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DE19719442A1 - Neue verwindungssteife Leimholzplatten - Google Patents

Neue verwindungssteife Leimholzplatten

Info

Publication number
DE19719442A1
DE19719442A1 DE1997119442 DE19719442A DE19719442A1 DE 19719442 A1 DE19719442 A1 DE 19719442A1 DE 1997119442 DE1997119442 DE 1997119442 DE 19719442 A DE19719442 A DE 19719442A DE 19719442 A1 DE19719442 A1 DE 19719442A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glued wood
strips
glued
wood panel
rods
Prior art date
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Granted
Application number
DE1997119442
Other languages
English (en)
Other versions
DE19719442C2 (de
Inventor
Michael Haug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHMUCK SUSANNE
Original Assignee
SCHMUCK SUSANNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHMUCK SUSANNE filed Critical SCHMUCK SUSANNE
Priority to DE1997119442 priority Critical patent/DE19719442C2/de
Publication of DE19719442A1 publication Critical patent/DE19719442A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19719442C2 publication Critical patent/DE19719442C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/06Manufacture of central layers; Form of central layers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/0013Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
    • B27M3/0026Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally
    • B27M3/0053Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected laterally using glue

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

Diese Erfindung bezieht sich auf die Bereitstellung einer neuen verwindungssteifen Leimholzplatte, die als Tischlerplatte, Stab-, Stäbchen- oder Mehrschichtplatte und sonstigen Konstruktionsleimhölzern eine vielseitige Verwendung finden kann.
Herkömmliche Leimholzplatten aus Holz werden nach dem Stand der Technik dadurch bereitgestellt, daß der Fachmann Holzplatten aus geraden Stäben bzw. geraden Leisten durch eine sogenannte "gerade Verleimung" der einzelnen Schichten herstellt.
Diese Leimholzplatten haben jedoch im allgemeinen den Nachteil, daß ihre Verwindungssteifigkeit und Durchbiegestabilität gering ist. Nach dem Stand der Technik hat man bislang versucht, diesen Nachteil dadurch zu verbessern, indem man an der Unter- und Oberseite der Leimholzplatte diese mit einer zusätzlichen Sperrschicht versah. Jedoch hat auch dieses Herstellungsverfahren den Nachteil, daß die so verleimte und verstärkte Platte sich dennoch mit der Zeit verziehen kann. Aus diesem Grunde müssen derartige Leimholzplatten gerade stehend oder liegend gelagert werden, damit sich das Material nicht bereits bei der Lagerung verzieht.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Leimholzplatte zur Verfügung zu stellen, die eine bessere Materialstabilität, höhere Materialsteifigkeit in allen Richtungen und extrem geringen Verzug der Platte bereitstellt. Ferner stellt die Erfindung eine wirtschaftlich kostengünstigere Alternative für beispielsweise den Einsatz von hochwertigen Multiplexplatten bereit.
Die in Anlage beigefügten Zeichnungen verdeutlichen beispielhaft den Gegenstand der Erfindung, wobei
Fig. 1 eine Leimholzplatte mit wellenförmig verleimten Stäben darstellt,
Fig. 2 eine Leimholzplatte gemäß Fig. 1 ist, jedoch mit zusätzlich versehenem Deckfurnier auf der Unter- und Oberseite der Platte,
Fig. 3 eine Leimholzplatte mit jeweils quer übereinandergelegten, wellenförmigen, verleimten Stäbchenfurnieren bzw. Stäben zeigt,
Fig. 4 Stäbchen bzw. Leisten als Ausgangsmaterial vor der Pressung darstellt und
Fig. 5 die für die Verwendung beispielhaft gewellten Stäbchen bzw. Leisten während des Preßvorgangs zeigt.
Fig. 6 eine Leimholzplatte gem. Fig. 3 zeigt, jedoch zusätzlich mit Sperrfurnier.
Im allgemeinen werden die erfindungsgemäß beanspruchten Platten wie folgt hergestellt:
Je nach gewünschter Materialstärke und Biegung der zu erzielenden Welle werden die in Fig. 4 gezeigten Stäbchen bzw. Leisten in der jeweils erforderlichen Stärke und Länge verwendet. Diese Stäbchen bzw. Leisten werden einseitig mit entsprechendem Leim versehen, und mittels einer dem Fachmann bekannten Rahmenpresse über eine Negativform durch eine Positivform, wie in Fig. 5 gezeigt, zusammengepreßt. Das dabei gepreßte Material wird so lange unter Spannung gehalten, bis der Leim vollständig ausgebärtet ist. Nach Aushärtung bzw. Trocknung des Leims steht die Platte in Folge der Leimfixierung unter Eigenspannung und kann sich in Folge der Eigenspannung und der ihr vorgegebenen Wellenform nicht mehr verziehen, da diese Kräfte zur Kompensation gelangen.
Erfindungsgemäß wird der Fachmann hierbei beachten, daß man bei der Herstellung je nach Größe der Leimholzplatten die Starke der Stäbe bzw. Stäbchen bzw. Furniere, die Wellenhöhe und Wellenlänge anzupassen hat. Dementsprechend wurde aufgefunden, daß je kleiner die herzustellenden Leimholzplatten sind, desto kleiner sollte die Wellenhöhe und Wellenlänge sein bzw. desto dünner müssen die verwendeten Stäbe bzw. Stäbchen oder Furniere sein.
Das hier beschriebene Herstellungsverfahren ist dazu geeignet, Platten einzeln oder endlos herzustellen. Ferner kann je nach der gewünschten Materialstärke und der Biegung die entsprechende Wellenform bzw. Stäbchenform ausgewählt werden. Die fertige Platte kann nach Austrocknung des Leims bzw. seiner Aushärtung kalibriert werden, so daß die Oberfläche glatt ist.
Als besondere Ausführungsform kann erfindungsgemäß die so hergestellte Platte je nach Bedarf und Anwendungszweck, wie beispielhaft in Fig. 3 gezeigt, nun um vorzugsweise 90° gedreht werden und dann mit einer oder mehreren Platten zu 2- oder Mehrschichtplatten, die jeweils quer übereinandergelegt und verleimt werden, versehen werden.
Ferner kann man aus dem so hergestellten Rohmaterial einzelne Furnierschichten schälen oder schneiden und wie oben beschrieben quer in 2- oder Mehrschichten zu Furnierplatten weiter verarbeiten.
Dieses Herstellungsverfahren ist äußerst flexibel, da die Wellenfrequenz und Amplitude der wellenförmig quer übereinandergelegten Schichten (vgl. Fig. 3) variabel ist. Wellenfrequenz und Amplitude richten sich vielmehr nach der jeweils erforderlichen Elastizität des Materials, der Stärke der Leisten und der Größe der zu verwendenden Werkstoffe.
Der Fachmann wird in Kenntnis dieser Erfindung sich auch anderer Werkstoffe als Ausgangsmaterial bedienen, die in Folge ihrer Eigenspannung für den erfindungsgemäßen Zweck geeignet sind.
Die in Fig. 2 gezeigte Leimholzplatte ist im besonderen Maße geeignet, nicht anfällig gegen Verwindungssteifigkeit zu sein bzw. eine extrem hohe Durchbiegestabilität zu haben. Bei entsprechendem Bedarf wird der Fachmann nach Durchführung des allgemeinen Herstellungsverfahrens an der oberen und unteren Seite der Platte ein zusätzliches Deckfurnier auf die Platte auflegen.

