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DE2822561A1 - Transport- und lagervorrichtung fuer im rahmen eines fertigungsprozesses anfallendes lagergut - Google Patents

Transport- und lagervorrichtung fuer im rahmen eines fertigungsprozesses anfallendes lagergut

Info

Publication number
DE2822561A1
DE2822561A1 DE19782822561 DE2822561A DE2822561A1 DE 2822561 A1 DE2822561 A1 DE 2822561A1 DE 19782822561 DE19782822561 DE 19782822561 DE 2822561 A DE2822561 A DE 2822561A DE 2822561 A1 DE2822561 A1 DE 2822561A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
storage
goods
platform
pockets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19782822561
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dipl Ing Loedige
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782822561 priority Critical patent/DE2822561A1/de
Publication of DE2822561A1 publication Critical patent/DE2822561A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Transport- und Lagervorrichtung für im Rahmen eines Fertigungsprozesses anfallendes Lagergut Die Lagerung sowie der Transport von Lagergut, welches im Rahmen eines Fertigungsprozesses anfällt, ist unter den Gesichtspunkten der Rationalisierung und eines übersichtlichen und raschen Zugriffs von großer Bedeutung. In vielen Betrieben werden Maschinenteile wie Zahnräder oder Getriebe, Halbfabrikate bzw.
  • Zwischenerzeugnisse für die Endherstellung von Maschinen oder Textilien usw. benötigt. Dieses Lagergut ist natürgemäß von unterschiedlicher Größe, was einer gewünschten Standardisierung von Lagerung und Transport nachteilig entgegensteht. Vor allem eine raumsparende Lagerung bei gleichzeitig schnellem und übersichtlichem Zugriff bereitet Schwierigkeiten.
  • Es ist weiterhin auch noch folgendes zu beachten. Im Laufe der Fertigung können sich Gestalt und Größe des Lagergutes infolge der Bearbeitung oder Montage ändern. Dies führt z.B. in einem System der zentralen Arbeitsverteilung zu erheblichen Schwierigkeiten und Kosten, wenn das zurückfließende in seinen Abmessungen veränderte Lager- oder Fertigungsgut in einem herkömmlichen Zentrallager mit diskreten Volumenssegmenten zwischen gelagert werden soll. Das erwähnte System der zentralen Arbeitsverteilung ist beispielsweise bekannt durch die Zeitung für industrielle Fertigung, 1973, Heft Nr. 63, Seite 263 - 269, Aufj satz "Organisatorische Möglichkeiten von Arbeitsverteilungs-1 systemen" und Seite 745 - 751 der gleichen Zeitung, Aufsatz Förder- und lagertechnische Ausführungen von Arbeitsverteilsystemen".
  • Probleme treten beispielsweise auch bei der Herstellung und Weiterverarbeitung von Kunststoffolien auf, die als Halbfertigware in Folienbahnen vorliegen und oftmals zwischengelagert bzw. innerhalb des Produktionsablaufes zu unterschiedlichen Verarbeitungsstätten transportiert werden müssen. Für die Zwischenlagerung werden bisher die Folienbahnen auf Stangen zu Folienballen gewickelt, die dann innerhalb einer Halle auf dem Fußboden abgelegt werden, wobei der Transport dorthin und für die Weiterverarbeitung von dort weg mit Hilfe von Gabelstaplern vorgenommen werden kann. Wegen der freizuhaltenden Zufahrtswege für die Gabelstapler kann nur eine äußerst geringe Belegungsdichte des Fußbodens gewählt werden, was äußerst unwirtschaftlich ist.
  • Eine rationellere Zwischenlagerung ist u.a. deshalb bisher nicht möglich gewesen, weil die Abmessungen der Ballen bezüglich der Breite und des Durchmessers von Ballen zu Ballen verschieden sind. Damit scheidet eine Lagerung aus, bei der die Ballen an vorgegebenen, ggfs. übereinander liegenden Plätzen abgelegt werden. Jeder Platz müßte dann nämlich für den größten, auftretenden Ballen ausgelegt sein mit der Folge, daß bei kleineren Ballen zum Teil erheblicher Lagerraum verschenkt wird.
