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DE1112850B - Sammelbunker fuer Wurzelfruchterntemaschinen - Google Patents

Sammelbunker fuer Wurzelfruchterntemaschinen

Info

Publication number
DE1112850B
DE1112850B DEL32857A DEL0032857A DE1112850B DE 1112850 B DE1112850 B DE 1112850B DE L32857 A DEL32857 A DE L32857A DE L0032857 A DEL0032857 A DE L0032857A DE 1112850 B DE1112850 B DE 1112850B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
pivot axis
collecting
support frame
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL32857A
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Buchholz
Kurt Buehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Original Assignee
John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Deere Lanz Verwaltungs GmbH filed Critical John Deere Lanz Verwaltungs GmbH
Priority to DEL32857A priority Critical patent/DE1112850B/de
Priority to FR818573A priority patent/FR1248371A/fr
Publication of DE1112850B publication Critical patent/DE1112850B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D33/00Accessories for digging harvesters
    • A01D33/10Crop collecting devices, with or without weighing apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Sammelbunker für Wurzelfruchterntemaschinen, der durch mindestens eine Hubvorrichtung um eine seitlich nach außen und oben verlagerbare Schwenkachse kippbar ist, die seitlich der parallel zur Fahrtrichtung der Maschine verlaufenden horizontalen Mittelachse des Sammelbunkers liegt und die gleiche Richtung wie diese aufweist. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird in einer vorteilhafteren Anordnung des Bunkers an der Maschine gesehen.
Es ist bereits ein mit einem kippbaren Bunker versehener Anhänger bekannt, bei dem die Kippachse des Bunkers zwar nach oben, nicht aber auch nach außen, sondern nach innen verlagerbar und der Tragrahmen des Bunkers um eine Achse schwenkbar ist, die an dem der Kippachse gegenüberliegenden Längsträger des Fahrzeugrahmens angeordnet ist. Infolgedessen kann ein bereitgestellter Sammelwagen nur mit Hilfe des als Rutsche dienenden und bis in den mittleren Wagenbereich geführten Klappe von einer Seite aus beladen werden.
Das gleiche gilt auch für einen weiterhin bekannten Sammelbunker einer Kartoffelerntemaschine, der an einer Laufschiene lediglich in lotrechter Ebene heb- und senkbar geführt ist, wobei sich beim Heben des Behälters dessen Deckel zwangläufig öffnet und als Rutsche dient.
Bei einer anderen bekannten Wurzelfrachterntemaschine läßt sich die horizontale, parallel zur Fahrtrichtung gerichtete, an ihren beiden Enden mit Laufrollen versehene Kippachse des Sammelbunkers zum Entleeren in zwei vertikalen Führungsschienen nach oben verstellen. Die beiden Führungsschienen sind an ihren oberen Enden von der Maschinenlängsmitte aus im rechten Winkel nach außen abgebogen. Außerdem sind zu beiden Seiten des Sammelbunkers unterhalb dessen Einfüllöffnung noch zwei weitere in den Führungsschienen geführte Laufrollen angebracht. Wird der Sammelbunker angehoben, so rollen die letztgenannten Laufrollen in den rechtwinklig nach außen abgebogenen Teilen der Führungsschienen nach außen. Dadurch wird eine seitliche Verlagerung der Einfüllöffnung des Sammelbehälters in Richtung auf den zu beladenden Wagen erreicht. Die Ablaufrutsche, mit der dieser bekannte Sammelbunker ausgerüstet ist, wird nicht um die Kippachse des Bunkers, sondern um eine parallel zu dieser liegende Achse geschwenkt. Da die Kippachse dieses Sammelbunkers im Abstand von der Abwurfkante angeordnet ist, schwenkt die letztere beim Kippen entsprechend nach unten. Das hat den Nachteil, daß sich die Abwurfhöhe des Bunkers etwa um das Maß der Ver-Sammelbunker
für Wurzelfrachtemtemaschinen
Anmelder:
JOHN DEERE-LANZ Aktiengesellschaft,
Mannheim
Jakob Buchholz, Sankt Ilgen bei Heidelberg,
und Kurt Bühler, Mannheim-Lindenhof,
sind als Erfinder genannt worden
lagerung der Kippachse verringert. Nachteilig ist ferner, daß der Bunker nach dem Entleeren manuell mindestens so weit zurückgeholt werden muß, bis seine oberen Führungsrollen in den lotrechten Teil der Führungsschienen eingelaufen sind. Hierbei ist eine entsprechende Rückholkraft aufzuwenden.
