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DE19800789A1 - Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper - Google Patents

Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper

Info

Publication number
DE19800789A1
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Authority
DE
Germany
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root
root canal
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cross
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19800789A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Schumacher
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19800789A priority Critical patent/DE19800789A1/de
Publication of DE19800789A1 publication Critical patent/DE19800789A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/30Fastening of peg-teeth in the mouth

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ovale und sanduhrförmige Wurzelstifte und die dazugehörigen Präparationsformkörper, gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche.
Zähne, deren koronale Substanz zerstört ist, werden in der wiederherstellenden Zahnmedizin durch einen Wurzelstift aufgebaut, der im Nervkanal verankert wird. Auf diesem Wurzelstift wird die künstliche Krone mit einem Zement befestigt.
Die in der Praxis zum Einsatz kommenden Wurzelstifte werden entweder individuell nach Abformung und Modellation aus einer Metallegierung gegossen, oder sie sind konfektioniert, also serienmäßig hergestellt. Diese können aus Metall oder Keramik bzw. Komposit hergestellt werden. Für metallfreie Kronen sind zahnfarbene Keramik-Wurzelstifte zu bevorzugen, da diese nicht die Farbe des Metallstiftes durch die Keramik-Krone durchscheinen lassen. Keramik-Wurzelstifte sind heute bereits Stand der Technik. So wurde im Patent DE 36 20 541 C1 ein "Wurzelstift mit Schaft und einem auf diesem fest aufsitzenden Kopf" angegeben, bei dem zumindest der "Kopf" aus einer Dentalkeramik besteht. Bei dieser Patentschrift wurde ferner mitgeteilt, daß der Querschnitt des Kopfes z. B. ellipsoid ausgeführt sein kan. Gleiches trifft auch für die Passung des Wurzelstiftes im Kopf zu. Der Wurzelstift im Wurzelkanal ist aber bei herkömmlichen Wurzelstiften rotationssymmetrisch, also grundsätzlich kreisrund ausgeführt, unabhängig davon, ob der Stift zylindrisch, stufenförmig, konisch oder kombiniert zylindrisch-konisch aufgebaut ist. Das war bisher naheliegend, ist doch der Wurzelstift auf Bohrer abgestimmt, die ein rotationssymmetrisches Loch präparieren. Der rotationssymmetrische Wurzelstift ist unzureichend auf die Anatomie vieler Nervkanäle abgestimmt.
Für im Querschnitt sehr ovaläre Nervkanäle oder im Querschnitt gar sanduhrförmige Nervkanäle ist ein rotationssymmetrischer Wurzelstift ungeeignet. Nutzt man hier nur den kleinen Durchmesser des Nervkanals, verbleibt ein ungenutzter Nervkanalraum einerseits und der Wurzelstift wird zu dünn ausgeführt. Folglich wird der Wurzelstift beim Tragen frakturieren. Bohrt man den Nervkanal auf, entsteht eine Sollbruchstelle in der Wurzel. Das ist besonders bei den unteren Schneidezähnen kritisch, da deren Nervkanal im Querschnitt sanduhrförmig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen optimalen Wurzelstift und ein dazugehöriges Präparationsinstrument für im Querschnitt ovale und sanduhrförmige Wurzeln zu konzipieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale in den Ansprüchen gelöst. Dabei ist das Präparationswerkzeug auf den Wurzelstift abgestimmt, auf der Oberfläche mit abrasiven Partikeln belegt und wird durch Schall- bzw. Ultraschallenergie zum Schwingen angeregt.
Der Wurzelstift kann aus einer Metallegierung oder einer Keramik z. B. Al2O3 oder Zirkonoxid hergestellt werden. Er ist im Querschnitt ovalär oder sanduhrförmig ausgeführt, unabhängig davon, ob der Wurzelstift in Längsrichtung zylindrisch, stufenförmig, konisch oder aus der Kombination der Formen besteht.
Durch die ovale oder sanduhrförmige Ausführung des Wurzelstiftes wird der vom Nervkanal angebotene Raum besser genutzt. Es kommt nicht zu einer Längsbruchstelle in der Wurzel und der Wurzelstift kann stabiler ausgeführt werden. Das ist bei der Verwendung von Keramiken besonders vorteilhaft, da diese bei graziler Ausführung besonders leicht frakturieren. Unabhängig von der ovalen oder sanduhrförmigen Form kann der Wurzelstift auch Zementabflußrillen aufweisen.
Die Erfindung wird anhand von Skizzen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Zahn mit Wurzelstift im Längsschnitt
Fig. 2 einen Zahn mit einem herkömmlichen Wurzelstift im Wurzelbereich im Querschnitt
Fig. 3 einen oszillierenden Präparationsformkörper im Längsschnitt
Fig. 4 einen Zahn mit einem ovalen Wurzelstift im Wurzelbereich im Querschnitt
Fig. 5 einen Zahn mit einem sanduhrförmigen Wurzelstift im Wurzelbereich im Querschnitt
Die Fig. 1 zeigt einen herkömmlich eingesetzten Wurzelstift im Zahn im Längsschnitt. Dabei ist der Stiftabschnitt 4 im Wurzelbereich 8 eingesetzt. Es kann eine Stufe 24 am Übergang zum koronalen Teil 2 des Stiftes, der auch Kronenstumpf genannt wird, ausgebildet sein. Auf dem Kronenstumpf ist die künstliche Krone 6 befestigt. Gelegentlich hat der Wurzelstift im koronalen Teil einen zahnfarbenen Mantel 26. Die Fig. 2 zeigt die Wurzel und den Wurzelstift im Querschnitt in Höhe x. Der Durchmesser des Wurzelstiftes ist etwas größer als der kleinere Durchmesser des Nervkanals 10 und bildet so eine Längssollbruchstelle 12 in der Zahnwurzel.
Die Fig. 3 zeigt einen abrasiven Präparationsformkörper 14, der im Arbeitsbereich 16 auf den ovalen Wurzelstift abgestimmt ist. Er ist mit abrasiven Partikeln 18 belegt und kann eine Stufe 24 aufweisen. Der Präparationsformkörper wird an der Anschlußstelle 20 fortgesetzt und kann im Schall- bzw. Ultraschallbereich aktiviert werden. Zudem kann er Kanäle für die Kühlflüssigkeit aufweisen.
Die Fig. 4 zeigt die Zahnwurzel mit dem ovalen Wurzelstift 4a im Querschnitt in der Höhe x (Fig. 1). Das Lumen des Nervkanals 10 und das des Wurzelstiftes 4a fallen weitgehend zusammen.
Die Fig. 5 zeigt eine Zahnwurzel mit einem sanduhrförmigen Wurzelstift 4b im Querschnitt in der Höhe x (Fig. 1). Auch hier fallen das Lumen des Nervkanals und das des Wurzelstiftes 4b zusammen. Sanduhrförmige Querschnitte bilden in der Regel die unteren Schneidezähne.

