DE19717352A1 - Bewegliche Ausrüstung für die Handhabung von Kleidungsstücken und Vorrichtung zum Beladen und Entladen von Kleidungsstücken in ein beziehungsweise aus einem Fahrzeug - Google Patents
Bewegliche Ausrüstung für die Handhabung von Kleidungsstücken und Vorrichtung zum Beladen und Entladen von Kleidungsstücken in ein beziehungsweise aus einem FahrzeugInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein den techni
schen Bereich der Handhabung oder des Transportes von Arti
keln im allgemeinen Sinn, und insbesondere von Kleidungs
stücken.
Die vorliegende Erfindung betrifft genauer den Bereich des
Beladens und Entladens eines Fahrzeugs im allgemeinen, das
Kleidungsstücke enthält.
Im oben bevorzugten technischen Bereich gibt es ein gut be
kanntes Problem, das der Transport von Kleidungsstücken vom
Herstellungsort zum Verkaufsort ist, über allgemein einen
Gruppierungsort, wo die Lose von Kleidungsstücken aus den
unterschiedlichen ankommenden Losen gebildet werden. So er
fordert der Transport von Kleidungsstücken, der allgemein
durch Lastkraftwagen durchgeführt wird, verschiedene um
fangreiche und lästige Beladungs- und Entladungsvorgänge
der Fahrzeuge.
Diese Handhabungsvorgänge werden meistens auf manuelle Wei
se durchgeführt.
Um diese Handhabungsvorgänge zu erleichtern, schlägt das
US-Patent 3 921 814 eine Handhabungsvorrichtung vor, mit
insbesondere verschiedenen Führungswegen, die unter der
Decke des Fahrzeugaufbaus befestigt sind. Jeder Führungsweg
wird durch eine Schiene gebildet, die entlang einer im we
sentlichen zur Längsrichtung des Fahrzeugs parallelen Rich
tung montiert ist. Jeder Führungsweg dient dazu, eine Reihe
von beweglichen Ausrüstungen aufzunehmen, die Träger von
Kleidungsstücken sind. Jede bewegliche Ausrüstung weist we
nigstens zwei Schlitten auf, die untereinander durch eine
Struktur beziehungsweise einen Aufbau verbunden sind, mit
einem Trägerstab, an dem die mit Kleidungsstücken versehe
nen Kleiderbügel angehängt werden sollen.
Die Vorrichtung weist ebenfalls einen Rollenträger auf, der
mit einem Führungsweg ausgerüstet ist, analog zum Führungs
weg, der die Fahrzeuge ausrüstet. Der Führungsweg des Trä
gers dient dazu, sich in Ausrichtung mit dem Führungsweg
des Fahrzeugs einzustellen, derart, daß mittels eines Ver
bindungsstücks zwischen den Führungswegen des Trägers und
des Fahrzeugs die bewegliche Ausrüstung vom Fahrzeug auf
den Träger oder umgekehrt bewegt werden kann.
Es ist ersichtlich, daß eine derartige Vorrichtung bezüg
lich der manuellen Beladungs- und Entladungsvorgänge eine
Verbesserung in dem Maße aufweist, wo sie ermöglicht, di
rekt ein Los von Kleidungsstücken, das von einer bewegli
chen Ausrüstung getragen wird, zu übertragen. Die Handha
bungszeit wird somit bezüglich einer manuellen Handhabung
verringert. Darüber hinaus bleiben die Kleidungsstücke in
takt in dem Maße, in dem sie von dem Handhabungspersonal
nicht mehr bewegt oder berührt werden.
Jedoch ist ersichtlich, daß eine derartige Vorrichtung in
der Praxis nicht zufriedenstellt. In der Praxis ergibt sich
tatsächlich, daß die transportierten Kleidungsstücke rela
tiv unterschiedliche Größen von einem Los zum anderen auf
weisen. Daraus folgt, daß das nutzbare Beladungsvolumen des
Fahrzeugs durch die transportierten Kleidungstücke nicht
vollständig ausgefüllt wird. In der gleichen Richtung be
setzt jeder Träger, der mit einer beweglichen Ausrüstung
versehen ist, einen Lagerraum, der erheblich größer ist,
als der durch die Kleidungsstücke eingenommene Raum. Daraus
ergibt sich, daß in allen Fällen der verlorene Raum um so
größer ist, je kleiner die Größe der Kleidungsstücke ist.
