-
Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches.
-
Bohrlöcher müssen regelmäßig von
Bohrstaub und sonstigen Bohrrückständen gereinigt
werden, beispielsweise um Verbundanker mittels eines in das Bohrloch
eingebrachten Klebemittels in dem gereinigten Bohrloch festlegen
zu können.
-
Die
Reinigung von Bohrlöchern
geschieht heutzutage üblicherweise
in der Weise, dass Pressluft in die Bohrlöcher eingeblasen wird. Der
feine Bohrstaub schießt
dadurch aus dem Bohrloch heraus, so dass der Bereich der Bohrlochmündung mit Bohrstaub
kontaminiert wird. Diese Kontamination kann gesundheitsgefährlich sein,
insbesondere bei im Boden angebrachten Bohrlöchern.
-
Aus
DE 295 07 320 U1 ist
ein Ausbläser
für die Überkopf-Reinigung
von Bohrlöchern
bekannt, der ein Aufsatzelement in Form eines Trichters aufweist,
dessen Öffnung
dem Bohrlochmund zugewandt ist. Hierdurch ist Bohrmehl in den Trichter
eintragbar. Nachteilig ist, dass das Rohr durch einen Ausbläser häufig nur
unzureichend von Rohrmehl befreit werden kann und die Bohrmehlaufnahmekapazität des Trichters
sehr begrenzt ist.
-
Die
aus
DE 85 13 348 U1 bekannte
Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches weist an einem Ende eines
Luftblasrohres eine Bürste
zur Reinigung des Bohrloches auf. Das Bohrmehl wird durch einen Drucklufterzeuger,
wie beispielsweise einen Ballon oder einem Blasebalg, aus dem Bohrloch
ausgeblasen. Die bei dieser Vorrichtung durch eine Auf- und Abbewegung
der Bürste
zu bewerkstelligende Reinigung des Bohrloches von Bohrstaub ist
mühsam. Nachteilig
ist auch die Handhabkarkeit der Bürste, die lose über das
untere Ende des Luftblasrohrs hervorsteht.
-
Aus
der
DE 197 57 424
A1 ist weiterhin eine Vorrichtung zur Bohrlochreinigung
bekannt, die aus einem in das Bohrloch einzuführenden Einblasrohr mit auf
dessen äußeren Umfang
angeordneten Bürstorganen
besteht. Zusätzlich
umfasst die Vorrichtung einen auf den Bohrlochmund aufzusetzenden Saugkopf,
der einerseits eine mit einer Dichteinrichtung versehene Durchtrittsöffnung für das Einblasrohr
und andererseits einen Anschluss für eine Staubsaugereinrichtung
aufweist. Hierbei besteht im Wesentlichen der Nachteil, daß die Handhabung
des zusätzlichen
Saugkopfes umständlich
ist, weil die Funktion der bekannten Vorrichtung einen dichten Abschluss
des Bohrloches voraussetzt.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Reinigung
eines Bohrloches zur Verfügung
zu stellen, durch die ein Bohrloch einfach und gründlich von
Rohrstaub befreit werden kann, ohne dass der Bereich der Bohrlochmündung mit Bohrstaub
kontaminiert wird.
-
Gelöst wird
diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches
mit einem sich entlang einer Längsachse
erstreckenden Saugrohr, das an einem endseitigen Abschnitt sowohl
an eine Antriebsvorrichtung, durch die das Saugrohr in eine Drehbewegung
um seine Längsachse
versetzbar ist, als auch mit seinem freien Innenraum strömungstechnisch
an eine Saugvorrichtung gekoppelt ist und an seinem anderen, freien
endseitigen Abschnitt einen Bohrstaubeinlass sowie eine oder mehrere Öffnungen
aufweist, durch die die Borsten einer im Saugrohr angeordneten Bürste derart
gesteckt sind, dass sie das Saugrohr nach Außen überragen.
-
Mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird der Bohrstaub demnach nicht aus dem Bohrloch ausgeblasen, sondern
wird vielmehr aus dem Bohrloch ausgesaugt. Erfindungsgemäß hat sich
herausgestellt, dass der Bohrstaub durch ein Absaugen effektiver
aus dem Bohrloch entfernt werden kann als durch ein Ausblasen. Zur
Absaugung des Bohrstaubes aus dem Bohrloch weist das Saugrohr an
einem freien, endseitigen Abschnitt, der in ein Bohrloch einführbar ist,
einen in den freien Innenraum des Saugrohres mündenden Bohrstaubeinlass auf.
