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DE19811602A1 - Polymerisationsinhibitor-Verfahren - Google Patents

Polymerisationsinhibitor-Verfahren

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Publication number
DE19811602A1
DE19811602A1 DE19811602A DE19811602A DE19811602A1 DE 19811602 A1 DE19811602 A1 DE 19811602A1 DE 19811602 A DE19811602 A DE 19811602A DE 19811602 A DE19811602 A DE 19811602A DE 19811602 A1 DE19811602 A1 DE 19811602A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxyl
tetramethylpiperidin
bis
styrene
ethylbenzene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19811602A
Other languages
English (en)
Inventor
James Tyler Merrill
James Roy Butler
Leslie Robert Gatechair
Sheng-Shing Li
Roland Arthur Edwin Winter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Ciba Spezialitaetenchemie Holding AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG, Ciba Spezialitaetenchemie Holding AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE19811602A1 publication Critical patent/DE19811602A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C15/00Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts
    • C07C15/40Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts substituted by unsaturated carbon radicals
    • C07C15/42Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts substituted by unsaturated carbon radicals monocyclic
    • C07C15/44Cyclic hydrocarbons containing only six-membered aromatic rings as cyclic parts substituted by unsaturated carbon radicals monocyclic the hydrocarbon substituent containing a carbon-to-carbon double bond
    • C07C15/46Styrene; Ring-alkylated styrenes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C5/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms
    • C07C5/32Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by dehydrogenation with formation of free hydrogen
    • C07C5/327Formation of non-aromatic carbon-to-carbon double bonds only
    • C07C5/333Catalytic processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/20Use of additives, e.g. for stabilisation

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  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft die Polyerisati­ onshemmung in einem Stoffstrom, der eine polymerisierbare Mo­ nomerkomponente enthält und insbesondere die Polymerisation von aromatischen Monovinylmonomeren, wie Styrol, die in dem Abgas einer Dehydrierungsanlage enthalten sind.
Bei der Herstellung eines aromatischen Monovinylmono­ mers, wie Styrol, aus einer chemischen Beschickung, wie Ethylbenzol, wird das Monomer durch Dehydrierung der Beschickung in einer Dehydrierungs- oder "Dehydro"-Anlage herge­ stellt. Die Ethylbenzol-("EB")-Beschickung wird beispiels­ weise durch Leiten des EB durch eine EB-Dehydroanlage, die Wasserstoffatome aus den EB-Molekülen unter Bildung von Sty­ rolmolekülen entfernt, zu Styrol umgesetzt. Die gasförmigen Nebenprodukte der chemischen Reaktion, die meistens Wasser­ stoff enthalten, werden aus der EB-Dehydroanlage unter Vakuum als Dehydroabgas zur weiteren Verarbeitung abgezogen.
Das Abgas aus der Dehydroanlage umfaßt normalerweise Wasserstoff, CO2, CO, H2O-Dampf und Kohlenwasserstoffdämpfe. In einem Fall kann das Abgas zur Entfernung der "schweren Stoffe" (EB und Styrol) destilliert werden, die zu der EB-De­ hydroanlage bzw. in die Styrolproduktleitung zurückgeführt werden, wobei die "leichten Stoffen", einschließlich Wasser­ stoff aufgrund ihres Brennwertes verbrannt werden. Alternativ kann der gesamte Abgasstrom als Heizgas verbrannt werden.
In einem weiteren Fall kann das Dehydroabgas in einem Phenylacetylenreduktionssystem, das einen oder mehrere Kata­ lysatorreaktoren umfaßt, durch die das Phenylacetylenverun­ reinigung enthaltende Styrolmonomer zur Reduktion der Phe­ nylacetylenverunreinigungen durch Umsetzen mit dem in dem Ab­ gas enthaltenen Wasserstoff zu Styrol über einen geeigneten Katalysator geleitet wird, aufbereitet werden.
In jedem vorstehend genannten Fall muß das Dehydroab­ gas aus den Dehydroreaktoren entfernt, verdichtet und zu ei­ nem weiteren Reaktor, einer Destillationsanlage oder einem Brenner geschickt werden. Ungeachtet der Endverwendung muß das Abgas, das bei vermindertem Druck vorliegt, auf etwa 45 Psi (6,5.10-3 Pa) verdichtet werden, um es zu der nächsten Verfahrensstufe zu transportieren.
