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DE29605544U1 - Ortgangverkleidung - Google Patents

Ortgangverkleidung

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Publication number
DE29605544U1
DE29605544U1 DE29605544U DE29605544U DE29605544U1 DE 29605544 U1 DE29605544 U1 DE 29605544U1 DE 29605544 U DE29605544 U DE 29605544U DE 29605544 U DE29605544 U DE 29605544U DE 29605544 U1 DE29605544 U1 DE 29605544U1
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DE
Germany
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leg
short
long
leg side
coupling
Prior art date
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DE29605544U
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English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE29605544U1 publication Critical patent/DE29605544U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/15Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs
    • E04D13/158Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs covering the overhang at the eave side, e.g. soffits, or the verge of saddle roofs
    • E04D13/1585Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs covering the overhang at the eave side, e.g. soffits, or the verge of saddle roofs covering the verge of saddle roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Liquid Crystal Substances (AREA)

Description

Seite 2 '"llY. : 2jp.QS.159K.
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Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Ortgangverkleidung, bestehend aus Blendabschnitten aus Kunststoff mit einer L-förmigen Querschnittsform mit einer kurzen und einer langen Schenkelseite, von denen letztere an einem ersten Endbereich mit mindestens einer Lochreihe zur Befestigung an einem Halteelement eines Giebels und an ihrem zweiten Endbereich auf der von der Witterungsseite abgewandten Innenfläche mit einem L-förmigen Kupplungswinkel versehen ist, der mit seinem langen Kupplungsschenkel den die Lochreihe aufweisenden ersten Endbereich eines vorgeordneten Blendabschnittes übergreift und mit seinem kurzen, ein wenig höher als die Dicke der langen Schenkelseite ausgebildeten Kupplungsschenkel stoffschlüssig an der Innenfläche befestigt ist.
Bei einer bekannten Ortgangverkleidung dieser Art gemäß der DE 43 37 447 Al ist ein jeder Blehdabschnitt in der Nähe der Lochreihe mit einer Feder und am entgegengesetzten Ende mit einer Nut versehen, so da/3 zwei benachbarte Blendabschnitte mittels dieser Nut-Federverbindung miteinander gekuppelt sind. Eine weitere Kupplung erfolgt über den L-förmigen Kupplungswinkel, der im unteren Bereich des mit der Nut
versehenen Endes eines jeden Blendabschnittes auf der Innenfläche befestigt ist. Dabei hat sich herausgestellt, da/3 während der Montage ein noch nicht befestigter Blendabschnitt zu dem vorgeordneten, befestigten Blendabschnitt abkippen kann, so da/3 der Dachdecker mit der einen Hand das abgekippte Ende des noch nicht befestigten Blendabschnittes halten und mit der anderen Hand nageln muß. Dies ist insbesondere bei Unterkopfarbeiten von der Dachfläche aus nicht nur schwierig und zeitraubend, sondern auch mit Ungenauigkeiten verbunden, insbesondere dann, wenn der von der Lochreihe abgewandte Bereich der kurzen Schenkelseite wie in der DE 43 37 447 Al mit einer Abrundung versehen ist. Zwar lassen sich die einzelnen Blendabschnitte aufgrund ihrer L-förmigen Querschnittsform gut stapeln und sich gegenseitig stabilisierend auch gut transportieren, jedoch lassen die Kompliziertheit der Herstellung aufgrund der Nut-Federverbindung und der die Lochreihe des vorgeordneten Blendabschnittes teilweise übergreifende Kupplungswinkel zu wünschen übrig.
