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DE1083570B - Projektor - Google Patents

Projektor

Info

Publication number
DE1083570B
DE1083570B DEL28387A DEL0028387A DE1083570B DE 1083570 B DE1083570 B DE 1083570B DE L28387 A DEL28387 A DE L28387A DE L0028387 A DEL0028387 A DE L0028387A DE 1083570 B DE1083570 B DE 1083570B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projector according
control
motor
contact
overrunning clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28387A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Mulch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DEL28387A priority Critical patent/DE1083570B/de
Publication of DE1083570B publication Critical patent/DE1083570B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/048Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement with horizontally sliding mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Projektor mit elektromechanischen Schalt- und Übertragungsorganen für den Diapositivwechsel.
Bei bekannten Geräten dieser Art wird als Kühlaggregat ein Ventilator (Flügelrad) verwendet, der durch einen Elektromotor angetrieben wird. Außerdem ist ein zweiter Elektromotor vorhanden, der als Antriebsmittel für den gesamten Diawechsel dient. Projektoren dieser Art sind darüber hinaus bereits mit einer Fernsteuerungseinrichtung hierfür versehen. Neben der Möglichkeit eines vollständigen Wechsels — Herausbewegen eines Dias aus der Projektionsstellung, Transport des Magazins um einen Bildabstand und Einbringen eines neuen Dias in die Projektionsstellung — kann durch Umschalten am Gerät selbst auch ein unvollständiger Wechsel in der Art erreicht werden, daß nur das Dia entweder in die Projektionsstellung bzw. zurück ins Magazin bewegt wird.
Es ist auch bereits bekannt, an Stelle eines zweiten Elektromotors einen Hubmagnet als Antriebsmittel zu benutzen.
Alle diese Anordnungen haben jedoch den Nachteil, daß für die Kühlung und den automatischen Bildwechsel zwei Aggregate — nämlich entweder zwei Elektromotor oder ein Motor und ein Hubmagnet — nötig sind. Außerdem kann bei den genannten \7orrichtungen ein automatischer Transport des Diabehälters nur in einer Richtung, normalerweise vorwärts, vorgenommen werden. Es ist aber oft wünsehenswert, gerade vom Platz des Vortragenden aus ein bereits gezeigtes Dia noch einmal vorzuführen.
Bei einem ebenfalls bereits bekannten Projektor ist es möglich, den Diabehälter vor- und rückwärts zu bewegen. Hierbei handelt es sich allerdings um eine mit rein mechanischen Mitteln zu betätigende Wechselvorrichtung, bei der die zur Herbeiführung der genannten Wechselmöglichkeiten notwendigen konstruktiven Maßnahmen wesentlich einfacher sind als bei einem Projektor mit elektrischen Schaltmitteln. Die bei dem letztgenannten Gerätetyp möglichen Kombinationen von Motor- und Kühleinrichtung sowie Wechselvorrichtung und deren Fernbedienung sind bei jenem Typ praktisch kaum anwendbar, wenn nicht gar unmöglich.
Es ist fernerhin ein Projektor bekannt, bei dem ein einziger Motor als Antriebsmittel für den Ventilator der Kühleinrichtung und für den Diapositivwechselmechanismus dient. Dieses Gerät ist für eine kontinuierliche Vorführung mit einem bestimmten, einstellbaren Rhythmus für den Bildwechsel vorgesehen. Der Motor läuft ständig und treibt dabei den Ventilator an. Ein ungleichmäßiger Rhythmus, d. h. eine Vorführung der Diapositive in einer dem Vortragenden Projektor
Anmelder:
Ernst Leitz G. m. b. H.,
Wetzlar, Laufdorfer Weg
Hans Mulch, Wetzlar,
ist als Erfinder genannt worden
genehmen Zeitfolge, ist hierbei ausgeschlossen, es sei denn, daß der Motor abgestellt wird. In diesem Falle wird dann auch kein Kühlstrom erzeugt.