Probleme entstehen beim Versuch das EB-Dehydroabgas zu verdichten, aufgrund des Styrolmonomergehalts des Gases, da Styrol ein recht reaktiver Bestandteil ist, der schnell polymerisiert. Aufgrund der Verdichtungswärme in dem Abgas­ verdichter wird Styrolmonomer leicht an den inneren Teilen und Oberflächen des Verdichters polymerisieren, wodurch in dem Verdichter Fehlfunktionen und ein mangelhafter Wir­ kungsgrad hervorgerufen werden. Wenn der Verdichter außer Be­ trieb gesetzt wird, kann ihn das Polymer zum "Erstarren" ver­ anlassen. Der Neustart ist schwierig und ein kostenaufwendi­ ger Vorgang.
Eine herkömmliche Lösung zur Verhinderung der Poly­ mer-Ablagerung in dem Abgasverdichter war ein kontinuierli­ ches "Waschen" oder "Spülen" von mit dem Abgas in den Ver­ dichter eingespritztem EB. Dies hat keine wesentlich vor­ teilhafte Wirkung auf die Polymerisation des Monomers, jedoch löst es das Polymer von den Verdichterkomponenten physika­ lisch ab und ermöglicht dem Verdichter kontinuierlichen Be­ trieb. Die erhaltene EB/Polymerlösung muß dann verarbeitet werden, um das EB aus dem polymerisierten Monomer zu entfer­ nen, das gewöhnlich ein Material niederer Qualität, mit ge­ ringem Molekulargewicht und mit wenig kommerziellem Wert dar­ stellt. Die Nachteile dieses Verfahrens bestehen darin, daß die Aufbereitung der EB/Polymer-Lösungen teuer ist. Das Poly­ mer fügt der Anlage Teer zu und bedeutet einen Verlust an wertvollen Rohstoffen.
Es ist bekannt, daß aromatische Vinylverbindungen, wie Styrol, α-Methylstyrol und andere substituierte Vinylben­ zole, eine starke Neigung zur Polymerisation aufweisen, wenn sie höheren Temperaturen ausgesetzt sind. Da aromatische Vi­ nylverbindungen, die durch übliche industrielle Verfahren hergestellt wurden, Nebenprodukte und Verunreinigungen ent­ halten, müssen diese Verbindungen Trennungs- und Reinigungs­ verfahren unterzogen werden, um für weitere industrielle An­ wendungen geeignet zu sein. Solche Trennung und Reinigung wird im allgemeinen durch Destillationsverfahren ausgeführt.
Um vorzeitige Polymerisation von aromatischen Vinyl­ monomeren während des Destillations-Reinigungsverfahrens zu verhindern, wurden verschiedene Verbindungen als Polymerisa­ tionsinhibitoren verwendet. Schwefel wurde in der Vergangen­ heit häufig angewendet, um die Polymerisation von aromati­ schen Vinylverbindungen zu hemmen. Vor kurzem wurden jedoch chemische Verbindungen als Ersatz für Schwefel bei Polymeri­ sations-hemmenden Anwendungen entwickelt oder offenbart. Die­ se Verbindungen haben sich in unterschiedlichem Maß bei indu­ striellen Destillationsverfahren durchgesetzt.
In einem typischen Destillationsverfahren für aroma­ tische Vinylverbindungen unter Verwendung eines Polymerisati­ onsinhibitors wird das die zu destillierende aromatische Vi­ nylverbindung enthaltende Gemisch vor dem Einfluß der Destil­ lationsbedingungen in der Destillationsvorrichtung im allge­ meinen mit dem Polymerisationsinhibitor in Kontakt gebracht. Es bleibt ein wichtiges Problem, daß die Menge des in dem De­ stillationssystem gebildeten Polymers und in dem daraus gewonnenen hochreinen Produkt deutlich höher ist als ge­ wünscht. Im schlimmsten Fall findet in dem Destillationssy­ stem eine vollständige Polymerisation der aromatischen Vinyl­ verbindung statt, was einen beträchtlichen wirtschaftlichen Verlust verursacht. Ein typisches Destillationssystem wird in US-A-4 252 615 und 4 341 600 beschrieben, auf deren relevante Teile durch diesen Hinweis hier Bezug genommen wird.
