkel- oder Fußteile ausgebildet werden, die sich parallel zu einer Achse der jeweiligen Wolframwicklung erstrecken.
Weitere vorteilhafte Formen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den An­ sprüchen 3 und 4 dargestellt.
Die Aufgabe der Erfindung wird andererseits durch eine Metall-Halogenlampe ge­ löst, die folgende Teile umfasst:
einen Quarzglaskolben, der eine Entladungskammer bildet; ein Paar Elektroden, wobei die Entladungsenden der Elektroden so vorgesehen sind, dass sie sich in­ nerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen, die jeweils um die Elektroden herum angebracht sind; Molybdänfolien, die jeweils mit den Enden der Elektroden verbunden sind, die zu deren Entladungsenden entgegengesetzt sind; und
Anschlussdrähte zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden, wobei die Anschlussdrähte jeweils mit den Molybdänfolien verbunden sind; wobei die Wolframwicklungen, die um die Elektroden herum angebracht worden sind, vom Quarzglaskolben eingeschlossen sind;
die Wolframwicklungen entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden, die der Molybdänfolie am nächsten sind, eng anliegend um die Elek­ troden herum angebracht sind, wobei die Wicklungssteigung der Wolframwick­ lungen ausreichend groß ist, so dass geschmolzenes Quarzglas die Elektroden erreicht; und
die Innendurchmesser der Wolframwicklungen entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden auf deren Entladungsseiten so eingestellt sind, dass sie für einen angemessenen Spalt zwischen den Wicklungen und den Elek­ troden sorgen, wobei die Wicklungssteigung der Wolframwicklungen ausreichend klein ist, so dass geschmolzenes Quarzglas die Elektroden nicht erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Metall-Halogenlampe sind irr den Ansprüchen 6 bis 8 dargestellt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden aus den nachfolgenden Zeichnungen deutlich, in deren:
Fig. 1 eine erläuternde Ansicht eines ersten Schritts zum Anbringen einer Wolframwicklung um eine Elektrode herum gemäß einer Ausfüh­ rungsform des Metall-Halogenlampen-Herstellungsverfahrens der vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 2 eine erläuternde Ansicht eines zweiten Schritts zum Anbringen der Wolframwicklung um die Elektrode herum bei derselben Ausfüh­ rungsform darstellt;
Fig. 3 den Fertigungsprozess der Wolframwicklung bei derselben Ausfüh­ rungsform erläutert;
Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Hauptteile derselben Ausführungsform der Metall-Halogenlampe der vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 5 einen Querschnitt einer Metall-Halogenlampe nach dem Stand der Technik zeigt und
Fig. 6 einen vergrößerten Querschnitt der Hauptteile einer solchen Lampe nach dem Stand der Technik zeigt.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf eine in den begleitenden Zeichnungen dargestellte Ausführungsform ausführlich beschrieben.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Folge von Schritten bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe 1, wie sie in Fig. 4 darge­ stellt ist. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die vorliegende Erfindung dem Stand der Technik darin ähnlich, dass ein Ende einer Molybdänfolie 4 mit einer Elektrode 3 verbunden wird, während das andere Ende der Molybdänfolie 4 mit einem An­ schlussdraht 5 verbunden wird, und dass eine Wolframwicklung 6 um die Elektro­ de 3 herum befestigt wird. Eine weitere Ähnlichkeit mit dem Stand der Technik besteht darin, dass der Innendurchmesser Φ2 der Wolframwicklung 6 angemes­ sen größer ist als der Außendurchmesser Φ1 der Elektrode 3.
Bei der vorliegenden Erfindung umfasst die Wolframwicklung 6 weiter einen Schenkel- oder Fußteil 6a, der an einem Ende der Wolframwicklung 6 vorgese­ hen ist und sich parallel zu einer Achse der Wolframwicklung 6 auf die Molybdän­ folie 4 zu erstreckt.