Alle obengenannten Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht darin, daß in einem Projektor, mit dem wahlweise ein vollständiger oder auch ein Teilwechsel in beliebigen Zeitabständen durchführbar ist, die Schalt- und Übertragungsorgane mit der Abtriebsscheibe einer Freilaufkupplung in Verbindung stehen, deren Antriebsscheibe (Sperrad) durch einen auf Links- und Rechtslauf umschaltbaren und getrieblich mit dem Ventilator der Kühleinrichtung verbundenen Motor antreibbar ist. Der Ventilator kann entweder direkt bzw. über einen Seiltrieb od. dgl. an den Motor angeschlossen sein.
Diese Nachteile werden gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß die Schalt- und Übertragungsorgane mit der Abtriebsscheibe einer Freilaufkupplung in Verbindung stehen, deren Antriebsscheibe (Sperrad) durch einen auf Links- und Rechtslauf umschaltbaren und getrieblich mit dem Ventilator der Kühleinrichtung verbundenen Motor antreibbar ist.
Durch zusätzliche Stellmittel, die die Freilaufkupplung überbrücken, wird ermöglicht, daß die Abtriebsscheibe der Freilaufkupplung vorzugsweise in einem bestimmten Winkelbereich in beiden Richtungen bewegbar ist. Diese Bewegungsmöglichkeit der Abtriebsscheibe kann dazu benutzt werden, das Magazin vor- und rückwärts zu bewegen.
Außerdem sind Mittel vorgesehen, durch die außer dem üblichen Wechsel — Herausbringen eines Dias aus dem Projektionsfenster, Vorschub des Magazins und Einbringen eines neuen Dias — vorzugsweise auch nur der erste Teil dieses Vorganges durchführbar ist.
Erfindungsgemäß können ferner die genannten Schaltvorgänge durch Fernbedienungsschalter ge-
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steuert werden. Im einzelnen sind die erforderlichen Schaltorgane in einem aus der Zeichnung ersichtlichen Ansführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Projektor mit der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung und Diawechselvorrichtung im Querschnitt,
Fig. 2 die Freilaufkupplung sowie Teile der Wechseh-orrichtung in perspektivischer Ansicht,
Fig. 3 Teile der Kupplung»- und Schaltglieder im Längsschnitt.
Fig. 4 die Freilaufkupplung sowie die Schalt- und Übertragungsglieder in der Stellung »Magazinvorschub« in Draufsicht,
Fig. 5 Teile der Schalt- und Übertragungsglieder in Draufsicht.
Fig. 6 eine elektrische Schaltskizze für den Motorstromkreislauf.
In dem Gehäuse 1 des Projektors ist ein Elektromotor 2 montiert, auf dessen Achse 3 eine Schnecke 4 und ein Antriebsrad 5 befestigt sind. Letzteres treibt über den Schnurlauf 6 das seitlich λόιι der Lampe 8 angeordnete Lüfterrad 7 der Kühlvorrichtung. Die Schnecke steht über ein Übersetzungsgetriebe 9 mit der \^erzahnung einer Scheibe 10 der Freilaufkupplung 11 im Eingriff. Letztere ist so ausgebildet, daß die Kupplung nur in ganz bestimmten Stellungen der beiden Kupplungsscheiben erfolgt.
Den sechs Einschnitten 11a (Fig. 2) in der Scheibe 10 entsprechen neben sechs Kugeln 11 h auch sechs Einschnitte 11 c in der Abtriebsscheibe 12. Die Scheibe 12 trägt an ihrem Rand ein unter der Wirkung der Feder 13ff stehendes und um die Achse 13 & schwenkbares Sperrglied 13 (Fig. 3), das jeweils bei einer der möglichen Kupplungsstellungen in einen von sechs am Rand der Scheibe 10 eingeschnittenen Ausbrüchen 14 eingreifen kann. Die Scheibe 12 trägt ferner einen Kurbelzapfen 15, um den ein Hebel 16 drehbar gelagert ist und über dessen mit Schlitz 17(7 versehenes Hebelende 17 ein um die feststehende Achse 18 schwenkbarer Hebel 19 steuerbar ist. Das freie Ende dieses Hebels betätigt den Diaschieber 20. der in der Gleitbahn 21 verschiebbar ist und durch den das Dia
22 in das am Projektorgehäuse 1 angesetzte Magazin
23 gebracht werden kann.
