DE19757965A1 - Verteiltes Puffersystem für ATM-Schalter - Google Patents
Verteiltes Puffersystem für ATM-SchalterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein verteiltes Puffersystem für ATM-
Schalter in Kommunikationsnetzwerken und insbesondere Schalter in einem
Netzwerk mit asynchronem Übertragungsmodus (ATM = "Asynchronous Transfer
Modus").
In einem Kommunikationsnetzwerk müssen Einheiten von Daten
zwischen verschiedenen Punkten des Netzwerks durch Schalter geleitet
werden. In ATM-Netzwerken werden Verkehrsströme verschiedener Informa
tionstypen gemäß dem Konzept "Bandbreite auf Anfrage" übertragen. Die
Dateneinheiten, ATM-Zellen, werden entsprechend den variierenden Anfor
derungen jeder ATM-Zelle übertragen. Dateneinheiten, die zeitkritisch
sind, wird bei der Netzwerkleitung der Vorrang gegeben. Dateneinheiten,
die informationskritisch sind, wird der Vorrang gegenüber Zellverlust
gegeben. Diese Fähigkeit zur Verarbeitung von Video, Sprache, Computer
daten und anderer Information hat zur breiten Akzeptanz von ATM als zu
künftiger Netzwerkstandard geführt.
Ein ATM-Netzwerkschalter muß zuverlässig Information mit mini
maler Verzögerung und minimalem Verlust leiten, die breite Variation an
Erfordernissen in ATM-Netzwerken stellt jedoch harte Anforderungen an
den ATM-Schalter. Insbesondere haben frühere Designs einen Puffer an je
dem Ausgangsanschluß des ATM-Schalters angeordnet, um Zellen zu spei
chern, die schneller ankommen als sie der Ausgangsanschluß an seinen
Ausgangskanal übertragen kann. Die Puffer bildeten eine Betriebstoleranz
zu veränderlichen Anforderungen an den ATM-Schalter zur Vermeidung des
Verlustes von Zellen. Eine Variante dieses Konzepts bestand darin, einen
Speicher-Puffer vorzusehen, welcher von allen Ausgangsanschlüssen des
ATM-Schalters gemeinsam benutzt wurde.
Diese unterschiedlichen Designs haben verschiedene Mängel,
einschließlich Komplexität, hohe Kosten und Hindernisse für Konfigura
tionsänderungen. Ein anderer Mangel besteht darin, daß die einfache Puf
ferung am Ausgangsanschluß eine Grenze für das Maß an erreichbarer Puf
ferung für den Ausgangsanschluß setzt. Die Wahrscheinlichkeit einer
Überlastung an einem Ausgangsanschluß steht jedoch in direkter Beziehung
zur Zahl der den Ausgangsanschluß speisenden Eingangsanschlüsse. Wenn
dem ATM-Schalter mehr Eingangsanschlüsse hinzugefügt werden, wächst die
Wahrscheinlichkeit der Überlastung eines Ausgangspuffers. Bei dem Design
mit einem durch alle Ausgangsanschlüsse geteilten gemeinsamen Puffer ist
die Leistungsfähigkeit häufig nicht besser. Wenn genügend viele Daten an
einem Ausgangsanschluß ankommen, wird ein großer Bruchteil des gemeinsa
men Puffers durch die für den Ausgangsanschluß bestimmten Stellen be
setzt und ist für die anderen Ausgangsanschlüsse nicht verfügbar. Dies
kann Probleme verursachen, insbesondere in Netzwerken mit mehreren Ser
vern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verteiltes Puffersystem für
ATM-Schalter zu schaffen, welches eine höhere Leistungsfähigkeit auf
weist.
Diese Aufgabe wird entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein ATM-Schalter ge
schaffen, der eine verteilte Pufferung zur höheren Leistungsfähigkeit
aufweist und eine größere Modularisierung des Designs ermöglicht.
