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DE19716714A1 - Leimwerk für eine Wellpappenanlage - Google Patents

Leimwerk für eine Wellpappenanlage

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Publication number
DE19716714A1
DE19716714A1 DE1997116714 DE19716714A DE19716714A1 DE 19716714 A1 DE19716714 A1 DE 19716714A1 DE 1997116714 DE1997116714 DE 1997116714 DE 19716714 A DE19716714 A DE 19716714A DE 19716714 A1 DE19716714 A1 DE 19716714A1
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DE
Germany
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glue
endless
endless belt
screen
material web
Prior art date
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Ceased
Application number
DE1997116714
Other languages
English (en)
Inventor
Lothar Jobst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BHS Corrugated Maschinen und Anlagenbau GmbH
Original Assignee
BHS Corrugated Maschinen und Anlagenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BHS Corrugated Maschinen und Anlagenbau GmbH filed Critical BHS Corrugated Maschinen und Anlagenbau GmbH
Priority to DE1997116714 priority Critical patent/DE19716714A1/de
Priority to EP98928078A priority patent/EP0975434B1/de
Priority to JP54469898A priority patent/JP2001520579A/ja
Priority to DE59805704T priority patent/DE59805704D1/de
Priority to PCT/DE1998/000886 priority patent/WO1998047628A1/de
Publication of DE19716714A1 publication Critical patent/DE19716714A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/24Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
    • B31F1/26Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions
    • B31F1/28Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions combined with uniting the corrugated webs to flat webs ; Making double-faced corrugated cardboard
    • B31F1/2818Glue application specially adapted therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/14Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a travelling band

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auftragen von Leim auf eine Endlosbahn, insbesondere auf Wellenspitzen einer gewellten Seite einer Endlosbahn bei der Wellpappenherstellung sowie ein zur Durchführung des Verfahrens geeignetes Leimwerk.
Bei bekannten Leimwerken für Wellpappenanlagen, wie sie bei­ spielsweise aus der DE 39 24 273 C2 bekannt sind, erfolgt das Beleimen der Wellenberge oder Wellenspitzen einer gewellten Seite einer Materialbahn, beispielsweise einer einseitigen Wellpappe in der Weise, daß mittels einer Dosierwalze und einer Leimauftragswalze ein exakt definierter Spalt gebildet wird, auf dessen einer Seite der in einer Leimwanne befindli­ che Leim vorgesehen ist. Die Dosierwalze und die Leimauftrags­ walze sind in zueinander entgegengesetzten Richtungen ange­ trieben, so daß auf der Oberfläche der Leimauftragswalze nach dem Spalt eine Leimschicht mit vorbestimmter Dicke entsteht. Die zu beleimende Materialbahn wird in Kontakt mit der leimbe­ schichteten Oberfläche der Leimauftragswalze gebracht.
Derartige bekannte Leimwerke weisen den Nachteil auf, daß der Spalt zwischen Dosierwalze und Leimauftragswalze hochgenau eingehalten werden muß. Dies erfordert eine hinsichtlich Exzentrizität und Rundlaufeigenschaften extrem präzise Aus­ bildung der Walzen. Insbesondere bei der Verwendung von Leim mit hohem Feststoffgehalt muß der zwischen Dosierwalze und Leimauftragswalze einzustellende Spalt auf sehr geringe Werte in der Größenordnung von wenigen Zehntel Millimeter reduziert werden. Diese Spaltbreite muß darüber hinaus mit höchster Präzision, beispielsweise mit einer Toleranz von ± 0,02 mm, eingehalten werden. Hieraus resultiert eine maximale Exzen­ trizität bzw. Rundlaufabweichung der Walzen von weniger als 0,01 mm. Mit steigendem Feststoffgehalt des Leims entsteht die Anforderung nach immer geringeren Leimschichtdicken und damit die Forderung nach immer geringeren Spaltbreiten zwischen Dosierwalze und Leimauftragswalze.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Auftragen von Leim auf eine Endlosbahn, insbesondere auf Wellenspitzen einer gewellten Seite einer Materialbahn, sowie ein hierfür geeignetes Leimwerk zu schaffen, wobei geringere Leimschichtdicken erreichbar sind bzw. geringere Leimmengen auf die zu beleimende Endlosbahn aufgebracht werden können. Zudem soll das Leimwerk einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar sein.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen der Patent­ ansprüche 1 und 4 bzw. 6 und 7.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß den Anforde­ rungen nach einer geringeren Dicke der Leimschicht auf der Leimauftragswalze bzw. nach einer geringeren auf die zu belei­ mende Papierbahn aufgebrachten Leimmenge mit dem herkömmlichen System bestehend aus Dosierwalze und Leimauftragswalze kaum mehr Rechnung getragen werden kann, da die Fertigungstoleran­ zen für die Walzen für derzeit gebräuchliche Leimwerke bereits so gering und die Anforderungen an die Genauigkeit der Lage­ rung und den Antrieb der Walzen bereits so hoch sind, daß die Grenze der Machbarkeit erreicht scheint.
