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DE68921685T2 - Signalisierungsgerät zur Verwendung in einem ATM-Vermittlungssystem. - Google Patents

Signalisierungsgerät zur Verwendung in einem ATM-Vermittlungssystem.

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Publication number
DE68921685T2
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DE
Germany
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signaling
data
line
cell
processing unit
Prior art date
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Expired - Fee Related
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DE68921685T
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DE68921685T3 (de
DE68921685D1 (de
Inventor
Shinobu Gohara
Jiro Kashio
Masao Kunimoto
Makoto Mori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
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Publication date
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Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
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Publication of DE68921685D1 publication Critical patent/DE68921685D1/de
Publication of DE68921685T2 publication Critical patent/DE68921685T2/de
Publication of DE68921685T3 publication Critical patent/DE68921685T3/de
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
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  • Communication Control (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein ein breitbandiges Übertragungssystem, und spezieller betrifft sie eine Signalabgabeanordnung in einem ATM(Asynchronous Tansfer Mode = Asynchroner Übertragungsmodus)-Vermittlungssystem.
  • Ein ISDN (Integrated Services Digital Network) ist mit zwei Arten von Kanälen versehen, nämlich Informationskanälen (B- oder H-Kanälen) zur Übertragung von Nutzerinformation sowie Signalabgabekanälen (oder "D-Kanälen") zum Übertragen von Steuersignalen zum Einrichten von Kanälen.
  • Ein geschichtetes Datenverarbeitungsscheina verwendet eine Dreischichtstruktur. In der Schicht 2 sind im allgemeinen Funktionen realisiert, wie sie durch LAPD(Link Access Procedure on the D-channel = Verbindungszugriffsprozedur im D- Kanal)-Vorrichtungen realisiert sind. In der Schicht 3 wird Steuerung gemäß dem Standard I.451 realisiert.
  • Bei einem früheren Verfahren zum Handhaben von Signalabgabekanälen in einem ISDN-Vermittlungssystem, werden Signalabgabekanäle von mehreren Teilnehmerleitungen von Informationskanälen abgetrennt. Nur die Signalabgabekanäle werden gemultiplext und auf einen Signalprozessor geführt. Danach werden die Prozesse der Schicht 2 (LAPD) und der Schicht 3 (Rufsteuerung) ausgeführt. Siehe z.B. Fig. 12 von "Signalling Processing in an I-Interface Switching System", IEICE (The Institute of Electronics Information and Communication Engineers) Technical Report SE 87-85, oder die Japanische, offengelegte Patentanmeldung Nr. 131652/1987.
  • Das International Telegraph and Telephone Consultative Committee ("CCITT") erwägt nun ein "Breitband-ISDN" als nächste Generation eines ISDN. Ein Breitband-ISDN ist ein Versuch, Vermittlungsdienste mit einer Leitungsrate von z.B. 150 Mbit/s bereitzustellen. Die CCITT-Entwurfsempfehlung I.121 nennt ATM (Asynchronous Transfer Mode) als günstige Maßnahme zum Realisieren des vorstehend genannten Breitband-ISDN.
  • Ein ATM-Vermittlungssystem ist ein System, in dem alle Daten, einschließlich der Steuersignale und der Information, mit Paketen festgelegter Länge übertragen werden, die als "Zellen" bezeichnet werden. Wenn z.B. ein Signalabgaberahmen 50 von einer Teilnehmerendstelle aus zu übertragen ist, wie in Fig. 5A dargestellt, wird der Rahmen 50 in Zellen 51A - 51N festgelegter Länge unterteilt, die dann über die Teilnehmerleitung übertragen werden. Eine ADP-Verarbeitungseinheit 100 im Vermittlungssystem stellt dann die Signalrahmen 50 aus den von ihr empfangenen Zellen 51A-51N wieder zusammen und eine LAPD-LSI 101 führt Funktionen der Schicht 2 für einen Signalabgabekanal aus (als "LAPD" bezeichnet). Der Signalprozessor 40 führt Funktionen der Schicht 3 für einen Signalabgabekanal aus (als "Rufsteuerung" bezeichnet). Wenn andererseits ein Signalrahmen vom Vermittlungssystem zu einer Teilnehmerendstelle zu übertragen ist, führt das Vermittlungssystem eine solche Unterteilung aus und die Teilnehmerendstelle führt einen solchen Wiederzusammenstellvorgang aus.
  • Die Prozesse des Unterteilens/Wiederzusammenstellens sind gemäß der CCITT-Entwurfsempfehlung I.121 als Funktionen der "Adaptionsschicht" festgelegt. Die Verarbeitungseinheit der Adaptionsschicht, einschließlich der Segmentierungs/Wiederzusmmenstell-Prozesse wird nachfolgend als "ADP-Verarbeitungseinheit" bezeichnet.
  • Beispiele für die Anwendung des LAPD-Protokolls in einem Vermittlungssystem und für das Wiederzusammensetzen und das Unterteilen von Paketdaten sind in den Dokumenten GB-A- 2 184 327 bzw. "PRELUDE, an asynchronous time-division switched network", J.P. Coudreuse et al., ICC-87 beschrieben.
  • Die Anordnung des vorstehend genannten ATM-Vermittlungssystems ist in ähnlicher Weise wie herkömmliche ISDN-Vermittlungssysteme ausgebildet, und die Signalabgabeverarbeitung in ihm wird unter Bezugnahme auf Fig. 9 beschrieben. In dieser Figur bezeichnet 11 (11-1 - 11-j) optische Fasern mit einer Übertragungsrate von z.B. ungefähr 150 Mbit/s; 10 (10-1 -10-j) bezeichnet Teilnehmerleitung-Schnittstellen, die z.B. optisch/elektrische-Signalumsetzung ausführen; 30 bezeichnet einen ATM-Koppler für Vermittlungszellen; 12 (12-1 - 12-j) bezeichnet 8-Bit-Busse.
  • Zellen-Auslaß/Einsetz-Schaltungen 16 (16-1 - 16-j) sind zwischen die Teilnehmerleitung-Schnittstellen 10 und den ATM- Koppler 30 eingesetzt. In empfangenden Untersystemen (von den Teilnehmerleitung-Schnittstellen 10 zum ATM-Koppler 30) werden nur Zellen in den Signalabgabekanälen abgetrennt und entnommen, während in sendenden Untersystemen (vom ATM-Koppler 30 zu den Teilnehmerleitung-Schnittstellen 10) Signalabgabekanal-Zellen eingesetzt werden. Zelldaten aus der Zellen-Auslaß/Einsetz-Schaltung 16 werden durch einen Multiplexer/Demultiplexer (MUX) 17 gemultiplext und über einen Bus 19 mit einer Teilnehmerleitung-Signalabgabeeinheit 1 verbunden. Die Teilnehmerleitung-Signalabgabeeinheit 1 weist folgendes auf: einen Multiplexer/Demultiplexer (MUX) 18 zum Multiplexen und Demultiplexen von Zelldaten für jede Teilnehmerleitung; die vorstehend genannten ADP-Verarbeitungseinheiten 100 (100-1 - 100-j); die LAPD-LSI 101 (101-1 - 101-j) für die Signalabgabekanäle der Verarbeitungsschicht 2 sowie einen Bus 103.