Hierzu schafft die vorliegende Erfindung einen ATM-Schalter
zur Übertragung von ATM-Zellen von einer Vielzahl von Eingangskanälen zu
einer Vielzahl von Ausgangskanälen. Der Schalter hat eine Vielzahl von
Eingangs- und Ausgangsanschlüssen, die jeweils mit Eingangs- und Aus
gangskanälen verbunden sind, einen zwischen jedem der Eingangsanschlüsse
und jedem der Ausgangsanschlüsse angeschlossenen Schaltungsblock, und
einen Gegendruck-Signalschaltkreis. Jeder Eingangsanschluß hat einen
Eingangspuffer, welcher Zellen hält, die schneller von einem Eingangska
nal ankommen, als der Eingangsanschluß sie an den Schaltungsblock über
tragen kann, und jeder Ausgangsanschluß hat einen Ausgangspuffer, wel
cher Zellen hält, wenn die Zellen schneller von dem Schaltungsblock an
kommen, als der Ausgangsanschluß sie übertragen kann. Der Schaltungs
block übermittelt die Zellen von den Eingangsanschlüssen an die Aus
gangsanschlüsse. Der Gegendruck-Signalschaltkreis schickt ein Signal von
einem überlasteten Ausgangspuffer an diejenigen Eingangsanschlußpuffer,
welche eine Zelle an den Ausgangspuffer (während Überlastung) übertragen
haben, so daß die Eingangsanschlußpuffer die Übertragung einstellen. Die
für den Ausgangspuffer bestimmten Zellen werden dann in den Eingangsan
schlußpuffern gespeichert.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigefügten
Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Darstellung der verteilten Pufferung eines
ATM-Schalters gemäß der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm des allgemeinen Aufbaus eines
ATM-Schalters gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm einer Schalterstruktur des ATM-
Schalters aus Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm der Elemente eines Schalter-Lei
tungselements der Schalterstruktur aus Fig. 3.
Fig. 5 zeigt die Bereichszuordnung von Leitungs-Markierungs-
Feldern an die Schalter-Leitungselemente in der Schalterstruktur aus
Fig. 3.
Fig. 6A zeigt den Zellenweg einer Unicast-Verbindung in der
Schalterstruktur für Beispielwerte im Leitungs-Markierungsfeld, und
Fig. 6B zeigt den Zellenweg einer Multicast-Verbindung in der
Schalterstruktur für Beispielwerte im Leitungs-Markierungsfeld.
Fig. 7 ist ein repräsentatives Diagramm eines Gegendruck-Steu
erblocks des Schaltungs-Leitungselement aus Fig. 5.
Der allgemeine Aufbau eines ATM-Schalters und sein verteiltes
Puffersystem gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung ist in
Fig. 1 dargestellt. Jeder Eingangskanal ist über einen Eingangsanschluß
23 mit einem Eingangspuffer 21 verbunden, und jeder Ausgangskanal ist
über einen Ausgangsanschluß 24 mit einem Ausgangspuffer 22 verbunden.
Die Eingangspuffer 21 und Ausgangspuffer 22 sind an einen Schalterblock
25 angeschlossen, durch den ankommende ATM-Zellen von einem Eingangspuf
fer 21 an den passenden Ausgangspuffer 22 (und Ausgangsanschluß) gelei
tet werden. Zellen treten über einen der Eingangsanschlüsse 23 in den
ATM-Schalter ein. Wenn der Schalterblock 25 nicht überlastet ist, werden
Zellen durch den Schalterblock 25 an einen oder mehrere Ausgangsan
schlüsse 24 übertragen. Wenn der Ausgangsanschluß 24 noch eine Zelle
überträgt, wandert die ankommende Zelle direkt über den Ausgangsanschluß
24 zu dem angeschlossenen Ausgangskanal. Andernfalls wird die Zelle im
Ausgangspuffer 22 gehalten, bis der Ausgangsanschluß 24 zur Übertragung
der Zelle an den Ausgangskanal bereit ist.
Zellen von mehreren Eingangsanschlüssen 23 können an demselben
Zielausgangsanschluß 24 zusammenlaufen, womit sie bewirken, daß dessen
Ausgangspuffer 22 überlastet wird und überläuft. An dieser Stelle wird
ein Gegendruck-Signalschaltkreis (nicht in dieser Zeichnung dargestellt)
tätig. Wenn ein Eingangspuffer 21 eine Zelle an einen überlasteten Aus
gangspuffer 22 überträgt, sendet der Gegendruck-Signalschaltkreis ein
Haltesignal an diesen Eingangspuffer 21, so daß der Eingangsanschluß 23
aufhört, Zellen zu senden. Zellen, die von dem Eingangskanal an diesem
Eingangsanschluß 23 ankommen, werden in dem Eingangspuffer 21 des Ein
gangsanschlusses 23 gespeichert. Wenn sich der überlastete Ausgangspuf
fer 22 unter eine vorbestimmte Schwelle leert, d. h., wenn der Puffer 22
nicht mehr länger überlastet ist, entfernt der Gegendruck-Signalschalt
kreis das Haltesignal von den zuvor gehaltenen Eingangspuffern 21, so
daß sie die Übertragung an den Schalterblock 25 wieder aufnehmen.