Ein weiterer Nachteil einer derartigen Vorrichtung betrifft
die Tatsache, daß diese Vorrichtung bei Nichtvorhandensein
von auf die bewegliche Ausrüstung gesetzten Kleidungsstüc
ken einen nicht vernachlässigbaren Platz einnimmt, wodurch
die Möglichkeit begrenzt wird, den unterhalb der Vorrich
tung verfügbaren Raum zu benutzen.
Darüber hinaus ist durch die US-A-5 076 466 eine Handha
bungsvorrichtung bekannt, die eine bewegliche Ausrüstung
aufweist, die von zwei Schlitten gebildet wird, die unter
einander durch eine Trägerstruktur verbunden sind, die aus
einem Rahmen gebildet ist, wobei zwischen dessen Stützen
Stützstangen- oder streben für die Artikel angebracht sind.
Wenn auch ein derartiges Patent eine Einrichtung oder Vor
richtung beschreibt, die ermöglicht, mehrere Reihen von Ar
tikeln übereinanderzusetzen, so weist die vorgeschlagene
Vorrichtung dieselben Nachteile auf, wie die vorher be
schriebene Vorrichtung, in der Hinsicht, in der sie nicht
ermöglicht, das von den Kleidungsstücken besetzte Volumen,
in Abhängigkeit der Größe und der Anzahl der Artikel zu op
timieren.
Der Gegenstand der Erfindung zielt somit darauf ab, diesen
Nachteil zu beheben unter Vorschlagen einer beweglichen
Ausrüstung, die so ausgebildet ist, daß sie Artikel, insbe
sondere Kleidungsstücke trägt, und deren schnelle Handha
bung ermöglicht, wobei sie auch die Möglichkeit bietet, das
von den Kleidungsstücken besetzte Volumen bezüglich des zur
Verfügung stehenden Volumens zu optimieren, und dieses un
abhängig von der Größe und der Menge der Kleidungsstücke.
Um dieses Ziel zu erreichen ist die erfindungsgemäße Ausrü
stung von dem Typ mit wenigstens zwei Schlitten oder Wägen,
die dazu dienen, in einem Führungsweg bewegt zu werden, wo
bei die Schlitten untereinander durch eine aufgehängte Trä
gerstruktur verbunden sind, die dazu dient, auf übereinan
dergesetzte Weise Stützstangen für die Artikel zu tragen.
Gemäß der Erfindung weist die Ausrüstung auf:
- - eine aufgehängte Trägerstruktur, mit wenigstens zwei un tereinander beabstandeten Stangen, zwischen denen die Stützstreben montiert werden sollen, wobei die Stangen je weils um eine Achse gelenkig angeordnet sind, was ihre Rückklappung in eine gemeinsame Verlängerungsebene der Streben ermöglicht,
- - und Einrichtungen, die geeignet sind, das Montageniveau der Streben entlang der Stangen einzustellen.
Ein weiterer Nachteil der in der US 3 921 814 beschriebenen
Vorrichtung betrifft die Tatsache, daß das verfügbare Lade
volumen des Fahrzeugs nicht vollständig genutzt werden
kann, in der Hinsicht, daß die beweglichen Ausrüstungen,
die in das Fahrzeug gebracht und montiert werden können,
unterschiedliche Längen aufweisen. Die beweglichen Ausrü
stungen lassen somit beiderseits ihres Endes von den Klei
derstücken nicht besetzte Räume übrig. Darüber hinaus ist
es ersichtlich, daß die Breite der Kleidungsstücke in Ab
hängigkeit vom Typ des Kleidungsstücks unterschiedlich ist.