Claims (10)

1. Wurzelstift zur Wiederherstellung von Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift zumindest im Wurzelbereich im Querschnitt im wesentlichen oval (elliptisch) (4a) ausgeführt ist.
2. Wurzelstift zur Wiederherstellung von Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift zumindest im Wurzelbereich im Querschnitt im wesentlichen sanduhrförmig (4b) ausgeführt ist.
3. Oszillierendes abrasives Präparationsinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß es im Querschnitt im wesentlichen oval gestaltet ist.
4. Oszillierendes abrasives Präparationsinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß es im Querschnitt im wesentlichen sanduhrförmig gestaltet ist.
5. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er auf oszillierende abrasive Präparationsinstrumente abgestimmt ist.
6. Oszillierende, abrasive Präparationsinstrumente nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf die entsprechenden Wurzelstifte abgestimmt sind.
7. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift in Längsrichtung zylindrisch, stufenförmig als auch konisch, sowie der Kombination der Formen ist.
8. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift aus Metallegierungen oder Keramik besteht.
9. Wurzelstift nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wurzelstift aus einem Einkristall besteht.
10. Wurzelstift mit Kronenstumpf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (26) auf dem koronalen Wurzelstift aus einer zahnfarbenen Substanz, z. B. Keramik besteht.
DE19800789A 1997-09-29 1998-01-15 Ovaler Wurzelstift und dazugehöriger Präparationsformkörper Withdrawn DE19800789A1 (de)

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DE (2) DE29717379U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2861287A1 (fr) * 2003-10-24 2005-04-29 Bernard Maneuf Ancrage canalaire dentaire anatomique profile prefabrique
DE102004036000B4 (de) * 2004-07-23 2008-04-30 Steidl, Ferenc, Dr. Inlay für einen Wurzelkanal einer Zahnwurzel eines Zahns

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2861287A1 (fr) * 2003-10-24 2005-04-29 Bernard Maneuf Ancrage canalaire dentaire anatomique profile prefabrique
DE102004036000B4 (de) * 2004-07-23 2008-04-30 Steidl, Ferenc, Dr. Inlay für einen Wurzelkanal einer Zahnwurzel eines Zahns

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DE29717379U1 (de) 1998-01-02

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