  • Es ist demnach Aufgabe der Erfindung, eine Transport-und Lagervorrichtung zu schaffen, die eine raumsparende Lagerung und einen sicheren Transport von Lagergut gestattet. Gleichzeitig soll ein rascher und übersichtlicher Zugriff zum Lagergut ermöglicht werden.
  • Die Erfindung besteht bei der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Transport- und Lagervorrichtung darin, daß zur Aufnahme des Lagergutes ein rechteckiger Rahmen oder eine Plattform vorgesehen ist, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß das größte vorgegebene Lagergut in den Rahmen einsetzbar oder auf die Plattform auflegbar ist, und daß ein Lagergerüst vorgesehen ist, in das die Rahmen oder die Plattformen mit solchen wählbaren Abständen einschiebbar sind, daß minimale Rahmenabstände oder Plattformabstände in Anpassung an die unterschiedlichen Größen des Lagergutes erreichbar sind.
  • Der aus Längsholmen und Querholmen bestehende Rahmen weist an mindestens zwei gegenüber liegenden Holmen an das Lagergut angepaßte Aufnahme- oder Haltemittel auf.
  • Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung ergibt sich bei Verwendung von auf Stangen aufgewickelten Ballen als Lagergut, insbesondere bei Folienballen, wobei die Ballenbreite und der Ballendurchmesser innerhalb vorgegebener Grenzen variieren.
  • Hier weist jede Stange unabhängig von der Ballengröße eine gleiche, die größte Ballenbreite überragende Länge auf. Die in Richtung der Stangen verlaufenden Längsholme des rechteckigen Rahmens sind; in einem Abstand voneinander angeordnet, der den maximalen Ballen durchmesser übertrifft. Die die Enden der Stange bzw. der Stange tragenden Querholme sind jeweils mit einer Reihe von Taschen zur Festlegung der Stangenenden versehen. Die Rahmen sind in horizontaler, vertikaler oder schräger Lage in Führungen des Lagergerüsts einschiebbar.
  • Jeder erfindungsgemäß gestaltete Rahmen kann mehrere Ballen Ballen oder anderes Lagergut zur Lagerung aufnehmen, wobei im Falle der größtmöglichen Abmessungen eines Ballens nur dieser eine innerhalb des Rahmens Platz findet. Bei mehreren, beispielsweise drei in dem Rahmen abgelegten Ballen bleibt die Zugänglichkeit wegen des als Einheit gehandhabten Rahmens der hinteren Ballen erhalten, ohne Zuwegungen von dort schaffen zu müssen.
  • Auf Auf diese Weise ergibt sich eine wesentlich höhere Belegungsdichte einer vorhandenen Lagerfläche.
  • Da die Rahmenabstände sowohl bei den horizontal als auch bei den vertikal gehandhabten Rahmen frei gewählt werden können, ergibt sich eine weitere Verbesserung der Belegungsdichte eines Lagers. Die Rahmen werden dabei vorzugsweise in Abständen in die Führungen des Lagergerüstes geschoben, die zu einem minimalen Abstand zweier benachbarter, in unterschiedlichen Rahmen eingehängter Ballen führen. Jeder Rahmen hat also nicht seinen festen Platz, sondern er wird nach dem Platzbedarf der oder des darin untergebrachten Ballen in das Lagergerüst geschoben. Dabei ist es zweckmäßig, jeweils Ballen bzw. Lagergüter gleicher Qualität und Breite innerhalb ein und desselben Rahmens unterzubringen, damit bei der Weiterverarbeitung nach dem Verbrauch des einen Ballens bzw. des einen Lagergutes ohne Produktionsunterbrechung der nächste Ballen bzw. das nächste Lagergut weiterverarbeitet werden kann.
