DE1978095U - Luft- bzw. gaskissenfahrzeug. - Google Patents
Luft- bzw. gaskissenfahrzeug.Info
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/04—Air-cushion wherein the cushion is contained at least in part by walls
- B60V1/043—Air-cushion wherein the cushion is contained at least in part by walls the walls being flexible
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Description
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British Hovercraft Corporation Limited, Teovil, Somerset, England
Luft- bzw. Gaskissenfahrzeug
Die Neuerung bezieht sich auf Luft- bzw. G-aski ssen fahr zeuge, die
von einem Kissen über der Oberfläche über die sie sich bewegen, getragen v/erden; das Kissen besteht aus Druckluft oder einem anderen
strömenden Medium, welches 'zwischen der Unterseite des- Fahrzeuges
und dem Boden, über dem sich das Fahrzeug bewegt, erzeugt und aufrechterhalten wird. Insbesondere bezieht sich die Erfindung
auf eine verbesserte Anordnung zur Ausbildung von variablen Begrenzungen für den ebenen Bereich des Fahrzeuges.
Fahrzeuge der Art, auf die sich vorliegende Neuerung bezieht,
sind bereits bekannt; insbesondere sind solche Fahrzeuge bekannt, die unterhalb ihres Rahmens verschiedene Arten von Barrieren bzw.
Begrenzungen gegen das Entweichen von Luft aus dem Kissen bilden, von denen das Fahrzeug getragen wird. Die vorteilhafteste und
zweckmäßigste Ausführungsform einer solchen Barriere, die bisher
rtiBWolai Oess Unre^age (ßesehfii&un? «no Sehurtonspf,) & die iulottf eingereicht», «e *ewht <w d«r fVc*T-fassung
<h> ureprun?lich eingereichten Unlefloqen ob Die fü'.hriι:'·,;. i5i!->.'U!ung der Abv,eic!iuno Hl nictn 9spriift.
Ute uurünQllch einreichten Unisriogen befinden sich In ί-:·η Α.τ.ΐ;ο!.ϋπ. Sie «jniwn jadsfieii q\\m H,;U,»«fc
viröeii*» Interesses gebührenfrei eingesehen «erden. ^Uf \cUaq v/erden hiervon own fotckciiiwi ♦<'*« fmsw
*et' Oblioheo ?teisen geliiferl Oeutsehas pQlentoml, Qb
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entwickelt worden ist, geht von der Verwendung einer flexiblen Schürzenanordnung aus, die von dem starren Grundrahmen des Fahrzeuges
nach abwärts steht, und den Kissendruck aufrechterhalten soll,während gleichzeitig die effektive Arbeitshöhe des starren
Grundrahmens des Fahrzeuges angehoben wird, wobei die flexible S^chürzenanordnung dazu dient, Hindernissen auszuweichen bzw. über
sie hinwegzufahren.
Es- ist allgemein erwünscht und in manchen Fällen praktisch notwendig,
die ebene Fläche des Luftkissenfahrzeuges zu verringern, wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb ist. So ist es insbesondere für
solche Fahrzeuge, die in anderen Arten von Fahrzeugen, wie Sattelschleppern, Schiffen . oder Flugzeugen transportiert werden, erforderlich,
daß das Luftkissenfahrzeug den kleinstmb'glichen Raum während des Transportes einnimmt. Eine der vorgeschlagenen Möglichkeiten
für Luftkissenfahrzeuge, bei denen dieses Merkmal von Bedeutung ist, betrifft den Betrieb eines Luftkissenfahrzeuges von
einem Stammschiff, wie einem Bergungsschiff oder einem Rettungsboot aus. Um den für den Transport des Luftkissenfahrzeuges auf
anderen Fahrzeugen erforderlichen Raum auf ein Minimum herabzusetzen, wurde bisher unter anderem vorgeschlagen, Luftkissenfahrzeuge
zu konstruieren und zu bauen, die in Baueinheiten zerlegt werden können, deren Größe für den Transport auf anderen Fahrzeugtypen
geeignet ist.
