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DE19748625A1 - Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke - Google Patents

Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke

Info

Publication number
DE19748625A1
DE19748625A1 DE19748625A DE19748625A DE19748625A1 DE 19748625 A1 DE19748625 A1 DE 19748625A1 DE 19748625 A DE19748625 A DE 19748625A DE 19748625 A DE19748625 A DE 19748625A DE 19748625 A1 DE19748625 A1 DE 19748625A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal
panel
cladding
lacquer
covering
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19748625A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Fleck
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE19748625A1 publication Critical patent/DE19748625A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/12Roofing elements shaped as plain tiles or shingles, i.e. with flat outer surface
    • E04D1/22Roofing elements shaped as plain tiles or shingles, i.e. with flat outer surface of specified materials not covered by any one of groups E04D1/14 - E04D1/205, or of combinations of materials, where at least one is not covered by any one of groups E04D1/14 - E04D1/205

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke.
Es ist bekannt, als Verkleidungs- oder Eindeckungselemente an und in Gebäuden flache oder gebogene Metallplatten anzu­ bringen. So werden beispielsweise Außenwände und Dächer von Gebäuden und Kirchtürmen entweder ganz flächig oder in Form von Muster- oder Schriftzügen mit metallenen Ziertaschen verkleidet. Die Verwendung von Metallplatten ist mit großem finanziellen Aufwand verbunden, insbesondere dann, wenn Buntmetalle, wie Kupfer oder Messing, vorgesehen sind, die der Wand- oder Dachoberfläche ein gewünschtes Aussehen verleihen sollen. Ein anderer Aspekt der Verwendung von Metallplatten ist ihr Gewicht, das bereits beim Bauentwurf oder bei Reparatur berücksichtigt werden muß.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Produkt anzubieten, mit dem sich die Metallplatten ersetzen lassen und mit dem an der Sichtfläche der Verkleidung unterschiedliche visuelle, "metallische" Effekte erzielt werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem metallimi­ tierenden Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke gelöst, das aufweist
  • - wenigstens ein Tafelelement mit einem Ober- und einem Unterflächenelement und
  • - wenigstens einer Metall-Lackbeschichtung, die wenigstens auf dem Oberflächenelement aufgebracht ist und eine Außen­ fläche des Tafelelementes metallähnlich ausbildet.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbe­ sondere darin, daß das Eindeckungs- und Verkleidungselement nicht vollständig aus Metall hergestellt werden muß, sondern daß die auf dem Tafelelement aufgebrachte Metall-Lackbe­ schichtung das Tafelelement metallähnlich erscheinen läßt. Hierdurch ist es möglich, das Tafelelement aus einem nicht so kostenaufwendigen Material herstellen zu können. Darüber­ hinaus ist es möglich, dem Tafelelement jede beliebige Form zu geben, die für den entsprechenden Einsatzfall erfor­ derlich ist.
Das Tafelelement kann wenigstens ein Befestigungsteil auf­ weisen, das im Bereich einer Befestigungsseite angebracht werden kann. Hierdurch ist es möglich, das Tafelelement auf einer Unterlage anzubringen. Das Befestigungsteil kann aus einer oder mehreren speziell ausgebildeten Ausnehmungen bestehen, in die ein Stift, ein Nagel oder eine Schraube für die Befestigung durchführbar ist. Das Befestigungsteil kann darüberhinaus als Ergänzung oder als alleinige Befestigungs­ möglichkeit eine selbstklebende Fläche aufweisen, mit der das Tafelelement auf eine Wand oder eine andere Unterlage aufklebbar ist. Das Befestigungsteil kann auch mit Hilfe anderer Befestigungslösungen, wie Anschweißen, angebracht werden.
Mit einem ersten Tafelelement, auf dessen Ober- und Unter­ flächenelement eine Metall-Lackbeschichtung aufgebracht ist und die jeweils eine der Außenflächen darstellen, kann eine Verkleidungstafel ausgebildet werden. Die Verkleidungstafel kann dabei ähnlich wie eine Dacheindeckungsplatte, insbe­ sondere Schieferschindel, oder wie eine Fliese verlegt werden.