Mit diesem verteilten Puffersystem können die Eingangspuffer
21 gemeinsam Zellen speichern, die für einen gemeinsamen Ausgangsan
schluß 24 mit einem überlasteten Ausgangspuffer 22 bestimmt sind. Dies
ermöglicht es, das Maß an erreichbarer Pufferung für jeden Ausgangsan
schluß 24 mit der Zahl an Eingangsanschlüssen 22, der Quelle der Überla
stung, zu erhöhen.
Die Details einer besonderen Ausführungsform eines ATM-Schal
ters gemäß der vorliegenden Erfindung sind in Fig. 2 dargestellt. Die
Eingangsanschlüsse 23 und Ausgangsanschlüsse 24 sind in Leitungsschnitt
stellenmodule 20 integriert, von denen jeder an einige Eingangs- und
Ausgangskanäle angeschlossen ist. Während auch ein Zeit-Multiplex-Bus
als Schalterblock 25 verwendet werden kann, ist eine Schalterstruktur 10
mit mehreren Schalterelementes für den unten beschriebenen ATM-Schalter
besonders geeignet.
Der ATM-Schalter weist auch eine Steuereinheit 16 auf, die mit
den Leitungsschnittstellenmodulen 20 und der Schalterstruktur 10 über
einen Steuerbus 15 kommuniziert. Die Steuereinheit 16 konfiguriert und
überwacht die Leitungsschnittstellenmodule 20 und die Schalterstruktur
10.
Die Steuereinheit 16 liefert sämtliche Anrufszugriff-Steuer
funktionen, einschließlich Verbindungsaufbau, Aufrechterhaltung und Ab
bruch, und verarbeitet die durch die Leitungsschnittstellenmodule 20 ge
messene Information, um die Verbindung und Verbindungsstatistiken für
das Netzwerk-Management aufrechtzuerhalten. Betriebsgemäß werden Signa
lisierungs- und Management-Zellen an und von der Steuereinheit 16 über
tragen. Diese Zellen werden durch die Steuereinheit 16 empfangen, nachdem
sie durch die Schalterstruktur 10 an einen Leitungsschnittstellenmodul
20 gelangen. Die Signalisierungs- und Management-Zellen werden von dem
Leitungsschnittstellenmodul 20 entfernt und durch den Steuerbus 15 an
die Steuereinheit 16 geschickt. Die Steuereinheit 16 überträgt die Si
gnalisierungs- und Management-Zellen an das Netzwerk, indem sie diese
Zellen an einen Leitungsschnittstellenmodul 20 durch den Steuerbus 15
sendet. Die Zellen werden durch die Schalterstruktur 10 zu einem Lei
tungsschnittstellenmodul 20 geleitet und an das Netzwerk übertragen.
Indem eine solche Steuerinformation für die Steuereinheit 16
zunächst durch das Schalterstruktur 10 hindurchgeleitet wird, bevor die
Information die Steuereinheit 16 erreicht oder bevor die von der Steuer
einheit 16 erzeugte Information den Schalter verläßt, können mehrere
Steuereinheiten 16 eine feste Anzahl an Leitungsschnittstellenmodulen 20
mit Anrufsteuerung und Netzwerk-Management-Meldungen überwachen, die
durch einen zentralen Prozessor geleitet werden, wenn die Schalterarchi
tektur auf eine größere Zahl von Anschlüssen ausgedehnt wird. Diese Mo
dularität im Steuerungs-und Netzwerk-Management-Design ermöglicht eine
rasche Ausdehnung des ATM-Schalters. Steuerungs- und Management-Verarbei
tungskapazität, z. B. die Steuereinheiten 16, werden mit zusätzlicher
Schaltkapazität, z. B. den Leitungsschnittstellenmodulen 20, versehen.
Die Leitungsschnittstellenmodule 20 versorgen alle Nebenlei
tungs- und Nebenverbindungsfunktionen, einschließlich physikalischer
Schichtverbindungsbeendigung, Übersetzung von ATM-Zellen-Kopfangaben in
Leitungsmarkierungen zur Verwendung durch die Schalterstruktur 10, Ver
kehrsüberwachung und Zellratenentkopplung einschließlich der Einfügung
und Löschung frei verfügbarer Zellen. Jeder Leitungsschnittstellenmodul
20 mißt auch Zellverlust, markierte Zellen, hindurchgeleitete Zellen und
die Zahl der für jede Verbindung fallengelassenen Zellen. Andererseits
bewahrt die Schalterstruktur 10, welche von einem Leitungsschnittstel
lenmodul empfangene Zellen an ein oder mehrere Leitungsschnittstellenmo
dule leitet, nur Warteschlangen-Stufen-Statistiken zur Überlastung durch
Messung der Zahl von Zellen, während der Gegendruck (unten beschrieben)
angelegt wird, und des Ausmaßes an Zellenverlust.