Schließlich ist ein Sammelbunker nach dem Gattungsbegriff bekannt, der vermittels scherenförmig miteinander verbundener Lenker zum Entladen gekippt wird. Die Hebelarme der Lenker sind so gewählt, daß der Sammelbunker während des Kippvorganges auf einer bogenförmig verlaufenden Bahn nach außen und oben verlagert und zugleich um eine Horizontalachse gekippt wird. An der Scharnierstelle der beiden Scherenhebel greift eine hydraulische Hubvprrichtung an. Nachteilig wirkt sich bei dieser Anordnung aus, daß der Sammelbunker mit einer verschließbaren Auswurfklappe versehen sein muß, die erst dann geöffnet werden kann, wenn der Bunker seine endgültige Kippstellung erreicht hat. Andernfalls besteht insbesondere bei vollbeladenen Bunkern
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3 4
die Gefahr, daß ein Teil des Erntegutes bereits auf ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfin-
einer Seite des Wagens abgekippt wird, bevor der dungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt
Bunker etwa die im Mittelbereich des Wagens lie- Fig. 1 eine Wurzelfruchterntemaschine mit dem
gende Endkippstellung erreicht hat. Hierdurch wird ausfahrbaren,- in- der Ladestellung sich befindenden
der Wagen ungleichmäßig beladen, was insbesondere 5 Sammelbunker und der Rutsche gemäß der Erfindung
beim Fahren auf holperigem Feld zu Achsbrüchen in der Seitenansicht, wobei das dem Beschauer
führen kann. Ferner muß man bei vollbeladenen zugekehrte Laufrad der Übersichtlichkeit halber weg-
Bunkern damit rechnen, daß ein Teil des Erntegutes gelassen ist,
bereits ausgekippt wird, bevor der Bunker überhaupt Fig. 2 die Vorderansicht zu Fig. 1,
die seitliche Begrenzung des Sammelwagens über- io Fig. 3 die Wurzelfruchterntemaschine mit dem schritten hat und dadurch seitlich neben dem Wagen Bunker in Kippstellung und ausgeschwenkter Rutsche auf die Erde fällt. in ähnlicher Darstellungsweise wie in Fig. 2, wobei Die Erfindung besteht demgegenüber im wesent- die strichpunktierten Linien den Bunker in angehobelichen darin, daß der Bunker über die Schwenkachse ner, aber noch nicht gekippter Stellung zeigen,
mit einem im spitzen Winkel zur lotrechten Längs- 15 Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht zu Fig. 3 in mittelebene verlaufenden Tragrahmen, der gegenüber größerem Maßstab, wobei der Bunker sich in halb einer mit dem Maschinenrahmen fest verbundenen angehobener Stellung befindet und die Rutsche der Führung bis zu Anschlägen verschiebbar ist, und der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist, und
Hubvorrichtung derart verbunden ist, daß er sich Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie I-I der Fig. 4, beim Anheben zuerst parallel zu sich selbst seitlich 20 und zwar in dem gleichen Maßstab,
nach außen und nach oben bewegt und anschließend In der Zeichnung sind mit 1 und 2 die beiden um die Schwenkachse kippt. Auf diese Weise wird Laufräder einer Wurzelfruchterntemaschine bezeicheinerseits erreicht, daß die Gesamtbreite der Ma- net, deren Achsen 3, 4 in einem quer zur Fahrtschine mit dem in der Ladestellung sich befindenden richtung verlaufenden Rohr 5 gelagert sind. Auf Sammelbunker in der Transportstellung die durch die 25 dieses ist der rechteckförmige, aus Rohren gebildete Straßenverkehrsordnung festgelegte maximale Breite Hauptrahmen 6 bis 17 aufgesetzt. Am unteren vornicht überschreitet, andererseits die Kippachse sich deren Querrohr 12 ist ein schräg nach vorn ansteigenin der Kippstellung des Bunkers so hoch und so weit des starres Traggestell 18 befestigt, an dessen Querseitlich neben der Maschine befindet, daß das Ernte- höhn 19 eine Zugdeichsel 20 angebracht ist, mit der gut von einer Seite aus auf einen bereitgestellten 30 die Maschine an eine Zugmaschine 21 angehängt Sammelwagen gekippt werden kann, ohne daß sich werden kann. Am unteren Querrohr 12 stützt sich durch das Kippen des Bunkers die Ladehöhe ver- ferner ein Tragrahmen 22 ab, der die Rodewerkzeuge ringert. Da ferner der Tragrahmen mittels der Hub- und eine Förder- und Siebkette 23 trägt, an die sich vorrichtung linear bis zur Endstellung ausgefahren zwei Siebräder 24, 25 anschließen, die das Erntegut wird, bevor der mit ihm verbundene Bunker um die 35 einem Höhenförderer 26 zuleiten.