Durch die strömungstechnisch
an den freien Innenraum des Saugrohres gekoppelte Saugvorrichtung
ist Bohrstaub demnach aus dem Bohrloch durch den Bohrstaubeinlass
in den Innenraum des Saugrohres saugbar. Vom Innenraum des Saugrohres
kann der Bohrstaub durch die Saugvorrichtung in eine Auffangvorrichtung,
beispielsweise einen Filter, eingetragen werden.
-
Die
Auffangvorrichtung für
den Bohrstaub ist bevorzugt außerhalb
des Saugrohres angeordnet und beispielsweise strömungstechnisch zwischen den
Innenraum des Saugrohres und die Saugvorrichtung geschaltet. Die
Auffangvorrichtung kann auch in die Saugvorrichtung integriert sein,
analog dem Staubsaugerbeutel eines Staubsaugers.
-
Auf
diese Weise ist Bohrstaub zuverlässig aus
dem Bohrloch austragbar, ohne den Bereich der Bohrlochmündung mit
Bohrstaub zu kontaminieren.
-
Gleichzeitig
ist der Bohrstaub im Bohrloch durch die im Saugrohr angeordnete
Bürste
gründlich von
der Bohrlochwandung entfernbar. Dabei wird die Bürste durch eine Drehbewegung
des Saugrohres mitgedreht, so dass die durch die Öffnungen
in der Saugrohrwandung das Saugrohr überragenden Borsten der Bürste die
Bohrlochwandung von Bohrstaub befreien. Indem die Bürste im
Innenraum des Saugrohres angeordnet ist und nur mit ihren Borsten durch
die Öffnungen
in der Saugrohrwandung gesteckt ist, ist die Bürste fest am Saugrohr fixiert.
-
Das
Saugrohr ist bevorzugt ein Metallrohr, beispielsweise ein Stahlrohr.
-
Nach
einer Ausführungsform
ist vorgesehen, dass die Öffnungen
im Saugrohr, durch die die Borsten der Bürste gesteckt sind, in Form
sich parallel zur Längsachse
des Saugrohres erstreckender Schlitze ausgebildet sind. Die Borsten
der Bürste
sind in diesem Fall lamellenartig konfektioniert, so dass jeweils eine
Bürstenlamelle
durch einen Schlitz gesteckt ist. Die Bürste weist, bei einer Schnittebene
quer zur Längsachse
des Saugrohres, bei dieser Ausführungsform
einen kreuzförmigen
Querschnitt auf.
-
Die
sich parallel zur Längsachse
des Saugrohres erstreckenden Schlitze sind bevorzugt gleichmäßig beabstandet
voneinander angeordnet. Hierdurch ist eine sehr gleichmäßige Reinigung
der Bohrlochwandung von Bohrstaub und eine sehr ruhige Rotation
des Saugrohres im Bohrloch gewährleistet. Nach
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform münden die
sich parallel zur Längsachse
des Saugrohres erstreckenden Schlitze in die Stirnseite des freien,
endseitigen Abschnitts des Saugrohres, also das in das Bohrloch
eingesteckte Ende des Saugrohres. Der Vorteil dieser Ausführungsform
liegt insbesondere darin, dass die Bürste von diesem freien Ende
her in das Saugrohr hineingeschoben werden kann, wobei die Borstenlamellen
in die Schlitze geschoben werden. Entsprechend kann die Bürste bei dieser
Ausführungsform
auch wieder sehr einfach aus diesem freien Ende des Saugrohres herausgezogen
werden.
-
Es
kann vorgesehen sein, dass die Bürste lösbar im
Saugrohr angeordnet ist.
-
Durch
diese Maßnahme
kann eine Bürste
jederzeit gegen eine neue Bürste
ausgetauscht werden, beispielsweise wenn eine Bürste verschlissen ist oder
um die Bürste
einer anderen Bohrlochgeometrie anzupassen. Um die anmeldungsgemäße Vorrichtung
verschiedenen Bohrlochgeometrien anpassen zu können, kann vorgesehen sein,
dass unterschiedliche Bürstentypen
im Saugrohr anordenbar sind. Dadurch kann für den jeweiligen Einsatz der
anmeldungsgemäßen Vorrichtung
der passende Bürstentyp
gewählt
werden. Beispielsweise können
Bürsten
mit verschiedenen Bürstenlängen im
Saugrohr anordenbar sein, so dass die Vorrichtung für Bohrlöcher unterschiedlicher
Bohrlochdurchmesser einsetzbar ist.