Die Erfindung geht daher den vollkommen neuen Weg, den Leim mittels eines Endlossiebs oder Endlosbands mit strukturierter Oberfläche auf die zu beleimende Oberfläche bzw. auf die Ober­ fläche eines Leimauftragselements aufzubringen.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil geringerer Fertigungstole­ ranzen sowie eines geringeren Aufwands bei der Lagerung und beim Antrieb der Walzen. Zudem können auch Leime mit relativ geringer Viskosität verarbeitet werden, da durch die Struktu­ ren des Endlosbands bzw. die Poren des Endlossiebs eine bes­ sere Adhäsion des Leims erreicht wird und somit auch bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten die bei üblichen Leimauftrags­ walzen mit glatter Oberfläche bestehende Gefahr des Abschleu­ derns von Leim weitestgehend ausgeschaltet wird.
Zudem kann bei der bevorzugten Ausführungsform auch auf das Leimauftragselement verzichtet werden, so daß sich durch das direkte Auftragen des Leims von der Oberfläche des Endlosbands oder Endlossiebs auf die zu beleimende Oberfläche der Materi­ albahn ein wesentlich einfacherer Aufbau des Leimwerks ergibt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung findet ein um wenigstens zwei Umlenkwalzen geführtes Endlossieb Verwen­ dung, wobei eine Leimwanne vorgesehen ist, welche sich in einer zumindest der Breite der zu beleimenden Materialbahn entsprechenden Breite quer zum Endlossieb erstreckt und wobei das Endlossieb mit einer Oberfläche zur Leimaufnahme in Kon­ takt mit dem in der Leimwanne befindlichen Leim steht.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Leimwanne so vorgesehen und ausgebildet, daß die in Förderrichtung vordere Wandung der Leimwanne an der inneren oder äußeren Oberfläche des Endlossiebs im Wesentlichen dicht anliegt. Auf diese Weise wird erreicht, daß Leim durch das Sieb hindurchtritt und so auf der der Leimwanne abgewandten Oberfläche des Endlossiebs eine Leimschicht vorbestimmter Dicke erzeugbar ist. Die Dicke der Leimschicht hängt dabei von mehreren Parametern ab, u. a. von der Durchlässigkeit des Siebs, vom Druck, mit welchem der Leim an die betreffende Oberfläche des Endlossiebs anliegt, von der Viskosität des Leims und von der Geschwindigkeit, mit welcher das Endlossieb gegenüber der in der Leimwanne befind­ lichen Leimmenge bewegt wird.
Das Hindurchtreten des Leims kann entweder durch den Staudruck und/oder statischen Druck des Leims in der Leimwanne gegenüber der Oberfläche des Endlossiebs oder durch das "künstliche Erzeugen" eines Drucks in der Leimwanne, beispielsweise mit­ tels einer steuerbaren Pumpe ermöglicht werden. Im letzteren Fall muß das Leimwerk selbstverständlich gegenüber der Ober­ fläche des Endlossiebs im Wesentlichen abgedichtet sein.
Nach einer weiteren Ausführungsform kann die Steuerung der Pumpe abhängig vom Druck in der Leimwanne oder abhängig von der Dicke der auf der dem Leimwerk abgewandeten Oberfläche des Endlossiebs erzeugten Leimschicht gesteuert bzw. geregelt werden.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausfüh­ rungsform der Erfindung in Seitenansicht;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausfüh­ rungsform der Erfindung in Seitenansicht mit einer hinsichtlich des Drucks steuerbaren Leimwanne;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer dritten Ausfüh­ rungsform des Leimwerks nach der Erfindung mit einer Leimwanne, die den Leimauftrag mit Staudruck bzw. sta­ tischem Druck ermöglicht und
Fig. 4 eine vierte Ausführungsform eines Leimwerks nach der Erfindung, bei welchem zusätzlich ein Leimauftragsele­ ment vorgesehen ist.
