DE1972325U - Erntemaschine fuer hackfruechte. - Google Patents
Erntemaschine fuer hackfruechte.Info
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- DE1972325U DE1972325U DE1967K0058514 DEK0058514U DE1972325U DE 1972325 U DE1972325 U DE 1972325U DE 1967K0058514 DE1967K0058514 DE 1967K0058514 DE K0058514 U DEK0058514 U DE K0058514U DE 1972325 U DE1972325 U DE 1972325U
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- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Firma Franz Kleine Maschxnenfabrik, 4796 Salzkotten
Erntemaschine für Hackfrüchte
Die Erfindung betrifft eine Erntemaschine für Hackfrüchte mit einem die Hackfrüchte aufnehmenden kastenförmigen Sammelbehälter,
welcher auf dem Fahrgestell der Erntemaschine und über den Umriß derselben hinaus verschiebbar gelagert ist.
Derartige Sammelbehälter finden hauptsächlich bei Kartoffel— und
Rübenerntemaschinen Verwendung. Das Entleeren eines gefüllten Sammelbehälters erfolgt entweder indem die Feldfrüchte in Mieten auf
den Boden geschüttet werden, oder aber die Entleerung erfolgt auf einen Standwagen, so daß die Feldfrüchte sofort abtransportiert
werden können« Zu diesem Zweck muß mit der Erntemaschine dicht an die Ladefläche des Standwagens herangefahren werden, so daß eine
direkte Entladung möglich ist. Da die Ladefläche des Standwagens in Bezug auf den Boden des Sammelbehälters verhältnismäßig hoch
liegt, ist ein kippbar gelagerter Sammelbehälter nur bedingt zu verwenden«, Ein sehr dichtes Heranfahren an den Standwagen wird
außerdem durch den zumeist auf der gleichen Seite liegenden und über den Umriß der Erntemaschine vorstehenden Blattsammelbehälter
erschwert«
Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, die Kipphöhe des Sammelbehälters
durch Anheben bzw, durch Hochwinden zu erhöhen, wobei
der seitliche Überstand des Sammelbehälters durch zusätzliche Rutschen od. dgl. vergrößert werden kann. Es ist auch bekannt, den
Sammelbehälter mit Hilfe eines auf der Erntemaschine angeordneten Förderbandes zu entleeren. Durch Kippen des Sammelbehälters oder
mit Hilfe eines im Behälter angeordneten Kratz- oder Sollbodens werden die Feldfrüchte auf das bis auf die Ladefläche des Standwagens
reichende Förderband oder Elevator geschüttet.
Diese bekannten Entleerungsvorrichtungen haben aber den Nachteil, daß die erreichbare Schütthöhe und die seitliche Ausladung des
Sammelbehälters zu gering ist. Andererseits stehen die Fördermittel seitlich soweit über, daß sie für den Straßen- oder Bahntransport
eingezogen, verschwenkt oder abgebaut werden müssen. Diese bekannten Vorrichtungen sind entsprechend teuer, aufwendig
und störanfällig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde diese Mängel zu beseitigen und den Sammelbehälter und dessen Entleerungsvorrichtung
so auszubilden, daß der Behälter weit aus dem Maschinenumriß herausführbar ist und eine kompakte und geschlossene Bauform aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch dem Sammelbehälter
tragende Schwingen oder Kurbeln, die auf dem Fahrgestell in einer
quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Ebene schwenkbar beiderseits
des Sammelbehälters angeordnet sind, in Verbindung mit Führungs—
mitteln wie Kurven, weitere Schwenkhebel odo dgl», die den Sammelbehälter während des seitlichen Verschwenkens in der jeweils erforderlichen
AuslegerstelluBg sichern, wobei zwischen Fahrgestell und
Sammelbehälter bzw. Schwingen ein aus einer Hydraulik, ein Spindeltrieb,
Seilzug od. dgl« gebildeter Schwenkentriefe eingeschaltet
ist, und der Sammelbehälter mittels Kratzboden, Rollboden od. dgl«
entleerbar ist.
Die den Sammelbehälter tragenden Schwingen sind paarweise auf zwei
gegenüberliegenden Seiten des Sammelbehälters angeordnet, wobei jedes Schwingenpaar am Fahrgestell und am Oberteil des Sammelbehälters
angelenkt ist und mit dem zwischen den Anlenkpunktea liegendem
Oberteil des Sammelbehälters und dem Fahrgestellteil ein unstarres, in der Sammelstellung bzw. Transportstellung des Sammelbehälters
entgegen seiner Schwenkrichtung gerichtetes, durch die Stellmittel
verschiebbares, Parallelogramm oder Trapez bildet.
Das Verstellmittel bildet vorzugsweise einen auf beiden Seiten des
Sammelbehälters zwischen dem Fahrgestell und der Schwinge eingeschalteten einseitig beaufschlagten Hydraulikzylinder.
Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglich—
keiten zu. Eine davon ist in der beiliegenden Zeichnung wiedergege-
ben. Diese zeigt die sehematische Rückansicht einer Erntemaschine ,
weiche dicht an den Standwagen 11 herangefahren ist und deren Sammelbehälter
1 sich in der Sammel- oder Transportstellung befindet. Die Entladestellung des Sammelbehälters 1 ist dabei gestrichelt dar—
gestellt,,
Der kastenförmige Sammelbehälter 1 stützt sich in der Sammel- oder
Transportstellung auf dem Fahrgestell 2 der Erntemaschine ab und ist
im Bodenteil mit einem Kratz- oder Rollboden Io versehen, mit dem der Sammelbehälter 1 sowohl in der Sammelstellung als auch in den
verschiedenen Sehrägstellungen entleerbar ist. Um den Sammelbehälter
1 möglichst weit aus der Maschine und möglichst weit über die Ladefläche des gegenüberstehenden Standwagens führen zu können, ist
der Sammelbehälter 1 mit einer Schwenkvorrichtung ausgestattet. Diese besteht aus in der vertikalen Schwenkebene auf zxvei gegenüberliegenden
Seitea des Sammelbehälters 1 angeordneten Doppelschwingen
4,5, die einmal am Fahrgestell 2 in den Anlenkpunkten 6 und δ und in den Anlenkpunkten 7 und 9 am Oberteil des Sammelbehälters 1 gelagert
sind. Beide Sch.xo.ngen 4 und 5 bilden zusammen mit den zwischen
den Anlenkpunkten 7»9 und 6,S liegenden Rahmenteilen ein entgegen
der Schwenkrichtung gerichtetes Trapez oder bei gleicher Schwingenlange ein Parallelogramm, Ein zwischen dem fahrgestell 2 und der
Schwinge 5 eingeschalteter hydraulischer Arbeitszylinder 3 hebt den
Sammelbehälter 1 mittels der Doppelschwingenpaare in die für die Entleerung auf den gegenüberstehendem Standwagen 11 günstigste Lage,
gemäß gestrichelter Darstellung oder in eine beliebige Zwischenstel-
lung. Der in bekannter Weise mit einer aufschwenkbaren, nicht
weiter dargestellten, Klappe versehene Sammelbehälter 1 bzw. 1' wird dann durch den in Tätigkeit gesetzten Kratzboden 10 über
der Ladefläche des Standwagens 11 entleert.
Diese erfindungsgemäße Schwenkvorrichtung läßt ein weites Herausführen
des Sammelbehälters aus dem Umriß der Erntemaschine und zugleich eine kompakte Form des Sammelbehälters zu. An- und abzubauende
Förderteile entfallen, so daß die Erntemaschine schnell einsatzbereit ist.
Claims (3)
- P.A. Ί37136-2.8.67Schutzanspruehe ι1, Erntemaschine für Hackfrüchte mit einem die Hackfrüchte aufnehmenden kastenförmigen Sammelbehälter, welcher auf dem Fahrgestell der Erntemaschine und über den Umriß derselben hinaus verschiebbar gelagert ist, gekennzeichnet durch den Sammelbehälter (l). tragende Schwingen (5) oder Kurbeln, die auf dem Fahrgestell (.2) in einer quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Ebene schwenkbar beiderseits des Sammelbehälters (l) angeordnet sind, in Verbin— dung mit Führungsmitteln wie Kurven, weitere Schwenkhebel (4) od. dgl., die den Sammelbehälter (l) während des seitliehen Versclmenkens in der jeweils erforderlichen Auslegerstellung sichern, wobei zxirisehen Fahrgestell (2) und Sammelbehälter (l) bzw. Schwingen (5) ein aus einer Hydraulik,ein Spindeltrieb, Seilzug od. dgl» gebildeter Schwenkantrieb eingeschaltet ist, und der Sammelbehälter mittels Kratzboden (lO), EoI!boden od. dgl, entleerbar ist.
- 2. Erntemaschine für Hackfrüchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sammelbehälter tragenden Schwingen (4,5) paarweise auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Sammelbehälters (l) angeordnet sind, wobei jedes Schwingenpaar (4,5) am Fahrgestell (2) und am Oberteil des Sammelbehälters (l) angelenkt ist und mit dem zxirisehen den Anlenkpunkten (6,8 und 7*9) liegenden Oberteil des Sammelbehälters (l) und dem Fahrgestellteil (2) ein unstarres, in der Sammelstellung bzw. Transportstellung des Sammelbehälters (l) entgegen seiner Schwenkrichtung gerichtetes, durch die Stellmittel verschiebbares, Parallelogramm oder Trapez bildet.
- 3. Erntemaschine für Hackfrüchte nach Anspruch 1 und 2S dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellmittel vorzugsweise einen auf beiden Seiten des Sammelbehälters (l) znschen dem Fahrgestell (2) und der Schwinge (5) eingeschalteten einseitig beaufschlagten Hydraulikzylinder (3) bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967K0058514 DE1972325U (de) | 1967-08-02 | 1967-08-02 | Erntemaschine fuer hackfruechte. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967K0058514 DE1972325U (de) | 1967-08-02 | 1967-08-02 | Erntemaschine fuer hackfruechte. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1972325U true DE1972325U (de) | 1967-11-09 |
Family
ID=33352856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967K0058514 Expired DE1972325U (de) | 1967-08-02 | 1967-08-02 | Erntemaschine fuer hackfruechte. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1972325U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3419511A1 (de) * | 1984-05-25 | 1985-11-28 | Maschinenfabrik Niewöhner GmbH & Co KG, 4830 Gütersloh | Kartoffelerntemaschine |
-
1967
- 1967-08-02 DE DE1967K0058514 patent/DE1972325U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3419511A1 (de) * | 1984-05-25 | 1985-11-28 | Maschinenfabrik Niewöhner GmbH & Co KG, 4830 Gütersloh | Kartoffelerntemaschine |
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