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DE19780417B4 - Hydrodynamischer Momentwandler mit einem Zungenmitnehmerteil, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydrodynamischer Momentwandler mit einem Zungenmitnehmerteil, insbesondere für Kraftfahrzeuge Download PDF

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DE19780417B4
DE19780417B4 DE19780417T DE19780417T DE19780417B4 DE 19780417 B4 DE19780417 B4 DE 19780417B4 DE 19780417 T DE19780417 T DE 19780417T DE 19780417 T DE19780417 T DE 19780417T DE 19780417 B4 DE19780417 B4 DE 19780417B4
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piston
transverse wall
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guide ring
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Rabah Arhab
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Valeo SE
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Abstract

Hydrodynamischer Momentwandler, umfassend eine insgesamt quer ausgerichtete Wand (2), die drehfest mit einer treibenden Welle verbunden werden kann und an der mittig ein Führungsring (6) befestigt ist, einen Kolben (9), der entlang dem Führungsring (6) dicht axial beweglich gelagert ist und der zusammen mit diesem Führungsring (6) und der besagten Querwand (2) eine Kammer mit veränderlichem Volumen (30) bildet, die außen durch eine Scheibe (10) und Reibbeläge (11) begrenzt wird, die zwischen dem Kolben (9) und der Scheibe (10) sowie zwischen der Scheibe (10) und der Querwand (2) eingespannt werden können, wobei jeder Reibbelag (11) fest mit einem der Elemente Scheibe (10) oder Kolben (9) oder Querwand (2) verbunden ist, zwischen denen er eingespannt werden soll, wobei der Kolben (9) drehfest mit der Querwand (2) mit axialer Beweglichkeit über tangentiale elastische Zungen (40) verbunden ist, die fest an einem Mitnehmerteil (44) angebracht sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Mitnehmerteil...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft hydrodynamische Momentwandler, insbesondere für Kraftfahrzeuge, wie sie beispielsweise in der WO 94/07058 A1 beschrieben werden.
  • In diesem Dokument umfaßt der Momentwandler eine insgesamt quer ausgerichtete Wand, die drehfest mit einer treibenden Welle verbunden werden kann und an der mittig ein Führungsring befestigt ist.
  • Ein Kolben ist entlang dem Führungsring dicht axial beweglich gelagert und bildet zusammen mit der Querwand und dem Führungsring eine Kammer mit veränderlichem Volumen, die außen durch eine Scheibe und Reibbeläge begrenzt wird, die zwischen dem Kolben und der Scheibe bzw. zwischen der Scheibe und der Querwand eingespannt werden können.
  • Jeder Reibbelag ist fest mit einem der Elemente Scheibe bzw. Kolben und Querwand verbunden, zwischen denen er eingespannt werden soll.
  • In der FR 2 634 849 A1 ist bereits vorgeschlagen worden, den Kolben drehfest mit der besagten axial festen Querwand zu verbinden, und zwar mit axialer Beweglichkeit über tangential ausgerichtete Zungen, die an einem Mitnehmerteil befestigt sind, das in der Kammer mit veränderlichem Volumen angeordnet ist.
  • In der Praxis ist dieses Mitnehmerteil in Form einer Scheibe ausgeführt, die durch eine Keilnutverbindung an dem Führungsring befestigt ist, der mittig an der besagten Querwand angebracht ist.
  • Daraus folgt, daß sich die Anbringung des Rings an der Querwand nicht so einfach gestaltet, wie dies wünschenswert wäre, da der besagte Ring im voraus mit der Scheibe ausgerüstet wird, die die mit dem Kolben verbundenen tangentialen Zungen trägt.
  • Außerdem ist die Lösung aufgrund der Keilnutverbindung der Scheibe mit dem Führungsring nicht einfach und wirtschaftlich.