Aus der DE-AS 1 000 148 ist eine gattungsfremde Ortgangverkleidung bekannt, die aus Blendabschnitten aus verzinkten Blechstücken mit einer im wesentlichen L-förmigen Querschnittsform besteht, wobei das freie Ende der langen Schenkelseite spitzwinklig nach innen abgekantet ist und ein Giebelbrett untergreifen soll. Eine solche Ausbilduncf setzt nicht nur einen sehr
• * ·»04
Seite 4 &bgr; ::.. '. 2ft). &Lgr;. S99»6··
exakten, praktisch nie anzutreffenden, verwerfungsfreien Verlauf des Giebelbrettes voraus, sondern auch eine exakte Zuordnung der angrenzenden Dacheindeckungsplatten in der Nähe dieses Giebelbrettes. Da dies offenkundig dem Erfinder zu schwierig erschien, schlug er weiterhin vor, ■die einzelnen Blendabschnitte in Dachneigungsrichtung gegenseitig zu überlappen und mit den Dachlatten und/oder den Giebelbrettern zu vernageln oder zu verschrauben. Eine Kupplung der einzelnen Blendabschnitte untereinander fehlt hier, so da/3 ein jeder einzeln für sich hintereinander befestigt werden muß, was eine zeitraubende und ungünstige Montage bedingt. Zwar sind die Blendabschnitte dieser Ortgangverkleidung gut stapelbar, jedoch darf auf das abgekantete Ende der langen Schenkelseite nur bedingt eine Druckkraft ausgeübt werden, weil andernfalls die Abkantung in Richtung auf die Innenfläche der langen Schenkelseite verbogen wird.
Aus der GB 2 174 124 A ist eine gattungsfremde Ortgangverkleidung bekannt geworden, deren kastenförmig ausgebildete Blendabschnitte an einem Ende mittels eines Schnappverschlusses und am anderen Ende mittels einer Nut-Federverbindung miteinander gekuppelt werden. Aufgrund ihrer kastenförmigen Ausbildung sind die Blendabschnitte zwar sehr stabil, lassen sich jedoch nur äußerst ungünstig stapeln und in ungünstiger Weise am Ende einer Dachlatte annageln. Dabei erweist sich die konisch ausgebildete Kastenform zum Ausgleich von Höhenunterschieden als nachteilig, weil der untere
Kastenschenkel einer Verschiebung am Halteelement hinderlich im Wege steht.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Ortgangverkleidung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die bei guter Festigkeit, Stapelbarkeit und einfacher Herstellung während der Montage eine sichere, kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zweier Blendabschnitte gewährleistet und dadurch deren Befestigung erleichtert.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsgemä/3 dadurch gelöst, da/3 jeder Blendabschnitt an dem ersten Endbereich oberhalb der Lochreihe eine Ausnehmung aufweist, die mit einer geringfügig größeren Höhe als die Breite des in gleicher Höhe am zweiten Endbereich angeordneten langen Kupplungsschenkels versehen ist, dessen obere Längskante längs zur kurzen Schenkelseite mit einem einen form- und/oder kraftschlüssigen Einschub der kurzen Schenkelseite eines vorgeordneten Blendabschnittes sicherstellenden Spiel verläuft. Durch die kraft- und/oder formschlüssige Kupplung zweier benachbarter Blendabschnitte einerseits durch den Kupplungswinkel und andererseits durch dessen Lage und Form bedingte großflächige Anlage der Innenflächen von kurzer und langer Schenkelseite an entsprechenden Außenflächen dieser Schenkelseiten eines benachbarten Blendabschnittes werden die einzelnen, noch nicht befestigten
Seite 6 * 15·. : 20. ft3 .1«9#§$···.
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Blendabschnitte mit einem bereits befestigten Blendabschnitt derartig gekuppelt, daß der Dachdecker zumeist kopfunter von der Dachfläche aus - mit der einen Hand den Nagel oder die Schraube und mit der anderen Hand den Hammer oder den BO'hrschrauber zur Befestigung des •jeweiligen Blendabschnittes mittels einer oder mehrerer Öffnungen einer Lochreihe halten kann.
Nach einer ersten Ausführungsform verläuft die obere Längskante des langen Kupplungsschenkeis zur kurzen Schenkelseite parallel in einem bestimmten Abstand, der um ein geringfügiges Maß größer als die Dicke der kurzen Schenkelseite ist. Auf diese Weise ist ein leichter sowie reibungsarmer Einschub und eine formschlüssige Kupplung eines noch nicht befestigten Blendabschnittes in einen vorgeordneten, bereits befestigten Blendabschnitt möglich.