  • Vorzugsweise sind auf den Außenseiten der Querholme Nischen für die Zinken des den Rahmen transportierenden Gabelstaplers vorgesehen, wodurch eine außerordentlich sichere Handhabung der Ballen gewährleistet ist, wobei eine Mehrfachbelegung des Rahmens unerheblich ist.
  • Die Erfindung sieht vor, entweder die Rahmen in horizontaler, schräger oder in vertikaler Lage in entsprechende Führungen innerhalb von Lagergerüsten einzuschieben. Mit der Festlegung der Ablegelage liegt die spätere Handhabungslage fest, die in der Regel nur beim Zusammenbringen des Rahmens mit der Verarbeitungsmaschine aufgegeben wird. Entsprechend müssen die Taschen zur Aufnahme der Stangenenden für jede Rahmentype jeweils so ausgeführt sein, daß sie die Stangen entweder nur in der horizontalen oder nur in der vertikalen oder schrägen Lage des Rahmens sicher halten.
  • Für die horizontal gehandhabten Rahmen ist es zweckmäßig, die Querholme aus zwei übereinander liegenden, mit Hilfe eines Steges verbundenen Metallstreifen zu bilden, wobei jeweils der obere Metallstreifen auf der Innenseite mit bis zu dem Steg reichenden Ausnehmungen zur Bildung der Taschen versehen ist.
  • Der Zwischenraum zwischen den Streifen auf der 9uenseite des Steges kann dann als Nische für die Zinken des Gabelstaplers dienen. Der so gebildete Rahmen kann mit geringem Aufwand hergestellt werden, außerdem kann er leichtgewichtig ausgeführt sein, da er wegen der annähernd identischen Lage der Stangenenden und der Nischen für die Gabelstapler-Zinken kaum Kräfte aufnehmen muß.
  • Bei den in der vertikalen Lage gehandhabten Rahmen bestehen die Taschen vorzugsweise aus Winkelprofilabschnitten, deren Schenkel einen spitzen Winkel einschließen und die hintereinander entlang der Querholme befestigt sind. Die so ausgebildeten Taschen ermöglichen auch eine schräge Lage des Rahmens in entsprechende Führungen innerhalb des Lagergerüsts, sowie auch eine schräge Handhabung. Gegebenenfalls können die Winkelprofile so angeordnet sein, daß die Ballen von beiden Seiten des Rahmens aus in diesen hineingelegt und herausgenommen werden können. Wenn der obere Längsholm eines derartigen Rahmens beispielsweise als Vierkanthohlprofil ausgebildet ist, kann auch dieser Rahmen sehr leicht mit Hilfe eines Gabelstaplers transportiert werden, wobei dann nur eine Zinke zum Einschieben in das Hohlprofil erforderlich ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann das Lagergerüst in kleinere Einheiten aufgeteilt sein, wobei dann jede Einheit als fahrbarer Wagen ausgebildet ist. Diese Wagen können als Ergänzung zu stationären Lagergerüsten oder ausschließlich verwendet werden. Sie können auf Schienen laufen oder frei lenkbar bewegt werden. Je nach der Lagersituation können mit Hilfe der Wagen Wege verkürzt und ggfs. auch eingespart werden.
  • Bei einer rechnergesteuerten bzw. rechnergestützten Fertigung und Lagerung ist der Rahmen oder die Plattform vorzugsweise mit von dem Rechner verwertbaren Informationen versehen, die das Lagergut und Fertigungsgut, den Ort der Lagerung sowie den Fertignngsdurchlauf und Transport betreffen. In Weiterbildung der Erfindung kann der Rahmen und/oder die Plattform Zusatzflächen oder -vorrichtungen aufweisen, die zur Aufnahme von Werkzeugen oder Halbzeugen usw. geeignet sind.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine isometrische Ansicht des erfindungsgemäßen Rahmens in einem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-B in Figur 1, Fig. 3 eine isometrische Ansicht des stationären Lagergerüstes, Fig. 4 eine Seitenansicht eines als Wagen ausgebildeten Lagergerüstes, Fig. 5 A-C Einzelansichten des Wagens gemäß Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht eines weiteren Lagergerüstes mit einem zugehörigen Rahmen in einem weiteren Ausführungsbeispiel und Fig. 7 eine Frontansicht eines weiteren Wagens unter Verwendung des Rahmens gemäß Fig. 6.
