DE19757424A1 - Vorrichtung zur Bohrlochreinigung - Google Patents
Vorrichtung zur BohrlochreinigungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bohrlochreinigung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Für die Erstellung von zuverlässigen Befestigungen ist es üblicherweise erforderlich und
vielfach auch vorgeschrieben, das mit einem Bohrwerkzeug erstellte Bohrloch vor dem
dem Einsetzen und Verankern eines Befestigungselements zu reinigen. Bei der Reinigung
wird in erster Linie das beim Bohren anfallende und im Bohrloch verbliebene Bohrmehl
entfernt. Mit den zu diesem Zweck bekannten speziellen Ausblaspumpen kann der lose im
Bohrloch befindliche Anteil des Bohrmehls ausgeblasen werden. Allerdings wird der
Vorgang des Ausblasens des Bohrlochs vom Anwender oftmals als unangenehm
empfunden, da er mit einer nicht unerheblichen Staubentwicklung in ihrer unmittelbaren
Umgebung verbunden ist. Aus diesem Grund kann es vorkommen, daß auf ein
Ausblasen des Bohrlochs verzichtet wird.
Mit der Ausblaspumpe ist üblicherweise nur der lose Anteil des im Bohrloch befindlichen
Bohrmehls vom Bohrlochgrund entfernbar. Ein Teil des Bohrmehls haftet jedoch auch an
der Bohrlochwandung und ist durch den Bohrvorgang mehr oder weniger fest an die
Bohrlochwandung gepreßt. Um das Bohrloch gründlich zu reinigen, muß daher auch
eine Bürste eingesetzt werden, mit der das an der Bohrlochwand anhaftende Bohrmehl
gelöst wird. Das gelöste Bohrmehl wird größtenteils durch den Bürstvorgang aus dem
Bohrloch entfernt. Ein Teil des Bohrmehls fällt infolge der Bürstbewegungen zum Bohr
lochgrund. Um auch dieses Bohrmehl aus dem Bohrloch zu entfernen, ist der Anwender
oft versucht, den restlichen Anteil wiederum mittels einer Ausblaspumpe aus dem Bohr
loch zu entfernen. Der Ausblasvorgang ist mit einer unerwünschten Staubbelastung ver
bunden. Auch kann sich wiederum Bohrmehl an der Bohrlochwand ablagern, was eigent
lich nicht erwünscht ist. Der Vorgang des Reinigens mit Reinigungsbürste und Ausblas
pumpe ist umständlich und zeitaufwendig, und er ist für den Anwender mit einer uner
wünschten Staubbelastung verbunden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, diesen Nachteilen der Reinigungs
vorrichtungen des Stands der Technik abzuhelfen. Es soll eine Vorrichtung zur Bohrloch
reinigung geschaffen werden, mit der das Bohrloch zuverlässig von losem und an der
Bohrlochwandung haftendem Bohrmehl gereinigt werden kann. Der Reinigungsvorgang
des Bohrlochs soll vereinfacht und der dafür nötige Zeitaufwand verringert werden. Eine
Staubbelastung des Anwenders soll weitgehend verhindert werden.
Die Lösung dieser Aufgaben besteht in einer Vorrichtung zur Bohrlochreinigung mit den im
kennzeichnenden Abschnitt des Patentanspruchs 1 angeführten Merkmalen. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung zur Bohrlochreinigung weist einen rohrförmigen Schaft
auf, der mit einem Einsteckende für den Anschluß an eine Werkzeugaufnahme eines
Bohrgeräts ausgestattet ist und über einen wesentlichen Teil seiner Längserstreckung
hohl ist. Der vom Mantel des Schafts umschlossene, längliche Hohlraum mündet am dem
Einsteckende gegenüberliegenden Vorderende des Schafts und steht mit wenigstens
einer Öffnung in Verbindung, die am an das Einsteckende angrenzenden Endabschnitt
des Schafts im Mantel vorgesehen ist. Am Schaft sind Bürstorgane angeordnet, die im
wesentlichen radial von der Außenseite des Mantels abragen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist für den automatischen Reinigungseinsatz in
Verbindung mit einem Bohrgerät vorbereitet. Der in die Werkzeugaufnahme des
Bohrgeräts eingesteckte Schaft wird in ein zuvor gebohrtes Bohrloch eingebracht und in
Drehung versetzt. Dabei lösen die an der Außenseite des Mantels des Schafts ange
ordneten Bürstorgane das an der Bohrlochwandung anhaftende Bohrmehl. Das abge
bürstete Bohrmehl wird durch einen Luftstrom in Richtung eines an der Oberfläche
angeordneten Saugrings transportiert. An der Saugöffnung herrscht ein Unterdruck.
