DE19745587C1 - Transportwagen für eine Schienenhängebahn - Google Patents
Transportwagen für eine SchienenhängebahnInfo
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- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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-
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Description
Schienenhängebahnen werden insbesondere in Betrieben eingesetzt,
die vorgefertigte Betonteile herstellen. Die Transportwagen der
Schienenbahn werden beispielsweise dazu verwendet, um Beton von
einem Betonmischer aufzunehmen und zur Verarbeitung zu einer
Form oder sonstigen Verarbeitungsstation zu bringen.
Ein bekannter Transportwagen (vgl. DE 33 22 233) umfaßt einen
Transportkübel mit einem zusätzlichen Rührwerk zum Nachmischen
von Beton oder dergleichen.
Ein weiterer vorbekannter Transportwagen (vgl. DE 41 29 112)
umfaßt einen Drehkübel, der mit Hilfe einer Abdeckung an der
Oberseite verschlossen werden kann. Diese Abdeckung dient dazu,
das im Drehkübel befindliche Material thermisch zu isolieren und
gegebenenfalls gegen schädliche Witterungseinflüsse zu schützen.
Die Abdeckung ist dabei am Rahmen des Laufwagens und nicht am
drehbaren Drehkübel befestigt.
Demgegenüber hat die vorliegende Erfindung die Aufgabe, einen
Laufwagen vorzuschlagen, bei dem neben dem Schutz vor
Witterungseinflüssen eine problemlose Entleerung auch mit
dünnflüssigen Materialien wie Leichtbeton, usw. möglich ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Laufwagen der einleitend
genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen sind
vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung
möglich.
Dementsprechend zeichnet sich ein erfindungsgemäßer Laufwagen
dadurch aus, daß die Abdeckung gemeinsam mit dem Drehkübel
drehbar ausgebildet ist.
Ein derartiger Laufwagen bietet unmittelbar den Vorteil, daß das
im Drehkübel transportierte Material vor Witterungseinflüssen
geschützt ist. Diese Laufwagen können somit problemlos im Freien
ohne zusätzliche Überdachung zum Transport von
witterungsempfindlichen Materialien verwendet werden.
Darüber hinaus bietet die erfindungsgemäße Abdeckung die
Möglichkeit, eine Vorrichtung zum Öffnen der Abdeckung in einer
Entleerstellung vorzusehen, in der die Füllöffnung des
Drehkübels nach unten weist. Die Entleerung des Drehkübels kann
hierdurch zielgerichteter vorgenommen werden als bei einem
herkömmlichen Drehkübel, bei dem die Entleerung durch das Drehen
des Kübels bewirkt wird.
Insbesondere in Kombination mit einer dosierbaren
Öffnungsvorrichtung kann damit auch dünnflüssiger Leichtbeton
gut dosiert und ohne Verspritzen des Betons zielgerichtet
abgegeben werden. Ein solcher Laufwagen kann beispielsweise auch
mehrere Formen nacheinander durch Öffnen und Schließen der
genannten Abdeckung befüllen.
Die genannte Abdeckung wird in einer vorteilhaften
Ausführungsform mit wenigstens einem schwenkbaren Deckel,
bevorzugt mit zwei symmetrisch zueinander angeordneten
schwenkbaren Deckeln versehen. Durch eine gesteuerte
Schwenkbewegung eines solchen Deckels läßt sich ein
Öffnungsspalt mit vorgegebener Breite öffnen, und somit die
Durchflußmenge des zu entleerenden Materials steuern. Im Falle
zweier symmetrisch angeordneter schwenkbarer Deckel läßt sich
dieser Öffnungsspalt in der Mitte des in Entleerungsstellung
befindlichen Drehkübels öffnen. Dementsprechend wird das
Material in der Mitte des Drehkübels entleert. Dies hat den
Vorteil, daß keinerlei Drehmomente durch Materialbewegungen auf
den Drehkübel während der Entleerung ausgeübt und daraus
resultierende Pendelbewegungen vermieden werden.
