DE10244302B3 - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs, insbesondere eines dreibeinigen Tischstativs - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs, insbesondere eines dreibeinigen Tischstativs Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs, insbesondere eines dreibeinigen Tischstativs, bestehend aus einem Stativkopf mit Beinhalterungen zur Aufnahme der Stativbeine, die mittels eines Gelenkbolzens an der jeweiligen Beinhalterung beweglich gelagert sind, wobei jedes der Stativbeine aus einem ersten Beinteil besteht, das von zwei parallel verlaufenden Profilschenkeln gebildet wird, die die Beinhaltung seitlich übergreifen und zwischen diesen Profilschenkeln ein relativ zum ersten Beinteil teleskopartig verschieb- und feststellbares zweites Beinteil vorgesehen sowie an den Profilschenkeln eine Aussparung mit einer Blockierfläche befindlich ist, die in Kontakt mit einer an der Beinhalterung angeordneten Anschlagnase bringbar ausgebildet sowie im sich der Aussparung anschließenden Bereich ein lagefixiertes Abstandselement zwischen den Profilschenkeln angeordnet ist. DOLLAR A Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung vorzuschlagen, mit der die Einsatzvielfalt des Stativs erweitert werden kann, indem mehrere fixierbar einstellbare Spreizwinkel auch bis in die Tischplatten- oder Bodennähe realisiert werden können. Dabei soll die Vorrichtung durch Nutzung ohnehin vorhandener Bauteile einfach aufgebaut sowie leicht handhabbar sein. Dies wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass an jeder der Beinhalterungen (3) mehrere Anschlagnasen (22, 22', 22'') befindlich sind und das Abstandselement (11), ...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs, insbesondere eines dreibeinigen Tischstativs, bestehend aus einem Stativkopf mit Beinhalterungen zur Aufnahme der Stativbeine, die mittels eines Gelenkbolzens an der jeweiligen Beinhalterung beweglich gelagert sind, wobei jedes der Stativbeine aus einem ersten Beinteil besteht, das von zwei parallel verlaufenden Profilschenkeln gebildet wird, die die Beinhalterung seitlich übergreifen und zwischen diesen Profilschenkeln ein relativ zum ersten Beinteil teleskopartig verschieb- und feststellbares zweites Beinteil vorgesehen sowie an den Profilschenkeln eine Aussparung mit einer Blockierfläche befindlich ist, die in Kontakt mit einer an der Beinhalterung angeordneten Anschlagnase bringbar ausgebildet sowie im sich der Aussparung anschließenden Bereich ein lagefixiertes Abstandselement zwischen den Profilschenkeln angeordnet ist.
- Eine derartige Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Tischstativs aus Holz ist aus dem Prospekt "Schlaue Füchse arbeiten mit Stativen von Berlebach®" / Seite 4 – „Tischstativ" der Fa. Berlebach Stativtechnik – Wolfgang Fleischer, D-09619 Mulda bekannt. Dabei übernimmt das zwischen den Profilschenkeln lagefixiert eingefügte Abstandselement allein die Stabilisierung der Profilschenkel.
- Eine derartige Konstruktion, eines regelmäßig aus Eschenholz bestehenden Stativs, ist ohne weiteres allen Anforderungen gewachsen, die sich aus seiner Verwendung in Verbindung mit Kameras sowie anderen optischen oder messtechnischen Geräten ergeben. Dabei kommen alle Vorteile, die aus dem verwendeten Werkstoff Holz resultieren, wie zum Beispiel Kompensation von Erschütterungen und Vibrationen, geringe Wärmeleitfähigkeit, fehlende elektrische Leitfähigkeit, geringes Eigengewicht und Widerstandsfähigkeit gegen natürliche Einflüsse, zum Tragen.
