DE19800789A1 - Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper - Google Patents
Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger PräparationsformkörperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ovale und sanduhrförmige Wurzelstifte und die dazugehörigen Präparationsformkörper,
gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche.
Zähne, deren koronale Substanz zerstört ist, werden in der wiederherstellenden Zahnmedizin durch einen
Wurzelstift aufgebaut, der im Nervkanal verankert wird. Auf diesem Wurzelstift wird die künstliche Krone mit
einem Zement befestigt.
Die in der Praxis zum Einsatz kommenden Wurzelstifte werden entweder individuell nach Abformung und
Modellation aus einer Metallegierung gegossen, oder sie sind konfektioniert, also serienmäßig hergestellt.
Diese können aus Metall oder Keramik bzw. Komposit hergestellt werden. Für metallfreie Kronen sind
zahnfarbene Keramik-Wurzelstifte zu bevorzugen, da diese nicht die Farbe des Metallstiftes durch die
Keramik-Krone durchscheinen lassen. Keramik-Wurzelstifte sind heute bereits Stand der Technik. So wurde
im Patent DE 36 20 541 C1 ein "Wurzelstift mit Schaft und einem auf diesem fest aufsitzenden Kopf"
angegeben, bei dem zumindest der "Kopf" aus einer Dentalkeramik besteht. Bei dieser Patentschrift wurde
ferner mitgeteilt, daß der Querschnitt des Kopfes z. B. ellipsoid ausgeführt sein kan. Gleiches trifft auch für
die Passung des Wurzelstiftes im Kopf zu. Der Wurzelstift im Wurzelkanal ist aber bei herkömmlichen
Wurzelstiften rotationssymmetrisch, also grundsätzlich kreisrund ausgeführt, unabhängig davon, ob der Stift
zylindrisch, stufenförmig, konisch oder kombiniert zylindrisch-konisch aufgebaut ist. Das war bisher
naheliegend, ist doch der Wurzelstift auf Bohrer abgestimmt, die ein rotationssymmetrisches Loch präparieren.
Der rotationssymmetrische Wurzelstift ist unzureichend auf die Anatomie vieler Nervkanäle abgestimmt.
Für im Querschnitt sehr ovaläre Nervkanäle oder im Querschnitt gar sanduhrförmige Nervkanäle ist ein
rotationssymmetrischer Wurzelstift ungeeignet. Nutzt man hier nur den kleinen Durchmesser des Nervkanals,
verbleibt ein ungenutzter Nervkanalraum einerseits und der Wurzelstift wird zu dünn ausgeführt. Folglich wird
der Wurzelstift beim Tragen frakturieren. Bohrt man den Nervkanal auf, entsteht eine Sollbruchstelle in der
Wurzel. Das ist besonders bei den unteren Schneidezähnen kritisch, da deren Nervkanal im Querschnitt
sanduhrförmig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen optimalen Wurzelstift und ein dazugehöriges Präparationsinstrument
für im Querschnitt ovale und sanduhrförmige Wurzeln zu konzipieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale in den Ansprüchen gelöst.
Dabei ist das Präparationswerkzeug auf den Wurzelstift abgestimmt, auf der Oberfläche mit abrasiven Partikeln
belegt und wird durch Schall- bzw. Ultraschallenergie zum Schwingen angeregt.
Der Wurzelstift kann aus einer Metallegierung oder einer Keramik z. B. Al2O3 oder Zirkonoxid hergestellt
werden. Er ist im Querschnitt ovalär oder sanduhrförmig ausgeführt, unabhängig davon, ob der
Wurzelstift in Längsrichtung zylindrisch, stufenförmig, konisch oder aus der Kombination der Formen besteht.
Durch die ovale oder sanduhrförmige Ausführung des Wurzelstiftes wird der vom Nervkanal angebotene Raum
besser genutzt. Es kommt nicht zu einer Längsbruchstelle in der Wurzel und der Wurzelstift kann stabiler
ausgeführt werden. Das ist bei der Verwendung von Keramiken besonders vorteilhaft, da diese bei graziler
Ausführung besonders leicht frakturieren. Unabhängig von der ovalen oder sanduhrförmigen Form kann der
Wurzelstift auch Zementabflußrillen aufweisen.
Die Erfindung wird anhand von Skizzen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Zahn mit Wurzelstift im Längsschnitt
Fig. 2 einen Zahn mit einem herkömmlichen Wurzelstift im Wurzelbereich im Querschnitt
Fig. 3 einen oszillierenden Präparationsformkörper im Längsschnitt
Fig. 4 einen Zahn mit einem ovalen Wurzelstift im Wurzelbereich im Querschnitt
Fig. 5 einen Zahn mit einem sanduhrförmigen Wurzelstift im Wurzelbereich im Querschnitt
Die Fig. 1 zeigt einen herkömmlich eingesetzten Wurzelstift im Zahn im Längsschnitt. Dabei ist der Stiftabschnitt
4 im Wurzelbereich 8 eingesetzt. Es kann eine Stufe 24 am Übergang zum koronalen Teil 2 des
Stiftes, der auch Kronenstumpf genannt wird, ausgebildet sein. Auf dem Kronenstumpf ist die künstliche
Krone 6 befestigt. Gelegentlich hat der Wurzelstift im koronalen Teil einen zahnfarbenen Mantel 26.
