DE19752814A1 - Bohrvorrichtung für eine Handbohrmaschine - Google Patents
Bohrvorrichtung für eine HandbohrmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bohrvorrichtung für eine Handbohrmaschine, mit einer an einer
Führungsvorrichtung angeordneten Befestigungsvorrichtung,
mit einer Aufnahmeöffnung für die Bohrmaschine, mit Rückstellfedern aufweisende
Führungssäulen, an denen die Führungsvorrichtung achsparallel zur Längserstreckung der
Führungssäulen verschiebbar angeordnet ist, sowie mit einem Verbindungsmittel, mit dem
die Führungssäulen an ihren dem Bohrgut nahen Ende fest miteinander verbunden sind.
Es ist allgemein bekannt, daß das Erzeugen von Bohrlöchern, die exakt senkrecht in
beispielsweise eine Wand einzubringen sind, mit Hilfe von Handbohrmaschinen kaum
möglich ist. Wenngleich dieses Erzeugen von zur Flächennormalen der Wand parallelen
Bohrlöchern etwa zum Einsetzen von Bilder haltenden Dübelhaken nicht unbedingt
erforderlich ist, so gibt es doch eine Vielzahl von Anwendungsfällen, bei denen die
angesprochene Parallelität wünschenswert oder sogar erforderlich ist. So fordern etwa
Befestigungsmittelhersteller senkrecht zur Fläche stehende Bohrlöcher.
Sollen beispielsweise Dübelhaken zum Anhängen von Hängeschränken in eine mit Fliesen
belegte Wand eingebracht werden, so erschweren schiefe Bohrlöcher und damit schiefe
Dübelhaken das Einhängen von Hängeschrankhaltern erheblich. Ist ein solcher
Schrankhaken jedoch erst einmal schief in der Wand befestigt, so helfen in der Regel nur
noch Hammerschläge, um den Haken in die richtige Ausrichtung zu bringen. Dabei kann
es aber zu unerwünschten Beschädigungen der Wand oder der Wandfliesen kommen.
Außerdem wird in der Regel der Dübel gelockert, so daß die Tragfestigkeit der gesamten
Befestigungsmittel nachläßt.
Als weitere schwierige Bohraufgabe kann angesehen werden, in eine schräge Wand ein zur
Flächennormalen der Wand paralleles Bohrloch einzubringen.
Aus dem Stand der Technik ist ein Zusatzgerät für eine Handbohrmaschine bekannt
geworden, welches für Flächen, Kanten und Rundmaterial zum Bohren, Lochsägen,
Fräsen und Schleifen geeignet sein soll. Dieses Gerät besteht aus zwei Führungssäulen, an
dessen eine Befestigungsvorrichtung für die Bohrmaschine federbelastet und achsparellel
zu Längserstreckung der Führungssäulen verschieblich angeordnet ist. An der dem
Bearbeitungsgut nahen Ende der Führungssäulen ist ein Auflageteller gefestigt, der eine
zentrische Öffnung zur Durchführung des jeweiligen Bearbeitungswerkzeuges aufweist.
Nachteilig an diesem Zusatzgerät für eine Bohrmaschine ist, daß durch den Auflageteller
die Gesamtvorrichtung sehr schwer und zudem stark kopflastig wird. Dies erschwert die
Handhabung insbesondere bei wenig geübten Heimwerkern. Als weiterer Nachteil ist
anzusehen, daß mit der bekannten Vorrichtung dann keine zur Flächennormalen des
Bohrguts parallele Löcher herstellbar sind, wenn sich dort Oberflächenunebenheiten
befinden; die Oberfläche also nicht eben ist. Durch den großen Auflageteller mit der
kleinen Durchführungsöffnung für den Bohrer wird eine sehr breite und symmetrische
Kreisringfläche gebildet, die einen großen Bereich in der Umgebung des Bohrlochs als
Auflagefläche nutzt. Befindet sich dort eine Oberflächenbuckel, so sorgt diese Erhebung
für einen unsicher Stand des Auflagetellers und damit für ein schiefes Bohrloch. Ein
Drehen der bekannten Vorrichtung ändert an den beschriebenen Verhältnissen nichts, da
durch die Symmetrie der Auflagefläche des Kreisringes keine die Oberflächenerhöhung
umgehende Auflagefläche einnehmbar ist.