Nach einer zweiten Ausführungsform bildet die obere Längskante des langen Kupplungsschenkels mit der Innenfläche der kurzen Schenkelseite einen sich verengenden Einschubkanal, der in der Nähe des kurzen Kupplungsschenkels eine Breite aufweist, welche unter Bildung von Klemmkräften etwa der Dicke des darin eingreifenden Bereiches der kurzen Schenkelseite eines vorgeordneten Blendabschnittes entspricht. In diesem Fall werden die Blendabschnitte nicht nur form-, sondern auch kraftschlüssig gekuppelt, so daß ein Herausrutschen eines noch nicht befestigten Blendabschnittes aus einem bereits
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befestigten auch bei starker Dachneigung nicht mehr möglich ist.
Zur Vergrößerung einer formschlüssigen Kupplung sowie zur Stabilisierung des kurzen Kupplungsschenkeis "weist dieser an seiner vom langen Kupplungsschenkel abgewandten Seite eine stoffschlüssig mit der langen Schenkelseite verbundene Verlängerung auf, die von der kurzen, an dieser Stelle gleichfalls in Höhe der Ausnehmung mit einer Äusklinkung versehenen Schenkelseite eines vorgeordneten Blendabschnittes übergriffen ist. Dabei weist der lange Kupplungsschenkel vorteilhaft eine Länge zwischen 5 cm und 10 cm und eine Breite zwischen 2 cm und 3 cm auf, wohingegen die Ausnehmung mit einer Höhe von 2,2 cm bis 3,2 cm und mit einer Länge zwischen 2 cm und 3 cm versehen ist.
Zur Erleichteruncj und Stabilisierung der formschlüssigen Kupplung ist jeder Blendabschnitt auf seiner Innenfläche glcitt und auf seiner Au/3enflache mit einer Schieferstruktur versehen, wobei in etwa gleicher Höhe im Mittelbereich auf beiden Seiten der langen und der kurzen Schenkelseite je ein Absatz angeordnet ist, der auf der Außenfläche bogenförmig und auf der Innenfläche der langen Schenkelseite gleichfalls bogenförmig, hingegen an der Innenfläche der kurzen Schenkelseite gerade verläuft. Dadurch entsteht im Mittelbereich eines jeden Blendabschnittes ein versteifendes Fachwerk, welches ingesamt zu einer
größeren Biegesteifigkeit und sicheren Verbindung zwischen zwei Blendabschnitten beiträgt, wenn nur einer von diesen an der Giebelseite eines mit
Dacheindeckungsplatten eingedeckten Daches befestigt ist. 5
Dabei sind die Flächen der Absätze zur nächsthöheren Ebene geneigt ausgebildet.
Zur Sicherstellung einer möglichst großen Auswahlmöglichkeit der Befestigung bei auftretenden Toleranzen des Halteelementes eines Giebels sind unterhalb der Ausnehmung im ersten Endbereich der langen Schenkelseite in einem Abstand von etwa 2 cm zwei Lochreihen mit je vier Löchern mit einem Durchmesser von etwa 3 mm angeordnet, die an ihrer der Witterung zugekehrten Außenfläche als Senklöcher ausgebildet sind, so daß beim Aufschub eines nachfolgenden Blendabschnittes die Befestigungsnägel oder Schrauben des vorgeordneten Blendabschnittes versenkt sind und keine die Montage behindernden Anschlaglaufkanten bilden können.
Die Blendabschnitte bestehen vorteilhaft aus Polycarbonat und sind im Spritzgußverfahren hergestellt. Dieser Kunststoff ist hochwarmfest, ungiftig, schwer entflammbar sowie kratzunempfindlich und weist hervorragende Gleiteigenschaften beim Ineinanderkuppeln zweier Blendabschnitte auf.
Seite 9 »**::« : 2*0 Toi. is 9 &bgr;:..
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Draufsicht auf die Witterungsseite eines Blendabschnittes mit glatten 'Außenflächen,
Fig. 2 die Draufsicht auf eine weitere
Ausführungsform eines Blendabschnittes gemäß Fig. 1 mit einer Schieferstruktur an der Außenfläche,
Fig. 3 die senkrechte Ansicht auf die Innenfläche der langen Schenkelseite eines Blendabschnittes mit Kupplungswinkel und Ausnehmung,
15
Fig. 4 die Ansicht von Fig. 3 mit zwei miteinander gekuppelten Blendabschnitten,
Fig. 5 die Schnittansicht entlang der Linie V-V von Fig. 4 und
Fig. 6 die Ansicht in Richtimg des Pfeiles VI von Fig. 3.
