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Die
vorliegende Erfindung betrifft hydrodynamische Momentwandler, insbesondere
für Kraftfahrzeuge,
wie sie beispielsweise in der WO 94/07058 A1 beschrieben werden.
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In
diesem Dokument umfaßt
der Momentwandler eine insgesamt quer ausgerichtete Wand, die drehfest
mit einer treibenden Welle verbunden werden kann und an der mittig
ein Führungsring
befestigt ist.
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Ein
Kolben ist entlang dem Führungsring dicht
axial beweglich gelagert und bildet zusammen mit der Querwand und
dem Führungsring
eine Kammer mit veränderlichem
Volumen, die außen
durch eine Scheibe und Reibbeläge
begrenzt wird, die zwischen dem Kolben und der Scheibe bzw. zwischen der
Scheibe und der Querwand eingespannt werden können.
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Jeder
Reibbelag ist fest mit einem der Elemente Scheibe bzw. Kolben und
Querwand verbunden, zwischen denen er eingespannt werden soll.
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In
der
FR 2 634 849 A1 ist
bereits vorgeschlagen worden, den Kolben drehfest mit der besagten
axial festen Querwand zu verbinden, und zwar mit axialer Beweglichkeit über tangential
ausgerichtete Zungen, die an einem Mitnehmerteil befestigt sind,
das in der Kammer mit veränderlichem
Volumen angeordnet ist.
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In
der Praxis ist dieses Mitnehmerteil in Form einer Scheibe ausgeführt, die
durch eine Keilnutverbindung an dem Führungsring befestigt ist, der
mittig an der besagten Querwand angebracht ist.
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Daraus
folgt, daß sich
die Anbringung des Rings an der Querwand nicht so einfach gestaltet, wie
dies wünschenswert
wäre, da
der besagte Ring im voraus mit der Scheibe ausgerüstet wird,
die die mit dem Kolben verbundenen tangentialen Zungen trägt.
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Außerdem ist
die Lösung
aufgrund der Keilnutverbindung der Scheibe mit dem Führungsring nicht
einfach und wirtschaftlich.
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Darüber hinaus
muß die
Befüllung
der Kammer mit veränderlichem
Volumen anhand von Kanälen
erfolgen, die auf bekannte Weise in den besagten Ring eingearbeitet
sind, wobei die besagten Kanäle so
angeordnet werden müssen,
daß das
Vorhandensein der Scheibe berücksichtigt
wird, wodurch sich der axiale Bauraumbedarf zwischen dem Kolben und
der Querwand entsprechend vergrößert.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile
auf einfache und wirtschaftliche Art zu beseitigen, wobei weiterhin
eine gute Gleitfähigkeit
des Kolbens entlang dem Führungsring
und die Bildung einer Untergruppe aus dem Mitnehmerteil, den tangentialen
Zungen und dem Kolben bestehen bleiben sollen.
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Erfindungsgemäß ist ein
hydrodynamischer Momentwandler mit Überbrückungskupplung der vorgenannten
Art dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnehmerteil der Zungen durch
Laser-Transparenzschweißen
an der besagten Querwand befestigt ist, wobei die mittels Laser
erzeugte Schweißnaht über den
Umfang des Mitnehmerteils durchgehend ausgeführt ist, und dass das Mitnehmerteil
im voraus zu einer Untergruppe gehört, die außerdem die tangentialen Zungen
und den Kolben umfasst.
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Dank
der Erfindung wird der Führungsring vereinfacht,
da keine Keilnutverbindung vorzusehen ist, weil das Mitnehmerteil
durch Schweißen
an der Querwand befestigt wird.
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Daraus
folgt außerdem,
dass die Kanäle
für die
Befüllung
der Kammer mit veränderlichem
Volumen wie gewünscht
angeordnet werden können,
da keine Scheibe auf dem Führungsring
befestigt wird.
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Dadurch
wird ferner eine Verringerung des axialen Bauraumbedarfs zwischen
der Querwand und dem Kolben ermöglicht.
