DE1980978U - Projektor mit schaltmitteln fuer den magazintransport. - Google Patents
Projektor mit schaltmitteln fuer den magazintransport.Info
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B23/00—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
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Description
Projektor mit Schaltmitteln für den Magazintransport
Vorliegende Neuerung betrifft einen Projektor mit motorischem
Antrieb für den Bildwechsel mit schrittweisem Transport des Magazins zwischen zwei aufeinander folgenden Projektionen
sowie einem ebenfalls den Magazintransport bewirkenden, der wiederholbaren Vorführung von Diapositiven
bzw. Diaserien dienenden Rückholgetriebe mit kurz hintereinander folgenden, unabhängig vom Bildwechsel stehenden
Schaltschritten.
Durch das Gebrauchsmuster 1 9^3 bktS ist bereits eine Anordnung
dieser Art bekannt, bei der neben dem üblichen Schaltgetriebe für einen Bildwechsel mit Magazintransport von
Gefach zu Gefach auch eine schnelle Rückführung des Magazins in seine Ausgangslage unter gleichzeitiger Abschaltung
des Bildwechselmechanismus vorgenommen werden kann. Diese Einrichtung gestattet ferner die Rückführung über eine begrenzte
Anzahl von Magazingefachen. Hierzu ist jedoch eine entsprechende Festlegung der Schaltmittel für den Rückholmechanismus
vor dem Einsetzen des Magazins in den Projektor erforderlich. Eine Umkehr der Bewegung des Rückholmechanismus
etwa zu dem Zweck, eines oder mehrere Gefache beim üblichen Vorwärtstransport des Magazins "überspringen1· zu
können, ist allerdings nicht möglioh, da als Antrieb der nur in einer Richtung laufende Motor des anderen Schritt-
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Schaltgetriebes ausgenutzt ist. Dem Vorteil der Verwendung eines einzigen Antriebsmotors für beide Schrittschaltgetriebe
steht also hierbei der genannte Nachteil gegenüber.
Es ist andererseits aber auch bereits eine Anordnung bekannt (US-Patent 3 146 667), bei der das Magazin sowohl mit dem
einen vollständigen Bildwechsel herbeiführenden Schrittschaltwerk als auch mit einem zusätzlichen, den Transport
des Magazins über einen oder mehrere Schritte auslösenden Getriebe in beiden Richtungen verschiebbar ist. Diese Einrichtung,
die dazu dient, alle in das Magazin eingelegten Dias in einer beliebigen Reihenfolge zu projizieren, benötigt
allerdings für das zusätzliche Getriebe einen gesonderten, auf Vor- und Rücklauf schaltbaren Motor.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, ein Gerät zu schaffen,
in dem die Vorteile beider Konstruktionen nutzbar gemacht
sind. Zu diesem Zweck wird ein Projektor der eingangs genannten Art vorgeschlagen, der durch die Vereinigung folgender
Merkmale gekennzeichnet istt
a. Den beiden Schrittschaltorganen für den Magazintransport
ist ein gemeinsamer, in einer Richtung laufender Antriebsmotor zugeordnet.
b. Zwischen dem Antriebsmotor und dessen Rückholgetriebe ist ein Wendegetriebe eingeschaltet, durch das die Drehrichtung
des Rückholgetriebes umkehrbar ist.
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c. Beide Schrittschaltorgane sind wahlweise über Kupplungselemente mit dem Antriebsmotor kuppelbar.
Das Wendegetriebe wird durch mechanische oder elektrische Umschaltorgane gesteuert. Diese sind zugleich als Betätigungsglied
für die Kupplung ausgebildet. Vorteilhafterweise dienen als Umschaltorgane zwei Elektromagnete, deren Schalter
im Fernbedienungsteil des Projektors untergebracht sein können. Es ist aber auch möglich, zur Umschaltung eine am
Magazin angebrachte Kontaktleiste zu verwenden. Auch können hierzu Anschläge dienen, die in bekannter ¥eise in die Gefache
des Magazins eingesetzt oder auf die Dias aufgesteckt werden. Ferner ist es möglich, die Steuerung über einen
Vorwahlschalter sowie vom Tonbandgerät her oder auch über
Funk- und Ultraschallsignale vorzunehmen. Um zu vermeiden, daß in der Arbeitsphase des einen Schrittschaltwerkes das
andere ausgelöst wird, sind zweckmäßigerweise Sicherungen eingebaut.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Getriebeanordnung für den Magazintransport
Fig. 1 eine Getriebeanordnung für den Magazintransport
eines Projektors in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 die elektrischen Verbindungen und Elemente in einem
Schaltschema.