US-A-3 733 326 offenbart die Polymerisationshemmung von Vinylmonomeren durch freie radikalische Vorstufen. SU-Pat. 1 027 150 offenbart die Stabilisierung von Styrol durch Ver­ wendung von Nitroxylradikal. SU-Pat. 1 139 722 offenbart die Verwendung eines Bis-nitroxylradikals als thermischen Poly­ merisationsinhibitor für Styrol. JP-A-01-165 534 offenbart die Verwendung von 1-Piperidyloxyderivaten als Polymerisati­ onsinhibitoren für Styrol. SU-Pat. 1 588 888 offenbart die Polymerisationshemmung von Styrol durch ein Nitroxylradikal.
US-A-4 087 147 offenbart ein Verfahren unter Verwen­ dung von 2-Nitro-p-cresol als Polymerisationsinhibitor. US-A-4 105 506 und 4 252 615 offenbaren ein Verfahren unter Ver­ wendung von 2,6-Dinitro-p-cresol als Polymerisationsinhibi­ tor. US-A-4 132 602 und 4 132 603 offenbaren den Einsatz ei­ ner halogenierten aromatischen Nitroverbindung als Polymeri­ sationsinhibitor zur Verwendung während der Destillation von aromatischen Vinylverbindungen. Diese aromatischen Nitro­ verbindungen weisen jedoch relativ schwache Aktivität auf, und somit müssen recht hohe Konzentrationen, insbesondere bei höheren Destillationstemperaturen, verwendet werden. Betrach­ tet man die relativ hohe Toxizität für den Menschen, können diese aromatischen Nitroverbindungen nicht als annehmbare Mittel zur Polymerisationshemmung betrachtet werden.
Außerdem offenbaren US-A-3 988 212 und 4 341 600 die Verwendung von N-Nitrosodiphenylamin, kombiniert mit Dinitro­ cresolderivaten zur Polymerisationshemmung von aromatischen Vinylverbindungen unter Vakuumdestillationsbedingungen. US-A-4 466 904 offenbart die Verwendung von Phenothiazin, 4-tert- Butylbrenzcatechin und 2,6-Dinitro-p-cresol als Polymerisati­ onsinhibitorsystem in Gegenwart von Sauerstoff während des Erwärmens von aromatischen Vinylverbindungen. US-A-4 468 343 offenbart eine Zusammensetzung und ein Verfahren zur Anwen­ dung von 2,6-Dinitro-p-cresol und entweder einem Phenylendi­ amin oder 4-tert-Butylbrenzcatechin in Gegenwart von Sauer­ stoff zur Verhinderung der Polymerisation von aromatischen Vinylverbindungen beim Erwärmen. EP-A1-240 297 lehrt die Ver­ wendung eines substituierten Hydroxylamins und eines Dinitro­ phenols zur Polymerisationshemmung einer aromatischen Vinyl­ verbindung bei höheren Temperaturen in einem Destillations­ verfahren. Die Wirksamkeit der Systeme ist jedoch sauerstoff­ abhängig. Dies ergibt eine ungleichmäßige Hemmung aufgrund einer ungleichmäßigen Verteilung von Luft über die Destilla­ tionskolonne und erhöht eine mögliche Explosionsgefahr.
Vor kurzem offenbarte US-A-5.254 760 eine Inhibitor­ zusammensetzung, die aromatische Vinylmonomerpolymerisation während der Destillation und Reinigung solcher Monomere hem­ men soll. Solche Inhibitoren sind aufgrund der Anwesenheit von wässeriger Kondensation und aufgrund der Löslichkeit sol­ cher Inhibitoren in wässerigen Kondensaten nur unter Umstän­ den in Abgasabstromsystemen anwendbar. Die Verunreinigung der wässerigen Phase ist vom Standpunkt der Abstrombehandlung un­ erwünscht und außerdem möchte man eine Katalysatorvergiftung, die von der Rückführung der wässerigen Phase in die Reaktoren herrührt, vermeiden.
Alle vorstehend ausgewiesenen Patentschriften und Li­ teraturzitate werden durch diesen Hinweis in die vorliegende Anmeldung einbezogen.