  • Darüber hinaus muß die Befüllung der Kammer mit veränderlichem Volumen anhand von Kanälen erfolgen, die auf bekannte Weise in den besagten Ring eingearbeitet sind, wobei die besagten Kanäle so angeordnet werden müssen, daß das Vorhandensein der Scheibe berücksichtigt wird, wodurch sich der axiale Bauraumbedarf zwischen dem Kolben und der Querwand entsprechend vergrößert.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile auf einfache und wirtschaftliche Art zu beseitigen, wobei weiterhin eine gute Gleitfähigkeit des Kolbens entlang dem Führungsring und die Bildung einer Untergruppe aus dem Mitnehmerteil, den tangentialen Zungen und dem Kolben bestehen bleiben sollen.
  • Erfindungsgemäß ist ein hydrodynamischer Momentwandler mit Überbrückungskupplung der vorgenannten Art dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerteil der Zungen durch Laser-Transparenzschweißen an der besagten Querwand befestigt ist, wobei die mittels Laser erzeugte Schweißnaht über den Umfang des Mitnehmerteils durchgehend ausgeführt ist, und dass das Mitnehmerteil im voraus zu einer Untergruppe gehört, die außerdem die tangentialen Zungen und den Kolben umfasst.
  • Dank der Erfindung wird der Führungsring vereinfacht, da keine Keilnutverbindung vorzusehen ist, weil das Mitnehmerteil durch Schweißen an der Querwand befestigt wird.
  • Daraus folgt außerdem, dass die Kanäle für die Befüllung der Kammer mit veränderlichem Volumen wie gewünscht angeordnet werden können, da keine Scheibe auf dem Führungsring befestigt wird.
  • Dadurch wird ferner eine Verringerung des axialen Bauraumbedarfs zwischen der Querwand und dem Kolben ermöglicht. Darüber hinaus wird die Gestaltung der axial festen Querwand genutzt. Denn diese Wand weist in ihrem mittleren Bereich einen Abschnitt auf, der axial in entgegengesetzter Richtung zum Kolben im Verhältnis zum Mittelteil dieser Wand vorsteht. In diesem mittleren Bereich ist das Mitnehmerteil angeordnet, wodurch der axiale Bauraumbedarf verringert werden kann.
  • Das Mitnehmerteil, das im voraus zu einer Untergruppe gehört, die außerdem die Zungen und den Kolben umfasst, kann vor dem Schweißen im Verhältnis zur Querwand richtig positioniert werden, was beispielsweise mittels einer abnehmbaren Anordnung erfolgen kann, die eine Zentrierung des Kolbens im Verhältnis zur Querwand ermöglicht. Diese Anordnung weist beispielsweise eine Zentriervorrichtung auf, die in die Bohrung des mittleren Bereichs der Querwand eingesetzt wird und den Kolben außen zentriert.
  • Dank dieser Verschweißung lassen sich dabei die Toleranzen in dem Antriebsstrang verringern, der sich vom Mitnehmerteil zum Kolben erstreckt, wobei gleichzeitig die Bildung einer vorerwähnten Untergruppe ermöglicht wird. Bei dieser Untergruppe kommen Befestigungsmittel mit einfacher Form zur Anwendung, wie etwa Niete, Schrauben oder Bolzen. Die Untergruppe ermöglicht eine schnelle Anbringung des Kolbens an der Querwand.
  • Die Anbringung des Führungsrings kann abschließend vorgenommen werden.
  • Durch alle diese Anordnungen ist sichergestellt, dass der Kolben in zufriedenstellender Weise, das heißt ohne Verkeilungsrisiko, entlang dem Führungsring gleitend verschiebbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Montage eines derartigen hydrodynamischen Momentwandlers.
  • Die nachstehende Beschreibung veranschaulicht die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen im einzelnen:
  • 1 eine entlang der Linie A-A von 2 ausgeführte Axialteilschnittansicht eines erfindungsgemäßen hydrodynamischen Momentwandlers, wobei sich die Überbrückungskupplung in geöffneter Position befindet;
  • 2 eine mit örtlichem Ausbruch und in Richtung des Pfeils 2 von 1 ausgeführte Ansicht zur Veranschaulichung der Zungen unter Weglassung des Turbinenrads, der Nabe, des Kolbens und des Torsionsdämpfers des hydrodynamischen Momentwandlers;
  • 3 eine Ansicht entlang der Linie B-B von 2;
  • 4 eine ähnliche Ansicht wie 3 zu der geschlossenen oder eingerückten Position der Überbrückungskupplung;
  • die 5 und 6 vergrößerte Ansichten der durch Einrahmungen Z und Y dargestellten Teile der 1 und 4.
