DE19730328C1 - Hochspannungsfeste Randstruktur für Halbleiterbauelemente - Google Patents
Hochspannungsfeste Randstruktur für HalbleiterbauelementeInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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Landscapes
- Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine hochspannungsfeste
Randstruktur für Halbleiterbauelemente mit n Feldplattenrin
gen und unter den n Feldplattenringen vorgesehenen ringförmi
gen Dotierungsgebieten, wobei n eine natürliche Zahl größer
als Zwei ist und der n-te Feldplattenring in bezug auf das
Halbleiterbauelement der äußerste Feldplattenring ist.
Bekanntlich treten Durchbrüche bevorzugt im Randbereich von
Dotierungsgebieten auf, da dort die elektrische Feldstärke
infolge der durch den Rand bedingten Krümmung der Dotierungs
gebiete besonders groß ist. Um solche Durchbrüche zu vermei
den, werden daher um ein Halbleiterbauelement ringförmige Do
tierungsgebiete und oberhalb von diesen entsprechende Feld
plattenringe vorgesehen. Dadurch werden lokale Feldstärken
spitzen im Randbereich eines Halbleiterbauelementes vermin
dert.
Die ringförmigen Dotierungsgebiete werden bevorzugt durch Io
nenimplantation eingebracht. Halbleiterbauelemente, die mit
solchen Feldplattenringen und Ionenimplantationsringen verse
hen sind, sind beispielsweise planare Siliziumbauelemente,
wie MOSFETs (Feldeffekttransistoren in MOS-Technologie),
IGBTs (Bipolartransistoren mit isoliertem Gate) usw.
Stand der Technik sind also Randstrukturen von Halbleiterbau
elementen mit Feldplattenringen und diesen entsprechenden Io
nenimplantationsringen. Die Feldplattenringe und die Ionenim
plantationsringe werden dabei so strukturiert, daß entlang
der Oberfläche des Halbleiterkörpers eines Halbleiterbauele
mentes eine möglichst gleichmäßige Spannungsverteilung ent
steht, d. h. keine Feldstärkenspitzen auftreten, die das
Auftreten eines Durchbruches begünstigen würden. Eine
derartige Anordnung ist z. B. aus der US 4,468,686 bekannt.
Zur Erreichung dieses Zieles werden bisher abgestufte
Feldplatten und n-dotierte Zonen als Ionenimplantationsringe
eingesetzt.
Bei Halbleiterbauelementen ist eine platzsparende Ausführung
von größter Bedeutung, da durch diese allein die ständig
angestrebte Miniaturisierung mit höherer Integrationsdichte
zu erreichen ist. Ausgedehnte Randstrukturen stehen diesem
Ziel erkennbar entgegen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
hochspannungsfeste Randstruktur für Halbleiterbauelemente
anzugeben, welche eine einfache und platzsparende Ausführung
erlaubt und dennoch eine reproduzierbare hohe
Durchbruchspannung sicherstellt.
Diese Aufgabe wird bei einer hochspannungsfesten Randstruktur
der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Dotierungsgebiete ringförmige, konzentrische Unterbrechungen
aufweisen, deren Anzahl von innen nach außen, also vom ersten
zum n-ten Feldplattenring, abnimmt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Vorzugsweise ist also unter dem ersten Feldplattenring kein
Dotierungsgebiet vorgesehen. Dagegen ist unter dem n-ten
Feldplattenring ein Dotierungsgebiet ohne Unterbrechungen
angeordnet. Die Dotierungsgebiete sind vorzugsweise durch
Ionenimplantation eingebracht, wobei eine Dosis von etwa
1012 cm-2 zur Anwendung gelangt.
Bei der erfindungsgemäßen hochspannungsfesten Randstruktur
ist also ein implantiertes Dotierungsgebiet, das mit einer
Ionenimplantationsdosis von etwa 1012 cm-2 eingebracht ist,
unter dem äußersten Feldplattenring angeordnet, welcher nur
unter dem dicksten Teil einer Isolatorschicht vorgesehen ist.
Dieses implantierte Dotierungsgebiet wiederholt sich bei je
dem Feldplattenring und weist dabei aber ringförmige Unter
brechungen auf. Diese Unterbrechungen nehmen von außen nach
innen zu, so daß bei dem, dem Halbleiterbauelement nächsten
ersten Feldplattenring das implantierte Dotierungsgebiet
vollkommen fehlt.
Die implantierten Dotierungsgebiete wirken mit den Unterbre
chungen ebenso wie Dotierungsgebiete ohne Unterbrechungen,
bei denen die Implantationsdosis von außen nach innen ab
nimmt.
