DE19750486A1 - Herdbackblech - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Herdbackblech für das Backen von
kleinteiligen Backerzeugnissen, insbesondere für das Aufbacken
von kleinteiligen backfertigen Verkaufserzeugnissen, wie z. B.
Kartoffelprodukten, beispielsweise Pommes frites, Kroketten,
Kartoffelbällchen, oder mit oder ohne Füllungen versehenen Teig
waren u. dgl., mit einem den Formboden umgreifenden aufragenden
Formrand.
Die zur Verwendung in Küchenherden bestimmten einteiligen Back
bleche weisen üblicherweise eine etwa rechteckige Umrißform mit
einem über den Formboden aufragenden niedrigen Formrand auf, der
mit einer nach außen gerichteten horizontalen Randleiste verse
hen ist, die auch als Griffrand genutzt werden kann. Diese Herd
backbleche werden in großem Umfang auch zum Backen von kleintei
ligen Backerzeugnissen, z. B. in Ausstechförmchen geformten Ge
bäckteilen verwendet, aber vielfach auch zum Aufbacken von im
Lebensmittelhandel zumeist im Tiefkühlzustand backfertig ver
triebenen Erzeugnissen, wie z. B. vorgebackenen Pommes frites,
Kartoffel-Kroketten, Kartoffelbällchen, Teigwaren mit oder ohne
Füllung u. dgl. Auch werden die Herdbackbleche häufig zum Backen
von Maronen verwendet.
Nach dem Backvorgang und nach Herausnahme des Herdbackblechs aus
dem Backofen wird das noch heiße Backgut entweder mittels Pfan
nenwender od. dgl. entnommen oder aber durch Kippen des Back
blechs von diesem ausgeschüttet, zumeist in eine Schüssel oder
auf Teller u. dgl. Dabei ist es zumeist unvermeidbar, daß ein
Teil des kleinstückigen Heißbackguts neben das Aufnahmegefäß
fällt, da dieses im Regelfall erheblich kleiner ist als die
Breite und damit die Schüttbreite des Backblechs. Nachteilig ist
vielfach auch, daß die gebräuchlichen Herdbackbleche einen
Flachboden aufweisen, was vor allem beim Aufbacken von backfer
tig vorbereiteten Verzehrerzeugnissen, wie z. B. die genannten
Pommes frites, Kroketten u. dgl., oftmals zu unbefriedigenden
Backergebnissen führt.
Aufgabe der Erfindung ist es vor allem, ein verbessertes Herd
backblech zu schaffen, das sich bei seinem Gebrauch für das
Backen von kleinteiligen Erzeugnissen, vor allem für das Auf
backen von im Kühlzustand backfertig erworbenen Verzehrerzeug
nissen durch Handhabungserleichterungen auszeichnet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Herd
backblech mit mindestens einer Schüttöffnung für das gezielte
Ausschütten des fertig gebackenen kleinteiligen Backguts verse
hen ist. Vorzugsweise weist dabei die Schüttöffnung eine Öff
nungsbreite auf, die erheblich kleiner ist als die Abmessung des
Formbodens des Backblechs quer zur Ausschüttrichtung. Mit Vor
teil läßt sich die Anordnung so treffen, daß die Öffnungsbreite
der Schüttöffnung des Backblechs durch Handbetätigung in Anpas
sung an die Größe des Aufnahmegefäßes, in welches das Backgut
vom Backblech entleert wird, einstellbar ist.
Nach der Erfindung weist also das Herdbackblech, das, wie üb
lich, eine etwa rechteckige oder auch quadratische Gestaltung
mit einem aufragenden Formrand aufweisen kann, mindestens eine
Schüttöffnung auf, die so ausgebildet und gestaltet ist, daß das
kleinteilige Backgut auch im Heißzustand gezielt vom Backblech
ausgetragen bzw. ausgeschüttet werden kann, und zwar bevorzugt
in ein Aufnahmegefäß oder auf Teller u. dgl., dessen bzw. deren
Größe erheblich kleiner sein kann als die Abmessungen des Back
blechs. Damit ergeben sich für den Gebrauch des Herdbackblechs
erhebliche Handhabungserleichterungen. Beispielsweise läßt sich
eine auf dem Backblech aufgebackene Pommes-frites-Masse problem
los in ein Serviergefäß schütten oder auf mehrere Teller vertei
len, ohne daß es hierbei zu einem Verschütten der Pommes frites
kommt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Schüttöffnung am
Herdbackblech eine gegenüber seinen Abmessungen verhältnismäßig
kleine Öffnungsbreite aufweist, wie dies bevorzugt vorgesehen
ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die
genannte Schüttöffnung am Umfang des Backblechs angeordnet, so
daß das Backgut durch einfaches Kippen des Backblechs durch die
Schüttöffnung gezielt entleert werden kann. Vorzugsweise wird
die Anordnung so getroffen, daß die Schüttöffnung zwischen zwei
sie seitlich begrenzenden, über die Bodenfläche aufragenden
Leitflächen des Backblech-Formrandes gebildet ist, wobei diese
aufragenden seitlichen Leitflächen in Ausschüttrichtung gegen
einander konvergieren, so daß sie das kleinteilige Backgut beim
Kippen des Backblechs zu einem Schüttstrom an der Schüttöffnung
zusammenführen, der gezielt in ein Aufnahmegefäß oder auf Teller
u. dgl. geführt werden kann, ohne daß es zu einem Verschütten des
Backguts kommt. Der Formboden des Backblechs ist zweckmäßig an
der Schüttöffnung unter Bildung einer Schüttfläche in Schütt
richtung schräg nach oben ansteigend ausgebildet, wobei sich die
beiden seitlichen Leitflächen etwa über die Länge dieser anstei
genden Schüttfläche erstrecken und zweckmäßig an der freien
Stirnkante der nach außen ansteigenden Schüttfläche auslaufen.