  • Wie dies beispielsweise in der WO 94/07058 A1 beschrieben ist, auf die hier zu weiteren Einzelheiten verwiesen wird, umfaßt ein hydrodynamischer Momentwandler bekanntlich einen Drehmomentwandler und eine Überbrückungskupplung 1, die in einem gleichen mit Öl befüllten dichten Gehäuse, das eine Ölwanne bildet, angeordnet sind.
  • Dieses hier aus Metall ausgeführte Gehäuse bildet ein treibendes Element und kann drehfest mit einer treibenden Welle verbunden werden, und zwar mit der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors im Falle der Anwendung bei einem Kraftfahrzeug.
  • Dieses ringförmige Gehäuse besteht aus zwei gegenüberliegenden Halbschalen, die an ihrem äußeren Umfang üblicherweise mittels Schweißen dicht befestigt sind.
  • Die erste Halbschale 2, 3 kann drehfest mit der treibenden Welle verbunden werden und umfaßt eine insgesamt quer ausgerichtete ringförmige Wand 2, die an ihrem äußeren Umfang durch eine insgesamt axial ausgerichtete zylindrische Wand 3 verlängert wird.
  • Die zweite Halbschale, die ebenso wie das Turbinenrad des Drehmomentwandlers der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, ist so gestaltet, daß sie ein Pumpenrad mit Schaufeln bildet, die fest mit der Innenseite dieser Halbschale verbunden sind. Diese Schaufeln liegen den Schaufeln eines Turbinenrads 4 gegenüber, das durch Aufnieten oder Schweißen an einer Nabenscheibe befestigt wird, die einstückig mit einer Nabe 5 verbunden ist, die innen mit Keilnuten versehen ist, um ihre drehfeste Verbindung mit einer getriebenen Welle zu ermöglichen, und zwar mit der Getriebeeingangswelle im Falle der Anwendung bei einem Kraftfahrzeug. Diese Welle ist innen ausgehölt, um einen Kanal zu bilden, durch den das Öl zu einem Führungsring 6 gelangen kann, der axial zwischen der Nabe 5 und der Querwand 2 angeordnet ist.
  • Im einzelnen ist dieser Führungsring 6 mittig mit einer axial vorspringenden Zentriernase 7 versehen und mittig durch eine Schweißverbindung, deren Schweißnaht dunkler dargestellt ist, an der Wand 2 befestigt, die dazu mittig mit einer axial ausgerichteten, nach außen gewandten Muffe 50 versehen ist, in die die Zentriernase 7 eingreift, wobei der äußere Umfang der Zentriernase 7 in engem Kontakt mit dem inneren Umfang der Muffe 50 steht. Der Führungsring 6 ist außerdem mit einem quer ausgerichteten Bund 8 versehen. Der Führungsring 6 weist daher eine Schulter auf und kommt durch seinen Bund 8, nach der mittels Schweißen erfolgenden Befestigung, mit der zur Nabe 5 gerichteten Innenseite der Wand 2 in Berührung.
  • Zwischen der Nabe 5 und dem Führungsring 6 ist eine Kunststoffscheibe 80 eingefügt. Diese Scheibe 80 ist anhand von nicht mit Bezugsnummern bezeichneten Stiften an der Nabe 5 angebracht.