Gemäß den Figuren 1 bis 3 besteht jeder Blendabschnitt 1 der Ortgangverkleidung aus Kunststoff und ist mit einer L-förmigen Querschnittsform versehen. Er weist eine lange Schenkelseite 2 und eine kurze Schenkelseite 3 auf, die miteinander einen rechten Winkel
oder einen solchen Winkel einschließen, der zur Ableitung des auf die kurze Schenkelseite 3 tropfenden Niederschlages in Richtung auf einen Wasserfalz der angrenzenden Dacheindeckungsplatten hin zu diesen geneigt ist und somit geringer als 90° ist.
Die Ausführungsform der Figuren 1 und 2
unterscheiden sich voneinander dadurch, da/3 in Fig. 1 die der Witterung ausgesetzte Außenfläche 4 glatt und in Fig. 2 die Außenfläche 4a mit einer Schieferstruktur 4b ausgebildet ist.
Gemäß Fig. 3 weist jeder Blendabschnitt an einem ersten Endbereich 2a der langen Schenkelseite 2 eine Ausnehmung 5 und unterhalb dieser Ausnehmung 5 zwei Lochreihen 6 mit jeweils vier Löchern 6a auf. An ihrem zweiten Endbereich 2b ist in etwa gleicher Höhe der Ausnehmung 5 ein L-förmiger Kupplungswinkel 7 angebracht, der mit seinem kurzen Kupplungsschenkel 8 stoffschlüssig an der Innenfläche 2c der langen Schenkelseite 2 befestigt ist, wohingegen sich der lange Kupplungsschenkel 9 zungenartig oberhalb der Innenfläche 2c erstreckt. Die obere Längskante 10 des langen Kupplungsschenkels 9 läuft längs zur kurzen Schenkelseite 3 mit einem Spiel S, welches einen form- und/oder kraftschlüssigen Einschub der kurzen Schenkelseite 3 eines vorgeordneten Blendabschnittes Ib gewährleistet. Dabei kann dieses Spiel S gleich, kleiner
.· : &igr; * :fie
oder geringfügig grö/3er als die Dicke d der kurzen Schenkelseite 3 sein.
Gemäß der Darstellung der Fig. 3 verläuft die obere Längskante 10 des langen Kupplungsschenkels 9 exakt zur !kurzen Schenkelseite 3 parallel in einem Abstand A, welcher gleich dem Spiel S ist.
Nach einer zweiten Ausführungsform bildet die obere Längskante 10 des lancfen Kupplungsschenkeis 9 mit der Innenfläche der kurzen Schenkelseite 3 einen sich verengenden Einschubkanal 11 - wie er strichpunktiert in Fig. 3 dargestellt ist - für die kurze Schenkelseite 3 eines vorgeordneten Blendabschnittes 1. Dabei weist dieser Einschubkanal 11 in der Nähe des kurzen Kupplungsschenkels 8 eine Breite b auf, welche unter Bildung von Klemmkräften entweder gleich oder etwas kleiner als die Dicke d des darin eingreifenden Bereiches der kurzen Schenkelseite 3 des vorgeordneten Blendabschnittes Ib ist. Unter Wirkung der dadurch entstehenden Klemmkräfte kann ein noch nicht an den Lochreihen 6 befestigter Blendabschnitt Ic derart über einen bereits befestigten, vorgeordneten Blendabschnitt 1 geschoben und gehaltert werden, ohne da/3 er unter seiner Schwerkraft, z.B. bei stark geneigten Dächern, während des Befestigungsvorganges durch Nagelung oder Schraubung herausrutschen kann.
Seite 12 ·*::!! :20.a3.i&9l«.
