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DE1289747B - Gurtzeug fuer Fallschirmspringer - Google Patents

Gurtzeug fuer Fallschirmspringer

Info

Publication number
DE1289747B
DE1289747B DEI27755A DEI0027755A DE1289747B DE 1289747 B DE1289747 B DE 1289747B DE I27755 A DEI27755 A DE I27755A DE I0027755 A DEI0027755 A DE I0027755A DE 1289747 B DE1289747 B DE 1289747B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strap
main
harness
straps
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI27755A
Other languages
English (en)
Inventor
Tilford John James Mu Pragnell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Irving Air Chute of Great Britain Ltd
Original Assignee
Irving Air Chute of Great Britain Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Irving Air Chute of Great Britain Ltd filed Critical Irving Air Chute of Great Britain Ltd
Publication of DE1289747B publication Critical patent/DE1289747B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
    • B64D17/30Harnesses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gurtzeug für Fallschirmspringer mit zwei vor den Schultern verlaufenden Haupttragegurten und mit Quergurten, die mit den Haupttragegurten verbunden und mittels eines Schnellauslöseschlosses zusammengehalten sind, so daß die Haupttragegurte sich nicht voneinander entfernen können.
  • Es sind im Rahmen dieser Gattung zwei Arten von Gurtzeugen für Fallschirmspringer bekannt, nämlich einerseits der am meisten gebräuchliche Typ mit zwei Tragegurten, die vor den Schultern verlaufen und an den Unterenden miteinander verbunden sind, um einen fortlaufend U-förmigen Sitzgurt zu bilden, worin der Springer wie in einer Schaukel sitzt. Dies ist die sicherste und bequemste Form eines Gurtzeuges, aber es ist der Nachteil damit verbunden, daß es nicht ganz einfach ist, das Gurizeug vom Körper des Springers zu lösen, weil der Springer erst seine Arme aus der U-förmigen Schlinge herausziehen muß, wenn das Gurtzeug nach oben weggezogen wird.
  • Der andere bekannte Typ weist zur Lösung des Problems, ein schnell auslösbares Gurtzeug mit Tragegurten vor den Schultern zu schaffen, das Merkmal auf, daß der durchlaufende Sitzgurt an zwei Stellen gleichzeitig von den Tragegurten getrennt wird, so daß er vollständig abfallen kann. Diese Ausbildungsweise ist recht kompliziert, weil mehrere Verbinder gleichzeitig durch einen Mechanismus ausgelöst werden müssen. Infolgedessen ergibt sich bei dem bekannten Gegenstand auch ein hoher wirtschaftlicher Aufwand.
  • Zur Erzielung eines schnell lösbaren Gurtzeuges sind die Tragegurte auch schon so angeordnet worden, daß sie hinter den Schultern verlaufen. Nach der Auslösung des Gurtzeuges kann es somit ohne weiteres von der Rückseite des Trägers weggezogen werden. Dieser Gurtzeugtyp ist aber viel weniger bequem und vor allem nicht so sicher.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gurtzeug desjenigen Typs zu schaffen, bei dem die Tragegurte vor den Schultern verlaufen, welches -aber trotzdem schnell gelöst werden kann.
  • Die Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die unteren Enden der Haupttragegurte jeweils mit einer Schlaufe versehen sind und daß jeder Haupttragegurt von der Schulter aus nach unten und von dort außen um die Hüfte herum, unter dem Gesäß entlang und zwischen den Beinen wieder nach vorn verläuft und dort mit seiner Schlaufe auf einen Quergurt aufgeschlauft ist und daß mit jedem Haupttragegurt ein Schultergurt verbunden ist, der über die jeweilige Schulter, schräg über den Rücken und um die Seite nach vorn verläuft, wo er sowie der andere Schultergurt von dem Schnellauslöseschloß zusammengehalten sind.