Darüber
hinaus wird die Gestaltung der axial festen Querwand genutzt. Denn diese
Wand weist in ihrem mittleren Bereich einen Abschnitt auf, der axial
in entgegengesetzter Richtung zum Kolben im Verhältnis zum Mittelteil dieser Wand
vorsteht. In diesem mittleren Bereich ist das Mitnehmerteil angeordnet,
wodurch der axiale Bauraumbedarf verringert werden kann.
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Das
Mitnehmerteil, das im voraus zu einer Untergruppe gehört, die
außerdem
die Zungen und den Kolben umfasst, kann vor dem Schweißen im Verhältnis zur
Querwand richtig positioniert werden, was beispielsweise mittels
einer abnehmbaren Anordnung erfolgen kann, die eine Zentrierung
des Kolbens im Verhältnis
zur Querwand ermöglicht.
Diese Anordnung weist beispielsweise eine Zentriervorrichtung auf,
die in die Bohrung des mittleren Bereichs der Querwand eingesetzt
wird und den Kolben außen zentriert.
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Dank
dieser Verschweißung
lassen sich dabei die Toleranzen in dem Antriebsstrang verringern, der
sich vom Mitnehmerteil zum Kolben erstreckt, wobei gleichzeitig
die Bildung einer vorerwähnten Untergruppe
ermöglicht
wird. Bei dieser Untergruppe kommen Befestigungsmittel mit einfacher
Form zur Anwendung, wie etwa Niete, Schrauben oder Bolzen. Die Untergruppe
ermöglicht
eine schnelle Anbringung des Kolbens an der Querwand.
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Die
Anbringung des Führungsrings
kann abschließend
vorgenommen werden.
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Durch
alle diese Anordnungen ist sichergestellt, dass der Kolben in zufriedenstellender
Weise, das heißt
ohne Verkeilungsrisiko, entlang dem Führungsring gleitend verschiebbar
ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Montage
eines derartigen hydrodynamischen Momentwandlers.
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Die
nachstehende Beschreibung veranschaulicht die Erfindung unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen. Darin zeigen im einzelnen:
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1 eine
entlang der Linie A-A von 2 ausgeführte Axialteilschnittansicht
eines erfindungsgemäßen hydrodynamischen
Momentwandlers, wobei sich die Überbrückungskupplung
in geöffneter Position
befindet;
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2 eine
mit örtlichem
Ausbruch und in Richtung des Pfeils 2 von 1 ausgeführte Ansicht zur
Veranschaulichung der Zungen unter Weglassung des Turbinenrads,
der Nabe, des Kolbens und des Torsionsdämpfers des hydrodynamischen
Momentwandlers;
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3 eine
Ansicht entlang der Linie B-B von 2;
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4 eine ähnliche
Ansicht wie 3 zu der geschlossenen oder
eingerückten
Position der Überbrückungskupplung;
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die 5 und 6 vergrößerte Ansichten der
durch Einrahmungen Z und Y dargestellten Teile der 1 und 4.
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Wie
dies beispielsweise in der WO 94/07058 A1 beschrieben ist, auf die
hier zu weiteren Einzelheiten verwiesen wird, umfaßt ein hydrodynamischer Momentwandler
bekanntlich einen Drehmomentwandler und eine Überbrückungskupplung 1,
die in einem gleichen mit Öl
befüllten
dichten Gehäuse,
das eine Ölwanne
bildet, angeordnet sind.
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Dieses
hier aus Metall ausgeführte
Gehäuse bildet
ein treibendes Element und kann drehfest mit einer treibenden Welle
verbunden werden, und zwar mit der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors
im Falle der Anwendung bei einem Kraftfahrzeug.
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Dieses
ringförmige
Gehäuse
besteht aus zwei gegenüberliegenden
Halbschalen, die an ihrem äußeren Umfang üblicherweise
mittels Schweißen dicht
befestigt sind.
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Die
erste Halbschale 2, 3 kann drehfest mit der treibenden
Welle verbunden werden und umfaßt eine
insgesamt quer ausgerichtete ringförmige Wand 2, die
an ihrem äußeren Umfang
durch eine insgesamt axial ausgerichtete zylindrische Wand 3 verlängert wird.
