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DE1271562B - Gaskissenfahrzeug - Google Patents

Gaskissenfahrzeug

Info

Publication number
DE1271562B
DE1271562B DEP1271A DE1271562A DE1271562B DE 1271562 B DE1271562 B DE 1271562B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271562 A DE1271562 A DE 1271562A DE 1271562 B DE1271562 B DE 1271562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flexible
inflatable
vehicle
gas cushion
apron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Derek James Hardy
Lavis Albert Henry Riddle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Hovercraft Corp Ltd
Original Assignee
British Hovercraft Corp Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Hovercraft Corp Ltd filed Critical British Hovercraft Corp Ltd
Publication of DE1271562B publication Critical patent/DE1271562B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/04Air-cushion wherein the cushion is contained at least in part by walls
    • B60V1/043Air-cushion wherein the cushion is contained at least in part by walls the walls being flexible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60VAIR-CUSHION VEHICLES
    • B60V1/00Air-cushion
    • B60V1/16Flexible skirts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES tft^ PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 60 ν
Deutsche Kl.: 62 b-60
P 12 71 562.7-22
13. Juli 1965
27. Juni 1968
Die Erfindung bezieht sich auf Gaskissenfahrzeuge mit einer flexiblen, aufblasbaren Traganordnung, die sich in aufgeblasenem Zustand seitlich zum starren Aufbau des Gaskissenfahrzeuges erstreckt und eine aufblasbare, flexible Luftkissenbegrenzungsschürze mit Luftausstoß tragt, wobei die Traganordnung in entleertem Zustand am starren Aufbau verstaubar ist.
Es sind bereits Gaskissenfahrzeuge bekannt, die unterhalb ihres Rahmens verschiedene Arten von Barrieren bzw. Begrenzungen gegen das Entweichen von Luft aus dem das Fahrzeug tragenden Kissen aufweisen. Die wohl vorteilhafteste und zweckmäßigste Ausführungsform einer solchen Barriere, die bisher entwickelt worden ist, geht von der Verwendung einer flexiblen Schürzenanordnung aus, die von dem starren Grundrahmen des Fahrzeuges nach abwärts steht und den Kissendruck aufrechterhalten soll, während gleichzeitig die effektive Arbeitshöhe des starren Grundrahmens des Fahrzeuges angehoben wird, wobei die flexible Schürzenanordnung dazu dient, Hindernissen auszuweichen bzw. über sie hinwegzufahren.
Es ist häufig erwünscht und in vielen Fällen praktisch notwendig, die Grundrißfläche eines Gaskissenfahrzeuges zu verringern, wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb ist. So ist es insbesondere für solche Fahrzeuge, die von anderen Fahrzeugen, wie Sattelschleppern, Schiffen oder Flugzeugen transportiert werden, erforderlich, daß das Gaskissenfahrzeug den kleinstmöglichen Raum während des Transportes einnimmt. Eine der vorgeschlagenen Möglichkeiten für Gaskissenfahrzeuge, bei denen dies von Bedeutung ist, bezieht sich auf den Betrieb eines Gaskissenfahrzeuges von einem Mutterschiff, z. B. einem Bergungsschiff oder einem Rettungsboot aus. Um den für den Transport des Gaskissenfahrzeuges auf anderen Fahrzeugen erforderlichen Raum auf ein Minimum herabzusetzen, wurde bisher unter anderem vorgeschlagen, Gaskissenfahrzeuge zu bauen, die in Baueinheiten zerlegt werden können, wobei die Größe einer solchen Baueinheit jeweils für den Transport auf anderen Fahrzeugarten geeignet ist.
Hierzu ist bereits ein Fahrzeug mit einer aufblasbaren Traganordnung bekanntgeworden, sie sich seitlich vom Fahrzeugrumpf nach außen erstreckt, die flexible Luftkissenbegrenzungsschürzen mit Luftausstoßeinrichtungen trägt, und die es ermöglicht, die Grundrißfläche des Gesamtfahrzeuges zu variieren. Beispielsweise läßt sich diese aufblasbare Anordnung gegen den Fahrzeugrumpf einziehen bzw. nach oben klappen, so daß die Grundfläche dann erheblich verringert wird. Dabei wird Gas, in aller Regel Luft, von Gaskissenfahrzeug
Anmelder:
British Hovercraft Corporation Limited,
Yeovil, Somerset (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Begrich
und Dipl.-Ing. A. Wasmeier, Patentanwälte,
8400 Regensburg 3, Lessingstr. 10
Als Erfinder benannt:
Derek James Hardy,
Lavis Albert Henry Riddle,
Yeovil, Somerset (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Juli 1964 (30 039)
einem Kompressor auf dem Fahrzeug über Leitungen in die aufblasbare Traganordnung eingeführt, die direkt zu den Schürzen fließt, da die Traganordnung nicht von den Schürzen getrennt ist, sondern in diese übergeht. Bei einer derartigen Anordnung kann der Gasdruck in der sich seitlich vom Fahrzeugrumpf nach außen erstreckenden aufblasbaren Traganordnung nicht den Funktionen der Anordnung entsprechend variiert werden, vielmehr herrscht in allen Teilen derselbe Druck, der in Abhängigkeit von dem notwendigen Luftvorhangdruck geregelt wird.