Kippachse verschwenkt wird, kann letzterer mit einer Der Antrieb der Wurzelfruchterntemaschine erfolgt feststehenden, als Rutschboden dienenden Vorder- von einer der Einfachheit halber nicht dargestellten wand versehen sein, was dessen Aufbau einfacher und Zapfwelle der Zugmaschine 21 aus über eine Gelenkbilliger macht. zwischenwelle 28 und ein Getriebe 29 auf die Lauf-Gemäß der Erfindung kann der Tragrahmen aus 40 räder 1, 2. Vom Getriebe 29 sind ferner die Antriebe zwei einenends durch eine Querstrebe, anderenends für die Förder- und Siebkette 23, die Siebräder 24,25 durch die Schwenkachse fest miteinander verbünde- sowie für den Höhenförderer 26 abgeleitet,
nen, kastenförmigen Längsholmen bestehen. Diese Die vorstehend beschriebene Wurzelfruchternte-Konstruktion ist vorteilhaft, da sie die erforderliche maschine gehört jedoch nicht zur Erfindung.
Stabilität mit relativ einfachen Mitteln ergibt. Der 45 Zum Sammeln des Erntegutes ist die Maschine mit Tragrahmen kann ferner mittels Rollen in den mit einem kippbaren Bunker versehen, dessen Schwenkdem Maschinenrahmen fest verbundenen Führungen achse gegenüber dem Maschinenrahmen derart höhengeradlinig verschiebbar sein. Ferner können die mit und seitenverschiebbar ist, daß das Entladen z. B. dem Maschinenrahmen fest verbundenen Führungen auf einen bereitgestellten Wagen von einer Seite aus für den Tragrahmen aus U-Schienen bestehen, die mit 50 erfolgen kann. Der Boden 30 des Bunkers besteht den Querrohren und den Blechen einen verwindungs- zweckmäßig aus Blech, während die Seitenwände 31 steifen kastenförmigen Stützboden für den in der und die Rückwand 32 gitterartig ausgebildet sind. Die Ladestellung befindlichen Sammelbunker bilden. Die Vorderwand 33 dient beim Entladen des Bunkers als Verwendung einer verwindungssteifen Kastenkonstruk- Rutschboden und besteht ebenfalls aus Blech. Öfftion hat den Vorteil, daß diese dem Bunker sowohl 55 nungsseitig sind die Seitenwände 31 teilweise, und in der Lade- als auch in der Kippstellung eine stabile zwar im Bereich der Vorderwand 33, mit Verstär-Stütze bietet. kungsholmen 34, 35 versehen, die einenends mittels Ferner ist es zweckmäßig, gemäß der Erfindung Laschen 36, 37 mit der Vorderwand, anderenends auf der Schwenkachse des Bunkers eine Ablaufrutsche durch ein Querrohr 38 miteinander verbunden sind, schwenkbar zu lagern, die mindestens einen über die 60 Die Laschen 36, 37 sind über die Vorderwand 33 Schwenkachse hinaus verlängerten Arm aufweist, der hinaus verlängert und lagern schwenkbar auf einer mittels eines Lenkers am Maschinenrahmen abge- horizontalen Achse 39, welche mit vorteilhaft aus stützt ist. Durch diese Anordnung kann der mit dem Kastenprofilen gebildeten Hohnen 40, 41 und einer Bunker verbundene Teil des teleskopartig ausfahr- Querstrebe 43, die mit den Hohnen 40, 41 über an baren Tragrahmens die Ablaufrutsche zum Ein- bzw. 65 diesen angeschweißte Laschen 42 verbunden ist, einen Ausschwenken zwangläufig betätigen. rechteckigen Rahmen bildet. Wie insbesondere aus Einzelheiten der Erfindung sind aus der nach- Fig. 4 und 5 ersichtlich, weisen die Holme 40, 41 an stehenden Beschreibung und aus der Zeichnung ihren Innenseiten drehbare Rollen 44 auf. Diese
laufen in U-förmigen Schienen 45, 46, die an ihren Stirnseiten durch je ein Querrohr 41, 64, ferner über ihre gesamte Länge durch Bleche 48, 49 derart verbunden sind, daß ein kastenförmiger verwindungssteifer Stützboden entsteht, auf den sich der Bunker 30 bis 38 mit seinem Boden 30 in seiner horizontalen Ladestellung abstützt. Am bunkerseitigen Ende sind die Stirnseiten der U-Schienen 45, 46 durch je eine Platte 50, 51 verschlossen, die als Anschlag für die Rollen 44 dienen. Das Querrohr 47 ist beiderseits über die Breite des Stützbodens 45 bis 49 hinaus verlängert und mit seinen Enden in Bohrungen von mit dem Längsholm 11 des Gerätehauptrahmens 6 bis 17 verbundenen Befestigungsstegen 52,53 eingeschweißt.