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Die
zweite Halbschale, die ebenso wie das Turbinenrad des Drehmomentwandlers
der Einfachheit halber nicht dargestellt ist, ist so gestaltet,
daß sie
ein Pumpenrad mit Schaufeln bildet, die fest mit der Innenseite
dieser Halbschale verbunden sind. Diese Schaufeln liegen den Schaufeln
eines Turbinenrads 4 gegenüber, das durch Aufnieten oder Schweißen an einer
Nabenscheibe befestigt wird, die einstückig mit einer Nabe 5 verbunden
ist, die innen mit Keilnuten versehen ist, um ihre drehfeste Verbindung
mit einer getriebenen Welle zu ermöglichen, und zwar mit der Getriebeeingangswelle
im Falle der Anwendung bei einem Kraftfahrzeug. Diese Welle ist innen
ausgehölt,
um einen Kanal zu bilden, durch den das Öl zu einem Führungsring 6 gelangen
kann, der axial zwischen der Nabe 5 und der Querwand 2 angeordnet
ist.
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Im
einzelnen ist dieser Führungsring 6 mittig mit
einer axial vorspringenden Zentriernase 7 versehen und
mittig durch eine Schweißverbindung,
deren Schweißnaht
dunkler dargestellt ist, an der Wand 2 befestigt, die dazu
mittig mit einer axial ausgerichteten, nach außen gewandten Muffe 50 versehen
ist, in die die Zentriernase 7 eingreift, wobei der äußere Umfang
der Zentriernase 7 in engem Kontakt mit dem inneren Umfang
der Muffe 50 steht. Der Führungsring 6 ist außerdem mit
einem quer ausgerichteten Bund 8 versehen. Der Führungsring 6 weist
daher eine Schulter auf und kommt durch seinen Bund 8,
nach der mittels Schweißen
erfolgenden Befestigung, mit der zur Nabe 5 gerichteten
Innenseite der Wand 2 in Berührung.
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Zwischen
der Nabe 5 und dem Führungsring 6 ist
eine Kunststoffscheibe 80 eingefügt. Diese Scheibe 80 ist
anhand von nicht mit Bezugsnummern bezeichneten Stiften an der Nabe 5 angebracht.
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Ein
Kolben 9 ist entlang dem ringförmigen äußeren Umfang des Bunds 8 axial
verschiebbar gelagert, der mit einer Nut für den Einbau eines Dichtrings 29 versehen
ist. Der Kolben 9 weist mittig eine axial ausgerichtete
und der Wand 2 zugewandte Muffe für seine Verschiebung entlang
dem äußeren Umfang
des Bunds 8 auf. Der Kolben 9 begrenzt zusammen
mit dem Führungsring 6,
der Wand 2 und einer Scheibe 10, an der beispielsweise
mittels Verkleben auf beiden Seiten Reibbeläge 11 befestigt sind,
eine Kammer 30 mit veränderlichem
Volumen, die durch den Führungsring 6 befüllt wird,
der dazu nicht mit Bezugsnummern bezeichnete Bohrungen aufweist, die
durch den Kanal der vorerwähnten
getriebenen Welle befüllt
werden. Diese Bohrungen greifen hier auf den Bund 8 über und
umfassen geneigte Abschnitte, die in ein Sackloch münden, das
der Führungsring 6 mittig
aufweist. Die Scheibe 10 ist am äußeren Umfang des Kolbens 9 angebracht
und weist an ihrem äußeren Umfang,
radial hinter dem Kolben 9, Ansätze mit einem axial ausgerichteten
Teil auf, die jeweils in eine Ausklinkung eingreifen, die eine Führungsscheibe 12 an
ihrem inneren Umfang aufweist. Die Scheibe 10 ist dadurch
drehfest und axial beweglich mit der Führungsscheibe 12 durch
eine Nut-Zapfen-Verbindung 13 mit
Ansätzen
und Ausklinkungen verbunden.