Es besteht erfindungsgemäß auch die Möglichkeit, das Backblech
an seinem Umfang mit mehreren Schüttöffnungen der genannten Art
zu versehen, vorzugsweise mit zwei Schüttöffnungen, die auf den
gegenüberliegenden Seiten des Formbodens am Backblech angeordnet
sind. Damit ist es möglich, das mit dem fertigen Backgut im
Backofen entnommene heiße Backblech je nach den Gegebenheiten
entweder zur einen oder anderen Seite hin durch Kippen zu ent
leeren. Vorzugsweise weisen dabei die Schüttöffnungen unter
schiedliche Öffnungsbreiten auf. Über die in der Öffnungsbreite
voneinander abweichenden Schüttöffnungen lassen sich daher Auf
nahmegefäße od. dgl. unterschiedlicher Größen gezielt mit dem
Backgut befüllen.
Andererseits besteht nach der Erfindung aber auch die Möglich
keit, am Umfangsrand des Backblechs mindestens eine Schüttöff
nung vorzusehen, die durch ein über den Formboden aufragendes
Verschlußstück verschließbar ist, das zur Freigabe der Schütt
öffnung aus der Schließposition entfernt werden kann, wobei das
Verschlußstück zweckmäßig aus einer dem festen Formrand des
Backblechs angepaßten Formrandleiste besteht. Das Verschluß
stück, das in seinem Schließzustand die Schüttöffnung am Umfang
des Backblechs verschließt, kann nach Art eines Schiebers ausge
bildet sein, der an einer Schieberführung des Backblechs quer
zur Ausschüttrichtung verschiebbar geführt ist. Dies bietet die
Möglichkeit, durch eine Handeinstellung des Verschlußschiebers
die Öffnungsbreite der Schüttöffnung am Randumfang des Back
blechs, insbesondere in Anpassung an die Größe des Aufnahmegefä
ßes, in das das Backgut vom Backblech entleert wird, einzustel
len. Andererseits kann das Verschlußstück aber auch von einer
Verschlußklappe gebildet sein, die höhenverschwenkbar am Back
blech, vorzugsweise an der Unterseite seines Formbodens, so ge
lagert ist, daß sie von der Schließposition, in der sie die
Schüttöffnung verschließt, in eine Schwenklage gebracht werden
kann, in der die Schüttöffnung für das Ausschütten des Backguts
geöffnet ist, wobei die Verschlußklappe in der Schließposition
lösbar verriegelbar ist, vorzugsweise mittels einer einfachen
Feder-Rastverbindung od. dgl. Die Verschlußklappe kann auch aus
mehreren Teilabschnitten bestehen, die sich jeweils über eine
Teilbreite der Schüttöffnung erstrecken und unabhängig voneinan
der von der Schließposition in die Öffnungsposition schwenkbar
sind, so daß auch in diesem Fall sich die Öffnungsbreite der
Schüttöffnung am Umfang des Herdbackblechs einstellen läßt.
Möglich ist weiterhin eine Ausführung des erfindungsgemäßen
Herdbackblechs, bei der die oder eine der Schüttöffnungen im In
nenbereich des Backblechs an dessen Formboden angeordnet ist,
wobei diese Schüttöffnung durch eine flache Verschlußplatte ver
schließbar ist. Diese kann ebenfalls nach Art eines Schiebers
ausgebildet sein, der sich an einer Schieberführung, zweckmäßig
an der Unterseite des Formbodens, führt, so daß sich die Öff
nungsweite der Schüttöffnung des Formbodens für die gezielte
Entleerung des Backblechs einstellen läßt. Andererseits kann die
Verschlußplatte aber auch als Schwenkklappe ausgebildet werden,
die in einem zweckmäßig an der Unterseite des Formbodens ange
ordneten Scharnier von der Schließposition in die Öffnungsposi
tion höhenverschwenkbar am Backblech gelagert ist. Im übrigen
empfiehlt es sich, die als Schieber oder Schwenkklappe ausgebil
dete Verschlußplatte mit einem Betätigungsansatz zu versehen,
der in der Schließposition am Außenumfang des Backblechs, vor
zugsweise verdeckt unter der horizontalen Randleiste, liegt, so
daß er für die Handbetätigung leicht zugänglich ist.