Auch sind die Schienen, um ein Lagern der Kleidungsstücke
im Inneren des Fahrzeugs unabhängig von der Breite der
Kleidungsstücke, derart positioniert, daß sie untereinander
einen Zwischenraum stehenlassen, der wenigstens gleich der
maximalen von einem Kleidungsstück gebildeten Breite ist.
Daraus folgt ersichtlich ein Raumverlust für die Kleidungs
stücke, die eine geringere Breite als die maximale betrach
tete Abmessung aufweisen.
Der Gegenstand der Erfindung zielt darauf ab, diese ver
schiedenen Nachteile zu beheben, unter Vorschlagen einer
Vorrichtung, die ermöglicht, das von den Kleidungsstücken
im Inneren eines verfügbaren Lagervolumens besetzte Volumen
zu optimieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist die erfindungsgemäße Aus
rüstung für das Lagern von Artikeln, insbesondere von Klei
dungsstücken innerhalb eines vorgegebenen Volumens konzi
piert, mit Hilfe einer Reihe von Trägerausrüstungen, die
aufgehängt und beweglich sind an wenigstens einem Führungs
weg und jeweils wenigstens zwei Schlitten oder Wägen auf
weisen, die untereinander durch eine Struktur verbunden
sind, die wenigstens eine Stützstrebe der Artikel aufweist.
Gemäß der Erfindung ist jeder Führungsweg durch wenigstens
zwei Schienen gebildet und die Schlitten einer jeden Ausrü
stung sind in unterschiedlichen Schienen angebracht, der
art, daß die Stützstreben sich quer bezüglich der allgemei
nen Richtung der Führungswege erstrecken.
Verschiedene weitere Eigenschaften ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beige
fügten Zeichnungen, die beispielhaft und nicht einschrän
kend Ausführungs- und Umsetzungsformen des erfindungsgemä
ßen Gegenstandes zeigen.
Die Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Ausfüh
rungsform einer Beladungs- und Entladungsvorrichtung eines
Fahrzeugs, mit Hilfe von beweglichen Ausrüstungen gemäß der
Erfindung.
Die Fig. 2 ist eine Schnittansicht im wesentlichen entlang
der Linie II-II von Fig. 1.
Die Fig. 3 ist eine Vorderansicht im vergrößerten Maßstab
einer erfindungsgemäßen beweglichen Ausrüstung.
Die Fig. 4 ist eine Seitenansicht, genommen im wesentli
chen entlang der Linie IV-IV von Fig. 3.
Die Fig. 5 ist eine Ansicht analog zu jener von Fig. 3
einer beweglichen Ausrüstung, jedoch in eingeklappter Stel
lung.
Die Fig. 6 ist eine Seitenansicht im wesentlichen genommen
entlang der Linie VI-VI von Fig. 5.
Die Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Handha
bungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
Wie es genauer aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, betrifft
die Erfindung die Umsetzung einer Reihe von beweglichen
Ausrüstungen 1, die dazu dienen, Artikel 2, und genauer,
Kleidungsstücke zu tragen, die im allgemeinen auf Kleider
bügel 3 plaziert sind. Jede bewegliche Ausrüstung 1 weist
wenigstens zwei Schlitten oder Wägen 4 auf, die dazu die
nen, in einer Führungsbahn beziehungsweise einem Führungs
weg 5 verschoben zu werden. Wie sich dies genauer aus den
Fig. 3 und 4 ergibt, sind die beiden Schlitten 4 unter
einander durch eine aufgehängte Struktur 6 verbunden, die
insbesondere wenigstens zwei Stangen oder Pfähle 7 auf
weist, die untereinander beabstandet angebracht sind und
zwischen denen die Stützstreben 8 oder Anhängestreben der
Kleider 2 montiert werden sollen. Die Streben 8 sind auf
jede geeignete Art an den Stangen 7 angebracht, die eine im
wesentlichen vertikale Position einnehmen.
