DE19806335A1 - Vorrichtung zur Steuerung der Drehbewegung von Gefäßen - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Drehbewegung von GefäßenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung
der Drehbewegung von Gefäßen nach dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen werden insbesondere in Verbindung
mit Etikettiermaschinen für Gefäße verwendet. Bei der maschinel
len Etikettierung werden zu etikettierende Gefäße über eine
Fördereinrichtung dem Transportkarussell einer Etikettiermaschine
zugeführt. Im Randbereich des Transportkarussells sind drehbar
gelagerte Drehteller vorgesehen, auf denen jeweils mittels einer
absenkbaren Zentriereinrichtung (auch als "Tulpe" bezeichnet)
ein Gefäß auf dem Drehteller festgesetzt wird. Um das Transport
karussell herum sind eine oder mehrere feststehende Etikettier
stationen angeordnet, die eine Leimwalze, einen Etikettenbehäl
ter und einen Greiferzylinder zur Etikettenübergabe beinhalten.
Desweiteren befindet sich eine Anbürststation an dem Transport
karussell. Für den eigentlichen Etikettiervorgang werden die
Gefäße auf dem sich drehenden Transportkarussell an der bzw.
an den Etikettierstationen vorbeigeführt, wobei die Gefäße
gleichzeitig mit Hilfe der Drehteller relativ zu dem Transport
karussell in einer bestimmten Abfolge von Drehschritten verdreht
werden, um die Gefäße zum Aufbringen und Anbürsten der Etiketten
in einer bestimmten Winkelausrichtung und mit einer bestimmten
Drehgeschwindigkeit bzw. Winkelgeschwindigkeit an den jeweiligen
Etikettierstationen vorbei zuführen.
Um die einzelnen Drehteller relativ zum Transportkarussell
derart gesteuert verdrehen zu können, ist eine Vorrichtung be
kannt, bei der jeder Drehteller mit einem Rollenkreuz gekoppelt
ist, das mit einer bezüglich des Transportkarussells verdrehfest
angeordneten Steuerkurve in Eingriff steht und diese bei Drehung
des Transportkarussells abtastet. Auf dieser stationären Steuer
kurve ist die obengenannte Abfolge von Drehschritten als ein
"Drehprogramm" gespeichert, indem die Steuerkurve in Form zweier
übereinanderliegender Kurven ausgebildet ist, deren An- und
Abstieg über das Rollenkreuz in Form einer Drehbewegung mit
variierenden Winkelgeschwindigkeiten auf den Drehteller über
tragen wird.
Die Steuerkurve kann als ein bezüglich des Rollenkreuzes
außenliegender Steuerkurvenkranz ausgebildet sein, wobei das
Rollenkreuz die Innenfläche des Steuerkurvenkranzes abtastet.
Bei dieser Ausführung ist es nachteilig, daß der Drehteller
(wenn auch mit sich verändernden Winkelgeschwindigkeiten) im
wesentlichen nur in die zur Drehrichtung des Transportkarussells
entgegengesetzte Drehrichtung gedreht werden kann.
Alternativ kann die Steuerkurve als eine bezüglich des Rol
lenkreuzes innenliegende Steuerkurvenscheibe ausgebildet sein,
wobei das Rollenkreuz am Außenumfang der Steuerkurvenscheibe
entlangfährt. Auch hier ist es nachteilig, daß der Drehteller
(mit variierenden Winkelgeschwindigkeiten) im wesentlichen nur
in die Richtung gedreht werden kann, die gleich der Drehrichtung
des Transportkarussells ist.
Bei vielen Gefäß- und Etikettenformen ist es jedoch erfor
derlich, den Drehteller (mit sich ändernden Winkelgeschwindig
keiten) abwechselnd in beide Richtungen drehen zu können. Eine
bekannte Lösung besteht darin, die Steuerkurve aus mehreren
Teilsegmenten zusammenzusetzen, wobei einige dieser Teilsegmente
in Form einer Steuerkurvenscheibe bezüglich des Rollenkreuzes
innenliegend und andere Teilsegmente in Form eines Steuerkurven
kranzes bezüglich des Rollenkreuzes außenliegend angeordnet
sind, so daß das Rollenkreuz abwechselnd mit den außen- bzw.
innenliegenden Teilsegmenten in Eingriff kommt, wobei sich
jeweils die Drehrichtung des Rollenkreuzes und somit auch die
Drehrichtung des Drehtellers ändert. Der Nachteil dieser Lösung
besteht darin, daß das Austauschen und Justieren der einzelnen
Teilsegmente kompliziert und sehr zeitintensiv ist.