Fig. 1 zeigt ein Leimwerk 1 nach der Erfindung innerhalb einer Anlage oder eines Anlagenteils einer Wellpappenmaschine zur Herstellung einer doppelseitigen Wellpappenbahn 3, wobei der Anlage bzw. dem Anlagenteil eine einseitige Wellpappenbahn 5 zugeführt ist, die zunächst mittels des Leimwerks 1 mit Leim versehen und dann mit einer glatten Deckbahn 7 zur doppelsei­ tigen Wellpappe 3 zusammengeführt wird.
Das Leimwerk 1 weist ein Endlosband 9 auf, das um drei Umlenk­ walzen 11a, 11b, 11c geführt ist. Die Breite des Endlosbands 9 ist größer gewählt als die größte Breite der zu fertigenden doppelseitigen Wellpappenbahn 3 bzw. der einzelnen Teilbahnen 5, 7.
Zumindest eine der Umlenkwalzen 11a, 11b, 11c des Leimwerks 1 ist mittels einer vorbestimmten, einstellbaren Geschwindigkeit antreibbar.
Unterhalb des Systems bestehend aus den Umlenkwalzen 11a, 11b, 11c und dem darum geführten Endlosband 9 ist eine Leimwanne 13 vorgesehen, wobei die Position der Leimwanne 13 so gewählt ist, daß das Endlosband 9 im Bereich unterhalb der Umlenkrol­ le 11c in den in der Leimwanne 13 befindlichen Leim 15 ein­ taucht.
Die Leimwanne 13 kann nicht dargestellte Seitenwandungen auf­ weisen, die die Leimwanne seitlich gegenüber dem Endlosband 9 abdichten. Die Seitenwandungen können auch in Richtung der Achsen der Umlenkwalzen 11a, 11b, 11c verschiebbar ausgebildet sein, um die Breite des Leimauftrags auf der äußeren Oberflä­ che 9a auf die Breite der zu fertigenden Wellpappenbahn 3 einzustellen. Die Breite der Leimschicht auf der Oberfläche 9a muß dabei selbstverständlich so gewählt werden, daß die zu beleimende Teilbahn 5, im dargestellten Beispiel die einseiti­ ge Wellpappenbahn 5, in ihrer gesamten Breite beleimt wird.
Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, wird das Endlosband mittels der Umlenkwalzen 11a, 11b, 11c im Uhrzeigersinn ange­ trieben, so daß das Trum des Endlosbandes zwischen den Um­ lenkwalzen 11c und 11a infolge des Eintauchens des Endlosbands in den Leim 15 in der gewählten Breite mit Leim beschichtet ist. Die Leimschicht ist jedoch noch unregelmäßig und für das Beleimen der Spitzen bzw. Berge der gewellten Oberfläche der einseitigen Wellpappenbahn 5 noch viel zu dick.
Es ist daher ein Schaber 17 vorgesehen, der sich über im We­ sentlichen die gesamte Breite des Endlosbands 9 erstreckt und zumindest mit einer Kante auf der Oberfläche 9a des Endlos­ bands 9 anliegt.
Die Oberfläche des Endlosbands 9 ist mit einer Oberflächen­ struktur versehen, die dazu geeignet ist, in deren Vertiefun­ gen eine vorbestimmte Leimmenge aufzunehmen. Durch den Schaber 17 wird somit der oberhalb der Vertiefungen in der Oberflä­ chenstruktur der Oberfläche 9a des Endlosbands 9 befindliche Leim abgenommen. Der abgenommene Leim gelangt in das Leimbad 15 innerhalb der Leimwanne 13.
Anstelle eines separaten Schabers 17 kann selbstverständlich auch die Oberkante der vorderen Wandung 19 so ausgebildet sein, daß diese an der Oberfläche 9a des Endlosbands 9 an­ liegt und die Funktion des Schabers mit übernimmt. Selbstver­ ständlich kann auch an der Oberkante der vorderen Wandung 19 der Leimwanne 13 ein entsprechender Schaber angeordnet sein.
Nach dem Abnehmen des überschüssigen Leims von der Oberfläche 9a des Endlosbands 9 wird die mit der definierten Leimmenge beaufschlagte Oberfläche 9a in Kontakt mit den Wellenbergen der zu beleimenden einseitigen Wellpappenbahn 5 gebracht. Hierzu wird die Wellpappenbahn in Kontakt mit dem zwischen den Umlenkwalzen 11a und 11b befindlichen Trum des Endlosbands 9 gebracht. Zum Andruck der Wellpappenbahn an dieses Trum dient ein Endlosband 21, dessen unteres Trum im Wesentlichen par­ allel zum Trum des Endlosbands 9 zwischen den Umlenkwalzen 11a und 11b geführt ist. Das um zumindest zwei Umlenkwalzen ge­ führte Endlosband 21 kann mit derselben Geschwindigkeit ange­ trieben sein, wie das Endlosband 9 des Leimwerks 1. In diesem Fall ergibt sich keine Relativgeschwindigkeit zwischen den zu beleimenden Bergen der einseitigen Wellpappenbahn und dem Endlosband 9. Um einen ausreichenden Andruck der einseitigen Wellpappenbahn 5 an das Endlosband 9 zu gewährleisten, kann oberhalb des unteren Trums des Endlosbands 21 eine Andruck­ einrichtung vorgesehen sein. Diese kann, wie in Fig. 1 darge­ stellt, als Druckhaube ausgebildet sein.