Gemäß einer Eigenschaft der Erfindung weist jede bewegliche
Ausrüstung 1 Einstelleinrichtungen 9 des Anbringniveaus we
nigstens einer Strebe 8 entlang der Stangen 7 auf. Im in
den Zeichnungen, und insbesondere in der Fig. 4 darge
stellten Ausführungsform greifen die Stützstreben 8 mit ih
ren Enden in das Innere von Ausnehmungen ein, die auf über
einandergesetzte Weise entlang der Stangen 7 ausgebildet
sind, und entlang eines bei beiden Stangen identischen Ab
standes, auf den beiden Stangen, derart, daß sich die Stre
ben im wesentlichen auf horizontale Weise und übereinander
gesetzt erstrecken. Beispielsweise weist eine jede Öffnung
einen Querschnitt auf, der wenigstens gleich dem geraden
Querschnitt der Streben ist, um das Eingreifen ihrer Enden
zu ermöglichen. Darüber hinaus weist eine jede Ausnehmung
eine Kontur von prismatischem Querschnitt auf, entsprechend
einem analogen an der Strebe ausgebildeten Abschnitt. Jede
Strebe 8 steht mit ihren beiden Endabschnitten somit mit
den Ausnehmungen in Eingriff, die auf einem selben Niveau
an den beiden Stangen liegen, wodurch danach das Eingreifen
der prismatischen Abschnitte der Strebe in die komplementä
ren Profile der Ausnahme ermöglicht wird, um eine vollstän
dige Befestigung der Streben zwischen den Stangen 7 zu er
reichen. Die Stützstreben 8, die beweglich sind, befinden
sich somit an den Stangen festgelegt, wobei sie eine Mög
lichkeit der Einstellung ihres Niveaus entlang der Stangen
7 aufweisen.
Es wird darauf hingewiesen, daß eine der Streben 8 am obe
ren Ende der Stangen 7 angebracht ist, um in der Nähe des
Führungsweges 5 angeordnet zu sein. Bevorzugt ist diese
obere Strebe 8 auf Dauer an den Stangen 7 angebracht, wäh
rend die andere oder die anderen Streben 8 auf vorbestimm
ten Niveaus positioniert werden, in Abhängigkeit der Größe
der auf zunehmenden Kleidungsstücke. Somit ergibt sich, daß
die Anzahl der verwendeten Streben veränderbar ist, und die
Länge der Stangen von der möglichen Ladehöhe abhängt.
Es ist ersichtlich, daß die Einstelleinrichtungen 9 des
Montageniveaus der Streben entlang der Stangen auf ver
schiedene Weise ausgeführt werden können. So kann vorgese
hen sein, daß jede Stange 7 eine Gleitschiene aufweist, in
der die Endabschnitte der Streben eingreifen. Die Positio
nierung der Streben 8 auf ein vorgegebenes Niveau kann
durch Einführen oder Einsetzen in Öffnungen erfolgen, die
in den Stangen ausgebildet sind, von Halteanschlägen, auf
denen sich die Stützstreben abstützen.
Gemäß einer weiteren Eigenschaft der Erfindung weist jede
Stange 7 einen unteren Abschnitt auf, der um eine Achse 12
gelenkig ist, was das Umlegen der Stangen in eine gemeinsa
me Ebene ermöglicht, die jene der Verlängerung der Stütz
streben ist. Wie es genauer aus den Fig. 5 und 6 er
sichtlich ist, sind die beiden Stangen 7 umgeklappt gehal
ten, das heißt in einer im wesentlichen horizontalen Stel
lung, mittels einer Haltevorrichtung, die nicht dargestellt
ist, von jeglicher geeigneter Art. Eine derartige Halteein
richtung kann beispielsweise aus einem Gurt gebildet sein.
In dem in den Zeichnungen dargestellten Beispiel weist jede
Stange 7 vorzugsweise einen festen oberen Abschnitt, der
mit einem Schlitten 4 verbunden ist, auf, derart, daß in
Nicht-Verwendungsstellung der Streben die Montage der Stre
ben der Ausrüstung an diesem festen Abschnitt der Stangen
möglich ist. In zurückgeklappter Stellung der Stangen 7 ist
die Höhe der beweglichen Ausrüstung 1 auf die Höhe des obe
ren festen Abschnitts der Stangen begrenzt, unter Erhalt
eines erleichterten Einräumens der Streben 8.