Eine andere Lösung ist in der DE-OS 31 37 201 offenbart, bei
der das Verdrehen eines Drehtellers mit Hilfe eines elektrischen
Schrittmotors erfolgt. Die Motoren der einzelnen Drehteller sind
mit einer gemeinsamen Steuereinrichtung verbunden, durch die
jeder Schrittmotor in Abhängigkeit vom Drehwinkel des Transport
karussells mit den erforderlichen Drehsteuerimpulsen versorgt
wird. Die Steuereinrichtung hat einen umschaltbaren oder aus
tauschbaren Programmspeicher, auf dem das gewünschte Drehpro
gramm gespeichert ist. Der Nachteil dieses Lösungsvorschlags
besteht darin, daß die Schrittmotoren und die Steuerelektronik
teuer sind und bei Störungen Fachpersonals bedürfen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine mechanisch
einfache und möglichst störungsfrei arbeitende Vorrichtung zur
Steuerung der Drehbewegung von Gefäßen zu schaffen, mit Hilfe
derer die Gefäße auch in entgegengesetzte Drehrichtungen ver
dreht werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient die Vorrichtung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein drehbares Trans
portkarussell auf, in dessen Randbereich mindestens ein Drehtel
ler drehbar gelagert ist. Die Drehbewegung der Drehteller wird
durch einen kurvengesteuerten Drehtellerantrieb bewirkt, und
zwar über eine mit dem Drehteller gekoppelte Führungseinrich
tung, die mit einer bezüglich des Transportkarussells verdrehfest
angeordneten Steuerkurve eingreift, um den Drehteller bei einer
Relativbewegung zwischen dem Transportkarussell und der Steuer
kurve relativ zu dem Transportkarussell zu drehen.
Die stationäre Steuerkurve kann bezüglich der Führungsein
richtung innenliegend in Form einer Steuerkurvenscheibe ausge
bildet sein, wobei die Führungseinrichtung mit dem Außenrand der
Steuerkurvenscheibe eingreift, um das auf dem Außenrand der
Steuerkurvenscheibe enthaltene Drehprogramm in eine entspre
chende Drehbewegung des Drehtellers umzusetzen. Bevorzugt ist
jedoch die Ausgestaltung der Steuerkurve als ein bezüglich der
Führungseinrichtung außenliegender Steuerkurvenkranz, wobei die
Führungseinrichtung mit der Innenfläche des Steuerkurvenkranzes
in Eingriff steht, um das auf der Innenfläche des Steuerkurven
kranzes enthaltene Drehprogramm durch Abtasten mit der Führungs
einrichtung in eine entsprechende Drehbewegung des Drehtellers
umzusetzen. Vorzugsweise ist die Führungseinrichtung durch ein
Rollenkreuz und die Steuerkurve durch zwei übereinanderliegend
angeordnete Kurven gebildet.
Wie bereits erläutert, kann der Drehteller bei Verwendung
entweder der Steuerkurvenscheibe oder des Steuerkurvenkranzes
nur in jeweils einer Drehrichtung angetrieben werden. Zum Um
schalten der Drehrichtung des Drehtellers ist eine Umschaltein
richtung vorgesehen, die vorzugsweise zwischen dem Rollenkreuz
und dem Drehteller angeordnet ist. Das Umschalten der Umschalt
einrichtung kann ebenfalls kurvengesteuert erfolgen, indem eine
stationäre Steuerkurve vorgesehen ist, die mit einem Schaltele
ment der Umschalteinrichtung in Eingriff steht. Vorzugsweise ist
die Umschalteinrichtung ein mechanisches umschaltbares Getriebe,
dessen Getriebestellung durch Betätigung des kurvengesteuerten
Schaltelements erfolgt. Um das Austauschen der Steuerkurven zu
vereinfachen, kann die Steuerkurven zum Umschalten des Getriebes
integriert mit dem vorstehend beschriebenen Steuerkurvenkranz
bzw. der Steuerkurvenscheibe ausgebildet sein. Alternativ kann
die Steuerkurve zum Umschalten des Getriebes aber auch auf einem
separaten Steuerkurvenkranz bzw. einer separaten Steuerkurven
scheibe ausgebildet sein.
Für verschiedene Gefäße sind abhängig von deren Form sowie
abhängig von Anzahl und Form der auf das Gefäß aufzubringenden
Etiketten verschiedene Drehprogramme erforderlich. Das hat zur
Folge, daß die Steuerkurven häufig ausgetauscht werden müssen,
was in der Regel kompliziert und zeitintensiv ist. Um eine ein
fache Änderung der Steuerkurven durchführen zu können, ist der
Steuerkurvenkranz bzw. die Steuerkurvenscheibe aus mehreren
Teilsegmenten zusammengesetzt, die nach Bedarf einzeln ausge
wechselt werden können. Besonders vorteilhaft ist daher auch die
Verwendung von Steuerkurvenkranzsegmenten, da diese leicht von
außen auswechselbar sind.