Um insbesondere beim Aufbacken der in vielfacher Form im Handel
zumeist tiefgekühlt backfertig angebotenen Erzeugnisse verbes
serte Backergebnisse zu erzielen und vor allem auch das mehrfa
che Wenden des Backguts während des Aufbackvorgangs zu vermeiden
oder zumindest zu erleichtern, wird bei dem erfindungsgemäßen
Herdbackblech der Formboden zweckmäßig auf seiner Oberseite mit
über seine Bodenfläche verteilt mit Abstand zueinander angeord
neten Bodenerhebungen, wie insbesondere Nocken, Rippen od. dgl.,
versehen, die am Formboden des Backblechs angeformt werden kön
nen. Diese Bodenerhebungen, die zweckmäßig eine Höhe von 2-6 mm,
vorzugsweise 3-5 mm, aufweisen, dienen der Auflage des Backguts
auf dem Backblech und führen zu einer Vergleichmäßigung des Auf
backvorgangs und damit zu verbesserten Backergebnissen, können
zugleich aber auch das Wenden des Backguts während des Auf
backens unterstützen. Zugleich empfiehlt es sich, am Formboden
des Backblechs über die Bodenfläche verteilt eine Lochung vorzu
sehen, deren Löcher einen Durchmesser von etwa 3-5 mm aufweisen
können und die zweckmäßig an den Bodenerhebungen des Formbodens
angeordnet werden. Auch hiermit wird erreicht, daß die Backhitze
bzw. die heiße Backluft beim Backvorgang gleichmäßiger über die
Fläche des kleinteiligen Backguts zur Wirkung kommt, was zu
einer Verbesserung des Backvorgangs führt.
Weitere vorteilhafte Gestaltungsmerkmale der Erfindung sind in
den einzelnen Ansprüchen angegeben und ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung gezeigten Aus
führungsbeispiele. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Herdbackblech in
perspektivischer Darstellung in einer Ansicht
schräg von oben;
Fig. 2 das Backblech nach Fig. 1 in einem vertikalen
Längsschnitt nach Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 eine Teilansicht auf den Formboden des Backblechs
nach den Fig. 1 und 2 mit den hier angeordneten
Bodenerhebungen;
Fig. 4 in der Teilansicht nach Fig. 3 eine geänderte
Ausführungsform der am Formboden angeformten Bo
denerhebungen;
Fig. 5 in einem vertikalen Teilschnitt eine geänderte
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Herdback
blechs mit verschließbarer Schüttöffnung;
Fig. 6 das Herdbackblech in der Schnittdarstellung nach
Fig. 5 mit geöffneter oder zumindest teilweise
geöffneter Schüttöffnung;
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfin
dungsgemäßen Herdbackblechs in einer Ansicht von
oben mit zwei am Umfang gegenüberliegend angeord
neten Schüttöffnungen;
Fig. 8 ebenfalls in Draufsicht ein Herdbackblech mit
einer an seinem Formboden im Innenbereich angeord
neten verschließbaren Schüttöffnung;
Fig. 9 das Herdbackblech nach Fig. 8 in einem Längs
schnitt bei teilweise geöffneter Schüttöffnung.
Die in der Zeichnung dargestellten Herdbackbleche 1 sind, wie
bekannt, als flache, in der Umrißform etwa rechteckige Backble
che mit gerundeten Eckbereichen ausgeführt und bestehen zweckmä
ßig aus Blechformteilen, wobei sie auf der Oberseite ihres Form
bodens 2 mit einem Antihaftbelag, z. B. einem Teflonbelag, be
schichtet sein können. Sie weisen am Außenumfang ihres Formbo
dens 2 einen über die Bodenebene aufragenden Formrand 3 auf,
dessen Höhe zweckmäßig etwa 20-30 mm beträgt und der an seiner
Oberseite mit einer nach außen weisenden, etwa horizontalen
flanschartigen Randleiste 4 versehen ist, die eine Griffleiste
bzw. einen Griffrand bilden kann.