Gemäß einer weiteren Eigenschaft der Erfindung ist jede mo
bile Ausrüstung 1 mit zwei Anschlagsystemen 14 ausgerüstet,
die an den Stangen angebracht sind und sich beiderseits der
Ebene anordnen, die die Stangen 7 und die Stützstreben 8
enthält. Das Anschlagsystem 14 einer beweglichen Ausrüstung
1 dient dazu, in Kontakt mit dem Anschlagsystem einer be
nachbarten Ausrüstung zu kommen, wodurch das Beabstandungs
maß zwischen zwei Ausrüstungen begrenzt wird, und, danach,
zwischen zwei aufeinanderfolgende Reihen von Kleidungsstük
ken zu kommen. Vorzugsweise weist jedes Anschlagsystem 14
Einstelleinrichtungen des Beabstandungsmaßes zwischen den
beiden benachbarten beweglichen Ausrüstungen auf. Im darge
stellten Beispielsfalle wird jedes Anschlagsystem 14 mit
tels einer Hülse 15 gebildet, die an der Struktur 6 ange
bracht ist, entlang einer Richtung im wesentlichen senk
recht zur Ebene, die die Stangen 7 und die Stützstreben 8
enthält. In dem Fall, in dem das Anschlagsystem 14 eine
Einstellung aufweist, ist jede Hülse 15 mit einer Kulisse
16 versehen, deren Eingriff im Inneren der Hülse mittels
beispielsweise eines Vorsteckstiftes eingestellt wird.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Eigenschaft der Erfin
dung weist jedes Anschlagsystem 14 Einrichtungen 18 auf,
die ermöglichen, es in eine Ebene im wesentlichen parallel
zu jener umzuschlagen, die die Stangen 7 und die Streben 8
enthält, wie dies genauer aus den Fig. 5 und 6 hervor
geht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird jede Hülse
15 durch ein Stützteil 19 getragen, das mit einem Scharnier
20 verbunden ist, das an einer Stange 7 befestigt ist. Wie
sich klar aus den Figuren ergibt, besetzt jede bewegliche
Ausrüstung 1 somit in zusammengeklappter Position bei
Nichtverwendung, ein reduziertes Volumen sowohl in der
Breite als auch in der Höhe.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Eigenschaft der Erfin
dung ist jede mobile Ausrüstung 1 mit Unverletzlichkeit
seinrichtungen der Streben 8 versehen, wenn diese letzteren
keine Kleidungsstücke tragen. Diese Unverletzlichkeitsein
richtungen können beispielsweise mittels des Bügels eines
Vorhängeschlosses gebildet werden, in dessen Inneren die
Stangen 7 eingreifen, die sich in der zusammengefalteten
Position befinden, und die Stützstreben 8, die am festen
Abschnitt der Stangen angebracht sind. Die Unverletzlich
keitseinrichtungen können auch beispielsweise mittels der
Stützteile 19 gebildet werden, die ausgebildet sind, um in
zusammengefalteter Position das Herausziehen der Streben
bezüglich der Stangen, die in zusammengefalteter Position
angeordnet sind, zu verhindern. Die Stützteile 19 sind so
mit in zusammengefalteter Position verriegelt durch die ge
eigneten Einrichtungen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, de
ren Vorteil klarer aus der nachfolgenden Beschreibung her
vorgehen wird, ist jede Struktur 6 gelenkig bezüglich der
Schlitten 4 angebracht, gemäß einer im wesentlichen verti
kalen Achse 21. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist
jeder Schlitten 4 aus einem doppelten Duo von Walzen 4₁ ge
bildet, die von einem Körper 4₂ getragen werden, auf dem ge
lenkig die Achse 21 angebracht ist, verbunden mit der auf
gehängten Struktur 6. Wie dies genauer aus den Fig. 3
und 4 hervorgeht, ist jeder Schlitten 4 in Eingriff mit ei
nem Führungsweg 5, der durch wenigstens eine Führungsschie
ne 23 in Form eines C gebildet wird. Jede Schiene 23 weist
somit eine Seele 23₁ auf, von der aus sich beiderseits zwei
Arme 23₂ erstrecken, verlängert durch Rückführungen 23₃, die
sich im wesentlichen in einer Ebene befinden, die parallel
zu jener ist, die von der Seele 23₁ besetzt wird. Wie dies
aus der Zeichnung hervorgeht, rollen die Walzen 4₁ auf den
Rückführungen 23₃ der Schiene, deren Öffnung nach unten aus
gerichtet ist, um den Hindurchtritt des Körpers 4₂ zwischen
den Rückführungen 23₃ und seiner Verbindung mit der Träger
struktur 6 zu ermöglichen.