  • Beim vorstehend genannten System besteht ein Nachteil dahingehend, daß eine Zellen-Auslaß/Einsetz-Schaltung 16 für jede Teilnehmerleitung erforderlich ist und ferner der MUX 17 und Busse zum Anschließen derselben erforderlich sind, da nur Zellen in den Signalabgabekanälen gesammelt werden. Ferner müssen der MUX 18 und ADP-Verarbeitungseinheiten für entsprechende Teilnehmerleitungen in der Teilnehmerleitung-Signalabgabeeinheit 1 vorhanden sein.
  • Eine Anordnung, in der eine Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung und Teilnehmerendstellen über einen Koppler miteinander verbunden sind, ist z.B. in JP-A-63-78637 offenbart. Ein solches System bedenkt jedoch keinerlei Adaptionsprozeß und -schaltung, wie eine Abtasteinheit, für Teilnehmerleitungen, wie erforderlich, um Signalrahmen zu erkennen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein erfindungsgemäßes breitbandiges Übertragungssystem ist durch Anspruch 1 definiert.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Übertragen von Signalabgabekanal-Datenzellen an eine Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung in einem breitbandigen Übertragungssystem ist durch Anspruch 10 definiert.
  • Gemäß der Erfindung werden Signalabgabekanal-Datenpakete für Zellen unter Verwendung des ATM-Kopplers wegemäßig an eine Signalabgabeanordnung geleitet (d.h. gesammelt und verteilt), die einen Adaptionsprozeß gemeinsam für mehrere (Teilnehmer-) Leitungen ausführen kann.
  • Ein Vorteil der Erfindung ist es, daß die Ausrüstungserfordernisse minimiert sind, da keine der Zellen-Auslaß/Einsetz- Schaltungen und Zellen-Multiplexer/Demultiplexer von Fig. 9 erforderlich sind. Auch kann der für den Adaptionsprozeß erforderliche Hardwareaufwand verringert werden, da der Adaptionsprozeß gemeinsam ausgeführt werden kann. So führt das erfindungsgemäße System zu verringerten Kosten kleinerer Größe und erhöhter Zuverlässigkeit.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Signalabgabeanordnung eine Verbindungsleitung-Signalabgabeanordnung auf, die in Zusammenwirken init einer Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung arbeitet.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist ein Systemblockdiagramm, das ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist ein Systemblockdiagramm, das ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das ein Sende-Untersystem in einer ADP-Verarbeitungseinheit zeigt;
  • Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das ein Empfangs-Untersystem in der ADP-Verarbeitungseinheit 100 zeigt;
  • Fig. 5A und 5B sind Diagramme zum Erläutern eines Rahmenund eines Zellformats;
  • Fig. 6 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Anordnung für ein ATM-Vermittlungssystem zeigt, wie auf die Fig. 1, 2, 8 und 9 anwendbar;
  • Fig. 7 ist eine Tabelle, die den Umsetztabellespeicher von Fig. 6 veranschaulicht;
  • Fig. 8 veranschaulicht ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Verwendung eines Verbindungsleitung-Signalprozessors;
  • Fig. 9 ist ein Systemblockdiagramm, auf das ein herkömmliches Verfahren zum Aufbauen eines Signalabgabegeräts angewandt ist;
  • Fig. 10 veranschaulicht ein Herstellungsschema für das Untersystem von Fig. 3;
  • Fig. 11 veranschaulicht ein Herstellungsschema für das Untersystem von Fig. 4; und
  • Fig. 12 veranschaulicht ein ATM-Vermittlungsnetz.
  • Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Es wird nun auf die Zeichnungen Bezug genommen, in denen die Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung offenbaren, in dem eine Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung 1 eine ADP-Verarbeitungseinheit 100 zum Ausführen eines Adaptionsprozesses, einschließlich der Unterteilung eines Kommunikationsrahmens und des Wiederzusammensetzens empfangener Zellen beinhaltet. LAPD-LSIs 101 (101-1 - 101-1) sind vorhanden, um eine Protokollverarbeitung für die Schicht 2 eines Signalabgabekanals auszuführen. Diese Anordnung 1 ist über einen Bus 15 mit einem ATM-Koppler 30 verbunden. Auch ist die Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung 1 über einen Bus 103 mit einem Prozessor 40 zum Ausführen z.B. des Vorgangs der Protokollverarbeitung für die Schicht 3 von Signalabgabekanälen und zum Steuern der LAPD-LSIs und zum Initialisieren eines ATM-Kopplers verbunden. Die Zahl 11 (11-1 - 11-k) kennzeichnet optische Fasern oder dergleichen, die eine Übertragungsrate von z.B. ungefähr 150 Mbit/s aufweisen. Die Zahl 14 (14-1 - 14-k) kennzeichnet optische Fasern mit einer Übertragungsrate von z.B. ungefähr 150 Mbit/s oder 600 Mbit/s. Die durch die Zahlen 12 (12-1 - 12-j), 13 (13-1 - 13-k) und 15 bezeichneten Komponenten bestehen geeigneterweise aus Bussen mit einer Breite von acht Bits. Teilnehmerleitung-Schnittstellen 10 und Verbindungsleitung- Schnittstellen 20 üben geeigneterweise optisch/elektrische-Signalumsetzung und ein Hinzufügen/Löschen eines Weginformationssegments zu bzw. aus einzelnen Zellen aus.
  • Obwohl in Fig. 1 die optischen Fasern 11, 14 und die Busse 12 und 13 als Einzelleitung veranschaulicht sind, ist jede dieser Fasern oder jeder dieser Busse aus einem Paar Sende- und Empfangsleitungen oder -busse hergestellt.
  • Die Zahl 30 bezeichnet einen ATM-Koppler zum Umschalten zwischen Zellen fester Menge und es kann z.B. ein Koppler vom Typ sein, wie er in "A Memory Switch Architecture for ATM Switching Network", IEICE Technical Report IN88-38 beschrieben ist. Wenn angenommen wird, daß die Anzahlen von Eingangs- und Ausgangsbussen des ATM-Kopplers 32 bzw. 32 sind, gilt in den Fig. j=32 und k=31. Wenn es erwünscht ist, über 32 Eingangsbusse und 32 Ausgangsbusse zu verfügen, um Zellen von Informationskanälen zu vermitteln, sollte der ATM-Koppler mit 32 Eingangsbussen und 33 oder 34 Ausgangsbussen versehen sein. Ein Bus 15 oder zwei sollte ausschließlich für Signalabgabekanäle verwendet werden.