  • In Fig. 1 ist ein Rahmen 1 dargestellt, der aus zwei Querholmen 2 und zwei Längsholmen 4 besteht. Die Querholme 2 sind mit Hilfe von zwei Metallstreifen 6 und einem dazwischen angeordneten Steg 9 (Fig. 2) gebildet, so daß gewissermaßen zwei im Querschnitt U-förmige, voneinander abgewandte Profile vorhanden sind. Der obere Metallstreifen 6 ist in Form von Ausnehmungen mit einer Reihe von Taschen 14 versehen, die von der Innenseite her zu dem Steg 9 reichen. Sie dienen zur Aufnahme von Stangen 17 (Fig. 7), auf die z.B. Folienbahnen zu einem Ballen 15 aufgewickelt sind. Die Taschen 14 an den beiden Querholmen 2 sind-jeweils so angeordnet, daß sie sich paarweise gegenüberliegen.
  • Bei Verwendung von anderem, nicht mit Stangen versehenen Lagergut können die Taschen 14 andersartig ausgebildet werden. Entsprechend ihrer Funktion zur Aufnahme und Halterung des Lagergutes werden sie dem jeweiligen Lagergut angepaßt, Wenn das Lagergut z.B. aus Zahnrädern besteht, können die Taschen als entsprechende Rundung ausgebildet sein. Die Aufnahmemittel können beispielsweise auch durch auf den Querholmen angebrachte Winkeleisen oder dergleichen gebildet werden.
  • Die Längsholme 4 bestehen aus im Querschnitt U-förmigen Profilen, die an der Verbindungsstelle zu den Querholmen 2 mit Hilfe von Eckblechen 12 abgestützt sind. Außerhalb der Stege 9 befinden sich durch eine Schraffur hervorgehobene Nischen 10, in die die Zinken eines von der Längsholmseite operierenden Gabelstaplers hineingreifen. Im übrigen dient die Unterseite des unteren Metallstreifens 6 eines jeden Querholmes 2 zur Auflage innerhalb eines Lagergerüstes 16 (Fig. 3), das an entsprechenden Stellen mit Führungen 20, die an Pfosten 18 befestigt sind, ausgestattet ist.
  • Die Abmessungen des Rahmens 1 sind so gewählt, daß gerade ein Ballen mit maximaler Abmessung, also mit der größten Breite und dem größten Durchmesser in der inneren Öffnung Platz findet. Bei Stangen 17, die einen kleineren Ballen 15 tragen, ist das Einhängen von mehreren Stangen in ein- und denselben Rahmen 1 möglich, wobei die Ballenbreite keinen Einfluß auf die Zahl der innerhalb eines Rahmens unterzubringenden Stangen hat.
  • Bei der Erfindung kann anstelle des Rahmens 1 auch eine Plattform angewandt werden, wenn das Lagergut oder Fertigungsgut so beschaffen ist, daß eine Auflage auf einer Fläche geboten erscheint. Die in der Zeichnung nicht dargestellte Plattform kann in vorteilhafter Weise an ihrer Unterseite mit Rollen oder Rädern versehen werden. In entsprechender Weise wie bei dem Rahmen 1, kann die Plattform mit Ausnehmungen für die Gabeln eines Aufnahme- und Transportgerätes, z.B. ein Gabelstapler,versehen werden.
  • Die Abstände in vertikaler Richtung der Führungen 20 innerhalb des Lagergerüstes 16 sind sehr eng gewählt, damit die die Ballen 15 tragenden Rahmen 1 möglichst dicht übereinander abgelegt werden können. Ausschlaggebend ist dabei der von den Ballen nach oben und unten hin beanspruchte Platz. Bei großen Ballen innerhalb einer Gerüstsäule können also beispielsweise drei Rahmen untergebracht werden, während in einer Gerüstsäule, in der nur Rahmen mit Ballen kleinerer Durchmesser gelagert werden, beispielsweise sieben oder neun Rahmen untergebracht werden können.