Die bewegliche Abdeckung wird in einer bevorzugten
Ausführungsform hydraulisch angetrieben, womit problemlos die
notwendigen Kräfte zur kontrollierten Bewegung der in
Entleerungsstellung unter Last stehenden Abdeckung aufgebracht
werden können. Vorteilhafterweise wird der Antrieb der Abdeckung
elektrisch und/oder elektronisch ansteuerbar ausgebildet. Im
Falle eines hydraulischen Antriebes kann dies beispielsweise
über ein elektromagnetisches Ventil geschehen.
In einer Weiterbildung der Erfindung werden wenigstens zwei,
bevorzugt vier Hydraulikzylinder zum Öffnen und Schließen der
Abdeckung vorgesehen. Die zum Öffnen und Schließen
aufzubringenden Kräfte sollten möglichst symmetrisch und
gleichmäßig an der Abdeckung angreifen. Im Falle zweier
schwenkbarer Deckel empfiehlt es sich daher, beidseits des
Drehkübels in Längsrichtung betrachtet für jeden Deckel jeweils
einen Hydraulikzylinder vorzusehen. Hierdurch ist gewährleistet,
daß die Öffnung stets symmetrisch und ohne Verkanten der
schwenkbaren Deckel stattfindet.
In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausbildungsform wird
ein Mengenteiler zur synchronen Betätigung zweier oder mehrerer
Hydraulikzylinder vorgesehen, so daß die Hydraulikzylinder
gemeinsam über eine einzige Druckpumpe betrieben und über den
Mengenverteiler synchron und symmetrisch betätigt werden.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die mit
dem Drehkübel drehbare Abdeckung dazu verwendet, um eine
Mischvorrichtung auf einfache Weise in den Drehkübel zu
integrieren. Hierzu wird der Drehkübel zumindest in
geschlossenem Zustand kontinuierlich rotierbar ausgebildet. Bei
geschlossener Abdeckung fällt hierbei kein Material aus dem
Drehkübel, auch wenn die Abdeckung nach unten gerichtet ist.
Durch die Drehbewegung wird das im Drehkübel befindliche
Material gemischt.
Hierzu wird vorteilhafterweise eine entsprechende Anordnung von
Rührelementen, beispielsweise Rührschaufeln bzw. eine oder
mehrere Rührspiralen an der Wand des Drehkübels befestigt, so
daß das Material beim Rotieren des Drehkübels nach dem Prinzip
eines sogenannten Freifallmischers gemischt wird.
Diese Rührelemente werden bevorzugt mit einem vorbestimmten
Abstand von der Wandung des Drehkübels angebracht, so daß sich
zwischen den Rührelementen und der Wand kein Material festsetzen
kann. Der genannte Abstand wird dabei beispielsweise an die
Körnung des Materials, beispielsweise an die Körnung eines in
Beton verwendeten Kieses angepaßt.
Vorteilhafter Weise wird auch der Drehantrieb für die Rotation
des Drehkübels hydraulisch vorgesehen. Ein derartiger
Hydraulikmotor kann in einer Weiterbildung der Erfindung
ebenfalls von der für den Antrieb der Abdeckung vorgesehenen
Hydraulikpumpe angetrieben werden.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird eine
Sensorik zur Erkennung wenigstens zweier Positionen des
Drehkübels vorgesehen. Diese Sensorik wird an eine entsprechende
Steuerung zur Ansteuerung der gewünschten Drehkübelposition
angeschlossen. In einer vorteilhaften und besonders robusten
Ausführungsform der Erfindung wird hierfür ein mechanisches
Schaltwerk vorgesehen, das mit der Drehachse des Drehkübels
gekoppelt wird.
Ein erfindungsgemäßer Transportwagen ist in bei allen Arten von
Schienenhängebahnen, insbesondere nicht nur bei
Einschienenbahnen, sondern auch bei Zweischienenbahnen von
Vorteil.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend näher
erläutert.
Im einzelnen zeigt die einzige Figur eine Stirnansicht eines
erfindungsgemäßen Laufwagens.