Gemäß einer vorteilhaften Eigenschaft der Ausbildung der
Erfindung, ist jeder Führungsweg 5 durch wenigstens zwei
Schienen 23 gebildet. Darüber hinaus sind die Schlitten 4
einer jeden Ausrüstung 1 in unterschiedlichen Schienen mon
tiert, derart, daß die Stützstreben 8 sich quer oder senk
recht bezüglich der allgemeinen Richtung des Führungswegs 5
erstrecken, dargestellt, beispielsweise durch den Pfeil f
in Fig. 7. Eine derartige Vorrichtung bietet somit den
Vorteil, den Stauraum der Artikel in einem vorgegebenen Vo
lumen zu optimieren, bevorzugt begrenzt durch den Kasten 24
eines Fahrzeugs 25, wie beispielsweise dargestellt in den
Fig. 1 und 7. In diesem Beispiel sind die Schienen 23
entlang einer Richtung im wesentlichen parallel zur Längs
richtung des Fahrzeugs befestigt. Darüber hinaus sind die
Schienen 23 durch jegliche geeignete Einrichtungen an der
Decke des Fahrzeugkastens befestigt, wobei sie vorzugsweise
derart plaziert sind, daß die Stangen 7 sich so nah wie
möglich an den Seitenwänden des Kastens erstrecken. Es wird
darauf aufmerksam gemacht, daß es nicht ausgeschlossen ist,
jede Ausrüstung 1 mit wenigstens einem zusätzlichen Schlit
ten auszurüsten, der in einer zusätzlichen Schiene geführt
ist, um die Gefahr des Knickens der Streben zu begrenzen,
unter Begrenzung des Abstandes zwischen den Stangen. Die
Querpositionierung der Stützstreben 8, die sich praktisch
zwischen den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden des Ka
stens erstreckt, bietet den Vorteil, ein Einbringen der
Kleidungsstücke über die gesamte Breite des Fahrzeugs
(Fig. 2) zu ermöglichen. Darüber hinaus ermöglicht die
mögliche Einstellung der Höhe der Streben 8 das von den
Kleidungsstücken in der vertikalen Ebene besetzte Volumen
zu optimieren. Darüber hinaus ermöglicht die Ausführung des
Anschlagsystems 14 zwischen den beweglichen Ausrüstungen 1
den Beabstandungsschritt zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Ausrüstungen einzustellen, und demzufolge in Richtung der
Fahrzeuglänge das verwendbare Volumen zu optimieren, das in
Funktion der Breite oder der Größe der Kleidungsstücke be
setzt wird.
Wie dies genauer aus Fig. 1 hervorgeht, bietet die erfin
dungsgemäße Vorrichtung den Vorteil, ein leichtes Beladen
und/oder ein Ausladen der Kleidungsstücke zu ermöglichen,
wobei die mobilen Ausrüstungen 1 direkt in den hinteren
Teil des Fahrzeugs 25 eingebracht werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante, dargestellt in
Fig. 7, ist die im Inneren eines Fahrzeugs angebrachte
Vorrichtung dazu bestimmt, in bezug auf einen festen Füh
rungsweg 5₁, genannt Handhabungsweg, plaziert zu werden, der
analog zum Führungsweg 5 ist, der an dem Kasten des Fahr
zeugs befestigt ist. Der Handhabungsweg 5₁, der zwei Schie
nen analog zu jenen des Weges 5 aufweist, ist so angepaßt,
daß er dem Führungsweg 5, der an dem Kasten des Fahrzeugs
befestigt ist, ermöglicht, mit diesem ausgerichtet zu sein.