  • Ein Kolben 9 ist entlang dem ringförmigen äußeren Umfang des Bunds 8 axial verschiebbar gelagert, der mit einer Nut für den Einbau eines Dichtrings 29 versehen ist. Der Kolben 9 weist mittig eine axial ausgerichtete und der Wand 2 zugewandte Muffe für seine Verschiebung entlang dem äußeren Umfang des Bunds 8 auf. Der Kolben 9 begrenzt zusammen mit dem Führungsring 6, der Wand 2 und einer Scheibe 10, an der beispielsweise mittels Verkleben auf beiden Seiten Reibbeläge 11 befestigt sind, eine Kammer 30 mit veränderlichem Volumen, die durch den Führungsring 6 befüllt wird, der dazu nicht mit Bezugsnummern bezeichnete Bohrungen aufweist, die durch den Kanal der vorerwähnten getriebenen Welle befüllt werden. Diese Bohrungen greifen hier auf den Bund 8 über und umfassen geneigte Abschnitte, die in ein Sackloch münden, das der Führungsring 6 mittig aufweist. Die Scheibe 10 ist am äußeren Umfang des Kolbens 9 angebracht und weist an ihrem äußeren Umfang, radial hinter dem Kolben 9, Ansätze mit einem axial ausgerichteten Teil auf, die jeweils in eine Ausklinkung eingreifen, die eine Führungsscheibe 12 an ihrem inneren Umfang aufweist. Die Scheibe 10 ist dadurch drehfest und axial beweglich mit der Führungsscheibe 12 durch eine Nut-Zapfen-Verbindung 13 mit Ansätzen und Ausklinkungen verbunden.
  • Die Ausklinkungen sind in einen Querabschnitt 14 der Führungsscheibe 12 eingearbeitet. Dieser Querabschnitt 14 wird durch einen axial ausgerichteten ringförmigen Abschnitt 15 verlängert, der dazu dient, Schraubenfedern 16 radial außen zu halten, die innen durch einen ringförmigen Halteabschnitt 17 einer Zwischenscheibe 18 gehalten werden, die nach innen durch einen Flansch 19 verlängert wird, der durch Aufnieten an der Zwischenscheibe der Nabe 5 gleichzeitig mit dem Turbinenrad 4 befestigt ist, das dazu (nicht mit Bezugsnummern bezeichnete) Ansätze an seinem inneren Umfang aufweist.
  • Als Variante kann die Befestigung durch Schweißen erfolgen. Der Flansch 19 weist eine Reihe von (nicht durch Bezugsnummern bezeichneten) Löchern für den Umlauf des Öls zwischen dem Kolben 9 und dem Turbinenrad 4 auf.
  • Die Zwischenscheibe 18 weist Auflageabschnitte 20 für die Umfangsenden der Federn 16 auf. Diese Auf lageabschnitte 20 sind anhand von Auflagekragen mit gewundener Form ausgebildet, die sich vom inneren Umfang zum äußeren Umfang des Halteabschnitts 17 der Zwischenscheibe 18 erstrecken. Dieser Halteabschnitt 17 ist in Form einer Halbschale ausgeführt und axial im Verhältnis zu den Abschnitten 14, 15 der Führungsscheibe 12 versetzt, die ebenfalls eine Halbschale bildet. Die Führungsscheibe 12 ist in Höhe ihres axialen Abschnitts 15 radial nach innen mit einstückigen Verformungen 21 für die Auflage der Enden der Federn 16 versehen. Der Abschnitt 14 weist ebenfalls Ansätze 22 für die Auflage der Enden der Federn 16 auf. Zu weiteren Einzelheiten wird auf das Dokument WO-A-94/1047058, insbesondere auf seine 24 bis 28, verwiesen.
  • Abgesehen von der Dichtung 29 und von den Reibbelägen 11, ist festzustellen, daß die Teile des hydrodynamischen Momentwandlers aus Metall, üblicherweise aus tiefgezogenem Blech, bestehen und daß die Zwischenscheibe 18 die Führungsscheibe 12 trägt, wobei der ringförmige Abschnitt 15 einerseits eine axial ausgerichtete Randleiste umgibt, die der Halteabschnitt 17 an seinem äußeren Umfang aufweist, und andererseits radial nach innen gerichtete Ansätze aufweist, um mit dem freien Ende der besagten Randleiste zusammenzuwirken.