  • Es ist ohne weiteres möglich, das Lagergerüst 16 in Einheiten zu zergliedern und einige oder alle dieser Einheiten als fahrbare Wagen 22 auszubilden, wobei dann die jeweils vordere und hintere Wand 24 als ein Pfostenpaar dient, an der die Führungen 20 angebracht sind. Bei schienengeführten Wagen 22 können die Räder 26 starr und mit Spurkränzen ausgerüstet sein, während für einen Flurbetrieb zumindest ein Radpaar lenkbar ausgebildet ist.
  • Die Verfahrbarkeit der Wagen 22 kann für die verschiedensten Zwecke ausgenutzt werden. Z.B. kann auf den Einsatz von Gabelstaplern vollständig verzichtet werden, wenn die Wagen ausser als Lagerstelle im Lager auch noch als Transportmittel für den Weg bis zu der weiterverarbeitenden Maschine herangezogen werden. Ebenso können die Wagen in dichtester Packung zusammengeschoben werden und nur zum Ablegen oder Herausholen eines Rahmens aus der Parkstellung herausgeholt und anschließend wieder dorthin zurückgeschoben werden. Der eigentliche Transport findet dann in einem Gabelstapler oder einem anderen Fahrzeug statt.
  • Zur Erleichterung des Einschiebens der Rahmen 1 in die Führung 20 sind letztere mit Teflon, Polyamid oder einem anderen, die Gleitfähigkeit unterstützenden Kunststoff belegt.
  • Es ist dann zweckmäßig, für die Fahrperioden eine Transportsicherung anzubringen, damit die Rahmen 1 nicht unbeabsichtigt aus den Führungen 20 herausgleiten. Eine solche Sicherung ist in den Figuren 5 A-C dargestellt. Dabei zeigt die Figur 5 A einen Ausschnitt der rechten oberen Ecke des Wagens 22 gemäß Fig. 4, wobei ein in die Führungen 20 eingelegter Rahmen 1 teilweise sichtbar ist. Vor die Seite ist eine im Querschnitt winkelförmige Sperre 28 mit Hilfe eines vertikalen Scharniers geklappt, die an ihrem oberen Ende mit Hilfe eines Verschlusses 30 gesichert ist. Die Fig. 5 B zeigt die Sperre 28 in der Draufsicht in ihrer geschlossenen Lage, während die Fig. 5 C die geöffnete, von dem Verschluß 30 freigegebene Lage der Sperre 28 zeigt.
  • In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des Rahmens 1' dargestellt. Im Gegensatz zu dem Rahmen gemäß der Fig. 1, der immer nur in seiner horizontalen Lage gehandhabt wird, wird der Rahmen 1' ausschlieBlich in seiner vertikalen Lage gehandhabt, wenn man einmal von einer Schwenkbewegung um eine horizontale Achse zum Einlegen der Stangen 17 beispielsweise mit Hilfe eines Kranes absieht. Entsprechend der unterschiedlichen Handhabungslage ist das zugehörige Lagergerüst 16' mit vertikalen Führungen 20' versehen, die auf ihrer Innenseite zur Erleichterung des Gleitens mit Kunststoff belegt sind.
  • Ebenfalls zur Erleichterung des Einschiebens ruht der Rahmen 1' auf Rollen 32, die mit Hilfe von Stegen 33 gehalten sind.