  • Obwohl das Ausführungsbeispiel von Fig. 1 eine LAPD-LSI für jede Teilnehmerleitung (j=1) aufweist, kann die Anzahl von LAPD-LSIs verringert werden (j> 1) oder zusätzliche LAPD-LSIs können bereitgestellt werden (j< 1), um gegen Notfälle vorzubeugen. Fig. 2 zeigt ein System, in dem der Prozeß der Schicht 2 von Signalabgabekanälen für mehrere Teilnehmerleitungen (11-1 - 11-j) durch eine einzigartige LAPD-LSI 101 ausgeübt wird.
  • Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das das Sendesystem in der vorstehend genannten ADP-Verarbeitungseinheit 100 zeigt, und Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das das Empfangssystem in der ADP-Verarbeitungseinheit 100 zeigt.
  • In der oben genannten CCITT-Entwurfsempfehlung I.121 ist das endgültige Zellformat (Zellgröße usw.) noch nicht festgelegt. So wird für die ADP-Verarbeitung in den Fig. 3 und 4 ein Zellformat angenommen, wie es in Fig. 5B dargestellt ist. Jede Zelle 51 weist 36 Bytes auf und besteht aus einem Zellekopf 52 von 4 Bytes und einem Informationsfeld 53 von 32 Bytes. Der Zellekopf 52 beinhaltet erste 12 Bits 520, die ein VCN(Virtual Channel Number = Virtuelle Kanalnummer)-Feld zum Kennzeichnen der Zelle bilden, ein reserviertes Feld 521 und HCS(Header Check Sequence = Kopfprüffolge)-Feld 522 zum Erkennen von Anomalitäten im Zellekopf. Am Kopf des Informationsfelds 53 befindet sich ein ADP-Kopf 54 mit 2 Bytes. Daher weist ein Bereich 55, in dem die in Fig. 5A dargestellten Rahmendaten abgespeichert werden können, 30 Bytes für jede Zelle auf. Der ADP-Kopf 54 weist folgendes auf: einen Zelletypbereich 542 mit 2 Bits, der den Typ der Zelle anzeigt (d.h. Beginn des Rahmens, Ende des Rahmens, Mitte des Rahmens oder eine Zelle = ein Rahmen), wie in Fig. 5C dargestellt; einen Bereich 543 mit einem Byte, der die effektive Informationslänge des Informationsfelds 53 angibt; und einen reservierten Bereich 541.
  • Wenn z.B. die Länge zwischen den Flags 50A und 50F des Rahmens 50 in Fig. 5A 6 Bytes beträgt, kann dieser in eine Zelle vom Typ "1 Zelle = 1 Rahmen" mit der effektiven Informationslänge 6 unterteilt werden. Wenn die Rahmenlänge 40 Bytes beträgt, kann der Rahmen in zwei Zellen unterteilt werden, d.h eine erste Zelle vom Typ "Rahmenbeginn" mit einer effektiven Informationslänge 30 und eine zweite Zelle vom Typ "Rahmenende" mit einer effektiven Informationslänge 10.
  • Andererseits wird das Weginformationsfeld 56 am Anfang der Zelle in Fig. 5B dort nur innerhalb des ATM-Vermittlungssystems verwendet und jede Zelle wird andernfalls mit einem Format, dem das vorstehend genannte Weginformationsfeld 56 fehlt, über die Teilnehmerleitungen 11 oder die Verbindungsleitungen 4 übertragen. Das Weginformationsfeld wird dazu verwendet, Information abzuspeichern, die die Ausgangsleitung spezifiziert, an die die im ATM-Koppler 30 vermittelte Zelle übertragen werden sollte, sowie die Teilnehmerleitungsnummer usw.
  • Nachfolgend werden Einzelheiten des sendenden Untersystems der ADP-Verarbeitungseinheit unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben.
  • Eine Übertragungsleitung-Auswahleinrichtung 110A weist Signalleitungssätze 102A (102A-1 - 102A-l) auf, von denen jeder aus drei Leitungen, nämlich einer Sendedaten(TXD)-, einer Sendetakt(TXC)- und einer Echo(E)-Leitung besteht, von denen jede mit einer entsprechenden LAPD-LSI 101 (101-1 - 101-1) verbunden ist; die Auswahleinrichtung 110A hat die Funktion einer Kollisionssteuerung zum Entnehmen eines Rahmens aus einer spezifizierten Leitung nur dann, wenn mehrere Rahmen gleichzeitig von mehreren LAPDs gesendet werden. Der D-Kanal-Zugriffsablauf, wie er in der CCITT-Empfehlung I.430 beschrieben ist, kann als Ablauf für die Kollisionssteuerung verwendet werden. Die gemäß der Kollisionssteuerung ausgewählte Leitungssnummer wird einer CTL 190 mitgeteilt, während Sendedaten an einen Rahmendetektor 112 übertragen werden. Die Sendeleitung-Auswahleinrichtung 110A ist nur beim ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung erforderlich.
  • Der Rahmendetektor 112 teilt die DLCI (Datenverbindungskennung) im Adreßfeld 50B des Rahmens der CTL 190 mit und ordnet die Daten ab dem Adreßfeld bis zum Feld FCS (Frame Check Sequence = Rahmenprüffolge) 50E in einen parallelen 8-Bit- Datenwert, nach dem Löschen eines Bits '0' für Flagkennzeichnung, und er überträgt ihn an einen Zähler 116. Wenn der Datenwert der letzte eines Rahmens ist, wird diese Tatsache dem Zähler 116 über eine Endnotiz-Signalleitung mitgeteilt.
  • Der Zähler 116 überträgt den Rahmendatenwert an einen FIFO-A 120. Wenn der FIFO-A mit an ihn übertragenen Daten mit 30 Bytes gefüllt ist oder der letzte Datenwert eines Rahmens an ihn übertragen worden ist, werden der CTL 190 der Zelletyp 542 und die effektive Informationslänge 543, wie im ADP- Kopfformat von Fig. 5B dargestellt, mitgeteilt und danach überträgt dieser Daten vom Rahmendetektor 112 an einen FIFO- B 121. Wenn der FIFO-B aufgefüllt ist oder der letzte Rahmendatenwert in ihn während der Übertragung von Daten an den FIFO-B übertragen wurde, teilt der Zähler 116 entsprechend den Zelletyp und die effektive Informationslänge an die CTL 190 mit und überträgt anschließende Daten an den FIFO-A 120. Auf die beschriebene Weise werden der FIFO-A und der FIFO-B abwechselnd verwendet.
  • Die CTL 190 wird z.B. durch uCPUs, ROMs und RAMs gebildet und enthält eine DLCI/Kopf-Korrespondenztabelle 191, in die Kopfinhalte (alle 10 Bytes ab der Weginformation 56 bis zum ADP-Kopf 54 in Fig. 5B), die Kombinationen von Leitungsnummern und DLCI entsprechen, von außen über einen Steuerbus 103 eingeschrieben werden. Die CTL 190 durchsucht beim Empfangen der Mitteilung hinsichtlich der Leitungsnummer und der DLCI die DLCI/Kopf-Korrespondenztabelle 191 und schreibt den Inhalt der Korrespondenztabelle in ein Kopfregister 118.