Die Wolframwicklung 6 ist hier völlig geschlossen oder mit einer äußerst kleinen Wicklungssteigung P gewickelt, um zu verhindern, dass das geschmolzene Quarzglas in die von der Wicklungssteigung P gebildeten. Zwischenräume eindringt, wenn die Elektroden 3 und die Wolframwicklungen 6 im Quarzglaskolben 2 (in Fig. 1 nicht dargestellt) eingeschlossen werden.
Wie in Fig. 2 dargestellt, wird die wie oben beschrieben ausgebildete Wolframwicklung 6 um die Elektrode 3 herum angebracht. Zusätzlich wird ihr Schenkel- oder Fußteil 6a durch ein geeignetes Verfahren, beispielsweise durch Punktschweißen, mit der Molybdänfolie 4 verbunden, wodurch die Molybdänfolie 4 und die Wolframwicklung 6 zu einer Einheit verbunden werden. Wie in Fig. 3 dargestellt, wird die Wolframwicklung 6 dann an einer Stelle ungefähr auf halber Strecke entlang ihrer Länge mittels eines Werkzeugs T gehalten, das zum Beispiel die Form einer dünnen Klinge oder einer Zange mit spitzen, aufeinander zu gebogenen Enden aufweist. Die Wicklung 6 wird dann durch Zug am Werkzeug T in Richtung des Entladungsendes 3a der Elektrode 3 (in Fig. 3 durch Pfeile angezeigt) gezogen, wodurch die Wolframwicklung 6 teilweise gestreckt oder gedehnt wird.
Als Folge davon wird die Form der Wolframwicklung 6 verändert. Insbesondere wird der Innendurchmesser Φ2 von ungefähr der Hälfte der Wolframwicklung 6 auf der Seite der Wolframwicklung 6, die der Molybdänfolie 4 am nächsten ist, verkleinert, und die Wicklungssteigung P wird gleichzeitig vergrößert oder verbreitert. Indem man die auf das Werkzeug T einwirkende Streckkraft verändert, kann so mit der vorliegenden Erfindung der ursprüngliche Innendurchmesser Φ2 der Wolframwicklung 6 dauerhaft verändert werden, so dass er dem Außendurchmesser Φ1 der Elektrode 3 entspricht und die Wolframwicklung 6 eng gegen die Elektrode 3 anliegt.
Fig. 4 zeigt die Hauptteile der Metall-Halogenlampe 1, die man durch die oben beschriebenen Verfahrensschritte erhalten hat. Nach der Veränderung der Form der Wolframwicklung 6 in der obigen Weise bedeckt derjenige Teil der Wolframwicklung 6, dessen Form nicht verändert worden ist, nämlich der Teil mit dem ursprünglichen Innendurchmesser Φ2, denjenigen Teil der Elektrode 3, welcher der Entladungsseite 3a am nächsten ist. Außerdem ist die Wicklungssteigung P dieses Teils gänzlich dicht oder ausreichend eng gemacht, so dass selbst während des Einschließens der Teile 3, 4, 5, 6 im Quarzglaskolben 2 das geschmolzene Quarzglas nicht ins Innere der Wolframwicklung 6 eindringt. Dies ermöglicht es, zwischen dem Quarzglaskolben 2 und der Elektrode 3 einen angemessenen Spalt D aufrechtzuerhalten.
Demgegenüber ist auf demjenigen Teil der Elektrode 3, welcher der Molybdänfolie 4 am nächsten ist, der Innendurchmesser Φ2 der Wolframwicklung 6 verkleinert worden, und die Wolframwicklung 6 berührt daher den Umfang der Elektrode 3. Da die Wolframwicklung 6 auf diesem Teil gestreckt worden ist, ist außerdem die Wicklungssteigung P größer. Infolgedessen dringt während des Einschließens in den Quarzglaskolben 2 das geschmolzene Quarzglas zwischen die Wicklungen ein und kommt mit dem äußeren Umfang der Elektrode 3 in Berührung oder wird damit verschweißt.
Somit ist bei der Metall-Halogenlampe 1 der vorliegenden Erfindung der Spalt D zwischen dem Quarzglaskolben 2 und der Elektrode 3 auf dem Teil der Elektrode 3 vorgesehen, der dem Entladungsende 3a am nächsten ist, wobei dies der Teil ist, der besonders heiß wird, wenn die Lampe brennt. Indem dort der Spalt D vorgesehen wird, wird verhindert, dass im Quarzglaskolben 2 Risse auftreten.