Es können aber ein zweites und ein drittes Tafelelement an einer ihrer Seitenbegrenzungen in einem Tafelöffnungswinkel zu einer Winkeltafel verbunden werden. Der Tafelöffnungs­ winkel kann 30 bis 160°, vorzugsweise 90° oder 120°, betragen. Hierbei bilden die jeweils mit einer Metall-Lack­ beschichtung versehenen Oberflächenelemente die Außen­ flächen. Um dem Winkelprofil ein einheitliches Aussehen zu geben, werden die beiden Lackbeschichtungen vorteilhafter­ weise in einem Lackierungsschritt aufgebracht.
Die Metall-Lackbeschichtung kann wenigstens mit einem aushärtbaren Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack, wie Kunst­ harz-Kupferlack, -Messinglack und/oder Aluminiumlack, ausgebildet sein. Auch andere Metallacke, wie Silber- oder Goldlack, sind einsetzbar. Der Einsatz des jeweiligen Metallackes bestimmt die jeweilige gewünschte Metall-Imitation.
Der Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack ist wie folgt auftragbar:
Auf das Ober- und/oder Unterflächenelement kann zuerst des­ sen Klarlackanteil aufgebracht sein. Vor dessen Aushärtung kann dann das weitere Einspritzen eines Metallanteiles erfolgen. Hierdurch kann die Metallimitation dekorativer vorgenommen werden. Der Metallanteil löst sich hierbei nebelartig im Klarlack auf. Möglich ist es darüberhinaus, auf den Flächenelementen unterschiedliche Metallacke zu verarbeiten. So kann die sichtbare Außenfläche so ausge­ bildet sein, daß sie einen Übergang von Aluminium über Kupfer in Messing oder eine klar nebeneinander abgegrenzte Metallisierung realisiert.
Auf den so aufgebrachten Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack kann eine weitere Klarlack-Schicht aufgebracht werden. Die weitere Klarlack-Schicht gibt der äußeren Oberfläche einen weiteren sehr wirkungsvollen Schutz gegen Witterungseinflüsse.
Die Tafelelemente der Verkleidungs- und der Winkeltafel können aus Kunststoff hergestellt sein. Durch seine gute Formbarkeit lassen sich damit sehr kostengünstig alle mög­ lichen flachen oder gebogenen Tafel formen und Tafelstruk­ turierungen realisieren. Als Kunststoff kann ein Polycar­ bonat-Kunststoff eingesetzt werden. Kommt ein solcher Kunststoff zum Einsatz, kann er unterschiedlich eingefärbt werden. Wird er schwarz eingefärbt, lassen sich die metall­ imitierenden Eindeckungs- und Verkleidungselemente besonders gut in schieferverkleideten Flächen verlegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 eine metallimitierende Verkleidungstafel in einer schematischen Drauf- und Hinteransicht;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Verkleidungstafel gemäß Fig. 1 entlang der Linie III-III;
Fig. 4a, 4b eine metallimitierende Winkeltafel in einer schematischen Draufsicht;
Fig. 4c einen Schnitt I-I gemäß Fig. 4a;
Fig. 5 ein mit Schiefertafeln, metallimitierenden Verkleidungstafeln und metallimitierenden Winkeltafeln eingedeckten Kirchturm und
Fig. 6 ein mit Schiefer-, metallimitierenden Verkleid­ ungs- und metallimitierenden Winkeltafeln verkleidetes Haus.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine metallimitierende Verkleidungs­ tafel 1 und in den Fig. 4a und 4b eine metallimitierende Winkeltafel 2 gezeigt.
Sie bestehen aus Tafelelementen 10, 10', 10'', die aus einem Kunststoff, insbesondere einem Polycarbonat, hergestellt sind.