Ziel der Erfindung ist es, bei einem Gaskissenfahrzeug mit einer flexiblen, aufblasbaren Traganordnung den Betrieb der letzteren unabhängig von der Ausbildung des Gaskissens durchzuführen.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die flexible aufblasbare Traganordnung von der Schürze luftdicht getrennt, und unabhängig von der Schürze durch eine gesonderte Druckgasquelle aufblasbar ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die flexible, aufblasbare Traganordnung ein inneres, aufblasbares Bauteil, das mit dem starren Aufbau des Gaskissenfahrzeuges verbunden ist, ein äußeres, aufblasbares flexibles Bauteil, das seitlich außerhalb des inneren aufblasbaren Bauteiles
809 567/140
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angeordnet ist, und in bezug auf die Fahrzeugform geklapptem oder zurückgezogenem Zustand abgebilradial verlaufende, aufblasbare, flexible Bauteile auf, det sind,
die die inneren und äußeren aufblasbaren Bauteile F i g. 5 und 6 eine Seitenansicht und eine Aufsicht
miteinander verbinden, wobei die Bauteile schlauch- auf ein Fahrzeug nach einer anderen Ausführungsförmig oder schlauchähnlich ausgebildet sind. 5 form,
Eine derartige flexible, aufblasbare Traganordnung F i g. 7 eine schematische Teilschnittansicht, die die
ist bei einer speziellen Ausführungsform nach der Schürzen- und die Traganordnung für das Fahrzeug Erfindung am hinteren Teil des Fahrzeuges angeord- nach den F i g. 5 und 6 zeigt,
net, während am vorderen Teil des Fahrzeuges die F i g. 8 und 9 schematische Schnittansichten zweier
Traganordnung aus einer konisch nach außen zu ver- io weiterer Ausführungsformen der Erfindung zur Verlaufenden, aufblasbaren, flexiblen, einteiligen Anord- längerung der Schürze über den starren Grundrahmen nung besteht, die mit dem starren Aufbau verbunden des Luftkissenfahrzeuges hinaus, ist, und sich seitlich davon erstreckt. In Fig. 1 ist eine typische Ausführungsform eines
Bei einer Variante der Erfindung weist die Luftkissenfahrzeuges gemäß der Erfindung darflexible Schürze eine flexible innere Wandung und 15 gestellt; das Fahrzeug wird in bezug auf eine Grundeine flexible äußere Wandung auf, die miteinander linie, die schematisch mit 1 angedeutet ist, von einem so zusammenwirken, daß eine Düsenöffnung längs Kissen getragen, die statische oder unwirksame oder wenigstens eines Teiles der unteren Kanten entsteht, in Ruhestellung geltende Grundlinie ist schematisch und die innere Wandung an dem inneren und die mit 2 angedeutet. Der starre Grundrahmen des Fahräußere Wandung an dem äußeren aufblasbaren Bau- 20 zeuges nimmt eine Kabine 3, einen Propeller 4, der teil befestigt ist. Druckgas wird aus dem starren Auf- das Fahrzeug antreibt, ein Leitwerk 5 und einen bau zwischen den inneren und äußeren aufblasbaren Motor 6 auf. Eine flexible, hohle Schürze 7 wird von Bauteilen der aufblasbaren Anordnung hindurch einer aufblasbaren Traganordnung 8 getragen. Die nach unten zwischen die inneren und äußeren Wan- Schürze an der vorderen Hälfte einer jeden Seite des düngen der flexiblen Schürze geführt, damit es durch 25 Fahrzeuges und um den Bug des Fahrzeuges herum die Düsenöffnung austritt. wird von dem Bauteil 8 aufgenommen, das im Quer-
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird er- schnitt auf der linken Seite der F i g. 3 gezeigt ist. reicht, daß bei Bedarf die Grundrißfläche des Fahr- Dieses Bauteil besitzt eine einfache, hohle, flexible zeuges vergrößert bzw. verkleinert werden kann, in- Struktur annähernd konischen Querschnittes. Die dem die die Schürze tragenden Bauteile mit Druck- 30 Basis 9 des aufgeblasenen Bauteiles 8 ist mit dem luft aufgeblasen werden bzw. die Druckluft wieder starren Teil des Fahrzeuges verbunden, und der Scheiabgelassen wird. Dadurch, daß die Höhe des Auf- tel 10 verläuft in horizontaler Richtung nach außen, blasdruckes dieser Bauteile unabhängig von der Höhe Die Schürze 7 wird durch Aufblasen des Bauteiles 8 des Kissendruckes eingestellt und verändert werden auf einen Druck, der ausreicht, um die erforderliche kann, läßt sich eine Anpassung an die jeweiligen Be- 35 Festigkeit zu erzielen, vergrößert; dieser Druck wird triebsbedingungen des Fahrzeuges ganz nach Belieben durch eine bekannte Vorrichtung, z. B. einen unabdes Fahrzeugführers erreichen. hängigen Kompressor, der vom Hauptmotor 6 an-