- Nachteilig wirkt sich bei dieser einfach aufgebauten Vorrichtung aus, dass nur ein fixierbarer Spreizwinkel der Stativbeine ermöglicht wird, der sich durch die Lage der die Blockierfläche beinhaltenden Aussparung in den Profilschenkeln gegenüber der einzelnen Anschlagnase der Beinhalterung ergibt. Daraus resultiert zwangsläufig die Möglichkeit einer nur begrenzten Beinspreizung, so dass oftmals erforderliche fotografische Arbeiten (z.B. Tier- und Pflanzenfotografie) o.ä. in Tischplatten- oder auch Bodennähe nicht realisierbar sind.
- Eine weitere bekannte, nicht gattungsgemäße Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Stativs geht aus der
DE 196 36 413 C1 hervor. Mit dieser Vorrichtung können zwei fixierbare einstellbare Spreizwinkel realisiert werden. Dabei handelt es sich aber weder um ein Tischstativ noch um eine Lösung, die fixierbare einstellbare Spreizwinkel bis in Tischplatten- oder Bodennähe erlaubt. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung vorzuschlagen, mit der die Einsatzvielfalt des Stativs erweitert werden kann, indem mehrere fixierbar einstellbare Spreizwinkel auch bis in die Tischplatten- oder Bodennähe realisiert werden können. Dabei soll die Vorrichtung durch Nutzung ohnehin vorhandener Bauteile einfach aufgebaut sowie leicht handhabbar sein.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
- Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass eine einfach aufgebaute und leicht zu handhabende Vorrichtung zur Verfügung gestellt wird, mit der wenigsten drei unterschiedliche Spreizwinkel der Stativbeine einstellbar sind, wobei auch im Falle des größten Spreizwinkels eine fixierte Lage der Stativbeine erzielt werden kann, bei dem sich der die Gerätschaften aufnehmende Stativkopf in Tischplatten- oder Bodennähe befindet. Damit kann die Einsatzvielfalt des Stativs erweitert werden, weil nunmehr fotografische o.ä. Arbeiten möglich sind, die hinsichtlich der spreizwinkelbedingten Einschränkungen des bekannten Stativs nicht ausführbar waren.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung nach Anspruch 1 sind aus Patentansprüchen 2 bis 20 ersichtlich.
- Die Ausführungsform nach den Merkmalen des Patentanspruchs 2 bewirkt, dass deren Kontakteingriff auch bei äußeren Einwirkungen (z.B. Anstoßen an das Stativbein) besser gewährleistet wird.
- Durch die Merkmale des Patentanspruchs 3 können drei fixierbare Spreizwinkel der Stativbeine realisiert werden.
- Die Ausgestaltungen nach den Patentansprüchen
4 und5 bewirken, dass die Blockierfläche einfach hergestellt werden kann. - Durch die Merkmale der Patentansprüche
6 bis8 wird eine Vorfertigungsmöglichkeit des Einlegeteiles mit den Anschlagnasen ermöglicht und dessen unkomplizierte Befestigung an der Beinhalterung erreicht. - Das Merkmal nach Patentanspruch 9 sichert eine weitergehende Lagefixierung des Einlegeteiles an der Beinhalterung.
- Die Merkmale der Patentansprüche
10 und11 gewährleisten eine zweckmäßige Aufnahmemöglichkeit für das Federelement und dessen einfache Ausgestaltung. - Die aus Patentanspruch 12 ersichtlichen Merkmale ermöglichen eine sichere Führung des Schiebers.
- Demgegenüber wird durch die Merkmale nach den Patentansprüchen
13 bis15 abgesichert, dass eine griffige Verstellung des Schiebers erfolgen kann, die zudem eine einfache Ausgestaltung beinhalten. - Eine leichte und gefühlvolle Betätigung des Schiebers wird durch die Merkmale nach den Patentansprüchen
16 und17 erreicht. - Letztlich gewährleisten die Ausgestaltungen nach den Patentansprüchen
18 bis20 , dass der Schieber und das Einlegeteil mit den Anschlagnasen unproblematisch herstellbar und haltbar ausgestaltet werden können. - Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden.