Das Tafelelement 10 ist, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, so gestaltet, daß es als eine "Links- und Rechts-Verklei­ dungsplatte" verwendet werden kann. Hierzu weist es ein Ober- und ein Unterflächenelement 11, 12 auf.
Das Tafelelement 10 der Verkleidungstafel 1 weist eine annähernd rechteckige Gestalt auf und hat
  • - eine gerade Befestigungsseite 13,
  • - einen im wesentlichen sensenförmig ausgebildeten End­ schwanz 16 und
  • - zwei sich gegenüberliegende Seitenbegrenzungen 14 und 15.
Die Befestigungsseite 13 und die Seitenbegrenzungen 14 und 15 beschreiben die Kontur eines Vierecks. Der sensenförmige Endschwanz 16 hat die für Schieferplatten übliche Ausbil­ dung, die durch eine einseitige Rundung gekennzeichnet ist.
Um die Verkleidungstafel 1 auf einem Untergrund befestigen zu können, sind die für das Einschlagen der speziell ausgebildeten Versenkkopf-Nägel entsprechende Durchbrechun­ gen bereits in dem Tafelelement 10 eingeformt.
Hierzu sind beabstandet von der Befestigungsseite 13
  • - eine erste Reihe Durchbrechungen 21, 22, 23, 24, 25, 26 und
  • - darunterliegend eine zweite Reihe Durchbrechungen 31, 32, 33, 34, 35 und 36 angeordnet.
Soll das Tafelelement 10 als linksseitige Verkleidungstafel 1 eingesetzt werden, werden die Nägel durch linksseitige Senkausnehmungem 22.11, 24.11, 26.11, 31.11, 33.11 und 35.11 (vgl. Fig. 1) eingeschlagen.
Bei dem Einsatz des Tafelelementes 10 als rechtsseitige Ver­ kleidungstafel 1 hingegen werden die Nägel durch rechts­ seitige Senkausnehmungen 21.12, 23.12, 25.12, 32.12, 34.12 und 36.12 (vgl. Fig. 2) geführt.
Durch die besondere Anordnung der jeweiligen Senkausneh­ mungen wird erreicht, daß beim Annageln der Kopf des jewei­ ligen Nagels von der jeweiligen Senkausnehmung aufgenommen wird. Dadurch, daß die Senkausnehmungen versetzt zueinander angeordnet sind, ist noch genügend Material vorhanden, die den Nagelschaft in der jeweiligen Durchbrechung 21, . . ., 36 hält, denn das Tafelelement 10 hat nur eine solche Dicke D, die in diesem Fall den natürlichen Schieferplatten entspricht.
Wie die Fig. 4a bis 4c zeigen, werden die Tafelelemente 10' und 10'' in einem Tafelöffnungswinkel miteinander verbunden. Der Tafelöffnungswinkel beträgt bei der Winkeltafel 2 gemäß Fig. 4a α1 = 120° und bei der Winkeltafel gemäß Fig. 4b α2 = 90°.
Die Tafelelemente 10', 10'' sind ähnlich dem bereits beschrie­ benen Tafelelement 10 ausgebildet und weisen ebenfalls eine annähernd rechteckige Gestalt auf und haben
  • - gerade Befestigungsseiten 13', 13''
  • - einen sensenförmig ausgebildeten Endschwanz 16', 16'' und
  • - zwei sich gegenüberliegende Seitenbegrenzungen 14', 14'' und 15', 15''.
Jedes der Tafelelemente 10, 10', 10'' beschreiben durch ihre Seitenbegrenzungen die Kontur eines Vierecks, wobei der sensenförmige Endschwanz 16', 16'' ebenfalls mit einer ein­ seitigen Rundung 17', 17'' verbunden sind.
Die Tafelelemente 10' und 10'' sind an ihren Seiten­ begrenzungen 15', 15'' miteinander verbunden. Zur Ausbildung einer Winkeltafel 2 können entweder zwei Tafelelemente oder vier im teilweise Verlegungszustand miteinander verbunden werden.