Das in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Herdbackblech 1 weist an seinem
etwa rechteckigen Außenumfang eine Schüttöffnung 5 auf, die sich
an der schmaleren Rechteckseite des Backblechs befindet und de
ren Öffnungsbreite X erheblich kleiner ist als die Breite des
Backblechs an dieser Seite und demgemäß auch als die Abmessung
des Formbodens 2 quer zur Ausschüttrichtung, mit der das auf dem
Formboden 2 aufgebackene kleinteilige Backgut nach Herausnahme
des Backblechs aus dem Backofen von dem Backblech ausgeschüttet
wird. Diese Ausschüttrichtung ist durch den Pfeil A angegeben.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist auf der Breite X der Schüttöff
nung 5 der aufragende Formrand 3 mit seiner nach außen weisenden
Randleiste 4 unterbrochen. Dabei wird die Schüttöffnung 5 von
einer Bodenverlängerung 6 des Formbodens gebildet, die in Aus
schüttrichtung A gegenüber der Bodenebene des Formbodens 2 an
steigend ausgeführt ist, vorzugsweise unter einem flachen Winkel
von etwa 10-20°. An ihren beiden gegenüberliegenden Seiten wird
die Bodenverlängerung 6 durch bis zur Oberseite des Formrandes 3
ansteigende seitliche Führungs- bzw. Leitflächen 7 begrenzt, die
in Ausschüttrichtung A gegeneinander konvergieren und an der
freien Stirnkante 6' der ansteigenden Bodenverlängerung 6 flach
auslaufen. Die über die Oberseite der Bodenverlängerung 6 aufra
genden Leitflächen 7 sind außerdem zur Vertikalen schräg nach
oben geneigt, wie dies Fig. 1 erkennen läßt. Mit der Anordnung
der beiden sich über die Länge der Bodenverlängerung 6 zu deren
beiden Seiten erstreckenden Leitflächen 7 erhält die Schüttöff
nung 5 an ihrer freien Stirnkante 6' zwischen den Leitflächen
eine Öffnungsbreite X, die erheblich kleiner ist als die Abmes
sung des Formbodens 2 und des Backblechs quer zur Ausschüttrich
tung A. Die Schüttöffnung 5 liegt an der freien Stirnkante 6' in
der Höhe der das Backblech bis auf den Bereich der Schüttöffnung
umschließenden Randleiste 4. Wie Fig. 1 zeigt, ist die dreisei
tig um das Backblech umlaufende horizontale Randleiste 4 auf der
Seite der Schüttöffnung 5 in den zu deren beiden Seiten befind
lichen Winkelbereichen etwa dreieckförmig verbreitert, wobei sie
zur Innenseite der Schüttöffnung hin durch die zur Stirnkante 6'
abfallenden Leitflächen 7 begrenzt wird. Diese beiderseits der
Schüttöffnung befindlichen verbreiterten Bereiche 4' der Rand
leiste 4 bilden hier Griffflächen für die Handhabung des Back
blechs.
Bei dem in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel weist
das Herdbackblech 1 einen profilierten Formboden mit nach oben
gerichteten Bodenerhebungen 8 auf, die hier aus parallel zuein
ander verlaufenden, aus dem Bodenblech nach oben herausgedrück
ten flachen Sicken bestehen, die sich im wesentlichen über die
gesamte Länge des Formbodens 2 erstrecken und, wie vor allem
Fig. 3 zeigt, an ihrer Oberseite leicht gerundet sind. Die Höhe
der Bodenerhebungen 8 beträgt zweckmäßig etwa 1-3 mm, vorzugs
weise etwa 2 mm. Die von den parallelen sicken- oder rippenarti
gen Ausformungen des Formbodens 2 gebildeten Bodenerhebungen 8
weisen quer zu ihrer Längsrichtung eine Breite auf, die zweckmä
ßig größer ist als ihr Seitenabstand, so daß zwischen den pa
rallelen Bodenerhebungen 8 in deren Längsrichtung verlaufende
schmale Bodenvertiefungen gebildet werden, deren Breite erheb
lich kleiner ist als diejenige der Bodenerhebungen 8. Die Boden
erhebungen 8 verlaufen in Längsrichtung des Formbodens im we
sentlichen über dessen gesamte Länge und auch zumindest angenä
hert über die Länge der sich an den horizontalen Formboden in
Ausschüttrichtung anschließenden Bodenverlängerung 6.
Ferner weist das Herdbackblech nach den Fig. 1 bis 3 eine Viel
zahl von über seine Bodenfläche verteilt angeordneten kleinen
Bodenöffnungen 9 auf, die zweckmäßig einen Durchmesser von etwa
3-5 mm aufweisen und die, wie Fig. 3 zeigt, an den Bodenerhebun
gen 8 angeordnet sind, zweckmäßig an deren Seitenflanken. Es ist
im übrigen erkennbar, daß mit den sickenförmig angeformten pa
rallelen Bodenerhebungen 8 der Formboden 2 in seiner Querrich
tung eine angenähert gewellte Profilierung erhält. Das mit dem
profilierten Boden versehene Herdbackblech nach den Fig. 1 bis 3
kann mit besonderem Vorteil für das Aufbacken von vorgebackenen
Pommes frites verwendet werden, die dabei im tiefgekühlten Zu
stand auf den Formboden 2 geschüttet werden, so daß sie sich
mehr oder weniger regellos über den Formboden 2 in Ablage auf
die Bodenerhebungen 8 verteilen, wodurch sich eine den Backvor
gang unterstützende lockere Verteilung der Pommes frites ergibt,
die in Verbindung mit den den Formboden durchdringenden kleinen
Bodenlöchern 9 zu einer weitgehend gleichmäßigen Bräunung der
Pommes frites führt. Nach erfolgtem Aufbacken der Pommes frites
kann das mit diesen beladene Herdbackblech 1 dem Backofen ent
nommen werden, worauf die noch heißen Pommes frites in ein Gefäß
oder einen Teller od. dgl. durch Kippen des Backblechs ausge
schüttet werden. Es ist ersichtlich, daß beim Kippen des Herd
backblechs 1 die aufliegende Pommes-frites-Masse oder ein
sonstiges aufgebackenes kleinteiliges Backgut durch die umfangs
seitige Schüttöffnung 5 über die hier ansteigende Bodenverlänge
rung 6 zwischen den seitlichen Leitflächen 7 zu einem Schütt
strom zusammengeführt wird, dessen Breite der Öffnungsbreite X
entspricht, wobei der an der Stirnkante 6' austretende Schütt
strom in ein Aufnahmegefäß, z. B. eine Schüssel, oder auf einen
Teller od. dgl. zielgerecht abgeworfen werden kann. Die angeform
ten rippenartigen Bodenerhebungen 8 können hierbei ebenfalls
eine Leitfunktion beim Ausschütten des kleinteiligen Backguts
ausüben.