Da bei einer Umstellung von einem Gefäß auf ein anderes
sowohl die Steuerkurve zum Steuern der Winkelgeschwindigkeit des
Drehtellers als auch die Steuerkurve für die Getriebeumschaltung
verändert werden müssen, ist es bevorzugt, Steuerkurvensegmente
vorzusehen, auf denen integriert beide Steuerkurven ausgebildet
sind. So können auf einfache Art und Weise beide Steuerkurven
verändert werden, ohne daß eine zeitintensive Justierung der
beiden Steuerkurven relativ zueinander erforderlich ist. Alter
nativ können die Steuerkurven auch separat montiert werden, was
den Vorteil einer größeren Flexibilität hat, da der Benutzer der
Etikettiermaschine die verschiedenen Steuerkurven miteinander
kombinieren kann.
Beim Umschalten des Getriebes von einer Drehrichtung in die
entgegengesetzte Drehrichtung tritt ein kurzzeitiger Leerlauf
zustand des Getriebes ein. Während dieses Leerlaufzustandes ist
der Drehteller nicht mit dem Rollenkreuz gekoppelt und daher
frei und unkontrolliert um seine eigene Achse drehbar. Daher ist
vorzugsweise eine Arretiereinrichtung vorgesehen, mittels derer
der Drehteller während des Umschaltvorgangs des Getriebes kurz
zeitig arretiert werden kann. Diese Arretiereinrichtung kann
ebenfalls kurvengesteuert sein, wobei die Steuerkurve für die
Arretiereinrichtung entweder separat oder integriert mit einer
der anderen Steuerkurven ausgebildet sein kann. Die Umschaltung
findet bevorzugt in Rastbereichen der Steuerkurve statt. Die
Umschaltung der Drehrichtung erfolgt normalerweise in den Still
standsphasen des Rollenkreuzes.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungs
beispiels unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert, in der eine
Querschnittsansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt
ist.
Eine Etikettiermaschine hat ein Maschinengehäuse, an dessen
Oberseite 1 eine vertikal nach oben ragende Welle 2 angebracht
ist. An dieser Welle 2 ist ein Transportkarussell 3 drehbar ange
trieben gelagert, in dessen Randbereich gleichmäßig über Umfang
verteilt mehrere Drehteller 4 drehbar gelagert sind. Oberhalb
des Transportkarussells 3 ist an der Welle 2 eine Trägerscheibe
(nicht gezeigt) drehbar gelagert, in der mehrere drehbare Zen
trierstempel bzw. Tulpen 5 gesteuert heb- und senkbar angeordnet
sind. Die Trägerscheibe wird mit der gleichen Geschwindigkeit
angetrieben wie das Transportkarussell 3, wobei sich immer eine
Tulpe 5 über einem zugehörigen Drehteller 4 befindet.
An der Oberseite 1 des Maschinengehäuses ist außerdem eine
als Steuerkurvenkranz ausgebildete Steuerkurve vorgesehen, die
mehrere einzeln abnehmbare Steuerkurvensegmente 6 aufweist.
Jedes Steuerkurvensegment 6 enthält eine Steuerkurve 7 in Form
von zwei übereinanderliegenden Kurven 7a und 7b zur Steuerung
der Winkelgeschwindigkeit des Drehtellers 4 und eine weitere
Steuerkurve 8 zum Umschalten eines Getriebes 9, dessen Funktion
nachfolgend detailliert beschrieben wird.
Bei Betrieb der Etikettiermaschine werden zu etikettierende
Gefäße 10 über eine Fördereinrichtung dem Transportkarussell 3
zugeführt und einzeln in einer bestimmten Ausrichtung auf einen
Drehteller 4 geschoben. Anschließend wird die sich über dem
Drehteller 4 befindliche Tulpe 5 abgesenkt, um die Gefäße 10
fest zwischen dem Drehteller 4 und der Tulpe 5 einzuspannen.