Mit 24 ist ein Nocken bezeichnet, der ebenfalls an der Abtriebsscheibe 12, und zwar auf dem gleichen Radiant, auf dem auch die Sperrnase 13 liegt, angeordnet ist. λτοη diesem Nocken ist die Kontaktfeder 25 (Fig. 6) vom Kontakt 26 auf den Kontakt 27 umschaltbar. Außerdem können von diesem Nocken 24 zwei Schaltwippen 28 und 29 betätigt werden. Die Schaltwippe 28 mit ihren beiden Kontaktspitzen 28 a und 28 b ist um die Achse 28<f schwenkbar. Sie enthält einen Ausbruch 28c (Fig. 2), der mit einem Federkontakt 30 zusammenwirkt, durch den letzterer auf den Kontakt 31 oder 32 schaltbar ist. Der Kontakt 31 führt über die gestrichelt gezeichnete Leitung zum Motoranschluß 33 und der Kontakt 32 über die strichpunktiert gezeichnete Leitung zum Motoranschluß 34. Die Schaltwippe 29 mit ihren beiden Kontaktspitzen 29ff und 29b ist um die Achse 35 schwenkbar, und durch ihren Ausbruch 36 wird die Schaltzunge 37 betätigt. Diese ist wiederum auf die Kontakte 38 und 39 schaltbar, die in gleicher Weise wie die Kontakte 31 und 32 mit den Motoranschlüsseii 33 bzw. 34 in Verbindung stehen. Die Kontaktspitzen 28?» und 29?» tragen Bolzen 24 b bzw. 24 c, die in den Drehbereich einer an der Scheibe 12 sitzenden Nase 24α ragen. Die Kontakte 30 und 37 führen zu Kontaktstellen 40 und 41 im Fernbedienungskasten 42 und können über den Schaltkontakt 43 sowie über den als Drucktaste ausgebildeten Schalter 44, den als Kippschalter ausgebildeten Schalter 45 sowie den Hauptschalter 46 mit der Stromquelle verbunden werden. deren anderer Pol zum Motoranschluß 48 führt. Im Bereich des Schaltkontaktes 43 liegt eine weitere Kontaktstelle 47, die mit der Kontaktfeder 25 in leitender Verbindung steht.
Die Kontaktfeder 44ff der Drucktaste 44, die im
ίο Ruhezustand an dem mit der Kontaktfeder 43 verbundenen Kontakt 44 & anliegt, kann auf den Kontakt 44c, der zum Motoranschluß 33 führt, umgeschwenkt werden. Das Kontaktelement 45 ff des Kippschalters 45 kann auf den Kontakt 45 b, der mit einer Drucktaste 44 in Verbindung steht, auf die Kontaktstelle 45c umgeschaltet werden. Die Kontaktstelle c des Kippschalters 45 steht in Verbindung mit einer Schaltzunge 49, die mit einem in den Bewegungsbereich des Nockens 24 ragenden Kontaktstift 50 versehen ist.
und ist auf die beiden Kontakte 51 und 52 umschaltbar, die zu dem Motoranschluß 33 bzw. 34 führen.
Zu beiden Seiten des Kontaktstiftes 50, jedoch oberhalb desselben und im Bewegungsbereich der Sperrnase 13 liegend, erstreckt sich ein Steuersegment
53. Seine wirksame Kante 54 weist drei Bereiche a, b und c auf, von denen die Bereiche σ und c derart auf die Sperrnase einwirken können, daß diese in einem der Ausbrüche 14 in der Scheibe 10 gehalten werden kann. In dem zurückgesetzten Teil b kann die Sperrnase nachfolgen und ist dann außer Wirkung mit der Scheibe 10. Zwischen den einzelnen Bereichen sowie am Anfang des Teiles 54c sind Abschrägungen zur Erleichterung der Abtastung für das Sperrglied vorgesehen.