  • Die Überbrückungskupplung 1 umfaßt somit einen Torsionsdämpfer 23, der sich zum größten Teil zwischen dem Turbinenrad 4 und der Wand 2 am äußeren Umfang der ersten Schale befindet, mit einem Eingangsteil 12, der radial oberhalb des Kolbens 9 und der Reibbeläge 11 angeordnet ist und aus der Führungsscheibe 12 in Form einer Halbschale 14, 15 besteht, Schraubenfedern 16 und einem Ausgangsteil, der durch die Zwischen scheibe 18 gebildet wird, die ebenfalls in Form einer Halbschale an ihrem äußeren Umfang ausgebildet ist.
  • Der Ausgangsteil 18 ist drehfest mit dem Turbinenrad 4, genauer gesagt, mit seiner Nabe 4 verbunden, während der Eingangsteil 12 drehfest mit der Scheibe 10 verbunden ist, die im Verhältnis zum Kolben 9 radial vorsteht. Der Eingangsteil 12 ist daher über die Scheibe 10 und die Reibbeläge 11 ausrückbar mit der treibenden Welle verbunden, wobei die besagte Scheibe 10 mit ihren Reibbelägen 11 ausrückbar zwischen dem Kolben 9 und der als Gegenkolben ausgebildeten Wand 2 eingespannt werden kann. Die Scheibe 10 ist daher elastisch mit der Nabe 5 und mit dem Turbinenrad 4 verbunden.
  • Im einzelnen wird das Turbinenrad 4 durch das Pumpenrad angetrieben, was durch die Strömurg des im Gehäuse mit der dichten Ölwanne enthaltenen Flüssigkeit bewirkt wird, und nach dem Anfahren des Fahrzeugs ermöglicht die Überbrückungskupplung 1 (4 und 6), um Schlupferscheinungen zwischen dem Turbinenrad und dem Pumpenrad zu vermeiden, eine direkte kraftschlüssige Verbindung (Überbrückung) der getriebenen Welle mit der treibenden Welle, was durch die Einspannung der Reibbeläge 11 und der Scheibe 10 zwischen dem Kolben 9 und dem Gegenkolben 2 mit direktem Antrieb der getriebenen Welle durch die Schale 1 erfolgt.
  • Um die Kupplung auszurücken (Öffnung 1 und 5) erfolgt die Einleitung von Druck in die Kammer 30 über den Kanal der getriebenen Welle, das Sackloch des Führungsrings 6 und dessen Bohrungen. Die Kammer 30 wird durch die am Bund 8 angebrachte Dichtung 29 abgedichtet.
  • In der Position mit eingerückter oder geschlossener Überbrückungskupplung 1 (Reibbeläge 11 eingespannt, 4 und 6) wird der Druck in der besagten Kammer 30 abgebaut. Diese Kammer 30 wird daher außen durch die Scheibe 10 und die Reibbeläge 11 begrenzt, wobei der Kolben 9 und die Wand 2 an ihrem äußeren Umfang jeweils eine (quer angeordnete) ebene Reibfläche für die Reibbeläge 11 aufweisen.
  • Der Kolben 9 ist hier drehfest mit der Wand 2 der ersten Schale verbunden, was durch tangential ausgerichtete elastische Zungen 40 erfolgt, die in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt sind, wobei hier vier Zungensätze vorgesehen sind (2). Diese Zungen 40 ermöglichen eine axiale Bewegung des Kolbens 9 im Verhältnis zur Wand 2. Die Zungen sind an die Querwand 2 über ein, hier aus Metall ausgeführtes ringförmiges Teil 44 angefügt, das erfindungsgemäß bei 45 mittels Lasertransparenzschweißen fest mit der Wand 2 verbunden ist. An seinem inneren Umfang weist das ringförmige Teil 44 stellenweise Ansätze 48 auf, die im Verhältnis zu seinem Hauptteil für die Befestigung an der Wand 2 axial versetzt sind. Die Zungen 40, die hier aus einer Aneinanderschichtung von zwei Zungen bestehen, sind an einem ihrer Enden durch Niete 43 fest mit den Ansätzen 48 verbunden. Als Variante können die Niete auch durch Schrauben oder Bolzen ersetzt werden.
