DE19805803A1 - Fahrzeugkarosserie - Google Patents
FahrzeugkarosserieInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D25/00—Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
- B62D25/04—Door pillars ; windshield pillars
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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Description
Die Erfindung betrifft gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
eine Fahrzeugkarosserie, die auf jeder Seite eine vordere und
eine hintere Türöffnung aufweist.
Bei Fahrzeugkarosserien hat man sich hinsichtlich der Stabili
tät bei Kollisionen im allgemeinen auf die Erzielung guter
Ergebnisse bei Frontal- und Seitenkollisionen eingerichtet. Man
hat allerdings auf die Ausgestaltung des hinteren Teils der
Karosserie nicht gleich große Mühe aufgewandt. Die Erfahrung
hat jedoch gezeigt, daß bestimmte Kollisionen oft schwere
Schäden auch am hinteren Teil der Karosserie verursachen, mit
daraus resultierenden Personenschäden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugkarosse
rie zu schaffen, deren hinterer Teil besser, insbesondere
steifer, ausgestaltet ist und der u. a. Heckkollisionen in einer
besseren Weise verträgt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der
oberen hinteren Ecke der hinteren Türöffnung innerhalb der
Karosserie ein Verstärkungselement vorhanden ist, das einen
sich oberhalb der Türöffnung vorwärts erstreckenden, im wesent
lichen horizontalen Arm aufweist, dessen Ende schräggeschnitten
ist und der seine größte Länge oben hat, daß das Verstärkungs
element in einem oberhalb der Türöffnung befindlichen längsver
laufenden, horizontalen Träger enthalten ist und hinten mit
hinter der Türöffnung angeordneten Elementen in der Karosserie
verbunden ist, und daß das Verstärkungselement an seinen Rän
dern mit anderen Elementen in der Karosserie verbunden ist.
Hierdurch wird in einem Teil der Karosserie, der oft einer
schweren Belastung ausgesetzt ist, eine effektivere Lastauf
nahme erreicht.
Das Verstärkungselement ist mit Vorteil ein gepreßtes Blechpro
fil und die miteinander zusammenwirkenden Teile sind derart
ausgebildet, daß sie durch Punktschweißung miteinander verbun
den werden können, was die Herstellung erleichtert.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den
Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung hervor. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Fahrzeugkarosserie,
Fig. 2 den Schnitt II-II aus Fig. 1 und 3,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt,
von dem Bereich am Schnitt II-II in Fig. 1,
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab Einzelteile des durch einen
Kreis markierten Bereiches in Fig. 3, und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Verstärkungselements.
Eine in Fig. 1 gezeigte Fahrzeugkarosserie 1 gemäß der Erfin
dung hat auf jeder Seite eine vordere Türöffnung 2 und eine
hintere Türöffnung 3. Hinter der hinteren Türöffnung 3 hat die
Karosserie ein äußeres Blech 4, das die Außenseite der Karosse
rie bildet und oberhalb der Türöffnung 3 in ein oberes Profil
element 5 übergeht, das die Türöffnung 3 begrenzt.
Wie deutlicher aus Fig. 2 hervorgeht, hat das obere Profilele
ment 5 eine zum Inneren der Karosserie offene Profilform und
ist an seinem unteren Rand durch einen Falz 6 mit einem Ver
stärkungselement 7, das sich schräg aufwärts erstreckt, und an
seinem entgegengesetzten Rand durch einen Falz 8 mit dem Rand
eines Deckbleches 9 verbunden, das an seinem entgegengesetzten
Rand an einem Falz 11 mit dem Rand eines Dachbleches 10 verbun
den ist. Das obere Profilelement 5 ist an zwei voneinander
getrennten Falzen 12 und 13 mit dem oberen Deckblech 9 verbun
den, wobei sich ein Randabschnitt des oberen Profilelements 5
an dem Falz 13 befindet. An der dem Inneren der Karosserie
zugewandten Seite des Verstärkungselements 7 ist bei den Falzen
6 und 8 ein Deckblech 14 befestigt. Die hier erwähnten Falze
stellen zweckmäßig eine Anzahl Punktschweißnähte dar.
Fig. 3 zeigt bei teilweise entferntem Dachblech 10, wie die
Karosserie 1 an der hinteren oberen Ecke der hinteren Türöff
nung 3 aufgebaut ist. Wie ersichtlich, befindet sich das Ver
stärkungselement 7 in der Ecke der Türöffnung und erstreckt
sich somit sowohl vorwärts das Dach entlang als auch schräg
nach hinten abwärts. An seinem vorwärts gerichteten Ende ist
das Verstärkungselement 7 an dem inneren Deckblech 14, das
langgestreckt ist und sich in der Karosserie nach vorne er
streckt, befestigt. Dies ist deutlich in Fig. 4 dargestellt,
aus welcher es auch hervorgeht, daß das Verstärkungselement 7
ein schräggeschnittenes vorderes Ende 15 hat, das oben, d. h.
näher am Dach, länger ist als unten, d. h. näher an der Türöff
nung. Hierdurch erreicht man an der Verbindungsstelle eine
allmähliche Änderung der Steifheit und eine reduzierte Gefahr
eines Reißbruches. Das an dem Verstärkungselement 7 befestigte
Deckblech 9 ist hinten mit einem hinteren Deckblech 9a verbun
den, wobei die Verbindung über dem Verstärkungselement 7 ange
bracht ist, das einen an die Türöffnung angrenzenden, flachen
Flanschabschnitt 16 zum Anliegen und Befestigen an u. a. dem
bereits erwähnten oberen Profilelement 5 aufweist.
