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DE19733624A1 - Einrichtung zum Vermeiden von Stuhlansetzungen im Toilettenbecken - Google Patents

Einrichtung zum Vermeiden von Stuhlansetzungen im Toilettenbecken

Info

Publication number
DE19733624A1
DE19733624A1 DE1997133624 DE19733624A DE19733624A1 DE 19733624 A1 DE19733624 A1 DE 19733624A1 DE 1997133624 DE1997133624 DE 1997133624 DE 19733624 A DE19733624 A DE 19733624A DE 19733624 A1 DE19733624 A1 DE 19733624A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
toilet
chair
toilet bowl
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1997133624
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Huth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1997133624 priority Critical patent/DE19733624A1/de
Publication of DE19733624A1 publication Critical patent/DE19733624A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K11/00Closets without flushing; Urinals without flushing; Chamber pots; Chairs with toilet conveniences or specially adapted for use with toilets
    • A47K11/10Hand tools for cleaning the toilet bowl, seat or cover, e.g. toilet brushes
    • A47K11/105Disposable covers to keep the bowl clean

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Vermeiden von Stuhlansetzungen im Toilettenbecken für ein mit Wasser bespülbares Becken, vorzugsweise für Flachspülbecken.
Bei mit Wasser bespülbaren Toilettenbecken, wie Flach­ spülbecken aber auch Tiefspülbecken, verbleiben in der Regel nach der Benutzung und dem Spülen der Toiletten in Abhängigkeit der Konsistenz des ausgeschiedenen Stuhl­ gangs mehr oder weniger Reste des Stuhls im Toiletten­ becken haften, die nachträglich mit einer Toilettenbürste beseitigt werden müssen.
Die Beseitigung der anhaftenden Reste des Stuhls mit einer Toilettenbürste, zum Zweck der Reinigung des Toi­ lettenbeckens, ist für die meisten Benutzer der Toilette unangenehm und wird meistens nur mit einem verständlichen Widerwillen ausgeführt. Darüber hinaus ist auch eine Rei­ nigung der Toilettenbürste nicht auszuschließen, die in Abhängigkeit der Konsistenz des Stuhls unmittelbar nach dem Benutzen derselben, aber zumindestens in bestimmten Zeitintervallen, aus hygienischen Gründen vorgenommen werden sollte. Diese Reinigung wird normalerweise als ekelerregend empfunden.
Eine Reinigung des Toilettenbeckens nach der Benutzung mit einer Toilettenbürste erfordert außerdem noch eine zusätzliche Spülung des Toilettenbeckens, was einen er­ höhten Wasserverbrauch zur Folge hat.
Weiterhin wird bei der Benutzung von einem Toiletten­ becken, insbesondere eines Tiefspülbeckens, daß im Toilettenbecken stehende und beim Einfallen des Stuhls aufspritzende Wasser als unangenehm empfunden, wenn es bis an den Körper heranspritzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Einrichtung zu schaffen, die gewährleistet, daß ein Anhaften des Stuhls im Toilettenbecken vermieden wird, eine zusätz­ liche Reinigung und ein Nachspülen nach der Benutzung weitgehend ausgeschlossen werden kann und ein mögliches Aufspritzen von Wasser aus dem Toilettenbecken bei der Benutzung verhindert wird.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine aus Papier ausgebildete Einlage gelöst, die in das Toilettenbecken einlegbar ist. Diese Einlage gewährleistet, daß ein di­ rekter Kontakt des Stuhls mit dem Toilettenbecken und ein Anhaften des Stuhls im Inneren des Beckens, einschließ­ lich des nach unten gerichteten Abführungsstutzens, bei jeder Konsistenz des Stuhls weitgehend ausgeschlossen werden kann. Folglich kann nach einem normalen Stuhlgang auf eine als unangenehm empfundene Reinigung des Beckens mit einer Toilettenbürste und auf ein Nachspülen sowie auf eine mögliche anschließende Reinigung der Toiletten­ bürste verzichtet werden.
Vielmehr, durch die geringe Hafteigenschaft des Papiers auf Keramik in Verbindung mit Wasser, erhöht sich die Gleiteigenschaft des Papiers wesentlich, wodurch der von der Einlage aufgenommene Stuhl durch eine geringere Spül­ wassermenge weggespült werden kann. Folglich kann durch Wegfall des Nachspülens nach dem Reinigen und durch die Möglichkeit die Spülwassermenge zu verringern der Wasser­ verbrauch für eine Spültoilette reduziert werden.