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird jedoch, nachdem die DLCI/Kopf-Korrespondenztabelle durchsucht wurde, eine einzigartige DLCI unter Verwendung einer DLCI-Umsetztabelle 195 in eine DLCI umgesetzt, wie sie tatsächlich an eine Teilnehmereinrichtung gesendet wird. Anschließend wird, beim Empfang der Mitteilung des Zelletyps und der effektiven Informationlänge vom Zähler 116, ein Korrespondenzregister, innerhalb eines Kopfregisters 118, abhängig vom ADP-Kopfformat 54 von Fig. 5B überschrieben und eine Auswahleinrichtung (SEL) 122 wird aktiviert.
  • Die SEL 122 sendet als erstes den Datenwert im Kopfregister 118 und sendet dann den Datenwert im FIFO-A 120, um dadurch den Sendevorgang für die Zelle abzuschließen. Anschließend sendet die SEL 122, wenn sie eine Aktivierung von der CTL empfängt, den Datenwert im Kopfregister 118 und sendet dann den Datenwert im FIFO-B 121, um dadurch den Sendevorgang für die Zelle abzuschließen. Anschließend sendet die SEL 122 abwechselnd die Daten im FIFO-A und die Daten im FIFO-B.
  • Indessen kann der Verarbeitungsaufwand zum Erstellen eines Kopfs für das Senden einer Zelle dadurch verringert werden, daß eine solche Anordnung gewählt wird, daß das Durchsuchen der DLCI/Kopf-Korrespondenztabelle 191 und das Einschreiben des ADP-Kopfs in das Kopfregister getrennt in der CTL ausgeführt werden und das Lesen der Daten im Kopfregister 118 die Daten nicht ändert. Wenn z.B. ein Rahmen zum Senden in mehrere Zellen unterteilt wird, ist es nicht erforderlich, die DLCI/Kopf-Korrespondenztabelle 191 für alle Zellen zu durchsuchen, wenn die Anordnung dergestalt ist, daß das Durchsuchen der DLCI/Kopf-Korrespondenztabelle nur zum Senden der Zelle am Rahmenanfang ausgeführt wird und für die folgenden Zellen nur der ADP-Kopf im Kopfregister 118 überschrieben wird.
  • Nachfolgend werden Einzelheiten des empfangenden Untersystems der ADP-Verarbeitungseinheit unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben. Darin ist eine Zelleschreibeinheit 124 über einen Empfangsbus 15B zum Empfangen von Zellen eines Signalabgabekanals von einer Teilnehmereinheit mit dem ATM-Koppler 30 verbunden. Der empfangene Zelledatenwert wird an einen leeren Bereich eines ersten Puffers BF in einem Pufferspeicher 126 übertragen, und zwar abhängig von einer Adresse, wie sie von einem WA(Schreibadresse)-Register 125 innerhalb einer Zelleschreibeinrichtung 124 angegeben wird. Anschliessend wird der Datenwert in einem Leeradresse-FIFO 130 in das WA 125 eingeschrieben, um eine Vorbereitung für den Empfang der nächsten Zelle zu treffen.
  • Der Pufferspeicher 126 (BFM) weist folgendes auf: einen ersten Puffer BF in Form eines FIFO zum Empfangen und zeitweiligen Einspeichern von Zellen, die an ihn mit einer Rate von z.B. 150 Mbit/s eintreffen; und zweite Puffer BF-1 - BF-n in FIFO-Form, wie für jeweilige Kombinationen von Leitungsnummern und VCN-Werten in Zellköpfen für den anschließenden Wiederzusammensetzprozeß vorbereitet. Der Aufbau des BF in FIFO-Form, die Weise der Verwendung eines Kettezeigers und die Art der Verwendung des WA-Registers 125, eines RA(Leseadresse)-Registers 192 und des Leeradresse-FIFO 130 sind in der vorstehend genannten Literaturstelle "A Memory Switch Architecture for ATM Switching Network" beschrieben.
  • Die CTL 190 weist ein RA-Register 192 auf, das dem ersten Puffer BF entspricht und die Leitungsnummer, den VCN-Wert im Zellekopf und den Zelletyp im ADP-Kopf innerhalb des Inhalts der Zelle mit der Adresse überprüft, wie sie durch die RA angegeben wird, und sie überträgt zuerst einen derartigen Zelledatenwert an einen zweiten Puffer BF-i, der die Kombination aus der entsprechenden Leitungsnummer und dem VCN- Wert aufweist. In diesem Fall wird keine tatsächliche Datenübertragung von Speicher zu Speicher ausgeführt, sondern die Übertragung erfolgt nur durch Überschreiben der Adreßtabelle 193 für den zweiten Puffer in der CTL 190 und durch weiteres Überschreiben des Pufferkettezeigers. Wenn das Überprüfen des Zelletyps im ADP-Kopf zeigt, daß alle Zellen eines Rahmens empfangen wurden, werden die oberste Adresse des Puffers, wo die oberste Zelle des Rahmens abgespeichert ist, und die Leitungsnummer in einen Übertragungsreihenfolge-Speicher-FIFO 194 eingeschrieben. Die CTL 190 aktiviert abhängig von den Daten im Übertragungsreihenfolge-Speicher-FIFO 194 eine P/S-Einheit 128 und gleichzeitig gibt sie einer Empfangsleitung-Auswahleinrichtung 110B eine Ausgangsleitungsnummer an. Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird, wenn die P/S-Einheit aktiviert wird, eine einzigartige DLCI unter Verwendung einer DLCI-Umsetztabelle 195 aus der DLCI von einer Teilnehmereinheit gewonnen und die einzigartige DLCI wird gleichzeitig an die P/S-Einheit mitgeteilt.
  • Die P/S-Einheit 128 liest die Daten der spezifizierten Adresse auf Aktivierung durch die CTL 190 hin und setzt andere Daten als die des Kopffelds in serielle Daten um und überträgt solche Daten nach Einfügung von "0" und Addieren eines Rahmengrenze-Zelltyp-Flag 50A, 50F an die Empfangsleitung-Auswahleinrichtung 110B. Beim zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird auch Umsetzung in eine einzigartige DLCI ausgeführt.
  • Die Empfangsleitung-Auswahleinrichtung 110B ist über Signalleitungssätze 1028 (1028-1 - 1028-1), die jeweils aus zwei Leitungen, nämlich einer Empfangsdatenleitung (RxD) und einer Empfangstaktleitung (RxC) bestehen, und mit der Funktion des Übertragens von Daten nur an die Signalleitung mit der durch die CTL 190 spezifizierten Leitungsnummer mit LAPD-LSIs 101 (101-1 - 101-j) verbunden. Indessen ist die Empfangsleitung-Auswahleinrichtung 110B, wie bei der in Fig. 3 dargestellten Sendeleitung-Auswahleinrichtung, nur bei der Anordnung des ersten Ausführungsbeispiels aber nicht bei der Anordnung des zweiten Ausführungsbeispiels erforderlich.
