DE1289746B - Luftkissenfahrzeug - Google Patents
LuftkissenfahrzeugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60V—AIR-CUSHION VEHICLES
- B60V1/00—Air-cushion
- B60V1/16—Flexible skirts
Landscapes
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Luftkissenfahrzeug mit mindestens einer an einer Plattform angeordneten flexiblen Luftkissenbegrenzungswand mit einer der Verkehrsfläche zugewandten flexiblen Fläche, die als Hindernisübergleiter von dem unteren Abschluß der Begrenzungswand über zumindest einen Teil des Umfangs nach innen oben verläuft und mit der Plattform verbunden ist.
- Bei dem bekannten Luftkissenfahrzeug, von dem die Erfindung ausgeht, weist die flexible Luftkissenbegrenzungswand eine der Verkehrsfläche zugewandte flexible Fläche auf, mit der sie einen flachen Ringwulst bildet, so daß Fläche vom unteren Abschluß der Begrenzungswand nach innen oben verläuft, wodurch sie mit der überschwebten Fläche einen spitzen Winkel einschließt. Der Innenumfang dieser Fläche begrenzt eine Halsöffnung, über die sie mit der Plattform des Fahrzeugs verbunden ist. Die Höhenlage der Halsöffnung ist gegenüber der Plattformunterseite einstellbar. Die zwischen der Halsöffnung und der Plattformunterseite in den Ringwulst eintretende Luft dient zum Aufblasen des Ringwulstes. Die durch die Halsöffnung tretende Luft dient zum Aufbau des Luftkissens unterhalb des Ringwulstes. Die den gesamten Ringwulst bildende Membran ist überall undurchlässig. Somit wird lediglich durch die Form des Ringwulstes das überfahren von Hindernissen erleichtert. Da die Luft nur von der Mitte in das Luftkissen eintritt, wirkt sich diese Bauweise jedoch nachteilig auf die Ausbildung eines gleichmäßig verteilten Luftkissens und damit auf die Stabilität des Fahrzeuges aus (deutsche Auslegeschrift 1152 891).
- Ferner ist es bei einer Unterlage zum leichteren Verschieben von Gegenständen bekannt, eine untere flache flexible Abschlußwand vorzusehen, in der Kanäle angeordnet sind, durch welche die Luft zwischen die Unterseite der Abschlußwand und der Abstützfläche eintritt. Dadurch wird der Reibungswiderstand der Unterlage an der Abstützfläche verringert. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Luftkissenfahrzeug mit äußerer Begrenzungswand. Auch sollen keine Hindernisse überwunden werden. Die Abstützfläche ist vielmahr flach (USA.-Patentschrift 2 918183). Außerdem weist dieses Anordung einen erheblichen Strömungswiderstand auf.
- Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, das Luftkissenfahrzeug so auszubilden, daß das überfahren von Hindernissen erleichtert ist, ohne daß jedoch die Ausbildung des Luftkissens selbst und damit die Stabilität beeinträchtigt ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß bei dem Luftkissenfahrzeug der eingangs geschilderten Art dadurch gelöst, daß die Fläche siebartig mit minimalem Strömungswiderstand ausgebildet ist.
- Somit kann sich das Luftkissen unter der Plattform ungestört und gleichmäßig ausbilden. Beim überfahren von spitzen oder runden Hindernissen, wie Pfählen, Steinen und Baumstümpfen, wird durch das Anlegen des Hindernisses an die schräge Fläche und die dort überall hindurchströmende Luft der in Bewegungsrichtung des Fahrzeuges hintere Teil der Luftkissenbegrenzungswand nach oben eingefaltet, so daß die Begrenzungswand leicht über das Hindernis hinweggehoben wird. Dadurch, daß die Fläche siebartig mit minimalem Strömungswiderstand ausgebildet ist, ist außerdem für einen geringen Leistungsaufwand gesorgt, wie er bei Schichten mit Löchern nicht gegeben ist.
- Ferner ist vorgeschlagen worden (deutsche Patentschrift 1230 673), der Luftkissenbegrenzungswand eine besonders ausgebildete Kurvenform zu geben, d. h. die Luftkissenbegrenzungswand wulstartig luftundurchlässig nach innen oben zu führen. Der Innenumfang der Luftkissenbegrenzungswand ist dann an der Fahrzeugunterseite mittels Seilen oder einer luftundurchlässigen Membran gehalten. Eine siebartige Ausbildung wurde dabei nicht vorgeschlagen.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen F i g.1 und 2 einen senkrechten Schnitt durch den in Fahrzeugrichtung rückwärtigen Teil des Luftkissenfahrzeugs beim Überfahren eines spitzen Hindernisses, F i g. 3 einen Schnitt durch ein Luftkissenfahrzeug in einer weiteren Ausführungsform in symmetrischer Ausführung für eine beliebige Bewegungsrichtung, F i g. 4 und 5 Einzelheiten im Schnitt des unteren Abschlusses der Begrenzungswand.