Die Aufgabe an die Erfindung besteht nun darin, ausgehend von dem beschriebenen Stand
der Technik eine Bohrvorrichtung zu schaffen, die leichtgewichtig ist und mit der auch bei
wenig ebenen Bohrgutoberflächen und in schwierigen schiefen Bohrgutlagen eine
Bohrloch erzeugbar ist, welches parallel zu Flächennormalen der Bohrgutes ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Hauptanspruchs, während
vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnehmbar sind.
Demnach verfügt die erfindungsgemäße Bohrvorrichtung über drei eine Befestigungs- und
Führungsvorrichtung aufnehmende Führungssäulen, die in einem Dreieck zueinander
angeordnet sind. Außerdem ist vorgesehen, daß der Mittelpunkt der Aufnahmeöffnung in
der Befestigungsvorrichtung für die Bohrmaschine azentrische in Richtung auf eine der
drei Führungssäulen hin verschoben angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine besonders
stabile, leichte und nur eine geringe Auflagefläche benötigende Bohrvorrichtung ge
schaffen, mit der auch in unebene Bohrgüter die gewünschten Bohrlöcher einbringbar sind.
Die azentrische Anordnung der Befestigungsvorrichtung der Bohrmaschine ermöglicht
zudem ein kippmomentfreies Betätigen der Bohrmaschine bei der gewählten Dreipunkt
auflage der Bohrvorrichtung. Zudem ermöglicht die Dreipunktauflage der Bohrvorrichtung
ein insgesamt stabiles und kippfreies Aufliegen auf dem Bohrgut.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Bohrvorrichtung kann vorgesehen sein, daß die
Führungssäulen in einem gleichschenkligen Dreieck zueinander angeordnet sind. Zudem
wird es als vorteilhaft angesehen, wenn die Führungssäulen an ihren zum Bohrgut
weisenden Ende über kleine Auflagemittel, wie beispielsweise gummibelegte oder aus aus
Gummi oder einem Kunststoff bestehende Auflageteller verfügen. In einer weiteren
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung verfügen die Führungssäulen über einen Mantel,
der die Rückstellfedern zumindest teilweise umfaßt. Dadurch kann sichergestellt werden,
daß von den Federn keine Verletzungsgefahr ausgeht und die Führungsbahnen der
Führungssäulen nicht mit Bohrmehl verunreinigt werden. In einer anderen Ausführungs
form können die Führungssäulen jeweils auch von einem Gummibalg umschlossen sei, der
einerseits die Vertikalbewegung der Führungsvorrichtung gestattet und andererseits die
Laufbahnen der Führungssäulen weitgehend gegen Bohrmehlverschmutzung schützt.
Zur Stabilisierung der gesamten Bohrvorrichtung kann vorgesehen sein, daß die Führungs
säulen im bohrgutnahen Bereich über Verbindungsstäbe fest miteinander verbunden sind.
Die Verbindung kann durch eine unlösbare Verbindung (schweißen, kleben, löten) oder
durch eine lösbare Verbindung (schrauben) erzeugt werden. Dazu weisen die
Verbindungsmittel beispielsweise Knotenbereiche aus, die die Verbindung mit den
Führungssäulen erleichtern.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß an
den Verbindungsmitteln im Bereich der Bohrerposition eine oder mehrere schwenkbare
Befestigunungsvorrichtungen für eine Bohrmehlabsaugvorrichtung, beispielsweise ein
Staubsaugerendrohr, angeordnet sind.
Schließlich kann vorgesehen sein, daß an dem Mantel der jeweiligen Führungssäulen
Haltevorrichtungen zur Aufnahme von Bohrern oder eines Bohrmaschinenschlüssels
vorhanden sind.
Zur Verdeutlichung der Erfindung ist der Beschreibung eine Zeichnung von
Ausführungsbeispielen der Erfindung beigefügt. In ihr zeigt
Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht der Bohrvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Befestigungsvorrichtung für die Bohrmaschine,
Fig. 3 eine Detailansicht einer Führungssäule mit Mantel,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Verbindungsmittel für die Führungssäulen, und
Fig. 5 eine Darstellung der azentrischen Anordnung der Bohrmaschinenbe
festigungsposition.
In Fig. 1 ist demnach eine Bohrvorrichtung 1 für eine Handbohrmaschine 2 in einer
schematischen Seitenansicht dargestellt. Die Bohrmaschine 2 ist dabei mit ihrer
Bohrmaschinenspindel 41 durch eine Öffnung 27 in einer Führungsvorrichtung 3 gesteckt
und mittels einer Befestigungsvorrichtung 4 unverdrehbar mit der Führungsvorrichtung 3
verbunden.