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In der Magazinführungsbahn 1 des Projektors ist das Magazin
2 vor-und zurücktransportierbar. Hierzu dient das in eine Zahnleiste 3 eingreifende Transportrad 4. Der Antrieb dieses
Transportrades kann auf zwei Arten erfolgen. Zum einen ist hierfür ein in bekannter Weise arbeitender Mechanismus für
jeweils einen Schaltschritt und zum anderen ein solcher für den Transport des Magazins über mehrere Schaltschritte
vorgesehen.
Der erstgenannte Mechanismus besteht aus einer Schaltscheibe 5ι einer Weiche 6 und einem Auslösehebel 7*
Die auf der Achse 5a drehbare Schaltscheibe 5 trägt eine
Auflaufkurve 8 mit Steuerzapfen 9 sowie eine unter der Wirkung
der Feder 10 stehende Klinke 11, die mit einem Zahnrad 12 kuppelbar ist. Das koaxial zur Achse 5a auf der Welle
gelagerte Zahnrad 12 ist über das mit ihr verbundene Antriebsrad 14 vom Motor 15 aus antreibbar. An der Schaltscheibe
5 ist eine gegenüber der Auflaufkurve 8 um 180° versetzt liegende Nase 16 angebracht.
Die Weiche 6 setzt sich im wesentlichen aus einem um die Achse 6a kippbaren sowie in Richtung dieser Achse verschiebbaren
Bügel 17 zusammen, der einen Einzahn 18 trägt und auf dem ferner eine Steuerkurve 19 schwenkbar gelagert
ist. Diese Steuerkurve wird unter der Wirkung der Feder 20
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gegen den Anschlag 21 gezogen und kann durch den Elektromagneten
22 in eine zweite Arbeitsstellung gebracht werden. Der Bügel 17 liegt im Ablaufweg der Auflaufkurve 8 und kann
dadurch für kurze Zeit derart gekippt werden, daß sein Einzahn 18 in Eingriffstellung mit dem Transportrad 4 kommt.
Je naoh der Schrägstellung der Steuerkurve 19 kommt der mit
ihr zusammenwirkende Steuerzapfen 9 auf der rechten oder
linken Flanke zur Anlage. Er bewirkt dadurch eine entsprechende Verschiebung des Bügels 17 und damit eine Vor- oder
Rückdrehung des Transportrades 4, das über seinen Einzahn mit ihm gekoppelt ist.
Der Auelösehebel 7 ist um die Achse 23 drehbar und kann mittels
des Hubmagneten 24 geschwenkt werden. Mit 25 ist eine !Rückholfeder bezeichnet. An den beiden Armen 26a und 26b
befinden sich Anschläge 27a und 27b. Diese liegen mit Bezugnahme
auf die Achse 5a um 180 versetzt und wirken mit der
Klinke 11 zusammen. In Ruhestellung des Hebels 7 ragt der Anschlag 27b in den Ablaufweg der Klinke und hält diese
außer Eingriff mit dem Zahnrad. Beim Betätigen des Magneten 24 gibt er die Klinke frei, so daß die Schaltscheibe 5 mitgenommen
wird. Die Position des Anschlags 27a ist so gewählt,
daß dieser gerade in umgekehrter Weise arbeitet.
Das Schaltwerk für den Magazxntransport über mehrere Schaltschritte
weist ein auf der Achse 28 gelagertes Schneckenrad
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29 auf, dessen eine Seite 30 freigefräst ist. Es kann bei
Drehung in Eingriff kommen mit dem Transportrad 4 und dieses je nach der Drehrichtung um einen Zahn vor- oder zurückbewegen.