Durch das Inkontaktbringen der zu beleimenden Wellenberge der einseitigen Wellpappenbahn 5 mit einer mit einer definierten Leimmenge versehenen Oberfläche 9a des Endlosbands 9 wird eine gewünschte Menge Leim auf die Wellenberge übertragen.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine Relativgeschwin­ digkeit zwischen der Bewegung der Wellpappenbahn 5 und dem Endlosband 9 zu erzeugen, insbesondere die einseitige Well­ pappenbahn 5 mit einer höheren Geschwindigkeit zu bewegen, als die Antriebsgeschwindigkeit des Endlosbands 9. Hierdurch wird eine größere Leimmenge auf die Wellenberge der einseitigen Wellpappenbahn 5 übertragen. Durch eine feinfühlige Einstel­ lung der Differenzgeschwindigkeit zwischen der Wellpappenbahn 5 bzw. der Geschwindigkeit des Endlosbands 21 einerseits und der Geschwindigkeit des Endlosbands 9 andererseits kann daher die Leimauftragsmenge innerhalb gewisser Grenzen eingestellt werden. Die minimale Leimauftragsmenge ergibt sich dabei für den Fall, daß keine Relativgeschwindigkeit vorliegt.
Die Dosierung der auf die Bahn 5 übertragenen Leimmenge kann jedoch auch in der Weise erfolgen, daß durch eine mechanische Deformation der Struktur des Endlosbands 9 die in den Poren aufgenommenen Leimmenge verändert wird. Hierzu kann z. B. in nicht dargestellter Weise die Spannung des Endlosbands mittels einer verstellbaren Spannwalze steuerbar bzw. regelbar sein.
Diese Art der Leimdosierung kann selbstverständlich auch bei Verwendung eines Endlossiebs eingesetzt werden, wobei durch die mechanische Deformation des Endlossiebs die Porengröße und damit die Transmissionseigenschaften des Siebs für den Leim veränderbar sind. Jedoch kann im Fall eines Endlossiebs ein Abrakeln des Leims oberhalb der Poren des Siebs erfolgen, so daß die Dosierung ausschließlich über das Verändern des Po­ renvolumens erfolgt.
Nach dem Beleimen der Wellenberge der einseitigen Wellpappen­ bahn 5 wird diese mittels einer weiteren Umlenkwalze 23 mit der glatten Deckbahn 7 zusammengeführt und mit dieser ver­ klebt. Für einen ausreichenden Andruck für das Verkleben kann nach dem Zusammenführpunkt wiederum eine Andruckeinrichtung oberhalb des unteren Trums des Endlosbands 21 vorgesehen sein. Die Andruckeinrichtung kann wiederum als Druckhaube ausgebil­ det sein. Als Widerlager dient eine Platte 25.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Leimwerk ergibt sich der Vor­ teil, daß der Leim mittels des mit einer strukturierten Ober­ fläche versehenen Endlosbands direkt auf die zu beleimende einseitige Wellpappenbahn aufbringbar ist. Hierdurch ergibt sich ein einfacher und kostengünstiger Aufbau des Leimwerks.
Anstelle eines Endlosbands mit strukturierter Oberfläche kann bei dem Leimwerk gemäß Fig. 1 auch ein Endlossieb vorgesehen sein. In diesem Fall wird durch das Eintauchen des Endlossiebs in das Leimbad 15 eine bestimmte Leimmenge durch das Sieb hindurch an die innere Oberfläche gedrückt. Dies gilt zumin­ dest dann, wenn das Sieb um einen ausreichenden Betrag in das Leimbad 15 eintaucht. Infolge des vollständigen Anliegens der Innenseite des Endlossiebs an der Umlenkwalze 11c in der Be­ rührungslinie bzw. dem Berührungsbereich vertikal unterhalb der Längsachse der Umlenkwalze 11c wird die durch das Endlos­ sieb an die innere Oberfläche hindurchgedrückte Leimmenge im Wesentlichen durch die Länge des leimbenetzten Trums zwischen der Oberfläche des Leimbads 15 und der Berührungslinie und der Maschengröße des Siebs sowie die Viskosität des Leims und die Geschwindigkeit des Endlossiebs bestimmt.