  • Entsprechend der vertikalen Handhabungslage sind die Taschen bei dem Rahmen 1' mit Hilfe von Winkelprofilabschnitten gebildet, deren Schenkel miteinander einen spitzen Winkel einschließen und die hintereinanderliegend an den Querholmen 2' befestigt sind. Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Beschickung des Rahmens 1' mit Stangen 17 nur von der rechten Seite her vorgesehen. Falls eine Beschickung von beiden Seiten vorgenommen werden soll, ist es zweckmäßig, die Taschen 14' mit Hilfe von gleichschenkligen Winkelprofilen zu bilden, deren Schenkel spiegelsymmetrisch zu der vertikalen Mittelachse ausgerichtet sind. Ebenfalls abweichend von der Darstellung gemäß Fig. 6 kann der obere Längsholm des Rahmens 1' statt mit einem nach unten offenen U-Profil mit einem hohlen Vierkantprofil gebildet sein, in das die Zinke eines Gabelstaplers hineinsteckbar ist. Der vertikal gehandhabte Rahmen 1' ist dann ebenfalls sehr leicht mit Hilfe eines Gabelstaplers transportierbar, wobei diese Transportmöglichkeit besonders sicher ist, da das Abrutschen des Vierkantprofils von der Zinke so gut wie ausgeschlossen ist.
  • In Anlehnung an den Wagen 22 gemäß Fig. 4 ist in Fig. 7 ein ähnlicher Wagen 22' dargestellt. Er dient zur Aufnahme des vertikal gehandhabten Rahmens 1', in den gemäß der Darstellung drei Stangen 17 einschließlich der darauf gewickelten Ballen 15 eingehängt sind. Zur Erleichterung der Überführung eines Rahmens 1' von einem stationären Lagergerüst 16' auf den Wagen 22' sind bei letzterem die unteren Führungen ebenfalls mit Rollen 32 versehen, die in Stegen 33 gehalten sind. Im übrigen gilt für diesen Wagen bezüglich der Verwendbarkeit dasselbe wie für den Wagen gemäß Fig. 4.
  • Wegen der Rollen 32 ist bei dem Wagen 22 eine Transport sicherung noch wichtiger als bei dem Wagen gemäß Fig. 4. Entsprechend sind als Winkelprofil ausgebildete Sperren 28' vor die Seiten klappbar, wobei der zugehörige Verschluß nicht dargestellt ist.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die organisatorischen und kostenmäßigen Vorzüge des eingangs erwähnten Systems nach der zentralen Arbeitsverteilung nun auch bei solchem Lager-und Fertigungsgut zur Geltung kommen können, dessen Abmessungen infolge der Zwischen- oder Weiterverarbeitung sich stark ändern. Im Rahmen einer rechnergesteuerten bzw.
  • rechnergestützten Fertigung und Lagerung können die Rahmen bzw.
  • die Plattformen mit Informationen versehen werden, welche das Lagergut und Fertigungsgut, den Ort der Lagerung sowie den Fertigungsdurchlauf und Transport betreffen. Somit läßt sich die erfindungsgemäße Transport- und Lagervorrichtung vorteilhaft in ein rechnergesteuertes System integrieren.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind der Rahmen bzw. die Plattform mit Zusatzflächen oder -vorrichtungen versehen, die Werkzeuge oder Halbzeuge usw. aufnehmen können.