Jeder Leitungsschnittstellenmodul 20 bildet vier Eingangsan
schlüsse 23 und vier Ausgangsanschlüsse 24, wobei jeder Eingangspuffer
21 an eine Kommunikationsleitung angeschlossen ist, an der ATM-Zellen
empfangen werden. Jeder Ausgangspuffer 22 eines Ausgangsanschlusses 24
ist an eine Kommunikationsleitung angeschlossen, an die die Zellen über
tragen.
Das große Maß an Pufferungskapazität des ATM-Schalters wird
zwischen den Leitungsschnittstellenmoduln 20, die als Eingangsmodule und
Ausgangsmodule arbeiten, verteilt, mit etwas Pufferung in der Schalter
struktur 10. Wie in Fig. 1 gezeigt, hat jeder Eingangspuffer 21 die Ka
pazität zum Halten von 7000 Zellen und jeder Ausgangspuffer 22 die Kapa
zität zum Halten von 2000 Zellen für den speziellen, beschriebenen ATM-
Schalter. Die Pufferung minimiert Zellenverlust für stoßweisen Verkehr,
während eine Verzögerung für zeitkritische Daten vermieden wird. Der
ATM-Schalter läßt eher Zellen auf einer je Verbindungsbasis als auf ei
ner Zellenvorrangstufe fallen. Der oder die Sender der eine Überlastung
hervorrufenden Daten wird eher benachteiligt als die anderen Benutzer
des ATM-Schalters.
Obwohl sie viel geringer ist als die Eingangs- und Ausgangs
puffer, ermöglicht es die Pufferung in der Schalterstruktur 10 den Zel
len, sich weiterhin durch die Schalterstruktur 10 zu bewegen, wenn eine
Überlastung an Zellen für denselben Ausgangsanschluß vorliegt. Die große
Pufferung in den Leitungsschnittstellenmoduln 20 arbeitet, wenn dort ei
ne Überlastung vorliegt, die durch Folgen von Zellen von verschiedenen
Verbindungen, die mit einer Überschrift für dieselbe Bestimmungsposition
(Anschluß) versehen sind, hervorgerufen werden.
Der Aufbau der Schalterstruktur 10 ist in Fig. 3 detailliert
dargestellt. Die Schalterstruktur 10 ist ein 16-Anschluß gepuffertes Be
nes-Zwischenverbindungsnetzwerk mit 4×4-Schalterleitungselementen 11.
Dies bedeutet, daß jedes Schalterleitungselement 11 vier Eingangsan
schlüsse und vier Ausgangsanschlüsse hat. Wie in Fig. 3 gezeigt, sind
die Schalterleitungselemente 11 der am weitesten links befindlichen
Spalte sämtlich mit einem Ausgangsanschluß eines Leitungsschnittstellen
moduls 20 verbunden. Die vier Ausgangsanschlüsse jeder dieser Schalter
leitungselemente 11 sind wiederum mit Eingangsanschlüssen der mittleren
Spalte von Schalterleitungselementen 11 verbunden. Die Ausgangsanschlüs
se der mittleren Spalte von Schalterleitungselementen 11 sind mit den
Eingangsanschlüssen der Schalterleitungselemente 11 in der am weitesten
rechts befindlichen Spalte verbunden. Die Ausgangsanschlüsse dieser Ele
mente sind an die Ausgangsanschlüsse der Leitungsschnittstellenmodule 20
angeschlossen.
Ein Schalter-Leitungselement 11 leitet jede individuelle ATM-
Zelle von einem seiner Eingangsanschlüsse an den oder die passenden Aus
gangsanschlüsse über die Bits innerhalb der Leitungsmarkierung der Zel
len-Kopfzeile weiter. Ein Struktursteuerbus 17, welcher an den Steuerbus
15 angeschlossen ist, ermöglicht es der Steuereinheit 16, die Schalter
leitungselemente 11 zu programmieren und ihren Zustand zu lesen. Ein
Strukturgrundtaktsignal (FBCLK = "Fabric Base Clock Signal") setzt die
Rate, mit der auf die Zellen durch die Schalterleitungselemente 11 zur
Übertragung durch die Schalterstruktur 10 von Schalterleitungselement 11
zu Schalterleitungselement 11 eingewirkt wird. Dies bestimmt die interne
Verbindungsrate der Schalterstruktur 10.