Die vorliegende Erfindung überwindet die vorstehend genannten Mängel durch Bereitstellen eines Systems und eines Verfahrens, wodurch eine EB-Spülung zur Entfernung von Poly­ meransammlungen von Abgasverdichterkomponenten nicht notwen­ dig ist, weil das Verfahren die Polymerisation des Monomers in dem Abgasverdichter verhindert.
Das Verfahren und das System, das hierin offenbart und beansprucht wird, verwendet einen Polymerisationsinhibi­ tor, der in den EB-Dehydroabgas-Aufwärtsstrom in den Abgas­ verdichter eingespritzt wird, um zu verhindern, daß sich das Polymer innerhalb des Verdichters bildet.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Verhinderung der vorzeitigen Polymerisation von Styrolmonomer während seiner Herstellung durch Dehydrierung von Ethylbenzol zu Styrol, wobei das Verfahren umfaßt:
Leiten eines Ethylbenzolbeschickungsstroms über einen Dehydrierungskatalysator in einen Dehydrierungsreaktor, unter Bildung eines Styrol-Produktstroms;
Entfernen eines Nebenprodukte enthaltenden Abgas­ stroms, einschließlich Wasserstoff, Ethylbenzoldampf, Sty­ rol-, Benzol- und Toluoldämpfe, CO, CO2 und Wasserdampf, aus dem Reaktor;
Einspritzen eines Styrolpolymerisationsinhibitors in den Abgasstrom; und
Verdichten des Abgasstroms zur weiteren Verarbeitung ohne Bildung von anderen Mengen als eine Spurenmenge von Po­ lystyrol in dem Styrol erzeugenden System.
Fig. 1 ist ein schematisches Fließdiagramm des in ein Styrolherstellungsverfahren eingebauten Systems.
Bezugnehmend auf Fig. 1, die eine schematische Dar­ stellung eines Styrolherstellungssystems zeigt, wird ein Ethylbenzol-Beschickungsstrom EBF in einen Ethylbenzoldehy­ drierungsreaktor EBD geleitet. Wasserstoff wird aus dem Ethylbenzol in den Reaktor EBD entfernt und ein Styrolmono­ merstrom SM wird aus dem Reaktor entfernt. Ein Nebenprodukt­ abgasstrom wird aus dem Reaktor EBD durch Leitung VG abgezo­ gen und im Abgasverdichter VGC verdichtet und ein Inhibi­ torversorgungsbehälter I steht mit Leitung VG durch Inhibi­ torversorgungsleitung IS in Verbindung. Ein Styrolinhibitor wird durch Leitung IS in Leitung VG stromaufwärts des Ver­ dichters VGC eingespritzt. Das verdichtete Abgas/Inhibitor­ gemisch läuft dann durch Ventil V und wird entweder zum Ab­ gasheizkessel B geleitet und als Heizgas verbrannt, oder al­ ternativ wird es durch Ventil V über Rückführleitung RC zurückgeleitet und zurück in das rohe Styrol von Reaktor EBD injiziert. Alternativ kann in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung ein Phenylacetylen-Entfernungssystem PAR durch die Verwendung eines zweiten Ventils PV, das das gesamte verdich­ tete Abgas oder einen Teil des verdichteten Abgases in einen Phenylacetylen-Reduktionsreaktor PAR zurückleitet, eingesetzt werden. Gleichfalls wird der Styrolmonomer-Beschickungsstrom von EBD durch ein Phenylacetylenventil PAV und in den Reaktor PAR zurückgeführt. Der inhibierte Abgasstrom, der über Ventil PV in das PAR Reaktorsystem strömt, wird mit dem Styrolmono­ merstrom vermischt oder angemischt und der Wasserstoffanteil des Abgases reduziert den Anteil an Phenylacetylen vom Sty­ rolmonomer zu Styrol, das anschließend durch die Leitung PM für gereinigtes Monomer entfernt wird.
In einer alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) kann Ventil PV durch ein Reinigungssystem, wie eine Destilla­ tionsanlage, ersetzt werden, zur Trennung der schwerer flüch­ tigen Stoffe, wie Ethylbenzol und Styrol, die durch Ventil V in die Rückführleitung RC unter Zurückführen dieser schwerer flüchtigen Stoffe zurück in den Ethylbenzol-Beschickungsstrom EBF strömen. Der Rest des Abgases, minus die schwereren flüchtigen Stoffe, wird dann in den Phenylacetylen-Redukti­ onsreaktor PAR zur weiteren Reinigung des Styrolmonomerstroms aus dem Reaktor EBD zurückgeführt.
