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DE19800784A1 - Lehmputz - Google Patents

Lehmputz

Info

Publication number
DE19800784A1
DE19800784A1 DE19800784A DE19800784A DE19800784A1 DE 19800784 A1 DE19800784 A1 DE 19800784A1 DE 19800784 A DE19800784 A DE 19800784A DE 19800784 A DE19800784 A DE 19800784A DE 19800784 A1 DE19800784 A1 DE 19800784A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plaster
clay
clay plaster
pigments
loam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19800784A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Doepfner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lesando Innovation In Leh GmbH
Original Assignee
Lesando Innovation In Leh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lesando Innovation In Leh GmbH filed Critical Lesando Innovation In Leh GmbH
Priority to DE19800784A priority Critical patent/DE19800784A1/de
Publication of DE19800784A1 publication Critical patent/DE19800784A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/001Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing unburned clay
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/28Polysaccharides or derivatives thereof
    • C04B26/285Cellulose or derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/52Multiple coating or impregnating multiple coating or impregnating with the same composition or with compositions only differing in the concentration of the constituents, is classified as single coating or impregnation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00474Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00482Coating or impregnation materials

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Lehmputz gemäß dem Oberbegriff des An­ spruchs 1.
Derartige Lehmputze sind bekannt und werden als lehmgebundene Troc­ kenmörtel hergestellt. Die Verarbeitung dieser Lehmputze erfolgt primär im Innenbereich von Gebäuden. Lehmputze können auf Decken- und Wandbereiche aufgetragen werden und eignen sich auch in Feuchträumen außerhalb des direkten Spritzwasserbereichs.
Der Lehmputz kann auf alle Arten von üblichen Untergründen aufgetragen werden. Insbesondere kann er auf Zement, Gipskarton, Gipsfaserplatten, Gasbeton oder Beton aufgebracht werden.
Lehmputze haben hervorragende ökologische Eigenschaften, da sie kei­ nerlei synthetische bzw. toxische Zusätze enthalten und finden deshalb zunehmend aber keineswegs ausschließlich Verwendung beim ökologisch orientierten Bau von Gebäuden. Außerdem sind Lehmputze außerordent­ lich atmungsaktiv und sorgen dadurch für ein gesundes Raumklima.
Nachteilig an den bisher verwendeten Lehmputzsystemen ist deren geringe Abriebfestigkeit. Nach dem Austrocknen des Lehmputzes ergibt sich eine relativ bröselige Oberfläche, die leicht verschleißt und ausbrechen kann.
Außerdem können in den bisher verwendeten Lehmputzsystemen Farbpig­ mente nur unzureichend gleichmäßig eingemischt werden, so daß die Färbung des Lehmputzes lediglich in einigen Grundfarben möglich ist, die nicht miteinander gemischt werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Lehmputz zu schaffen, der eine hohe Abriebbeständigkeit aufweist und gut mit Farb­ pigmenten gemischt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Lehmputz mit den Merkmalen des An­ spruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß wird dem Lehmputz ein Zellulosebindemittel als Additiv beigemischt. Das Zellulosebindemittel führt zu einer Verfestigung des Lehmputzes und ergibt eine hohe Abriebbeständigkeit. Außerdem ermög­ licht das Zellulosebindemittel die gleichmäßige Einmischung von Farbpig­ menten in einer Vielzahl von Farbtönen.
Insgesamt sollte der trockene Lehmputz nicht weniger als 0,1 Gew.-% und nicht mehr als 10 Gew.-% Zellulosebindemittel enthalten. Eine besonders hohe Abriebbeständigkeit ergibt sich, wenn in dem Lehmputz 2 bis 3 Gew.-% Zellulosebindemittel enthalten sind.
Wird eine farbige Putzoberfläche gewünscht, so sind dem Lehmputz Pigmente zur Färbung beizumengen. Insgesamt sollte ein gefärbter Lehm­ putz im trockenen Zustand nicht weniger als 0,1 Gew.-% und nicht mehr als 10 Gew.-% des trockenen Gesamtgewichts Pigmentwerkstoff enthal­ ten. Eine ausreichende Farbtiefe bei optimalen Festigkeitswerten wird erreicht, wenn in dem Lehmputz 2 bis 3% Farbpigmente enthalten sind.
Um Lehmputze in bestimmten Mischfarben herstellen zu können, ist es möglich, dem Lehmputz Pigmente verschiedener Farbtöne beizumengen.
Es stellt sich dabei eine Mischfarbe entsprechend der Mengenverhältnisse der verschiedenen Pigmentfarbtöne ein. Genauso ist es möglich, verschie­ dene Grundmischungen des Lehmputzes mit jeweils einer Farbpigmentie­ rung miteinander zu mischen. Auch auf diese Weise ergibt sich eine Mischfarbe entsprechend den Mengenverhältnissen der verschiedenen Farbpigmente. Dies ist vorteilhaft, da bei der Fabrikation der Lehmputze lediglich die verschiedenen Grundmischungen von Lehmputzsystemen hergestellt werden müssen und die Mischfarbtöne anwenderbezogen während der Verarbeitung der Lehmputzsysteme auf der Baustelle durch Mischen der Grundmischungen hergestellt werden können.
Lehmputzsysteme werden häufig bei der Sanierung bzw. Renovierung von Altbauten angewendet. Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Lehmputz auf bereits vorhandene Putze oder Anstriche aufgebracht wird.
Bei verschiedenen Arten von Untergründen, insbesondere bei Gipskarton, Gipsfaserplatten, Gipsputzen, Gipskalkputzen, Gasbeton, Kunststoffput­ zen und Dispersionsanstrichen wird keine ausreichende Haftung zwischen dem Lehmputz und dem Untergrund erreicht, wenn der Lehmputz unmit­ telbar auf dem Untergrund aufgetragen wird. In diesen Fällen sollte vor dem Auftrag des Lehmputzes eine Putzgrundierung aufgebracht werden, um eine besser Haftvermittlung zwischen Putz und Untergrund zu errei­ chen.
Eine besonders starke Haftvermittlung wird erreicht, wenn als Putzgrun­ dierung ein sandhaltiger Voranstrich auf Wasserglasbasis, das heißt auf Basis von Organo-Silikaten, verwendet wird.
In besonders hoch beanspruchten Bereichen des Putzes ist eine weitere Erhöhung der Abriebbeständigkeit der Putzoberfläche wünschenswert. Dies ist möglich, wenn nach dem Auftrag des Lehmputzes auf der Oberflä­ che des Lehmputzes ein Kali-Wasserglas-Oberflächenfinish aufgebracht wird. Durch dieses Oberflächenfinish wird eine nochmalige Verfestigung des aufgebrachten Putzes erreicht. Das Kali-Wasserglas dringt dazu in die Oberfläche des Lehmputzes ein und bewirkt eine Verfestigung.
Die Putzdicke des Lehmputzes sollte vorzugswürdig maximal 4 mm betragen. Dabei gilt, daß die Putzdicke um so dünner sein sollte, je feiner und glatter der Lehmputz ist.