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Die
Ausklinkungen sind in einen Querabschnitt 14 der Führungsscheibe 12 eingearbeitet. Dieser
Querabschnitt 14 wird durch einen axial ausgerichteten
ringförmigen
Abschnitt 15 verlängert,
der dazu dient, Schraubenfedern 16 radial außen zu halten,
die innen durch einen ringförmigen
Halteabschnitt 17 einer Zwischenscheibe 18 gehalten
werden, die nach innen durch einen Flansch 19 verlängert wird,
der durch Aufnieten an der Zwischenscheibe der Nabe 5 gleichzeitig
mit dem Turbinenrad 4 befestigt ist, das dazu (nicht mit
Bezugsnummern bezeichnete) Ansätze
an seinem inneren Umfang aufweist.
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Als
Variante kann die Befestigung durch Schweißen erfolgen. Der Flansch 19 weist
eine Reihe von (nicht durch Bezugsnummern bezeichneten) Löchern für den Umlauf
des Öls
zwischen dem Kolben 9 und dem Turbinenrad 4 auf.
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Die
Zwischenscheibe 18 weist Auflageabschnitte 20 für die Umfangsenden
der Federn 16 auf. Diese Auf lageabschnitte 20 sind
anhand von Auflagekragen mit gewundener Form ausgebildet, die sich vom
inneren Umfang zum äußeren Umfang
des Halteabschnitts 17 der Zwischenscheibe 18 erstrecken. Dieser
Halteabschnitt 17 ist in Form einer Halbschale ausgeführt und
axial im Verhältnis
zu den Abschnitten 14, 15 der Führungsscheibe 12 versetzt,
die ebenfalls eine Halbschale bildet. Die Führungsscheibe 12 ist
in Höhe
ihres axialen Abschnitts 15 radial nach innen mit einstückigen Verformungen 21 für die Auflage
der Enden der Federn 16 versehen. Der Abschnitt 14 weist
ebenfalls Ansätze 22 für die Auflage der
Enden der Federn 16 auf. Zu weiteren Einzelheiten wird
auf das Dokument WO-A-94/1047058, insbesondere auf seine 24 bis 28,
verwiesen.
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Abgesehen
von der Dichtung 29 und von den Reibbelägen 11, ist festzustellen,
daß die
Teile des hydrodynamischen Momentwandlers aus Metall, üblicherweise
aus tiefgezogenem Blech, bestehen und daß die Zwischenscheibe 18 die
Führungsscheibe 12 trägt, wobei
der ringförmige
Abschnitt 15 einerseits eine axial ausgerichtete Randleiste
umgibt, die der Halteabschnitt 17 an seinem äußeren Umfang
aufweist, und andererseits radial nach innen gerichtete Ansätze aufweist,
um mit dem freien Ende der besagten Randleiste zusammenzuwirken.
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Die Überbrückungskupplung 1 umfaßt somit einen
Torsionsdämpfer 23,
der sich zum größten Teil zwischen
dem Turbinenrad 4 und der Wand 2 am äußeren Umfang
der ersten Schale befindet, mit einem Eingangsteil 12,
der radial oberhalb des Kolbens 9 und der Reibbeläge 11 angeordnet
ist und aus der Führungsscheibe 12 in
Form einer Halbschale 14, 15 besteht, Schraubenfedern 16 und
einem Ausgangsteil, der durch die Zwischen scheibe 18 gebildet
wird, die ebenfalls in Form einer Halbschale an ihrem äußeren Umfang
ausgebildet ist.
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Der
Ausgangsteil 18 ist drehfest mit dem Turbinenrad 4,
genauer gesagt, mit seiner Nabe 4 verbunden, während der
Eingangsteil 12 drehfest mit der Scheibe 10 verbunden
ist, die im Verhältnis
zum Kolben 9 radial vorsteht. Der Eingangsteil 12 ist
daher über
die Scheibe 10 und die Reibbeläge 11 ausrückbar mit
der treibenden Welle verbunden, wobei die besagte Scheibe 10 mit
ihren Reibbelägen 11 ausrückbar zwischen
dem Kolben 9 und der als Gegenkolben ausgebildeten Wand 2 eingespannt
werden kann. Die Scheibe 10 ist daher elastisch mit der Nabe 5 und
mit dem Turbinenrad 4 verbunden.