Die Elemente jedes Schalterleitungselements 11, welches ein
völliges nichtblockierendes 4×4-Element ist, sind in Fig. 4 gezeigt. Je
des Schalterleitungselement 11 hat vier Synchronisationspuffer 12, von
denen jeder an einen Ausgangsanschluß eines Leitungsschnittstellenmoduls
20 oder an ein anderes Schalterleitungselement 11 angeschlossen ist. Die
Synchronisationspuffer 12 sind mit einem Schalterbus 13 verbunden, wel
cher wiederum an vier Ausgangswählblöcke 18 angeschlossen ist. Jeder
Ausgangswählblock 18 ist zum Halten von 32 Zellen fähig, während ein
Synchronisationspuffer 12 zwei Zellen halten kann. Folglich kann jedes
Schalterleitungselement 11 bis zu 136 Zellen zur selben Zeit halten. Um
Überlastungsprobleme zu verarbeiten, hat das Schalterleitungselement 11
einen Gegendrucksteuerblock 14, welcher Gegendrucksignale von jedem der
Ausgangswählblöcke 18 empfangen kann und die Gegendrucksignale an jeden
der Synchronisationspuffer 12, wie unten beschrieben, weiterleitet. Ein
Steuerschnittstellenblock 19 erledigt Steuer- und Signalisierungsfunk
tionen für das Schalterleitungselement 11 durch einen Steueranschluß,
der an den Struktursteuerbus 17 angeschlossen ist.
Zellen werden in einen Synchronisationspuffer 12 mit der Rate
getaktet, mit der die Zellen in das Schalterleitungselement 11 übertra
gen werden. Die Zellen von den vier Synchronisationspuffern 12 werden
durch den Schalterbus 13 mehrfach betrieben (multiplexed). Die Ausgangs
wählblöcke 18 lesen die Leitungsmarkierungen für jede Zelle und leiten
die Zellen zu ihren jeweiligen Ausgangsanschlüssen. Jeder Ausgangswähl
block 18 liest entweder ein multicast-Leitungsfeld ('M') oder ein uni
cast-Leitungsfeld ('S') im Zellenkopf. Die Bereichszuordnung der Schal
terleitungselemente 11 an das Leitungsmarkierungsfeld ist in Fig. 5 ge
zeigt.
Die Schalterleitungselemente 11 in der ersten Stufe der Schal
tungsstruktur 10 sind sämtlich dazu programmiert, daß S-Feld zu lesen.
Diese Schalterleitungselemente 11 können dasselbe Leitungsmarkierungs
feld verwenden, da die Zellen, die durch sie hindurchtreten, alle von
verschiedenen Quellen kommen. Ferner bestimmt allein der Wert des S-Fel
des, zu welchen Schalterleitungselementen 11 zweiter Stufe die Zelle
wandern wird. Die Zellen werden an den Schalterelementausgang gemäß fol
gender Tabelle geleitet.
| S-Feldwert | Ausgangsanschluß |
| 0 | 0 |
| 1 | 1 |
| 2 | 2 |
| 3 | 3 |
Eine Zelle mit dem Wert '1' im S-Feld wird an den Anschluß 1
durch ein Schalterleitungselement 11 in der ersten Stufe geleitet. Diese
Zelle wandert zum Schalterleitungselement 21, ungeachtet von welchem
Schalterleitungselement die Zelle in diese Richtung geleitet wird.
Die zweite Stufe von Schalterleitungselementen 11 verwendet
ebenfalls dasselbe Feld. Diese Schalterleitungselemente 11 müssen jedoch
in der Lage sein, die Zellen an mehrere Schalterleitungselemente 11 in
der dritten Stufe zu leiten, so daß diese Schalterleitungselemente 11
zum Lesen eines M- (oder multicast) Feldes in der Leitungsmarkierung,
z. B. dem in Fig. 5 dargestellten Feld M1 in der Leitungsmarkierung, pro
grammiert sind.