An der Unterseite des Transportkarussells 3 ist für jeden
Drehteller 4 ein Getriebe 9 zur Drehrichtungsumschaltung vorge
sehen, das eine vertikal nach unten zeigende Eingangswelle 12
und eine vertikal nach oben führende Ausgangswelle 11 hat, die
drehbar in dem Transportkarussell 3 gelagert und starr mit dem
jeweiligen Drehteller 4 verbunden ist. Die Eingangswelle 12 ist
starr mit einem Rollenkreuz 13 verbunden, dessen Rollen jeweils
auf den beiden Kurven 7a und 7b der Steuerkurve 7 abrollen. Das
Getriebe 9 enthält außerdem einen in horizontaler Richtung
hin- und herbewegbaren Schaltzapfen 14, dessen aus dem Getriebe nach
außen zeigendes Ende mit der Steuerkurve 8 in Eingriff steht.
Wie in Fig. 1 zu sehen ist, erfolgt die Drehrichtungsumschal
tung des Getriebes 9 durch Hin- und Herbewegen des Schaltzapfens
14, wobei die Steuerung dieser Hin- und Herbewegung mit Hilfe
der Steuerkurve 8 erfolgt.
Für den Etikettiervorgang, das heißt zum Aufbringen und
Anbürsten der Etiketten, muß das zu etikettierende Gefäß 10
bezüglich einer Etikettierstation in einem bestimmten Winkel
ausgerichtet sein und mit einer ganz bestimmten Winkelgeschwin
digkeit an der Etikettierstation vorbeigeführt werden. Gerade
bei langen Etiketten kann es zum Beispiel erforderlich sein, ein
Gefäß zunächst mit einer Linksdrehung und direkt anschließend
mit einer Rechtsdrehung an der Etikettierstation vorbeizuführen.
Dabei ist es unbedingt erforderlich, daß beim Aufbringen und
Anbürsten der Etiketten sowohl die Winkelausrichtung als auch
die Winkelgeschwindigkeiten sehr präzise eingehalten werden und
reproduzierbar sind.
Bei Drehung des Transportkarussells 3 laufen die Rollen des
Rollenkreuzes 13 auf den verdrehfest angeordneten Kurven 7a und
7b der Steuerkurve 7, wodurch die mit dem Rollenkreuz 13 starr
verbundene Eingangswelle 12 des Getriebes 9 in Drehung versetzt
wird. Die Winkelgeschwindigkeiten des Rollenkreuzes 13 bzw. der
Eingangswelle 12 werden dabei durch das Bewegungsgesetz in den
beiden Kurven 7a und 7b bestimmt.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Schaltzapfens 14
kämmt das mit der Eingangswelle 12 starr verbundene Kegelrad 12a
mit dem rechten Kegelrad 14a des Getriebes 9, was zur Folge hat,
daß die Ausgangswelle 11 des Getriebes 9 in einer zur Drehrich
tung der Eingangswelle 12 entgegengesetzten Richtung angetrieben
wird. Wenn der Schaltzapfen 14 durch Wirkung der Steuerkurve 8
in seine linke Position verschoben wird, so kämmt das starr mit
der Eingangswelle 12 verbundene Kegelrad 12a mit dem linken
Kegelrad 14b des Getriebes, wodurch die Ausgangswelle 11 in der
gleichen Drehrichtung angetrieben wird wie die Eingangswelle 12.
Während des Umschaltvorgangs des Getriebes 9 kämmt das mit
der antreibenden Eingangswelle 12 starr verbundene Kegelrad 12a
für eine kurze Zeitdauer weder mit dem Kegelrad 14a noch mit dem
Kegelrad 14b, was zur Folge hat, daß die Ausgangswelle 11 und
somit auch der Drehteller 4 während dieser Zeitdauer frei und
unkontrolliert verdrehbar sind. Dadurch ist es möglich, daß sich
die Winkelausrichtung des Drehtellers 4 bezüglich des Transport
karussells 3 unkontrolliert ändert, was bei einem nachfolgenden
Etikettiervorgang zu Ungenauigkeiten führen kann. Um dies zu
verhindern, ist neben dem Drehteller 4 eine kurvengesteuerte
Arretiereinrichtung 15 vorgesehen. Diese Arretiereinrichtung 15
enthält eine an dem Transportkarussell 3 befestigte Halterung 16,
in der ein Arretierstift 17 horizontal verschiebbar ist. Das
eine Ende des Arretierstiftes 17 ist dazu ausgestaltet, um mit
in der Umfangsfläche des Drehtellers 4 ausgebildeten Bohrungen
einzugreifen, während das andere Ende des Arretierstiftes 17 mit
einer bezüglich des Transportkarussells 3 verdrehfest angeord
neten Steuerkurve 18 in Eingriff steht. Die Steuerkurve 18 ist
dabei so ausgestaltet, daß der Arretierstift 17 während des
Umschaltens des Getriebes 9 radial nach außen bewegt wird, um in
eine der Bohrungen des Drehtellers 4 einzugreifen und den Dreh
teller 4 an einer unkontrollierten Drehbewegung zu hindern.