Die Fig. 2 zeigt die Wurzel und den Wurzelstift im Querschnitt in Höhe x. Der Durchmesser des Wurzelstiftes
ist etwas größer als der kleinere Durchmesser des Nervkanals 10 und bildet so eine Längssollbruchstelle 12 in
der Zahnwurzel.
Die Fig. 3 zeigt einen abrasiven Präparationsformkörper 14, der im Arbeitsbereich 16 auf den ovalen Wurzelstift
abgestimmt ist. Er ist mit abrasiven Partikeln 18 belegt und kann eine Stufe 24 aufweisen. Der
Präparationsformkörper wird an der Anschlußstelle 20 fortgesetzt und kann im Schall- bzw. Ultraschallbereich
aktiviert werden. Zudem kann er Kanäle für die Kühlflüssigkeit aufweisen.
Die Fig. 4 zeigt die Zahnwurzel mit dem ovalen Wurzelstift 4a im Querschnitt in der Höhe x (Fig. 1).
Das Lumen des Nervkanals 10 und das des Wurzelstiftes 4a fallen weitgehend zusammen.
Die Fig. 5 zeigt eine Zahnwurzel mit einem sanduhrförmigen Wurzelstift 4b im Querschnitt in der Höhe x
(Fig. 1). Auch hier fallen das Lumen des Nervkanals und das des Wurzelstiftes 4b zusammen. Sanduhrförmige
Querschnitte bilden in der Regel die unteren Schneidezähne.
Claims (10)
1. Wurzelstift zur Wiederherstellung von Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift zumindest im
Wurzelbereich im Querschnitt im wesentlichen oval (elliptisch) (4a) ausgeführt ist.
2. Wurzelstift zur Wiederherstellung von Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift zumindest im
Wurzelbereich im Querschnitt im wesentlichen sanduhrförmig (4b) ausgeführt ist.
3. Oszillierendes abrasives Präparationsinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß es im Querschnitt im
wesentlichen oval gestaltet ist.
4. Oszillierendes abrasives Präparationsinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß es im Querschnitt im
wesentlichen sanduhrförmig gestaltet ist.
5. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er auf oszillierende abrasive
Präparationsinstrumente abgestimmt ist.
6. Oszillierende, abrasive Präparationsinstrumente nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sie auf die entsprechenden Wurzelstifte abgestimmt sind.
7. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift in Längsrichtung zylindrisch, stufenförmig als auch konisch, sowie der Kombination der Formen ist.
8. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift aus
Metallegierungen oder Keramik besteht.
9. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift aus
einem Einkristall besteht.
10. Wurzelstift mit Kronenstumpf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (26)
auf dem koronalen Wurzelstift aus einer zahnfarbenen Substanz, z. B. Keramik besteht.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19800789A DE19800789A1 (de) | 1997-09-29 | 1998-01-15 | Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29717379U DE29717379U1 (de) | 1997-09-29 | 1997-09-29 | Ovaler Wurzelstift mit Kronenstumpf |
| DE19800789A DE19800789A1 (de) | 1997-09-29 | 1998-01-15 | Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19800789A1 true DE19800789A1 (de) | 1999-04-15 |
Family
ID=8046598
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29717379U Expired - Lifetime DE29717379U1 (de) | 1997-09-29 | 1997-09-29 | Ovaler Wurzelstift mit Kronenstumpf |
| DE19800789A Withdrawn DE19800789A1 (de) | 1997-09-29 | 1998-01-15 | Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29717379U Expired - Lifetime DE29717379U1 (de) | 1997-09-29 | 1997-09-29 | Ovaler Wurzelstift mit Kronenstumpf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE29717379U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2861287A1 (fr) * | 2003-10-24 | 2005-04-29 | Bernard Maneuf | Ancrage canalaire dentaire anatomique profile prefabrique |
| DE102004036000B4 (de) * | 2004-07-23 | 2008-04-30 | Steidl, Ferenc, Dr. | Inlay für einen Wurzelkanal einer Zahnwurzel eines Zahns |
-
1997
- 1997-09-29 DE DE29717379U patent/DE29717379U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1998
- 1998-01-15 DE DE19800789A patent/DE19800789A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2861287A1 (fr) * | 2003-10-24 | 2005-04-29 | Bernard Maneuf | Ancrage canalaire dentaire anatomique profile prefabrique |
| DE102004036000B4 (de) * | 2004-07-23 | 2008-04-30 | Steidl, Ferenc, Dr. | Inlay für einen Wurzelkanal einer Zahnwurzel eines Zahns |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29717379U1 (de) | 1998-01-02 |
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