Es versteht sich, daß die am Formboden 2 und zweckmäßig auch an
dessen Bodenverlängerung 6 angeordneten Bodenerhebungen 8 in
ihrer Form und Größe unterschiedlich ausgeführt werden können.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei der die Bodenerhebungen 8 von
am Formboden 2 angeformten, in dichtem Abstand zueinander ange
ordneten nockenartigen Ausformungen gebildet werden, die sich zu
ihrer Oberseite hin verjüngen, wobei auch hier am Formboden 2,
zweckmäßig an diesen nockenartigen Bodenerhebungen 8, die Boden
löcher 9 vorgesehen werden können. Diese nockenartige Profilie
rung des Formbodens 2 empfiehlt sich insbesondere dann, wenn auf
dem Herdbackblech 1 Rundteile, z. B. etwa zylindrische Kroketten,
aufgebacken werden, die dabei sich im wesentlichen in Auflage
auf den dicht zueinander angeordneten nockenartigen Erhebungen 8
befinden und die das Wenden des Backguts während des Aufbackvor
gangs erleichtern, indem sie das Backgut bei einer leichten Rüt
telbewegung des Backblechs in der hierdurch bedingten veränder
ten Lage halten.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine geänderte Ausführungsform eines er
findungsgemäßen Herdbackblechs 1, das in der Grundform denjeni
gen nach den Fig. 1 bis 4 entsprechen kann, sich von diesem
durch die abweichende Gestaltung der Schüttöffnung 5 unterschei
det. Die Schüttöffnung 5 befindet sich auch hier an einer der
vier Umfangsseiten des etwa rechteckigen Herdbackblechs 1, wobei
an der betreffenden Umfangsseite auf der Öffnungsbreite der
Schüttöffnung 5 der fest und einstückig mit dem Formboden 2 ver
bundene Formrand 3 eine die Schüttöffnung bildende Unterbrechung
aufweist, die durch ein über den Formboden 2 aufragendes Ver
schlußstück 10 verschließbar ist, das sich zur Freigabe der
Schüttöffnung 5 aus der in Fig. 5 gezeigten Schließposition ent
fernen läßt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das
Verschlußstück 10 aus einer dem festen Formrand 3 mit der Rand
leiste 4 in der Formgebung und in den Abmessungen angepaßten
Formrandleiste, die mit einem kurzen Schenkel 11 den Formboden 2
untergreift und an dessen Unterseite in einem Scharnier 12 hö
henverschwenkbar an diesem gelagert ist, wobei sie in ihrer
Schließposition gemäß Fig. 5 leicht lösbar arretiert ist, im ge
zeigten Ausführungsbeispiel mit Hilfe einer Feder-Rastverbin
dung, die hier von am Verschlußstück 10 endseitig befestigten
Federklammern 13 gebildet wird, in die beim Hochschwenken des
Verschlußstücks 10 in die Schließposition nach Fig. 5 Nocken
oder Zapfen 14 federnd einrasten, die z. B. an den festen Form
randteilen des Formrandes 3 angeordnet sind.
Um das auf dem Herdbackblech 1 aufgebackene kleinteilige Backgut
über die Schüttöffnung 5 vom Formboden 2 z. B. in ein Aufnahmege
fäß oder auf Teller auszuschütten, wird das Verschlußstück 10
gem. Fig. 6 in Pfeilrichtung B nach unten in die Öffnungspositi
on ausgeschwenkt, in der die Schüttöffnung 5 auf der vorgegebe
nen Öffnungsbreite zur Außenseite des Herdbackblechs hin offen
ist, so daß durch Kippen des Herdbackblechs das kleinteilige
Backgut durch die Schüttöffnung 5 ausgeschüttet werden kann,
z. B. in ein Aufnahmegefäß oder auf Teller u. dgl.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung kann das Verschluß
stück 10 so ausgeführt und als Verschlußklappe am Herdbackblech
gelagert sein, daß es in der Abschwenk- bzw. Öffnungslage eine
Verlängerung des horizontalen Formbodens 2 an der Schüttöffnung
5 bildet, so daß beim Ausschütten des Backguts dieses über die
Innenseite der Verschlußklappe gleitet und an dieser abgeworfen
wird.