Durch diesen Unterdruck wird durch die Öffnung im rückwärtigen Schaftabschnitt Luft in
den hohlen Schaft angesaugt. Die angesaugte Luft gelangt zur Mündung des Hohlraums
am Vorderende des rohrförmigen Schafts und dient durch Vorbeiblasen dem Abtransport
des Bohrmehls. Zur Werkzeugaufnahme hin wird der Saugring durch radial abragende
Bürstorgane oder ähnliche Einrichtungen abgedichtet.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann das Bohrloch schnell und einfach
maschinell gereinigt werden. Dabei erfolgen das Abbürsten des Bohrmehls von der
Bohrlochwand, der Abtransport des Bohrmehls an die Oberfläche und das Ausblasen des
Bohrmehls vom Bohrlochgrund in einem Arbeitsgang. Ein erneutes Anhaften von
Bohrmehl an der Bohrlochwand durch das Ausblasen ist verhindert, da die Bohrlochwand
immer zuletzt durch das Herausziehen der Vorrichtung aus dem Bohrloch gebürstet wird.
Die über den hohlen Schaft angesaugte Luft transportiert das Bohrmehl zur
Bohrlochmündung. Durch Absaugung an der Bohrlochmündung entsteht außerhalb des
Absaugrings keine Staubentwicklung. Für den Fall, daß kein Bohrgerät zur Verfügung
steht, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung wie eine konventionelle Reinigungsbürste
eingesetzt werden, und das Bohrloch kann, wie gewohnt, händisch gereinigt werden.
Indem sich die Anordnung der Bürstorgane über etwa 50% bis etwa 80% der Länge des
rohrförmigen Schafts erstreckt, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung für alle
üblicherweise erstellten Bohrlochtiefen einsetzbar. Dabei stützen die Bürstorgane den
Schaft bei größeren Längen innerhalb des Bohrlochs ab und ein unbeabsichtigtes
Verbiegen des rohrförmigen Schafts wird verhindert.
Für die Fördereigenschaften des Bohrmehls erweist es sich von Vorteil, wenn die An
ordnung der Bürstorgane förderwendelartig ist und eine Steigung aufweist, die etwa 10° bis
etwa 30° beträgt.
Der bei der Rotation von den freien Enden der im wesentlichen radial abstehenden
Bürstorgane beschriebene Hüllkreis besitzt einen Hülldurchmesser, der zum Außen
durchmesser des rohrförmigen Schafts vorzugsweise in einem Verhältnis von etwa 2 bis
etwa 4 steht. Auf diese Weise ausgebildet, kann die Vorrichtung zur Reinigung von
Bohrlöchern mit relativ großen Durchmesserunterschieden eingesetzt werden. Zwar
können mit einer einzigen Vorrichtung nicht alle Bohrlochdurchmesser abgedeckt werden.
Bei den gewählten Abmessungsverhältnissen ist die Vorrichtung aber für die Mehrzahl der
üblicherweise erstellten Bohrlochdurchmesser geeignet. Dabei ist gewährleistet, daß die
Bürstorgane bei kleineren Durchmessern keinen übermäßig großen Reibwiderstand
verursachen.
Für die Strömungsgeschwindigkeit der ausgeblasenen Luft erweist es sich von Vorteil,
wenn die Mündung des Hohlraums am Vorderende des rohrförmigen Schafts einen
Querschnitt aufweist, der kleiner oder gleich dem Querschnitt der Öffnung bzw. der
Summe der Querschnitte der Öffnungen im Mantel des Schafts ist. Dadurch ist die
Strömungsgeschwindigkeit groß genug, um Bohrmehl vom Bohrlochtiefsten zu entfernen.
Hinsichtlich der Abriebeigenschaften und ihrer Lebensdauer erweisen sich Bürstorgane
aus flexiblen Kunststoffborsten von Vorteil.
In einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung sind die Bürstorgane an
wenigstens einem bandförmigen Träger angeordnet, der wendelförmig an der Außen
seite des Mantels befestigbar ist. Das Trägerband kann auf diese Weise bei Bedarf
einfach gewechselt werden, beispielsweise um abgenutzte Bürstorgane zu ersetzen.
Der topfförmige Saugkopf weist eine Durchtrittsöffnung für den rückwärtigen,
bürstorganfreien Schaftabschnitt auf und ist mit einer Anschlußvorrichtung für eine
Staubsaugeinrichtung ausgestattet. Das zur Oberfläche transportierte Bohrmehl wird
unmittelbar abgesaugt. Das Ausblasen erfolgt durch eine zwangsweise Luftförderung über
die Staubsaugeinrichtung und kann auch mit größeren Strömungsgeschwindigkeiten der
Ausblasluft erfolgen.