-
Die
Borsten der Bürste
können
das Saugrohr beispielsweise um 0,5 bis 5 mm überragen, also beispielsweise
auch um 1 bis 3 mm oder um 1 bis 2 mm.
-
Es
kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Bürste über einen Schnellverschluss
im Saugrohr angeordnet ist, so dass die Bürste jederzeit einfach im Saugrohr
befestigt und wieder gelöst
werden kann. Beispielsweise kann die Bürste über Rastmittel, in denen die
Bürste
einrastbar und aus denen sie wieder auslösbar ist, im Saugrohr fixiert
sein.
-
Nach
einer Ausführungsform
ist vorgesehen, dass die Bürste
einen sich bis in den endseitigen Bereich des Saugrohres, an dem
diese an die Antriebsvorrichtung gekoppelt ist, erstreckenden Bürstenschaft
aufweist, an dessen freien Ende ein Haltemittel zur Halterung der
Bürste
im Saugrohr angeordnet ist. Der Bürstenschaft kann beispielsweise
in Form eines stabförmigen
Elementes, beispielsweise aus Draht, konfektioniert sein. Das Haltemittel
kann lösbar
am Bürstenschaft
befestigt sein. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt insbesondere
darin, dass die Bürste
hierdurch einfach und dennoch sehr sicher im Saugrohr anordenbar
ist. Denn das Haltemittel kann von dem Ende des Saugrohres aus,
an dem dieses an die Antriebsvorrichtung gekoppelt ist, manipulierbar
sein. Die Manipulation von diesem Rohrende aus ist jedoch wesentlich
einfacher als von dem gegenüberliegenden,
in das Bohrloch einführbaren
Ende des Saugrohres, das regelmäßig wesentlich
wesentlich kleiner gestaltet sein muss, um in das Bohrloch einführbar zu
sein.
-
Die
Antriebsvorrichtung, durch die das Saugrohr in eine Drehbewegung
um seine Längsachse versetzbar
ist, kann beispielsweise in Form einer elektrisch antreibbaren Antriebsvorrichtung
vorgesehen sein, beispielsweise in Form einer elektrischen Bohrmaschine.
Bevorzugt ist das Saugrohr lösbar
an die Antriebsvorrichtung gekoppelt, so dass ein anmeldungsgemäßes Saugrohr
schnell und einfach durch ein anderes Saugrohr ersetzbar ist. Zur
Kopplung des Saugrohres an die Antriebsvorrichtung kann das Saugrohr
beispielsweise einen Aufnahmeschaft aufweisen, mit dem es an die
Antriebsvorrichtung koppelbar ist, beispielsweise also in das Bohrfutter einer
Bohrmaschine.
-
Der
Bohrstaubeinlass, durch den der Bohrstaub in das Innere des Saugrohres
eingesaugt wird, kann bevorzugt im Bereich oder in der Stirnseite
des freien, endseitigen Abschnittes des Saugrohres angeordnet sein.
Vorteil dieser Ausführungsform
ist, dass der Bohrstaub sehr zuverlässig vom Bohrlochgrund, dem
die Stirnseite des Saugrohres unmittelbar gegenüberliegt, entfernt werden kann.
Durch das anmeldungsgemäße Merkmal,
wonach die Bürste gleichzeitig
im Saugrohrinneren angeordnet ist und allein deren Borsten durch
die Öffnungen
aus dem Saugrohr seitwärts
herausragen, ist ein sehr effektiver Weg gefunden, den Bohrstaubeinlass
an der Stirnseite des freien Endes das Saugrohres anzuordnen und
gleichzeitig eine Bürste
zur Bohrlochreinigung am Saugrohr anzuordnen, ohne dass die Bürste an
der Stirnseite des Saugrohres dem Bohrstaubeinlass "im Weg" ist.
-
Die
Saugvorrichtung, durch die der Bohrstaub durch den Bohrstaubeinlass
in das Innere des Saugrohres und von hier nach Außen austragbar
ist, kann beispielsweise in Form einer elektrisch antreibbaren Vakuumsaugvorrichtung,
beispielsweise eines „Staubsaugers" vorgesehen sein.
-
Es
kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung und die Saugvorrichtung
durch einen einzigen, gemeinsamen elektrischen Antrieb antreibbar sind.
Dies ermöglicht
eine sehr kompakte und einfache Bauweise der anmeldungsgemäßen Vorrichtung.