  • Obwohl die vorstehend genannten Ausführungsbeispiele so ausgebildet sind, daß sie jede Hardware in der ADP-Verarbeitungseinheit durch die CTL-Einheit 190, die eine uCPU verwendet, steuern, ist es auch möglich, die Verarbeitungsrate dadurch zu erhöhen, daß alle Funktionen der CTL durch Hardware realisiert werden. In einem solchen Fall kann, in Fig. 4, der erste Puffer BF zur Ratenadaption (Wartezustand) weggelassen werden und der Inhalt des Kopfs kann in der Zelleschreibeinrichtung überprüft werden und die Zellendaten können direkt an die zweiten Puffer BF-1 - BF-n übertragen werden.
  • Wenn für jede Teilnehmerleitung getrennt von den anderen eine VCN-Verwaltung ausgeführt wird, können verschiedene Teilnehmer gleichzeitig Zellen mit demselben VCN-Wert übertragen. Dann vermischt eine Erkennung von Zellen nur aus dem VCN-Wert, bei einem System, bei dem eine ADP-Verarbeitungseinheit gemeinsam für mehrere Teilnehmerleitungen vorhanden ist, Zellen von verschiedenen Teilnehmern mit dem Ergebnis, daß das Wiederzusammensetzen nicht normal ausgeführt werden kann. Gemäß der Erfindung wird, wenn eine Zelle von einem Teilnehmer empfangen wird, Weginformation 56 zur Zelle hinzugefügt, in der die Teilnehmerleitungsnummer abgespeichert ist, und ferner wird im Empfangssystem der ADP-Verarbeitungseinheit die Zelle aus der Teilnehmerleitungsnummer und dem VCN-Wert erkannt, wodurch das Wiederzusammensetzen normal ausgeführt werden kann. Ferner kann die Ausbildung dergestalt sein, daß die Teilnehmerleitungsnummer nicht aufgezeichnet wird und der VCN-Wert der Zelle in der Teilnehmerleitung-Schnittstelle 10 in einen VCN-Wert umgesetzt wird, der für den für die Teilnehmerleitungen 1 ... j verwendeten VCN-Wert einzigartig ist. Ferner können verschiedene Teilnehmer dieselbe DLCI gleichzeitig verwenden, wenn die DLCI- Verwaltung für jede Teilnehmerleitung getrennt von den anderen ausgeführt wird. Dann können bei der Anordnung des zweiten Ausführungsbeispiels (Fig. 2), bei der ein LAPD-LSI für mehrere Teilnehmerleitungen gemeinsam vorhanden ist, zwei Verbindungen oder mehr mit derselben DLCT für verschiedene Teilnehmer nicht unterschieden werden. In diesem Fall können Verbindungen auf normale Weise unterschieden werden, wenn die Anordnung dergestalt ist, daß eine DLCI-Umsetztabelle in der ADP-Verarbeitungseinheit 100 vorhanden ist und zwischen der LAPD-LSI 101 und der ADP-Verarbeitungseinheit 100 für die Teilnehmerleitungen 1 ... 3 einzigartige DLCIs verwendet werden.
  • Es erfolgt nun Zuwendung zu Fig. 6, unter dauernder Bezugnahme auf Fig. 5, wo der Aufbau der Teilnehmerleitung-Schnittstelle 10-i im Detail dargestellt ist. Die Teilnehmerleitung-Schnittstelle 10-i übermittelt Weginformation 56, wie von jeder Zelle 51 wie vom ATM-Koppler 30 über den Empfangsbus 12A, einen Parallel/Seriell(P/S)-Umsetzer 202 zum Umsetzen paralleler Daten der Eingangszelle, die keine Weginformation enthält, in bitserielle Daten, und einen elektrisch/optischen(E/O)-Signalgenerator 203 zum Umsetzen der bitseriellen Daten in optische Signale eingegeben.
  • Die Teilnehmerleitung/Schnittstelle 10-i beinhaltet ferner einen optisch/elektrischen(O/E)-Signalumsetzer 204 zum Umsetzen von von einer Teilnehmerendstelle auf einem optischen Übertragungskabel 11B gesendeten optischen Signalen in bitserielle elektrische Signale, einen Seriell/Parallel(S/P)- Umsetzer 205 zum Umsetzen des bitseriellen Signals in parallele 8-Bit-Daten, eine Kopfabtrennschaltung 206, eine Kopf einsetzschaltung 207 und einen Kopfumsetztabelle-Speicher 208.
  • Wie oben ausgeführt, beinhaltet jede von einer Teilnehmerendstelle gesendete Zelle einen Zellekopf 52 und ein Informationsfeld 53, wie in Fig. 5B dargestellt. Die Kopfabtrennschaltung 206 arbeitet so, daß sie den Zellkopf 52 aus der empfangenen Zelle abtrennt, um abhängig vom Wert des Felds VCN, wie dem Kopf entnommen, auf die Kopfumsetztabelle 208 zuzugreifen und um das Informationsfeld 53 für die empfangene Zelle an die Kopfeinsetzschaltung 207 zu liefern.
  • Der Kopfumsetztabelle-Speicher 208 speichert mehrere Datensätze, von denen jeder Weginformation 56 enthält, und einen neuen Kopf 52 mit einem neuen VCN-Wert 520 wie in Fig. 7 dargestellt. Einer dieser Datensätze wird durch Adressierung gemäß dem entnommenen VCN-Wert an die Kopfeinsetzschaltung 207 ausgelesen. Die Kopfeinsetzschaltung 207 arbeitet so, daß sie eine Zelle mit umgesetztem Kopf mit einem Weginformationsfeld 56 und einem neuen Zellenkopf 52 auf einen Sendebus 12B ausgibt.
  • Wenn ein eingegebener (entnommener) VCN-Wert einen dem Signalabgabekanal entsprechenden Wert aufweist, wird ein Datensatz ausgelesen, der Weginformation zum Spezifizieren des Busses 15 als Ausgangsport enthält. Wenn der eingegebene VCN-Wert einem Informationskanal entspricht, wird ein Datensatz ausgelesen, der einen der Ausgangsbusse 13-1 bis 13-k spezifiziert. Der Inhalt des Kopfumsetztabelle-Speichers 208 wird über einen Bus 104 durch den Prozessor 40 erstellt.
  • Fig. 8 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Signalsteuersystem, dasselbe, wie das, das beim ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel verwendet ist, auch auf die Signalverarbeitung für die Verbindungsleitung angewandt. Eine Verbindungsleitung- Signalabgabeanordnung 2 weist im wesentlichen denselben Aufbau wie die in Fig. 1 oder 2 dargestellte Signalabgabeanordnung auf.