Zur Sicherung der Nichteingriffseinstellung ist die
Raste 31 vorgesehen. Außerdem dient hierzu eine Nockenscheibe
32, die mit einem Schalter 33 zusammenwirkt. Dieser Schalter liegt in Brückenschaltung zu einem im nachfolgenden noch
näher zu beschreibenden Hauptschalter (49b) für den Antrieb des Schneckenrades und wird durch die Nockenscheibe 32 in
dem Augenblick geöffnet, wenn das Schneckenrad 29 gerade nicht in Eingriff ist mit dem Transportrad 4. Auf der Achse
28 ist ferner ein Reibrad 34 befestigt, mit dem wahlweise
die beiden Reibscheiben 35 und 3° koppelbar sind. Erstere
steht direkt und letztere über das Zwischenrad 3°a in Kontakt
mit dem Rad 38» das durch weitere Getriebeelemente, u.a.
das Antriebsrad 14, mit dem Motor 15 in Verbindung steht und
ständig angetrieben wird. Die Reibscheiben 35 und Jb sind
auf einem Schaltarm 37 gelagert. Dieser dient zusammen mit den Reibrädern 3^~3i>
als Wendegetriebe für die Umschaltung auf Vor- und Rücktransport des Schneckenrades und damit auch
des Transportrades 4.
Der Schaltarm wird durch eine aus dem Steg 39 und der Feder 39a bestehenden Anordnung in einer Mittellage gehalten, in
der die Reibscheiben nicht mit dem Reibrad 34 gekoppelt
sind. Der in der Mitte der Feder 39a angreifende Steg 39
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ist zugleich als Anker für die beiden Magnete 40 und 41
ausgebildet und um die Achse 42 schwenkbar. Zur Festlegung der Mittellage dient ferner das Hebelende 43» in dessen
Sohlitz 44 eine federnde Sperrklinke 45 eingreift. Diese Klinke liegt im Ablaufweg der Nase 16 der Schaltscheibe 5·
Der den Transport des Diapositivs übernehmende Bildschieber 46 steht in Wirkverbindung mit einer Kurbelstange 47» die
gelenkig mit der Schaltscheibe 5 verbunden ist. Weitere dem Dia transport zugeordnete Schaltmittel sind nicht da*·-
gestellt, da dieser Vorgang nicht in unmittelbarem Zusatnmentnit
dem Neuerungsgedanken steht.
Die elektrischen Schaltorgane für die Auslösung des Magazintransports
sind der Übersicht halber in einem getrennten Schaubild gezeigt. In dem als Fernbedienungsteil ausgebildeten
Schaltkästchen 50 befindet sich neben dem Kippschalter
48 für die Vorwahl der Bewegungsrichtung der Stufenschalter 49 für die Auslösung. Die Kontakte 48a des
Schalters 48 sind dem Magneten 22 für die Schwenkung der Steuerkurve 19 zugeordnet, und die Kontakte 48b dienen der
Umschaltung der beiden Magnete 40 und 41. Der in zwei Stufen I und II betätigbare Schalter 49 wirkt in der ersten
Stufe (i) lediglich auf die dem Magneten 24 zugeordneten Kontakte 49a und in der zweiten Schaltstufe (il) sowohl auf
die Kontakte 49a als auch auf die an den Magneten 40, 41
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angeschlossenen Kontakte 49b.
Die Wirkungsweise der Einrichtung bei Vorwärtstransport des
Magazins über einen einzigen Schaltschritt (einfacher BiIdweohsel)
ist wie folgt»
Mit Betätigen des Schalters 49 in Stellung I erhält der
Magnet 24 über die Kontakte 49a Strom und zieht seinen Anker
an. Der Auslösehebel 7 wird geschwenkt,und sein Arm 2^b
gibt den ¥eg frei für die Klinke 11, die in der Ausgangsstellung
(Projektion eines Diapositivs) am Anschlag 27 6
ruht und nun aber in Eingriff kommt mit dem Zahnrad 12. Die Schaltscheibe 5 wird dadurch gedreht.
