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DE19749995A1 - Warnschärpe - Google Patents

Warnschärpe

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Publication number
DE19749995A1
DE19749995A1 DE1997149995 DE19749995A DE19749995A1 DE 19749995 A1 DE19749995 A1 DE 19749995A1 DE 1997149995 DE1997149995 DE 1997149995 DE 19749995 A DE19749995 A DE 19749995A DE 19749995 A1 DE19749995 A1 DE 19749995A1
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DE
Germany
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warning
sash
folded
sash according
velcro
Prior art date
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Granted
Application number
DE1997149995
Other languages
English (en)
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DE19749995B4 (de
Inventor
Manfred Raderschad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEBRA GMBH & CO. SICHERHEITSPRODUKTE KG, 53773 HEN
Original Assignee
RADERSCHAD GEBRA PLASTIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RADERSCHAD GEBRA PLASTIK filed Critical RADERSCHAD GEBRA PLASTIK
Priority to DE1997149995 priority Critical patent/DE19749995B4/de
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Application granted granted Critical
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F21/00Mobile visual advertising
    • G09F21/02Mobile visual advertising by a carrier person or animal

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  • Accounting & Taxation (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Warnschärpe, die von Kraftfahr­ zeuginsassen bei Verlassen des Fahrzeugs zur eigenen Sicherheit und Warnung des Verkehrs angelegt werden kann.
Bekanntlich wird in Kraftfahrzeugen ein Warndreieck mitge­ führt, das bei Pannen in ausreichendem Abstand von dem haltenden Fahrzeug auf der Fahrbahn aufgestellt wird, um den Verkehr auf das stehende Fahrzeug aufmerksam zu machen. Die Aufstellung des Warndreiecks ist mit erhöhter Unfallgefahr verbunden. Das gilt auch für Personen, die sich ohne Warnmarkierung bei fließendem Verkehr neben einem stehenden Fahrzeug aufhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Sicherheit von Kraftfahrzeuginsassen zu verbessern, wenn sie bei fließendem Verkehr ihr Fahrzeug verlassen, um z. B. ein Warndreieck aufzu­ stellen, einen Reparaturdienst zu rufen oder selbst am Fahrzeug tätigzuwerden. Insbesondere soll eine Hülle für ein zusammen­ gelegtes Warndreieck geschaffen werden, die für die Erhöhung der Sicherheit eines Fahrzeuginsassen verwendbar ist und hierzu schon beitragen kann, bevor das Warndreieck aufgestellt ist. Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
Diese Aufgabe wird bei einer Warnschärpe für die oben genannte Benutzung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie außen­ seitig wenigstens teilweise mit fluoreszierender Tageslicht­ leuchtfolie bekleidet ist und eine Tasche zur Aufnahme eines zusammengelegten Warndreiecks aufweist. Die Hülle des Warn­ dreiecks ist als Schärpe ausgebildet, die sich der das Fahrzeug verlassende Insasse umlegen kann, nach­ dem oder bevor er das zusammengelegte Warndreieck aus der Tasche entnommen hat. Im letzteren Falle wird das Warndreieck erst an der Stelle der Fahrbahn, an der es aufgestellt werden soll, aus der Tasche entnommen. Da die Schärpe nur über eine Schulter zu legen ist, kann sie schon von der im Fahrzeug sitzenden Person an­ gelegt werden, so daß die Warnwirkung sogleich nach Verlassen des Fahrzeugs gegeben ist. Im allgemeinen ist die Schärpe und insbeson­ dere auch die Außenseite der Tasche mit fluoreszierender Tageslicht­ leuchtfolie bekleidet. Eine Person mit dieser Schärpe wird daher allseitig schon aus größerer Entfernung gut wahrgenommen.
Nach der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Warnschärpe auf die Länge der Tasche zusammenlegbar und weist sie eine Einrichtung zur Fixierung des zusammengelegten Zustands auf. Die auf die Länge der Tasche zusammengelegte und in dieser Zusam­ menlage fixierte Schärpe schützt das in der Tasche befindliche Warndreieck vor mechanischen Einwirkungen und Beschädigungen. Die Länge der Tasche ist im wesentlichen gleich der Länge des zusam­ mengelegten Warndreiecks und beträgt z. B. etwa 42 bis 43 cm. Die Einrichtung zur Fixierung des zusammengelegten Zustands der Schärpe kann unterschiedlich ausgebildet sein, z. B. aus Druckknöpfen, Reiß­ verschlüssen usw. bestehen. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist diese Einrichtung jedoch als Klettverbindung ausgebildet, da das Entfalten und Zusammenlegen der Schärpe dann am einfachsten ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform weist die Tasche zur Aufnahme des Warndreiecks eine Verschlußpatte mit Klettverschluß auf. Klett­ verbindungen sind wenig störempfindlich und können durch Klebung oder Schweißung mit der Schärpe verbunden werden.
Bei einer Ausführungsform ist die Warnschärpe endlos und die Einrichtung zur Fixierung im zusammengelegten Zustand durch den Klettverbindungsteil der Verschlußpatte und einen Klettverbindungs­ teil an dem unter der Verschlußpatte zu liegen kommenden Schärpen­ teil gebildet. In diesem Falle kann nach dem Aufziehen der Verschluß­ patte die Schärpe auseinandergenommen und das Warndreieck aus der Tasche entnommen werden. Die Handhabung ist daher besonders einfach.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Warnschärpe als Band mit Klettverbindungen an seinen beiden Enden und an zwei im zusam­ mengelegten Zustand aufeinanderliegenden Stellen ausgebildet. In diesem Falle müssen die Enden des Bandes verbunden werden, bevor die Schärpe umgelegt wird.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Warn­ schärpe weist ihre Außenseite ferner eine fluoreszierende und- reflek­ tierende Folie auf. Die Breite dieser Folie beträgt im allgemei­ nen 25 bis 50%, insbesondere etwa 1/3 der Schärpenbreite und ist in Längsrichtung der Schärpe verlaufend mittig auf ihrer Außenseite an­ geordnet, z. B. aufgeklebt. Diese reflektierende Folie reflektiert in der Dunkelheit auffallendes Licht und übernimmt nachts die Warn­ funktion, die am Tage durch die fluoreszierende Tageslichtleucht­ folie erreicht wird.