Der Handhabungsweg 5₁, kann somit im Inneren eines Handha
bungsortes angebracht sein und auf eine Höhe einer Ausfuhr
rampe 28 gebracht werden, auf deren Höhe sich der hintere
Abschnitt eines Fahrzeugs 25 befindet. Der feste Handha
bungsweg 5₁ dient dazu, mit dem Führungsweg 5 des Fahrzeugs
mittels eines Verbindungsstücks 31 verbunden zu werden, der
einen zu den Schienen 23 analogen Querschnitt aufweist.
Der Handhabungsweg 5₁ weist somit zwei Schienen 23 auf, die
ermöglichen, die beweglichen Ausrüstungen 1 des Fahrzeugs
aufzunehmen oder umgekehrt, sie dem Inneren des Fahrzeugs
zu übergeben. Dieser Handhabungsweg 5₁ kann mit einem Lager
raum 33 der beweglichen Ausrüstungen 1 verbunden sein, die
nicht verwendet werden oder Kleidungsstücke tragen. Dieser
Handhabungsweg 5₁ kann von analoger oder unterschiedlicher
Ausbildung zum Transportweg ausgebildet sein, der in einem
Handhabungsraum verwendet wird.
Gemäß einem bevorzugten Merkmal ist der Handhabungsweg 5₁ in
bezug auf einen jeden Parkplatz eines Fahrzeugs ausgebil
det. Dieser oder diese Handhabungswege 5₁, genannt Primärwe
ge, sind vorzugsweise mit einem Verbindungsweg 5₂ verbunden,
der nur eine einzige Schiene 23 aufweist, die eine Zirkula
tion der beiden Schlitten 4 derselben Ausrüstung auf einer
einzigen Schiene ermöglicht. Das Vorbeibewegen der mobilen
Ausrüstungen 1 eines Weges mit zwei Schienen zu einem Weg
mit einer Schiene oder umgekehrt, ist möglich aufgrund der
gelenkigen Montage der Hängestrukturen 6 bezüglich der
Schlitten 4. Selbstverständlich weist der Verbindungsweg 5₂
gekrümmte Schienenverbindungsstücke auf, um die Änderung
des Weges zu ermöglichen.
Vorzugsweise erlaubt der Verbindungsweg 5₂ eine Übertragung
der beweglichen Ausrüstungen 1 zu wenigstens einem, im dar
gestellten Ausführungsbeispiel zu wenigstens zwei Handha
bungs- oder Lagerungsführungswegen, genannt Sekundärwegen
5₃, die jeweils zwei Schienen aufweisen, die eine Querlage
rung der Ausrüstungen 1 bezüglich ihrer allgemeinen Bewe
gungsrichtung ermöglichen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen und darge
stellten Ausführungsbeispiele beschränkt, da verschiedene
Modifikationen bei ihr ausgeführt werden können, ohne ihren
Rahmen zu verlassen.
Claims (11)
1. Bewegliche Ausrüstung zum Halten von Artikeln, insbe
sondere von Kleidungsstücken (2) von der Art mit we
nigstens zwei Schlitten (4), die dazu dienen, in einem
Führungsweg (5) bewegt zu werden, wobei die Schlitten
untereinander durch eine aufgehängte Trägerstruktur
(6) verbunden sind, die dazu dient, auf übereinander
gesetzte Weise Stützstreben (8) für die Artikel zu
stützen,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aufweist:
- - eine aufgehängte Trägerstruktur (6), die wenigstens zwei Stangen (7) aufweist, die voneinander beabstandet sind, und zwischen denen die Stützstreben (8) montiert werden sollen, wobei die Stangen (7) jeweils um eine Achse (12) angelenkt sind, die ihr Zusammenfalten oder
- - klappen in einer gemeinsamen Verlängerungsebene der Streben ermöglicht,
- - und Einrichtungen (9), die geeignet sind, das Monta geniveau der Streben (8) entlang der Stangen (7) ein zustellen.