  • Das Teil 44 trägt daher die Zungen und bildet ein Mitnehmerteil für diese Zungen, wie dies nachstehend beschrieben wird.
  • Für die Anfügung des anderen Endes der Zungen 40 an den Kolben 9 werden ebenfalls Niete 41 oder als Variante Schrauben oder Bolzen verwendet. Nach einem Merkmal der Erfindung erfolgt hier im voraus die Bildung einer Untergruppe aus dem Mitnehmerteil 44, den Zungen 40 und dem Kolben 9. Dadurch kann die Montagezeit für die Anbringung des Mitnehmerteils 44 an der Wand 2 entsprechend verkürzt werden.
  • Die Zungen 40 erstrecken sich in dem Raum, der radial zwischen den Reibbelägen 11 und der Achse der Baugruppe, das heißt in der Kammer 30, verläuft.
  • Die Zungen 40 erstrecken sich daher axial zwischen der Wand 2 und dem Kolben 9. Diese Zungen 40 sind insgesamt tangential im Verhältnis zu einem Kreisumfang des hydrodynamischen Momentwandlers gestreckt.
  • Dabei ist festzustellen, daß der Aufbau der Querwand 2 genutzt wird, die einen größeren Zwischenraum für die Kammer mit veränderlichem Volumen 30 in ihrem mittleren Bereich aufweist.
  • Wie in den Figuren zu erkennen ist, besteht ein größerer Abstand zwischen dem mittleren Bereich der Wand 2 und dem gegenüberliegenden mittleren Bereich des Kolbens als zwischen dem inneren Umfang des Kolbens 9 und dem Mittelteil der Wand 2.
  • Bei der Montage kann folgendermaßen vorgegangen werden:
    Zunächst erfolgt die Anfügung der Zungen 40 an der axial festen Wand 2.
  • Dazu erfolgt im voraus die Bildung einer Untergruppe, die das Mitnehmerteil 44, die Zungen 40, die durch die Niete 43 an den Ansätzen 48 dieses Mitnehmerteils 44 angebracht sind, und den Kolben umfaßt, der durch die Niete 41 an den Zungen 40 befestigt ist.
  • Diese Untergruppe wird anschließend durch Schweißen bei 45 an der Wand 2 angebracht.
  • Dieses Schweißen erfolgt erfindungsgemäß nach dem Transparenzschweißverfahren mittels Laserstrahl, das heißt ohne Auftrag von Zusatzwerkstoff. In den Figuren erfolgt das Schweißen auf der Seite der Querwand 2, die dem Kolben 9 gegenüberliegt, das heißt von außen. Das Schweißen betrifft die Dicke der Wand 2 und teilweise die Dicke des Mitnehmerteils 44.
  • Bei diesem Schweißvorgang entsteht eine durchgehende Schweißnaht, wie dies in 2 bei 45 deutlicher zu erkennen ist.
  • Um diese Schweißung auszuführen, wird eine Anordnung mit abnehmbarer Zentriervorrichtung verwendet, durch die das Mitnehmerteil 44 der Zungen 40 vor dem Schweißen im Verhältnis zur Wand 2 richtig positioniert werden kann.
  • Dazu wird beispielsweise die mittige Muffe 50 der Wand 2 genutzt. Die Zentriervorrichtung der Anordnung wird dabei in die Muffe 50 eingesetzt und außen so geformt, daß der Kolben 9 zentriert wird. Die Zentriervorrichtung umfaßt beispielsweise an ihrem äußeren Umfang einen Bund für das Einsetzen und Zentrieren der mittigen Muffe des Kolbens 9, deren Innenbohrung dadurch in engen Kontakt mit dem Bund gebracht wird.
  • Mit Hilfe der Zentriervorrichtung wird daher das Mitnehmerteil 44 im Verhältnis zur Wand 2 präzise positioniert; anschließend erfolgt das Schweißen, woraufhin die besagte Anordnung entnommen wird.