Der verwendete, teilchenförmige Inhibitor kann ein beliebiger, geeigneter Styrolpolymerisationsinhibitor sein, der in einen Gasstrom eingespritzt werden kann. Beispiels­ weise erwies sich Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)se­ bacat, das ein Radikalfänger-Inhibitor auf der Basis von gehindertem Amin ist, als besonders vorteilhafter Inhibitor.
Bevorzugte gehinderte Aminnitroxylverbindungen, die in dieser Erfindung verwendbar sind, enthalten mindestens ein Radikal der Formel (I) in dem Molekül.
Besonders verwendbar sind jene gehinderten Aminni­ troxylverbindungen, die von den entsprechenden, in EP-A-592 363 offenbarten gehinderten Aminen abgeleitet sind.
Bevorzugt unter diesen sind
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-acetat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-2-ethylhexa­ noat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-stearat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-benzoat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-4-tert-bu­ tylbenzoat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)succi­ nat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)adipat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-n-bu­ tylmalonat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)phtha­ lat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)iso­ phthalat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)tere­ phthalat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)hexa­ hydroterephthalat;
N,N'-Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-adipa­ mid;
N-(1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)capro­ lactam;
N-(1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)dodecyl­ succinimid;
2,4,6-Tris-[N-butyl-N-(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpi­ peridin-4-yl]-s-triazin und
4,4'-Ethylenbis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperazin-3-on).
Die am meisten bevorzugte Verbindung ist Bis(1-oxyl- 2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat, 2,4,6-Tris-[N-bu­ tyl-N-(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl]-s-triazin oder 4,4'-Ethylen-bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperazin-3-on).
Der Inhibitor wird vorzugsweise in einer Menge von 0,1 ppm bis 1000 ppm, bevorzugter in einer Menge von 1 ppm bis 500 ppm, und am meisten bevorzugt in einer Menge von 5 ppm bis 100 ppm, basierend auf dem Gewicht des Monomers, ein­ gespritzt.
Dieser Inhibitor wird durch Leitung IS stromaufwärts des Abgasverdichters in den Abgasstrom eingespritzt, so daß ein solcher Inhibitor die Polymerisation von Styrol an den Verdichterkomponenten erfolgreich verhindern kann. Die Er­ finder nehmen an, daß andere, ähnliche, einspritzbare Sty­ rolinhibitoren ebenfalls zur Verhinderung der Styrolpolyme­ risation an den inneren Verdichterkomponenten dienen würden, obwohl das Verfahren in einem konkreten Abgasverdichter ver­ suchsweise eigentlich noch nicht eingesetzt wurde, wird von den Erfindern angenommen, daß aufgrund der Beschaffenheit des Inhibitors und der bekannten Eigenschaften des Styrolmonomers in Abgasanwendungen, der vorliegende offenbarte Inhibitor die Polymerisation in dem Verdichter ausreichend verhindern wür­ de, so daß sich kein Polymer darin bilden dürfte.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein System zum Dehydrieren von Ethylbenzol zu Styrol, wobei das System umfaßt:
einen katalytischen Dehydrierungsreaktor, ausgelegt zur Dehydrierung von Ethylbenzol zu Styrol;
eine Ethylbenzol-Beschickungsstromzuführung, die an den Reaktor angeschlossen ist;
ein Abgasentfernungssubsystem, das an den Reaktor an­ geschlossen ist und so ausgelegt ist, daß aus dem Reaktor Ab­ gasnebenprodukte der Ethylbenzoldehydrierung entfernt werden;
einen Abgasverdichter, der an das Entfernungssystem angeschlossen ist und angeordnet, um Abgas daraus zu empfan­ gen; und
ein Polymerisationsinhibitorsubsystem zwischen dem Entfernungssubsystem und dem Verdichter, angeordnet, damit ein Polymerisationsinhibitor in das Abgas von dem Reaktor eingespritzt wird.