Die Führungsvorrichtung 3 verfügt im Bereich ihres äußeren Umfangs über drei
vorzugsweise mit Lager 28 versehene Öffnungen 45, durch die drei Führungssäulen 8, 9, 10
gesteckt sind. Die Führungssäulen 8, 9, 10 selbst werden von jeweils einer Rückstellfeder
5, 6, 7 koaxial umfaßt, die sich an ihrer dem Bohrgut 12 zugewandten Seite an die
Führungssäulen 8, 9, 10 verbindende Verbindungsmittel 20, 21, 22 und auf der
gegenüberliegenden Seite an der Führungsvorrichtung 3 abstützen.
Die Führungssäulen 8, 9, 10 verfügen zudem über Auflagemittel 16, die an ihrer dem
Bohrgut 12 zuweisenden Seite vorzugsweise gummibeschichtet sind oder ganz aus
Kunststoff oder einem gummiähnlichem Material bestehen. Auf diese Weise wird eine
ausgezeichnete Standfestigkeit auch auf sehr glattem Untergrund, wie zum Beispiel auf
Fliesen gewährleistet.
Fig. 2 zeigt die Führungsvorrichtung 3 der Bohrvorrichtung 1 in einer Draufsicht. Wie der
Abbildung deutlich entnehmbar ist, besteht die Führungsvorrichtung in diesem
Ausführungsbeispiel aus einem Druckguß oder Frästeil, welches im Bereich seines
Außenumfangs die drei oben genannten Öffnungen 45 mit dort eingesetzten Lagerbuchsen
28 zur Aufnahme der hier nicht dargestellten Führungssäulen 8, 9, 10.
Die Führungsvorrichtung 3 verfügt auch über eine Aufnahmeöffnung 12 zur Durchführung
und Aufnahme des Bohrmaschinenhalses 30, der mittels einer auf der
Führungsvorrichtung 3 angeordneten Befestigungsvorrichtung 4 unverdrehbar fest mit der
Führungsvorrichtung verbindbar ist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Befestigungsvorrichtung als Spannvorrichtung mit einer Spannschraube 42 ausgebildet.
Die Befestigungsvorrichtung kann zusätzlich auch über einen Handgriff verfügen, der dem
Bediener der Bohrmaschine eine zusätzliche Haltemöglichkeit für Bohrmaschine und
Bohrvorrichtung bietet.
Wie schon in dieser Fig. 2 deutlich wird, ist die Öffnung 12 nicht zentrisch zwischen den
drei Aufnahmeöffnungen für die Führungssäulen angeordnet, sondern zur Kompensation
eines durch eine Kraft F auf den Bohrmaschinenhandgriff wirkendes Drehmoment
azentrisch um eine Strecke S zu einer der drei Öffnungen hin verschoben angeordnet.
Fig. 3 zeigt, daß die Führungssäulen 8, 9, 10 samt der Federn 5, 6, 7 in einer Weiterbildung
der Erfindung jeweils von einem Mantel 17 umgeben sein können. Dieser Mantel 17
verhindert einerseits eine Verletzungsgefahr beim Zusammenschieben der Federn bei
Betätigung der Gesamtvorrichtung 1, andererseits wird durch diesen Mantel 17 jeweils die
Oberfläche der Führungssäulen vor gegebenenfalls aus dem Bohrloch herausrieselnden
Bohrmehl geschützt. Schließlich können jeweils an der Außenseite des Mantels 17
Befestigungsmittel 31 zur lösbaren Befestigung von Bohrmaschinenbohrern 13 oder eines
Bohrmaschinenschlüssels angebracht sein.
Fig. 4 ist eine schematische Draufsicht aus Richtung A gemäß Fig. 1 auf die die
Führungssäulen 8, 9, 10 verbindenden Verbindungsmittel entnehmbar. Wie diese
Darstellung zeigt, sind die Verbindungsmittel als Stäbe 20, 21, 22 ausgebildet, die im
Bereich der Führungssäulen 8, 9, 10 Knotenbereiche 24 zur Verbindung mit den
Führungssäulen aufweisen. Die Verbindungsmittel sind dabei zur Bohrgutoberfläche
beabstandet angeordnet. Die eigentliche feste oder lösbare Verbindung zwischen den
Verbindungsmitteln und den Führungssäulen 8, 9, 10 kann durch schweißen, kleben oder
löten bzw. durch verschrauben mit Hilfe geeigneter Befestigungsmittel erfolgen.