  • Dank der so bewerkstelligten Zentrierung greift der Kolben 9 später korrekt verschiebbar am Führungsring 6 ein.
  • Anschließend wird die Zentriervorrichtung abgenommen, woraufhin der mit der Dichtung 29 bestückte Führungsring 6 in den Kolben 9 (in die Innenbohrung der Muffe des Kolbens) eingesetzt und abschließend der Führungsring 6 am Ende der Muffe 50 verschweißt wird.
  • Dieser Schweißvorgang erfolgt beispielsweise mittels Laserschweißen, wobei eine Schweißnaht entsteht.
  • Wie verständlich geworden sein dürfte, verringern sich dank der Erfindung die Toleranzen, die zwischen dem Mitnehmerteil 44 und dem Kolben bestehen, so daß dieser korrekt auf dem Führungsring 6 verschiebbar ist, der dabei eine einfache Form erhält und beispielsweise zum Schluß angebracht wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist natürlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann die drehfeste Verbindung des Kolbens 9 mit der ersten Halbschale 2, 3 mittels der Zungen 40 in einstückiger Ausführung mit dem Mitnehmerteil 44 erfolgen, wie dies beispielsweise in 7 der FR 27 26 620 A1 beschrieben wird, so daß das Vorhandensein der Niete 43 nicht erforderlich ist.
  • Diese Anordnung ermöglicht ebenfalls eine Verringerung der Toleranzen.
  • Die Reibbeläge 11 werden grundsätzlich direkt oder indirekt zwischen dem Kolben und der Wand 2 eingespannt.
  • Anstelle ihrer festen Anbringung mittels Verkleben oder Löten an der Scheibe 10 können die Reibbeläge 11 als Variante auch fest mit dem Kolben 9 und der Wand 2, beispielsweise mittels Verkleben oder Löten, verbunden werden, so daß jeder Reibbelag fest mit einem der Elemente Kolben bzw. Querwand verbunden ist, zwischen denen er eingespannt werden soll.
  • Natürlich kann auch die Struktur der Verbindung 13 umgekehrt werden, wobei dann die Scheibe 10 Zapfenlöcher aufweist, in die Zapfen der Führungsscheibe 12 eingesetzt werden.
  • Als Variante kann die Scheibe 10 durch eine Nut-Zapfen-Verbindung mit einem Kranz verbunden werden, der auf dem Turbinenrad 4 angebracht ist. In diesem Fall wird die Scheibe 10 starr mit dem Turbinenrad 4 verbunden.
  • Die Dichtung 29 kann am Kolben 9, genauer gesagt, an dessen Muffe, angebracht sein. Der Torsionsdämpfer 23 kann eine andere Form aufweisen, wie sie beispielsweise in der Patentschrift US 5,209,330 A beschrieben wird.
  • Wie bespielsweise in der FR 27 34 037 A1 beschrieben, ist es natürlich möglich, Anschlagmittel vorzusehen, die zur Querwand 2 gerichtet und an einem der Bestandteile Querwand 2 oder Führungsring 6 angebracht sind, und zwar um die Bewegung des Kolbens 9 in entgegengesetzter Richtung zur Querwand 2 zu begrenzen.
  • Diese Anschlagmittel können außen an der Kammer mit veränderlichem Volumen angeordnet sein und beispielsweise aus einem Ring bestehen, der fest mit dem Führungsring verbunden ist, genauer gesagt, mit der Rückseite des Führungsrings 6, die entgegengesetzt zur Querwand gerichtet ist.
  • Als Variante können diese Anschlagmittel im Innern der Kammer mit veränderlichem Volumen angeordnet und durch Tiefziehen mittels der Ansätze 48 ausgebildet sein, die im Verhältnis zum Hauptteil des ringförmigen Mitnehmerteils 44 axial versetzt sind.
  • Die Positionierung des Mitnehmerteils 44 kann auch auf andere Weise erfolgen, zum Beispiel anhand einer abnehmbaren Zentriervorrichtung, die zwischen dem inneren Umfang der Wand 3 und dem äußeren Umfang des Mitnehmerteils 44 eingesetzt wird.