Wird für das Halbleiterbauelement beispielsweise ein p-Kanal-
MOSFET vorgesehen, so sind die implantierten Dotierungsgebie
te beispielsweise mit Arsen oder Phosphor n-dotiert. Mit den
den FET umgebenden üblichen p-dotierten Schutzringen haben
dann alle durch die Schutzringe und die Dotierungsgebiete ge
bildeten p-Kanal-FETs trotz unterschiedlicher Substratspan
nungen die annähernd gleiche Einsatzspannung, so daß als Er
gebnis eine gleichmäßige laterale Verteilung der elektrischen
Feldstärke an der Oberfläche und damit eine reproduzierbar
hohe Durchbruchspannung erreicht wird.
Da die Dotierungsgebiete mit der gleichen Dosis von bei
spielsweise 1012 cm-2 eingebracht sind, ist zu ihrer Herstel
lung nur eine einzige Ionenimplantation erforderlich.
Die Anzahl der tatsächlich benötigten Feldplattenringe und
die Geometrie der Unterbrechungen der Dotierungsgebiete hän
gen vom Einzelfall und dabei insbesondere von der angestreb
ten Durchbruchspannung ab und können ohne weiteres durch Com
puter-Simulation berechnet werden.
Die Dotierungsgebiete müssen nicht durch Ionenimplantation
eingebracht werden. Gegebenenfalls können auch andere Dotie
rungstechniken, wie Diffusion, angewandt werden. Auch kann
der oben angegebene Dotierungstyp jeweils umgekehrt werden.
Das heißt, bei einem p--leitenden Halbleiterkörper werden n-
leitende Schutzringe zusammen mit p-leitenden Dotierungsge
bieten anstelle des oben erwähnten p-leitenden Schutzringes
mit n-leitenden Dotierungsgebieten in einem n--leitenden
Halbleiterkörper erzeugt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen hochspannungsfesten Rand
struktur und
Fig. 2 ein Ersatzschaltbild zu der Randstruktur von
Fig. 1.
Fig. 1 zeigt eine Randstruktur mit einem n--dotierten Halb
leiterkörper 10 und einer n+-dotierten Halbleiterschicht 11
mit einer (nicht gezeigten) Aluminiumschicht, an der eine po
sitive Substratvorspannung anliegt.
Auf dem Halbleiterkörper 10 sind in üblicher Weise Feldplat
tenringe 1, . . . n -1, n angebracht, wobei der erste Feldplat
tenring 1 das eigentliche (nicht gezeigte) Halbleiterbauele
ment, beispielsweise einen p-Kanal-FET direkt umgibt, so daß
die Feldplattenringe 1, . . . n -1, n von innen nach außen ange
ordnet sind. Durch die Stufe in den jeweiligen Feldplatten
ringen 1, . . ., n -1, n ist schematisch die unterschiedliche
Isolatorschichtdicke, also beispielsweise die Schichtdicke
einer entsprechenden Siliziumdioxidschicht, angedeutet.
Schutzringe 12, die p-dotiert sind, sind in Entsprechung zu
den Feldplattenringen 1, n -1, n vorgesehen. Diesen Schutzrin
gen sind durch Ionenimplantation eingebrachte n-leitende Do
tierungsgebiete 13 zugeordnet. Die Implantationsdosis dieser
Dotierungsgebiete 13 beträgt etwa 1012 cm-2.
Erfindungsgemäß sind die Dotierungsgebiete 13 mit Unterbre
chungen 14 so versehen, daß unterhalb der Feldplatte 1 kein
Dotierungsgebiet 13 vorliegt, also nur Unterbrechungen vor
handen sind, während unterhalb der äußersten Feldplatte n
keine Unterbrechungen vorhanden sind, also ein zusammenhän
gendes Dotierungsgebiet 13 besteht.
Mit anderen Worten, bei der erfindungsgemäßen hochspannungs
festen Randstruktur nehmen die Unterbrechungen 14 von "außen"
nach "innen" in Richtung auf das eigentliche Halbleiterbau
element zu, so daß unter der ersten Feldplatte 1 das Dotie
rungsgebiet 13 vollständig fehlt, während unterhalb der äu
ßersten Feldplatte n ein zusammenhängendes Dotierungsgebiet
vorliegt.
Die so gestalteten Dotierungsgebiete 13 wirken mit den Unter
brechungen 14 ebenso wie Dotierungsgebiete, deren jeweilige
Implantationsdosis in Richtung auf das Halbleiterbauelement
zu abnimmt.