Die Definitionen und Vorzüge, die für das vorstehende Verfahren gegeben wurden, gelten auch für das System zur De­ hydrierung von Ethylbenzol.
Obwohl eine spezielle, bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorstehend im einzelnen beschrieben wurde, soll die Beschreibung die Erfindung nicht auf die hie­ rin offenbarten besonderen Formen und Ausführungsformen be­ grenzen. Der Fachmann wird diese als Veranschaulichung und nicht als Einschränkungen erkennen. Obwohl hierin beispiels­ weise Ausführungsformen bezüglich des Abgases aus der Ethyl­ benzol/Styrolreaktoranlage offenbart sind, ist es einleuch­ tend, daß die Erfindung auch andere Gassysteme, die polymeri­ sierbare Monomere enthalten, betreffen könnte. Somit soll die Erfindung auch alle Änderungen und Modifizierungen der hierin für Erläuterungszwecke offenbarten, erfindungsgemäßen, spezi­ ellen Beispiele, die nicht vorgesehen sind, vom Erfindungsge­ danken und Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, einschlie­ ßen. Die erfindungsgemäßen Ausführungsformen, in denen eine spezielle Eigenschaft oder ein besonderer Vorzug vorgegeben wird, werden wie nachstehend definiert.
Beispiel 1
Eine Styrol-Verarbeitungsanlage mit einem zu der schematischen Darstellung in Fig. 1 ähnlichen Aufbau wird unter typischen Bedingungen ohne zu dem Strom zugegebenen In­ hibitor betrieben, wobei das Abgas zu dem Verdichter geführt wird. Nach drei Monaten sammelt sich an den inneren Komponen­ ten des Verdichters Polystyrol. Das Vorliegen von Polymer an den Verdichter-Turbinenblättern ergibt ein Ungleichgewicht und Vibration. Polymerablagerung vermindert den Wirkungsgrad des Verdichters. Nach etwa fünf Monaten müßte man den Ver­ dichter zur Reinigung und zur Verhinderung von Dauerschäden an der Anlage außer Betrieb setzen.
Beispiel 2
Die gleiche Anlage wird, wie in Beispiel 1 beschrie­ ben, betrieben. Jedoch werden 20 ppm in Wasser unlöslicher Polymerisationsinhibitor Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpipe­ ridin-4-yl)sebacat in den eintretenden Strom des Abgasver­ dichters eingespritzt. Nach vier Monaten Betrieb arbeitet der Verdichter ohne Erhöhen an Vibration und ohne Verlust an Wir­ kungsgrad. Spuren von Polystyrol werden in der Wasserphase des Kondensationsbehälters stromabwärts von dem EBD-Reaktor gefunden. Keine Spuren von Inhibitor werden in der Wasser­ phase des Kondensationsbehälters gefunden.
Beispiel 3
Die Anlage wird, wie in Beispiel 2 beschrieben, be­ trieben. In diesem Fall werden 20 ppm Wasser-löslicher Poly­ merisationsinhibitor 1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypi­ peridin in den eintretenden Strom des Abgasverdichters einge­ spritzt. Nach zwölf Monaten Betrieb arbeitet der Verdichter ohne Erhöhung an Vibration und ohne Verlust an Wirkungsgrad. Kein Polymer wird in der Wasserphase des Kondensationsbehäl­ ters gefunden. Nur eine geringe Menge Inhibitor wird in der Wasserphase des Kondensationsbehälters gefunden.
Beispiel 4
Die Anlage wird, wie in Beispiel 2 beschrieben, be­ trieben. In diesem Fall werden 20 ppm Wasser-löslicher Poly­ merisationsinhibitor 1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-on in den eintretenden Strom des Abgasverdichters eingespritzt. Nach zwölf Monaten Betrieb arbeitet der Verdichter ohne Erhö­ hung an Vibration und ohne Verlust an Wirkungsgrad. Kein Po­ lymer wird in der Wasserphase des Kondensationsbehälters ge­ funden. Nur eine geringe Menge an Inhibitor wird in der Was­ serphase des Kondensationsbehälters gefunden.
