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DE19733287A1 - Hundeführungsgeschirr - Google Patents

Hundeführungsgeschirr

Info

Publication number
DE19733287A1
DE19733287A1 DE19733287A DE19733287A DE19733287A1 DE 19733287 A1 DE19733287 A1 DE 19733287A1 DE 19733287 A DE19733287 A DE 19733287A DE 19733287 A DE19733287 A DE 19733287A DE 19733287 A1 DE19733287 A1 DE 19733287A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dog
neck
neck strap
strap
eyelets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19733287A
Other languages
English (en)
Inventor
Helga Killinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19733287A priority Critical patent/DE19733287A1/de
Publication of DE19733287A1 publication Critical patent/DE19733287A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K27/00Leads or collars, e.g. for dogs
    • A01K27/002Harnesses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Hundeführungsgeschirr, das ein zu starkes Zerren eines Hundes an der Führungsleine verhindern soll. Bei sehr kräftigen Hunden ist es für den Hundeführer oft kaum möglich, dem Zug des Hundes an der Führungsleine Stand zu halten. Insbesondere schwächere Personen wie Kinder oder älte­ re Menschen können große oder sehr kräftige Hunde nicht mehr halten. Zur Abhilfe dieses Problems wurden bereits sogenannte Würgehalsbänder vorgeschlagen, die den Hals des Hundes um so mehr zuschnüren, um so stärker dieser an der Leine zerrt. Solche Halsbänder sind für Hunde jedoch äußerst unangenehm. Außerdem wurde bereits ein Führungsgeschirr vorgeschlagen, bei dem an einem Halsband Schnüre befestigt werden, die unter den Achseln des Hundes hindurchgeführt und auf der Oberseite mit der Hundeführungsleine verbunden werden. Bei Ziehen des Hundes an der Leine schneiden diese Schnüre im empfindlichen Achsel­ bereich des Hundes ein. Durch den dadurch verursachten Schmerz wird der Hund veranlaßt, den Zug an der Leine zu reduzieren. Auch dieses Geschirr ist also für den Hund relativ unangenehm. Außerdem hat sich gezeigt, daß auch nach Abnehmen der Füh­ rungsleine dieses Geschirr den Hund in seinen Bewegungen der­ art einschränkt, daß er nicht in der Lage ist, mit dem Ge­ schirr frei herumzuspringen. Schädigungen des Felles im Ach­ selbereich sind vor allem bei langhaarigen Hunden ebenfalls beobachtet worden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hundeführungsgeschirr zu schaffen, das einen zu starken Zug des Hundes an der Führungsleine verhindert, ohne dem Hund dabei Schmerzen zu verursachen.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Hundeführungsgeschirr mit einem lose über dem Hals des Hundes liegenden Halsriemen, der sich vom Nacken des Hundes bis zu dessen Brust erstreckt und der im Nackenbereich zwei Ösen und im Brustbereich eine drit­ te, zentral angeordnete Öse aufweist, und mit zwei breiten Schultergurten, deren obere Enden miteinander verbunden sind und die jeweils durch eine der Ösen des Halsriemens im Nacken­ bereich und über die Schulter des Hundes von hinten zwischen den Vorderläufen hindurchgeführt und mit ihrem unteren Ende an der zentralen Öse des Halsriemens im Brustbereich befestigt sind, wobei am Verbindungsbereich der oberen Enden der Schul­ tergurte eine Führungsleine befestigbar ist. Bei einem starken Ziehen des Hundes an der Führungsleine werden die Schultergur­ te verkürzt. Durch die Befestigung der vorderen Enden der Schultergurte am Halsriemen im Brustbereich des Hundes wird dadurch der Hund in seinem Schulterbereich angehoben. Die Vorderbeine verlieren ihren direkten Kontakt zum Boden. Hier­ durch ist es dem Hund nicht mehr möglich, weiterzugehen ohne den Zug an der Leine zu reduzieren. Auf diese Weise können auch große und kräftige Hunde mit relativ geringem Kraftauf­ wand sicher an der Leine geführt werden. Die Schultergurte schneiden dabei dem Hund im Achselbereich aufgrund ihrer brei­ ten Ausführung nicht ein. Hierdurch ist ausgeschlossen, daß dem Hund Schmerzen zugefügt werden. Wird die Führungsleine entfernt, hängen die Schultergurte lose zwischen den Vorder­ beinen des Hundes und beeinträchtigen ihn in seinen Bewegungen nicht. Das Anlegen und das Abnehmen des Geschirrs gestaltet sich äußerst mühelos. Der Halsriemen wird einfach über den Kopf gestreift. Ein eventuell vorhandenes Halsband muß vorher nicht entfernt werden. Die unteren Enden der Schultergurte können zweckmäßigerweise mittels Karabinerhaken an der zen­ tralen Öse des Halsriemens im Brustbereich befestigbar sein. Nach einfachem Einhängen der Schultergurtenden muß am Verbin­ dungsbereich der Schultergurtenden lediglich noch die Füh­ rungsleine eingehakt werden. Der Halsriemen und die Schulter­ gurte können beispielsweise aus Leder bestehen. Aber auch der Einsatz eines textilen Gewebes, das auch aus Kunstfasern ge­ fertigt sein kann, ist möglich. Die Ösen am Halsriemen können zweckmäßigerweise aus Metall gefertigt sein. Zur Befestigung der Ösen am Halsriemen können Schlaufen eingesetzt werden. Dabei können die Schlaufen mit dem Halsriemen entweder ver­ nietet, verschweißt oder vernäht sein. Hierdurch ist ein Aus­ reißen der Schlaufen oder Ösen ausgeschlossen. Falls das Hun­ deführungsgeschirr für unterschiedliche Hunde eingesetzt wer­ den soll, können der Halsriemen und die Schultergurte zweckmä­ ßigerweise längenverstellbar sein.
Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines er­ findungsgemäßen Hundegeschirrs anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Hunde­ geschirrs;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Hundes mit dem angelegten Hundegeschirr nach Fig. 1.
Das Hundegeschirr 10 nach Fig. 1 weist einen Halsriemen 11 auf, der im Nackenbereich mit zwei Ösen 12 und 13 und im Brustbereich mit einer dritten, zentral angeordneten Öse 14 versehen ist. Durch die beiden Ösen 12 und 13 sind zwei Schul­ tergurte 15 und 16 geführt, die an ihrem oberen Ende durch einen Niet 17 miteinander verbunden sind. Im Verbindungsbe­ reich der beiden Schultergurte 15 und 16 ist ein Metallring 18 eingehängt, an den eine Hundeführungsleine 19 (Fig. 2) befe­ stigbar ist. An den unteren Enden der Schultergurte 15 und 16 sind jeweils Karabinerhaken 20 und 21 angeordnet, mit deren Hilfe die Schultergurte 15 und 16 an der Brustöse 14 des Hals­ riemens 11 einhängbar sind.
Fig. 2 zeigt einen Hund 30 mit einem angelegten Hundege­ schirr 10. Der Halsriemen 11 ist über den Kopf des Hundes gestreift worden und erstreckt sich vom Nacken des Hundes bis zum Brustbereich. Der Schultergurt 16 wurde über die linke Schulter und zwischen den Beinen 31 und 32 des Hundes 30 hin­ durchgeführt und mittels des Karabinerhakens 21 an der Öse 14 im Brustbereich des Halsriemens 11 eingehängt. Auf gleiche Weise ist der Schultergurt 15 über die andere Schulter des Hundes 30 geführt und ebenfalls an der zentralen Öse 14 be­ festigt. Übt der Hund 30 nun einen stärkeren Zug an der Füh­ rungsleine 19 aus, so legen sich die Schultergurte 15 und 16 dicht unter die Achseln des Hundes 30 und heben ihn bei ver­ stärktem Zug im Bereich seiner Vorderbeine 31, 32 leicht an. Dann ist es dem Hund nicht mehr möglich, mit seiner vollen Kraft an der Leine 19 zu zerren.