  • In Fig. 8 werden von einer Teilnehmerendstelle gesendete Signalabgabekanal-Zellen über den ATM-Koppler 30 an den Bus 15 weitergegeben. Ein Wiederzusammensetzprozeß von einer Zelle (von Zellen) in einen Rahmen und ein Prozeß für die Schicht 2 werden durch die Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung ausgeführt, wodurch dem Prozessor 40 eine Signalabgabekanalmitteilung, wie sie dem wiederzusammengesetzten Rahmen entnommen wurde, zugeführt wird. Jede Verbindungsleitung-Schnittstelle (20-1 - 20-k) kann denselben Aufbau wie die in Fig. 6 dargestellte Teilnehmerleitung-Schnittstelle aufweisen.
  • Ähnlich diesem Prozeß werden von einem anderen ATM-Koppler über eine der optischen Fasern 14-1 bis 14-k gesendete Signalabgabekanal-Zellen über den ATM-Koppler 30 an einen Bus 25 weitergegeben und in die Verbindungsleitung-Signalabgabeanordnung 2 eingegeben. Die Verbindungsleitung-Signalabgabeanordnung 2 führt das Wieder zusammensetzen der empfangenen Zellen in einen Rahmen und den Prozeß für das Niveau 2 aus, so daß eine dem wieder zusammengesetzten Rahmen entnommene Signalabgabekanalmitteilung auch dem Prozessor 40 zugeführt wird.
  • Der Prozessor 40 führt hinsichtlich der von den Signalabgabeanordnungen 1 und 2 zugeführten Signalabgabekanalmitteilung eine Verarbeitung für die Schicht 3 aus. Im Ergebnis übermittelt der Prozessor 40, falls es erforderlich ist, eine neue Signalabgabekanalmitteilung an einen anderen ATM- Koppler zu senden, eine Anforderung zum Übertragen der neuen Mitteilung an die Verbindungsleitung-Signalabgabeanordnung. Die Verbindungsleitung-Signalabgabeanordnung führt eine Verarbeitung für die Schicht 2 und einen Unterteilungsprozeß hinsichtlich der neuen Mitteilung aus und sendet eine Reihe neuer so erzeugter Zellen über den Bus 25 an den ATM-Koppler 30.
  • Diese Zellen werden gemäß ihrer Weginformationl die durch die ADP-Verarbeitungseinheit in der Verbindungsleitung-Signalabgabeanordnung hinzugefügt wird, an einen der Verbindungsleitungsbusse 13-1 bis 13-k weitergegeben.
  • Jede der Verbindungsleitung-Schnittstellen 20-1 bis 20-k ist mit einem Kopfumsetztabelle-Speicher versehen, so wie die in Fig. 6 dargestellte Teilnehmerleitung-Schnittstelle 10-i. Der Inhalt der Tabelle wird auch über eine Busleitung 105 vom Prozessor verwaltet.
  • Wie es aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, ist in der Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung eine den Teilnehmerleitungen gemeinsame ADP-Verarbeitungseinheit vorhanden, wodurch Vorteile dahingehend erzielt werden können, daß die Zellen-Auslaß/Einsetz-Schaltungen, eine für jede Teilnehmerleitung, Busse für den Sammel/Verteilungs-Vorgang oder Multiplexer/Demultiplexer, wie sie in einer Teilnehmerleitung-Signalabgabeanordnung erforderlich sind, die auf ähnliche Weise wie bei bekannten ISDN-Vermittlungssystemen aufgebaut ist, weggelassen werden können und die Anzahl der ADP-Verarbeitungseinheiten verringert werden kann, so daß der Hardwareaufwand verringert werden kann.
  • Die Fig. 10 und 11 sind Beispiele für einen tatsächlichen Aufbau für das sendende Untersystem von Fig. 3 bzw. das empfangende Untersystem von Fig. 4 in der ADP-Verarbeitungseinheit.
  • Fig. 12 zeigt ein ATM-Vermittlungsnetz und ein Schichtmodell einer ATM-Endstelle und eines ATM-Vermittlungssystems.
  • Fig. 1, Fig. 2
  • 10: TEILNEHMERLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • 20: VERBINDUNGSLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • 30: ATM-KOPPLER
  • 40: PROZESSOR
  • 41: SPEICHER
  • 100: ADP-VERARBEITUNGSEINHEIT
  • Fig. 3
  • 112: RAHMENDETEKTOR
  • 116: ZÄHLER
  • 122: AUSWAHLEINRICHTUNG
  • 190A: STEUERUNG
  • 191: DLCI/KOPF-TABELLE
  • 195: DLCI-UMSETZTABELLE
  • ACTIVATE AKTIVIEREN
  • HEADER REGISTER KOPFREGISTER
  • ROUTE INFORMATION WEGINFORMATION
  • CELL HEADER ZELLEKOPF
  • ADP HEADER ADP-KOPF
  • LINE NUMBER LEITUNGSNUMMER
  • CELL TYPE ZELLETYP
  • EFFECTIVE INFORMATION LENGTH EFFEKTIVE INFORMATIONSLÄNGE
  • FINAL NOTICE SIGNAL ENDEANGABESIGNAL
  • FRAME DATA RAHMENDATEN
  • DATA DATEN
  • EMPTY NOTICE SIGNAL LEERMITTEILUNGSSIGNAL
  • TRANSMISSION LINE SELECTOR SENDELEITUNG-AUSWAHLEINRICHTUNG
  • Fig. 4
  • 124: ZELLESCHREIBEINHEIT
  • 125: SCHREIBADRESSREGISTER
  • 128: P/S-UMSETZEINHEIT
  • 190B: STEUERUNG
  • 192: LESEADRESSREGISTER
  • 193: ADRESSENTABELLE
  • 195: DLCI-UMSETZTABELLE
  • TRANSFER ORDER STORE ÜBERTRAGUNGSREIHENFOLGESPEICHER
  • LINE NUMBER LEITUNGSNUMMER
  • ACTIVATE AKTIVIEREN
  • END ENDE
  • BUFFER MEMORY PUFFERSPEICHER
  • RECEIPT LINE SELECTOR EMPFANGSLEITUNG-AUSWAHLEINRICHTUNG
  • EMPTY ADDRESS FIFO LEERADRESSEN-FIFO
  • Fig. 5A
  • 50B: ADRESSE (DLCI)
  • 50C: STEUERUNG
  • 50D: INFORMATION
  • 52: ZELLEKOPF (4 BYTES)
  • 53: INFORMATIONSFELD
  • 54: ADP-KOPF (2 BYTES)
  • 55: DATEN (30 BYTES)
  • 56: WEGINFORMATION (4 BYTES)
  • HEADER KOPF
  • Fig. 5B