Erfindungswesentlich ist, daß auf die Ober- und Unterflächen­ elemente 11, 11', 11'', 12 eine Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', 120 aufgebracht wird. Eingesetzt wird hier­ für ein Zweikomponenten-Kunstharz- Metallack. Die Metallart bestimmt das jeweilige Metallimitat. Einsetzbar sind deshalb Zweikomponenten-Kunstharz-Kupferlacke, -Messinglacke, Aluminiumlacke und/oder Edelstahl imitierende Lacke.
Auf das jeweilige gereinigte Oberflächenelement 11, . . . wird bei dem Lackieren zuerst der Klarlackanteil des Zweikompo­ nenten-Kunstharz-Metallackes aufgebracht. In den noch flüs­ sigen, fließfähigen Klarlack wird der Metallanteil einge­ spritzt. Hierdurch entsteht eine wolkenähnliche oder wirbel­ ähnliche Bilddarstellung auf dem jeweiligen Oberflächen­ element. Soll hingegen eine durchgehend metallimitierende Metall-Lackbeschichtung realisiert werden, werden der Klar­ lackanteil und der Metallanteil sofort aufgetragen. Nach dem Aushärten der Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', 120 kann diese nochmals mit einer zusätzlichen Klarlack-Schicht versehen werden.
Die entsprechend gestaltete Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', 120 stellt so eine Außenfläche 210, 220 der Verkleidungstafel 1 gemäß den Fig. 1 und 2 bzw. Außenflächen 210', 210'' der Winkeltafel 2 dar.
Die Oberflächenelemente 11, . . . und das Unterflächenelement 12 können glatt (wie es Fig. 1 zeigt, oder strukturiert ausgebildet sein. In den Fig. 2 bis 4b weisen die Ober­ flächen- und die Unterflächenelemente eine ähnliche Struktur auf, wie sie von Natur-Schieferplatten her bekannt ist.
Der Einsatz der erfindungsgemäßen Verkleidungstafel 1 und der Winkeltafel 2 wird anhand der Fig. 5 und 6 speziell erläutert.
In Fig. 5 ist ein Kirchturm 5 dargestellt. Er weist ein zu einer Spitze geformtes Dach 41 auf. Das Dach 41 ist in bekannter Art und Weise mit Schieferplatten 42.1, . . ., 42.n eingedeckt. Zur Verzierung des Daches 41 sind mit den Schieferplatten 42.1, . . . erfindungsgemäße Verkleidungs­ platten 43.1, . . ., 43.n verlegt. Die Verkleidungsplatten 43.1, . . . sind als Kontrast zur schwarzen Farbe der Schiefer­ platten 42.1, . . . mit einem Zweikomponenten-Kunstharz-Alumi­ niumlack beschichtet. Die aluminiumimitierende Metall-Lackbe­ schichtung 110 hebt nach der Verlegung auf dem Dach 41 die dargestellten Konfigurationen in Form von Kreuzen, Vierecken bzw. der gezeigten Zahl 96 hervor. Zur Hervorhebung der Konturen des Daches 41 des Kirchturmes 40 sind die Ecken mit Winkelplatten 44.1, . . . , 44.n eingedeckt. Auch hier sind die Oberflächenelemente 11', 11'' mit einer aluminiumimi­ tierenden Metall-Lackbeschichtung 110', 110'' überzogen.
Von besonderem Vorteil ist, daß der Tafelöffnungswinkel α1, α2 bereits vor dem Verlegen eingestellt werden kann. Hier­ durch ist eine Anpassung an die jeweilige Eckenform problem­ los möglich. Von besonderem Vorteil ist darüberhinaus, daß die Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', falls sie durch Sturmschäden bzw. abgeschlagen wird, durch einfaches Nachauftragen wieder ausgebessert und ergänzt werden kann.