Bei Verwendung eines Endlossiebs wird man den Schaber 17 so anordnen, daß dieser die überschüssige Leimmenge an einer Position abnimmt, bevor das Endlossieb mit der Umlenkwalze 11a in Kontakt gebracht wird.
Auf diese Weise wird, wie unten für die weiteren Ausführungs­ formen der Erfindung beschrieben, die auf der Innenseite des Endlossiebs befindliche Leimmenge durch den Andruck des End­ lossiebs an die Umlenkwalze 11a durch das Sieb nach außen gedrückt. Demzufolge bildet sich auf der Außenseite des Siebs eine Leimschicht mit einer vorbestimmten Dicke. Bei einer ausreichend geringen Viskosität des Leims ergibt sich gegen­ über der Verwendung eines strukturierten Endlosbands der Vor­ teil, daß sich auf der Außenseite des Endlossiebs eine im Wesentlichen geschlossene Leimschicht bildet. Dieser Effekt kann verbessert werden, wenn zwischen dem Bereich des Nach­ außendrückens des Leims von der Innenseite des Endlossiebs an die Außenseite und dem Inkontaktbringen der Leimschicht mit der zu beleimenden Wellpappenbahn eine ausreichende Zeit für das "Verlaufen" des Leims vergeht. Hierzu kann beispielsweise eine weitere Umlenkwalze vorgesehen sein, so daß das Nach­ außendrücken des Leims bereits wesentlich früher erfolgen kann, als dies bei der Vorrichtung gemäß Fig. 1 der Fall ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird ein Endlossieb 30 um lediglich zwei Umlenkwalzen 33a, 33b geführt. Zumindest eine der Umlenkwalzen der 32a, 32b ist wiederum mit einer vorbestimmten, exakt einstellbaren Ge­ schwindigkeit antreibbar. Unterhalb des unteren Trums des Endlossiebs 30 ist eine Leimwanne 34 vorgesehen, deren vordere und hintere Wandung ebenso wie die beiden nicht dargestellten Seitenwandungen den Innenraum der Leimwanne 34 gegen die Au­ ßenseite 30a des Endlossiebs 30 abdichten. Die beiden nicht dargestellten Seitenwandungen können wieder in einer Richtung quer zum Endlossieb 30 verschiebbar sein.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel des Leim­ werks nach der Erfindung ist der gesamte Innenraum der Leim­ wanne 34 mit Leim gefüllt. Mittels einer vorzugsweise steuer­ baren Pumpe 35 wird der Leimwanne 34 Leim zugeführt, so daß in der Leimwanne 34 ein vorbestimmter Druck entsteht, der ausreicht, um eine vorbestimmte Leimmenge durch das Endlossieb 30 hindurch zu drücken. Auf diese Weise entsteht an der Innen­ seite 30b des Endlossiebs 30 eine Leimschicht mit vorbestimm­ ter Breite und vorbestimmter Dicke.
Durch die mit der Außenseite 30a des Endlossiebs 30 abdichten­ de vordere Wandung der Leimwanne 34 wird jede überschüssige Leimmenge von der Außenseite 30a abgestreift und verbleibt innerhalb der Leimwanne 34.
Sobald das Endlossieb in Kontakt mit der Außenfläche der Um­ lenkwalze 32a gelangt, wird die auf der Innenseite des Endlos­ siebs 30 erzeugte Schicht durch das Sieb hindurch auf die Au­ ßenseite 30a des Endlossiebs 30 gedrückt. Dies ist in Fig. 2 durch die gestrichelten Pfeile im Bereich der Umlenkwalze 32a angedeutet.
Abhängig von der oberhalb der Außenseite 30a befindlichen Leimmenge bildet sich bei einer ausreichend geringen Viskosi­ tät des Leims eine im Wesentlichen geschlossene Leimschicht mit vorbestimmter Dicke.
Da bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Leimauftrag auf die einseitige Wellpappenbahn 5 erst durch das Inkontaktbringen der einseitigen Wellpappenbahn mit einem vorbestimmten Umschlingungswinkel an der Umlenkwalze 32b er­ folgt, bleibt der durch das Endlossieb 30 mittels der Umlenk­ walze 32a hindurchgedrückten Leimmenge eine relativ große Zeit, bis sie tatsächlich in Kontakt mit der einseitigen Well­ pappenbahn 5 gebracht wird. In dieser Zeit kann sich die Leim­ schicht, wie vorstehend beschrieben, vergleichmäßigen.