  • 520: VCN (12 BITS)
  • 521, 541: RESERVIERT
  • 542: ZELLETYP
  • 543: EFFEKTIVE INFORMATIONSLÄNGE
  • Fig. 5c
  • TOP CELL OBERSTE ZELLE
  • LAST CELL LETZTE ZELLE
  • MIDDLE CELL MITTLERE ZELLE
  • SINGLE CELL/FRAME EINZELNE ZELLE/RAHMEN
  • Fig. 6
  • 201: WEGINFORMATION-AUSLASSEINRICHTUNG
  • 202: P/S-UMSETZER
  • 203: E/O-UMSETZER
  • 204: O/E-UMSETZER
  • 205: S/P-UMSETZER
  • 206: KOPFABTRENNEINRICHTUNG
  • 207: KOPFEINSETZEINRICHTUNG
  • 208: UMSETZTABELLE-SPEICHER
  • SUBSCRIBER LINE INTERFACE TEILNEHMERLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • INPUT CELL VCN VCN-WEG FÜR EINGEGEBENE ZELLE
  • ADDRESS ADRESSE
  • ROUTE INFORMATION WEGINFORMATION
  • NEW VCN NEUER VCN-WERT
  • RESERVED RESERVIERT
  • Fig. 8
  • 1: TEILNEHMERLEITUNG-SIGNALABGABEGERÄT
  • 2: VERBINDUNGSLEITUNG-SIGNALABGABEGERÄT
  • 10: TEILNEHMERLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • 20: VERBINDUNGSLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • 30: ATM-KOPPLER
  • 40: PROZESSOR
  • 41: SPEICHER
  • Fig. 9
  • 10: TEILNEHMERLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • 16: ZELLEN-AUSLASS/EINSETZ-SCHALTUNG
  • 17, 18: MULTIPLEXER
  • 20: VERBINDUNGSLEITUNG-SCHNITTSTELLE
  • 30: ATM-KOPPLER
  • 40: PROZESSOR
  • 41: SPEICHER
  • 100: ADP-VERARBEITUNGSEINHEIT
  • SUBSCRIBER LINE SIGNALING
  • APPARATUS TEILNEHMERLEITUNG-SIGNALABGABEANORDNUNG
  • PRIOR ART STAND DER TECHNIK
  • Fig. 10
  • 108: INTERNER BUS
  • 110A: SENDELEITUNG-AUSWAHLEINRICHTUNG
  • 112: RAHMENDETEKTOR
  • 116: ZÄHLER
  • 118: KOPFREGISTER
  • 122: AUSWAHLEINRICHTUNG
  • 190: STEUERUNG
  • 191: DLCI/KOPF-TABELLE
  • 195: DLCI-UMSETZTABELLE
  • 196: ARBEITSBEREICH
  • 301: SCHNITTSTELLENSCHALTUNG
  • 302: BUS-PRIORITÄTSZUTEILER
  • 303: MIKROPROZESSOR
  • 304: PROGRAMM
  • 311: LEITUNGSNUMMER
  • 313: LÄNGE
  • 314: ZELLETYP
  • ROUTE INFORMATION WEGINFORMATION
  • CELL HEADER ZELLEKOPF
  • ADP HEADER ADP-KOPF
  • FINAL NOTICE SIGNAL ENDEMITTEILUNGSSIGNAL
  • EMPTY NOTICE SIGNAL LEERMITTEILUNGSSIGNAL
  • FRAME DATA RAHMENDATEN
  • Fig. 11
  • 110B: EMPFANGSLEITUNG-AUSWAHLEINRICHTUNG
  • 124: ZELLESCHREIBEINHEIT
  • 125: SCHREIBADRESSREGISTER
  • 126: PUFFERSPEICHER
  • 128: P/S-UMSETZEINHEIT
  • 130: LEERADRESSEN-FIFO
  • 190: STEUERUNG
  • 192: LESEADRESSREGISTER
  • 193: ADRESSENTABELLE
  • 194: ÜBERTRAGUNGSREIHENFOLGE-SPEICHER-FIFO
  • 195: DLCI-UMSETZTABELLE
  • 196: ARBEITSBEREICH
  • 301: SCHNITTSTELLENSCHALTUNG
  • 302: BUS-PRIORITÄTSZUTEILER
  • 303: MIKROPROZESSOR
  • 304: PROGRAMM
  • EMPTY LEER
  • EMPTY BUFFER ADDRESS LEERPUFFERADRESSE
  • Fig. 12
  • ATM TERMINAL ATM-ENDSTELLE
  • TO/FROM ANOTHER ATM SWITCHING SYSTEM ZU/VON EINEM ANDEREN ATM-VERMITTLUNGSSYSTEM
  • ATM SWITCHING SYSTEM ATM-VERMITTLUNGSSYSTEM
  • INFORMATION CHANNEL INFORMATIONSKANAL
  • DATA DATEN
  • SIGNALING CHANNEL SIGNALABGABEKANAL
  • NETWORK (LAYER 3) NETZ (SCHICHT 3)
  • DATA LINK LAYER DATENVERBINDUNGSSCHICHT
  • PHYSICAL KÖRPERLICH
  • INFORMATION CHANNEL INFORMATIONSKANAL
  • 0 LEER

Claims (12)

1. Breitbandiges Übertragungssystem mit:
- einer Vermittlungseinrichtung (30) mit mehreren Eingangsleitungen (12B, 13) und mehreren Ausgangsleitungen (12A, 13) zum Lenken von Paketen unveränderlicher Länge, wie sie von den Eingangsleitungen empfangen werden, zu jeweiligen der Ausgangsleitungen, die abhängig von Wegevorgabeinformation ausgewählt wurden, wie sie in jedem der empfangenen Pakete enthalten ist; und
- einer Signalgabeanordnung (1, 2) zum Ausführen einer Protokollverarbeitung für Signalgabekanäle, die eine Adaptionsverarbeitungseinheit (100) und eine Signalgaberahmen-Verarbeitungseinheit (101) enthält;
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Signalgabeanordnung (1, 2) über ein vorgegebenes Paar Leitungen (15A, 15B; 25), das aus einer (15A) der Eingangsleitungen und einer (15B) der Ausgangsleitungen besteht, mit der Vermittlungseinrichtung verbunden ist; und
- die Vermittlungseinrichtung (30) Signalgabepakete empfängt, von denen jedes Signalgabekanal-Daten von einer der Eingangsleitungen mit Ausnahme der Eingangsleitung (15A) aus dem vorgegebenen Paar empfängt und diese Signalgabepakete an die Ausgangsleitung (15B) des vorgegebenen Paars leitet.
2. Breitbandiges Übertragungssystem nach Anspruch 1, bei dem
- die Adaptionsverarbeitungseinheit (100) mit der Vermittlungseinrichtung (300) verbunden ist, um Signalgabepakete über das vorgegebene Paar Eingangs- und Ausgangsleitungen (15A, 15B) zu übertragen und um Wiedervereinigung und/oder Segmentierung von Signalgaberahmen-Daten auszuführen; und
- die Signalgaberahmen-Verarbeitungseinheit (101) mit der Adaptionsverarbeitungseinheit (100) verbunden ist, um eine Protokollverarbeitung mit den Signalgaberahmen-Daten auszuführen, und sie eine Einrichtung (103) zum Übertragen von Datenrahmen an eine zugeordnete Datenverarbeitungseinrichtung (40) für eine Rufsteuerung beinhaltet.