Claims (9)

1. Hundeführungsgeschirr mit einem lose über dem Hals des Hundes (30) liegenden Halsriemen (11), der sich vom Nacken des Hundes (30) bis zu dessen Brust erstreckt und der im Nackenbereich zwei Ösen (12, 13) und im Brustbereich eine dritte, zentral angeordnete Öse (14) aufweist, und mit zwei breiten Schultergurten (15, 16), deren obere Enden miteinander verbunden sind und die jeweils durch eine der Ösen (12, 13) des Halsriemens (11) im Nackenbereich und über die Schulter des Hundes (30) von hinten zwischen den Vorderläufen (31, 32) hindurchgeführt und mit ihrem unte­ ren Ende an der zentralen Öse (14) des Halsriemens (11) im Brustbereich befestigt sind, wobei am Verbindungsbereich der oberen Enden der Schultergurte (15, 16) eine Führungs­ leine (19) befestigbar ist.
2. Hundeführungsgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die unteren Enden der Schultergurte (15, 16) mittels Karabinerhaken (20, 21) an der Öse (14) des Hals­ riemens im Brustbereich befestigbar sind.
3. Hundeführungsgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halsriemen (11) und die Schulter­ gurte (15, 16) aus Leder bestehen.
4. Hundeführungsgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halsriemen (11) und die Schulter­ gurte (15, 16) aus einem textilen Gewebe bestehen.
5. Hundeführungsgeschirr nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Halsriemen (11) und die Schultergur­ te (15, 16) aus Kunstfasern gefertigt sind.
6. Hundeführungsgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ösen (12, 13, 14) von Metallringen gebildet sind.
7. Hundeführungsgeschirr nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ösen (12, 13, 14) an Schlaufen am Hals­ riemen (11) befestigt sind.
8. Hundeführungsgeschirr nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen mit dem Halsriemen (11) vernietet, verschweißt oder vernäht sind.
9. Hundeführungsgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Halsriemen (11) und die Schultergurte (15, 16) längenverstellbar sind.
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