Nach der bevorzugten Ausführungsform ist die Warnschärpe innen­ seitig wenigstens teilweise mit einer Polsterschicht aus Luftpol­ sterfolie oder Schaumstoff bekleidet. Das von der zusammengelegten Schärpe umhüllte zusammengelegte Warndreieck wird durch die Pol­ sterschicht gegen mechanische Beschädigungen geschützt, wenn es beispielsweise im Kofferraum mechanischen Belastungen oder Stössen ausgesetzt ist. Das zusammengelegte Warndreieck ist auch an den Schmalseiten durch die überstehende Schärpe gepolsterte. Der Schutz des Warndreiecks gegen mechanische Beschädigung und Verschmutzung ist daher vergleichbar mit dem Schutz durch den bisher üblichen formstabilen Kunststoffköcher.
Ferner kann auf der Außenseite der Warnschärpe wenigstens ein Hakenband zur Klettverbindung mit einer Textilauskleidung eines Kofferraums angebracht sein. Das von der zusammengelegten Warn­ schärpe umhüllte Warndreieck kann daher im Kofferraum festgelegt werden, wenn dieser an der Festlegungsstelle eine mit dem Haken­ band zusammenwirkende Bekleidung hat. Im Kofferraum kann natürlich auch eine mechanische Halterung für das umhüllte Warndreieck vor­ gesehen sein. Befindet sich diese Halterung auf der Innenseite des Kofferraumdeckels, so wird beim Öffnen des Kofferraumdeckels die Leuchtfolie bzw. Reflexionsfolie der erfindungsgemäßen Warnschärpe für den von hinten kommenden- Verkehr sichtbar, so daß sich eine Warn­ wirkung ergibt, obgleich das Warndreieck noch zusammengelegt und um­ hüllt ist.
Die Warnschärpe kann eine Breite in dem Bereich von 9 bis 15 cm, insbesondere von 11 bis 13 cm haben. Ihre Gesamtlänge beträgt im allgemeinen 125 bis 170 cm, insbesondere 140 bis 160 cm. Ist die Warnschärpe zur Benutzung als Gürtel bestimmt, kann die Gesamtlänge generell kürzer sein.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Warnschärpe in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Warnschärpe in zusammengelegtem Zustand im Längsschnitt;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Warnschärpe im Längsschnitt;
Fig. 5 die Warnschärpe der Fig. 4 im zusammengelegten Zustand; und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5.
Die Warnschärpe nach den Fig. 1 bis 3 besteht aus einem endlosen, d. h. in sich geschlossenen Kunststoff-Folienband 1 von etwa 12 cm Breite und 150 cm Länge. Die Folie ist außenseitig mit einem z. B. orangefarbenen Leuchtfarbstoff eingefärbt. Die Schärpe hat außenseitig eine Tasche 2 zur Aufnahme eines zusammengelegten Warndreiecks 3. Die Taschenöffnung kann durch eine Patte 4 ver­ schlossen werden. Die Schärpe trägt außen auf dem gesamten Umfang eine in Längsrichtung verlaufende fluoresz./reflektierende Folie, die in der Dunkelheit auftreffendes Licht reflektiert. Diese reflektie­ rende Folie verläuft auch über die Tasche 2 und die Patte 4. Fig. 1 zeigt die Schärpe im auseinandergenommenen Zustand, in dem sie von einer Person über die Schulter gelegt getragen werden kann. Aus den Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß der Schärpenteil außerhalb des Bereichs der Tasche 2 flachgelegt und in Längsrichtung um die Tasche 2 gelegt werden kann. Dabei kommt das flachgelegte Ende 1 a unter der Patte 4 zu liegen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Auf der Innenseite der Patte 4 ist ein Klettverschluß 6, so daß bei auseinandergenommener Schärpe die Tasche 2 verschlossen werden kann und bei gemäß Fig. 2 zusammengelegter Schärpe das Ende 1 a, das ebenfalls mit einem Klettverbindungsteil versehen ist, unter der Patte 4 festgelegt werden kann. Das Schärpenband 1 ist innen mit einer Polsterschicht 1 b versehen, so daß die gemäß Fig. 2 um das Warndreieck 3 zusammengelegte Schärpe das Dreieck vor mechanischer Beschädigung schützt.
Bei der in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Ausführungsform hat das Schärpenband 1 zwei Enden 1 c, die durch einen Klettverschluß 7 verbunden sind. Im übrigen stimmt diese Ausführungsform mit der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform überein, wobei die ent­ sprechenden Positionen die gleichen Bezugszahlen tragen. Abweichend von der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 trägt die Patte 4 jedoch auch außen einen Klettverbindungsteil 8, der zur Fixierung der Schärpe im zusammengelegten, das Warndreieck 3 umhüllenden Zustand dient, wie er in Fig. 5 dargestellt ist. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß das lange Ende des Schärpenbandes 1 um die Tasche 2 gelegt wurde, wobei das Ende 1 c mit seinem Klettverbindungsteil 7 auf dem Klettverbindungsteil 8 der Patte 4 zu liegen kommt, so daß sich ein der Länge des zusammengelegten Warndreiecks 3 ent­ sprechendes handliches Päckchen ergibt. Um die Warnschärpe benut­ zungsbereit zu machen, muß die Klettverbindung 7, 8 getrennt und die Klettverbindung 7 zwischen den Enden 1 c hergestellt werden.
Bei dieser Ausführungsform hat das lange Ende des Schärpen­ bandes 1 innenseitig an beiden Längsrändern Klettverbindungsstreifen 9, so daß diese Ränder anders als bei der in Fig. 3 gezeigten Aus­ führungsform verbunden werden können und sich damit ein auch seit­ lich geschlossenes Päckchen ergibt, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist.
An die Stelle der Klettverbindungen 6, 7, 8 können mit gleichem Ergebnis Reißverschlüsse oder Druckknopfverschlüsse treten. Der Begriff "Warnschärpe" im Sinne der vorliegenden Erfindung umfaßt auch einen Gürtel, der um die Hüfte getragen werden kann und kürzer ist als oben angegeben wurde.
Die erfindungsgemäße Warnschärpe kann schließlich außen ein Hakenband 10 zur Festlegung des zusammengelegten, umhüllten Warn­ dreiecks an der Textilauskleidung eines Kofferraums aufweisen. Anstatt der außenseitigen Bekleidung der Schärpe mit Tageslicht­ leuchtfolie kann die Schärpe auch an sich aus Tageslichtleucht­ folie bestehen.