Weiter befindet sich in dem Teil der Elektrode 3, welcher der Molybdänfolie 4 am nächsten ist, der Quarzglaskolben 2 im Kontakt mit dem äußeren Umfang der Elektrode 3. Dadurch wird das Eindringen von Metallhalogenid und Quecksilber in diesen Teil verhindert, und Metallhalogenid und Quecksilber gelangen nicht bis zur Molybdänfolie 4. Infolgedessen wird ein durch Eindringen von Metallhalogenid und Quecksilber verursachtes Abschälen der Molybdänfolie 4 vom Quarzglaskolben 2 verhindert, was beim Stand der Technik ein Problem war.
Da die Erstreckung (die Länge in axialer Richtung der Wicklung) des zwischen der Elektrode 3 und dem Quarzglaskolben 2 vorgesehenen Spalts D bei der Metall-Halogenlampe 1 der vorliegenden Erfindung kleiner ist, wird zudem auch die Menge an Metallhalogenid und Quecksilber verringert, die sich in diesem Spalt D ansammelt. Folglich kann eine Verknappung der innerhalb der Entladungskammer 2a eingeschlossenen Menge an Metallhalogenid und Quecksilber verhindert werden, wodurch die Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe verlängert wird.
Wenn die Elektroden in einem Quarzglaskolben eingeschlossen werden, wird gemäß der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, ein Spalt mit einer angemessenen Breite zwischen dem Quarzglaskolben und den Elektroden auf dem Teil derselben bereitgestellt, der den Entladungsenden der Elektroden benachbart ist, wobei dies der Teil der Elektroden ist, der sehr heiß wird, wenn die Lampe brennt. Infolgedessen kann verhindert werden, dass aufgrund der Wärmedehnung der Elektroden Risse im Quarzglaskolben auftreten, die zu Undichtigkeiten führen. Dies hat eine ausgezeichnete Wirkung im Hinblick auf eine Verlängerung der Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe.
Auf dem Teil der Elektroden, welcher der Molybdänfolie am nächsten ist, ist außerdem die Wolframwicklung mit einer größeren Steigung ganz eng anliegend um die Elektrode herum angepasst, so dass der Quarzglaskolben und die Elektrode einander berühren. Dadurch wird verhindert, dass Metallhalogenid und Quecksilber in diesen Berührungsteil eindringen und die Molybdänfolie erreichen. Folglich wird ein durch das Eindringen von Metallhalogenid und Quecksilber verursachtes Abschälen der Molybdänfolie vom Quarzglaskolben verhindert. Dies hat ebenfalls eine ausgezeichnete Wirkung im Hinblick auf die Verlängerung der Nutzlebensdauer der Metall- Halogenlampe.
Außerdem wird bei der vorliegenden Erfindung die Länge des zwischen dem Quarzglaskolben und der Elektrode vorgesehenen Spalts verkürzt, wodurch die Menge an Metallhalogenid und Quecksilber verringert wird, die sich innerhalb des Spalts ansammelt. Folglich kann eine Verknappung des innerhalb der Entladungskammer eingeschlossenen Metallhalogenids und Quecksilbers infolge der Ansammlung verhindert werden, wodurch die Lebenserwartung der Metall-Halogenlampe verlängert wird.
Zusammengenommen führen die oben beschriebenen vorteilhaften Wirkungen der vorliegenden Erfindung zu einer zuverlässigen Verlängerung der Nutzlebensdauer der Metall-Halogenlampe sowie zu einer Steigerung der Zuverlässigkeit.