Die Bereiche α und c sind bezüglich ihrer Länge so gewählt, daß sie je in einem von der Achse der Scheibe 12 als Scheitelpunkt aus gemessenen Winkelbereich 3 liegen, der größer ist als der Winkelbereich ß. den die zugehörigen Kontaktspitzen der Schaltwippen 28 und 29 einschließen (Fig. 5). Dieser Winkel β ist wiederum größer als der Sektor;-, in dem sich jedes der zwei auf der Scheibe 12 angeordneten Steuerglieder 55. 56 seitlich erstreckt. Diese beiden Steuerglieder liegen in dem gleichen Winkelabstand wie die Schalt wippen 28.
29 voneinander entfernt. Das Steuerglied 55 ist um die Achse 57 schwenkbar gelagert und wird von der Feder 58 gegen einen Anschlag 59 gezogen. Das um die Achse 60 schwenkbare Glied 56 steht unter Wirkung der Feder 61 und wird gegen den Anschlag 62 gedrückt. Beide Glieder enthalten Führungsnuten 66. 67, die zur Steuerung des Schaltrades 63 dienen, und bilden mit letzterem zusammen ein Schrittschaltwerk. Das Schaltrad 63 liegt auf dem gleichen Radianten, auf dem sich auch der Kontaktstift 50 und das Mittelstück 54c des Steuersegments 53 befinden. Es ist auf einer Achse 64 befestigt, die im Gehäuse 1 des Projektors gelagert ist und die ein weiteres Zahnrad 65 trägt, das mit der in bekannter Weise angebrachten Zahnleiste des Magazins 23 kämmt.
Die AVirkungsweise der Vorrichtung beim Wechsel eines Dias, ausgehend von einer Stellung, bei der sich gerade ein Dia im Projektionsfenster befindet, ist folgendermaßen:
Der Motorstrom nimmt mit dem Einschalten des Hauptschalters 46 (Fig. 6) den Weg über die Kontakte 45 ff, 45 b, 44a, 445, 43, 47, 25, 27 sowie über die am Kontakt 27 angeschlossene strichpunktierte Leitung zum Motoranschluß 34. Dabei dreht sich der Motor in Richtung des der Übersicht halber in der Zeichnung ebenfalls strichpunktierten Pfeiles, läßt
jedoch die Abtriebsscheibe des Freilaufs in ihrer Ruhelage stehen. Durch Betätigen der Drucktaste 44 des Fernbedienungsschalters 42 werden die Kontakte 44a, 44c kurzzeitig geschlossen. Dadurch wird der Strom dem Anschluß 33 zugeführt (gestrichelte Leitung) und der Motor umgepolt, so daß er also nun in entgegengesetzter Richtung läuft (gestrichelter Pfeil). Jetzt wird auch die Abtriebsscheibe 12 mitbewegt, und bei Beginn dieser Drehung gibt der Schaltnocken
bracht) und schwenkt diese sowie den Federkontakt 30 auf den Kontakt 32 um. Dadurch wird die Motordrehrichtung wieder umgekehrt, und die Antriebsscheibe 10 sowie Abtriebsscheibe 12 bewegen sich in Richtung des strichpunktierten Pfeiles. Letztere dreht sich deshalb, weil die Sperrnase 13 noch im Wirkungsbereich 54α des Steuersegments 53 liegt und in einem der Ausbrüche 14 kuppelnd eingreift. Das Schaltrad 63 kommt bei der Rückführbewegung