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Im
einzelnen wird das Turbinenrad 4 durch das Pumpenrad angetrieben,
was durch die Strömurg
des im Gehäuse
mit der dichten Ölwanne
enthaltenen Flüssigkeit
bewirkt wird, und nach dem Anfahren des Fahrzeugs ermöglicht die Überbrückungskupplung 1 (4 und 6),
um Schlupferscheinungen zwischen dem Turbinenrad und dem Pumpenrad
zu vermeiden, eine direkte kraftschlüssige Verbindung (Überbrückung) der
getriebenen Welle mit der treibenden Welle, was durch die Einspannung
der Reibbeläge 11 und
der Scheibe 10 zwischen dem Kolben 9 und dem Gegenkolben 2 mit
direktem Antrieb der getriebenen Welle durch die Schale 1 erfolgt.
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Um
die Kupplung auszurücken
(Öffnung 1 und 5)
erfolgt die Einleitung von Druck in die Kammer 30 über den
Kanal der getriebenen Welle, das Sackloch des Führungsrings 6 und
dessen Bohrungen. Die Kammer 30 wird durch die am Bund 8 angebrachte
Dichtung 29 abgedichtet.
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In
der Position mit eingerückter
oder geschlossener Überbrückungskupplung 1 (Reibbeläge 11 eingespannt, 4 und 6)
wird der Druck in der besagten Kammer 30 abgebaut. Diese
Kammer 30 wird daher außen durch die Scheibe 10 und
die Reibbeläge 11 begrenzt,
wobei der Kolben 9 und die Wand 2 an ihrem äußeren Umfang
jeweils eine (quer angeordnete) ebene Reibfläche für die Reibbeläge 11 aufweisen.
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Der
Kolben 9 ist hier drehfest mit der Wand 2 der
ersten Schale verbunden, was durch tangential ausgerichtete elastische
Zungen 40 erfolgt, die in Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt
sind, wobei hier vier Zungensätze
vorgesehen sind (2). Diese Zungen 40 ermöglichen
eine axiale Bewegung des Kolbens 9 im Verhältnis zur
Wand 2. Die Zungen sind an die Querwand 2 über ein,
hier aus Metall ausgeführtes
ringförmiges
Teil 44 angefügt,
das erfindungsgemäß bei 45 mittels
Lasertransparenzschweißen
fest mit der Wand 2 verbunden ist. An seinem inneren Umfang
weist das ringförmige
Teil 44 stellenweise Ansätze 48 auf, die im
Verhältnis
zu seinem Hauptteil für
die Befestigung an der Wand 2 axial versetzt sind. Die
Zungen 40, die hier aus einer Aneinanderschichtung von
zwei Zungen bestehen, sind an einem ihrer Enden durch Niete 43 fest
mit den Ansätzen 48 verbunden.
Als Variante können
die Niete auch durch Schrauben oder Bolzen ersetzt werden.
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Das
Teil 44 trägt
daher die Zungen und bildet ein Mitnehmerteil für diese Zungen, wie dies nachstehend
beschrieben wird.
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Für die Anfügung des
anderen Endes der Zungen 40 an den Kolben 9 werden
ebenfalls Niete 41 oder als Variante Schrauben oder Bolzen
verwendet. Nach einem Merkmal der Erfindung erfolgt hier im voraus
die Bildung einer Untergruppe aus dem Mitnehmerteil 44,
den Zungen 40 und dem Kolben 9. Dadurch kann die
Montagezeit für
die Anbringung des Mitnehmerteils 44 an der Wand 2 entsprechend verkürzt werden.
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Die
Zungen 40 erstrecken sich in dem Raum, der radial zwischen
den Reibbelägen 11 und
der Achse der Baugruppe, das heißt in der Kammer 30,
verläuft.