Die in den Fig. 5 und 6 gezeigte Ausführung der verschließbaren
Schüttöffnung 5 kann zusätzlich zu der in Fig. 1 gezeigten
Schüttöffnung 5 am Herdbackblech 1 angeordnet werden, vorzugs
weise derart, daß die beiden Schüttöffnungen an den beiden ge
genüberliegenden Seiten des Backblechs angeordnet sind. Die Aus
gestaltung der verschließbaren Schüttöffnung nach Fig. 5 und 6
läßt sich im übrigen auch in der Weise ändern, daß anstelle des
als Schwenkklappe ausgebildeten Verschlußstücks 10 ein als
Schieber ausgebildetes Verschlußstück vorgesehen wird, welches
die an einer der vier Umfangsseiten des Herdbackblechs 1 ange
ordnete Schüttöffnung 5 schließt und dabei entlang dieser Um
fangsseite verschieblich am Backblech, vorzugsweise an dessen
die Schüttöffnung aufweisenden Formrand 3 geführt ist, so daß es
von der Öffnungsstellung in die Schließposition an der Schütt
öffnung 5 gebracht werden kann. Bei dieser Ausführung läßt sich
die Schüttöffnung durch Teilverschiebung des schieberartigen
Verschlußstücks auch nur auf einem Teillängenbereich öffnen, so
daß die Öffnungsbreite X (Fig. 1) der Verschlußöffnung 5 prak
tisch stufenlos einstellbar ist, zweckmäßig in Anpassung an die
jeweilige Größe des Gefäßes, in das das kleinteilige Backgut
durch Kippen des Backblechs eingeschüttet wird. Es versteht
sich, daß am Umfang des Herdbackblechs bzw. seines umlaufenden
Formrandes 3 an z. B. zwei gegenüberliegenden Seiten desselben
jeweils eine durch einen Schieber verschließbare Schüttöffnung 5
in der beschriebenen Weise vorgesehen werden kann.
Fig. 7 zeigt ein Herdbackblech 1, das sich von demjenigen nach
den Fig. 1 bis 4 nur dadurch unterscheidet, daß es an seinen
beiden parallel einander gegenüberliegenden Backblechseiten je
weils eine Schüttöffnung 5 in der beschriebenen Ausführung auf
weist, wobei hier die eine Schüttöffnung 5 eine Öffnungsbreite
X1 hat, die kleiner ist als die Öffnungsbreite X der anderen
Schüttöffnung 5 des Herdbackblechs. In der Gestaltung entspre
chen im übrigen die beiden Schüttöffnungen 5 des Herdbackblechs
nach Fig. 7 der im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 beschriebe
nen Schüttöffnung.
Schließlich zeigen die Fig. 8 und 9 ein erfindungsgemäßes Herd
backblech 1, welches an seinem horizontalen Formboden 2 innen
seitig eine Schüttöffnung 5 aufweist, durch die hindurch das auf
dem Formboden 2 aufliegende, ggf. noch heiße kleinteilige Back
gut zur Unterseite des Backblechs hin ausgetragen bzw. ausge
schüttet werden kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist die
Schüttöffnung 5 einen etwa rechteckigen oder quadratischen Umriß
auf mit Kantenlängen, die kleiner sind als die Längen- und Brei
tenabmessungen des Formbodens 2. Die Schüttöffnung 5 ist hier
mittels einer Verschlußplatte 15 verschließbar, die als eine
Schieberplatte ausgebildet ist, welche sich an einer Schieber
führung führt, die von an der Unterseite des Formbodens 2 fest
angeordneten Führungsleisten 16 gebildet ist, an denen sich die
Verschlußplatte 15 mit ihren beiden gegenüberliegenden Seiten
rändern führt. Dabei ist die Verschlußplatte mit einem in der
Breite abgesetzten Betätigungsansatz 17 versehen, an dem sie
sich von der Außenseite des Herdbackblechs her von Hand verstel
len läßt, und zwar durch eine Ziehbewegung in Pfeilrichtung S
zum Öffnen der Schüttöffnung 5 und durch eine Schließbewegung in
Gegenrichtung zur Pfeilrichtung S zum Schließen der Schüttöff
nung 5. Im Schließzustand liegt der Betätigungsansatz 17 mit
seinem freien äußeren Ende zweckmäßig unterhalb der Randleiste
des Formrandes des Herdbackblechs 1. Es ist erkennbar, daß sich
mit Hilfe der schieberartigen Verschlußplatte 15 die Schüttöff
nung 5 vollständig oder aber auch nur teilweise öffnen läßt, um
das fertig aufgebackene kleinteilige Backgut vom Herdbackblech
auszuschütten. Dies kann dadurch geschehen, daß das mit ggf.
noch heißem Backgut beladene Backblech 1 mit seiner mittigen Bo
denöffnung 5 auf ein Aufnahmegefäß abgesetzt wird, worauf die
schieberartige Verschlußplatte 15 in Pfeilrichtung S in die je
weilige Öffnungsstellung gebracht wird, in der das Backgut durch
die Schüttöffnung 5 nach unten in das Aufnahmegefäß abgeworfen
werden kann.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 ist an der einen
der beiden Schmalseiten eine weitere Schüttöffnung 5 umfangssei
tig angeordnet, die derjenigen nach den Fig. 1 und 2 entspricht.