2. Mobile Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens eine Stützstrebe (8) bezüg
lich den Stangen (7) bewegbar ist, und daß sie Unver
letzlichkeitseinrichtungen der Strebe bezüglich der
Stangen (7) aufweist.
3. Bewegliche Ausrüstung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sie zwei Anschlagsysteme (14) auf
weist, die beiderseits der Ebene montiert sind, die
die Stangen (7) und die Stützstreben (8) enthält, wo
bei jedes Anschlagsystem (14) dazu dient, in Kontakt
mit einem analogen Anschlagsystem zu kommen, das eine
benachbarte bewegliche Ausrüstung ausrüstet, derart,
daß der Beabstandungsschritt zwischen zwei beweglichen
benachbarten Ausrüstungen bestimmt wird.
4. Bewegliche Ausrüstung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Anschlagsystem (14) Einstellungs
einrichtungen des Beabstandungsschrittes zwischen zwei
benachbarten beweglichen Ausrüstungen aufweist.
5. Bewegliche Ausrüstung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Anschlagsystem (14) Einrich
tungen aufweist, die ermöglichen, es in eine Ebene
parallel zu jener zusammenzuklappen, die die Stangen
(7) und die Strebe (8) enthält.
6. Bewegliche Ausrüstung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die aufgehängte Trägerstruktur (6) ge
lenkig bezüglich der Schlitten (4) entlang einer im
wesentlichen vertikalen Achse angebracht ist.
7. Vorrichtung zum Aufnehmen von Artikeln, insbesondere
Kleidungsstücken (2) im Inneren eines vorgegebenen Vo
lumens, mit Hilfe einer Reihe von tragenden Ausrüstun
gen (1), nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die aufge
hängt und beweglich auf wenigstens einem Führungsweg
(5, 5₁, 5₃) sind, und jeweils wenigstens zwei Schlitten
(4) aufweisen, die untereinander durch eine Struktur
(6) verbunden sind, die wenigstens eine Stützstrebe
(8) der Artikel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Führungsweg (5, 5₁, 5₃) durch wenigstens zwei
Schienen (23) gebildet wird, und daß die Schlitten (4)
einer jeden Ausrüstung (1) in verschiedenen Schienen
angebracht sind, derart, daß Stützstreben (8) sich
quer bezüglich der allgemeinen Richtung des Führungs
wegs erstrecken.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Führungsschiene (23) ein C-Profil aufweist
und daß jeder Führungsschlitten (4) im Inneren dieser
Schiene angebracht ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungsschienen (23) an der Decke
eines Rahmens oder Kastens (24) eines Fahrzeugs befe
stigt sind, entlang einer Richtung im wesentlichen
parallel zur Längsrichtung des Fahrzeugs.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß sie in einem Raum oder in einem Ort einen festen
Führungsweg (5₁), genannt Handhabungsweg aufweist, der
identisch ist zum Führungsweg (5), der an dem Kasten
des Fahrzeugs befestigt ist, wobei der Handhabungsweg
(5₁) in der Lage ist zu ermöglichen, daß der Führungs
weg der am Kasten dem Fahrzeugs befestigt ist, mit
diesem ausgerichtet ist, und daß sie untereinander mit
Hilfe eines Verbindungs-Führungswegs (31) verbunden
werden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sie wenigstens einen Handhabungsweg, genannt Pri
märweg (5₁) aufweist, der mit einem Verbindungsweg (5₂)
verbunden ist, der eine einzelne Schiene aufweist, wo
bei der Verbindungsweg (5₂) mit wenigstens einem Hand
habungs-Führungsweg, genannt Sekundärführungsweg (5₃)
verbunden ist.
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| FR9605470A FR2748007B1 (fr) | 1996-04-25 | 1996-04-25 | Equipage mobile pour la manutention de vetements et installation pour le chargement et le dechargement en vetements d'un vehicule |
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