24 den Weg für die unter Federdruck stehende Kon- io wieder in die Führungsbahnen 67 des Steuergliedes taktzunge 25 frei, wodurch die beiden Kontakte 25, 26 55, das aber nun ausweichen kann, so daß kein Transgeschlossen werden. Wenn nun beim Loslassen der port des Schrittschaltwerks erfolgt. Wenn das Steuer-Taste 44 die Kontaktfeder 44a wieder ihre alte Lage glied wieder aus dem Wirkungsbereich des Schalteinnimmt, läuft der Motor trotzdem in gleicher Rieh- rades gekommen ist, schlägt der Nocken 24 an die tung weiter, da der Kontakt 26 in gleicher Weise wie 15 Kontaktspitze 28b der Schaltwippe 28 an und der Kontakt 44 c am Motoranschluß 33 liegt und der schwenkt diese zurück. Dadurch kommen die Kon-Stromkreis über die Schaltkontakte 43, 47 geschlossen takte 30, 31 zusammen, und die Richtung der Schei-
ist. Die Abtriebsscheibe 12, die in Richtung des Pfeiles (Fig. 6) gedreht wird, treibt über den Kurbelben 10, 12 wird wieder umgekehrt. Solange also die Kontakte 40, 43 geschlossen bleiben, wiederholt sich
dem Projektionsfenster. Inzwischen ist das Steuerglied 56 der Abtriebsscheibe 12 in den Bereich des
zapfen 15 den Hebel 16 an. Dieser steht über den 20 der geschilderte Vorgang, und das Magazin wird Hebel 19 mit dem Schlitten des Bildschiebers 20 in laufend um einen Schritt fortbewegt. Soll das Magazin Verbindung und bewegt diesen mit dem Dia 22 aus in umgekehrter Richtung transportiert werden, so ist
an Stelle des Kontakts 40 der Kontakt 41 zu schließen.
Hierbei werden dann die Schaltwippe 29 und das
Schalters 63 des Schrittschaltwerks gelangt. Das 25 Steuerglied 56 wirksam. Die Sperrnase 13 gleitet Steuerglied weicht entgegen der Federwirkung aus, da dabei laufend auf dem Teil 54c des Sperrsegments 53, die Hemmwirkung des Schaltrades größer ist als der bis die Bewegung durch öffnen der Kontakte 43, 41 Druck der Feder 61. Unmittelbar darauf kommt das unterbrochen wird. Man kann also das Magazin so zweite Steuerglied in Eingriff mit dem Schaltrad, dirigieren, daß jedes der vorhandenen Dias, auch wenn bleibt aber am Anschlag 59, und durch die Kurven- 30 es bereits vorgeführt wurde, zu dem gewünschten führungen 67 verursacht, wird das Schaltrad um einen Zeitpunkt bzw. in der gewünschten Reihenfolge pro-Schritt weitergedreht. Das mit diesem gekuppelte jiziert wird. An der Pendelbewegung der Scheibe 12 Zahnrad 65 (Fig. 1) steht mit der Zahnleiste des nimmt auch deren Kurbelzapfen 15 teil, wodurch der Magazins 23 in Verbindung, das also somit ebenfalls Hebel 16 einen wenn auch geringen Hub ausführt, transportiert wird. Bei der weiteren Drehung der 35 Durch die Schlitzführung Y7α wird jedoch eine ÜberScheibe 12 kommt das Steuerglied 55 wieder außer tragung dieses Hubes auf den Schwenkhebel 19 ver-Eingriff. Der Hebel 19 wird nun in umgekehrter mieden.
Richtung geschwenkt tmd dabei ein neues Dia in das Die Wirkungsweise der Wechselvorrichtung beim
Projektionsfenster gebracht. Diese Bewegung wird in Herausbringen eines Dias aus der Projektionsstellung dem Augenblick gestoppt, wenn der Schaltnocken 24 40 ohne Magazintransport ist wie folgt: wieder an die Federzunge 25 anschlägt und den Motor Durch Umschalten des Kippschalters 45 auf die
auf umgekehrte Drehrichtung schaltet.