Diese Schüttöffnung 5 kann aber auch entfallen. Es besteht auch
die Möglichkeit, die Verschlußplatte 15 an der das Backgut tra
genden Oberseite des Formbodens 2 an den hier angeordneten Füh
rungsleisten 16 zu führen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 läßt sich auch in der
Weise ausgestalten, daß die im Inneren des Formbodens 2 angeord
nete Schüttöffnung 5 durch eine als Schwenkklappe ausgebildete
Verschlußplatte 15 verschließbar ist, die zweckmäßig an der Un
terseite des Formbodens 2 in einem Scharnier höhenverschwenkbar
gelagert ist, so daß sie in der Hochschwenklage die Schüttöff
nung 5 an der Unterseite des Formbodens 2 verschließt und in der
Abschwenklage die Schüttöffnung 5 freigibt. Hierbei wird
selbstverständlich eine von Hand lösbare Arretierung vorgesehen,
mit der sich die als Schwenkklappe ausgebildete Verschlußplatte
15 in der hochgeklappten Schließposition lösbar arretieren läßt.
Es versteht sich, daß sich bei allen vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen des Herdbackblechs an dessen Formboden 2 über
die Bodenfläche verteilt Bodenerhebungen 8, insbesondere solche
in der Ausführung nach den Fig. 3 und 4, vorsehen lassen, aber
auch hiervon abweichende Gestaltungsformen der Bodenerhebungen.
Auch werden zweckmäßig die über die Bodenfläche verteilten Bo
denöffnungen 9 vorgesehen.
Das erfindungsgemäße Herdbackblech kann, wie üblich, aus einem
Formblechteil bestehen, bei dem der Formboden 2 und der Formrand
3 mit der Randleiste 4 in einem Stück verbunden sind, wobei an
dem Formteil auch die in Verbindung mit den Fig. 1, 2 und 7 ge
zeigten Schüttöffnungen angeformt werden können. Für die Her
stellung des Herdbackblechs können, wie üblich, Stahlbleche ver
wendet werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das erfin
dungsgemäße Herdbackblech aus Aluminium herzustellen. Auch kann
das Herdbackblech aus einem metallenen Lochblech oder einem me
tallenen Sieb- oder Gewebeblech od. dgl. durch formgebende Bear
beitung desselben hergestellt werden.
Es versteht sich, daß die Erfindung auf die beschriebenen Aus
führungsbeispiele nicht beschränkt ist, diese vielmehr in ver
schiedenen Einzelheiten Änderungen erfahren können, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Das mit einer oder mit meh
reren Schüttöffnungen versehene erfindungsgemäße Backblech läßt
sich ersichtlich auch zum Backen vom großstückigen Backerzeug
nissen, wie Kuchen, Pizzen u. dgl. verwenden, weist aber für das
Backen vom kleinteiligen Backerzeugnissen besondere Handhabungs
vorteile auf.
Claims (26)
1. Herdbackblech für das Backen von kleinteiligen Backerzeug
nissen, insbesondere für das Aufbacken von backfertigen Ver
kaufserzeugnissen, wie z. B. Kartoffelprodukten, beispiels
weise Pommes frites, Kroketten, Kartoffelbällchen, oder für
das Aufbacken von Teigwaren u. dgl. mit oder ohne Füllungen,
mit einem den Formboden umgreifenden aufragenden Formrand,
dadurch gekennzeichnet, daß das Backblech (1)
mit mindestens einer Schüttöffnung (5) für das gezielte Aus
schütten des fertig gebackenen kleinteiligen Backguts verse
hen ist.
2. Herdbackblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Schüttöffnung (5) eine Öffnungsbreite
(X, X1) aufweist, die kleiner ist als die Abmessung des
Formbodens in seiner Quer- oder Längsrichtung.
3. Herdbackblech nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnungsbreite der Schüttöff
nung (5) durch Handbetätigung eines Verschlußelements ein
stellbar ist.
4. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schüttöffnung (5) am Umfang
des Backblechs angeordnet ist.
5. Herdbackblech nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Schüttöffnung (5) zwischen zwei sie seit
lich begrenzenden, über die Bodenfläche (6) aufragenden
seitlichen Leitflächen (7) des Formrandes (3) gebildet ist,
die in Ausschüttrichtung (Pfeil A) gegeneinander konvergie
ren.
6. Herdbackblech nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß der Formboden (2) an der Schüttöffnung (5) un
ter Bildung einer Schüttfläche (6) in Schüttrichtung (Pfeil
A) schräg nach oben ansteigend ausgebildet ist, wobei sich
die seitlichen Leitflächen (7) etwa über die Länge der an
steigenden Schüttfläche (6) erstrecken.