In einem M-Feld zeigt ein Wert von '1' in jedem individuellen
Bit des Feldes dem Ausgangswählblock 18 an, daß die Zelle für seinen
Ausgangsanschluß bestimmt ist. Die Bereichszuordnung sieht folgender
maßen aus:
Wenn folglich eine Zelle mit dem Bitmuster '1011' im M1-Feld an einem
Schalterleitungselement 11 in der zweiten Stufe der Schalterstruktur 10
ankommt, kopiert der Ausgangswählblock 18 für Ausgänge '0', '1', und '3'
die Zelle vom Schalterbus 13 in den Puffer innerhalb des Ausgangswähl
blocks 18. Die Kopien der Zelle werden schließlich durch die Ausgangsan
schlüsse '0', '1', und '3' an die Schaltelemente '30', '31', und '33' in
der dritten und letzten Stufe der Schalterstruktur 10 übertragen.
Die Schalterleitungselemente 11 in der dritten Stufe der
Schalterstruktur 10 leiten Zellen direkt zu den Ausgängen der Schalter
struktur 10 selbst. Zur multicasting-Fähigkeit werden diese Schalterlei
tungselemente 11 zur Verwendung der 'M'- (multicast) Felder in den Lei
tungsmarkierungen der Zellenköpfe programmiert. Ferner ist es wünschens
wert, die Zellen zu beliebigen Kombinationen der Ausgangsanschlüsse lei
ten zu können. Da sämtliche Schalterleitungselemente 11 der letzten Stu
fe nur an vier der Schalterstrukturausgangsanschlüsse angeschlossen
sind, muß jedes der Schalterleitungselemente 11 der dritten Stufe ein
unterschiedliches 'M'-Feld in der Leitungsstufe haben. Folglich sind die
Schalterelemente '30', '31', '32' und '33' zum jeweiligen Lesen der Fel
der 'M2', 'M3', 'M4', und 'M5' programmiert. Der Betrieb dieser Felder
ist exakt derselbe für das 'M1'-Feld.
Fig. 6A und Fig. 6B zeigen den Leitungsweg durch die Schalter
struktur 10 für jeweils eine unicast-Verbindung und für eine multicast-
Verbindung für beispielhafte Leitungsmarkierungen. Die dunkleren Linien
zwischen den Schalterleitungselementen 11 der verschiedenen Stufen stel
len die Leitung der Zelle dar.
Zellen gehen bei der Übertragung verloren, wenn der Zielpuffer
der Zellen überfüllt ist, so daß er keine Zellen mehr speichern kann. Um
solche Ereignisse zu vermindern, kooperieren die Puffer in dem ATM-
Schalter über einen Gegendruck-Signalschaltkreis.
Das Gegendrucksignal, ein Überfüllungssignal, wird durch einen
Zielpuffer an eine beliebige Quelle angelegt, entweder ein Leitungs
schnittstellenmodul 20 oder ein Schalterleitungselement 11, welche ver
sucht, eine Zelle an den Puffer, der überlastet worden ist, z. B. über
eine vorbestimmte Schwelle gefüllt worden ist, zu senden.
Fig. 7 ist ein repräsentatives Diagramm, welches den Weg einer
eintreffenden Zelle von einem Eingangskanal an einen Eingangspuffer 23
durch die drei Stufen der Schalterleitungselemente 11 in der Schalter
struktur 10 und einen Ausgangspuffer 24, der an einen Ausgangskanal an
geschlossen ist, zeigt. Parallel zu den Datenverbindungen für die Über
tragung von Zellen durch den ATM-Schalter verläuft eine Gegendruck-Si
gnalverbindung für jeden Puffer zum Senden eines Überfüllungssignals zu
rück zur Zellenquelle.
Jeder Ausgangspuffer 24 kann ein Überfüllungssignal an die
vier verbundenen Schalterleitungselemente 11 in der dritten Stufe der
Schalterstruktur 10 ausgeben. Jedes der Schalterleitungselemente 11 in
der dritten Stufe kann ein Überfüllungssignal an die vier verbundenen
Schalterleitungselemente 11 in der zweiten Stufe ausgeben, während jedes
Schalterleitungselement 11 in der zweiten Stufe ein Überfüllungssignal
an die vier verbundenen Schalterleitungselemente 11 in der ersten Stufe
ausgeben kann. Jedes Schalterleitungselement 11 der ersten Stufe kann
ein Überfüllungssignal an die Ausgangspuffer 23 der vier verbundenen
Eingangsanschlüsse 23 ausgeben. Das Überfüllungssignal wird durch den
überlasteten Zielpuffer zurück zu der speziellen Quelle geleitet, welche
die Zelle gesendet hat. Das Überfüllungssignal deaktiviert die Übertra
gungskapazität der Quelle; die Übertragung kann wieder einsetzen, wenn
der Zielpuffer seine angehäuften Zellen übertragen hat und die Übertra
gungskapazität der deaktivierten Quellen freigibt.