Die Neuerung zielt darauf ab, die gleichen Eigenschaften und Möglichkeiten
bei einem Luftkissenfahrzeug zu erreichen, das nicht in Bestandteile zerlegt werden muß, deren Größe für den Trancport
geeignet ist. Torliegende Neuerung ist jedoch nicht auf Luftkissenfahrzeuge
beschränkt, die von solcher Größe sind, daß sie
transportfähig sind, sondern die Neuerung kann auf vorteilhafte Weise ebenso auf Fahrzeuge beliebiger Größe übertragen werden»
Gemäß der Neuerung weist ein Luftkissenfahrzeug mit einem, starren
Grundrahmen, der effektiv der die Last tragende Teil des Fahrzeuges
ist und der.die Gesamtabmessungen des Fahrzeuges bestimmt,
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.Sl
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wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb ist, eine Vorrichtung auf, die wahlweise ein tragendes Luftkissen größerer seitlicher Fläche als
die seitliche Fläche des starren Grundrahmens trägt und nach innen gegen den starren Grundrahmen zurückgezogen werden kann, damit die
horizontalen Abmessungen des Fahrzeuges verringert werden, wenn da« Fahrzeug nicht in Betrieb ist.
Nach einer weiteren Ausbildung der Neuerung wird das Luftkissen
während des Betriebes durch eine flexible Schürze begrenzt, die wenigstens teilweise ,um den starren Grundrahmen herum und relativ
zu ihm nach abwärts verläuft, wobei das Fahrzeug mit einer oder mehreren flexiblen, aufblasbaren Vorrichtungen versehen ist, die
mit dem starren Grundrahmen und mit der flexiblen Schürze verbunden sind, um die Schürze außerhalb des starren Grundrahmens in aufgeblasenem
Zustand selektiv zu .stützen, und um sie in nichtaufgeblasenem Zustand selektiv zusammenzudrücken.
Ferner wird ein Luftkissenfahrzeug, bei dem das tragende Luftkissen
während des Betriebes v/enigstens teilweise durch eine flexible Schürze begrenzt ist, die mit dem starren Grundrahmen verbunden
ist, und von diesem nach außen und abwärts verläuft, vorgeschlagen, das mit entsprechenden Verankerungsgliedern versehen
ist, die zwischen Punkten an dem starren Grundrahmen und Punkten auf der flexiblen Schürze angeordnet sind, um die Schürze in der
sich nach außen und unten erstreckenden Stellung zu halten»
Nach einer abgeänderten Ausführungsform sind geeignete Verankerungsglieder
oder Abstützungen vorgesehen, durch die das Schürzenbauteil in seiner Stellung außerhalb des starren Hahmens während
des Betriebes des Fahrzeuges gehalten wird.
Gegenstand der Neuerung ist auch ein Fahrzeug, bei dem das tragende
Luftkissen während des Betriebes durch eine flexible Schürze mit doppelter Wandkonstruktion versehen ist, deren innere und
äußere Wandungen mit dem starren Grundrahmen verbunden sind und
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von dort nach außen und unten verlaufen; die flexible Schürze
weist dabei eine Düsenöffnung auf, die längs der unteren Kante verläuft, durch die Druckgas austritt, um das tragende Luftkissen
zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. Die Düsenöffnung in einem, solchen Fahrzeug erstreckt sich wenigstens teilweise.vom starren
Grundrahmen nach außen während des Betriebes, so daß wenigstens ein Teil der Abmessungen des tragenden Luftkissens über die entsprechenden
Abmessungen des starren Grundrahmens hinaussteht.
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Ss zeigen:
Figuren 1 und 2 eine Seitenansicht und eine Aufsicht eines Fahrzeuges
nach einer Ausführungsform gemäß der Neuerung,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht, aus der die Schürzenvergrößerung
des in den Fig, I und 2 gezeigten Fahrzeuges hervorgeht, wobei die beiden Seiten der Fig. 3 Schnittansichten längs
verschiedener Schnittlinien in Richtung der Längsachse des Fahrzeuges sind. ' : ■
Fig. 4 eine Querschnittsansicht eines Fahrzeuges, z.B. des Fahrzeuges
nach den Fig. 1 - 3, wobei die Schürze und die
Schürzenvergrößerung in zusammengeklapptem oder zurückgezogenem Zustand abgebildet sind,
Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht und eine Aufsicht auf ein Fahrzeug
nach einer anderen Ausführungsform gemäß der Neuerung.