- Es zeigen:
-
1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei zur Vereinfachung die Vorrichtung und das Stativbein nur an einer Beinhalterung des Stativkopfes dargestellt sind -
2 eine vereinfachte Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der Linie1 – 1 der1 -
3 eine perspektivische Ansicht des Schiebers -
4 eine Seitenansicht des Schiebers mit integriertem Abstandselement -
5 eine Ansicht des Schiebers aus Richtung des Pfeiles X der4 In der1 ist ein dreibeiniges Holzstativ1 , in Form eines Tischstativs, dargestellt, welches aus einem Stativkopf2 mit Beinhalterungen3 zur Aufnahme der Stativbeine4 besteht, die mittels eines Gelenkbolzens5 an der jeweiligen Beinhalterung3 beweglich gelagert sind. Zur Vereinfachung ist nur eines der Stativbeine4 und der zugehörigen Beinhalterungen3 wiedergegeben. Jedes der Stativbeine4 wird aus einem ersten Beinteil6 und einem zweiten Beinteil7 gebildet. Dabei setzt sich das erste Beinteil6 aus zwei parallel verlaufenden Profilschenkeln8 zusammen, die die Beinhalterung3 seitlich übergreifen (2 ). Zwischen diesen Profilschenkeln8 ist das relativ zum ersten Beinteil6 teleskopartig verschieb- und feststellbare zweite Beinteil7 vorgesehen. Seitens der Beinhalterung3 ist an den Profilschenkeln8 weiterhin eine Aussparung9 befindlich, wobei sich in deren anschließendem Bereich eine Einengung10 befindet, in der durch indirekte Klemmung über den Gelenkbolzen5 ein lagefixiertes Abstandselement11 zwischen den Profilschenkeln8 angeordnet ist. An seiner der Beinhalterung3 zugewandten Stirnseite12 ist das Abstandselement11 mit einem als Druckfeder aufgeführten Federelement13 ausgestattet, welches in einer Bohrung14 des Abstandselements11 aufgenommen wird. Außerdem wird das Abstandselement11 von einem kastenförmigen Schieber15 (3 ) umschlossen, wobei dieser an seinen den Profilschenkeln8 des ersten Beinteils6 zugewandten Seitenflächen16 offen ausgebildet ist und mit seiner nach außen gerichteten Seitenfläche17 die Profilschenkel8 übergreift. Durch das vorgespannte und sich an der Innenseite18 der oberen Stirnwandung19 des Schiebers15 abstützende Federelement13 wird der Schieber15 kontinuierlich in Richtung der Beinhalterung 3 gedrückt. Dies wird dadurch ermöglicht, dass das Abstandselement11 längenmäßig den Innenraum des Schiebers15 nur partiell ausfüllt (4 und5 ). An seiner der Beinhalterung3 zugewandten Seite der Stirnwandung19 weist der Schieber15 weiterhin eine bogenförmige, vorteilhafterweise kreisbogenförmig verlaufende Blockierfläche20 auf. In der Beinhalterung3 ist eine Ausnehmung21 angeordnet, in der ein drei Anschlagnasen22 ,22' ,22" aufweisendes und kreissegmentförmig ausgebildetes Einlegeteil23 aufgenommen und mittels einer als Holzschraube ausgeführten Schraubverbindung24 an der Beinhalterung3 befestigt ist. Eine außerdem im Einlegeteil23 befindliche Bohrung25 gewährleistet, das diese vom Gelenkbolzen5 durchdrungen und damit zusätzlich gesichert an der Beinhalterung3 befestigt werden kann. Dabei weist jede der Anschlagnasen22 ,22' ,22" einen unterschiedlichen Abstand zur Blockierfläche20 des Schiebers15 auf, so dass diese wechselweise mit dieser Blockierfläche20 in Eingriff bringbar sind. Sowohl die Anschlagnasen22 ,22' ,22" als auch die Blockierfläche20 sind hinterschnitten ausgebildet, wodurch deren Kontakteingriff auch bei äußeren Einwirkungen (z.B. Anstoßen an das Stativbein) besser gewährleistet wird. - Vorteilhafterweise sind der Schieber