Eine weitere Einsatzmöglichkeit für die erfindungsgemäße Verkleidungs- und Winkeltafel 1, 2 ist bei einem Haus 50 möglich, wie es Fig. 6 zeigt. Von seinen äußeren Umrissen sind eine Seitenwand 56 und eine Giebelwand 57 gezeigt. In der Seitenwand 56 befindet sich ein Fenster 58.
In Gebirgsgegenden werden die Seiten- und die Giebelwände anstelle mit Putz mit Schieferplatten bestückt. In Fig. 6 ist die zu sehende Seitenwand 56 mit Schieferplatten 55.1, 55.2 in bekannter Art und Weise verkleidet.
Zur Verzierung der unteren Hälfte der Seitenwand 56 sind mit den Schieferplatten 55.1, . . . als fortlaufende eckförmige Kurve hintereinander Metallplatten 54.1, . . ., 54.n verlegt. Ebenso kann mit den Metallplatten 54.1, . . . eine Umrandung des Fensters 58 vorgenommen werden. Von Vorteil ist, daß durch die beidseitige Lackierung die Metallplatten als Links- und Rechtsverkleidungsplatten verwendet werden können.
Der in der Seiten- und der Giebelwand 56, 57 vorhandene Sims ist mit Metall-Eckplatten 53.1, . . ., 53.n belegt, wie sie in Fig. 4a gezeigt sind. Hierbei ist der Tafelöffnungswinkel α2 ≧ 90° und der Schräge des Sims angepaßt.
Auf die durch die Seitenwand 56 und die Giebelwand 57 ausge­ bildete Ecke sind Metall-Eckplatten 53.1', . . ., 53.n' aufgelegt. Die Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'' der Metalleckplatten 53.1, . . . , 53.1', . . . und der Metall­ platten 54.1, . . . kann vor vor dem Verlegen so ausgewählt werden, daß die gesamte Fassadengestaltung einheitlich und designerisch abgestimmt vorgenommen werden kann.
Der Einsatz der erfindungsgemäßen Verkleidungs- und Winkel­ tafel ist nicht nur allein auf Fassadenbeläge begrenzt. Vielmehr sind solche Tafeln auch in Ziegeldächern verlegbar. Dadurch, daß Kunststoff zum Einsatz kommt, läßt sich das Relief der Verkleidungs- und der Winkeltafeln 1, 2 dem Relief der Dacheindeckungsplatten nachformen. Durch die jeweilige Auswahl des Metalls kann die Metall-Lackbeschich­ tung 110, . . . die äußere Gestaltung des Ziegeldaches verschönern.
Einsetzbar sind Verkleidungstafeln 1 und Winkeltafeln 2 darüberhinaus im Inneren eines Hauses. So können sie flie­ senähnlich gestaltet Türausgänge, Kamine, Sitzecken, Blumen­ rabatten und andere besonders im Gebäude hervorzuhebende Bereiche ein- bzw. auskleiden. Erfolgt eine Verlegung der Verkleidungs- und Winkeltafeln 1, 2 wie das Verlegen von Kacheln und Fliesen, so sichert der eingesetzte Kunststoff des Tafelelements, daß die metallimitierenden Verkleidungs­ elemente nicht wie reine Metallplatten durch den Verle­ gungsmörtel zerstört werden.
Insgesamt ergeben sich damit zahlreiche Anwendungsmöglich­ keiten, die die genannten Verkleidungstafeln vorteilhaft machen.