In den Schalterleitungselementen 11 der Schalterstruktur 10
sendet der Ausgangswählblock 18 ein Überfüllungssignal an den Gegen
drucksteuerblock 14, falls der Puffer des Ausgangswählblocks 18 über ei
ne Schwelle gefüllt wird. Bei Empfang des Gegendrucksignals leitet der
Gegendrucksteuerblock 14 das Signal an einen (oder mehrere) Synchronisa
tionspuffer 12, welche versuchen, Zellen an den überlasteten Ausgangs
wählblock 18 zu senden. Die Zelle wird von dem Synchronisationspuffer 12
nicht gelesen, und die Zellen im Synchronisationspuffer 12 bleiben dort,
bis dieser Eingangsanschluß zum nächsten Mal ausgewählt wird. Der Zu
stand des Puffers des Ausgangswählblocks 18 wird erneut überprüft. Der
Prozeß wird so lange wiederholt, bis der Puffer Platz für die Zelle hat.
Man beachte, daß sich, wenn der Gegendruck-Signalschaltkreis
die Puffer 22 der Ausgangsanschlüsse 24 an die Puffer 21 der Eingangsan
schlüsse 23 über die Schalterstruktur 10 koppelt, ein Gegendruck-Signal
schaltkreis aufwerten läßt, welcher die Puffer 22 und 24 direkt koppelt.
Dies ist der Fall, wenn der Schalterblock 25 zwischen den Puffern 22 und
24 keine Pufferkapazität hat, wie ein Zeitmultiplex-Bus. Natürlich wer
den Zeitverzögerungen beim Wandern einer Zelle zwischen einem Eingangs
puffer 22 und einem Ausgangspuffer 24 durch den Gegendruck-Signalschalt
kreis berücksichtigt, indem die Schwelle unter die normale Rate gesetzt
wird.
In den meisten Anwendungen wird insofern bei dem Schalter ef
fektiv eine Ausgangswarteschlange gebildet, als, wenn die unmittelbare
Bandbreite der Mehrfachverbindungen hin zu demselben Ausgangsanschluß
die Ausgangsleitungsrate überschreitet, der Ausgangspuffer 22 des Lei
tungsschnittstellenmoduls 20 anfängt, gefüllt zu werden. Wenn dieser
Ausgangspuffer 22 gefüllt ist, wird ein Gegendrucksignal an das vorheri
ge Schalterleitungselement 11 in der Schalterstruktur 10 gesendet. Die
Schalterleitungselemente 11 schieben das Gegendrucksignal zurück zur
Quelle, wenn ihre Puffer gefüllt werden. Schließlich empfängt der Ein
gangspuffer 21 des Leitungsschnittstellenmoduls 20 ein Gegendrucksignal,
so daß er beginnt, gefüllt zu werden. Die gegenwärtige Bemessung der
Eingangs- und Ausgangspuffer 21 und 22 ermöglicht es dem Schalter, Da
tenbündel bis zu 5 Millisekunden (bei 622 Mbps) zu verarbeiten, was beim
Datenverkehr zwischen Steuereinheiten für Speicherzugriff und Kunden
oder zwischen Knoten in einer verteilten Rechenumgebung sehr nützlich
ist.