Claims (10)

1. Warnschärpe, die von einem Kraftfahrzeuginsassen bei Verlassen des Fahrzeugs zur eigenen Sicherheit und Warnung des Verkehrs angelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenlegbare Schärpe (1) außenseitig wenigstens teilweise mit fluoreszierender Tageslichtleuchtfolie bekleidet ist und eine Tasche (2) zur Aufnahme eines zusammengelegten Warndreiecks (3) aufweist.
2. Warnschärpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf die Länge der Tasche (2) zusammenlegbar ist und eine Ein­ richtung zur Fixierung des zusammengelegten Zustands aufweist.
3. Warnschärpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung als Klettverbindung (6; 7, 8) ausgebildet ist.
4. Warnschärpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (2) eine Verschlußpatte (4) mit Klettverschluß (6) aufweist.
5. Warnschärpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie endlos ist und die Einrichtung zur Fixierung im zusammengelegten Zustand durch den Klettverbindungsteil (6) der Verschlußpatte (4) und einen Klettverbindungsteil (6 a) an dem unter der Verschluß­ patte (4) zu liegen kommenden Schärpenteil gebildet ist.
6. Warnschärpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Band mit Klettverbindungen (7; 7, 8) an seinen beiden Enden (1 c) und an zwei im zusammengelegten Zu­ stand aufeinanderliegenden Stellen ausgebildet ist.
7. Warnschärpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie außenseitig ferner eine fluoreszierende und reflektierende Folie (5) aufweist.
8. Warnschärpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie innenseitig wenigstens teilweise mit einer Polsterschicht (1 b) aus Luftpolsterfolie oder Schaumstoff bekleidet ist.
9. Warnschärpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite wenigstens ein Hakenband (10) zur Klettverbindung mit einer Textilauskleidung eines Koffer­ raums angebracht ist.
10. Warnschärpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Breite in dem Bereich von 9 bis 15 cm und eine Länge in dem Bereich von 125 bis 170 cm hat.
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