  • Hierdurch wird gewährleistet, daß kein Gurt die Tragegurte unterhalb der Schultern mehr verbindet, wenn die Kupplung ausgelöst worden ist. Der Sitzgurt ist nicht durchlaufend, aber statt dessen haben die unteren Enden der Tragegurte jeweils eine Schlaufe, die auf einem Quergurt aufgeschlauft werden kann. Auch die Schultergurte sind nicht mit den Tragegurten verbunden, wie es beim Stand der Technik vorgesehen ist, vielmehr sind sie unmittelbar mit der Kupplung verbunden. Im Falle der Anordnung eines Taillengurtes darf dieser ebenfalls nicht mit den Haupttragegurten verbunden sein, sondern muß unmittelbar an die Kupplung anschließen. Wenn diese ausgelöst wird, verbinden also keinerlei Gurte die Haupttragegurte unterhalb derSchultern, undinfolgedessen sind auch keine Gurte mehr vorhanden, die unter die Arme oder unter das Kinn des Springers schlagen können, wenn das Gurtzeug nach oben weggerissen wird.
  • Nach einer mit einem Taillengurt ausgestatteten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß Taillengurt und Schultergurte durch ein einziges fortlaufendes Gurtband gebildet sind. Hierdurch ergibt sich eine besondere Bequemlichkeit.
  • Die gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung vorgesehenen Maßnahmen, daß ein weiterer Gurt mit dem Taillengurt verbunden ist und eine Schlaufe bildet, durch die die Haupttragegurte hindurchlaufen, bevor sie zwischen den Beinen hindurch wieder nach oben geführt sind, und daß beide Enden des weiteren Gurtes derart mit dem Taillengurt verbunden sind, daß der Gurt an der Rückseite des Springers U-förmig herabhängt, tragen dazu bei, daß der Träger des Gurtzeugs nicht nach rückwärts aus seinen Gurten herausfällt.
  • Schultergurte und Quergurte können durch ein fortlaufendes Gurtband gebildet und mit den Haupttragegurten durch verstellbare Schnallen verbunden sein.
  • Schließlich lehrt .die Erfindung noch eine Ausführungsform, die gekennzeichnet ist durch Ringe zur Anbringung eines mit den Quergurten verbundenen Reservefallschirms, wobei einer der Ringe lösbar mit einem Quergurt verbunden und so angeordnet ist; daß das Schloß nicht eher zu öffnen ist, bis die Befestigung eines Ringes an einem Quergurt freigegeben worden ist wobei beim Lösen des Gurtzeugs der Reservefallschirm keine Verbindung zwischen den Haupttragegurten bildet. Diese Anordnung zur Befestigung eines Reservefallschirms quer vor dem Bauch des Springers hat ebenfalls die Wirkung, daß,der Reservefallschirm nicht dauernd die beiden Haupttragegurte verbindet, da sonst beim Wegziehen des Gurtzeugs vom Körper des Springers der Reservefallschirm unter das Kinn des Mannes schlagen würde.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes mit verschiedenen Abwandlungen wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben wird. Es zeigt F i g. 1 eine Gesamtansicht des Gurtzeugs für Fallschirmspringer, F i g. 2 einen der beiden Haupttragegurte des Gurtzeugs gemäß F i g.1, F i g. 3 einen Teil des Schnellauslöseschlosses mit einigen daran befestigten Gurtenden, F i g. 4 einen Teil des Gurtzeugs gemäß F i g. 1 mit Vorrichtung zur Anbringung eines Reserveschirms, F i g. 5 einen Teil des Gurtzeugs gemäß F i g. 4, und zwar von der rechten Seite dieser Figur her gesehen, F i g. 6 einen Teil des Gurtzeugs gemäß F i g. 4, und zwar von der linken Seite dieser Figur her gesehen, F i g. 7 eine Ansicht ähnlich F i g. 2 mit einer abgewandelten Anordnung von Gurten.