  • Als Variante kann die Querwand 2 bearbeitet werden, um ringförmige Auflageflächen zu bilden, die beispielsweise eine Zentrierung des äußeren Umfangs des Mitnehmerteils 44 im Verhältnis zur Wand 2 ermöglichen.
  • Als Variante kann das Transparenzschweißen auf der anderen Seite der Querwand 2 erfolgen und diese Wand teilweise in ihrer Dicke und die Wand der Mitnehmerscheibe vollständig erfassen.
  • Die zu schweißenden Teile werden vorzugsweise im Verhältnis zum Laser gedreht.

Claims (6)

  1. Hydrodynamischer Momentwandler, umfassend eine insgesamt quer ausgerichtete Wand (2), die drehfest mit einer treibenden Welle verbunden werden kann und an der mittig ein Führungsring (6) befestigt ist, einen Kolben (9), der entlang dem Führungsring (6) dicht axial beweglich gelagert ist und der zusammen mit diesem Führungsring (6) und der besagten Querwand (2) eine Kammer mit veränderlichem Volumen (30) bildet, die außen durch eine Scheibe (10) und Reibbeläge (11) begrenzt wird, die zwischen dem Kolben (9) und der Scheibe (10) sowie zwischen der Scheibe (10) und der Querwand (2) eingespannt werden können, wobei jeder Reibbelag (11) fest mit einem der Elemente Scheibe (10) oder Kolben (9) oder Querwand (2) verbunden ist, zwischen denen er eingespannt werden soll, wobei der Kolben (9) drehfest mit der Querwand (2) mit axialer Beweglichkeit über tangentiale elastische Zungen (40) verbunden ist, die fest an einem Mitnehmerteil (44) angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerteil (44) der Zungen (40) durch Laser-Transparenzschweißen an der besagten Querwand (2) befestigt ist, wobei die mittels Laser erzeugte Schweißnaht (45) über den Umfang des Mitnehmerteils (44) durchgehend ausgeführt ist, und dass das Mitnehmerteil (44) im voraus zu einer Untergruppe gehört, die außerdem die tangentialen Zungen (40) und den Kolben (9) umfasst.
  2. Momentwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeihnet, dass das Mitnehmerteil (44) vor dem Schweißen anhand einer abnehmbaren Zentrieranordnung vorpositionierbar ist, die den Kolben (9) zentriert.
  3. Momentwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeihnet, dass die Zentriervorrichtung in eine Muffe (50) einsetzbar ist, die die Querwand (2) mittig für die Anbringung des Führungsrings (6) aufweist.
  4. Momentwandler nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lasertransparenzschweißen auf der Seite der Querwand (2) erfolgt, die dem Kolben (9) gegenüberliegt.
  5. Verfahren zur Montage eines Momentwandlers nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Mitnehmerteil (44), die Zungen (40) und den Kolben (9) umfassende Untergruppe gebildet wird, dass danach das Mitnehmerteil (44) anhand einer abnehmbaren Zentrieranordnung im Verhältnis zur Querwand (2) vorpositioniert wird, und dass danach das Mitnehmerteil (44) durch Transparenzschweißen mittels Laser an der Querwand (2) befestigt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Schweißen die Zentrieranordnung abgenommen und anschließend der Führungsring (6) an der Muffe (50) verschweißt wird.
DE19780417T 1996-05-07 1997-05-06 Hydrodynamischer Momentwandler mit einem Zungenmitnehmerteil, insbesondere für Kraftfahrzeuge Expired - Lifetime DE19780417B4 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR96/05721 1996-05-07
FR9605721A FR2748538B1 (fr) 1996-05-07 1996-05-07 Appareil d'accouplement hydrocinetique a piece d'entrainement de languettes, notamment pour vehicule automobile
PCT/FR1997/000806 WO1997042433A1 (fr) 1996-05-07 1997-05-06 Appareil d'accouplement hydrocinetique a piece d'entrainement de languettes, notamment pour vehicule automobile

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