7. Herdbackblech nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Leitflächen (7) mit der oberen
Begrenzung des Formrandes (3) abschließen und mit abnehmen
der Höhe zu der geneigten Schüttfläche (6) an deren freien
Stirnkante (6') auslaufen.
8. Herdbackblech nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die freie Stirnkante (6') der ansteigenden
Schüttfläche (6) in der Höhe der Oberseite des festen Form
randes (3) angeordnet ist.
9. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß es an seinem Umfang zwei, vor
zugsweise auf den gegenüberliegenden Seiten des Formbodens
(2) angeordnete Schüttöffnungen (5) aufweist.
10. Herdbackblech nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden Schüttöffnungen (5) unterschiedliche
Öffnungsbreiten (X, X1) aufweisen.
11. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß es an der Oberseite seines über
den Formboden (2) aufragenden Formrandes (3) eine horizontal
nach außen gerichtete Randleiste (4) aufweist, die in den
Eckbereichen des etwa rechteckigen Backblechs (1) über die
Länge der Leitflächen (7) verbreiterte Griffleisten bilden.
12. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die an seinem Umfang angeordne
te Schüttöffnung (5) durch ein über den Formboden (2) aufra
gendes Verschlußstück (10) verschließbar ist, das zur Frei
gabe der Schüttöffnung (5) aus der Schließposition entfern
bar ist.
13. Herdbackblech nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verschlußstück (10) aus einer dem
festen Formrand (3) angepaßten Formrandleiste besteht.
14. Herdbackblech nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (10) von der
Schließposition in die Öffnungsposition und umgekehrt höhen
verschwenkbar am Backblech gelagert und in der aufgeschwenk
ten Schließposition, z. B. durch eine Feder-Rastverbindung
(13, 14), verriegelbar ist.
15. Herdbackblech nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verschlußstück (10) an der Untersei
te des Formbodens (2) in einem Scharnier (12) höhenver
schwenkbar gelagert ist.
16. Herdbackblech nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (10) in der
Abschwenklage eine Verlängerung der Schüttfläche des Formbo
dens (2) bildet.
17. Herdbackblech nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußstück (12) nach
Art eines Schiebers an einer Schieberführung des Backblechs
geführt zwischen Schließ- und Öffnungsposition beweglich
ist.
18. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schüttöffnung (5) innen am
Formboden (2) angeordnet und durch eine Verschlußplatte (15)
verschließbar ist.
19. Herdbackblech nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verschlußplatte (15) als eine an
einer Schieberführung (16) geführte Schieberplatte ausgebil
det ist.
20. Herdbackblech nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schieberführung (16) an der Unter
seite des Formbodens (2) angeordnet ist.
21. Herdbackblech nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verschußplatte (15) als Schwenk
klappe ausgebildet ist, die in einem an der Unterseite des
Formbodens (2) angeordneten Scharnier von der Schließpositi
on in die Öffnungsposition verschwenkbar am Backblech gela
gert ist.
22. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschlußplatte (15) mit
einem Betätigungsansatz (17) versehen ist, der in ihrer
Schließposition am Außenumfang des Backblechs, vorzugsweise
verdeckt unter der Randleiste 4, angeordnet ist.
23. Herdbackblech nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
22, dadurch gekennzeichnet, daß der Formboden
(2) auf seiner Oberseite mit über seine Bodenfläche verteilt
und im Abstand zueinander angeordneten Bodenerhebungen (8),
wie insbesondere Rippen oder Nocken od. dgl., versehen ist.
24. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß der Formboden (2) mit über
seine Bodenfläche verteilt angeordneten, vorzugsweise an den
Bodenerhebungen (8) angeordneten feinen Bodenlöchern (9)
versehen ist.
25. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß es mit einer Antihaftbeschich
tung versehen ist.
26. Herdbackblech nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß es aus einem Formkörper aus
Stahlblech, Aluminium oder einem Loch- oder Siebblech be
steht.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19750486A DE19750486A1 (de) | 1997-11-14 | 1997-11-14 | Herdbackblech |
| DE59803494T DE59803494D1 (de) | 1997-11-14 | 1998-11-11 | Herdbackblech |
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| AT98121470T ATE215206T1 (de) | 1997-11-14 | 1998-11-11 | Herdbackblech |
| EP98121470A EP0916900B1 (de) | 1997-11-14 | 1998-11-11 | Herdbackblech |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19750486A DE19750486A1 (de) | 1997-11-14 | 1997-11-14 | Herdbackblech |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19750486A1 true DE19750486A1 (de) | 1999-05-20 |
Family
ID=7848738
Family Applications (2)
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| DE19750486A Withdrawn DE19750486A1 (de) | 1997-11-14 | 1997-11-14 | Herdbackblech |
| DE59803494T Expired - Lifetime DE59803494D1 (de) | 1997-11-14 | 1998-11-11 | Herdbackblech |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE59803494T Expired - Lifetime DE59803494D1 (de) | 1997-11-14 | 1998-11-11 | Herdbackblech |
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