Fig. 7 eine schematische Teilschnittansicht, die die Schürzenvergrößerung
für das Fahrzeug nach den Fig. 5 und 6 angibt,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Luftkissenfahrzeuges,
die die Schürzenvergrößerung angibt, welche die Schürzenanordnung um den gesamten Umfang der starren Plattform des
Fahrzeuges abstützt, und
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Pig, 9 _ 13 schematische Sohnittansichten von fünf weiteren Ausführungsformen
der Neuerung zur Verlängerung der Schürze über den starren Grundrahmen des Luftkissenfahrzeuges
- hinaus. ·
In Fig. 1 ist eine typische Ausführungsform eines Luftkissenfahrzeuges
gemäß der Neuerung dargestellt; das Fahrzeug wird in bezug auf eine Grundlinie, die schematisch mit 1 angedeutet ist, von
einem Kissen getragen, die statische oder unwirksame oder in Ruhestellung geltende Grundlinie ist schematisch mit 2 angedeutet. Der
starre Grundrahmen des Fahrzeuges nimmt eine Kabine 3, einen Propeller 4, der das Fahrzeug antreibt, ein Leitwerk 5 und einen
Motor 6 auf. Eine flexible, hohle Schürze 7 wird von einem Rahmen getragen, und weist zwei unterschiedliche Arten von flexiblen,
unter Druck stehenden Bauteilen auf. Die Schürze an der vorderen Hälfte einer jeden Seite des Fahrzeuges und um den Bug des Fahr-.zeuges
herum wird von einem einzelnen Bauteil 8 aufgenommen, das im Querschnitt auf der linken Seite der Fig. 3 gezeigt ist. Dieses
Bauteil besitzt eine einfache, hohle, flexible Struktur annähernd
konischen Querschnittes. Die Basis 9 des aufgeblasenen Bauteiles
8 ist mit dem starren Teil des Fahrzeuges verbunden und der Scheitel 10 verläuft in horizontaler Richtung nach außen. Die
Schürze 7 wird durch Auflasen des Bauteiles 8 auf einen Druck, der
ausreicht, um die erforderliche Festigkeit zu erzielen, vergrößert; dieser Druck wird durch eine bekannte Vorrichtung, z.B. einen unabhängigen
Kompressor, der vom Hauptmotor 6 angetrieben ist, erzeugt, Vorzugsweise ist die Druckquelle für das aufblasbare Bauteil 8
eine andere als die Druckquelle zur Erzeugung des Kissens. Die
Schürzen- und Kissendrücke werden natürlich normalerweise von einem Hauptgebläse in an sich bekannter Weise zugeführt« Vorzugsweise,
jedoch nicht notwendigerweise besitzt das Bauteil 8 innere, flexible Membrane, die mit dem Luftdruck in der Weise zusammenwirken, daß sie die für den Betrieb erforderliche Steifigkeit
oder Festigkeit ergeben. Ein Laufgang 11 umgibt die Kabine
3. .
Der hintere Teil der Seitenschürze wird von einer flexiblen
: „6- ■ . ■
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Anordnung anderer Art aufgenommen, wie im Querschnitt auf der rechten Seite der Pig. 3 gezeigt ist. Dieser Aufbau besteht aus
einer äußeren ringförmigen, aufblasbaren Röhre 12 und einer innerer halbkreisförmigen Röhre 13>
wobei die innere Röhre 13 mit dem starren Teil des Fahrzeuges verbunden ist. Diese beiden Röhren
sind durch radiale Röhren 14 und 15 miteinander verbunden,wobei a^Lle Röhren von. dem gleichen Kompressor aufgeblasen werden, der
zum Aui&asen des Bauteiles 8 verwendet wird. Die inneren und
äußeren Röhren 13 und 12 ergeben entsprechende Abstützungen für die inneren und äußeren Wandungen der flexiblen Umfangsschürze
7, wie im rechten Teil der Pig. 3 dargestellt ist. Oberhalb der unter Druck stehenden flexiblen Röhre bildet eine etwa horizontale
Membran 16, die von Verankerungsgliedern 17 und 18 gehalten wird,
eine leitung von der Lufteinspeisung im starren Aufbau zu flexiblen, in Umfangsrichtung verlaufenden Strahldüsen 19 aus, um das
unter Druck stehende, tragende Luftkissen unterhalb des starren G-rundrahmens und den flexiblen, verlängerten Teilen zu erzeugen
und aufrechtzuerhalten. Kanäle, die innenbordseitig in bezug auf
die innere Ringleitung- angeordnet sind, führen den Stabilitätskielen von denen einer mit 20 bezeichnet ist, Luft zu. Die Luft
für den Lüfter tritt in die Anordnung bei 21 ein.