Nach der Linie bzw. dem Bereich des Inkontaktbringens des Endlossiebs bzw. der Leimschicht mit der einseitigen Wellpap­ penbahn 5 an der Umlenkwalze 32b wird der restliche Leim mit­ tels einer Hilfsleimwanne 38 abgenommen, deren vordere Quer­ wandung als entsprechender Schaber ausgebildet ist.
Der in der Hilfsleimwanne 38 gesammelte Leim kann einem Leim­ reservoir 40 zugeführt werden, aus welchem mittels der Pumpe 35 der Leim mit einem vorbestimmten Druck der Leimwanne 34 zu­ geführt wird. Dem Leimreservoir 40 kann selbstverständlich stetig oder intermittierend weiterer Leim zugeführt werden, um die Menge der für die Verklebung an die zu beleimende Well­ pappenbahn abgegebenen Leimmenge zu ersetzen. Des weiteren können an den nach innen weisenden Wandbereichen der Umlenk­ walzen 32a, 32b weitere Hilfsleimwannen 42 bzw. 44 vorgesehen sein, welche in Verbindung mit entsprechenden Schabern Leim­ reste von den Umlenkwalzen abnehmen. Selbstverständlich können auch diese Hilfsleimwannen 42, 44 mit dem Leimreservoir 40 und/oder der Hilfsleimwanne 38 in Verbindung stehen. Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der Erfindung entspricht hinsichtlich der Anordnung der Umlenkwalzen 32a, 32b und des Endlossiebs 30 sowie der Hilfsleimwanne 38 im Wesentlichen der Ausführungsform gemäß Fig. 2.
Anstelle einer mit Druck beaufschlagten Leimwanne ist jedoch bei dieser Ausführungsform eine Leimwanne 36 verwendet, die im inneren Bereich des Endlossiebs 30 am unteren Trum des Endlos­ siebs 30 vorgesehen ist. Der in der Leimwanne befindliche Leim übt einen statischen und/oder Staudruck auf die Innenseite 30b des Endlossiebs 30 aus, so daß wiederum abhängig von der Viskosität des Leims, der Maschengröße des Endlossiebs und der Geschwindigkeit des Endlossiebs 30 eine vorbestimmte Leimmenge durch das Sieb hindurchgedrückt wird. Damit ergibt sich an der Außenseite 30a des Endlossiebs 30 eine quasi-homogene Leim­ schicht, zumindest dann, wenn der Leim eine ausreichend gerin­ ge Viskosität aufweist. Verbleibt zwischen dem Zeitpunkt des Hindurchdrückens einer vorbestimmten Leimmenge durch das End­ lossieb 30 und dem Punkt des Beleimens der einseitigen Well­ pappenbahn 5 eine ausreichende Zeit, so kann sich die Leimmen­ ge zu einer Schicht mit im Wesentlichen konstanter vorbestimm­ ter Dicke vergleichmäßigen. Aber auch ohne ein derartiges Vergleichmäßigen, d. h. für den Fall, daß eine Vielzahl dis­ kreter Leimberge an der Außenseite 30a des Endlossiebs 30 entstehen, ist bei einer ausreichend kleinen Maschengröße des Siebs gewährleistet, daß auf die Verklebungspunkte eine qua­ si-homogene Leimschicht aufgetragen wird.
Zudem kann auch bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3 wieder eine Differenzgeschwindigkeit zwischen der zu belei­ menden Wellpappenbahn 5 und dem Endlossieb 30 eingestellt werden. Hierdurch kann zum einen ein "Verstreichen" der ggf. auf der Außenseite 30a vorhandenen diskreten "Leimberge" und zudem in der vorstehend beschriebenen Weise eine Einstellung der auf die Wellenberge der Bahn 5 übertragenen Leimmenge erreicht werden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der das Leimwerk 1 hinsichtlich des Systems bestehend aus den Umlenk­ walzen und dem darum geführten Endlosband oder Endlossieb weitgehend ähnlich mit dem in Fig. 3 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel ist, wobei jedoch lediglich zwei Umlenkwalzen 32a, 32b verwendet sind. Bei dieser Ausführungsform bietet sich wiederum die Verwendung eines Endlosbands 9 mit struktu­ rierter äußerer Oberfläche 9a an, da die Leimmenge auf der Oberfläche 9a durch deren Eintauchen in ein Leimbad 15 einer Leimwanne 13 und das nachfolgende Abstreifen überflüssigen Leims erzeugt wird.