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Die
Zungen 40 erstrecken sich daher axial zwischen der Wand 2 und
dem Kolben 9. Diese Zungen 40 sind insgesamt tangential
im Verhältnis
zu einem Kreisumfang des hydrodynamischen Momentwandlers gestreckt.
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Dabei
ist festzustellen, daß der
Aufbau der Querwand 2 genutzt wird, die einen größeren Zwischenraum
für die
Kammer mit veränderlichem
Volumen 30 in ihrem mittleren Bereich aufweist.
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Wie
in den Figuren zu erkennen ist, besteht ein größerer Abstand zwischen dem
mittleren Bereich der Wand 2 und dem gegenüberliegenden
mittleren Bereich des Kolbens als zwischen dem inneren Umfang des
Kolbens 9 und dem Mittelteil der Wand 2.
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Bei
der Montage kann folgendermaßen
vorgegangen werden:
Zunächst
erfolgt die Anfügung
der Zungen 40 an der axial festen Wand 2.
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Dazu
erfolgt im voraus die Bildung einer Untergruppe, die das Mitnehmerteil 44,
die Zungen 40, die durch die Niete 43 an den Ansätzen 48 dieses Mitnehmerteils 44 angebracht
sind, und den Kolben umfaßt,
der durch die Niete 41 an den Zungen 40 befestigt
ist.
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Diese
Untergruppe wird anschließend
durch Schweißen
bei 45 an der Wand 2 angebracht.
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Dieses
Schweißen
erfolgt erfindungsgemäß nach dem
Transparenzschweißverfahren
mittels Laserstrahl, das heißt
ohne Auftrag von Zusatzwerkstoff. In den Figuren erfolgt das Schweißen auf
der Seite der Querwand 2, die dem Kolben 9 gegenüberliegt,
das heißt
von außen.
Das Schweißen
betrifft die Dicke der Wand 2 und teilweise die Dicke des
Mitnehmerteils 44.
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Bei
diesem Schweißvorgang
entsteht eine durchgehende Schweißnaht, wie dies in 2 bei 45 deutlicher
zu erkennen ist.
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Um
diese Schweißung
auszuführen,
wird eine Anordnung mit abnehmbarer Zentriervorrichtung verwendet,
durch die das Mitnehmerteil 44 der Zungen 40 vor
dem Schweißen
im Verhältnis
zur Wand 2 richtig positioniert werden kann.
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Dazu
wird beispielsweise die mittige Muffe 50 der Wand 2 genutzt.
Die Zentriervorrichtung der Anordnung wird dabei in die Muffe 50 eingesetzt
und außen
so geformt, daß der
Kolben 9 zentriert wird. Die Zentriervorrichtung umfaßt beispielsweise
an ihrem äußeren Umfang
einen Bund für
das Einsetzen und Zentrieren der mittigen Muffe des Kolbens 9,
deren Innenbohrung dadurch in engen Kontakt mit dem Bund gebracht
wird.
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Mit
Hilfe der Zentriervorrichtung wird daher das Mitnehmerteil 44 im
Verhältnis
zur Wand 2 präzise
positioniert; anschließend
erfolgt das Schweißen, woraufhin
die besagte Anordnung entnommen wird.
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Dank
der so bewerkstelligten Zentrierung greift der Kolben 9 später korrekt
verschiebbar am Führungsring 6 ein.
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Anschließend wird
die Zentriervorrichtung abgenommen, woraufhin der mit der Dichtung 29 bestückte Führungsring 6 in
den Kolben 9 (in die Innenbohrung der Muffe des Kolbens)
eingesetzt und abschließend
der Führungsring 6 am
Ende der Muffe 50 verschweißt wird.
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Dieser
Schweißvorgang
erfolgt beispielsweise mittels Laserschweißen, wobei eine Schweißnaht entsteht.