Dabei greift nach etwa einer halben Umdrehung die Auflaufkurve
8 unter den Bügel 17 und hebt diesen so an, daß der Einzahn in das Transportrad 4 eingreift. Gleichzeitig gleitet
der Steuerzapfen 9 an der Steuerkurve 19 entlang, und
da diese schräg liegt, erfolgt eine Verstellung des Bügels 17 in Richtung der Achse 6a. Über den dabei mitgenommenen
Einzahn 1b wird das Transportrad um einen Schritt weitergeschaltet. Die Richtung ist abhängig von der Stellung
der Steuerkurve. In der Schaltstellung gemäß Fig. 2 bleibt der Magnet stromlos und die Steuerkurve 19 in der Schrägstellung
für Vortransport.
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Wird vor Beginn der Auslösung der Umschalter 4ö auf Rücktransport
gestellt, so zieht der Magnet 22 an und bringt die Steuerkurve 19 in eine solche Lage, daß der Bügel 17
beim Eingriff des Steuerzapfens 9 nach der entgegengesetzten
Seite verschoben wird, was einem Rücktransport des Magazins entspricht*
Das Schneckenrad 29 steht bei dieser Schaltphase in Ruhestellung und behindert also nicht die Fortschaltung des
Transportrades 4. Auch bringt die vorübergehende Betätigung der Sperrklinke 45 über die an der Schaltscheibe 5 angeordnete
Nase 16 keine Veränderung des Funktionsablaufes, da der Schaltarm 37 seine Lage beibehält und die Sperrklinke
45 nach Durchgang der Nase wieder in den Schlitz 44 einfallen
kann.
Der beschriebene Vorgang läßt sich nun bereits nach einer Umdrehung von 180° der Schaltscheibe 5 vorübergehend beenden.
Dies ist nur für einen im nachfolgenden noch näher zu schildernden Vorgang von Bedeutung. Hierzu müssen die
Kontakte 49a nooh geschlossen, d.h. also, der Schalter nicht nach einer kurzen Kontaktgabe bereits wieder freigegeben
worden sein. Der Auelösehebel 7 ist dann noch in
seiner ausgeschwenkten Stellung und der Anschlag 27a im Ablaufweg der Klinke. Diese wird somit außer Eingriff mit
dem Zahnrad 12 gebracht, und die Schaltscheibe bleibt nach einer Drehung von 1Ö0 stehen.
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Der Bildschieber 46 hat in dieser Phase ein Diapositiv aus dem Projektionsfenster zurückgebracht und die Stellung
für einen ungehinderten Magazintransport eingenommen.
Normalerweise ist jedoch der Schalter 49 wieder geöffnet,
und die Schaltscheibe dreht sich um volle 360°. Sie wird dann durch den inzwischen seine Ausgangsstellung einnehmenden
Anschlag 27b arretiert. Damit ist ein vollständiger
Wechselvorgang mit einem einzigen Schaltschritt für das Magazin beendet.
Der Funktionsablauf für einen Magazintransport über mehrere Schaltschritte ist wie folgt»
Die Auslösung geschieht durch Betätigen des Schalters 49 in
die Stellung II und vorherige Umschaltung des Schalters 48 auf die gewünschte Transportrichtung. Ausgehend von einer
Stellung, in der sich ein Dia in Projektionsstellung befindet,
wird durch die Kontaktgabe bei 49a dieses Dia in der zuvor
beschriebenen Weise in das Magazin zurückgebracht. Dabei führt die Schaltscheibe 5 eine Umdrehung von 1Ö0 aus und
wird, da der Schalter 49 noch gedrückt ist (es sollen ja mehrere Schaltschritte ausgeführt werden), von dem Anschlag
27a festgehalten.
Die Schließung der Kontakte 49b bewirkt, daß einer der Magnete
40, 41 Strom erhält und somit der als Anker ausge-
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bildete Steg 39 nach der einen Seite ausschwenkt. Dadurch wird die Feder 39a vorgespannt. Wenn nun die Nase 16 nach
ca. 1ÖO° Drehung der Schaltscheibe 5 die Sperrklinke 45
aushebt (Fig. 1) und somit den Schaltartn 37 freigibt, kann
dieser unter der Wirkung der vorgespannten Feder 39a ebenfalls
ausschwenken.
Dabei gelangt eine der sich in entgegengesetzter Richtung drehenden Reibscheiben 351 3ό i*i Eingriff mit dem Reibrad
3^. Das Schneckenrad 29 wird ebenfalls in Tätigkeit gesetzt
und bewirkt bei jeder Umdrehung einen Schaltschritt des Transportrades 4, nachdem es zuvor in der ersten Phase
des Bewegungsvorganges in der bereits beschriebenen Weise um einen Schritt fortgeschaltet wurde.