- Die Luftkissenbegrenzungswand 2 ist an der Plattform 1 befestigt und verläuft nach innen unten konisch. Dadurch ist die Luftkissenbegrenzungswand 2, insbesondere von kreisförmigem Querschnitt, selbststabilisierend. Durch den Innendruck des Luftkissens treten nämlich in der Luftkissenbegrenzungswand Kräfte auf, die sie zu straffen suchen. Durch die Öffnung 1 a wird das Luftkissen mit Luft versorgt. Bei der Fortbewegung in Pfeilrichtung kann das nicht gezeigte vordere Teil der Luftkissenbegrenzungswand das Hindernis 10 leicht übefahren, während der Austritt des Hindernisses schwierig ist.
- Zu diesem Zweck ist die schräge Fläche 3 angeordnet, die mit der von dem unteren Abschluß 2 a der Luftkissenbegrenzungswand 2 gebildeten Ebene einen spitzen Winkel A einschließt, der sehr klein sein kann. Die schräge Fläche 3 ist siebartig mit minimalem Strömungswiderstand ausgebildet und an ihrem hinteren Ende innen an dem unteren Abschluß 2 a befestigt. Das vordere Ende der schrägen Fläche ist bei 1 c an der Plattform 1 befestigt.
- Die schräge Fläche 3 ist aus einem schmiegsamen, nach Art eines Strickstoffes vermaschten Werkstoff oder einem metallischen Gewebe hergestellt. Die Fläche 3 bietet dem Gasdurchgang keinen nennenswerten Widerstand und ändert infolgedessen die aerodynamische Wirkungsweise des Luftkissens nicht. Beim überfahren des Hindernisses 10 wird zuerst die Fläche 3 gespannt, so daß die Luftkissenbegrenzungswand 2 hochgehoben und das Hinweggleiten über das Hindernis erleichtert wird.
- Bei symmetrischen, insbesondere kreisförmigen Luftkissenbegrenzungswänden für Fahrzeuge mit beliebiger Fortbewegungsrichtung gemäß F i g. 3 liegt die sich konisch erweiternde Zuführungsleitung 1 b für das verdichtete Gas vorzugsweise axial und endet an einer mit einem Lochblech 5 abgeschlossenen Verteilerkammer 4. Die an dem unteren Abschluß 2 a der Luftkissenbegrenzungswand 2 befestigte siebartige Fläche 3 mit minimalem Strömungswiderstand ist in diesem Falle kegelig.
- Der Spitzenwinkel B des Kegels kann sich dem Wert 180° nähern. Die Kegelspitze ist durch ein Kabel 7 und gegebenenfalls durch eine Feder 6 mit der Plattform 1 verbunden. Dies kann zum Verschieben schwerer Lasten auf dem Fußboden einer Werkstatt bei sich langsam bewegender Plattform von Vorteil sein, wobei der Fußboden im wesentlichen eben ist, jedoch örtliche Erhöhungen aufweisen kann, insbesondere in den Fußboden eingegossene Ankerbolzen.
- Die Befestigung der durchlässigen Fläche 3 am unteren Abschluß 2 a der Luftkissenbegrenzungswand erfolgt gemäß den F i g. 4 und 5 durch Drähte 9 oder Niete bzw. Bolzen 9 a oder durch lösbares Anhaken an einer Gleitschiene. An den unteren Abschluß 2 a kann ein Streifen 8 bzw. 8 a aus abriebfestem preiswertem Werkstoff, z. B. aus Kunststoff, insbesondere Polyvinylehlorid angesetzt sein.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Luftkissenfahrzeug mit mindestens einer an einer Plattform angeordneten flexiblen Luftkissenbegrenzungswand mit einer der Verkehrsfläche zugewandten flexiblen Fläche, die als Hindernisübergleiter von dem unteren Abschluß der Begrenzungswand über zumindest einen Teil des Umfangs nach innen oben verläuft und mit der Plattform verbunden ist, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die Fläche (3) siebartig mit minimalem Strömungswiderstand ausgebildet ist.
- 2. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine selbststabilisierende, nach unten innen konisch verlaufend ausgebildete Luftkissenbegrenzungswand (2) Verwendung findet.
- 3. Luftkissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der Fläche (3) mit der Plattform (1) ein elastisches Glied (6) vorgesehen ist.
- 4. Luftkissenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (3) kegelförmig ist, mit dem unteren Abschluß (2 a) der Begrenzungswand (2) längs des gesamten unteren Umfanges verbunden ist und die Befestigung mit der Plattform (1) durch ein Zugorgan (7) vermittelt ist.
- 5. Luftkissenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (3) aus einem vermaschten Werkstoff oder einem metallischen Gewebe hergestellt ist.
- 6. Luftkissenfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Streifen (8, 8 a) aus abriebfestem Werkstoff unterhalb der Verbindung (9, 9 a) der Fläche (3) mit der Begrenzungswand (2) angesetzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR933105A FR1363312A (fr) | 1963-04-29 | 1963-04-29 | Perfectionnements aux plateformes à coussin d'air comprenant au moins une jupe souple, notamment circulaire |
Publications (1)
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| DES90809A Pending DE1289746B (de) | 1963-04-29 | 1964-04-28 | Luftkissenfahrzeug |
Country Status (5)
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Also Published As
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