Nach bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung besteht die Einlage vorzugsweise aus einem im Recyclingverfahren hergestellten und ungebleichten Zellstoff und ist mindes­ tens einlagig ausgeführt. Auf diese Weise ist die Einlage umweltfreundlich ausgeführt und abbaubar.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Er­ findung entspricht die Form der Einlage annähernd der un­ teren Innenform des Beckens, die im wesentlichen den Stuhl aufnimmt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß bei normalem Stuhlgang der Stuhl ausschließlich von der Einlage aufgenommen wird, so daß ein Kontakt des Stuhls mit der Keramikfläche des Beckens, die auch trotz einer Wasserbenetzung zum Anhaften des Stuhls neigt, ausge­ schlossen werden kann, so daß bei einem nachfolgenden Spülvorgang nicht nur die Innenflächen des Beckens son­ dern auch die Innenflächen des Abführungsstutzens frei von Stuhlansetzungen und damit hygienisch sauber sind.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Ecken der Einlage abgerundet. Eine derartige Ausbil­ dung verbessert die Rutscheigenschaften der Einlage beim Spülen.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Einlagen in der Weise ausgeführt, daß mehrere Einla­ gen einen Papierstreifen ausbilden, die durch eine Per­ foration von einander abtrennbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Einlagen in handlichen Rollen auszu­ führen, so daß bei Bedarf eine entsprechende Einlage, ähnlich wie bei Toilettenpapierrollen, entnommen werden kann.
Allerdings ist es auch möglich, die Einlagen einzeln in Stapeln oder in ziehharmonikaähnlichen Stapeln bereitzu­ stellen.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der beigefügten Zeichnung, in der eine mögliche Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht ist.
Die Zeichnung zeigt eine Einlage in der Draufsicht.
Eine Einlage 1 besteht aus zwei gegenüberliegenden parallel zueinander verlaufenden Seiten 2a; 2b, die vorzugsweise an ihren gegenüberliegenden Enden durch je einen Halbkreis verbunden sind, so daß in jedem Fall die Ecken 3a; 3b; 3c; 3d abgerundet sind.
Die Breite 4 und die Länge 5 der Einlage wird durch die Breite und die Länge des Bereichs eines Toilettenbeckens bestimmt, der im Normalfall beim Stuhlgang mit Stuhl be­ aufschlagt wird und kann dementsprechend bei den einzel­ nen Ausführungen der Toilettenbecken auch unterschiedlich sein.
Durch das Einlegen einer derartigen Einlage 1 in ein Flachspültoilettenbecken vor der Benutzung, gelangt der Stuhlgang auf die Einlage 1 und trennt den eintretenden Stuhl von der Oberfläche des Toilettenbodens, auch dann, wenn der Toilettenboden leicht wasserbenetzt ist, so daß ein Anhaften von Stuhl ausgeschlossen ist. Beim nachfol­ genden Spülvorgang gelangt das an der Toiletteninnenwand entlang fließende Spülwasser unter anderen auch unter die Einlage 1 und bildet zwischen der Oberfläche der Toilet­ tenbeckeninnenwand und der Einlage 1 einen Wasserfilm aus, der sich bis in den Abführungsstutzen erstreckt. Dieser Wasserfilm erhöht einerseits die Gleitfähigkeit der Einlage 1 und damit des Stuhls sowie andererseits die Stabilität der Einlage 1, so daß während der Ausführung des Spülvorganges der Stuhl von den Innenoberflächen des Toilettenbeckens, einschließlich der Innenoberflächen des Abführungsstutzens, getrennt bleibt und es nicht zu An­ haftungen des Stuhls kommen kann. Folglich ist nach dem Spülvorgang das Toilettenbecken sauber und in einem hygienisch guten Zustand.
Bei Tiefspülbeckenausführungen wird empfohlen, die Ein­ lage 1 mit einer Länge 5 auszubilden, die sich bis über den mit Wasser gefüllten Abführungsstutzen erstreckt.
Auf diese Weise kann verhindert werden, daß beim Ein­ fallen des Stuhls zum einen das im Abführungsstutzen stehende Wasser möglicherweise bis an das Gesäß spritzt und zum anderen wird vermieden, daß Stuhlreste an der Innenwand des Abführungsstutzens anhaften.
Zu diesem Zweck ist es selbstverständlich auch möglich, beispielsweise zwei verbundene Einlagen 1 einzulegen, so daß auf eine Ausführung von Einlage 1 in verschiedenen Längen verzichtet werden kann.

Claims (8)

1. Einrichtung zum Vermeiden von Stuhlansetzungen im Toilettenbecken, für ein mit Wasser bespülbares Becken, vorzugsweise für Flachspülbecken, gekenn­ zeichnet durch eine aus Papier ausgebildete Einlage (1), die in das Toilettenbecken einlegbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (1) vorzugsweise aus einem Zellstoff besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellstoff aus einem Recyclingmaterial be­ steht.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (1) aus ungebleichten Papier besteht.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einlage (1) mindestens einlagig ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Einlage (1) annä­ hernd der Innenform des Beckens entspricht, die im wesentlichen mit Stuhl in Berührung kommt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (3a, 3b, 3c, 3d) der Ein­ lage (1) abgerundet sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Einlagen (1) einen Pa­ pierstreifen ausbilden und die Einlagen (1) durch eine Perforation voneinander abtrennbar sind.
DE1997133624 1997-07-25 1997-07-25 Einrichtung zum Vermeiden von Stuhlansetzungen im Toilettenbecken Withdrawn DE19733624A1 (de)

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