Claims (9)

1. Lehmputz zum Auftrag als Oberflächenbelag im Decken- und/oder Wandbereich von Gebäuden der als wesentliche Bestandteile Feinsande und Mahltone aufweist und vor der Verarbeitung mit Wasser gemischt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Lehmputz Zellulosebindemittel beigemengt ist.
2. Lehmputz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem trockenen Lehmputz 0,1 bis 10 Gew.-%, insbesondere 2 bis 3 Gew.-%, Zellulosebindemittel enthalten sind.
3. Lehmputz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Lehmputz Pigmente zur Färbung beigemengt sind.
4. Lehmputz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem trockenen Lehmputz 0,1 bis 10 Gew.-%, insbesondere 2 bis 3 Gew.-%, Pigmente enthalten sind.
5. Lehmputz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Lehmputz Pigmente verschiedener Farbtöne beigemengt sind.
6. Lehmputz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lehmputz auf einen vorhandenen Putz oder Anstrich aufge­ bracht wird.
7. Lehmputz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auftrag des Lehmputzes eine Putzgrundierung aufgebracht wird.
8. Lehmputz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Putzgrundierung ein sandhaltiger Voranstrich auf Wasserglas- Basis ist.
9. Lehmputz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Auftrag des Lehmputzes auf der Oberfläche des Lehm­ putzes ein Kali-Wasserglas-Oberflächenfinish aufgebracht wird.
DE19800784A 1998-01-12 1998-01-12 Lehmputz Withdrawn DE19800784A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1209134A1 (de) * 2000-11-24 2002-05-29 EuroSand GmbH Dekormaterial
DE102005032557B4 (de) * 2005-07-11 2009-09-17 Albert Bruno Rapp Bauelement, insbesondere für Hochbauwerke
EP3747848A1 (de) * 2019-06-07 2020-12-09 Marius Bierig Thoron-reduzierende und raumklima-verbessernde aktivkohle-beimischung zu lehmputzsystemen

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EP1209134A1 (de) * 2000-11-24 2002-05-29 EuroSand GmbH Dekormaterial
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