Claims (5)

1. Leimholzplatte umfassend wellenförmig verleimte Stäbe bzw. Leisten.
2. Leimholzplatte nach Anspruch 1, mit einem zusätzlich versehenen Deckfurnier, das auf der Unter- und/oder Oberseite der Leimholzplatte aufgebracht ist.
3. Mehrschichtige Leimholzplatte mit mindestens 2 oder mehr Leimholzplatten nach Anspruch 1, wobei die einzelnen Leimholzplatten wechselweise querübereinanderliegend um 90 Grad gedreht aufgebracht werden.
4. Mehrschichtige Leimholzplatte nach Anspruch 3, mit einem zusätzlich versehenen Deckfurnier, das auf der Unter- und/oder Oberseite der mehrschichtigen Leimholzplatte aufgebracht ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Leimholzplatte nach Anspruch 1, wobei die Stäbchen und/oder Leisten einseitig mit entsprechendem Leim versehen werden, mittels einer Rahmenpresse über eine Negativform durch eine Positivform wellenförmig zusammengepreßt werden, sodann das gepreßte Material solange unter Spannung gehalten wird, bis der Leim ausgehärtet ist, wobei sich nach Aushärtung die vorgegebene Wellenform in Form der Eigenspannung der zusammengepreßten Stäbchen bzw. Leisten nicht mehr verzieht.
DE1997119442 1997-05-07 1997-05-07 Mehrschichtige Leimholzplatte Expired - Fee Related DE19719442C2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004080674A1 (en) * 2003-03-10 2004-09-23 Per Hobro A method and arrangement to glue and deform wooden boards and the product

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2573465A (en) * 1945-12-22 1951-10-30 Lundberg Axel Eugen Method of producing wooden boards secured against warping

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