Der Transportwagen 1 gemäß der Figur ist über eine Aufhängung 2
mit Laufrollen 3 an einer Fahrschiene 4 verfahrbar aufgehängt.
Eine Pendelachse 5 lagert einen Rahmen 6 des Transportwagens 1
drehbar an der Aufhängung 2. Am Rahmen 6 ist der
erfindungsgemäße Drehkübel 7 aufgebaut.
Der Drehkübel 7 ist über eine Drehachse 8 in einem aus
Vertikalträgern 9 und Lagerblechen 10 bestehenden Lagerbock 11
am Rahmen 6 schwenkbar befestigt.
Zwei schwenkbare Deckel 12, 13 sind über Haltelaschen 14, 15
drehbar um Schwenkachsen 16, 17 gelagert. Die Deckel 12, 13
werden über Hydraulikzylinder 18, 19, die symmetrisch zur
Mittelebene des Drehkübels 7 angeordnet sind, angetrieben. Der
gesamte Drehkübel 7 einschließlich der Deckel 12, 13 ist mit
Hilfe eines hydraulischen Antriebs 20 drehbar.
Der erfindungsgemäße Transportwagen 1 wird wie folgt betrieben.
Die Befüllung des Drehkübels 7 kann in der bekannten Weise von
oben in der in Fig. 1 dargestellten Drehposition durchgeführt
werden. Hierzu werden die Deckel 12, 13 mit Hilfe der
Hydraulikzylinder 18, 19 in ihre mit strichpunktierten Linien
dargestellte geöffnete Postition 12', 13' geschwenkt, so daß
die obere Füllöffnung frei zugänglich ist.
Durch die unten geschlossene Ausführungsform des Drehkübels 7
ist dieser absolut dicht, so daß auch dünnflüssige Materialien,
beispielsweise Leichtbeton ohne unerwünschte Materialverluste
durch Leckstellen aufgenommen werden können.
Anschließend werden die Deckel 12, 13 wiederum mit Hilfe der
Hydraulikzylinder 18, 19 geschlossen. Während des Transports ist
somit das Innere des Drehkübels 7 vor Witterungseinflüssen
geschützt, so daß der Laufwagen 1 auch im Freien ohne
Überdachungen eingesetzt werden kann.
Am entsprechenden Einsatzort wird der Drehkübel zur Entleerung
um 180 Grad gedreht, so daß die Deckel 12, 13 sowie die von den
Deckel 12, 13 verschlossene Öffnung des Drehkübels nach unten
weisen. Durch dosiertes Ansteuern der Hydraulikzylinder 18, 19
kann nun ein Öffnungsspalt in der Mittelebene des Drehkübels 7
mit der jeweils gewünschten Öffnungsbreite geöffnet werden.
Hierdurch wird das Material im Innern des Drehkübels 7 dosiert
und zielgerichtet abgegeben.
Durch die symmetrische Anordnung der Deckel 12, 13 wird während
des Entleervorgangs keinerlei Drehmoment auf den Drehkübel 7
ausgeübt, so daß dieser ruhig über den Entleerungsstelle
verharrt. Durch die symmetrische Anordnung der Antriebszylinder
18, 19 ist zudem ein absoluter synchroner Gleichlauf der Deckel
12, 13 gewährleistet.
Der Drehkübel 7 kann in einem Entleerungsvorgang vollständig
entleert oder aber auch in teilentleerten Zustand wieder
verschlossen werden. Anschließend kann der Drehkübel 7 zu einer
weiteren Entleerungsstation verfahren werden, wobei er je nach
Bedarf zuvor in seine ursprüngliche Transportstellung gedreht
wird.
In einer Weiterbildung der Erfindung werden wie bereits oben
angeführt nicht näher dargestellte Rühr- oder Mischelemente im
Innern des Drehkübels 7 angeordnet.
In dieser Ausführungsvariante kann das im Innern des Drehkübels
7 befindliche Material durch Rotieren des Drehkübels 7 in
geschlossener Stellung der Deckel 12, 13 gemischt werden. Der
Mischvorgang findet hierbei nach dem Prinzip des
Freifallmischers statt.