Nach einer speziellen Ausbildung des Gegenstan- getrieben ist, erzeugt. Die Druckquelle für das aufdes vorliegender Erfindung ist eine mit der Tragvor- blasbare Bauteil 8 ist eine andere als die Druckquelle richtung in Verbindung stehende Ventilvorrichtung 40 zur Erzeugung des Kissens. Das Bauteil 8 kann vorgesehen, die den unter Druck stehenden oder auf- innere, flexible Membranen besitzen, die mit dem blasbaren Bauteilen zugeordnet sind. Derartige Ven- Luftdruck in der Weise zusammenwirken, daß sie tilvorrichtungen sind in der Technik jedoch an sich die für den Betrieb erforderliche Steifigkeit oder bekannt. Des weiteren können flexible Spannungs- Festigkeit ergeben. Ein Laufgang 11 umgibt die elemente vorgesehen werden, damit die Trennvor- 45 Kabine 3.
richtung zusätzlich eine Abstützung und damit eine Das hintere Teil der Seitenschürze wird von einer
erhöhte Steifigkeit erhält. flexiblen Anordnung anderer Art getragen, wie im
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Querschnitt auf der rechten Seite der Fig. 3 gezeigt kann die flexible Schürze in an sich bekannter Weise ist. Dieser Aufbau besteht aus einer äußeren ringwahlweise an verschiedenen Stellen um den Umfang 50 förmigen, aufblasbaren Röhre 12 und einer inneren, des Fahrzeuges herum einziehbar ausgebildet sein, so halbkreisförmigen Röhre 13, wobei die innere Röhre daß an diesen Stellen der Abstand der unteren Be- 13 mit dem starren Teil des Fahrzeuges verbunden grenzung der Schürze von dem überschwebten Unter- ist. Diese beiden Röhren sind durch radiale Röhren grund variierbar ist. 14 und 15 miteinander verbunden, wobei alle Röhren
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung 55 von dem gleichen Kompressor aufgeblasen werden, mit der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispie- der zum Aufblasen des Bauteiles 8 verwendet wird, len erläutert. Es zeigen Die inneren und äußeren Röhren 13 und 12 ergeben
Fig. 1 und 2 eine Seitenansicht und eine Aufsicht entsprechende Abstützungen für die inneren und eines Fahrzeuges nach einer Ausführungsform, äußeren Wandungen der flexiblen Umfangsschürze 7,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht, aus der die Schür- 60 wie im rechten Teil der Fig. 3 dargestellt ist. Oberzenvergrößerung des in den Fig. 1 und 2 gezeigten halb der unter Druck stehenden flexiblen Röhre bildet Fahrzeuges hervorgeht, wobei die beiden Seiten der eine etwa horizontale Membran 16, die von Ver-Fig. 3 Schnittansichten längs verschiedener Schnitt- ankerungsgliedern 17 und 18 gehalten wird, eine Leilinien in Richtung der Längsachse des Fahrzeuges tung von der Lufteinspeisung im starren Aufbau zu sind, 65 flexiblen, in Umfangsrichtung verlaufenden Strahl-
Fig. 4 eine Querschnittsansicht eines Fahrzeuges, düsen 19 aus, um das unter Druck stehende, traz. B. des Fahrzeuges nach den Fig. 1 bis 3, wobei gende Luftkissen unterhalb des starren Grundrahmens die Schürze und die Traganordnung in zusammen- und den flexiblen, verlängerten Teilen zu erzeugen
und aufrechtzuerhalten. Kanäle, die innenbordseitig in bezug auf die innere Ringleitung angeordnet sind, führen den Stabilitätskielen, von denen einer mit 20 bezeichnet ist, Luft zu. Die Luft für den Lüfter tritt in die Anordnung bei 21 ein.