Der Stützboden 45 bis 49, 64 ist am Längshohn 11 so befestigt, daß er mit der Längsmittelebene der Maschine einen spitzen Winkel bildet. Zur weiteren starren Verbindung des Stützbodens 45 bis 49, 64 mit dem Hauptrahmen 6 bis 17 dienen zwei Streben 54, 55. Diese greifen einenends am Längshohn 17, anderenends am freien Ende des Stützbodens 45 bis 49, 64 mittels an diesem angeschweißter, die Holme 40, 41 übergreifender Laschen 56, 57 an.
Zum Entleeren des Bunkers 30 bis 38, d. h. zum Verschwenken desselben um die Achse 39, dienen zwei seitlich neben den Holmen 40, 41 angeordnete hydraulische Hubvorrichtungen 58, 59 bzw. 60, 61. Diese lagern mit ihren Zylindern 58 bzw. 60 drehbar an den mit dem Längsholm 11 verbundenen Befestigungsstegen 52 bzw. 53 und mit ihren Kolben 59 bzw. 61 ebenfalls drehbar an Hebelarmen 62 bzw. 63, die mit dem Querrohr 38 des Bunkers 30 bis 38, 63 fest verbunden sind.
Wie den Fig. 1 bis 3 entnommen werden kann, ist der ausfahrbare Bunker 30 bis 38, 63 mit einer schwenkbaren Ablaufrutsche 65 versehen. Diese verlängert die als Rutschboden ausgebildete Vorderwand 33 des Bunkers 30 bis 38, 63 und verhindert, daß bei dessen Entleerung in Mieten oder in Quer-Schwaden das Erntegut in den Bereich des Laufrades 1 gerät und von diesem überfahren wird. Die Ablaufrutsche 65 ist hierbei mit ihrem bunkerseitigen Ende auf der Achse 39 schwenkbar gelagert und wird mittels Verbindungsstangen 66 in der aufgeklappten Stellung gehalten. Die Verbindungsstangen 66 sind einenends drehbar mit dem freien Ende der Ablaufrutsche 65 verbunden und stützen sich anderenends in Aufnehmern 67 ab, die an den Holmen 40, 41 befestigt, beispielsweise angeschweißt, sind. Beim Entleeren des Bunkers 30 bis 38, 63 auf einen bereitgestellten Wagen wird dagegen das freie Ende der Ablaufrutsche 65 durch einen Schnellverschluß 68 mit dem Stützboden 45 bis 49 verbunden, so daß beim Heranfahren der Maschine an den Wagen die Ablaufrutsche nicht im Wege ist.