Wie die genannte Darstellung zeigt, können an dem Verbindungsmittel 20, 21, 22 auch
schwenkbar gelagerte Aufnahmevorrichtungen 29 für eine Bohrmehlabsaugvorrichtung
angeordnet sein. Die Schwenkbarkeit ist daher von besonderem Vorteil, da die Bohrvor
richtung in Abhängigkeit von der Ebenheit des Bohrguts mit ihren drei Auflagepunkten
optimal auf die Bohrgutoberfläche aufgesetzt werden kann und anschließend durch Wahl
von einem der drei Aufnahmevorrichtungen 29 immer eine optimale Bohrmehlabsaugung
aus dem azentrisch angeordneten Bohrlochbereich 26 gewährleistet ist.
Schließlich zeigt Fig. 5, wie die azentrische Anordnung der Bohrmaschine 2 in der
Bohrvorrichtung 1 zu erfolgen hat. In dem dort dargestellten gleichschenkligem Dreieck
50 mit seinen Schenkeln 51, 52, 53 kann durch Lotfällung ein zentrischer Punkt 54 an der
Schnittstelle der drei Lotlinien a, b, c ermittelt werden. Erfindungsgemäß ist die
Aufnahmeöffnung 12 für die Bohrmaschine 2 in der Führungsvorrichtung 3 derart
außerhalb dieses Zentrumpunktes 54 anzuordnen, daß der Mittelpunkt 56 der
Aufnahmeöffnung 27 in Richtung zu einem der drei Eckpunkte (Orte der Führungssäulen)
verschoben angeordnet ist.
Die Länge der konkrete Verschiebungsstrecke S ist abhängig von der Angriffshebellänge
X zwischen der Bohrmaschinendrehachse D und dem Angriffspunkt der Kraft F des Bedie
ners der Handbohrmaschine 2. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei minimaler
Auflagefläche der Bohrvorrichtung l und minimalem Vorrichtungsgewicht zur
Flächennormalen N eines Bohrguts exakt parallele Bohrlöcher 26 erzeugbar sind, ohne daß
auf die Bohrvorrichtung ein durch den Bediener verursachtes Kippmoment entsteht.
Es versteht sich von selbst, daß die Bohrvorrichtung für alle Arten von Handbohrma
schinen nutzbar ist. Zu denken ist beispielsweise auch an Schlagbohrmaschine und
Pneumatikbohrhämmer.
1
Bohrvorrichtung
2
Handbohrmaschine
3
Führungsvorrichtung
4
Befestigungsvorrichtung
5-7
Rückstellfeder
8-10
Führungssäule
12
Bohrgut
13
Bohrer am Halter
16
Auflagemittel
17
Mantel
20-22
Verbindungsmittel
24
Knotenbereich
25
Bohrloch
26
Bohrlochbereich
27
Aufnahmeöffnung für Bohrmaschinenhals
28
Lagerbuchse
29
Aufnahmevorrichtung für Absaugvorrichtung
30
Bohrmaschinenhals
31
Befestigungsmittel
41
Bohrmaschinenspindel
42
Spannschraube
43
Bohrer
45
Aufnahmeöffnungen für die Führungssäulen
50
Dreieck
51-53
Schenkel
54
Zentrischer Punkt
56
Mittelpunkt
a, b, c Lotlinien
A Draufsicht
F Kraft
N Flächennormale
S Strecke
X Hebellänge
D Bohrmaschinendrehachse
a, b, c Lotlinien
A Draufsicht
F Kraft
N Flächennormale
S Strecke
X Hebellänge
D Bohrmaschinendrehachse
Claims (11)
1. Bohrvorrichtung (1) für eine Handbohrmaschine (2),
mit einer an einer Führungsvorrichtung (3) angeordneten Befestigungsvorrichtung (4),
mit einer Aufnahmeöffnung () für die Bohrmaschine (2),
mit Rückstellfedern (5, 6, 7) aufweisende Führungssäulen, an denen die Führungsvorrichtung (3) achsparallel zur Längserstreckung der Führungssäulen verschiebbar angeordnet ist,
sowie mit einem Verbindungsmittel, mit dem die Führungssäulen an ihren dem Bohrgut (12) nahen Ende fest miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß drei Führungssäulen (8, 9, 10) in einem Dreieck (50) zueinander angeordnet sind, und
daß der Mittelpunkt (56) der Aufnahmeöffnung (56) für die Bohrmaschine (2) in der Befestigungsvorrichtung (4) azentrisch in Richtung zu einer der drei Führungssäulen (8, 9, 10) hin verschoben angeordnet ist.