Es sind Vorkehrungen getroffen, um das Schürzensystem entweder zur Steuerung des Fahrzeuges oder zur Verringerung des Wasserwiderstandes, wenn das Luftkissenfahrzeug als Verdrängungsfahrzeug arbeitet, zu verwenden oder um zu verhindern bzw. zu vermindern, daß die Schürze zerknittert wird, wenn der Motor ausgeschaltet wird oder ausfällt und das Fahrzeug sich nach unten senkt. Die Schürze wird z. B. mit Hilfe von schematisch mit 22 angedeuteten Seilen od. dgl. angehoben.
Die Arbeitsweise des Fahrzeuges nach den F i g. 1 bis 4 ergibt sich aus der Zeichnung. Die die aufblasbare Schürze aufnehmende Traganordnung 8 und 12 bis 15 werden unter Druck gesetzt, so daß die Kissenfläche des Fahrzeuges vergrößert wird, und es wird unter Druck stehende Kissenluft von dem Hauptgebläse in die Düsen 19 eingespeist, damit das Luftkissen unter dem Fahrzeug ausgebildet und das Fahrzeug von der Oberfläche abgehoben wird. Falls es erwünscht ist, das Luftkissenfahrzeug auf seine minimale Größe zu verringern, wenn es nicht betrieben werden soll, wird der Druck in den unter Druck stehenden Bauteilen 8 und 12 bis 15 freigegeben, so daß diese Bauteile nach innen zusammenfallen und die Abmessungen des Fahrzeuges, wie der F i g. 4 zu entnehmen ist, erheblich verringern. Entsprechende Ventilanordnungen für diese unter Druck stehenden oder aufblasbaren Bauteile sind dem Fachmann bekannt, so daß es nicht erforderlich war, derartige Ventilanordnungen in der Zeichnung darzustellen und näher zu erläutern.
Die F i g. 5 bis 7 zeigen eine etwas geänderte Ausführungsform eines Fahrzeuges, wobei aber die Bezugszeichen aus den vorausgehenden Figuren soweit wie möglich beibehalten werden. In dem Fahrzeug nach den F i g. 5 bis 7 stützen als aufblasbare Traganordnung äußere und innere Umfangsröhren 23 und 24 die gesamte Schürze ab, und verlaufen um den Bug und das Heck des Fahrzeuges sowie entlang der vollen Länge der beiden Seiten. Die Umfangsröhren sind über eine Reihe von radialen Röhren, wie z. B. 25, die längs der Seiten des Fahrzeuges versetzt sind, verbunden. Die innere Röhre 24 ist in eine Vielzahl von Abschnitten aufgeteilt und das gesamte System wird auf einen Druck aufgeblasen, der ausreichend hoch ist, damit die gewünschte Steifigkeit erzielt wird. Eine Membran 16 und Verankerungsseile 17 und 18 sind ähnlich wie in der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 4 vorgesehen, es ist jedoch ein zusätzliches Verankerungsseil 26 vorhanden. Die Arbeiteweise des Fahrzeuges nach diesem Ausführungsbeispiel ist die gleiche wie die des Ausführungsbeispiels nach den F i g. 1 bis 4.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 8 wird die Schürze von einem druckaufgeladenen Bauteil, der aufblasbaren Traganordnung 32, und Seilen bzw. Verankerungen 33 getragen, so daß die nach außen und unten sich verlängernde Stellung aufrechterhalten wird, wenn das Fahrzeug in Betrieb ist; die Schürzenluft tritt hier über den Einlaß 34 ein. Das Bauteil 32 ist am einen Ende mit der Schürze 7 und am anderen Ende mit dem starren Aufbau des Luftkissenfahrzeuges befestigt. Es ist ein flexibler Körper, der seine Form durch den in seinem Inneren hervorgerufenen Luftdruck beibehält, der aber bei sich ändernden Druckbedingungen der Umgebung deformiert werden kann.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 9 wird die flexible Schürze 7 von einem unter Druck stehenden Bauteil, der aufblasbaren Traganordnung 36, aufgenommen, der Verankerungen 37, Seile od. dgl. besitzt, die mit dem Bauteil 36 und mit dem starren Grundrahmen des Fahrzeuges verbunden sind. Die Verankerungen 37 steuern die Bewegung des unter Druck stehenden Bauteiles 36 und der Schürze 7 nach außen und nach oben. Das Bauteil 36 ist vorzugsweise ähnlich ausgeführt wie das Bauteil 32 der F i g. 8, d. h. mit Druckluft aufgeladen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gaskissenfahrzeug mit einer flexiblen, aufblasbaren Traganordnung, die sich in aufgeblasenem Zustand seitlich zum starren Aufbau des Gaskissenfahrzeuges erstreckt und eine aufblasbare, flexible Luftkissenbegrenzungsschürze mit Luftausstoß trägt, wobei die Traganordnung im entleerten Zustand am starren Aufbau verstaubar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible, aufblasbare Traganordnung (8,12,13, 14,15; 23, 24; 32, 36) von der Schürze (7) luftdicht getrennt und unabhängig von der Schürze (7) durch eine gesonderte Druckgasquelle aufblasbar ist.
2. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible, aufblasbare Traganordnung (12,13,14,15) ein inneres, aufblasbares Bauteil (13), das mit dem starren Aufbau des Gaskissenfahrzeuges verbunden ist, ein äußeres, aufblasbares flexibles Bauteil (12), das seitlich außerhalb des inneren aufblasbaren Bauteiles angeordnet ist, und bezüglich der Fahrzeugform radial verlaufende aufblasbare, flexible Bauteile (14,15) aufweist, die die inneren und äußeren aufblasbaren Bauteile miteinander verbinden, wobei die Bauteile schlauchförmig oder schlauchähnlich ausgebildet sind.
3. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Teil des Fahrzeugs die flexible, aufblasbare Traganordnung (12,13,14,15) nach Anspruch 2 verwendet wird, während am vorderen Teil des Fahrzeugs die Traganordnung (8) aus einer konisch nach außen zu verlaufenden, aufblasbaren, flexiblen, einteiligen Anordnung besteht, die mit dem starren Aufbau verbunden ist und sich seitlich davon erstreckt.
4. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Schürze (7) eine flexible innere Wandung und eine flexible äußere Wandung aufweist, die miteinander so zusammenwirken, daß eine Düsenöffnung (19) längs wenigstens eines Teiles der unteren Kanten entsteht und daß die innere Wandung an dem inneren (13, 24) und die äußere Wandung an dem äußeren aufblasbaren Tragteil (12,13,14, 15) befestigt ist und daß Druckgas aus dem starren Aufbau zwischen den inneren und äußeren aufblasbaren Bauteilen (13,12) der aufblasbaren Anordnung (12,13,14,15) hindurch nach unten zwischen die inneren und äußeren Wandungen
der flexiblen Schürze (7) geführt wird, damit es durch die Düsenöffnung (19) austritt.
5. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Tragvorrichtung (8,12,13,14, 15) in Verbindung stehende Ventilvorrichtung vorgesehen ist.
6. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß flexible Spannungselemente (17, 18, 26, 33, 37) eine zusätzliche Abstützung für die Tragvorrichtung (8,12,13,14,15, 32, 36) ergeben.
7. Gaskissenfahrzeug nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Schürze (7) in an sich bekannter Weise wahlweise an verschiedenen Stellen um den Umfang des Fahrzeuges einziehbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französiche Patentschrift Nr. 1 366 670; britische Patentschrift Nr. 939 869; USA.-PatentschriftNr. 3 078 940; australische Patentschrift Nr. 245 422.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 567/140 6.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1271A 1964-07-28 1965-07-13 Gaskissenfahrzeug Pending DE1271562B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB30039/64A GB1065574A (en) 1964-07-28 1964-07-28 Improvements in or relating to ground effect vehicles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1271562B true DE1271562B (de) 1968-06-27

Family

ID=10301285

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW35370U Expired DE1978095U (de) 1964-07-28 1965-07-13 Luft- bzw. gaskissenfahrzeug.
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DEW35370U Expired DE1978095U (de) 1964-07-28 1965-07-13 Luft- bzw. gaskissenfahrzeug.

Country Status (8)

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BE (1) BE667570A (de)
DE (2) DE1978095U (de)
ES (1) ES315924A1 (de)
GB (1) GB1065574A (de)
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