Es sind Vorkehrungen getroffen, um das Schürzensystem entweder zur
Steuerung des Fahrzeuges oder zur Verringerung des Wasserwiderstandes, wenn das Luftkissenfahrzeug als Verdrängungsfahrzeug
arbeitet, zu verwenden oder um zu verhindern bzw. zu vermindern, daß die Schürze zerknittert wird, wenn der Motor ausgeschaltet
wird oder ausfällt und das Fahrzeug sich nach unten senkt, anzuheben.
Die Schürze wird z.B. mit Hilfe von schematisch mit 22 angedeuteten Seilen oderdgl. angehoben.
Die Arbeitsweise des Fahrzeuges nach den Fig. 1-4, ergibt sich
aus der Zeichnung. Die die aufblasbare Schürze aufnehmenden Bauteile 8 und 12 - 15 werden unter Druck gesetzt, so daß die Kissenfläche
des Fahrzeuges vergrößert wird und es wird unter Druck stehende Kissenluft von dem Hauptgebläse in die Düsen 19 einge-
m - ι
—7—
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speist, damit das luftkissen unter dem Fahrzeug ausgebildet und das Fahrzeug von der Oberfläche abgehoben wird. Falls es erwünscht
ist, das luftkissenfahrzeug auf seine minimale Größe zu verringern,
wenn es den statischen Zustand einnimmt, wird der Druck in den unterdruck stehenden Bauteilen 8 und 12 - 15 freigegeben, so daß
diese Bauteile nach innen zusammenfallen und die Abmessungen des Fahrzeuges, wie der Fig. 4 zu entnehmen ist, erheblich verringern.
Entsprechende Ventilanordnungen für diese unter Druck stehenden oder
aufblasbaren Bauteile sind dem Fachmann bekannt, so daß es nicht erforderlich
war, derartige Ventilanordnungen in der Zeichnung darzustellen und näher zu erläutern.
Die Fig. 5-7 zeigen eine etwas geänderte Ausführungsform eines
Fahrzeuges, wobei aber die Bezugszeichen aus den vorausgehenden Figuren
soweit wie möglich beibehalten werden. In dem Fahrzeug nach den Fig. 5-7 äützen äußer« und innere Umfangsröhren 23 und 24 die
gesamte Schürze ab, und verlaufen um den Bug und das Heck des Fahrzeuges sowie entlang der vollen länge der beiden Seiten. Die Umfangsröhren
sind über eine Reihe von radialen Röhren, wie z.B. 25, die längs der Seiten des Fahrzeuges versetzt sind, verbunden. Die innere
Röhre 24 ist in eine Vielzahl von Abschnitten aufgeteilt und das gesamte System wird auf einen Druck aufgeblasen, der ausreichend hoch
ist, damit die gewünschte Steifigkeit erzielt wird. Eine Membran 16 und Verankerungsseile 17 und 18 sind ähnlich wie in der. Ausführungsform nach den Fig. 1 - 4 vorgesehen, es ist jedoch ein zusätzliches
.Verankerungsseil 26 vorhanden. Die Arbeitsweise des Fahrzeuges nach
diesem Ausführungsbeispiel ist die gleiche wie die des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1-4.
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Luftkissenfahrzeuges,
bei dem der verlängerbare Aufbau eine Vielzahl von aufblasbaren Bestandteilen seitlich nebeneinander und in abdichtendem
Eingriff miteinander besitzt, wobei die Bestandteile V~förmig
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;.■■■-■■ -8-
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in ihrem vertikalen Querschnitt ausgebildet sind. Die V-förmigen Bestandteile sind mit dem starren Teil des Fahrzeuges am breitesten
Teil des V befestigt und die äußere Wandung der flexiblen Schürzenanordnung steht von dem Punkt des V nach abwärts. Die "*~*"
Bestandteile sind so geformt, daß ein abdichtender Eingriff um den gewölbten Teil des Umfanges des Fahrzeuges herum erhalten
wird. Das Fahrzeug nach Fig. 8 weist nicht den nach vorne stehenden starren Teil vor der Kabine auf, wie dies in Fig. 3 gezeigt
ist, es ist aber klar, daß das Fahrzeug nach Fig. 8 einen solchen nach vorne stehenden starren Teil besitzen kann, um den Zugang
von der Vorderseite der Kabine zu vereinfachen. Das Vorhandensein
oder Fehlen dieses vorderen starren, nach vorne stehenden Teiles hat jedoch auf die Erfindung selbst keinen Einfluß. So
verläuft in dem Ausfuhrungsbeispiel nach Fig. 1 z.B. das flexible, aufgeblasene Bauteil 8 um den Bug herum unterhalb dieser
starren Bugverlängerung, die den Eingangssteg aufnimmt.