  • Das in F i g. 1 dargestellte Gurtzeug enthält zwei Haupttragegurte 1, welche auf der Vorderseite des Körpers des Springers entlang verlaufen und deren obere Enden 2 an den Fangleinen des Fallschirms befestigt sein können. An jedem Haupttragegurt 1 sind Gurte 3 und 4 festgenäht, welche mittels eines Schnellauslöseschlosses 5 mit vier Haltepunkten zusammengehalten werden, um eine kreuzweise verlaufende Gurtanordnung auf der Vorderseite des Trägers zu ergeben. An jedem Ende der Gurte 3 und 4 ist ein Beschlag 15 angebracht, um die Enden dieser Gurte am Schloß 5 befestigen zu können. Die unteren Enden 6 der Haupttragegurte 1 sind dazu ausgebildet, rund um die Oberschenkel des Trägers und zwischen dessen Beinen aufwärts zu verlaufen. Schlaufen 7 befinden sich an den äußersten Enden der Haupttragegurte 1, und durch diese Schlaufen erstrecken sich die Gurte 4.
  • An einem Punkt 9 jedes Haupttragegurtes 1 sind Schultergurte 8 festgenäht, welche zunächst mit den Gurten 1 nach oben verlaufen und durch eine Schnalle 10 mit drei Querstegen hindurchgehen, die zum Einstellen der Größe des Gurtzeugs dient. Jeder Haupttragegurt 1 geht in aufwärtiger Richtung zwischen zwei der Querstege der Schnalle 10 hindurch, und jeder Schultergurt 8 verläuft rund um den mittleren Quersteg der Schnalle 10, wie es sich aus F i g. 2 ergibt. Alsdann gehen die Schultergurte 8 quer über den Rücken des Trägers und wieder herum zu seiner Vorderseite, wo sie mit dem Schnellauslöseschloß verbunden sind. Ein Taillengurt 11 ist ebenfalls an jedem Ende mit dem Schnellauslöseschloß 5 verbunden. Dabei sind die Schultergurte 8 und der Taillengurt 11 aus einem zusammenhängenden Gurtmaterialstreifen gebildet, der durch einen Schlitz in einem Ansatz 12 der Bodenplatte des Schnellauslöseschlosses hindurchgeht, -so daß das Schloß 5 dauernd am Gurtzeug befestigt ist. Auf der anderen Schioßseite verläuft der Gurt 8 bzw.11 durch einen Schlitz in einem Beschlagteil 13, welches mit einem langgestreckten Ring 14 versehen ist. Dieser Ring kann über den Beschlag 15 am Ende des Gurtes 3 geschoben werden, bevor der Beschlag 15 in das Schnellauslöseschloß 5 eingerastet wird. Die Abmessungen des Ringes 14 sind derart gehalten, daß er nur über den schmaleren Teil des Beschlages 15 verlaufen kann, nicht dagegen über dessen breiteren Teil gleitbar ist.
  • Ein Gurt 16 mit Schlaufen 17 an jedem Ende ist über den Taillengurt 11 gestreift und hängt unterhalb des Rückens herunter, um gerade über bzw. unter den Gesäßbacken zu verlaufen. Die Unterenden 6 der Haupttragegurte 1 sind durch die U-förmige Schlaufe, welche durch den Gurt 16 gebildet wird, hindurchgesteckt, bevor sie zwischen den Beinen des Trägers hindurch verlaufen. Auf diese Weise verhütet der Gurt 16, daß die Gurtteile 6 an den Beinen des Trägers hinunterrutschen, wenn sich dieser nach vorn beugt. Die U-förmige Schlaufe 16 dient auch als Sicherheitsvorrichtung zu dem Zweck, jede Möglichkeit eines Einknickens des Trägers und eines Herausgleitens des Trägers zwischen dem Taillengurt 11 und den die Schenkel umgebenden Gurtteilen 6 zu verhüten.
  • Zum Zwecke des Ablegens des Gurtzeuges wird das Schnellauslöseschloß 5 in üblicher Weise betätigt, woraufhin die Gurte 3 und 4 gelöst werden. Der Ring 14 kann nun von dem Beschlagteil 15 abgleiten und auf diese Weise den Taillengurt 11 und die Schultergurte 8 freigeben. Die Schlaufen 7 wiederum können von den Gurten 4 abgleiten und durch die Schlaufe des Gurtes 16 hindurchfahren. Auf diese Weise ist das Gurtzeug vollständig geöffnet und kann vom Springer abgelegt werden. Nach dem Auslösen besteht, worauf besonders hingewiesen wird, zwischen den beiden Haupttragegurten 1 unterhalb der Verbindungspunkte mit den Schultergurten kein dauernder Zusammenhang mehr. Wenn nämlich ein