Sobald das Kegelrad 12a wieder mit einem der Kegelräder 14a oder
14b kämmt, wird der Arretierstift 17 zurückgezogen, damit der
Drehteller 4 wieder über das Rollenkreuz 13 angetrieben werden
kann.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Drehbewegung von Gefäßen (10)
mit einem drehbaren Transportkarussell (3), in dessen Rand
bereich eine Anzahl drehbar gelagerter Drehteller (4) vor
gesehen ist, einer Zentriereinrichtung (5) über jedem der
Drehteller (4), mittels derer ein Gefäß (10) zwischen einem
Drehteller (4) und der zugehörigen Zentriereinrichtung (5)
eingespannt wird, einer bezüglich des Transportkarussells (3)
verdrehfest angeordneten Steuerkurve (7), einer Führungsein
richtung (13) an jedem Drehteller (4), die dazu ausgestaltet
ist, um mit der Steuerkurve (7) einzugreifen und um den Dreh
teller (4) bei einer Relativbewegung zwischen dem Transport
karussell (3) und der Steuerkurve (7) bezüglich des Transport
karussells (3) in einer ersten Drehrichtung zu verdrehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen einer Führungseinrichtung (13) und einem zugehörigen Drehteller (4) jeweils eine Umschalteinrichtung (9) vorgesehen ist, um die Drehrichtung des Drehtellers (4) von der ersten Drehrichtung in eine zu der ersten Drehrich tung entgegengesetzte zweite Drehrichtung umzuschalten, und
daß die Steuerung der Umschalteinrichtung (9) mittels einer bezüglich des Transportkarussells (3) verdrehfest ange ordneten Steuerkurve (8) erfolgt, die mit einem Schaltelement (14) der Umschalteinrichtung (9) in Eingriff steht.
daß zwischen einer Führungseinrichtung (13) und einem zugehörigen Drehteller (4) jeweils eine Umschalteinrichtung (9) vorgesehen ist, um die Drehrichtung des Drehtellers (4) von der ersten Drehrichtung in eine zu der ersten Drehrich tung entgegengesetzte zweite Drehrichtung umzuschalten, und
daß die Steuerung der Umschalteinrichtung (9) mittels einer bezüglich des Transportkarussells (3) verdrehfest ange ordneten Steuerkurve (8) erfolgt, die mit einem Schaltelement (14) der Umschalteinrichtung (9) in Eingriff steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungseinrichtung (13) ein Rollenkreuz (13) enthält, das
mit der in Form zweier übereinanderliegender Kurven (7a und
7b) ausgebildeten Steuerkurve (7) eingreift.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtung (9) ein umschalt
bares Getriebe (9) ist, dessen Getriebestellung durch Betäti
gung eines kurvengesteuerten Schaltzapfens (14) erfolgt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Steuerkurven (7 und 8) inte
griert gebildet sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Steuerkurven (7 und 8) in ein
zelne, auswechselbare Segmente (6) unterteilt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Arretiereinrichtung (15) vorgesehen
ist, um während des Umschaltvorgangs der Umschalteinrichtung
(9) eine Drehbewegung des jeweiligen Drehtellers (4) zu ver
hindern.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arretiereinrichtung (15) mit Hilfe einer auswechselbaren
Steuerkurve (18) steuerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998106335 DE19806335A1 (de) | 1998-02-05 | 1998-02-05 | Vorrichtung zur Steuerung der Drehbewegung von Gefäßen |
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| DE1998106335 Ceased DE19806335A1 (de) | 1998-02-05 | 1998-02-05 | Vorrichtung zur Steuerung der Drehbewegung von Gefäßen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19806335A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8777000B2 (en) | 2009-04-06 | 2014-07-15 | Khs Gmbh | Centering element for container holders on container processing machines, container holder, and container processing machines comprising such container holders |
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| DE3137201A1 (de) * | 1981-09-17 | 1983-03-31 | Krones Ag Hermann Kronseder Maschinenfabrik, 8402 Neutraubling | Etikettiermaschine mit einem drehtisch |
| WO1991018793A1 (de) * | 1990-06-06 | 1991-12-12 | Krones Ag, Hermann Kronseder Maschinenfabrik | Ausstattungsmaschine zur behandlung von gefässen |
-
1998
- 1998-02-05 DE DE1998106335 patent/DE19806335A1/de not_active Ceased
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1991018793A1 (de) * | 1990-06-06 | 1991-12-12 | Krones Ag, Hermann Kronseder Maschinenfabrik | Ausstattungsmaschine zur behandlung von gefässen |
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Legal Events
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