-
Der
Innenraum des Saugrohres kann beispielsweise über einen Schlauch oder ein
Rohr strömungstechnisch
an die Saugvorrichtung gekoppelt sein, wobei dieser Schlauch oder
das Rohr beispielsweise in eine Auffangvorrichtung für den Bohrstaub münden können. Der
Schlauch oder das Rohr können
beispielsweise direkt oder über
ein zwischengeschaltetes Kopplungsstück strömungstechnisch mit den Innenraum
des Saugrohres verbunden sein.
-
Die
anmeldungsgemäße Vorrichtung
kann bevorzugt als Handgerät
konfektioniert sein, so dass die Vorrichtung einfach transportierbar
und handhabbar ist.
-
Ausführungsbeispiele
der anmeldungsgemäßen Vorrichtung
zur Reinigung eines Bohrloches sind in der nachfolgenden Figurenbeschreibung
dargestellt, in der gleichwirkende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
versehen sind.
-
Dabei
zeigt, jeweils stark schematisiert,
-
1 das
Saugrohr einer Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches in einer
seitlichen Schnittansicht;
-
2 das
Saugrohr nach 1 in einer seitlichen Aufsicht;
-
3 eine
Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches mit einem Saugrohr gemäß den 1 und 2 in
einer seitlichen Aufsicht;
-
4 eine
andere Ausführungsform
einer Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches mit einem Saugrohr
gemäß den 1 und 2;
-
5 eine
andere Ausführungsform
eines Saugrohres einer Vorrichtung zur Reinigung eines Bohrloches
in einer seitlichen Schnittansicht;
-
6 das
Saugrohr nach 5 in einer seitlichen Aufsicht
und
-
7 eine
Vorrichtung zur Reinigung eines Rohrloches mit einem Saugrohr gemäß den 5 und 6 in
einer seitlichen Aufsicht.
-
Das
Saugrohr 1 nach 1 weist einen ersten, hier oberen
endseitigen Abschnitt 1.1 und einen zweiten, hier unteren
endseitigen Abschnitt 1.2 auf. Beide Abschnitte sind als
zylindrische Hohlrohre gestaltet, die sich entlang einer gemeinsamen
Längsachse
L erstrecken. Über
einen konischen Abschnitt 1.3 sind die beiden Abschnitte 1.1 und 1.2 des
Saugrohres 1 miteinander verbunden.
-
Das
Saugrohr 1 besteht aus Stahl, kann jedoch in alternativen
Ausführungsformen
der Erfindung auch aus Kunststoff bestehen.
-
Der
endseitige Abschnitt 1.1 des Saugrohres 1 weist
einen sich entlang der Längsachse
L erstreckenden, im Querschnitt sechseckigen Aufnahmeschaft 1.4 auf, über den
das Saugrohr 1 an eine Antriebsvorrichtung (siehe 3)
koppelbar ist.
-
An
seinem freien, hier unteren endseitigen Abschnitt 1.2 weist
das Saugrohr 1 in seiner Außenwandung vier sich parallel
zur Längsachse
L des Saugrohres 1 erstreckende Schlitze 3 auf,
die jeweils um 90° voneinander
beabstandet angeordnet sind. Die Schlitze 3 münden in
die Stirnseite 5 des Abschnittes 1.2 des Saugrohres 1.
-
In
dem freien Innenraum 7 des Saugrohres 1 ist eine
Bürste 9 mit
vier lamellenartig konfektionierten Borstenbüscheln, die jeweils um 90° versetzt
zueinander angeordnet sind, angeordnet. Jeweils ein Borstenbüschel der
Bürste 9 ist
durch einen Schlitz 3 derart hindurchgesteckt, dass die
Borsten die Schlitze 3 beziehungsweise das Saugrohr 1 nach
Außen um
das Maß d überragen.
Im vorliegendem Fall beträgt
das Maß d
= 2 mm.
-
Die
Bürste 9 weist,
in einer Schnittebene quer zur Längsachse
L, einen kreuzförmigen
Querschnitt auf
-
Im
unmittelbar an die Stirnseite 5 angrenzenden Bereich des
Saugrohres 1 ist ein Bohrstaubeinlass 13 in Form
von mehreren Öffnungen
angeordnet.
-
Die
Bürste 9 weist
einen sich bis in den Bereich 1.1 des Saugrohres 1 erstreckenden
Bürstenschaft 15 in
Form eines Stahldrahtes auf, an dessen freien Ende ein Haltemittel 17 zur
Halterung der Bürste 9 im
Saugrohr 1 lösbar
angeordnet ist. Zur Konterung des Haltemittels 17 ist die
Bürste 9 mit
einer Platte 11 verbunden, die außen gegen die Stirnseite 5 des
Saugrohres 1 anliegt.