Bezugszeichenliste
1
Verkleidungstafel
2
Winkeltafel
10,
10
',
10
'' Tafelelement
11,
11
,
11
'' Oberflächenelement
110,
110
',
110
'' Metall-Lackbeschichtung
210,
210
',
210
'' Außenfläche
12
Unterflächenelement
120
Metall-Lackbeschichtung
220
Außenfläche
13,
13
',
13
'' Befestigungsseiten
14,
14
',
14
'' Seitenbegrenzungen
15,
15
',
15
'' Seitenbegrenzungen
16,
16
',
16
'' sensenförmiger Endschwanz
17,
17
',
17
'' einseitige Rundung
21,
. . .,
26
,
21'
. . .,
24
',
31,
. . .,
36
Durchbrechung
22.11, 24.11, 26.11, 31.11, 33.11, 35.11
linksseitige Senkausnehmung
21.12, 23.12, 25.12, 32.12, 34.12, 36.12
rechtsseitige Senkausnehmung
D Dicke
α1, α2 Tafelöffnungswinkel
40
Kirchturm
41
Dach
42.1,
. . .,
42
.n Schieferplatte
43.1,
. . .,
43
.n Verkleidungsplatte
44.1,
. ..,
44
.n Winkelplatte
50
Haus
53.1,
. . .,
53
.n,
53.1
' . . . .,
53
.n' Metalleckplatte
54.1,
. . .,
54
.n Metallplatte
55.1,
. . .,
55
.n Schieferplatte
56
Seitenwand
56
Giebelwand
58
Fenster

Claims (8)

1. Metallimitierendes Eindeckungs- und Verklei­ dungselement für Bauzwecke, das aufweist:
  • - wenigstens ein Tafelelement (10, 10' 10'') mit einem Ober- und einem Unterflächenelement (11, 11', 11'', 12) und
  • - wenigstens einer Metall-Lackbeschichtung (110, 110', 110'', 120), die wenigstens auf dem Oberflächenelement (11, 11', 11'', 12) aufgebracht ist und eine Außenfläche (210, 210', 210'', 220) des Tafelelementes (10, 10', 10'') metallähnlich ausbildet.
2. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tafelelement (10, 10', 10'') wenigstens ein Befestigungsteil (21, . . . 26, 31, 36, 22.11, 24.11, 26.11, 31.11, 33.11, 35.11, 21.12, 23.12, 25.12, 32.12, 34.12, 36.12, 21', . . . 24') aufweist, das im Bereich einer Befestigungsseite (13) des Tafelelementes (10, 10', 10'') ausgebildet ist.
3. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Tafelelement (10) auf seinem Oberflächen- und seinem Unterflächenelement (11, 12) mit einer Metall-Lackbeschichtung (110, 120) ver­ sehen ist, die jeweils eine der Außenflächen einer Verklei­ dungstafel (1) ausbilden.
4. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites und ein drittes Tafelelement (10', 10'') an einer ihrer Seitenbe­ grenzungen (15, 15'') in einem Tafelöffnungswinkel (α1, α2) verbunden und auf ihren Oberflächenelementen (11', 111'') jeweils mit einer Metall-Lackbeschichtung (110', 110'') versehen sind, die jeweils die Außenflächen einer Winkel­ tafel (2) ausbilden.
5. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall-Lackbeschichtung (110, 110', 110'', 120) aus wenigstens einem aushärtbaren Zweikomponenten-Kunstharz-Metall, inbesondere einem Kunstharz-Kupferlack, -Messinglack und/oder Aluminiumlack, besteht.
6. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zweikom­ ponenten-Kunstharz-Metallack zusätzlich beschichtet ist, nämlich zuerst mit einer Klarlackschicht auf dem Ober- und/oder Unterflächenelement (11, 11', 11'', 12), vor dessen Aushärtung ein Lack mit Metallanteil aufgespritzt ist.
7. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem aus­ gehärteten Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack eine weitere Klarlack-Schicht aufgebracht ist.
8. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafel­ elemente (10, 10', 10'') der Verkleidungs- und der Winkel­ tafel (1) aus einem Kunststoff, insbesondere einem Polycarbonat-Kunststoff, hergestellt sind.
DE19748625A 1996-11-16 1997-11-04 Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke Withdrawn DE19748625A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE7835146U1 (de) * 1978-11-27 1982-07-08 Annawerk Keramische Betriebe GmbH, 8633 Rödental Bauelement
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