Die Durchtrittsöffnung im Saugkopf ist mit einer Dichteinrichtung ausgestattet, die vorzugs
weise durch radial abstehende Lamellen bzw. Borsten gebildet ist. Die Lamellen oder
Borsten erlauben ein ungehindertes Durchführen des Schafts. Dabei gewährleisten sie im
Normalfall eine weitgehende Abdichtung gegen das Ansaugen von Umgebungsluft, ohne
daß es dadurch zu einer Drehkopplung zwischen dem Saugkopf und dem Schaft kommt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
In der einzigen Figur ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Bohrlochreinigung in ein
im Untergrund G erstelltes Bohrloch B eingesetzt dargestellt. Die Vorrichtung umfaßt
einen rohrförmigen Schaft 1, der an seinem rückwärtigen Ende mit einem Einsteck- ende
2 für eine angedeutete, mit T bezeichnete Werkzeugaufnahme eines Bohrgeräts
ausgestattet ist. Der rohrförmige Schaft 1 weist einen Mantel 3 auf, der einen länglichen
Hohlraum 4 umschließt. Der Hohlraum 4 mündet am dem Einsteckende 2 gegenüber
liegenden Vorderende 5 des Schafts 1. Im an das Einsteckende 2 angrenzenden Bereich
des hohlen Schafts 1 ist im Mantel 3 eine Öffnung 7 ausgespart. Die Mündung 6 des
länglichen Hohlraums 4 am Vorderende 5 des Schafts 1 weist einen Querschnitt n auf, der
kleiner oder gleich dem Querschnitt o der Öffnung 7 im rückwärtigen Bereich des Schafts
1 ist. Für den Fall, daß mehrere Öffnungen 7 im Mantel 3 vorgesehen sind, können
einzelne dieser Öffnungen 7 einen kleineren Querschnitt aufweisen als die Mündung 6
des Hohlraums 4. Der Mündungsquerschnitt n des Hohlraums 4 ist in diesem Fall kleiner
oder gleich der Summe der Querschnitte aller Öffnungen 7 im Mantel 3.
An seiner Außenseite ist der hohle Schaft 1 mit Bürstorganen 8 ausgestattet, die sich
etwa radial zur Bohrlochwand W erstrecken. Die Bürstorgane 8 bestehen vorzugsweise
aus Kunststoffborsten und erstrecken sich über etwa 50% bis etwa 80% der Länge des
Schafts 1. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Bürstorgane 8 nach Art
einer Förderwendel 9 angeordnet, deren Drehsinn vorzugsweise derart gewählt ist, daß
er bei einer Drehung des Schafts 1 im Uhrzeigersinn in einer Förderbewegung vom
Bohrlochgrund P zur Oberfläche S führt. Es versteht sich, daß der Drehsinn der
förderwendelartigen Anordnung 9 der Bürstorgane auch entgegengesetzt sein kann. In
diesem Fall muß für die Förderung von Bohrmehl der Schaft 1 im Gegenuhrzeigersinn
rotiert werden. Bei der Rotation des Schafts 1 beschreiben die freien Enden der
Bürstorgane 8 einen Hüllkreis, dessen Hülldurchmesser e zum Außendurchmesser d des
Schafts 1 im Verhältnis von etwa 2 bis etwa 4 steht. Der in der Figur angedeutete
Hülldurchmesser e der freien Enden der Bürstorgane 8 wird im eingesetzten Zustand vom
Bohrlochdurchmesser bestimmt. Es versteht sich, daß der Hülldurchmesser a der freien
Enden der Büstorgane 8 bei einem außerhalb des Bohrlochs B befindlichem Schaft 1
etwas größer ist als der Bohrlochdurchmesser. Die förderwendelartige Anordnung 9 der
Bürstorgane 8 weist eine Steigung α auf, die etwa 10° bis etwa 30° beträgt. Die
Bürstorgane 8 können direkt am Mantel 3 des hohlen Schafts 1 befestigt sein. In einer
alternativen Ausführungsvariante der Erfindung können die Bürstorgane auch auf einem
Trägerband befestigt sein, das wendelförmig an der Außenseite des Schafts 1
befestigbar ist.
Wie in der Figur angedeutet ist, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur
Bohrlochreinigung einen topfförmigen Saugkopf 10 auf, der mit einer Durchtritts Öffnung
11 für den Schaft 1 versehen ist. Die Durchtrittsöffnung 11 ist mit einer Dichteinrichtung 12
ausgestattet, die beispielsweise von Lamellen oder Borsten gebildet ist. Aufgabe der
Dichteinrichtung 12 ist es, einen ungehinderten Durchtritt des Schafts 1 zu ermöglichen
und die Durchtrittsöffnung 11 bei durchgestecktem Schaft 1 weitgehend dicht zu
verschließen. Dabei soll die Dichteinrichtung 12 eine Drehkopplung des Saugkopfes 10
und des Schafts 1 verhindern. Der Saugkopf 10 verfügt über einen Anschluß 13 für eine
Staubsaugeinrichtung, die beispielsweise über einen Schlauch C angeschlossen ist.