Wie aus Fig. 3 weiterhin entnommen werden kann, weist der kurze Kupplungsschenkel 8 an seiner vom langen Kupplungsschenkel 9 abgewandten Seite eine gleichfalls stoff schlüssig mit dex: langen Schenkelseite 2 verbundene Verlängerung auf, die im wesentlichen aus zwei 'Querstegen 12 und einem Längssteg 13 besteht. Diese Verlängerung 12, 13 des Kupplungswinkels 7 wird von der Ausklinkung 14 der kurzen Schenkelseite 3 (s. Figuren 1 und 2) eines vorgeordneten Blendabschnittes Ib übergriffen, so, wie es aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Die Ausnehmung 5 ist gemä/ß den Figuren 3 und 4 mit einer geringfügig größeren Höhe H als die Breite B des in gleicher Höhe am zweiten Endbereich 2b angeordneten langen Kupplungsschenkels 9 versehen. Die Länge 1 der Ausnehmung 5 ist geringfügig größer als die Breite B0 des kurzen Kupplungsschenkels 8 einschließlich seiner Verlängerung 12, 13, so, wie es aus Fig. 4 im Kupplungsbereich entnommen werden kann.
In der Praxis weist der lange Kupplungsschenkel 9 des Kupplungswinkels 7 eine Länge L zwischen 5 cm und 10 cm und eine Breite B zwischen 2 cm und 3'cm auf, wohingegen die Ausnehmung 5 mit einer Höhe H von 2,2 cm bis 3,2 cm und einer Länge 1 zwischen 2 cm und 3 cm versehen ist.
Jeder Blendabschnitt 1 ist auf seiner Innenfläche 2c glatt und auf seiner Außenfläche 4, 4a entweder gemäß
Fig. 1 gleichfalls glatt oder gemäß Fig, 2 mit einer Schieferstruktur 4b versehen.
Jeder Blendabschnitt 1 ist gemäß den Figuren 1 bis etwa in Höhe seines Mittelbereiches la auf seiner ■Außenfläche 4, 4a auf der kurzen Schenkelseite 3 mit einem Absatz 15 und auf der langen Schenkelseite 2 mit einem Absatz 16 versehen, die jeweils bogenförmig verlaufen. Auf der glatten Innenfläche 2c weist jeder Blendabschnitt 1 in der langen Schenkelseite 2 einen weiteren bogenförmigen Absatz 17 und in der kurzen Schenkelseite 3 einen senkrecht zur Zeichenebene der Figuren 3 und 4 verlaufenden geraden Absatz 18 auf. Aufgrund des Absatzes 17 liegt die mit dem Kupplungswinkel 7 versehene Innenfläche 2c ein wenig über der die Ausnehmung 5 aufweisenden Innenfläche 2c. Dabei verlaufen die jeweilicjen Flächen 19, 20 auf der Innenfläche 2c sowie die Flächen 21, 22 auf der Außenfläche 4, 4a zur nächst höhergelegenen Ebene geneigt. Durch diese Ausbildung der geneigten Flächen 19-22 und der Absätze 17, 18 wird der Mittelbereich la eines jeden Blendabschnittes 1 derart versteift, da/3 trotz der Dünnwandigkeit der langen und kurzen Schenkelseiten 2, 3 ein äußerst stabiles Gebilde entsteht.
Wie den Figuren 1 und 2 entnommen werden kann, sind die Löcher 6a der Lochreihen 6 an der Außenfläche 4, 4a als Senklöcher ausgebildet, so daß beim Einschub zweier
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Blendabschnitte 1 Nagel- oder Schraubenköpfe keine hinderlichen Stoppkanten bilden können.
Die Bezugsziffern der Ansichten der Figuren 5 und ergeben sich aus den Bezugsziffern der Figuren 4 und 3, ■wobei in Fig. 5 hinter den jeweiligen Bezugsziffern durch einen Schrägstrich getrennt - der vorgeordnete Blendabschnitt mit Ib und der nachfolgende, noch nicht befestigte Blendabschnitt mit Ic angegeben ist, auf welchen sich die Bezugsziffer bezieht.