Beispiel 5
Die Anlage wird, wie in Beispiel 2 beschrieben, be­ trieben. In diesem Fall werden 20 ppm Polymerisationsinhibi­ tor 1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, 1-Oxyl-2,2,6,6-te­ tramethylpiperidin-4-yl-benzoat, 2,4,6-Tris-N-butyl-N-1-oxyl-2,2,6,6-tetra­ methylpiperidin-4-yl]-s-triazin oder 4,4'- Ethylen-bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperazin-3-on) in den eintretenden Strom des Abgasverdichters eingespritzt. Nach vier Monaten Betrieb arbeitet der Verdichter ohne Erhöhung an Vibration und ohne Verlust an Wirkungsgrad.

Claims (8)

1. Verfahren zur Verhinderung der vorzeitigen Polyme­ risation von Styrolmonomer während seiner Herstellung durch Dehydrierung von Ethylbenzol zu Styrol, wobei das Verfahren umfaßt:
Leiten eines Ethylbenzolbeschickungsstroms über einen Dehydrierungskatalysator in einen Dehydrierungsreaktor, unter Bildung eines Styrol-Produktstroms;
Entfernen eines Nebenprodukte enthaltenden Abgas­ stroms, einschließlich Wasserstoff, Ethylbenzoldampf, Sty­ rol-, Benzol- und Toluoldämpfe, CO, CO2 und Wasserdampf, aus dem Reaktor;
Einspritzen eines Styrolpolymerisationsinhibitors in den Abgasstrom; und
Verdichten des Abgasstroms zur weiteren Verarbeitung ohne Bildung von anderen Mengen als eine Spurenmenge von Po­ lystyrol in dem Styrol erzeugenden System.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Polymerisati­ onsinhibitor ein Radikalfänger-Inhibitor auf der Basis von gehindertem Amin ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Polymerisati­ onsinhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-acetat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-2-ethylhexa­ noat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-stearat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-benzoat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-4-tert-bu­ tylbenzoat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)suc­ cinat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)adipat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-n-bu­ tylmalonat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)phtha­ lat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)iso­ phthalat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)tere­ phthalat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)hexa­ hydroterephthalat;
N,N'-Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-adipa­ mid;
N-(1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)cap­ rolactam;
N-(1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)dodecyl­ succinimid;
2,4,6-Tris-[N-butyl-N-(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpi­ peridin-4-yl]-s-triazin und
4,4'-Ethylenbis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperazin- 3-on).
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Polymerisati­ onsinhibitor Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)se­ bacat ist.
5. System zum Dehydrieren von Ethylbenzol zu Styrol, wobei das System umfaßt:
einen katalytischen Dehydrierungsreaktor, ausgelegt zur Dehydrierung von Ethylbenzol zu Styrol;
eine Ethylbenzol-Beschickungsstromzuführung, die an den Reaktor angeschlossen ist;
ein Abgasentfernungssubsystem, das an den Reaktor an­ geschlossen ist und so ausgelegt ist, daß aus dem Reaktor Ab­ gasnebenprodukte der Ethylbenzoldehydrierung entfernt werden;
einen Abgasverdichter, der an das Entfernungssystem angeschlossen ist und angeordnet, um Abgas daraus zu emp­ fangen; und
ein Polymerisationsinhibitorsubsystem zwischen dem Entfernungssubsystem und dem Verdichter, angeordnet, damit ein Polymerisationsinhibitor in das Abgas von dem Reaktor eingespritzt wird.
6. System nach Anspruch 5, wobei der Polymerisations­ inhibitor ein Radikalfänger-Inhibitor auf der Basis von ge­ hindertem Amin ist.
7. System nach Anspruch 6, wobei der Polymerisations­ inhibitor ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-acetat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-2-ethylhexa­ noat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-stearat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-benzoat;
1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl-4-tert-bu­ tylbenzoat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)suc­ cinat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)adipat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-n-bu­ tylmalonat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)phtha­ lat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)iso­ phthalat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)tere­ phthalat;
Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)hexa­ hydroterephthalat;
N,N'-Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-adipa­ mid;
N-(1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)capro­ lactam;
N-(1-Oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)dode­ cylsuccinimid;
2,4,6-Tris-tN-butyl-N-(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpi­ peridin-4-yl]-s-triazin und
4,4'-Ethylenbis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperazin- 3-on).
8. System nach Anspruch 7, wobei der Polymerisations­ inhibitor Bis(1-oxyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)se­ bacat ist.
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