-
In
seinem endseitigen Bereich 1.1 weist das Saugrohr 1 in
seiner Außenwandung
mehrere Auslassöffnungen 19 auf,
die in einen, den Bereich 1.1 des Saugrohres 1 außen umgebenden
und über
rotierende Dichtungen dicht an das Saugrohr 1 anliegenden,
Saugeranschluss 21 münden. Über einen an
diesen Saugeranschluss 21 angeschlossenen Saugschlauch
(siehe 3, 4) ist das Saugrohr 1 an
einen Sauger (siehe 3) gekoppelt.
-
In 2 ist
deutlich zu erkennen, wie die Bürstenbüschel der
Bürste 9 das
Saugrohr 1 in seinem Abschnitt 1.2 nach Außen hin überragen
und sich dabei lamellenartig parallel zur Längsachse L des Saugrohres erstrecken.
-
3 zeigt
eine Ausführungsform
einer anmeldungsgemäßen Vorrichtung
zur Reinigung eines Bohrloches in Form eines Handgerätes.
-
Das
Saugrohr 1 ist, wie ein Bohrer, mit dem Aufnahmeschaft 1.4 in
das Futter 41 der Antriebsvorrichtung 23 eingesteckt. Über den
Elektromotor der Antriebsvorrichtung 23 ist das Saugrohr 1 antreibbar.
-
Der
Elektromotor der Antriebsvorrichtung 23 treibt ebenfalls
eine an der Antriebsvorrichtung 23 angeordnete Saugvorrichtung 25 an,
an die das Saugrohr 1 über
den Saugeranschluss 21 und den daran angeschlossenen Saugschlauch 26 strömungstechnisch
gekoppelt ist.
-
Im
Sauger 25 ist eine Auffangvorrichtung für den Bohrstaub in Form eines
Filters mit einer Bohrstaubkammer, in den der Bohrstaub eintragbar
ist, angeordnet.
-
Die
in 3 dargestellte Vorrichtung zur Reinigung eines
Bohrloches wird wie folgt gehandhabt.
-
Die
Vorrichtung wird an dem Handgriff 27 der Antriebsvorrichtung 23 gehalten
und das Saugrohr 1 in ein Bohrloch eingesteckt. Über den
am Handgriff 27 angeordneten Schalter 29 wird
die Antriebsvorrichtung 23 eingeschaltet, so dass das Saugrohr 1 in eine
Drehbewegung versetzt wird und die Saugvorrichtung 25 den
Innenraum 7 des Saugrohres 1 mit einer Saugtätigkeit
beaufschlagt.
-
Durch
die das Saugrohr 1 überragenden Borsten
der Bürsten 9 wird
Bohrstaub von der Wandung des Bohrloches gebürstet, der zunächst über den
Bohrstaubeinlass 13 in den Innenraum 7 des Saugrohres 1,
weiter über
die Auslässe 19 in
den Saugeranschluss 21 und von diesem über den Saugschlauch 26 in
den Filter mit einer Bohrstaubkammer der Saugvorrichtung 25 gesaugt
wird.
-
Die
Vorrichtung gemäß 4 entspricht
im Wesentlichen der Vorrichtung nach 3 mit dem Unterschied,
dass der an dem Saugeranschluss 21 angeschlossene Saugschlauch 31 hier
zu einer separaten Saugvorrichtung (nicht dargestellt) führt, die nicht
an die Antriebsvorrichtung 23 gekoppelt ist.
-
Das
Saugrohr 33 nach 5 entspricht
im Wesentlichen dem Saugrohr 1 nach 1 mit dem Unterschied,
dass der an die Antriebsvorrichtung koppelbare, hier obere Abschnitt 33.1 des
Saugrohres 33 nicht über
Auslassöffnungen 19 an
einen Saugeranschluss 21 angeschlossen ist, sondern über einen
hohlen Aufnahmeschaft 33.4 verfügt, der in den freien Innenraum
des Abschnittes 33.1 mündet,
und über
diesen strömungstechnisch
mit der Saugvorrichtung (siehe 7) verbunden
ist.
-
Hierzu
weist die in 7 dargestellte Antriebsvorrichtung 35,
an die das Saugrohr 33 gekoppelt ist, eine Hohlwelle auf,
die die an die Antriebsvorrichtung 35 gekoppelte Saugvorrichtung 37 und
die Bohrung des Aufnahmeschaftes 33.4 strömungstechnisch
miteinander verbindet.