  • Solche Werkzeuge oder Halbzeuge werden oft zur Weiterverarbeitung des zwischengelagerten Lagergutes benötigt. Da z.B. die in der erwähnten Vorrichtung vorhandenen Werkzeuge für die Weiterverarbeitung gleich zur Hand sind, lassen sich unnütze Stapelvorgänge und zusätzliche Transportwege einsparen.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Transport- und Lagervorrichtung für im Rahmen eines Fertigungsprozesses anfallendes Lagergut, wobei die Breite und die Höhe bzw. der Durchmesser des Lagergutes innerhalb vorgegebener Grenzen variieren, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Lagergutes ein rechteckiger Rahmen (1) oder eine Plattform vorgesehen ist, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß das größte vorgegebene Lagergut in den Rahmen (1) einsetzbar oder auf die Plattform auflegbar ist, und daß ein Lagergerüst (16, 16') vorgesehen ist, in das die Rahmen oder die Plattformen mit solchen wählbaren Abständen einschiebbar sind, daß minimale- Rahmenabstände oder Plattformabstände in Anpassung an die unterschiedlichen Größen des Lagergutes erreichbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Längsholmen (4) und Querholmen (2) bestehende Rahmen (1) mindestens an zwei gegenüberliegenden Holmen an das Lagergut angepaßte Aufnahme- oder Haltemittel (14) aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von auf Stangen (17) aufgewickelten Ballen als Lagergut, insbesondere bei Folienballen, wobei die Ballenbreite und der Ballendurchmesser innerhalb vorgegebener Grenzen variieren, jede Stange (17) unabhängig von der Ballengröße eine gleiche, die größte Ballenbreite überragende Länge aufweist, daß die in Richtung der Stangen verlaufenden Längsholme (4) des rechteckigen Rahmens (1) in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der den maximalen Ballendurchmesser übertrifft, und daß die die Enden der Stange bzw. der Stangen tragenden Querholme (2) jeweils mit einer Reihe von Taschen (14) zur Festlegung der Stangenenden versehen sind, und daß die Rahmen (1) in horizontaler, vertikaler oder schräger Lage in Führungen (20, 20') des Lagergerüstes (16, 16') einschiebbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Außenseiten der Querholme (2) Nischen (10) für die Zinken eines von der Längsholmseite her operierenden Gabelstaplers vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querholme (2) der horizontal ausgerichteten Rahmen (1) aus zwei übereinander liegenden, mit Hilfe eines Steges (9) verbundenen Metallstreifen (6) gebildet sind, daß jeweils der obere Metallstreifen auf der Innenseite mit bis zu dem Steg reichenden Ausnehmungen zur Bildung der Taschen (14) versehen ist, und daß jeweils der Zwischenraum zwischen den Streifen auf der Außenseite des Steges als Nische (10) dient.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (14') der vertikal ausgerichteten Rahmen (1') mit Hilfe von Winkelprofilabschnitten (34) gebildet sind, deren Schenkel einen spitzen Winkel einschließen und die hintereinander entlang der Querholme (2') befestigt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (20') zur Aufnahme der vertikal oder schräg ausgerichteten Rahmen (1') an ihrer Unterseite mit Rollen (32) zur Erleichterung des Einschiebens versehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergerüst (16) in Einheiten aufgeteilt ist, von denen einige oder alle als fahrbare Wagen (22) ausgebildet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten der Führungen (20, 20') mit lösbaren Sperren (28) zur Transportsicherung versehen sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den vertikal ausgerichteten Rahmen (1') die Taschen mit Hilfe von Winkelprofil-Abschnitten gebildet sind, deren Schenkel annähernd einen Winkel von 90° einschließen und symmetrisch zu der vertikalen Mittelachse angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Längsholm mit Hilfe eines im Querschnitt rechteckigen Profiles gebildet ist, wobei die Stirnseiten zur Aufnahme einer in die Profile hineingeschobenen Zinke eines Gabelstaplers offen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (1) bzw. die Plattformen bei einer rechnergesteuerten bzw. rechnergestützten Fertigung und Lagerung mit von dem Rechner verwertbaren Informationen versehen sind, die das Lagergut und Fertigungsgut, den Ort der Lagerung sowie den Fertigungsdurchlauf und Transport betreffen.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform an ihrer Unterseite mit Rollen oder Rädern versehen ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform mit Ausnehmungen für die Gabeln eines Aufnahmeoeer Transportgerätes versehen ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (1) und/oder die Plattform Zusatzflächen oder -vorrichtungen zur Aufnahme von Werkzeugen oder Halbzeugen aufweist.
    - Beschreibung -
DE19782822561 1978-05-20 1978-05-20 Transport- und lagervorrichtung fuer im rahmen eines fertigungsprozesses anfallendes lagergut Ceased DE2822561A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4233689A1 (de) * 1992-10-02 1994-04-07 Bellheimer Metallwerk Gmbh Hochregal
DE4233688A1 (de) * 1992-10-02 1994-04-07 Bellheimer Metallwerk Gmbh Lagerregal
WO2000005156A2 (de) 1998-07-23 2000-02-03 Bellheimer Metallwerk Gmbh Regal

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