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Wie
verständlich
geworden sein dürfte,
verringern sich dank der Erfindung die Toleranzen, die zwischen
dem Mitnehmerteil 44 und dem Kolben bestehen, so daß dieser
korrekt auf dem Führungsring 6 verschiebbar
ist, der dabei eine einfache Form erhält und beispielsweise zum Schluß angebracht
wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist natürlich
nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So
kann die drehfeste Verbindung des Kolbens
9 mit der ersten
Halbschale
2,
3 mittels der Zungen
40 in
einstückiger
Ausführung
mit dem Mitnehmerteil
44 erfolgen, wie dies beispielsweise
in
7 der
FR 27 26 620 A1 beschrieben
wird, so daß das
Vorhandensein der Niete
43 nicht erforderlich ist.
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Diese
Anordnung ermöglicht
ebenfalls eine Verringerung der Toleranzen.
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Die
Reibbeläge 11 werden
grundsätzlich
direkt oder indirekt zwischen dem Kolben und der Wand 2 eingespannt.
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Anstelle
ihrer festen Anbringung mittels Verkleben oder Löten an der Scheibe 10 können die Reibbeläge 11 als
Variante auch fest mit dem Kolben 9 und der Wand 2,
beispielsweise mittels Verkleben oder Löten, verbunden werden, so daß jeder
Reibbelag fest mit einem der Elemente Kolben bzw. Querwand verbunden
ist, zwischen denen er eingespannt werden soll.
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Natürlich kann
auch die Struktur der Verbindung 13 umgekehrt werden, wobei
dann die Scheibe 10 Zapfenlöcher aufweist, in die Zapfen
der Führungsscheibe 12 eingesetzt
werden.
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Als
Variante kann die Scheibe 10 durch eine Nut-Zapfen-Verbindung
mit einem Kranz verbunden werden, der auf dem Turbinenrad 4 angebracht
ist. In diesem Fall wird die Scheibe 10 starr mit dem Turbinenrad 4 verbunden.
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Die
Dichtung
29 kann am Kolben
9, genauer gesagt,
an dessen Muffe, angebracht sein. Der Torsionsdämpfer
23 kann eine
andere Form aufweisen, wie sie beispielsweise in der Patentschrift
US 5,209,330 A beschrieben
wird.
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Wie
bespielsweise in der
FR
27 34 037 A1 beschrieben, ist es natürlich möglich, Anschlagmittel vorzusehen,
die zur Querwand
2 gerichtet und an einem der Bestandteile
Querwand
2 oder Führungsring
6 angebracht
sind, und zwar um die Bewegung des Kolbens
9 in entgegengesetzter
Richtung zur Querwand
2 zu begrenzen.
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Diese
Anschlagmittel können
außen
an der Kammer mit veränderlichem
Volumen angeordnet sein und beispielsweise aus einem Ring bestehen, der
fest mit dem Führungsring
verbunden ist, genauer gesagt, mit der Rückseite des Führungsrings 6,
die entgegengesetzt zur Querwand gerichtet ist.
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Als
Variante können
diese Anschlagmittel im Innern der Kammer mit veränderlichem
Volumen angeordnet und durch Tiefziehen mittels der Ansätze 48 ausgebildet
sein, die im Verhältnis
zum Hauptteil des ringförmigen
Mitnehmerteils 44 axial versetzt sind.
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Die
Positionierung des Mitnehmerteils 44 kann auch auf andere
Weise erfolgen, zum Beispiel anhand einer abnehmbaren Zentriervorrichtung,
die zwischen dem inneren Umfang der Wand 3 und dem äußeren Umfang
des Mitnehmerteils 44 eingesetzt wird.
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Als
Variante kann die Querwand 2 bearbeitet werden, um ringförmige Auflageflächen zu
bilden, die beispielsweise eine Zentrierung des äußeren Umfangs des Mitnehmerteils 44 im
Verhältnis
zur Wand 2 ermöglichen.
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Als
Variante kann das Transparenzschweißen auf der anderen Seite der
Querwand 2 erfolgen und diese Wand teilweise in ihrer Dicke
und die Wand der Mitnehmerscheibe vollständig erfassen.
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Die
zu schweißenden
Teile werden vorzugsweise im Verhältnis zum Laser gedreht.