15 und das die Anschlagnasen22 ,22' ,22" tragende Einlegeteil23 aus Metall (z.B. Aluminium) und/oder Kunststoff bestehend ausgeführt. - Zur Erleichterung der Bedienung ist der Schieber
15 zumindest an seiner nach außen gerichteten Seitenfläche17 mit einer Betätigungsausnehmung26 in Form einer Durchgangsbohrung mit Senkung27 ausgestattet. Zwischen den sich berührenden Flächen des Schiebers15 und dem Abstandselement11 sowie den Profilschenkeln8 ist eine die Reibung vermindernde Zwischenlage28 angeordnet, die beispielhaft aus einer Polyäthylenfolie besteht. - Die Funktionsweise der Vorrichtung soll nachfolgend beschrieben werden: Soll ausgehend von der in
1 gezeigten Stellung, bei der sich das Stativbein4 im kleinstmöglichen der fixierbaren Spreizwinkel (z.B. 20°) gegenüber der Senkrechten29 (Mittelachse des Stativkopfes2 ) befindet, der durch den Kontakt der Blockierfläche20 des Schiebers15 mit der Anschlagnase22 des in der Beinhalterung3 befindlichen Einlegeteils23 festgelegt wird, der mittlere der drei Spreizwinkel (z.B. 45°) eingestellt werden, so wird der Schieber15 gegen die Kraft des Federelements13 in Richtung des Pfeiles A bewegt und das Stativbein4 nach außen geschwenkt bis die Blockierfläche20 des Schiebers15 mit der nächsten Anschlagnase 22' korrespondiert. Analog vollzieht sich die Überführung in eine Beinstellung, die den größten der beispielhaften drei Spreizwinkel (z.B. 82°) einschließt, wobei in diesem Fall die Blockierfläche20 des Schiebers15 mit der dritten Anschlagnase22" zur Anlage gelangt. Diese eingenommene Stellung der Stativbeine4 ist in Abhängigkeit des Aufstellungsorts durch eine große Tischplatten- oder Bodennähe des die Gerätschaften tragenden Stativkopfes2 geprägt und ermöglicht die Durchführung von Arbeiten, die eine derartige Lage zwingend erfordern. Demgegenüber wird ein kleinerer Spreizwinkel dadurch einstellbar, dass das Stativbein4 nach innen geschwenkt wird, wodurch sich der federbelastete Schieber15 selbsttätig in Richtung des Pfeiles B bewegt und dabei über die Anschlagnasen22;22 gleitet, so dass wahlweise ein Kontakt der Blockierfläche20 mit der Anschlagnase22' oder22 ermöglicht und der damit jeweils bestimmbare Spreizwinkel (45° oder 20°) der Stativbeine4 einstellbar ist. - Sollen demgegenüber ausgehend von der in
1 gezeigten Stellung die Stativbeine4 in die Verpackungs- und Transportstellung des Stativs1 (paralleler Verlauf der Stativbeine zueinander) überführt werden, so werden diese, ohne das eine Betätigung des Schiebers15 erforderlich ist, gegeneinander geschwenkt, wobei sich die Blockierfläche20 des Schiebers15 von der Anschlagnase22 weg bewegt. Bei einer erneuten Herbeiführung der Arbeitsstellung des Stativs1 , schlägt die Blockierfläche20 durch den stetig federbelasteten Schieber15 immer an der ersten Anschlagnase22 an, so dass die Stativbeine4 den kleinsten Spreizwinkel (20°) realisieren. Selbstverständlich kann durch Einstellung einer anderen Position des Schiebers15 (Verschiebung in Richtung des Pfeiles A) beim Ausklappen der Stativbeine4 , auch einer der beiden weiteren Spreizwinkel (45° oder 82°) gewählt werden.