Dadurch wird in vorteilhafter und einfacher Weise erreicht,
daß alle, durch die Schutzringe und die Dotierungsgebiete ge
bildeten p-Kanal-FETs trotz unterschiedlicher Substratspan
nungen die gleiche Einsatzspannung aufweisen.
Fig. 2 zeigt schematisch ein Ersatzschaltbild der jeweiligen
p-Kanal-FETs, die durch die Schutzringe und die Dotierungsge
biete gebildet sind.
Im Ergebnis wird so durch die erfindungsgemäße hochspannungs
feste Randstruktur eine gleichmäßige laterale Verteilung der
elektrischen Feldstärke an der Oberfläche des Halbleiterkör
pers 10 erreicht, so daß auch eine reproduzierbar hohe Durch
bruchspannung vorliegt.
Von besonderem Vorteil ist, daß zur Erzeugung der jeweiligen
Dotierungsgebiete 13 lediglich eine einzige Ionenimplantati
on, beispielsweise mit Arsen oder Phosphor, erforderlich ist.
Durch diesen einzigen Implantationsschritt wird die Herstel
lung eines Halbleiterbauelementes wesentlich vereinfacht. Au
ßerdem wird eine weitere Miniaturisierung erreicht, da eine
einheitliche Ionenimplantation einen geringeren Platzbedarf
erfordert.
Die erfindungsgemäße hochspannungsfeste Randstruktur ist in
bevorzugter Weise auf beispielsweise 4 kV IGBTs, Dioden usw.
anwendbar.
1
. . ., n -1, nFeldplattenringe
10
Halbleiterkörper
11
Halbleiterschicht
12
Schutzring
13
Dotierungsgebiet
14
Unterbrechung
Claims (6)
1. Hochspannungsfeste Randstruktur für Halbleiterbauelemente
mit n Feldplattenringen (1, . . . n -1, n) und unter den n Feld
plattenringen (1, . . ., n -1, n) vorgesehenen ringförmigen Do
tierungsgebieten (13), wobei n eine natürliche Zahl größer
als Zwei ist und der n-te Feldplattenring (n) in bezug auf
das Halbleiterbauelement der äußerste Feldplattenring ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dotierungsgebiete (13) ringförmige konzentrische Un
terbrechungen (14) aufweisen, deren Anzahl von innen nach au
ßen, also vom ersten zum n-ten Feldplattenring, abnimmt.
2. Hochspannungsfeste Randstruktur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter dem ersten Feldplattenring (1) kein Dotierungsge
biet (13) vorgesehen ist.
3. Hochspannungsfeste Randstruktur nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter dem n-ten Feldplattenring (n) ein Dotierungsgebiet
(13) ohne Unterbrechungen (14) vorgesehen ist.
4. Hochspannungsfeste Randstruktur nach einem der Ansprüche 1
bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dotierungsgebiete (13) durch Ionenimplantation einge
bracht sind.
5. Hochspannungsfeste Randstruktur nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dotierungsgebiete (13) mit einer Dosis von 1014 cm-2
eingebracht sind.
6. Hochspannungsfeste Randstruktur nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dotierungsgebiete (13) mit Arsen oder Phosphor do
tiert sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19730328A DE19730328C1 (de) | 1997-07-15 | 1997-07-15 | Hochspannungsfeste Randstruktur für Halbleiterbauelemente |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19730328A DE19730328C1 (de) | 1997-07-15 | 1997-07-15 | Hochspannungsfeste Randstruktur für Halbleiterbauelemente |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19730328C1 true DE19730328C1 (de) | 1998-12-03 |
Family
ID=7835788
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| DE19730328A Expired - Fee Related DE19730328C1 (de) | 1997-07-15 | 1997-07-15 | Hochspannungsfeste Randstruktur für Halbleiterbauelemente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19730328C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10147307A1 (de) * | 2001-09-26 | 2003-04-24 | Infineon Technologies Ag | IGBT mit integriertem Freilaufelement |
| US6870201B1 (en) * | 1997-11-03 | 2005-03-22 | Infineon Technologies Ag | High voltage resistant edge structure for semiconductor components |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4468686A (en) * | 1981-11-13 | 1984-08-28 | Intersil, Inc. | Field terminating structure |
-
1997
- 1997-07-15 DE DE19730328A patent/DE19730328C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4468686A (en) * | 1981-11-13 | 1984-08-28 | Intersil, Inc. | Field terminating structure |
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| DE10147307A1 (de) * | 2001-09-26 | 2003-04-24 | Infineon Technologies Ag | IGBT mit integriertem Freilaufelement |
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