Claims (9)
1. Verteiltes Puffersystem für ATM-Schalter zur Übertragung
von Zellen von einer Vielzahl von Eingangskanälen an eine Vielzahl von
Ausgangskanälen, wobei ein ATM-Schalter
eine Vielzahl von Eingangsanschlüssen (23), von denen jeder Eingangsanschluß (23) an einen der besagten Eingangskanäle angeschlossen ist und Zellen von diesem einen Eingangskanal empfängt, der Eingangsan schluß (23) einen Eingangspuffer (21) hat, der Zellen hält, wenn die Zellen schneller von dem Eingangskanal ankommen als der Eingangsanschluß (23) sie überträgt, wobei der Eingangsanschluß (23) Zellen von seinem Eingangspuffer (21) reagierend auf eine Vielzahl von Vorrangstufen über trägt,
eine Vielzahl von Ausgangsanschlüssen (24), von denen jeder Ausgangsanschluß (24) an einen der Ausgangskanäle angeschlossen ist und Zellen an diesen einen Ausgangskanal überträgt, wobei der Ausgangsan schluß (24) einen Ausgangspuffer (22) hat, der Zellen hält, wenn die Zellen schneller von den Eingangsanschlüssen (23) ankommen, als der Aus gangsanschluß (24) sie überträgt,
einen zwischen jeden der Einganganschlüsse (23) und jeden der Ausgangsanschlüsse (24) angeschlossenen Schalterblock (25), welcher Zel len von den Eingangsanschlüssen (23) an die Ausgangsanschlüsse übermit telt,
und ein Gegendruck-Signalschaltkreis, der zwischen jeden Aus gangspuffer (22) jedes Ausgangsanschlusses (24) und jeden Eingangspuffer (21) jedes Eingangsanschlusses (23) angeschlossen ist, wobei der Gegen druck-Signalschaltkreis ein Signal von einem überlasteten Ausgangspuffer (22) an diejenigen Eingangspuffer (21) sendet, die unmittelbar eine Zel le an den besagten Ausgangspuffer (22) übertragen haben, so daß die Ein gangspuffer (21) die Übertragung einstellen, so daß die für den Aus gangspuffer (22) bestimmten Zellen in den Eingangspuffer (21) gespei chert werden, umfaßt.
eine Vielzahl von Eingangsanschlüssen (23), von denen jeder Eingangsanschluß (23) an einen der besagten Eingangskanäle angeschlossen ist und Zellen von diesem einen Eingangskanal empfängt, der Eingangsan schluß (23) einen Eingangspuffer (21) hat, der Zellen hält, wenn die Zellen schneller von dem Eingangskanal ankommen als der Eingangsanschluß (23) sie überträgt, wobei der Eingangsanschluß (23) Zellen von seinem Eingangspuffer (21) reagierend auf eine Vielzahl von Vorrangstufen über trägt,
eine Vielzahl von Ausgangsanschlüssen (24), von denen jeder Ausgangsanschluß (24) an einen der Ausgangskanäle angeschlossen ist und Zellen an diesen einen Ausgangskanal überträgt, wobei der Ausgangsan schluß (24) einen Ausgangspuffer (22) hat, der Zellen hält, wenn die Zellen schneller von den Eingangsanschlüssen (23) ankommen, als der Aus gangsanschluß (24) sie überträgt,
einen zwischen jeden der Einganganschlüsse (23) und jeden der Ausgangsanschlüsse (24) angeschlossenen Schalterblock (25), welcher Zel len von den Eingangsanschlüssen (23) an die Ausgangsanschlüsse übermit telt,
und ein Gegendruck-Signalschaltkreis, der zwischen jeden Aus gangspuffer (22) jedes Ausgangsanschlusses (24) und jeden Eingangspuffer (21) jedes Eingangsanschlusses (23) angeschlossen ist, wobei der Gegen druck-Signalschaltkreis ein Signal von einem überlasteten Ausgangspuffer (22) an diejenigen Eingangspuffer (21) sendet, die unmittelbar eine Zel le an den besagten Ausgangspuffer (22) übertragen haben, so daß die Ein gangspuffer (21) die Übertragung einstellen, so daß die für den Aus gangspuffer (22) bestimmten Zellen in den Eingangspuffer (21) gespei chert werden, umfaßt.
2. Puffersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gegendruck-Signalschaltkreis an jeden Ausgangspuffer (22) und jeden
Eingangspuffer (21) über den Schalterblock (25) angeschlossen ist.
3. Puffersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Schalterblock (25) einen Zeitmultiplex-Bus umfaßt.
4. Puffersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schalterblock (25) ein mehrstufiges Zwischenver
bindungsnetzwerk umfaßt.
5. Puffersystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das mehrstufige Zwischenverbindungsnetzwerk eine Schalterstruktur (10)
umfaßt.
6. Puffersystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalterstruktur (10) Eingangspuffer (21) und Ausgangspuffer (22)
aufweist, deren Kapazität die Unparität der Schalterstruktur (10) um
mindestens eine Größenordnung übersteigt.
7. Puffersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Eingangspuffer (21) eine Kapazität hat, die mehr
als doppelt so groß ist wie die eines Ausgangspuffers (22).
8. Puffersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Eingangspuffer (21) eine Kapazität von etwa 7000
Zellen hat.
9. Puffersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Ausgangspuffer (22) eine Kapazität von etwa 2000
Zellen hat.
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