Der auf der äußeren Oberfläche 9a des Endlosbands 9 in den Vertiefungen der strukturierten Oberfläche enthaltene Leim wird jedoch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 auf ein Leimauftragselement 46 in Form einer Leimauftragswalze über­ tragen. Die Leimauftragswalze 46 kann hierzu mit einer gerin­ geren Geschwindigkeit angetrieben werden, so daß im Berühr­ punkt bzw. in der Berührlinie zwischen dem Umfang der Leimauf­ tragswalze 46 und dem Endlosband 9 eine Relativgeschwindigkeit besteht. Hierdurch kann eine Dosierung des Leims erreicht werden. Ggf. kann eine entsprechende Regelung bzw. Steuerung der Relativgeschwindigkeit erfolgen.
Bei der Darstellung gemäß Fig. 4, in welcher die Leimauftrags­ walze 46 im Uhrzeigersinn angetrieben wird, wird diese vor­ zugsweise mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben als das Endlosband 9. Hierdurch wird erreicht, daß sich in Bewegungs­ richtung des Endlosbands 9 gesehen vor dem Berührpunkt mit der Leimauftragswalze kein Leimstau bildet. Vielmehr wird hier­ durch erreicht, daß die pro Fläche auf die Leimauftragswalze 46 übertragene Leimmenge geringer ist als die vom Endlosband 9 pro Fläche angelieferte Leimmenge. Durch die Differenzge­ schwindigkeit ergibt sich zudem der Effekt eines "Verstrei­ chens" der Leimschicht auf der Leimauftragswalze 46. Somit entstehen auch bei Verwendung einer strukturierten Oberfläche 9a auf der Walze 46 keine diskreten "Leimberge" sondern eine gleichmäßige dünne Leimschicht.
Es ist jedoch auch denkbar, die Leimauftragswalze 46 unter Beibehaltung der Antriebsrichtung des Endlosbands 19 entgegen dem Uhrzeigersinn anzutreiben und in diesem Fall die Antriebs­ geschwindigkeit (gemessen am Umfang der Walze 46) dem Betrag nach kleiner zu machen als die Geschwindigkeit des Endlosbands 9. Hierdurch wird erreicht, daß die pro Fläche auf die Ober­ fläche der Leimauftragswalze 46 übertragene Leimmenge größer ist als die pro Fläche auf der Oberfläche 9a zugelieferte Leimmenge. Hierdurch ergibt sich auf der Leimauftragswalze 46 eine dickere Leimschicht. In diesem Fall wird man selbstver­ ständlich die Bewegungsrichtung der zu beleimenden einseitigen Wellpappenbahn 5 umkehren, so daß keine Relativgeschwindig­ keit zwischen dem Umfang der Walze 46 und der Bahn 5 entsteht.

Claims (15)

1. Verfahren zum Auftragen von Leim auf eine Materialbahn, insbesondere auf Wellenspitzen einer gewellten Seite einer Materialbahn, dadurch gekennzeichnet, daß der Leim auf die Oberfläche oder in die Poren eines sich über die gesamte Breite der Materialbahn erstreckenden Siebs (30) oder End­ losbands (9) mit strukturierter Oberfläche (9a) aufgebracht wird und daß die zu beleimende Oberfläche der in ihrer Längsrichtung bewegten Materialbahn (5) in Kontakt mit dem auf der Oberfläche oder in die Poren des Siebs (30) oder des Endlosbands (9) befindlichen Leim gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (30) oder das Endlosband (9) dem Betrag nach mit im Wesentlichen derselben Geschwindigkeit wie die Materialbahn (5) bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (30) oder das Endlosband (9) dem Betrag nach mit einer geringfügig höheren oder geringeren Geschwindigkeit bewegt wird als die Materialbahn (5).
4. Verfahren zum Auftragen von Leim auf eine Materialbahn, insbesondere eine gewellte Seite einer Materialbahn, da­ durch gekennzeichnet, daß der Leim auf die Oberfläche oder in die Poren eines sich über die gesamte Breite der Materi­ albahn (5) erstreckenden Siebs (30) oder Endlosbands (9) mit strukturierter Oberfläche (9a) auf- bzw. eingebracht wird, daß die Oberfläche des Siebs (30) oder Endlosbands (9) mit einer Oberfläche eines sich über die gesamte Breite der Materialbahn erstreckenden Leimauftragselements (46) in Kontakt gebracht und hierdurch auf der Oberfläche des Leim­ auftragselements (46) eine im Wesentlichen gleichmäßige Leimschicht gebildet wird und daß die mit der Leimschicht versehene Oberfläche des Leimauftragselements (46) mit der zu beleimenden Oberfläche der in ihrer Längsrichtung beweg­ ten Materialbahn (5) in Kontakt gebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (9) oder Endlosband (30) dem Betrag nach mit einer geringfügig höheren oder geringeren Geschwindigkeit bewegt wird als das Leimauftragselement (46).