Das Verstärkungselement 7 ist ein in Blech gepreßtes Einzel
teil, das eine verhältnismäßig große Materialstärke aufweist,
jedenfalls größer als die des äußeren Bleches 4, um große
Lasten auf anschließende Elemente, insbesondere bei einer
Heckkollision, überleiten zu können. Eine zweckmäßige Steifheit
wird dadurch erreicht, daß das Verstärkungselement 7 mit einem,
gemäß Fig. 5 vorderen, gegen das Innere der Karosserie konvexen
Abschnitt 17 und einem hinteren, gegen das Innere der Karosse
rie konkaven Abschnitt 18 zu kräftiger Profilform gepreßt
worden ist. Eine variierende Profilhöhe des Verstärkungsele
ments 7 in Längsrichtung trägt zu einer guten Kraftaufnahme
bei, da die Steifheit nach vorne allmählich geringer wird. Das
Verstärkungselement 7 ist mit anschließenden Elementen in einem
oberhalb der Türöffnung befindlichen, längsverlaufenden, hori
zontalen Träger enthalten.
Die mit dem Verstärkungselement 7 erreichte Versteifung der
Karosserie versteift insbesondere den hinteren Teil der Karos
serie, so daß die Karosserie sowohl Lasten von der hinteren
Radaufhängung als auch Lasten bei einem Aufprall von hinten
besser aufnehmen kann. Im letzteren Falle ist dadurch die
Gefahr geringer, daß das Dach deformiert wird oder hinten
zerreißt und daß dadurch Personenschäden im Kraftfahrzeug
verursacht werden.
Claims (5)
1. Fahrzeugkarosserie, die auf jeder Seite eine vordere (2)
und eine hintere (3) Türöffnung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen hinteren Ecke der
hinteren Türöffnung (3) in der Karosserie (1) ein Verstärkungs
element (7) mit einem sich oberhalb der Türöffnung vorwärts
erstreckenden, im wesentlichen horizontalen Arm vorhanden ist,
dessen Ende (15) schräggeschnitten ist und der oben seine
größte Länge hat, daß das Verstärkungselement (7) in einem
oberhalb der Türöffnung (3) befindlichen, längsverlaufenden,
horizontalen Träger aufgenommen ist und hinten mit hinter der
Türöffnung angeordneten Elementen in der Karosserie verbunden
ist, und daß das Verstärkungselement (7) an seinen Rändern (16)
mit anderen Elementen in der Karosserie verbunden ist.
2. Fahrzeugkarosserie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungselement (7) ein
gepreßtes Blechprofil ist.
3. Fahrzeugkarosserie nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verstärkungselement (7) um
die obere hintere Ecke der hinteren Türöffnung (3) herum er
streckt.
4. Fahrzeugkarosserie nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungselement (7) einen
vorderen, zum Inneren der Karosserie konvexen Abschnitt (17)
und einen hinteren, zum Inneren der Karosserie konkaven Ab
schnitt (18) aufweist.
5. Fahrzeugkarosserie nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungselement (7) einen
der Türöffnung (3) benachbarten, flachen Flanschabschnitt (16)
zum Anliegen und Befestigen an dem die Außenseite de-r Karosse
rie bildenden Blechelement (5) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| SE9700479-0 | 1997-02-12 | ||
| SE9700479A SE508527C2 (sv) | 1997-02-12 | 1997-02-12 | Fordonskaross |
Publications (2)
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| DE19805803B4 DE19805803B4 (de) | 2007-05-10 |
Family
ID=20405756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19805803B4 (de) |
| SE (1) | SE508527C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10116437A1 (de) * | 2001-04-02 | 2002-10-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Karosserie eines Fahrzeuges |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5562472U (de) * | 1978-10-25 | 1980-04-28 | ||
| JPH0671893B2 (ja) * | 1987-10-29 | 1994-09-14 | マツダ株式会社 | 自動車の車体構造 |
-
1997
- 1997-02-12 SE SE9700479A patent/SE508527C2/sv not_active IP Right Cessation
-
1998
- 1998-02-12 DE DE1998105803 patent/DE19805803B4/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10116437A1 (de) * | 2001-04-02 | 2002-10-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Karosserie eines Fahrzeuges |
| DE10116437B4 (de) * | 2001-04-02 | 2006-04-27 | Bayerische Motoren Werke Ag | Karosserie eines Fahrzeuges |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| SE508527C2 (sv) | 1998-10-12 |
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