Dieser Transport über mehrere Schaltschritte endet mit dem Loslassen des Schalters 49. Das Schneckenrad 29 dreht sich
zwar noch weiter, da der Stromkreis über den Schalter 33 geschlossen gehalten wird, jedoch nur so lange, bis die
Nockenscheibe 32 diesen Schalter öffnet. Die Ruhelage, in der
die Ausfräsung 30 den ungehinderten Ablauf des Transportrades
gewährleistet, wird durch die Raste 31 gesichert.
Die Schaltscheibe 5 führt außerdem nach dem Abfallen des
Magneten 24 die letzte Phase des Diawechsels aus und wird um 180 weitergedreht, bis die Klinke 11 durch den An-
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schlag 27b außer Eingriff mit dem Zahnrad 12 gebracht wird.
Dabei gelangt ein neues Dia in den Projektionsstrahlengang.
Die Einrichtung kann auch mit einem Vorwähler gekoppelt
sein, so daß man die Zahl der Schaltschritte festlegen kann.
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Claims (1)
- Schutzansprüche1. Projektor mit motorischem Antrieb für den Bildwechsel mit schrittweisem Transport des Magazins zwischen zwei aufeinander folgenden Projektionen sowie einem ebenfalls den Magazintransport bewirkenden, der wiederholbaren Vorführung von Diapositiven bzw. DiaSerien dienenden Rückholgetriebe mit kurz hintereinander folgenden, unabhängig vom Bildwechsel stehenden Schaltschritten, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:daß beiden Schrittschaltmitteln für den Magazintransport ein gemeinsamer, in einer Richtung laufender Antriebsmotor (15) zugeordnet ist, daß zwischen dem Antriebsmotor und dessen Rückholgetriebe (20-32) ein Wendegetriebe (3^-3*0 eingeschaltet ist, durch das die Drehrichtung des Rückholgetriebes umkehrbar ist, und daß beide Schrittschaltmittel wahlweise über Kupplungselemente (16, 45) mit dem Antriebsmotor kuppelbar sind.2. Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wendegetriebe elektrische UmschaItorgane zugeordnet sind.3· Projektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschaltorgan zwei Elektromagnete (40, 41) dienen.- 14 -B 2450 7.9.67Patentabteilung Jg/Ua4. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die UmschaItorgane für das Wendegetriebe vom Fernbedienungsteil des Projektors aus steuerbar sind.5. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der UmschaItorgane eine an das Magazin ansetzbare Kontaktleiste oder eine mit dem Auslöseschalter kombinierte Vorwähleinrichtung oder besondere am Magazin angeordnete Anschläge dienen.zeichnet, daß die Ums cha It organe durch Tonband^-*Funk- oder Ultraschallsignale steuerbar sineProjektor nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß^eicherungen vorgesehen sind, die verhindejrn"7 daß in der Arbeitsphase des einen SchrittflchaltwarV.eg da«—J—■..HAktenzeichen: L 45 592/42h Gbm , /Unser Zeichen: B 2450 / /16.1.1968Patentabteilung Jg/MaNeuer Anspruoh 6Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens dem einen Schrittschaltwerk für den Magazintransport ein Sicherungsorgan (Nockenscheibe 32 mit Schalter 33) zugeordnet ist, durch das verhindert wird, daß in der Arbeitsphase des einen Schrittschaltwerkes das andere auslösbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45592U DE1980978U (de) | 1967-09-13 | 1967-09-13 | Projektor mit schaltmitteln fuer den magazintransport. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL45592U DE1980978U (de) | 1967-09-13 | 1967-09-13 | Projektor mit schaltmitteln fuer den magazintransport. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1980978U true DE1980978U (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=33357160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL45592U Expired DE1980978U (de) | 1967-09-13 | 1967-09-13 | Projektor mit schaltmitteln fuer den magazintransport. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1980978U (de) |
-
1967
- 1967-09-13 DE DEL45592U patent/DE1980978U/de not_active Expired
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