Dieses Mischen kann je nach Bedarf durch entsprechende Eingaben
bzw. Programmierung einer nicht näher dargestellten
Ablaufsteuerung vorgenommen werden. Beim Transport von Beton
empfiehlt es sich beispielsweise, vor der Entleerung ein kurzes
Nachmischen vorzunehmen, so daß das entleerte Material gut und
gleichmäßig gemischt ist.
Die Haltelaschen 14, 15 der beschriebenen Ausführungsform werden
an beiden Stirnseiten des Drehkübels 7 angebracht, um die in
Form eines Zylindersegments ausgebildeten Deckel 12, 13
zuverlässig in der Drehbewegung zu führen. Bevorzugt werden auch
die Antriebszylinder 18, 19 an beiden Stirnseiten vorgesehen, um
ein Verkanten der Deckel 12, 13 zu vermeiden, und einen absolut
symmetrischen und gleichlaufenden Öffnungsvorgang zu
gewährleisten.
Der Antrieb der Hydraulikzylinder 18, 19 kann über die gleiche
Hydraulikpumpe vorgenommen werden, die für die Rotationsbewegung
über den Hydraulikzylinder 20 sorgt. Zur gleichmäßigen
Druckbeaufschlagung der Antriebszylinder 18, 19 wird hierbei
bevorzugt ein Mengenverteiler vorgesehen.
Durch die mitdrehende Abdeckung, im Ausführungsbeispiel durch
die Deckel 12, 13 realisiert, wird zum einen ein
Witterungsschutz im Betrieb im Freien und zum andern der Vorteil
einer dosierten Entleerung ohne Verspritzen und Verschütten von
Material gewährleistet.
1
Transportwagen
2
Aufhängung
3
Laufrolle
4
Fahrschiene
5
Pendelachse
6
Rahmen
7
Drehkübel
8
Drehachse
9
Vertikalträger
10
Lagerblech
11
Lagerbock
12
Deckel
13
Deckel
14
Haltelasche
15
Haltelasche
16
Schwenkachse
17
Schwenkachse
18
Hydraulikzylinder
19
Hydraulikzylinder
20
Hydraulikantrieb
Claims (14)
1. Transportwagen mit einem Drehkübel, insbesondere zum
Transport von Baumaterial, für eine
Hängeschienenbahn, wobei eine Abdeckung für den Drehkübel
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung mit
dem Drehkübel (7) drehbar ist.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckung zur Entleerung des Drehkübels (7) in einer
Entleerungsstellung des Drehkübels zu öffnen ist.
3. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung dosierbar zu öffnen
ist.
4. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein hydraulischer Antrieb für die
Abdeckung vorgesehen ist.
5. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Abdeckung elektrisch
und/oder elektronisch ansteuerbar ist.
6. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung wenigstens einen
schwenkbaren Deckel (12, 13) aufweist.
7. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung zwei symmetrisch
angeordnete Deckel (12, 13) umfaßt.
8. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Abdeckung
wenigstens zwei Hydraulikzylinder (18, 19) umfaßt.
9. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkübel (7) wenigstens in
geschlossenem Zustand über mehrere Umdrehungen rotierbar ist.
10. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb hydraulisch ist.
11. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb des Drehkübels (7)
und/oder der Antrieb (18, 19) für die Abdeckung nur eine
Hydraulikpumpe umfassen.
12. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Mengenverteiler zur synchronen
Betätigung zweier oder mehrerer Hydraulikzylinder (18, 19)
vorgesehen ist.
13. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Sensorelement für die Erkennung
wenigstens einer Drehstellung des Drehkübels (7) vorgesehen ist.
14. Transportwagen nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Rührelemente für die Durchmischung
des im Drehkübels (7) befindlichen Materials vorgesehen sind.
Priority Applications (5)
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| DE19745587A DE19745587C1 (de) | 1997-10-15 | 1997-10-15 | Transportwagen für eine Schienenhängebahn |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE19745587C1 true DE19745587C1 (de) | 1999-03-11 |
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