Zur Bohrlochreinigung wird die beschriebene Vorrichtung in die Werkzeugaufnahme T
eines Bohrgeräts eingesetzt und in das Bohrloch B eingeführt. Dabei liegen die
förderwendelartig angeordneten Bürstorgane 8 mit einer gewissen Vorspannung an der
Bohrlochwand W an. Der topfförmige Saugkopf 10 liegt auf der Oberfläche S des
Untergrunds G auf und umgibt die Mündung des Bohrlochs B. Über den an die Anschluß
vorrichtung 13 angeschlossenen Schlauch C ist der Saugkopf 10 mit einer
Staubsaugeinrichtung verbunden. Durch Inbetriebnahme des Bohrgeräts wird der Schaft
1 um seine Achse rotiert. Dabei streifen die Bürstorgane 8 das an der Bohrlochwand W
anhaftende Bohrmehl ab. Durch den von der Staubsaugeinrichtung erzeugten Unterdruck
wird durch die Öffnung 7 im rückwärtigen Bereich des Schafts 1 Luft angesaugt, die an
der Mündung 6 des Schafts 1, die im Betrieb im Bereich des Bohrlochgrunds P
angeordnet ist, austritt und das Bohrmehl zum Saugkopf 10 fördert. Der Schaft 1 ist
gegenüber dem Saugkopf 10 ungehindert axial verschiebbar. Dadurch kann die Mündung
6 bis zum Bohrlochgrund P geschoben werden. Die austretende Luft bläst Bohrmehl, das
am Bohrlochgrund P abgelagert ist, in Richtung der Oberfläche S und das von der
Bohrlochwand W abgebürstete Bohrmehl. Das an die Oberfläche S transportierte
Bohrmehl wird schließlich durch den Schlauch C in einen Sammelbehälter der
Staubsaugeinrichtung abgesaugt.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Bohrlochreinigung gekennzeichnet durch einen rohrförmigen
Schaft (1), der mit einem Einsteckende (2) für den Anschluß an eine Werkzeug
aufnahme (T) eines Bohrgeräts ausgestattet ist und über einen wesentlichen Teil
seiner Längserstreckung hohl ist, wobei der vom Mantel (3) des Schafts (1)
umschlossene, längliche Hohlraum (4) am dem Einsteckende (2) gegenüber
liegenden Vorderende (5, 6) des Schafts (1) mündet und mit wenigstens einer
Öffnung (7) in Verbindung steht, die am an das Einsteckende (2) angrenzenden
Endabschnitt des Schafts (1) im Mantel (3) ausgespart ist, und am Schaft (1)
Bürstorgane (8) angeordnet sind, die im wesentlichen radial von der Außenseite
des Mantels (3) abstehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der
Bürstorgane (8) sich über etwa 50% bis etwa 80% der Länge des rohrförmigen
Schafts (1) erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürst
organe (8) nach Art einer Förderwendel (9) angeordnet sind, deren Steigung (α)
etwa 10° bis etwa 30° beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der bei der Rotation des Schafts (1) von den freien Enden der im
wesentlichen radial abstehenden Bürstorgane (8) beschriebene Hüllkreis einen
Hülldurchmesser (e) aufweist, der zum Außendurchmesser (d) des rohrförmigen
Schafts (1) im Verhältnis von etwa 2 bis etwa 4 steht.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der rohrförmige Schaft (1) mit einem topfförmigen Saugkopf (10) verbindbar
ist, der eine Durchtrittsöffnung (11) für den rückwärtigen, bürstorganfreien
Schaftabschnitt aufweist und mit einer Anschlußvorrichtung (13) für eine
Staubsaugeinrichtung ausgestattet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchtriftsöffnung (11) im Saugkopf (10) mit einer Dichteinrichtung (12)
ausgestattet ist, die vorzugsweise durch radial abstehende Lamellen bzw. Borsten
gebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mündung (6) des Hohlraums (4) am Vorderende (5) des rohrförmigen
Schafts (1) einen Querschnitt (n) aufweist, der kleiner oder gleich dem Querschnitt
(o) der Öffnung (7) bzw. der Summe der Querschnitte der Öffnungen (7) im Mantel
(3) des Schafts (1) ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehr als eine förderwendelartige Anordnung (9) von Bürstorganen (8)
vorgesehen ist, die gleichmäßig über den Umfang des Mantels (3) des Schafts
(1) verteilt sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bürstorgane (8) flexible Kunststoffborsten sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bürstorgane (8) an wenigstens einem bandförmigen Träger angeordnet
sind, der wendelförmig an der Außenseite des Mantels (3) befestigbar ist.
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