Fig. 9 zeigt eine etwas unterschiedliche Form einer flexiblen
Schürzenanordnung zur Vergrößerung der Abmessungen des tragenden Luftkissens. Die Ausführungsform nach Fig. 9 ist eine angeseilte
Anordnung (tied-back arrangement), in der ein Bauteil für hohen Druck nicht erforderlich ist. Der obere Teil der äußeren Wandung
der Schürze 7 ist mit dem starren Teil des Fahrzeuges über eine Verlängerung 27 befestigt, und ein bestimmter G-rad an Festigkeit
oder Steifigkeit wird durch Seile 28 oder dgl. erreicht, die zwischen der äußeren Wandung der flexiblen Schürze und dem starren
Grundrahmen des Fahrzeuges gespannt sind. Luft mit Kissendruck , ■
tri'tt in die flexible Schürze über einen Einlaß 29 ein, der mit
dem Hauptgebläse des Fahrzeuges in Verbindung steht; diese Druckluft ihrerseits tritt aus Düsenöffnungen 19 aus:, um das tragende
Luftkissen unterhalb des Fahrzeuges zu erzeugen und aufrechtzuerhalten, Die flexible Schürze nach Fig. 9 fällt automatisch
nach innen gegen das Fahrzeug zusammen, wenn die Einspeisung von
Druckluft am Einlaß 29 eingestellt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 weist der obere Teil der
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äußeren Wandung der flexiblen Schürze 7 einen unter Druck stehen- ;
den Träger 30 oder dgl. auf und ist mit ihm befestigt; dieser : Träger ist mit dem starren Grundrahmen des Fahrzeuges verbunden. ;
Druckluft für die Schürze tritt durch einen Einlaß 31 ein. Der U.«
Träger 30 wird etwa in der gleichen Weise wie die aufgeblasenen Bauteile z.B. nach der Ausführung nach der Fig. 1 unter Druck gesetzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 wird die Schürze von einem
unter Druck stehenden Bauteil 32 und Seilen bzw. Verankerungen 33 getragen, so daß die nach außen und unten sich verlängernde
Stellung aufrechterhalten wird, wenn das Fahrzeug in Betrieb ist,;
die Schürzenluft tritt hier über den Einlaß 34 ein.
Die in Fig. 12 gezeigte Ausführungsform ist ähnlich der in Fig.
11 gezeigten, mit der Ausnahme, daß das unter Druck stehende Bauteil durch starre Bauteile 35 ersetzt wird, die Kugelgelenke an
jedem Ende und eine von dort sich verlängernde kontinuierliche
Membran 35a aufweisen. Wenn die Einspeisung von Druckluft in die Schürze beendet ist, fällt die Schürze nach innen zusammen und
der starre Bauteil 35 wird nach innen im Gegenuhrzeigersinn im Falle der Anordnung nach der Fig. 12 geschwenkt. :
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 wird die flexible
Schürze 7 von einem unter Druck stehenden Bauteil 36 aufgenommen,
der Verankerungen 37, Seile oder dgl. besitzt, die mit dem Bauteil
36 und mit dem starren Grundrahmen des Fahrzeuges verbunden sind. Wie in den anderen Ausführungsbeispielen steuern diese Ver- .