6. Leimwerk für eine Wellpappenanlage, dadurch gekennzeichnet, daß ein um wenigstens zwei Umlenkwalzen (11a, 11b, 11c; 32a, 32b) geführtes Endlossieb (30) oder Endlosband (9) mit strukturierter Oberfläche (9a) vorgesehen ist, daß der bezüglich der Umlenkwalzen äußeren Oberfläche des Endlos­ siebs (30) oder der strukturierten Oberfläche des Endlos­ bands (9) Leim zuführbar ist und daß die zu beleimende Oberfläche einer Materialbahn (5) in Kontakt mit der Ober­ fläche des Endlossiebs (30) oder Endlosbands (9) bringbar ist.
7. Leimwerk für eine Wellpappenanlage, dadurch gekennzeichnet, daß ein um wenigstens zwei Umlenkwalzen (11a, 11b, 11c; 32a, 32b) geführtes Endlossieb (30) oder Endlosband (9) mit strukturierter Oberfläche (9a) vorgesehen ist, daß der bezüglich der Umlenkwalzen äußeren Oberfläche des Endlos­ siebs (30) oder der strukturierten Oberfläche (9a) des Endlosbands (9) Leim zuführbar ist, daß die Oberfläche des Siebs (30) oder Endlosbands (9) mit einer Oberfläche eines sich über die gesamte Breite der Materialbahn (5) erstreckenden Leimauftragselements (46) in Kontakt bringbar ist und hierdurch auf der Oberfläche des Leimauftragselements (46) eine Leimschicht gebildet wird und daß die zu belei­ mende Oberfläche der Materialbahn (5) in Kontakt mit der mit der Leimschicht versehenen Oberfläche des Leimauftrags­ elements (46) bringbar ist.
8. Leimwerk nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leimwanne (13, 34, 36) vorgesehen ist, welche sich in einer zumindest der Breite der zu beleimenden Mate­ rialbahn (5) entsprechenden Breite quer zum Endlossieb (30) oder Endlosband (9) erstreckt, und daß das Endlossieb (5) oder Endlosband (19) mit einer Oberfläche zur Leimaufnahme in Kontakt mit dem in der Leimwanne (13, 34, 36) befindli­ chen Leim steht.
9. Leimwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die strukturierte Oberfläche (9a) des Endlosbands (9) in Kon­ takt mit dem in der Leimwanne (13) befindlichen Leim steht und ein an der Oberfläche (9a) des Endlosbands (9) anlie­ gender Schaber (17) für das Abstreifen von Leimüberschuß vorgesehen ist.
10. Leimwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante der vorderen Querwandung der Leimwanne als Scha­ ber ausgebildet ist.
11. Leimwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endlossieb (30) verwendet ist, daß die in Förderrichtung vordere Wandung der Leimwanne an der inneren (30b) oder äußeren (30a) Oberfläche des Endlossiebs (30) im Wesentli­ chen dicht anliegt und daß durch das Hindurchtreten von Leim durch das Sieb (30) auf der der Leimwanne (34, 36) abgewandten Oberfläche des Endlossiebs (30) eine Leim­ schicht erzeugbar ist.
12. Leimwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Hindurchtreten des Leims durch das Endlossieb (30) durch den Staudruck und/oder statischen Druck des Leims in der Leimwanne (36) bewirkt ist.
13. Leimwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimwanne (34) gegen das Endlossieb (30) abdichtend ausgebildet ist und das Hindurchtreten des Leims durch einen vorbestimmten Druck des Leims gegen das Endlossieb (30) bewirkt ist.
14. Leimwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise steuerbare Pumpe (35) für das Fördern von Leim in die Leimwanne (34) vorgesehen ist.
15. Leimwerk nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (35) abhängig vom Leimdruck oder der Dicke der Leimschicht auf der der Leimwanne (34, 36) abgewandten Oberfläche (30b) des Endlossiebs (30) steuerbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10033213A1 (de) * 2000-07-07 2002-01-17 Voith Paper Patent Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum ein- oder beidseitigen Auftragen
DE10146463A1 (de) * 2001-09-20 2003-04-17 F Ee Gmbh Automation Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen von Leim auf Wellpappe

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