mit einer an einer Führungsvorrichtung (3) angeordneten Befestigungsvorrichtung (4),
mit einer Aufnahmeöffnung () für die Bohrmaschine (2),
mit Rückstellfedern (5, 6, 7) aufweisende Führungssäulen, an denen die Führungsvorrichtung (3) achsparallel zur Längserstreckung der Führungssäulen verschiebbar angeordnet ist,
sowie mit einem Verbindungsmittel, mit dem die Führungssäulen an ihren dem Bohrgut (12) nahen Ende fest miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß drei Führungssäulen (8, 9, 10) in einem Dreieck (50) zueinander angeordnet sind, und
daß der Mittelpunkt (56) der Aufnahmeöffnung (56) für die Bohrmaschine (2) in der Befestigungsvorrichtung (4) azentrisch in Richtung zu einer der drei Führungssäulen (8, 9, 10) hin verschoben angeordnet ist.
2, Bohrvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dreieck (11) als im wesentlichen gleichschenkliges Dreieck ausgebildet ist.
3. Bohrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungssäulen (8, 9, 10) an ihren zum Bohrgut (12) weisenden Ende über
Auflagemittel (16), vorzugsweise über Auflageteller verfügen.
4. Bohrvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagemittel (16) mit Gummi oder gummiähnlichen Material an ihrer zum
Bohrgut (12) weisenden Seite belegt sind.
5. Bohrvorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungssäulen (8, 9, 10) über einen die Rückstellfedern (5, 6, 7) teilweise umfassenden Mantel (17) aufweisen,
oder daß die Führungssäulen (8, 9, 10) samt Rückstellfedern (5, 6, 7) jeweils von einem Gummibalg umfaßt sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungssäulen (8, 9, 10) über einen die Rückstellfedern (5, 6, 7) teilweise umfassenden Mantel (17) aufweisen,
oder daß die Führungssäulen (8, 9, 10) samt Rückstellfedern (5, 6, 7) jeweils von einem Gummibalg umfaßt sind.
6. Bohrvorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsmittel als die Führungssäulen (8, 9, 10) verbindende Stäbe
(20, 21, 22) ausgebildet ist.
7. Bohrvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Knotenbereichen (24) der Stäbe (20, 21, 22) Befestigungsmittel (23) vorgesehen
sind.
8. Bohrvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Verbindungsmittel im Bohrlochbereich (26) wenigstens eine schwenk
bare Aufnahmevorrichtung (29) für eine Bohrmehlabsaugvorrichtung angeordnet ist.
9. Bohrvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Mantel (17) der Führungssäulen (8, 9, 10) Befestigungsmittel (31) zur Auf
nahme von Bohrern (13) oder eines Bohrmaschinenschlüssels angeordnet sind.
10. Bohrvorrichtung nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung (4) als ein den Bohrmaschinenhals (30) umfassendes
Befestigungsmittel ausgebildet ist, welches mittels eines Spannmittels (Spannschrau
be 42) festziehbar ist.
11. Bohrvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung über einen Handgriff verfügt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997152814 DE19752814A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Bohrvorrichtung für eine Handbohrmaschine |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19752814A1 true DE19752814A1 (de) | 1999-06-10 |
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ID=7850120
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| DE1997152814 Withdrawn DE19752814A1 (de) | 1997-11-28 | 1997-11-28 | Bohrvorrichtung für eine Handbohrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19752814A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002094486A1 (en) * | 2001-05-24 | 2002-11-28 | Hills Industries Limited | Guide mechanism for power drill |
| AU2002256564B2 (en) * | 2001-05-24 | 2007-06-28 | Gmc Worldwide Pty Ltd | Guide mechanism for power drill |
| RU2303505C1 (ru) * | 2005-11-09 | 2007-07-27 | Российская Федерация, от имени которой выступает государственный заказчик Федеральное агентство по атомной энергии | Устройство для обработки деталей |
| CN105642949A (zh) * | 2016-03-30 | 2016-06-08 | 安徽科技学院 | 一种用于建筑物墙体高处单人钻孔装置及方法 |
| CN114485298A (zh) * | 2022-02-09 | 2022-05-13 | 广东华晟安全职业评价有限公司 | 一种定向控制光面爆破装置及爆破方法 |
-
1997
- 1997-11-28 DE DE1997152814 patent/DE19752814A1/de not_active Withdrawn
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| CN114485298B (zh) * | 2022-02-09 | 2023-12-12 | 广西金建华爆破工程有限公司 | 一种定向控制光面爆破装置及爆破方法 |
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