Um gemäß Fig. 4 einen noch nicht befestigten Blendabschnitt Ic mit einem vorgeordneten, bereits befestigten Blendabschnitt Ib zu kuppeln, wird der Blendabschnitt Ic mit dem langen Kupplungsschenkel 9 seines Kupplungswinkels 7 derart über die Kante 5a der Ausnehmung 5 des vorgeordneten Blendabschnittes Ib geschoben, da/3 die Innenfläche 2c des Blendabschnittes Ic die Außenfläche 4, 4a des vorgeordneten 0 Blendabschnittes Ib ebenso übergreift wie die Innenfläche 2c der kurzen Schenkelseite 3 die Außenfläche 4, 4a der kurzen Schenkelseite 3 des vorgeordneten Blendabschnittes Ib. Dadurch entsteht die aus den Figuren 4 und 5 ersichtliche stabile Halterung zwischen den beiden Blendabschnitten Ib und Ic. Diese Halterung und Kupplung läßt aufgrund der großflächigen Anlagen der kurzen Schenkelseiten 3 und der langen Schenkelseiten 2 aneinander in Verbindung mit dem Kupplungswinkel 7 kein Abkippen oder Verbiegen oder eine
Seite 15 .'V/.! & :&dgr;2 &f
23*44^96:
sonstige Bewegung zu. Das gilt insbesondere dann, wenn gemäß Fig. 3 in der Nähe des kurzen Kupplungsschenkeis die Breite b des Einschubkanals 11 entweder gleich oder geringfügig kleiner ist als die Dicke d der kurzen Schenkelseite 3.
Bezugszeichenliste :
Blendabschnitte 1, Ib, Ic
'Mittelbereich des
Blendabschnittes 1 la
lange Schenkelseite 2
erster Endbereich der
langen Schenkelseite 2 2a
zweiter Endbereich der
langen Schenkelseite 2 2b
Innenfläche der
langen Schenkelseite 2 2c
kurze Schenkelseite 3
Au/3enf lache A1 4a
Schieferstruktur 4b 25
Ausnehmung 5
Kante der Ausnehmung 5 5a
Lochreihe 6
Seite 17 · ::.. S 2«. QJ. 159 85··
Löcher 6a
Kupplungswinkel 7 5
-kurzer Kupplungsschenkel 8
langer Kupplungsschenkel 9
Längskante 10
Einschubkanal 11
Querstege 12 15
Längssteg 13
Ausklinkung in
kurzer Schenkelseite 3 14
Absätze 15-18
Flächen der Absätze 15-18 . 19-22
Breite des Einschubkanals 11 b
Breite des Kupplungsschenkels 9 B
Breite des Kupplungsschenkels 8 B0
Dicke der kurzen Schenkelseite 3 d
Länge des Kupplungsschenkels 9 L 5
!Höhe der Ausnehmung 5 H
Länge der Ausnehmung 5 1
Abstand zwischen Innenfläche 2c
der kurzen Schenkelseite 3 und
Längskante 10 des Kupplungsschenkels 9
Spiel zwischen Innenfläche 2c der
kurzen Schenkelseite 3 und Längskante 10
des Kupplungsschenkels 9

Claims (1)

  1. Seite 19 * ."i". . &iacgr;2 QK· .
    Schutzansprüciie :
    1. Ortgangverkleidung, bestehend aus Blendabschnitten aus Kunststoff mit einer L-förmigen •Querschnittsform mit einer kurzen und einer langen Schenkelseite, von denen letztere an einem ersten Endbereich mit mindestens einer Lochreihe zur Befestigung an einem Halteelement eines Giebels und an ihrem zweiten Endbereich auf der von der Witterungsseite abgewandten Innenfläche mit einem L-förmigen Kupplungswinkel versehen ist, der mit seinem langen Kupplungsschenkel den die Lochreihe aufweisenden ersten Endbereich eines vorgeordneten Blendabschnittes übergreift und mit seinem kurzen, ein wenig höher als die Dicke der langen Schenkelseite ausgebildeten Kupplungsschenkel stoffschlüssig an der Innenfläche befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, da/3 jeder Blendabschnitt (1, Ib, Ic) an dem ersten Endbereich (2a) oberhalb der Lochreihe (6) eine Ausnehmung (5) aufweist, die mit einer geringfügig größeren Höhe (H) als die Breite (B) des in gleicher Höhe am zweiten Endbereich (2b) angeordneten langen Kupplungsschenkels (9) versehen ist, dessen obere Längskante (10) längs zur kurzen Schenkelseite (3) mit einem einen form- und/oder kraftschlüssigen Einschub der kurzen Schenkelseite (3) eines vorgeordneten Blendabschnittes (Ib) sicherstellenden Spiel (S) verläuft.