Claims (8)

1. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe, die umfasst:
einen Quarzglaskolben, der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden, wobei die Entladungsenden der Elektroden so vorgesehen sind, dass sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen, die jeweils um die Elektroden herum angebracht sind;
Molybdänfolien, die jeweils mit den Enden der Elektroden verbunden sind, die zu deren Entladungsenden entgegengesetzt sind; und
Anschlussdrähte zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden, wobei die Anschlussdrähte jeweils mit den Molybdänfolien verbunden sind;
wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
Ausbilden der Wolframwicklungen derart, dass ihr Innendurchmesser angemessen größer als der Außendurchmesser der Elektroden ist, und dass sie eine solche Steigung aufweisen, dass geschmolzenes Quarzglas nicht zwischen die Windungen der Wolframwicklungen eindringt, wenn sie vom Quarzglaskolben eingeschlossen werden;
Verschweißen eines Endes der jeweiligen Wolframwicklungen mit den jeweiligen Molybdänfolien, mit denen die Elektroden verbunden sind, nachdem die Wolframwicklungen an den Elektroden angebracht worden sind;
Halten der Wolframwicklungen an einer Stelle ungefähr auf halber Strecke entlang ihrer Längen und Strecken der Wolframwicklungen in Richtung der Entladungsenden der Elektroden, wodurch die Steigung derjenigen Teile der Wolframwicklungen auf den Seiten der Molybdänfolien vergrößert wird und auch die Wolframwicklungen dicht an den Elektroden anliegend angebracht werden; und
Einschließen der Wolframwicklungen, die um die Elektroden herum angebracht worden sind, mittels des Quarzglaskolbens.
2. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Wolframwicklungen, die mit den Molybdänfolien verschweißt werden, als Schenkel- oder Fußteile ausgebildet sind, die sich parallel zu einer Achse der jeweiligen Wolframwicklung erstrecken.
3. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolframwicklungen mit den Molybdänfolien punktverschweißt werden.
4. Verfahren zur Herstellung einer Metall-Halogenlampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel- oder Fußteile der Wolframwicklungen mit den Molybdänfolien punktverschweißt werden.
5. Metall-Halogenlampe, umfassend:
einen Quarzglaskolben (2), der eine Entladungskammer bildet;
ein Paar Elektroden (3), wobei die Entladungsenden (3a) der Elektroden (3) so vorgesehen sind, dass sie sich innerhalb der Entladungskammer gegenüberliegen;
Wolframwicklungen (6), die jeweils um die Elektroden (3) herum angebracht sind;
Molybdänfolien (4), die jeweils mit den Enden der Elektroden (3) verbunden sind, die zu deren Entladungsenden (3a) entgegengesetzt sind; und
Anschlussdrähte (5) zum Zuführen von Strom von außen zu den Elektroden (3), wobei die Anschlussdrähte (5) jeweils mit den Molybdänfolien (4) verbunden sind; wobei
die Wolframwicklungen (6), die um die Elektroden (3) herum angebracht worden sind, vom Quarzglaskolben (2) eingeschlossen sind;
die Wolframwicklungen (6) entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden (3), die der Molybdänfolie (4) am nächsten sind, eng anliegend um die Elektroden (3) herum angebracht sind, wobei die Wicklungssteigung (P) der Wolframwicklungen (6) ausreichend groß ist, so dass geschmolzenes Quarzglas die Elektroden (3) erreicht; und
die Innendurchmesser der Wolframwicklungen (6) entlang von Teilen mit ungefähr der halben Länge der Elektroden (3) auf deren Entladungsseiten (3a) so eingestellt sind, dass sie für einen angemessenen Spalt (D) zwischen den Wicklungen (6) und den Elektroden (3) sorgen, wobei die Wicklungssteigung (P) der Wolframwicklungen (6) ausreichend klein ist, so dass geschmolzenes Quarzglas die Elektroden (6) nicht erreicht.
6. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Wolframwicklungen (6), die mit den Molybdänfolien (4) verschweißt sind, als Schenkel- oder Fußteile (6a) ausgebildet sind, die sich parallel zu einer Achse der jeweiligen Wolframwicklung (6) erstrecken.
7. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wolframwicklungen (6) mit den Molybdänfolien (4) punktverschweißt sind.
8. Metall-Halogenlampe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel- oder Fußteile (6a) der Wolframwicklungen (6) mit den Molybdänfolien (4) punktverschweißt sind.
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