Die Wirkungsweise des Bunkers ist folgendermaßen: Soll das vom Höhenförderer 26 in den Bunker 30 bis 38, 63 geförderte Erntegut beispielsweise auf einen seitlich neben der Maschine bereitgestellten Wagen verladen werden, so wirken bei Betätigung eines entsprechenden Ventils die beiden Kolben 59 und 60 der hydraulischen Hubvorrichtung 58, 59 bzw. 60, 61 mittelbar auf den Bunker 30 bis 38, 63 ein. Da der Abstand von der Achse 39 bis zur Anlenkstelle der Kolben 59 bzw. 61 an den Hebelarmen 62 bzw. 63 kleiner ist als der Abstand von der Achse 39 bis zum Schwerpunkt des beladenen Bunkers 30 bis 38, rollt dieser in seiner horizontalen Ladestellung mittels der Rollen 44 in den U-Schienen 45, 46 des Stützbodens 45 bis 49, 64 so weit nach oben, bis die Rollen 44 an die Anschläge 50,51 anstoßen. Erst wenn diese Stellung erreicht ist, schwenkt der Bunker 30 bis 38, 63 bei der Weiterbewegung der Kolben 59, 61 um die Achse 39, so daß das Erntegut aus dem Bunker herausrutscht oder -rollt. Die Ablaufrutsche 65 ist hierbei mit dem Stützboden 45 bis 49, 64 verbunden. Soll dagegen das Erntegut in Mieten abgelegt werden, so werden die freien Enden der Verbindungsstangen 66, 61 der Ablaufrutsche 65 in die Aufnehmer 68, 69 eingesteckt, so daß das Erntegut in genügend weitem Abstand vom Laufrad 1 zu Boden geleitet und von diesem beim Weiterfahren der Maschine nicht überrollt und zerquetscht wird.
Die Erfindung ist auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, sondern umfaßt natürlich noch weitere Ausführungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise die Ablaufrutsche 65 auch einen über den Drehpunkt hinaus verlängerten Hebelarm aufweisen, an dessem freien Ende eine in den Hauptrahmen 6 bis 17 einhakbare Gelenkstange derart angreift, daß der hochfahrende Bunker gleichzeitig das Rutschblech hochklappt.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Sammelbunker für Wurzelf ruchterntemaschinen, der durch mindestens eine Hubvorrichtung um eine seitlich nach außen und oben verlagerbare Schwenkachse kippbar ist, die seitlich der parallel zur Fahrtrichtung der Maschine verlaufenden horizontalen Mittelachse des Sammelbunkers liegt und die gleiche Richtung wie diese aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bunker (30 bis 38) über die Schwenkachse (39) mit einem im spitzen Winkel zur lotrechten Längsmittelebene verlaufenden Tragrahmen (40 bis 43), der gegenüber einer mit dem Maschinenrahmen (6 bis 17) fest verbundenen Führung bis zu Anschlägen (50, 51) verschiebbar ist, und der Hubvorrichtung (58 bis 61) derart verbunden ist, daß er sich beim Anheben zuerst parallel zu sich selbst seitlich nach außen und nach oben bewegt und anschließend um die Schwenkachse (39) kippt.
2. Sammelbunker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (40 bis 43) aus zwei einenends durch eine Querstrebe, anderenends durch die Schwenkachse (39) fest miteinander verbundenen, kastenförmigen Längsholmen (40, 41) besteht.
3. Sammelbunker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (40 bis 43) mittels Rollen (44) in den mit dem Maschinenrahmen (6 bis 17) fest verbundenen Führungen geradlinig verschiebbar ist.
4. Sammelbunker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Maschinenrahmen (6 bis 17) fest verbundenen Führungen für den Tragrahmen (40 bis 43) aus U-Schienen (45, 46) bestehen, die mit Querrohren (47, 64) und Blechen (48,49) einen verwindungssteifen kastenförmigen Stützboden für den in der Ladestellung befindlichen Sammelbunker (30 bis 38) bilden.
5. Sammelbunker nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Schwenkachse (39) des Bunkers (30 bis 38) eine Ablaufrutsche (65) schwenkbar gelagert ist, die mindestens einen über die Schwenkachse (39) hinaus verlängerten Arm aufweist, der mittels eines Lenkers am Maschinenrahmen (6 bis 17) abstützbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 868 086, 924 833; belgische Patentschrift Nr. 506 528; französische Patentschriften Nr. 1026 990, 054 882;
Zeitschrift »Schlepper und Landmaschine«, Heft Nr. 5/1958, S. 138, und Heft Nr. 8/1958, S. 231.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL32857A 1959-03-28 1959-03-28 Sammelbunker fuer Wurzelfruchterntemaschinen Pending DE1112850B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL32857A DE1112850B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Sammelbunker fuer Wurzelfruchterntemaschinen
FR818573A FR1248371A (fr) 1959-03-28 1960-02-16 Machine à récolter les racines telles que les betteraves, comportant une benne collectrice basculante

Applications Claiming Priority (1)

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