Verbindungsgurt vorhanden wäre, um die Haupttragegurte 1 quer über die Vorderseite des Trägers miteinander zu verbinden, dann würde die Gefahr bestehen, daß im Falle des Wegziehens des Gurtzeugs nach oben ein Schlag durch den genannten Verbindungsgurt auf das Kinn des Trägers ausgeübt werden würde. Wenn andererseits ein Verbindungsgurt vorgesehen wäre, der die beiden Haupttragegurte 1 quer über die Rückseite des Springers zusammenfassen würde --- oder wenn der Verbindungsgurt die unteren Enden 6 der Gurte 1 an der Stelle, wo diese zwischen den Beinen hindurch verlaufen, verbinden würde -, dann bestünde die Gefahr, daß das Gurtzeug im Falle seines Wegziehens durch den Fallschirm nach oben unter die Arme des Springers schlägt.
  • Die F i g. 4, 5 und 6 lassen erkennen, wie ein Reservefallschirm an den Haupttragegurten 1 befestigt werden kann, ohne diese dauernd miteinander zu verbinden.
  • Zwei Ringe 18 sind über die Gurte 3 gestreift und werden an der Verbindungsstelle der Gurte 3 und 1 festgehalten, und zwar auf der einen Seite dauernd mittels eines Gurtbandstückes 19, welches mit den beiden Gurten 3 und 1 vernäht ist, und an der anderen Seite auslösbar. Auslösbare Verbindung des einen Ringes 18 wird dadurch bewirkt, daß ein Gurtbandstück 10 am Gurt 3 angenäht ist, welches ein Loch aufweist, mit dem es über einen am Gurt 1 angebrachten Konus 21 geschoben werden kann. Der Konus besitzt in üblicher Weise eine Bohrung zum Hindurchstecken eines Vorsteckerstiftes 22. Nach dem Auslösen des Stiftes 22 ist der Ring 18 frei für Gleitbewegungen auf dem Gurt 3, nachdem das Gurtzeug seinerseits ausgelöst ist.
  • Der Reservefallschirm wird quer über die Vorderseite des Brustkastens des Springers mit den beiden Ringen 18 verbunden. Um zu gewährleisten, daß der Reservefallschirm die Haupttragegurte 1 beim Löset des Gurtzeugs nicht miteinander verbindet, sind Schnüre 23 und 24 vorgesehen, so daß ein Zug an einer dieser Schnüre sowohl ein Herausziehen des Stiftes 22 als auch einer Sicherungsklemme 25 des Schnellauslöseschlosses 5 zur Folge hat. Das Schloß muß dazu derart ausgebildet sein, daß es nicht eher geöffnet werden kann, als bis die Sicherungsklemme 25 herausgezogen ist.
  • F i g. 7 zeigt eine abgewandelte Ausbildungsweise eines Haupttragegurtes 1'. Der Haupttragegurt besitzt eine Schlaufe 7' und einen Gurt 4', ähnlich der Ausbildung der F i g. 2. Die Gurte 3' und 8' sind jedoch nicht am Haupttragegurt 1 festgenäht, sondern sind durchlaufend und mit dem Haupttragegurt 1' mittels einer Schnalle 10' mit drei Querstegen verbunden. Die Schnalle 10' entspricht der Schnalle 10, ist jedoch verschieden dazu angeordnet. Die Schnalle 10' kann entlang dem Haupttragegurt 1' verschoben werden, um die Stellung des Springers während des Herabschwebens am Fallschirm einzustellen.
  • Der Gurt 3' ist mit einem Einstellglied 26 ausgerüstet, und da der Gurt 3' mit dem Gurt 8' aus einem Stück besteht und durch die Schnalle 10' hindurchgezogen werden kann, lassen sich der Gurt 3', die Schultergurte und der Taillengurt sämtlich durch das Einstellglied 26 zueinander in verschiedene Stellungen bringen, um Fallschirmspringern von verschiedener Größe und Gestalt angepaßt werden zu können.
  • An den Haupttragegurten 1' kann ein Reservefallschirm entsprechend der Darstellung in F i g. 4, 5 und 6 befestigt werden, in welchem Falle die Gurtbandstücke 19 und 20 jedoch lang genug sein müssen, um die Einstellung des Gurtes 3 durch die Schnalle 10' zu gestatten. Alternativ dazu kann der Reservefallschirm auch an einem D-Ring 27 mittels eines schnell auslösbaren Hakens am Reservefallschirm befestigt werden, oder der D-Ring 27 kann selbst Schnellauslösemittel enthalten.