Claims (20)
- Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs, insbesondere eines dreibeinigen Tischstativs, bestehend aus einem Stativkopf mit Beinhalterungen zur Aufnahme der Stativbeine, die mittels eines Gelenkbolzens an der jeweiligen Beinhalterung beweglich gelagert sind, wobei jedes der Stativbeine aus einem ersten Beinteil besteht, das von zwei parallel verlaufenden Profilschenkeln gebildet wird, die die Beinhalterung seitlich übergreifen und zwischen diesen Profilschenkeln ein relativ zum ersten Beinteil teleskopartig verschieb- und feststellbares zweites Beinteil vorgesehen sowie an den Profilschenkeln eine Aussparung mit einer Blockierfläche befindlich ist, die in Kontakt mit einer an der Beinhalterung angeordneten Anschlagnase bringbar ausgebildet sowie im sich der Aussparung anschließenden Bereich ein lagefixiertes Abstandselement zwischen den Profilschenkeln angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, dass an jeder der Beinhalterungen (
3 ) mehrere Anschlagnasen (22 ,22' ,22" ) befindlich sind und das Abstandselement (11 ), welches an seiner der Beinhalterung (3 ) zugewandten Stirnseite (12 ) mit einem Federelement (13 ) ausgestattet ist sowie von einem kastenförmigen Schieber (15 ) umschlossen wird, wobei das Abstandselement (11 ) zur Gewährleistung einer Längsverschiebung des Schiebers (15 ) dessen Innenraum längenmäßig nur partiell ausfüllt und dieser Schieber (15 ) an seinen den Profilschenkeln (8 ) zugewandten Seitenflächen (16 ) offen ausgebildet sowie an der der Beinhalterung (3 ) zugewandten Stirnwandung (19 ) des Schiebers (15 ) die Blockierfläche (20 ) vorgesehen ist, die mit den Anschlagnasen (22 ,22' ,22" ) der Beinhalterung (3 ) in oder außer Eingriff bringbar ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagnasen (
22 ,22' ,22" ) und die Blockierfläche (20 ) eine hinterschnittene Ausgestaltung beinhalten. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Beinhalterung (
3 ) mindestens drei Anschlagnasen (22 ,22' ,22" ) vorgesehen sind, die einen unterschiedlichen Abstand zur Blockierfläche (20 ) des Schiebers (15 ) aufweisen. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockierfläche (
20 ) des Schiebers (15 ) eine bogenförmig Ausgestaltung aufweist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bogenförmig Ausgestaltung kreisbogenförmig ausgeführt ist.
- Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagnasen (
22 ,22' ,22" ) an einem kreissegmentförmigen Einlegeteil (23 ) vorgesehen sind, welches in einer Ausnehmung (21 ) der Beinhalterung (3 ) angeordnet ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (
23 ) mittels einer Schraubverbindung (24 ) an der Beinhalterung (3 ) befestigt ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubverbindung (
24 ) als eine Holzschraube ausgeführt ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach den Ansprüchen 1, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (
23 ) eine Bohrung (25 ) beinhaltet, die vom Gelenkbolzen (5 ) durchdrungen wird. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (
13 ) in einer Bohrung (14 ) des Abstandselements (11 ) angeordnet ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (
13 ) als Druckfeder ausgebildet ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
15 ) eine nach außen gerichtete Seitenfläche (17 ) beinhaltet, die die Profilschenkel (8 ) übergreifend ausgestaltet ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
15 ) zumindest an seiner nach außen gerichteten Seitenfläche (17 ) eine Betätigungsausnehmung (26 ) beinhaltet. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsausnehmung (
26 ) als Durchgangsbohrung ausgestaltet ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichne dass die Durchgangsbohrung (
26 ) eine Senkung (27 ) aufweist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schieber (15) und dem Abstandselement (
11 ) sowie den Profilschenkeln (8 ) eine die Reibung vermindernde Zwischenlage (28 ) angeordnet ist. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass Zwischenlage (
28 ) aus einer Polyätylenfolie besteht. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (
15 ) und/oder das die Anschlagnasen (22 ,22' ,22" ) beinhaltende Einlegeteil (23 ) aus Metall und/oder Kunststoff bestehend ausgebildet sind. - Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall als ein Leichtmetall ausgestaltet ist.
- Vorrichtung zur Einstellung der Beinspreizung eines Holzstativs nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Leichtmetall Aluminium oder eine Aluminiumlegierung ist.
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