ankerungen 37 die Bewegung des unter Druck stehenden Bauteiles 36 und der Schürze 7 nach außen und nach oben, so daß die Anordnung
etwa in der in Fig. 13 gezeigten Stellung aufrechterhalten
wird. ".-■.,
Claims (8)
1. Gaskissenfahrzeug mit einer flexiblen, aufblasbaren Anordnung,
die sich in aufgeblasenem Zustand seitlich zum starren Aufbau des Gaskissenfahrzeuges erstreckt, und in entleertem Zustand
nach innen in der Iahe des starren Aufbaues verstaubar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible, aufblasbare Anordnung (8, 12, 13) iß aufgeblasenem Zustand einen Träger für die flexib-
- Ie Schürze (7) des Gaskissenfahrzeuges bildet, die eine Barriere
für das Gaskissen darstellt, und daß das Gaskissenfahrzeug eine Druckgasquelle mit einem Gasdruck bestimmter Größe zur Erzielung
wenigstens eines druckaufgeladenen Gaskissens, von dem das Khrzeug
ganz oder teilweise getragen wird, sowie eine die Schürzentradanordnung
(8, 12, 13) aufblasende Druckgasquelle aufweist, die einen Gasdruck besitzt, der von dem Druck aus der ersten
Druckgasquelle verschieden ist.
2. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der. Druck des gasförmigen Mediums aus der zweiten Quelle größer als der Druck des gasförmigen Mediums aus der ersten Quelle ist»
3. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible, aufblasbare Anordnung (3, 12, 13) ein inneres, aufblasbares
Bauteil (13), das mit dem starren Aufbau des Gaskissenfahrzeuges
verbunden ist, ein äußeres, aufblasbares flexibles Bauteil (12), das seitlich außerhalb des inneren aufblasbaren Bauteiles angeordnet ist, und radiale, aufblasbare,
flexible Bauteile (14, 15) aufweist, die die inneren und äußeren
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aufblasbaren Bauteile miteinander verbinden.
4. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die flexible, aufblasbare Anordnung (8, 12, 13) teilweise aus einem inneren aufblasbaren, Bauteil (13), das mit dem starren
Aufbau versehen ist, einem äußeren aufblasbaren flexiblen Bauteil (12), das seitlieh außerhalb des inneren aufblasbaren Bauteiles
angeordnet ist, und etwa radial verlaufenden, aufblasbaren
flexiblen Bauteilen (14, 15)> welche flie inneren und
äußeren aufblasbaren Bauteile miteinander verbindet, und teilweise
aus einer aufblasbaren, flexiblen Vorrichtung (8) besteht, die mit dem starren Aufbau verbunden ist und sich seitlich davon
erstreckt.
5. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1,2 oder 4» dadurch gekennzeichnet,
daß ein inneres, einen halbkreisförmigen Querschnitt
aufweiseödes flexibles Rohr (13), ein äußeres, einen kreisförmigen
Querschnitt aufweisendes flexibles Rohr (12), das seitlich im Abstand von dem inneren flexiblen Rohr (13) versetzt ist, und
eine Vielzahl von radial verlaufenden flexiblen Rohren (14, 15), die das innere und das äußere flexible Rohr (13, 12) miteinander
verbinden, eine Abstützung für die flexible Schürze (7) darstellen.
6. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible Schürze (7) eine flexible innere Wandung und eine flexible äußere Wandung aufweist, die miteinander so zusammenwirken
, daß eine Düsenöffnung (19) längs wenigstens eines Teiles der unteren Kanten entsteht, und daß das Druckgas aus
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der ersten Druckgasquelle im starren Aufbau zwischen den inneren
und äußeren aufblasbaren Bauteilen (13, 12) der aufblasbaren Anordnung (8, 12,13) und nach unten zwischen den inneren und
äußeren Wandungen der flexiblen Schürze (7) geführt wird, damit es durch die Düsenöffnung (19) austritt.
7· Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kissenfläche aus Stabilitätsgründen
in eine Vielzahl von getrennten Kissen mit; Hilfe von flexiblen Barrieren unterteilt wird, die teils von dem starren
Aufbau und teils von der die Schürze, aufnehmenden Tragvorrichtung (8, 12, 13) nach abwärts stehen.
8. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ventilvorrichtung vorgesehen ist,
mit deren Hilfe der Druck in der Tragvorrichtung (8, 12, 13) für die flexible, aufblasbare Schürze (7) nach Wunsch beibehalten
oder vermindert werden kann.
9· Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß flexible Spannungselemente (17,18,26, 33|37) eine zusätzliche Abstützung für die Tragvorrichtung (8,
12, 13) des Druckkissens ergeben·
10· Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß die flexible Schürze (7) wahlweise
an verschiedenen Stellen um den Umfang des Fahrzeuges einziehbar ist. ■
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