  • Ein anderer D-Ring 28 ist am Gurt 1' befestigt und läßt sich zur Anbringung von Waffen oder eines Zubehörbehälters verwenden.
  • Auf diese Weise ergibt sich ein Gurtzeug für Fallschirmspringer, bei welchem die Haupttragegurte auf der Vorderseite des Trägers entlang verlaufen und welcher trotzdem schnell ablegbar ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Gurtzeug für Fallschirmspringer mit zwei vor den Schultern verlaufenden Haupttragegurten und mit Quergurten, die mit den Haupttragegurten verbunden und mittels eines Schnellauslöseschlosses zusammengehalten sind, so daß die Haupttragegurte sich nicht voneinander entfernen können, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden (6) der Haupttragegurte (1) jeweils mit einer Schlaufe (7) versehen sind und daß jeder Haupttragegurt von der Schulter aus nach unten und dort außen um die Hüfte herum, unter dem Gesäß entlang und zwischen den Beinen wieder nach vorn verläuft und dort mit seiner Schläufe (7) auf einen Quergurt (4) aufgeschlauft ist und daß mit jedem Haupttragegurt (1) ein Schultergurt (8) verbunden ist, der über die jeweilige Schulter, schräg über den Rücken und um die Seite nach vorn verläuft, wo er sowie der andere Schultergurt von dem Schnellauslöseschloß (5) zusammengehalten sind.
  2. 2. Gurtzeug nach Anspruch 1 mit einem Taillengurt, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Taillengurts (11) durch das Schnellauslöseschloß (5) miteinander verbunden sind und daß der Taillengurt keine unmittelbare Verbindung mit den Haupttragegurten (1) hat.
  3. 3. Gurtzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Taillengurt (11) und Schultergurte (8) durch ein einziges fortlaufendes Gurtband gebildet sind.
  4. 4. Gurtzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Gurt (16) mit dem Taillengurt (11) verbunden ist und eine Schlaufe bildet, durch die die Haupttragegurte (1) hindurchverlaufen, bevor sie zwischen den Beinen hindurch wieder nach oben geführt sind.
  5. 5. Gurtzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden (17) des weiteren Gurtes (16) derart mit dem Taillengurt (11) verbunden sind, daß der Gurt (16) an der Rückseite des Springers U-förmig herabhängt.
  6. 6. Gurtzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Schultergurte (8) und Quergurte (3) durch ein fortlaufendes Gurtband gebildet und mit den Haupttragegurten (11) durch verstellbare Schnallen (10) verbunden sind.
  7. 7. Gurtzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Ringe (18) zur Anbringung eines mit den Quergurten (3) verbundenen Reservefallschirms, wobei einer der Ringe lösbar mit einem Quergurt (3) verbunden und so angeordnet ist, daß das Schloß (5) nicht eher zu öffnen ist, bis die Befestigung eines Ringes an einem Quergurt freigegeben worden ist.. wobei beim Lösen des Gurtzeugs der Reservefallschirm keine Verbindung zwischen den Haupttragegurten (1) bildet.
DEI27755A 1964-04-06 1965-03-23 Gurtzeug fuer Fallschirmspringer Pending DE1289747B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB14101/64A GB1025161A (en) 1964-04-06 1964-04-06 Improvements in or relating to parachute harnesses

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1289747B true DE1289747B (de) 1969-02-20

Family

ID=10034999

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DEI27755A Pending DE1289747B (de) 1964-04-06 1965-03-23 Gurtzeug fuer Fallschirmspringer

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DE (1) DE1289747B (de)
ES (1) ES311415A1 (de)
GB (1) GB1025161A (de)

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