    Seite 20 ' ::.. :2cc.03\i396:..
    2. Ortgangverkleidung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, da/3 die obere Längskante (10) des langen Kupplungsschenkels (9) zur kurzen Schenkelseite (3) parallel in einem Abstand (A) verläuft, der um ein geringfügiges Ma/3 größer !als die Dicke (d) der kurzen Schenkelseite (3) ist.
    3, Ortgangverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da/3 die obere Längskante (10) des langen Kupplungsschenkels (9) mit der Innenfläche (2c) der kurzen Schenkelseite (3) einen sich verengenden Einschubkanal (11) bildet, der in der Nähe des kurzen Kupplungsschenkels (8) eine Breite (b) aufweist, welche unter Bildung von Klemmkräften etwa der Dicke (d) des darin eingreifenden Bereiches der kurzen Schenkelseite (3) eines vorgeordneten Blendabschnittes (Ib) entspricht.
    Seite 21 · J :.. :2C 03M39S :..
    4. Ortgangverkleidung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der kurze Kupplungsschenkel (8) an seiner vom langen Kupplungsschenkel (9) abgewandten Seite eine ,'stoffschlüssig mit der langen Schenkelseite (2) verbundene Verlängerung (12, 13) aufweist, die von der kurzen, an dieser Stelle gleichfalls in Höhe der Ausnehmung (5) mit einer Ausklinkung (14) versehenen kurzen Schenkelseite (3) eines vorgeordneten Blendabschnittes (Ib) übergriffen ist.
    5. Ortgangverkleidung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da/3 der lange Kupplungsschenkel (9) eine Länge (L) zwischen 5 cm und 10 cm und eine Breite (B) zwischen 2 cm und 3 cm aufweist, und die Ausnehmung (5) mit einer Höhe (H) von 2,2 cm bis 3,2 cm und mit einer Länge (1) zwischen 2 cm und 3 cm versehen ist.
    Seite 22 ' ::.. :2&agr;.os.iS9S:..
    &dgr;. Ortgangverkleidung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß jeder Blendabschnitt (1, Ib, Ic) auf seiner Innenfläche (2c) glatt und auf seiner Au/3enflache (4) mit einer ;Schieferstruktur (4b) versehen ist, wobei in etwa gleicher Höhe im Mittelbereich (la) auf beiden Seiten (2c, 4a) der langen und der kurzen Schenkelseite (2, 3) je ein Absatz (15-18) angeordnet ist, der auf der Außenfläche (4, 4a) bogenförmig und auf der Innenfläche (2c) der langen Schenkelseite (2) gleichfalls bogenförmig, hingegen an der Innenfläche (2c) der kurzen Schenkelseite (3) gerade verläuft.
    7. Ortgangverkleidung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (19-22) der Absätze (15-18) zur nächst höhergelegenen Ebene cjeneigt verlaufen.
    8. Ortgangverkleidung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß unterhalb der Ausnehmung (5) im ersten Endbereich (2a) der langen Schenkelseite (2) in einem Abstand von etwa 2 cm zwei Lochreihen (6) mit je vier Löchern (6a) mit einem Durchmesser von etwa 3 mm angeordnet sind, die an ihrer der Witterung zugekehrten Außenfläche (4) als Senklöcher ausgebildet sind.
    Seite 23 * ::.. 120.02.1S95:
    9. Ortgangverkleidung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Blendabschnitte (1, Ib, Ic) aus Polycarbonat bestehen und im Spritzgußverfahren hergestellt sind.
DE29605544U 1996-03-26 1996-03-26 Ortgangverkleidung Expired - Lifetime DE29605544U1 (de)

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DE29605544U1 true DE29605544U1 (de) 1996-06-13

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DE (1) DE29605544U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29619972U1 (de) * 1996-11-16 1997-01-23 Fleck, Oskar, 45711 Datteln Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29619972U1 (de) * 1996-11-16 1997-01-23 Fleck, Oskar, 45711 Datteln Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke

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