3. Breitbandiges Übertragungssystem nach Anspruch 2, bei dem die signalgabeanordnung (1) mit mehreren Signalrahmen- Verarbeitungseinheiten (101-1 bis 101-1) versehen ist, die mit der Adaptionsverarbeitungseinheit (100) verbunden sind.
4. Breitbandiges Übertragungssystem nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, bei dem die Adaptionsverarbeitungseinheit (100) eine Einrichtung (195) zum Umsetzen einer Verbindungskennungsnummer eines Signalgaberahmens beinhaltet.
5. Breitbandiges Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Vermittlungseinrichtung (30) mit mehreren Schnittstelleneinrichtungen (10-1 bis 10-j, 20-1 bis 20-k) versehen ist, von denen jede mit einer der Eingangsleitungen mit Ausnahme der Eingangsleitung (15A) des vorgegebenen Paars verbunden ist und die Funktion aufweist, das Signalgabepaket mit Wegevorgabeinformation zu versehen, um das Signalgabepaket zur Ausgangsleitung (15B) des vorgegebenen Paars zu leiten.
6. Breitbandiges Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem die Adaptionsverarbeitungseinheit (100) folgendes beinhaltet:
- eine Einrichtung (112) zum Erkennen von Signalgaberahmen-Daten;
- eine Einrichtung (190A) zum Unterteilen von Paketdaten in Inkremente festgelegter Länge aus den Signalgaberahmen-Daten;
- eine Einrichtung (120, 121) zum Anordnen der Paketdaten in Inkremente festgelegter Länge in einer Reihe;
- eine Einrichtung (118) zum Abtrennen von Kennungsinformation; und
- eine Einrichtung (122) zum Anhängen der Kennungsinformation an die Paketdaten in Inkrementen festgelegter Länge zum Übertragen der Paketdaten über die Eingangsleitung (15A) des vorgegebenen Paars an die Vermittlungseinrichtung (30).
7. Breitbandiges Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem die Adaptionsverarbeitungseinheit (100) folgendes beinhaltet:
- eine Einrichtung (112) zum Erkennen einer Reihe von Datenrahmen und des Abschlusses der Reihe von Datenrahmen;
- eine Einrichtung (120, 121) zum Abspeichern von Datenrahmen innerhalb der Reihe von Datenrahmen; und
- eine Einrichtung (190A, 122) zum Senden von Paketdaten über die Eingangsleitung (15A) des vorgegebenen Paars an die Vermittlungseinrichtung (30), nachdem eine abgeschlossene Reihe von Datenrahmen erkannt wurde.
8. Breitbandiges Übertragungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die Adaptionsverarbeitungseinheit (100) folgendes beinhaltet:
- eine Einrichtung (124) zum Empfangen einer Folge von Signalgabepaketen von der Vermittlungseinrichtung (30) über die Ausgangsleitung (15B) des vorgegebenen Paars;
- eine Einrichtung (128) zum Abtrennen von Kennungsinformation und Paketdaten aus jedem der empfangenen Signalgabepakete;
- eine Einrichtung (BF-1 bis BF-n) zum Ansammeln der Paketdaten;
- eine Einrichtung (190B) zum Berechnen von Datenverbindung- Übertragungskennungsdaten aus der Kennungsinformation und aus Adreßinformation, wie sie von der zugeordneten Datenverarbeitungseinrichtung (30) erkannt wurde, und zum Anhängen der Datenverbindung-Übertragungskennungsdaten an die angesammelten Paketdaten, um Datenrahmen zu bilden; und
- eine Einrichtung (110B) zum Übertragen der Datenrahmen an die Signalgaberahmen-Verarbeitungseinheit (101).
9. Breitbandiges Übertragungssystem nach Anspruch 1, bei dem die Signalgabeanordnung folgendes aufweist:
- eine Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung (1), die mit der Vermittlungseinrichtung (30) über ein erstes Paar (15) aus den Eingangs- und Ausgangsleitungen verbunden ist, um an Signalgabepaketen, die über eine mit einer der Eingangsleitungen verbundene Teilnehmerleitung (11) in die Vermittlungseinrichtung übertragen wurden, eine Protokollverarbeitung von Signalgabekanälen auszuführen; und
- eine Verbindungsleitung-Signalgabeanordnung (2), die über ein zweites Paar (25) aus den Eingangs- und Ausgangsleitungen mit der Vermittlungseinrichtung (30) verbunden ist, um eine Protokollverarbeitung für Signalgabekanäle an Signalgabepaketen auszuführen, die über eine mit einer der Eingangsleitungen verbundene Verbindungsleitung (14) in die Vermittlungsleitung übertragen wurden.
10. Verfahren zum Übertragen von Signalgabekanal-Datenzellen an eine Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung (1) in einem breitbandigen Übertrgungssystem, gekennzeichnet durch:
- Eingeben von Signalgabekanal-Datenzellen von Übertragungsleitungen auf eine Vermittlungseinrichtung (30) für asynchronen Übertragungsmodus;
- Leiten der Signalgabekanal-Datenzellen an eine durch die Vermittlungseinrichtung für asynchronen Übertragungsmodus spezifizierte Ausgangsleitung (15B); und
- Liefern der Signalgabekanal-Datenzellen über die spezifizierte Ausgangsleitung (15B) der Vermittlungseinrichtung für asynchronen Übertragungsmodus an die Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung.
11. Verfahren nach Anspruch 10, mit den folgenden Schritten:
- Liefern von Datenrahmen von einer zugeordneten Datenverarbeitungseinrichtung (40) an die Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung zum Ausführen einer Rufsteuerung;
- Unterteilen der Datenrahmen in der Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung in mehrere Datenblöcke;
- Anhängen von Zellenkennungsinformation an jeden der Datenblöcke, um in der Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung eine Signalgabekanal-Datenzelle zu bilden; und
- Senden der Signalgabekanal-Datenzelle an die Vermittlungseinrichtung für asynchronen Übertragungsmodus ausgehend von der Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung über eine spezifizierte Eingangsleitung (15A), die mit der spezifizierten Ausgangsleitung (15B) ein Paar bildet.
12. Verfahren nach Anspruch 11, mit den folgenden von der Teilnehmerleitung-Signalgabeanordnung ausgeführten Schritten:
- Erkennen einer Reihe von Datenrahmen;
- Abspeichern von Datenrahmen innerhalb der Reihe von Datenrahmen;
- Erkennen des Abschlusses der Reihe von Datenrahmen; und
- Übertragen der Zellendaten an die Vermittlungseinrichtung für asynchronen Übertragungsmodus über die spezifizierte Eingangsleitung (15A), nachdem eine abgeschlossene Reihe von Datenrahmen erkannt wurde.
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