Will man nur das Magazin vorwärts transportieren, ohne ein neues Dia einzubringen, so ist der Vorgang wie folgt:
Wird von einer Stellung ausgegangen, bei der sich noch ein Dia in Projektionsstellung befindet (Fig. 1, Fig. 6), so muß dieses erst ins Magazin zurückgebracht werden. Die Auslösung erfolgt durch UmKontakte a, c wird der Motor in Richtung des gestrichelten Pfeiles bewegt und die Abtriebsscheibe 12 angetrieben.
45 Der Strom nimmt dabei den Weg über die Kontakte 49 und 51. Die Abtriebsscheibe 12, die über die Teile 15 bis 19 mit dem Schieber 20 in Verbindung steht, transportiert somit das Dia aus der Projektionsstellung. Nach etwa 180° Drehung stößt der Nocken
brochen. Das Sperrglied 56 ist bei dieser Bewegung ausgewichen und hat das Schaltrad 63 nicht betätigt.
schwenken des Schalters 43 und Schließen der Ver- 50 24 an den Kontaktstift 50 an und schiebt diesen zubindung 40, 43. Der in strichpunktierter Richtung rück. Dadurch wird die Kontaktfeder 49 an den Konlaufende Motor wird dadurch umgepolt und läuft nun takt 52 gelegt und die Drehung der Scheibe 12 unterin Richtung des gestrichelten Pfeiles. Die Abtriebsscheibe 12 bewegt sich in gleicher Weise, wie oben
beschrieben. Sein Sperrglied 13 stößt nach einer 55 Außerdem hat der Nocken 24 zwar die Schaltwippe 29
Drehung von etwa 180°, bei der die Rückführung des geschwenkt, da jedoch dessen Anschlußleitung zur
Dias erfolgt ist, an die Kante 54c des Steuersegments Stromquelle beim Kontakt 41 unterbrochen ist (die
53 an und rastet dadurch in einen der Ausbrüche 14 Kontaktfeder 43 liegt wieder in der Ausgangsstellung
ein, wodurch die Freilaufwirkung ausgeschaltet ist. am Kontakt 47), wird durch das Umschwenken keine
Außerdem trifft der Kontaktnocken 24 auf die Kon- 60 Umpolung vorgenommen. In der Stellung, bei der der
taktspitze 29 α der Schaltwippe 29. Diese wird zwar Nocken 24 auf den Stift 50 drückt, liegt die Sperrnase
betätigt, hat aber keinen Einfluß auf die Schaltung, 13 zwischen den Steuerkanten 54a und 54 c des Steuer-
da ihr Anschlußkontakt 41 geöffnet ist. segments 53. Dieser Teil 54 b des Segments 53 gibt den
Das Steuerglied 56 ist inzwischen in der gleichen Weg zum Ausrasten des in einem der Ausbrüche 14
Weise wie bereits bei dem vorerwähnten Vorgang bei 65 liegenden Sperrglieds frei, das somit die Kupplung
dem Eingreifen des Schaltrades 63 ausgewichen, wäh- zwischen den Scheiben 10 und 12 aufhebt. Die Scheibe
rend das zweite Steuerglied 55 dasselbe um einen 12 bleibt nun in dieser Stellung stehen. Wird nun Schritt bewegt hat. Unmittelbar danach kommt der
Nocken 24 in Berührung mit der Kontaktspitze 28 a
wieder von dieser Lage ausgehend ein Diawechsel eingeleitet, wobei wieder die Drucktaste 44 zu betätigen
(die Nase 24 α hat die Wippe in diese Stellung ge- 70 ist, so werden die gleichen Schaltbewegungen ausge-
löst, wie bereits vorher geschildert, nur mit dem Unterschied, daß bereits der erste Teil des Gesamtwechsels durchgeführt ist.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Projektor mit elektromechanischen Schalt- und Übertragungsorganen für den Diawechsel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalt- und Übertragungsorgane mit der Abtriebsscheibe einer Freilaufkupplung in Verbindung stehen, deren Antriebsscheibe (Sperrad) durch einen auf Linksund Rechtslauf umschaltbaren und getrieblich mit dem Ventilator der Kühleinrichtung verbundenen Motor antreibbar ist.
2. Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsscheibe der Freilaufkupplung als Kurbelscheibe einer Schubkurbel und dessen Schlitten als Diaschieber einer in bekannter Weise angeordneten Wechselvorrichtung ausgebildet ist.
3. Projektor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsscheibe der Freilaufkupplung zugleich auch mit Steuergliedern für die Betätigung des Schaltrades eines Schritt-Schaltwerkes für die Magazinverschiebung versehen ist.
4. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsscheibe mit einem oder mehreren Nocken versehen ist, der bzw. die zur Betätigung von Schaltkontakten für den Motorstromlauf dienen.
5. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben der Freilaufkupplung mit Stellmitteln versehen sind, durch die im Zusammenwirken mit fest angeordneten Steuermitteln die Antriebs- und Abtriebsscheibe der Freilaufkupplung auch in Freilaufrichtung kuppelbar sind und durch die das Schrittschaltwerk für den Magazintransport je nach der Schaltung des Motors wahlweise nach der einen oder anderen Richtung fortschaltbar ist, wobei die Steuermittel für die Diawechslung außer Wirkung bleiben.
6. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsscheibe der Freilaufkupplung mit einem federnd beweglichen Sperrglied versehen ist, das von einem ortsfest angeordneten Steuersegment bei der Drehung der Abtriebsscheibe betätigbar ist und durch die die mit Einschnitten zum Einrasten des Sperrgliedes versehene Antriebsscheibe mit der Abtriebsscheibe unter Ausschaltung des Freilaufs verriegelbar ist.
7. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebsscheibe für die Betätigung des Schrittschaltwerks mit zwei unter Federwirkung beweglich gelagerten, Führungskurven aufweisenden und mit Abstand voneinander angeordneten Steuergliedern versehen ist und daß die beiden Steuerglieder nach entgegengesetzten Richtungen ausweichbar angeordnet sind, so daß je nach der Drehrichtung der Abtriebsscheibe das Schaltrad von dem einen der Steuerglieder fortschaltbar ist, während das andere ausweicht.
8. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersegment in der Mitte einen für das Sperrglied unwirksamen Bereich aufweist und daß ferner in der Stellung, bei der sich das Schaltrad gerade zwischen den beiden Steuergliedern befindet, das Sperrglied in den unwirksamen Bereich des Steuersegments ragt.
9. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich jedes der auf das Sperrglied einwirkenden Teile des Steuersegments mindestens über einen von der Achse der Abtriebsscheiben als Scheitelpunkt aus gemessenen Winkelbereich erstreckender größer ist als der von jedem der beiden Steuerglieder eingenommene Winkelbereich.
10. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das in Freilaufrichtung liegende Ende des Steuersegments mit einer Abschrägung versehen ist.
11. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bereich, der kleiner ist als derjenige, über den sich die wirksamen Teile des Steuersegments erstrecken, jedoch größer als derjenige, den jedes der beiden auf der Abtriebsscheibe befindlichen Steuerglieder einnimmt, je eine Schaltwippe angeordnet ist, deren Kontaktarme in den Ablaufweg des Nockens schwenkbar sind.
12. Projektor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung des Alotors durch die Kontaktspitzen jeweils einer der Schaltwippen umschaltbar ist und daß über die dabei vor- und zurückbewegtei\btriebsscheibe bzw. eines deren Steuerglieder das Schaltrad des Schrittschaltwerks laufend vor- bzw. zurücktransportierbar ist.
13. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Ablaufweg des Nokkens der Abtriebsscheibe und im Winkelbereich des unwirksamen (mittleren) Teiles des Steuersegments ein Kontaktstift angeordnet ist, durch den der Motor in Freilaufrichtung schaltbar ist.
14. Projektor nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor durch Fernbedienungsschalter umpolbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1807 327, 2 590492.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 530/270 6.60
DEL28387A 1957-08-19 1957-08-19 Projektor Pending DE1083570B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1807327A (en) * 1927-05-05 1931-05-26 Albert Besser Stereopticon
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